Sonntag, 28. April 2013

Von alten und neuen Tafeln


Kleine Lösung:

kann man dem Willen wieder ein Rückgrat schaffen? (so N./Z. in den Fragmenten)

in etwa so: wieso hat ein Text 30 Teile, durchnummeriert?

Ver-Wirbel-Säule:
es wird abwärts ein Kreuz gebrochen
eins aus Holz, eines aus Knochen
gleichzeitig aufwärts als neues besprochen

So ungefähr Segement für Segment, zum Rücken hin und ihm in den Rücken und aus seinem Ver-Rücken fällt und gefällt sich und ihm die Welt.

fast unten:

letzter Mensch:
Arschloch mit Kra(gen)watte?
Löwen-Mähnlicher Lesbenbändiger?

ganz unten:

Letzter Wille:
ist die Wahrheit nun edel und hart?
Also notwendig? Oder nur kindisch
sinnlos empfindlich, klein und zart?

oben:

Am Anfang: ein Rätsel: der lachende Löwe mit dem Taubenschwarm (gehört doch irgendwie nach Venedig und zu Köselitz)

Die erklärte Absicht von Z./N. stand schon vorher im Kapitel 'Vom Geist der Schwere' (ergibt sich aus den Fragmenten, anderer inhaltlicher Gliederung des Buches Z.), setzt sich zusammen aus schweren Gedanken zum leichten Leben, Leichtfertigkeit (lachender Löwe, Löwen = Leben für einen Sachsen) und Gedankenflug (der Tauben Schwarm).

Der Tauben Schwarm oder Schwärmerei ist aber vor allem ein Bild für die Schüler, die N. nicht braucht und die ihn nicht verstehn. Die Tauben hören das Lachen nicht. Aber taub ist auch der, der sich die Ohren selbst verschließt und nicht mehr hört und keinem gehört. Gehört wieder zu einem der letzten Menschen: die Tauben, Adler des kleinsten Mannes. Hin und Her, ist gar nicht so schwer.

Der taube Schwarm ist auch eine unerhörte Liebschaft im doppelten Sinn. N. unerhört von C.W., die hier malwieda als Krüppel erscheint (R.s Palme, die einbeinige Tänzerin). Gast war auch Schwarm (und unerhört i. d. a. S. von empörend), zwar nicht taub, aber Taubheit ist Kompliment, N.s Schwarm und der Bezug auf einen tauben Musiker. Also Schwarm oder Schmarrn?

Wenn da bloß nicht die Wirbelsäule noch wär. Der Mensch nervt. Z. Ist übermenschlicher Überbau zur momentan noch geleerten funktionellen Neuroanatomie des Menschen ---?

Hand-Geber


die rechte Hand ist ein Sender
ein Reicher der Gaben dem Freund
ein Halter der Waffen dem Feind
Spiegel der Klingen zum Blender

Alpa


Verstehen eines Worts mit dem Leib. Empfängnis von Sinn. Einverleiben von Sinn, Umwandlung in Un-Sinn, alpha, alpha, kleinste Sinn-Einheit, Buchstabe. Buchstäblich N-täuscht, N-deckt er die Berge, verbirgt er den Sinn, Heimliches anSinnen. Aleph. Es ist eine Art Sinn-Flucht und -Fluch, bei der/dem jemand, ein Ochse, dem Hörner aufgesetzt wurden, einen anderen, den Bock, auf die Hörner nimmt. Er trägt nun nicht nur seine Asche zu Berge, sondern lässt über dem Tal die Leichenvögel kreisen. Man hört die Vögel auch kreischen: alpa, alpa: schreckliches Krächzen das Schmerz verheißt, geflügelt Wort, das gegen Tierflügel rennt, Herz zerreißt, Sinne sprengt. Alpa, Alpa, falscher Applaus, hinterfotzig und scheußlich, scheußlich. Culpa, Alpa, Scapula - einfach nur Text - ohne Sinn - wie Schuld auf Schulter geklebt, einfach auch nur platt. Blatt.

Samstag, 27. April 2013

Wenden, Senden, Sinn-Reich beenden

*rauf
alles aufgegriffen, gedreht, gewendet, von allen Seiten betrachten, als Text unter Texten erkannt, als wertlos, Text, der nicht Urtext ist, Entlassung des Sinns, kommt Macht der Sinne im Schlaf - Alpa, Alpa, Alpa - alptraumhaft - Zeichen-Welt, Wort-Sinn-Bild, Sinne entstellt -
**runter
nächstes Bild aufgegriffen: Schicht für Schicht abgetragen über den Funktionen vom Hirn im G-Hirn: Funktion für Funktion und Funktionen mit Hinter-Sinn entkleidet, entgleitet der/die Zeichenwelt vernichtet, schlicht einen Berg verschoben weg von der Deutung und hin zur Prophezeiung - unverzeihlich - was bleibt? Körper als festes Bild, als Bergburg auf dem Burgberg? Leib oder ist das nun auch nur wieder irgendein Test, Text angeblich großer, Texte im Txt und an txt? Kein Gral also weit und breit - nur noch verstoffwechselter Rest - im Sarg oder auf Haufen Stoff verwechselt, auch kein Gras anstatt Gral. Verdautes mal!
***durcheinander
große Sinn-Klappe, geht über Klippen klar hin zu den Sinnen, Auge isst Sinn, Sinn ist vergessen, Sinne werden gegessen, Auge isst sich mit, Z. bewahrt N. vor dem Wahrsager: soll der doch im Mehr ertrinken.

#drauf
es steht Text an Text an Text und man folgt dem Leitfaden des Leibes ins Labyrinth. Menschheitsrätsel. Im Köper und Kopf und Hirn, durcheinander im Über-Hirn : G-Hirn also Groß-Hirn. Es gibt doch kaum Halt, keine Sperre ist unüberwindlich. Leider sind alle großen Texte  e i n  Labyrinth. Alles verschachtelt auch. Deuten heißt abgrenzen. Erzeugt wieder Sehnsucht, Lust auf Unsinn. Mehr Sinn, größere Text-Körper. Ist schon wieder nur mein Körper. Sinn macht Platzangst. Aber wohin? Lassen Sein: Nein! Verlassen sein ist besser als einsam und gelassen sein.
##drunter
wir sind Handsender rechter Hand. Reichen sie kleinen unnützen Wahrheiten. Ist es aus Mitleid? Rechtes Schulterblatt, sinnlos und flatterhaft. Sucht und reinstes Mitleiden, unendlich schmerzhaft. Sucht nach der Traurigkeit großer Liebe, Herzschmerz eines anderen Menschen, um linker Hand Schulterstütze zu werden. Körperzeichen der Liebe als kleine sinnlose Wahrheit. Echte. Leibliche. Meine. Wie offen und wund muss das andere Herz sein, damit wir Flugkörperlichkeit werden, sind sogar, wenigstens sein können, werden?
###übereinander
Und und und - wie Donnerschläge, Hammerschläge, Stein schlag auf Hirn. Was Tiere zusammenbringt, das Prolaktin, soll den Menschen zur Paarbildung zwingen? Falsch. Das ist doch gerade der Grund, warum Ehe uns zwingen soll und muss, ehe angeblich Körper sein darf. Was für ein seltsamer Betrug: Seifenblasen, Schmetterling, Traum vom Fliegen nur. Aber der Mensch ist nicht Tier, das zusammengeführt werden muss vom Stoff aus dem alle Treue ist, die Dämlichkeit aus der die Treuen sind. Ehe ist erzwungenes Vieh-Sein. Wunsch-Koitus. Märchenhaft schön. Prolaktin-Langeweile und -Überschuss, Arbeits-Vieh-Haltung mit finalem Gnadenschuss, Lebensverdruss.  

Donnerstag, 25. April 2013

Gesicht und Räthsel III


Vom Gesicht zum Räthsel (verdammt lang, ach du Scheiße, nochmal). Ist ein Anfang des Endes vom Deuten. Die Schlange beginnt sich zu haeuten. Es ist ein Entblößen der Sinne vom Sinn. Die Sonne nicht untergegangen. Arsch bloß vom Himmel gefallen. Der Körper ist nicht nur entkleidet, befreit, Schicht für Schicht vom bunten Gewand, die Haut zuletzt noch sehr dünn geworden, Grenze des Leibs, des Gefühls, sinnlich durchsichtig, Halt kalter Hand. Körperlichkeit, Haut zwischen Wunsch und Begierde, Dichter beim Tanz zwischen Grete und Hans. Am Thorweg steht einer im Augenblick, es ist höchstens noch wenigstens Zeit, es scheint alles G-dicht, es beginnt gleich ein Rücksturz nach hier also wieder in jetzt und diese Vergangenheit. Wer schreitet nach vorn noch? nur Glaube in Finsternis, Deutung in Nichts, die Herrschaft aus Sinnsucht, Ende der Zeile, Zeil, winziges Ziel eines sehr schwachen Geistauges Licht. Ich und mein selbst mir und eine zerfallende Welt in aller Zeichen, ein Knirschen und Klirren zertretenen Steins, Einschritt noch hin und einer zu viel. Hinauf zum Abgrund. Endlich Beginn des Falls in die Zeichen, der Moment, da wir glauben zu sein, da werden wir wieder was, was wir waren. Ewige Wiederkehr ist eine Widerkehr. Selbst der Zeitpunkt der Umkehr, Wendepunkt eines/des/seines Untergangs ist schon vergangen. Diese Verdichtungen in sich sind alles umfassend und also geschichtlich körperlich textlich augenblicklich politisch intim und sozial ... und und und. Körper und Kopf, Hülle und Kern, Kerne mit Rinde, Beziehung von Mensch zu Mensch, Volk zu Volk, Land zu Land, Wirklichkeit deckt nur Fiktion, anderer Text über Inhalt und Form. Dichtung ist gleichzeitig Schmerz und ehrlich - herrlichster Zerfall. Über-Fall. Traurigkeit ergeht sich wandernd in höchstes Höhnen, spottet höchstens beschreibend den/dem Wahn. Realität ist schafsmäßig Blöd-Sein geworden und zwanghafte Kleinigkeit sich und im Großen hinter dem anderen Sein/anderen Seins als Gewalt, Vergewaltigung, Halten am und im Nichts und ein Tasten ins leere Gesicht. Schleier-Haft. Überhaupt nicht! geht es darum, mit den Sinnen zu arbeiten, sinnlich zu werden, männlichste Sinnlichkeit, Quatsch! ist das, Hirn den Sinnen und Dingen ihm noch weiter zu öffnen. Nein! Rückwärts schauen, rückwärts geh'n soller soller Schwanz-Einziehn. Ein Rudel-Reißen der Sinne durch die Herde der seiner Schafe in Zeichengleichen. Sein Hirn ist doch voller als übervoll schon halbtoter Zeichen, meins mein ich übermenschlich, seine Sinne zu lang Zu-träger Hüter des Ladens, jetzt leider der Leichen. Dichtung wendet die Sinne, sprengt weise Zeichen, leiert sich haufenweise schafsgemäße sinnsüchtige Sinnlichkeit aus dem Sinn, schafft neuen darin, leihweise, höhere Bildung und weitere Blödheit, tötet langsam den Körper, sprengt schnell nebenbei und wie aus Versehen die peinliche Wirklichkeit unserer Sinne, berauscht sich, betäubt sich, ist Stumpfsinn verschränkt mit Bequemlichkeit, Gewalt und brutale Grausamkeit, sinneraubender, sinngebender allgemein dämlicher leerer Anschlag auf sein Inneres sich und sein Sie. Ritalin. Höflichkeit erfordert Mut, blöde Sinngabe nicht. Mein Muth begegnet dem schlimmsten Schmerz der in sich gewendeten Sinne, dem Schmerz des Rückens, zum Verrücktwerden schlimm, gewendet ins Nichts, das schwindet, sich öffnet dem Schmerz des Herzen der offenen Brust. So geht Mitleid: mit Leiden, mit Leid wirft sich eins immer nur in Vergangenheit, empfängt sich echtes Liebesleid eines andern zum Trost. Zur ewigen Einsamkeit. Zarathustra r-lebt, r-läutert, der Autor tritt aus dem Text, r ist Rätsel geworden, r-löst von Deutung und Sinn. Mensch schaut rückwärts, Szenenwechsel: er kommt einstmals auf den Hund. 'Hörte ich je einen Hund so winseln und heulen?' den Menschen im Tier vielleicht? ja, einen männlichen, Menschen, so toll wie lieb, wird aber nicht wieder einfach nur Tier, sondern berichtigt der Schöpfungsmythos steht ihm gleich hier: Mensch als Künstler und Schöpfer, ein Sprachlaut war ihm einst ins Maul gekrochen, dem heulenden Hund, die schwarze Schlange im Schlund, wir im Spiegel des Sinns und des Worts so entfremdeter Sinne Grund eines anderen Brüllen im Lachen. Weibliches peinliches Lachen. 'Darüber lachen Sie?' Ernstverhaftet: Text neben Autor also? Den Arsch zu sich gewendet? Der Arsch, nämlich ihrer, der Herrlichkeit seiner ist 's ein Naturgesetz. Das duldet keinerlei Widerspruch. Das Texten selbst ist der Autor, er ganz in ihm drin, insofern hat er sich als Schöpfer vom Inhalt befreit. Verfluchte göttliche Schreber'sch Arschfickerei. Wahnsinnig Ende seiner Natur. Er hat seinen Körper und den Text inhaltlich vom Kopf, Sinn zu den Sinnen hin frei gemacht. Er hat sich frei genommen, der Text sich für ihn - ihm gerne glaubt er sich selbst darin - frei gemacht. Der traumhafte Körper des Texts ist beliebig verschiebbar: deckt sich (mit mir/ihm und) mit allen anderen Körpern. Lächerlich: Eifersucht. Ein Hirte im Bild beißt da eine schwarze Schlange. Kopf ab! Dies Gesicht fällt in die Dinge hinein, ins Reich der Mitte und des Rätsels Lösung: der Zufall, also fällt ein großes Reich von unbegrenzten Möglichkeiten, ihm zu und entgegen. Vielleicht ist Zarathustra wirklich versaut - oder ein Hautarzt lag einfach nur praktisch auf dem Weg (in Neapel vielleicht?) - Arzt statt Kunst vorn und Arsch statt Kunst hinten und dazwischen nur viel nackte Haut? Aus ihrer Sicht ist Kunst ein Kuss auf Arsch, also Mon-Arschie: Auto-Biographie, weibliche Selbstdarstellung und absolute Verarschung. Wer Frauen in Säcke steckt, der weiß halt nie. Wahrheit menschliche hat sich versteckt und heißt? Oh, na, Doktor, wie?

Scho wieder G-Burt, also wachsend Vermögen und Sinn-Tradition, hängt einfach nur mehr zum Hals raus ist in Wirklichkeit also aller Dinge Rücksturz und wie vormals G-Burt ein Fall des Körpers in sich, seine Sinne und endlich im Sinnbild echter ehrlicher Erdigkeit, Exkremente und Blut.

Manchmal wehrt sich noch sein Körper gegen das Schreiben und spricht von sich in widerlichstem breiten dialektischem Blödsinn als: des Lebens Tiger - oder war es lebendiger - oder noch Lebenbendiger? Löwen-Bändiger war 's. Glaub ich.

Küsst Schwein nun Arsch, oder einer das Schwein am Arsch, Perlen vor Säue geworfen oder der Perle die Sauerei hin. Heilige Gretl! denkt Peter und verrenkt sich Beinchen und Hirn. Tanzt nicht mit, sondern schreibt, hat gedichtet, gedacht und zum Schluss sich entleibt? Gretchen tanzt weiter. Tanzt mit/ohne Hans. Gretchen ist immer bei sich und im Tanz.

Mittwoch, 24. April 2013

Gesicht und Räthsel II

im B-Reich der Mitte ...... nicht nur des Buchs

... läuft die Zeit nicht lang schon rückwärts? Nicht im Sinne einer leeren Wiederholung, Sinn anreichernd und Sinne abstumpfend. Leert sich nicht unser höchster Speicher im G-Hirn mit zunehmender G-Schwindigkeit - hin gegen uns? Text gegen Text. Wir denken, wir lernen dazu, wenn wir was erleben und wir uns dazu zu äußern scheinen. Aber wir äußern uns nur zum Erleben hin. Erleben ist sich ver-äußern. Die Zeit, sie läuft rückwärts lange schon. Rückwärts hinein in alle Möglichkeiten aller Vergangenheiten in diesen Text-Zeiten. Zwischen den Zeichen liegt deren Möglichkeit als deren Sinn und Wesensgehalt. Und wo ist des Menschen - Wirklichkeit? Sie ist nur nicht unmöglich. Das ist  s e i n e  Wahrscheinlichkeit. Der Mensch ist un/wahrscheinlich - durchsichtig geworden, körperlich? Das ist das Maximum seiner Wirklichkeit. Mensch ist ein Trugschluss, ein Knoten sämtlicher Möglichkeiten, will-körperlich verdichtet und auch beliebig sich und anderen zugerichtet. Was ist denn Zufall? Der Mensch fällt wieder dem Anfange zu. Er fällt sich selbst noch zu. Dies war eines der Zeichen der Mitte. Jeder für sich ist ein Zentrum des Ganzen, jeder ein Knoten, scheinbar die Mitte der Welt. Auch nur ein Zeichen wie alle und keines, eines unter Zeichengleichen. Vorwärts gibt es nicht, nur ein Werden und Lösen. In jedem zerfällt eine Welt. Jeder Zerfall ist sich gleich und der Zerfall und Zufall so frei wie notwendig und beides ganz einerlei. Nur ein Schatten sind wir noch eines Anbeginns und als solcher sind wir ein Vergehen im und zum Alten, kein Hingehen zu und Ver-gehen an ihm. Zufällig schreiten wir hinein in alle gewesenen Möglichkeiten, alles schon immer gedacht. Wir bewegen uns nicht auf ein Nichts zu oder eine sinnlose Erlösung, wir schreiten nicht fort hin zum absoluten Ende und Sinn, wir fallen auf etwas zurück nur, wir werden wieder Text, wir sind simpler Wille, wir wollen hinein ins endlose Reich mitten unter und unbestimmt in die möglichen lebendigen schönen und wie vertrauten freundlichen Zeichen. Wir wollen nicht werden, wir wollen nun das vergangene andere anders entwirrende Sein. Wir wollen das, woraus wir wirklich G-Macht. Im Fallen erdenkt, denkt erden der Mensch, fasst den eigenen Rest, denkt, wünscht ihn sich und etwas von sich mal tot, denkt rückwärts, schreibt rückwärts, geht rückwärts, lebt zurück und in sich hinein. Ist vielleicht endlich allein.

Dienstag, 23. April 2013

renovatio ad absurdum


3 Mal schon war
ohne Boden das Fass
jetzt ist die Hütte
für immer nass



Beispiel:

Eine Frau als Erlöser
Für Homo und Heter
Macht Wende nicht gut
Das Paarungs-Gebot:
Gevögelt wird später!
Führt uns nicht zum Flug

oder

Aller Anfang ist schwer
und macht halt nicht mehr her

oder

Im Meer und mehr nass
macht R Trinken Spass

oder

auch der 'Koitus mit Schuss' ist nur mir fremder Weisheit Schluss

Seiten-Wende ...


... noch zur rechten Zeit
an der rechten Wand
der ersten innen Seit'
schreibt die Narrenhand

Blog

Heilige Einfalt ...

... bewahr mich
vor Anstalts-Philosophie
vor Tantiemen-Geschmier
vor akademischen Irren
vor verlegten Lügen
und - ein wenig vor mir

Gesicht und Räthsel I


R@R den Mond

R macht ein G-Dicht
aus G-Hirn und G-Sicht
R macht, ganz flach g-dacht
das, was die Schlange macht
R würgt, R beisst,
doch - wer durch die Wolken schaut
dem Hirtenhund nicht traut
sieht seinen eigenen Geist

Samstag, 20. April 2013

Flügel-Paar

eine Flugmaschine besteht aus zwei gleichen Hälften, zwei verbunden im Spiegel sich gleich, Wollust und Angst sich teilend, Wille und Wunsch sich zeugend. Die Angst ist die Wollust im Spiegel, Begierde des Andern. Der Wunsch ist die Lust am fremden Willen. Wollust und Angst vereint verkleinert Angst Wollust zu Wunsch und Lust, Angst und Wollust vermengt, erweitert, verfeinert die Wollust die Angst, macht sie zum Willen.  Wille und Wunsch haben scheinbar den Leib als Grund, das ist ein Irrtum, hier täuscht sich der Geist: der wahre Grund ist die Suche nach dem Körper des Andern, für diese Sucht braucht es erstmals schon zwei. Der Selbstbetrug des Geistes erscheint ihm in der Phobie. Wille und Wunsch wiederum zeugen den Sinn, sind sich Zeichen. Wille und Wunsch bilden in zwei Köpfen vermengt, abstrakten Wert, Handel und Arbeit geteilt, als Basis für die Schein-Existenz der Zeichen. Die Scheinhaftigkeit des Sinns ist für den Kopf das, was für den Körper der Ur-Rest des Seins ist, der Ursprung, den keiner fasst, den es nie gab. Was den Menschen vom Tier wesentlich unterscheidet ist die Menge der Zeichen. Die Zeichen verweisen auf Sinn über sich und finden Halt im Selbstbewusstsein, das das überindividuelle allen Menschen gemeine Selbst der Zeichen ist, ihre Abhängigkeit voneinander. Begrifflichkeit ist eins und allen gleich vermittelbar, Sinnlichkeit ist das nicht. Dieses gehaltlose Selbst des Selbstbewusstseins, das allen gleich und leer ist, ist auch die in das Hirn des Menschen eingeschriebene Selbständigkeit der Zeichenwelt, erlaubt den Zeichen außerhalb des Kopfes eine Darstellung des Flugs im Geist, als Text oder Bild oder Bauplan oder Maschine. Die Zeichenwelt ist dem Menschen an die Stirn geheftet, sie ist seine Stirn. Und fliegt der Geist durch Raum und Zeit, dann kann das eine Maschine auch.

Liebe und Einsamkeit machen fliegen. Der körperlichen Liebe ist der Flug nur eingebildet und vorgestellt als der Wille zur Macht, nämlich der andern, zwei linke Flügel, Traum-Tanz von Blind mit Taub. So wie der Mensch sich als Tier denkt und träumt und sich raubend und mordend verwirklichen zu müssen meint, so erfindet er sich Willen und Machtspiel dazu und wälzt sich im Staub, das sind nur alptraumbeflügelte Balgereien. Zusammenleben ist also schwer und hält einen am Boden, zusammen raufend. Dazu der Glaube vom Sinn des Raufens. 

Ein Deut-Zwerg in Samt und Plüsch

Die Zeichenzeuger ...
...am Übergang von Klugheit und Schönheit hin zu Sinn und Maske und retour

Der Penis ist als solcher Zeichenzeuger, Zeichen dann die Schwangerschaft und das Kind, als Phallus ist er Verselbständigungsanzeiger der Zeichen. Als Zeichenzeuger wurde er in die Erde gerammt und mit dem Träger lebendig begraben, beerdigt und beide zum toten Zeichen. Nie war er Zeichen und Symbol. Wenn sich die Zeichen später überlagern, sich aufeinander beziehen und beziehen müssen, um Sinn zu machen, dann bezeugt der 'Phallus' die Tatsache, dass ein Zeichengewebe entsteht, entstanden ist und er ist bloß das, was die Zeichen als Willen fordern, die Überlagerung von großen Zeichen bringt kleine hervor, die selbst in ihrer Auseinandersetzung wieder einen Sinn-Herrn sich schaffen. Der Sinn-Herr fordert für seine Zeichenwelt der Macht einen Willen. Begehren ist Macht und der Wille eine Forderung an das Subjekt. Es bezeichnet, es denkt, also will ich. Die Zeichenwelt, steht sie für sich erst, braucht einen Willen und dafür steht der Phallus. Die ersten Symbole (sinnlichen Sprechens auch) bezeichnen den schwangeren Körper der Frau. Die Zeichenwelt ist ursprünglich weiblich. Bei der Geburt eines männlichen Kindes wurden das Zeichen der Schwangerschaft vernichtet, ein Symbol, das errichtet war, gewendet, vernichtet, zerstört, zertrümmert, oder einfach umgeworfen und begraben. Bei der Geburt eines Mädchens blieb das Zeichen stehen. Das erigierte männliche Genitale war also nebensächlich Bestandteil des weiblichen Körpers. Wird später der Phallus verehrt, dann auch das Messer. Dem Schöpfer und Künstler hat sich allerdings das Symbol ganz zufällig ergeben. Ihm ist nur das Messer ausgerutscht. Es ist ganz einfach: das Zeichen des schwangeren Körpers, das Symbol des Weiblichen, die Schwangerschaft im Bild wird durch einen dummen unabsichtlichen Schnitt zum Phallus: ein neues Symbol entsteht durch eine kleine Veränderung: der Phallus: Geschenk eines Tölpels an seinesgleichen. Das heißt, der Penis war nie Urbild des Phallus. Die Zeichen sind also aus einem Betrug (Mann war noch nicht Vater) geboren und die Klugheit war Folge des Betrugs (erster Schritt weg vom Tier) und die Schönheit der Zeichen einer Zeichenwelt war dann wiederum (zweiter Schritt) die Geburt der Lüge aus dem Selbst-Betrug. Der erste Schritt ist kaum fassbar, der zweite umschreibbar in Bildern: der Phallus zieht symbolisch irgendwie auch Wille und Macht und Männlichkeit nach sich, so wie die Mutter ihr verzogenes Kind oder der hinkende Krüppel sein lahmes Bein. Der Phallus steht von Beginn an beim Sinnloch, hat selbst keinen Sinn. Der Mann des Übergangs muss dies Loch dichten, hier schließt sich der Kreis im Bild von der ewigen Wiederkehr. Und wenn er noch so viele Masken überzieht und Bilder über den Mangel legt und Sinn über Sinn stülpt, alles zeichenschwer und -schwanger sich macht, mann wird niemals schwanger-er Körper, er ist Phallus in Stein. Das soll mir kein Sinn-Analytiker richten. Am Anfang war Mann verzogenes Kind gezogen vom Schwanz und am Ende Dichter und hinkender Krüppel mit der einbeinigen Muse im Tanz. Der höhere Mensch (Mann) steht am Übergang, also genau wieder da, wo der Mensch in die Geschichte eingetreten wurde: seit der Zeit schleift er als seinen wilden Willen, nachträglich zum veräußerten Zeichen, bildlich z. B. am Schwanz einen Löwen hinter sich her und schaut zurück in ein blendend Bild der Sonne. Aber Löwe mit Mähne und Sonne sind weiblich. Maximal gebiert die Löwin dem Dichter ein Junges, den kleinen Willen gegen den Willen, den Unwillen, die Einwilligung ins Nichts, den Widerwillen gegen die Zeichen, den Schmerz und die Freiheit des Wahns. Das klügste aller Tiere hat einst die Wüste verlassen und kehrt dorthin zurück. Der Dichter ist jedoch nicht Eroberer und Sinnschöpfer, und die Deuter saugen am leeren Euter. Der Dichter ist selber ein Deuter und sinnloses DuDu. Der Deuter hält sich für den Löwen des Sinns, er ist es im oben beschriebenen Sinn, nachgezogene eingebildete Schwangerschaft. Soll er doch selber dichten und sich an den Übergang stellen, ihn raten. Der Dichter ist nicht schwul, leidet nicht unter ejaculatio praecox und ist nicht vorgehäuteter Dauer-Onanist: die Oase ist nicht der Anus und die Palme ist nicht sein Penis darin, Suleika ist kein Mann und auch keine Hure. Ein Rätsel ist ein Rätsel und keine Krankheit und der Dichter ist kein kranker Sinn-Zwerg. Ein Samt- und Plüsch-Zwerg ersteigt keinen Berg. Kein Wunder, dass Nietzsche so empört war mit dem Deut-Zwerg der deutschen Deutlichkeit im Arsch. Um den Hals des Adler ringelt sich eine Schlange. Und der Zwerg am Boden ringt mit sich selbst und mit dem Schädel im eigenen Sinnlos-Loch oder dem deutenden Ringelfinger. Wer war hier mal zufällig beiläufig Z-NN, 200, der Deut-Zwerg in Samt und Plüsch?


Freitag, 19. April 2013

Mitleid

Ein Leid ist die große Gefahr des Träumers am Tag, das Mitleid, das zu ihm kommt, der Schmerz in der ewigen gleichen Wi(e)derkehr der unglücklichen Zeichen, der Riss, den die Macht der wirklichen und lebendigen Imagination raus aus dem Kopf aufgetan hat, durch den Blick unter das bunte und falsche und vielschichtige schicke Kleid des Sinns, die Einsicht durch die gläserne Haut des ganzen Körpers, die Sichtbarkeit des inneren Leibs bis auf die Knochen, durch einen Zusammenschluss der Sinne, ihr Bündnis und ihren Aufstand gegen den Geist, der Begriff zum Sprechen gegen das Wort und den Satz, die hohle Körperlichkeit, der unmögliche Tausch von Begierde und Wunsch mit der leeren Wollust im Körper des Andern. Widerliches ekeliges Würgen einer immer unvollkommenen Schriftleiblichkeit? Hilflose ausweglose Gelehrsamkeit? So viele Aspekte eines Leids. Unendlich schwer ist der Sturz zurück in der Zeit in die tausend Gründe der Dinge, ins Unendliche entfalteter Sinnmöglichkeiten, ins Unsinnige entfaltete Sinnlichkeit. Widerlicher Widerstand: Auferstehung aus Halbschürigkeit. Schmerz ist des anderen Sinnsucht, die sich dir ins Herz bohrt. So schwer sind einem die Sinne, das Auge, das alle Blicke einfangen muss, der Augenblick, den eine ganze Welt der sehnsüchtigen Blicke überfällt. Alles ist Rücksicht dem Menschen seit geraumer Zeit, schwer ist die Einsicht, dass alles gewendet sich hat zum Mitleid zurück in die Wirklichkeit wunder schmerzender Körper für alle Ewigkeit. Was für eine seltsame Lust, die schreibt, vorgibt gar Wollust zu sein und nur Traumbild ist und also schriftlich auf uns herabfällt mit Leid.

Mittwoch, 17. April 2013

Erklärung rücksüchtlich künftiger Glückszustände?

Der Autist hat nur ein halbes Hirn. Physisch hat er darum kein soziales Sein, er fühlt sich als Un-Tier, als seltsames Tier, das ihm so fremd auch aus dem Spiegel entgegenblickt. Von Großhirn hat er nicht viel, ein halbes ist frei, das andere halbe wird belagert von etwas wie Ich, das in der Welt der Zeichen ein Regler sein möchte, aber nicht kann, das gern fremde Zeichen in Besitz hätte, aber sie nur sein kann, das also Ich ist, das nur immer mehr und mehr widerspiegelt. Meer ist. Ich zählt nicht unter anderen Ichs. Ich zählt nur an sich, Zahl für Zahl, ist Zeichen, Ich. Ein halb Ich sucht ein halb Ich. Manchmal. Können zwei linke Hirnhälften Normalität vortäuschen? Zweimal gelogen ist schon wieder halb wahr (neulich als Zeichen g-lesen). Halbwahrheiten gehen heute als ganz normal durch. Ist man zwei Gleiche so eingeschränkte, wär' man vielleicht sogar mehr als frei. Weil man nur rückschauend Ich wär. Gelegentlich könnte man also denken: Ich war einmal. Das ist doppeltes Glück. Weil Ich nicht zwangsweise ständig sein muss und doch es sich stets dabei hat. Sozusagen falls gewünscht oder gefordert von fremdem seltsam beliebigem Zwangsdenken als Ausweis der Normalität, dem man restlich sich irgendwie nicht mehr nur schriftlich richtig falsch erklären müsste.


Dienstag, 16. April 2013

Alpa - Alpa - Alpa

Wer da wohl sal-baderd?
Kundry war 's. Zweiter Aufzug im Parsifal: Fal-Parsi.
Da wurde der Burgberg zum Trugberg und Zarathustra wendet: Bergburg, ein Burgberger. Heut' wär 's im Traum ein Fleisch-Betrugs-Ver-Burger.
Grunddeutsch deutlicher Selbstbetrug.
Was geschah in der dämlichen Dämmerung
tugendhafter Dämlichkeit Opas Dornhöschen, leblos im Glassarg
auf dem Montsalvat in den Alpen? Oder ins Spanien?
   Es sprach Zarathustra:
Wer war der schreiende Vogel mit dem hässlichen Schnabel,
mit Rostrum, dem rostigen Trum und Schlüssel,
der Tor mit den schweren Flügeln?
Oder was das Tor, rings wieder still?
ein schleichen der Zeit (manche Opern sind lang - ein Zeit blind und taub Schleichen)
Alpa - Alpa - Alpa
ein gewaltiger Spaß ist das
auf jeden Fall sinnlos G-Lall - wallala weiala weia
eine Qual, kein Klagen
dann
ein brausender Wind tönt durch ein Loch fingerbreit
und nun das Malheur noch
an.. 
und dann platzt doch der Gral oder Kragen,
alles verpatzt - oder nur alles verpasst?
Nur Schauspiel, Fratzen und Kindergelall!
Unendlich grässlich - Erwachen.
Applaus und -
Erlöst von den Plagen.

ParsifAl-Parodie




Falparsi
Dreifache Rückkehr zur Wirklichkeit
1. Menschlichkeit als Wirklichkeit wollüstigen Seins
2. Imagination als Wirklichkeit der Sinne
3. Erinnerung als Wirklichkeit des Gedächtnisses

Parzifal:
Frömmigkeit statt Menschlichkeit
Bühnen-Vorstellung statt Imagination
falscher Mythos statt echte Erinnerung






Sonntag, 14. April 2013

Brecht mir Zeichen


Mein Gedächtnis gehört nicht mir. Jeden Tag bin ich ein anderer. Ich gleich mir nur in den Zeichen der andern. Was dies Ich tut, tut es zu ihrem Gedächtnis. Ich hab ein farbloses leeres Selbst, das allen Selbsts gleicht. Es ist ohne Wert. Es ist weniger noch wert, geringer als Nichts. Es ist allumfassend und doch erfasst es nicht mich. Selbst ist dein Un-Gesicht, Ich: die Maske dazu: es ist dies Einzelheit, jedoch nicht Einzigkeit. Ich bewegt sich von selbst zu Selbst. Ich spiegelt sich in mir, schickt ihm geschickt Bewegungen nach, hinterher sich im Bild, schenkt sich Willen. Fremdes Ich zieht Willen nach, den Willen im Spiegel hab ich. Wunsch ist der Wille zur Wahrheit: ich wollt, ich hätt' 'nen Willen zum Wollen. Doch ich hab' nur Wünsche wie alle. Einen Willen hab ich doch wie ihr auch nicht. Manchmal einen schwach gegen sich. 
Einmal nur
möcht' ich Willen meinen
wenn ich einen Willen hab
Einmal nur
möcht' ich meinen Willen mögen
möcht' ich
dass mich dieser Wille mag

Die Seele G meiner Sinne


Wenn es keine Gesetze gibt, keine echte Gesetzmäßigkeit, keine G Sätze, dann gibt es auch keinen Zufall und kein R-Eignis ist wirklich B-liebig oder überhaupt wirklich. Das Problem bei dieser Erkenntnis ist, dass der Körper ihr nicht folgen kann und doch folgen muss. Der Sinn fliegt dahin und der Körper muss zuckend und/oder unfreiwillig tanzend ihm folgen. Ist der Wille widerlegt dann ist alles G-Macht. Wo Wille war, ist jetzt G Macht. Es ist Ruhe im Kopf. Wenn es keine Gesetze gibt, dann gibt es nur mehr Gesetztes im Jetzt. Das ist die Erkenntnis, in der sich alle Hirne 1 werden, sie schon im R 1 waren. S richtet sich gegen die ewige Widerkehr. Widerkehr löst Wiederkehr. Das zwingt noch zum Ziel all E Zeichen. S R kennt zum Schein sein S Gleichen. Wenn die Vokale vom Schweigen der Sirenen erfasst sind, wenn dich selbst die Ei Gene Stimme nicht mehr stört, dir fremd wird, dich nicht mehr mag, dann sind die R sten Buchstaben, die Führer der Gleichen, die simpel Reichsten der Reichen an der Macht - und entlassen vom Sinn, wörtlich dahin. Doch was ist der Kopf ohn die Armen, der Beine - Zweck od R Grund? Kopfstand. R geht noch, meidet nun auch den Fall, Schuld und Casus dahin. S geht 1 M nicht mehr aus im Sinn. S geht nun aus. Doch wo hin? S wartet. Altert nicht. Wartet bis aL S wie der gleich altist. Sieht aus wie ein Tier, isst aber bloß keins. Braucht daher auch nicht mehr zu zahlen, als er nu mehr isst. Das ist wahrer Genus. Oder? 1 Sam keit wer dIch ab R löst nicht mehr.

Oh ihr armen Deuter. Da habt ihr den Wahnsinn. Ist das der Sinn-Wolf und eine Bestie? und hat R Menschenfleisch im Sinn? Hallalli. Was für ein Blödsinn. Es ist nur ein Verweis auf den Sinn im Körper. Interpreten sind Gewalttäter und gefährlich blöd. Interpreten sind Schlächter von Körper und Sinnen, haben weder noch. Menschen, die glauben, gläubig sind, haben ihren Sinn-Gott nur darin, andere ins Sinn-Reich zu führen, wo ihnen im wahrsten Sinn Hören und Sehen vergeht. Gewalt gegen der anderen Sinne, das ist die Wahrheit ihres G meinen Sinns. Inquisition, Interpretation, Religion, Psychologie sucht vergeblich im zerbrochenen Schädel der andern nach Seele und Sinn.

Sucht im eigenen Schädel
Im eigenen Schmerz
Sind gar nicht darin
Die Seele ist ein hüpfend R
Zwilling mit Sinn
H Tiere Behausung im Herz.

Samstag, 13. April 2013

Die Wurzeln des Übels

Ran-er: deutsch: Ran-Warner
Annäherungssensor im Dran-er
Einsicht als Verkehrung der Lüge
Dran-er: deutsch: Hörer
bringt Nattern Send-er
zum Wunden-Leck auf Hals
Send-er: deutsch: Hand-Reich-er
drachen-haft sanfte Rüge
Untertäuscher Versöhnungs-Lüge
Reich-er: deutsch: Wrzlbrnft
greift Correaner-Arme unter
Aller-Hans Brust-Würstel

Kopf-Füßler


Bin ich der winzig Wurm,
  der Sonne, Erde fröhlich denkt
   und - heimlich nach sich lenkt?

    Bin ich die Spinne klein im Sturm
     mit Fliegen-Lügen-Netz den Dummen
    zwo drei mal fischend hingehängt?

   Bin ich der Elf von Ritz im Turm
  eintausend wandernd Stummen
hinkend ins Bein gesenkt?

Freitag, 12. April 2013

Vom Biss der Natter


Vom
Biss der Natter - bis ...

Es ist einer der Knoten im Buch

… dass im Biss der Natter – ein Sdern steckt, ist noch keinem aufgefallen. Ein Stern ist auf Erde gefallen: a ter. Stern@Terra. @ ist ein Inter. Nodar. Nodare. Star.


Nodati sitis

Bis Stern ad Ter

Zwei Stern bei Erde

Stern AT (@at bei Austria)

aspera ad astra

Bis dat(, qui cito dat) venia

nah Terr

Terraner

Sieh, der Retter naht (klangdicht verformt)

Vom! – spei – bis – movere ad

Testa

vobis

Spei-Natter

a pis – Pisa

Testis – Zeuge –

Rache am Zeugen: 

also bisd

oder bin ich

'Der hässlichste Mensch'


Im Moment des Gedankens, also ich das dachte, ist mir mein Schreibgerät von allein angegangen, hat mich angesprochen, angesprungen. Hab angebissen. Anspruch. Inter-Net. Nattern-Biss am Hals. Bin aufgestanden, das zu schreiben. Hängt mir zum Hals raus, die Schlange.

Donnerstag, 11. April 2013

Ringel-Ringel-Reihen …


… da warens der Länder dreien: Traum-Länder, bärtig und slawisch – wahrer Deutländer – Süd-Länder gewählter, fehlplatzierter, gequälter.

Deut-Zwang, Wiederholungs-Zwang, saugend Sinn-Loch im Buch, Text zwischen Texten.

Geht es hier um den Über-Christen oder den Anti-Christ? Und vereint beide im wirbelnden Tanz. Ist nicht Glaube Wollust gepaart mit Sinn?

Zum Traum vom Biss der Natter:

Hat also die falsche Natter den Kopf bei allen alten und jungen Weiblein und hätte auch gern den Schwanz bei Ehe und Kind.

Schamhaft und arglos ruht er unter dem Baum der Feigheit. Biss  s i e   ein-deutig kam. Schmerzhafte Einsicht. Falschheit wendet den Blick zu den Augen, befreit ihn von der Deutung, sie aber bleibt verhaftet ihrer fühllos sich windend gespielten Traurigkeit. Seine Sicht der Dinge als Ware verdirbt ihm die Liebe, verdirbt ihr doch die Falschheit nicht. Tut ihm nicht leid. Wär wieder nur falsch und nur eins mit Rache. Ewig windet gegen Geduld sich die Lüge der Schuld. Und   s i e  kommt noch eimmal - zur letzen Lüge, dem ihm also aufgehalsten Text und Verstand. Kommt  nun  i h m  gerne zehant.

Wer kennt nicht den Morgengruß des Priapus? Und das kleine Fünfach-Unrecht des Dionysos, dem ringt noch Verstand mit Hand? Wer kennt nicht das Un-Geschick des unpassenden vorzeitigen Augenblicks? Hat der Augen beißend Zustand die falsche Schlange gewollt und erkannt? Mythologie, Geschichte in Geschichten von Schmutz und Lüge, Wunder und Wunde, Staub im Kopf und auf Sinn? Flucht er, bereut er? Flüchtend gen Italien entgeht er der Krankheit sich wundernd und wandernd? Oder vergeht sich hier Gott Hypochonder? Manns Blödheit gehörte der Krankheit, nicht Nietzsches Schaffenskraft. Freuds Vatermord war reiner Selbstmord: gelehrte Ipsation.

Einst erhängte sich Mann am Baume der Feigheit. Vergangen der Traum. Die Deutung, Vernichtung von Moral im traumhaften Sinn im Text ist so einfach wie offensichtlich unmoralisch und - falsch: peinlich, tatsächlich war Zarathustra, die Schlange, nur schamhaft und arglos, harmlos, Arm lose auf Augen, Gesicht, angebliche Wahrheiten, immer ihm aufgehalst nur.

Der Text hat einen breiten Hintern und langen Deuter im Vorn. Natternhaft vorn ist er bei den alten und jungen Weiblein, hinten bei Ehe und Kind. Das alte Weib ist das Ich, das über ihn spricht: Über-Ich. Über-Ich ist nicht Vater, gemordet. Durchgehend für alle Menschenzeit war Es das Weib, das/des über ihn spricht. Hintennach steht 'Von Kind und Ehe'. Traum- und Märchenzeit, Hochzeit im Sinn, Selbst süchtig nach Ich, Selbst selbstbetrogen, jetzt: Ehe und ehe ihr nachträglich Kind. Alptraum: Wahrheit, es war einmal, ringt verdreht, bewusst-unter Wirklichkeit. Dreimal gekommen: Ich und Selbst in der geschriebenen Nacht, biss unter dem Schrei, mit Unter-Schrift, bissiger Texthandlung, Verhandlung, im Verkauf auch nochmal und bewusst im Licht des Tags die Lüge mit Lüge gepaart wieder nur Lüge ward - und Böses zu Gut gut gemacht.

Recht, Gerechtigkeit, Rache
Unrecht, Beleidigung, Tod
sinnwirbelnd Einsiedeleien
zwischen Weiblein, Wollust und Ehestands-Not



Kleingedrucktes: Deutung, Erläuterung, Sinnwirbelei

Text 'Vom Biss der Natter' im Buch 'Also sprach Zarathustra'

Zwischen-Text: steht zwischen zwei Texten: 'Von jungen und alten Weiblein' und 'Von Kind und Ehe'.

Drei Länder: Nietzsche als Wunsch-Pole, Deutscher und Wahl-Südländer
Drei Länder: Papst aus: Polen, Deutschland, südlichen Landen (sinnlos Spielerei nebenbei)

Biss der Natter: falsches Gerücht der Syphilis-Infektion (gehört der großen Schwulität der Zeit, der allgemeinen Wagnerei, dauert noch, Nitzsche war Wagner nicht schwul genug, wem oder was bitte wechseln)

Die Einsicht gehört dem Einsiedler, Intuition und Trance, euphorisches Rauschen der Sinne

Der Körper ist Nietzsche Gegenstand schamlos fröhlicher Wissenschaft, das ist er uns  h e u t e  noch nicht (weder Nietzsche noch der Körper)

Feigenbaum gehört zu Dionysos und Priapus, ist aber als Mythos sinnlos, schwerst aufzudrehender Unsinn

Mann muss Freud dichter nehmen: der Tages-Rest gehört dem Unbewussten der eingebildeten Realität (traumhaft erwachen bitte!)

Traum gehört schriftlicher Einsiedel-Dreierlei: er verdreht Ich und Selbst und Realität, er ist oft deshalb so sinn- und sinneverwirrend, weil er in ein neues künftiges oder sehr altes vorgeschichtlich Wahres führt, es vorführt, alle und alles verführt.

Glaube ist: Wollust gepaart mit Sinn, ist des Einsiedlers Leid und Beleidigung. Hinrichtung auf die Schlachtbank war das, schließlich auch langsamer Mord. Ich richt 's euch schon hin. Das ist doch die Deutlichkeit an und für sich. Deutlicher geht es echt nicht.

Dienstag, 9. April 2013

Z - N N


Aus einem netten Buch, in dem Nietzsche/Zarathustra grundlos zum Leben erweckt scheint:

vom Kindheitstrauma zum überforderten/-den Schüler zum überheblichen Studenten zum weltfremden Professor zum drogensüchtigen Traumtänzer, von Männerfreundschaft und Krötentraum zur knabenjagenden Bestie, vom Einsiedler der schweizer Berge zum Italienurlauber (Urlaub als Flucht auf glückselige Inseln), vom Leser, dem 10000 Texte einverleibt, zum Dichter und Philosophen, der sich selber wörtlich erschafft ... Die Texte, das Wörtliche lassen sich belegen oder lass ich gelten, aber das übrige ist wohl geträumt. Weiter: … vom Menschen, der sich zum Text unter Texten umschafft und sich in allem spiegelt, zum Text-Körper, der im Wahn wieder wirklich wird, werden will ... Schon wieder nur halb richtig. Kind mit Unschuld und Not und - der Fratze im Spiegel?

Der sinn-gelehrte Deuter hängt am schlaffen Euter und folgt Nietzsche von Zitat zu Zitat zu Zitat, füllt sich prall mit Andeutungen, merkt nach über 500 Seiten, dass nichts kommt von triefem Gehalt und gebiert endlich für sich und aus sich zum Schein eine seltsame Monstrosität, einen angeblich so grundbösen Menschen mit verbrecherischen Gedanken, der sich mit einer Lustseuche Folgen selber straft. Die kranke Lust eines Nietzsche-Rückdeuters, könnte das sein. Nenn ich so. Klebt an Nietsches Leimrute, der Deutlichkeitsfalle der ach so weisen Sprüche des Narren für - Narren.

Jeder weiß heute, dass krank immer die Lust schon der Gottesfürchtigen war, die sich wie die Weiber kleiden, kinder- und knabenquälendes, -vergewaltigendes Pfaffengesindel. Mit Nietzsche nicht zu verwechseln! Und Mörder und gründlich verdorben und schlecht war immer schon der Mensch auf der Bühne, der Schauspieler, der Redner, der politische Führer, Verführer (Wagner und Hüttler, Z-NN, 200, zwei Nullen zum Geburtstag). Mit Nietzsche nicht zu verwechseln! Der Hüttler hat übrigens wirklich den Stock bekommen, mit dem sein Vorbild schon von Zarathustra Dresche bezogen hat. Der Sepp war noch dankbar dafür: hier ist der Hund, so verliebt in den Stock seines Herrn.

Nietzsche war kurzsichtig, Hypochonder, depressiv und ein wenig autistisch-weltfremd. Nicht wirklich körperlich krank, nicht infiziert mit großem Leid. Euphorischer Selbstdenker, depressiver Selbsthenker (so etwa nach Kafka). Er war auch kein Epileptiker, nur weil sein Denken sehr bildhaft war und im Hirn gelegentlich gegen die Sinnzeichen intuitiv feuerte. Philosoph und Dichter, gewaltig und bunt. Einzige Vision wahrscheinlich der dämlichen Deutlichkeit dazu, wär mir zu bunt: eine Kuh, die auf einem Ochsen reitet.

Die Lust-Seuche Syphilis ist Märchen, das kein Mediziner glaubt. Tripper eher wahrscheinlich (Kröten gemeint: Schweizer Krankheit, Kröten im Überfluss, Morbus Venereus, hier: der Tripper, auch ein Wanderer, gehörte wohl Basels kranker Weiblichkeit, glasklar wie ein Kondom). Gelüftete, geliftete Ochsenhaut, ekzematöse Selbstbespieglung irrer Ärzte. Zwerge mit grausliger Visage. 'Schwul und verseucht': da hat sich der Gelehrte behandschuht die gläserne Giftspritze aufgezogen. Die Ärzteschaft hätte es einfach haben können: Buch aufschlagen und lesen: also sprach … nach und nach mir der Schmarotzer.

Das Ende Nietzsches ist einfach: die Volkskrankheit des 19. Jahrhundert war die Depression, nicht nur als Nachwehen der Aufklärung, ein Mittel dagegen war jedem leicht zugänglich Morphin/Opioide (Narcein in Turin). Im Zustand der Depression und im mäßigen Rausch (macht Denken und Schreiben wirr) kam Nietzsche ins Irrenhaus. Von einem Pfaffen/Theologen angeführt, dem falschen Freund offensichtlich! Angeschmiert. Lehrbuchmäßige Behandlungsempfehlung: extrem hohe Dosen von … Morphium/Opioiden. Die angeblichen Wahnsymptome wahnsinnig dichter Denker im 19. Jahrhundert: immer Behandlungsfolgen! Lies die Oneiroide Erlebnisform! Hölderlin war typisches Opfer der Mittel der Verblödung: brutale Zwangsmaßnahmen und Morphium in großer Menge. Hysterisches Weibchen der Zucht. Damit hat man in kürzester Zeit aus Menschen mit Hirn und Lebenskraft die 'letzten Menschen', Wahnsinnige und Idioten gemacht. Und man seziert nachträglich nachtragend im Wissenschaftsbetrieb die Gehirne und findet: gelegentlich im Nachlass den Teufel. Oft hat aber ein frommer Teufel schon aufgeräumt und mit dem Feuer des Geistes den rechten Beweis der Sinnlosigkeit erbracht. Der Suff wars, die Drogen, die Trauer, die Einsamkeit, die mordete oder – nur der Zufall und die brennende Zigarette auf trockener Haut. Literaturwissenschaftlich kotverschmiert, ejakuliert, ins Stiefelchen uriniert, regrediert.

Schluck doch die Kröte für eine glasklare Einsicht, ertrag Wahrheit und Wirklichkeit – und spiel den Alltags-Idioten, das hält dir die falschen Freunde vom Leib! und erspart dir  i h r e n  Wahnsinn. Lieber Tanzen und Rasen, Schwitzen auf heißen steinernen Sonnen-Terrassen, lieber alte Kröte als – Opas Dornhöschen, sinn-wiederkäuend mit triefnassen Nasen und - Jung auf grünendem saftig sanfthügelig heiligem Rasen.

5 Sterne geb ich dem Buch, dem Kontrast des leeren weißen Blattes zum Schriftzug des Dichters, auch der entblößten beschrifteten gewaltig schönen Leiblichkeit, da tanzt doch die Hure mit einem Verführer.

Sonntag, 7. April 2013

Tanz um die Mitte


Mensch ist nicht jung wird nie alt. Er hat eine Mitte um die dreht er sich und sich alles. Verkenn deine Mitte nicht. Leb nicht daran vorbei. Schreib dich um sie und umschreib dich selbst. Körper entsteht und vergeht. Körper ist nicht gegen Stand. Gegenstände sind tote Zeichen, tote Zeichen und Sinn und gleich wieder Zufall und Unsinn. Deutung wird unscharf. Deutungen sind sehr beschränkt und gehören in eine beschränkte Zeichenwelt. Mensch ist lebendig, Sinn und Sein nur der Waren Sinn-Sein. Mensch ist sich fremd, wenn er Sinn sucht, der Sinn ihn sucht. Mensch soll sich fremd sein im Spiegel. Im Spiegel bin ich. Bin und Ich nur gedacht, beides sinn-lose Zeichen. Körper bin ich vor dem Spiegel. Fröhlich Fleisch altert nicht, ist ewig sich gleich, hat keinen Sinn, braucht keinen, ist kein Objekt, braucht keinen Zufall als Widerpart, ist stehend im Bild, sinnlose Körperlichkeit wendet sich hin zum Leib. Menschen umschreiben sich, begegnen sich, drehen sich umeinander, schreiben sich, verlieren sich, gehen daran zu Grund. Jedoch sie vergehen nicht, sind keine Dinge, die an sich zerbrechen. Sie sind nur da und bleiben für genau eine Ewigkeit, genau eine Ewigkeit bis ans Ende der Zeit. Wo Wahrheit vergeht und Sinn und dann Wirklichkeit vor den Sinnen steht, Sinnlichkeit entsteht, Traum und Bild Welt überwinden, geschieht das, weil Gleiche in gleicher Mitte sich finden. Nicht gleich viel besitzen, sondern gleich viel nicht besitzen macht zwei viel-leicht glücklich. Den möcht ich finden, um den mich sinnschwindend winden. Wo ist der Mensch, in dessen Nähe mir in einem Tanz wilder Kraft der Wille versagt.

Mittwoch, 3. April 2013

Schmetterling

)|(
das könnte 1 Zeichen für mich sein, sieht aus wie ein Schmetterling, rechts, links aufgeklammert und in der Mitte Strich oder -- Spalte. Verständig betrachtetes Ding, mich selbst vernünftig betracht ich: da fällt einer nach zwei Seiten aus dem Rahmen heraus, in die eine Richtung :): als seltsames Tier, das nicht nur das einzige ist seiner Art, dessen Herkunft ungeklärt bleibt und dessen Art und Sein zugleich Ende werden, sondern das auch noch ganz unberechenbar und ohne Instinkte, dessen Verhalten nur sein Körper ist und kein bisschen um um um Welt gestottert, in die andere Richtung -(- etwas als Subjekt loser Gedanken, gehaltlose Euphorie, sinnlose Wahrnehmung des eigenen Wahns, leerer Wiederholung Zwang und nervend System, das in sich ohne Zusammenhang und Halt ist und dessen Unverstand, dem dann der Sinn, das Wort und die Schrift gemeinsam mitschwirrend Folger sind. das gerade Zeichen mit Bedeutung, der Satz mit Sinn, der Text mit sicherer Deutung, das Ding mit Grund, das Objekt mit Schöpfer, gehören ihm nicht, besitzt er nicht. Ihm hängt jede klare Sachlichkeit lahm zwischen den Flügeln. Das ist euer Zeichen für mich. Das bin scheinbar ich - geklammert an Schein. Ein Flug ohne Prüfung und Schönheit und Tauglichkeitsbeweis. Etwas zwischen Stumpf- und Blödsinn - mit einem Schlag auf 's Hirn und also wundes Zeichen der Stirn:
Wenn ich wär, was ihr denkt
Ich schenkt' euch die Impotenz mit dem Flügelschlag,
den Wunsch als Gebot
Wenn ich wär, was ihr denkt
Ich schenkt' euch die Hässlichkeit als euer Tier
in Blut und Kot
Wenn ich wär, was ihr denkt
Ich schenkt' euch des Geist-Gesichts Über-Sinn
zur Lebensnot
Bin auch gern, was ihr denkt
schüchtern mädchenhaft den Kopf gesenkt
und so rot
Bin so gern, was ihr denkt
gern das Tier, dem der Wahnsinn geschenkt
bloß nicht tot.
Bin doch gern, was ihr denkt
bin so gerne nicht wir und von euch gehängt
bin lieber - Idiot

Montag, 1. April 2013

Kopulationsriten

Wer einen Urheber braucht, der glaubt an die große Wahrheit seines Seins im Sinn der Gedanken. Der hat einen wahrhaft großen und dümmlichen Glauben. Der ist wahnhaftig. Mir Recht. Wer seine so seltsam angedachten, so eingebildet großen Gedanken beschränkt … … ist bedenklich beschränkt. Die kleinen Wahrheiten kann man ins Besitzlose entlassen, neben sich stellen und unbeschränkt frei geben, kleine Gedanken frei laufen lassen. Großen und kleinen Unsinn wollen wir alle nur wirken lassen. Uneingeschränkt. Die einen zu meinem Leid mit widerlichem Wert und Gehalt, die anderen mir gerne umsonst. Es erlöst allein in Wahrheit vom irdischen Sinn den einen die Nahrung vom Hunger des Körpers, den anderen die Lust und die Wollust die Sinne – mehr an Erlösung und Sinn ist für mich nicht drin. Übrigens: Sinn-Inkontinenz ist keine Sünde und Schuld und Schreib-Impotenz ist keine Tugend. Was tut doch der Wut-Spender gut. Sinnloses Nachlassen. Kosimos Grete, selbst hässlichste Kröte, Gretchen Kretin, Muse und Kre(a)tinissima, hat wohl der Kröte PRoF - also pimmelrot Fritz - Nitschewo so rege und schamlos integer ordentlich auch ihre Kröte zugeführt. Zu wenig Kröten für zwei. Macht nichts. Und Clarus? oder war es Clara? Traumdeuter, blöde. Zwischen Einsicht und Körper, erdigem Kröten-Selbst steht ihm ein gläserner Sinn, die Sinne, der Traum, aber auch sie ist nur Kröte, kein Glanz hart und kalt über Glans und auch sie sich lebendiger Widerwille des Traums, das Leid, das dem Erwachen gehört, gehört beiden. Kröten-Würger heiraten nicht. Und wer Kröten küsst, kriegt den langen Urheber im Gesicht.

MitLeid


Mensch war gern im Glück
Durchschnitt es in Scheiben
war ihm wirklich Wurst
Bauch-Seligkeit im Rauch

Mensch suchte sich blind
lachte nicht, weinte nicht
ersehnte tierisch Freundschaft
wahr umarmt Trauer-Ring

Mensch hat gern mehr Wissen
gut mit essbar Gewissen
schmerzhafte Fehl-Versuchung
Ende abmessbar: Mit-Leid