Dienstag, 30. Juli 2013

Vom Selbst über (den) Winden

Südöstlich vom Pferd (mit Empedokles: unten zur Erde hin, männlich, beschissen von ihr [k]östlich [cave Eva]) flüstert Nietzsche leise sein 'Schopenhauer hilf' (irdener Pessimismus Nichts als der Sinn unter der Erde, Pferde-Apfel vom Ross [o. W.] und östliche Scheiß-Weisheit [Buddhadaismus]): Also trat es ihn hippo hopp beim vergeblichen Aufstieg ans Brustbein: Schlaganfall auf dem Weg zu den Sternen (Stern/um der hintern Welt) aspera ad astra. Oder war es doch bloß des Königs Pferde-Knecht bloß und z/art/ig frust/r(os)a?

Was ist Mitleid? Doch nur seelige Liebe, geflüstert ins Ohr eines Pferdes. Das Pferd hört (es) gern, wenn mensch auf den Hund gekommen ist. Man hört auf den, der unter Wurf einem gehört. Auf hund kann man zählen (er hat Mannes Seele [so R/zählt mann für Pythagoras]) und sein Pferd zähmt Zaum um Hals ihn sodann und reitet begeistert er.

Hatte er noch einen Schlaganfall am Klavier improvisus und saitensprengend? Oder sein Wirt Fino al fine hat ihn einfach verprügelt und die Geschichte vom Pferd nur erfunden? Läuternde Schlaganfälle: das Selbst ist also des Mannes Wisch-Dich-Gscheit und Wichtigkeit, Nichtigkeit und ein Streit sein Haschen nach üblen Winden.

Mannes Welt zwischen Eselei: Glaube Lüge Hoffnung, die fortträgt nach Norden ihn [hinauf zum Weib, Empedokles' Mutter und Schwester und Tante und und] ins Unbewusste, Bewusstlosigkeit niederschlagend erlahmenden Geist deutscher Grab-Sucht und einem Löwen: unsinnige Gewalt, die den Propheten tötet und sonst nichts macht, nur Macht ist für sich groß und leer. Und gedoppelt vertretungsweis: ein verlogener hohler Gelehrter, Philister und falscher Freund überwindet rücklings in verkehrtem Ritt den Propheten und Dichter in sich: Overbeck, PferdeRlöser und -küsser in Hippolyt nach eiliger Rücksprach (aha hin und her) mit dem basler Willen zum ärztlichen Führer irrender Lebenbändiger - ein Paar glücklich gewählter Neider Narren kosmopolitische Mittler zwischen nördlichster germanischer Dämlichkeit und südlichstem sonnigen römischen Heil.

Und Alles ist Nichtigkeit und ein fröhliches Haschen nach Wind ...

… Da riss ein brausender Wind seine Flügel auseinander: pfeifend, schrillend und schneidend warf er mir einen schwarzen Sarg zu: ...

und - ein Buch der Predigt unbefleckter Empfängnis zwischen alberner Weisheit und hohler Liebe

oder: ein Bruch Bgleitet von Jungfrauen schrill quietschend ins Haus einer Göttin: mit erhitzter Achse einem Wagen pfeifend ein Bildung falsch abgebogen hin gezogen zu und von grellen Stuten

und?


... und es erscheint eine Karikatur von Erlöser am 9. aw - oder die Rückdeutung einer Karikatur! Die christliche Lüge wird durch einen Betrug ('Der Wahrsager' im Z.) korrigiert und - erlöst ist der Leib!

Samstag, 27. Juli 2013

Stadt III

Die Stadt als Staat ist eine kleine Welt in der Mensch nochmal für sich in seiner leiblich-geistigen Ganzheit ein mythisches Selbstbewusstsein entwickeln konnte. Dieses Bewusstsein war auch in der Gestaltung des Raumes der Welt und seiner Teile um Welt, in der Stadt im Ganzen und seinen geteilten Vierteln und in seinen Gebäuden und wieder deren Aufbau sichtbar. Vielleicht war das mythische Selbstbewusstsein jener Städter ein letzter steinerner Halt gegen den fortschreitenden Verfall des mythischen Denkens: der einzige echte Widerstand des Menschlichen gegen den Fortschritt an sich. Also ist vielleicht sogar unser dummes Bewusstsein nur der in die Stadt getragene und in Stein gesetzte und gehauene menschliche Geist. Und könnte der dann nicht auch mit dem Hammer wieder herausgeschlagen werden gelöst das Bewusstsein durch eine Zertrümmerung der absoluten Werte und des versteinerten Sinns der Normen Gesetze des stumpfen Wissens und des blöden Sinn B und G Wahren? Die Enge der Stadt schärft die Sinne und verweist den menschlichen Geist auf sie zurück. Die Stadt als Staat war Heimstatt des sinnlichen Geists. Abstraktionen sind dabei noch nicht wirklich erforderlich, beschränken sich auf die Mauern in Kreis und Quadrat, den Grund allen Beschränktseins zu einem endlosen Umfeld, dem Unsinn Umsinn einer noch greifbaren Weite und der Geistlosigkeit der anderen Menschen, die unter den nun gerichteten sind. Vor der Stadt verging die griechische Götterwelt in ihrem Abraum und im fruchtbaren Erd-Reich. Erst mit dem Fall der Mauern im Geist sollten sich die Beerdigten in Einem wieder erheben: dem Gottlosen mit dem menschlichen Leib. Die Christen haben ihn übrigens wieder restlos gemacht und so nebenbei im Vorübervergehen gründlich verfälscht: zum irdenen Gott mit dem losen oder erlösten Leib oder: im Gott als Über-Weib mit Inhalt eines unvergänglichen männlichen Leibs oder: in Gott als seligem Mann aus überwundenem menschlichem Weib usw. Der Einsame in den Mauern seiner Stadt sah erstmals in der Besamung die Bestimmung des Sexuellen und nannte sich in der Selbstschau Ursamer männlicher Eins-Samer oder einfach Ein-Samer und in seiner Unendlichkeit sah er blickschweifend ins Weite war er die Frau und sie endlich los schickte sie hinaus auf das Feld des Apeiron zum Ernten der Früchte ihres entwendeten Leibes und seiner Begeisterung Selbstgenuss. Die Mathematik und Grammatik entstand den Städtern aus dem Rzählen und Wahrnehmen durch hohe und feste Beschränkung der Anschauungen. Sie war ein Punkt oder der Kreis herum (gefangene Freiheit des Sinns) um sich oder Strich durch Strich. Als Satzzeichen erschufen sie sich nebenbei in einer Grammatik sprachlich selbst. Darüberhinaus sind uns heute Rechnen und Schriftlichkeit nur noch Reiners Anschauung und also verrückt und sie erklären nur noch sich selbst, also – Nichts und alles zerfällt. Pythagoras ist nicht nur über einen Ursamen gestolpert, sondern hat als Ein-Samer auch die Ein-Zahl widerlegt und eine Formel für die Weite der Unzahl und in einem Satz also Gott in der eigenen Wurzel entdeckt, sie zum eigenen Kreuz hin gereckt und hinauf zu verzweifeltem Hirnerweichen. Er war so auch seelisch selbstlich ein Einsamer in Vielzahl mit unzähligen Leben: ein Seelenwanderer wie Nietzsche. Konnte an verschiedenen Orten zugleich einer sein, war ein Wahrsager und sein Biss für Nattern - tödlich. Also sprach Zarathustra: beiß ab und zu an.

Bohnen waren verantwortlich für die Teilung der Welt in die blutig-blass-blaue im Unendlichen außen (Einblick der Seele in stahlblaue Zukunft) des Vor-der-Stadt und in die braunen zusamengeflügelten der Einsicht hinter der Mauer (im Ausblick sieht man die Wahrheit unter sich) erkennt man sich. Man hatte sich beider halb und halb zu enthalten: der Unendlichkeiten (außen im Land Hintern der Weiblichkeit) durch die und in der Erkenntnis (Mathematik) und der Beschränktheit (der Stadt, Statt ihres schwangerer Leibs ist ihm Blähung seines Zeichen, EinBruch, ein Riegel ist seine Regel, erregelt sich her aus ihrem dickem Bauch, seinem weiblich symbolischen Vorn, nicht die Bohne wert mehr ist Es dem Dauerständer der Angst) durch die und in der Regel (Akusmatik aus allgemeiner Wollust wurde aller Gebot). Askese tut nicht nur dem Magen des Weisen gut, schärft auch ein dem gewöhnlichen Verstand: mann braucht nützlichen Rat für höchsten Einverstand.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Namen der Nachgeburt

Wirklichkeit

Die Wirklichkeit ist traumhaft, manchmal schwer, meistens angenehm leicht. Ihre Deutung jedoch ist immer falsch und führt durch Vergehen / zu Verbrechen gegen den Körper. Das gesprochene Wort zerfällt bewertet und für sich gestellt, wird ein äußeres und schriftlich von uns entgegengenommen. Wir sprechen nicht mehr, wir schlucken Begriffe, stottern und würgen uns ab, denken mit und speien von den Worten und Dingen die Hüllen buchstabiert wieder aus.

Wille

Anders als beim Tier hat sich beim Menschen die ewige Wiederholung des gleichen Werdens und Vergehens von Generation zu Generation aufgelöst in einen einzigen wirbelnden Tanz Aller in Allem und Einem. Die Fortpflanzung ist beim Menschen eine ungewollte. Gegen dies Ungewollte wird ein vergeblicher Wille behauptet. Die Vergeblichkeit äußert sich in der Gewalt, mit der der Wille verbunden scheint. Macht fordert Fortpflanzung und offenbart seine Falschheit und Verlogenheit in Missbrauch und Vergewaltigung. Das ist ein Problem des gepredigten Sinns. Es gibt keine Vertreter der Macht und der Pracht, die nicht Schänder und Vergewaltiger sind.

Nachgeburt

Kinderlose VerFührer sind Anzeiger einer trügerischen Müdigkeit und Ruhe, eingebildeter selbstbestimmter Willenlosigkeit, die die sinnlose Runde des Ungewollten scheinbar beenden. Aber sie sind nur über Sinn loser Übergriff auf ein Neues. Vortänzer sind sie der Sinnlosigkeit, schlank wie der Hunger selbst, einfältig und bescheiden und Vorboten schon wieder einer Zeit nach der Hungersnot. Die Führer/innen ins Nichts sind selbst auch immer schon tot. Totgeburt, Niederkunft einer ungewollt Schwangeren in ein Nichts und Anfang erneuten Unwillens. In der Not wird immer deutlich die Wahrheit: Eine der fremden Wirklichkeit ist so reich und ein paar Menschen scheinbar so rein und so klug, in sich verschränkt unbegreiflich über- und fast schon unsinnig: und alle anderen folgen arm und beschränkt. In Wirklichkeit sind alle betrogen vom ausgeschiedenen Leben und rein und schön ist der Zufall hin in einen Nachkommen an alle gehängt. 

Begeisterter Leib

Physisch ergibt sich für den Menschen Sexualität an sich und frei von der Fortpflanzungsfunktion. Die Vermehrung hingegen ist eine der Zeichen und Waren und sie ordnet sich die Sexualität nun unbestimmt unter. Der Menschen Geist ist ein ebenso äußerer. Sofern Mensch physisch sexuell aktiv ist, ist es ein technisches Reiben der Waren für Waren unter- und übereinander. Sofern er Geist zu haben meint, ist dies der Wert der Waren für sich, die auf die Verarbeitung und den Konsum, also ihre Befriedigung warten. Die Welt der Zeichen hat ihm die Fortpflanzungsfunktion nach innen gedreht und einen heiligen Schein und Geist übergestülpt. Für die Vermehrung der Waren durch die menschliche Arbeit befriedigt sich der Mensch selbst, hat physisch Last Lust Leid, gesellschaftliches und wirtschaftliches Wachstum als Funktion der Selbstbefriedigung der arbeitenden Massen und zum Konsum der erzeugten Produkte in Anschluss und Verschluss wird er enthalten im Ehe der Liebe und Wunsch und er wird vom Weibchen gehalten verdummt betäubt und vermehrt sich beiläufig. Die Vertretung geglaubter Wahrheiten kreißt, tritt gegen die Natur des Menschen an und behauptet nun einerseits ein Bild einer Seele, also einen kleinen und allgemein verfügbaren verhandelten Geist, der jeder Mensch in sich ist oder sein kann und andererseits predigt sie einen tierischen Sinn für die Vermehrung. Das ist ebenso falsch wie konsequent: eine abstrakte Halbheit, göttlich männlich im Bild, verloren das Weibliche an seinen Sinn, eine Wahrheit in Waren und Zeichen und sinnlosen Namen, Gerumpel mit Stil, ein Gegenbild zum Ganzen des unvermeidlich menschlich unbedeutend unbenannten Leiblichen.

Stadt II

Der Stadtstaat ist erfüllt mit unbestimmten Bildern des Ganzen des Menschlichen, mythisch sind in ihm die Menschen unvermittelte archaische Leiblichkeit, Weiblichkeit, metaphorisch greifbar in der Gestalt des Raums, der Bauten und sind im Beiwerk scheinbar bescheiden vor Gott Männlichkeit im Sinne einer Symbolisierung von männlicher Macht und Gewalt, der das Weibliche auch schon nur noch deutlich aufgesetzt ist als gefesselte, eingeschränkte symbolisch überhöhte. Großmacht der Weiblichkeit kippt in Vielweiberei und Hurerei. Salman hat seinen Tempel, der ganz deutlich weiblicher Leib ist, daneben seinen Palast als männliche abstrakte Körperlichkeit und in der Verschachtelung der schönen Körper schon auch deren Auflösung angedacht und deren erneute Verdichtung mit dem Anderen im gemeinsamen weiblichen Körper des Wahnsinns moderner Verstädterung. Der Tempel wird gefüllt mit dem ganzen Unrat des männlichen Geistes, die eherne Ratlosigkeit zu Ehren eines neuen Gottes. Es bestehen Hintern der mächtige Leib aus Cheruben, die ihn bewachen, allgemeiner Weiblichkeit Verschluss, und vorn noch ihre kleinen Gemeinheiten und Doppelgänger haben - und auch doppelflügel/geliche Türchen. Die Öffentlichkeit vorn ist nicht allgemeiner Zugang, nicht frei, sondern gesetzlich geregelter - abgeleitet ist sie aber noch erkennbar vom ungeregelten allgemeinen Eingang hinten. So wird aus Allgemeinheit und Weiblichkeit männliche Kleinlichkeit und Verschränktheit, verkehrt und verschoben. Das ist aber immer noch ausreichende Körperganzheit. Der Neumann baut sich ja zwei Körper: einen Tempel und einen Palast. Das treibt wohl am Tempel die Wahrheit des Weiblichen Ursprungs hervor: alles ist deutlich in Sinn und Zeichen weiblich. Am Palast ist den Wandel ergänzend alles entstellt in ein Herrschaftsgebilde. In ihm ist diese Entstellung jedoch fast vollkommen: nur den Feinden in den Verliesen wird möglicherweise noch blutige Wahrheit: im Versteck und Verbrechen am Körper kommt uns wieder in hinterhältig falscher deutlich deutbarer teuflischer Symbolik die Weiblichkeit zum Leib: auf Säulen aus Erz wird fremdes WeibsKapitell Granatäpfel Netz und Lotus über Allem (bald männliche Macht über alles im Kleid lieber Mütterlichkeit). Das eherne Meer / Mehr über den zwölf Ärschen ist die Erfindung des Christentums mehr als nur ein hellsichtiger Vorgriff (der Kirche des Paul). Zwölf Rinder unter dem heiligen Gral. Lotus und Netz - Äpfel bezwungen - verdorbene und verbotene Weiblichkeit über den ehernen Säulen - männliche Gerätschaft mit weiblichem Aufsatz wird in die Tempel gestellt: doppeltes Vergehen am und zum  LeiblichWeiblichen. Damit ist der Tempel auch bereit für den Sarg Gottes: die ungeladene Herrlichkeit des neuen Bundes, Schwangerschaft symbolisch dem männlichen Körper, deutlich der Ort (Priesterherrschers Herkunft aus einem Hinterzimmer - Zwang, Krypta, Aufgang einst in Wahn und Göttlichkeit) - die langen Stangen der Trage Kraft übrigens verschwinden hinten und vorn spitzeln sie sogar noch angeblich in ihrem Zipfelchen hervor.



Erlösung durch MissBrauch: bei den Nachfolgern in religiösen Dingen ist das nun weniger metaphorischer Bau und symbolische Aufwertung als ein Handlungsprinzip geworden. Staatlichkeit verlangt einen neuen Glauben. Die dann folgenden Religionen sind uns also gekommen mit Erlösung durch Totschlagen von Sinnlichkeit und Sinn. Ende der Leiblichkeit in hohem Sinn. Die aus sich austreibende, den fruchtbaren Boden zunehmend überwuchernde Stadt, wird entweder (wenn dem Wachstum Grenzen gesetzt sind) ZwangsStaat oder geht in einen Prozess unaufhaltsam fortschreitender Verstädterung über. Der alte noch menschliche Glaube er/löst sich in paranoidem männlichem Zwang (heiliger Krieg, Endlösung) oder in schizoidem Zerfall (Heilige Kriecherei bis zur absoluten geistigen und physischen SelbstRlösung). Die ungleichen Brüder vertragen sich nimmer und in der Not frisst der entblößte Erlöser und der nackte Kriecher den gläubigen Krieger.

Verstädterung

in der Mitte der Schand sein Fleck, ein Verwaltungspalast, das Haus der Ratlosen, ein umgebauter Herrschersitz mit Hütten um/sich in Bau/gleicher Art, Bürgerhäusern, darin verräumt kleine entleibte Männlein sinnige unter geschönten seelisch verkrüppelten Püppchen. Zwischen den Körpern der Bürgerglichen, der Buckelnden, der ihnen angetrauten Huren und unheimlichen VerFührer ::: finden sich verloren die Leiber der Bettler, der Krüppel, der Hungernden, der körperlich Bucklichten in echter Trauer in Schmerz in Lust Fleisch Blut und Sinnlichkeit Herz
::
der Mensch ist so klein . das Haus groß daneben . außen am Stein . bleibt Lebendiges kleben . die Stadt lässt ihn rein . erfüllt sich mit Leben . er darf in ihr sein . Fleisch faulend erheben . er wuchert hinein . muss sich ihr ganz geben


Montag, 22. Juli 2013

Sinnsucht


Mensch ist über fremden VorLeser eigene VerLeser VielLeserei Schreiber Dichter geworden, auch infolge einer viele Generationen übergreifenden äußeren Not und innern Unlust, die in ihm endlich allgemeines Un-vermögen oder Eigenschaft wurde in Schmerz und Zwang; der Literaturbetrieb mit seiner Inszenierung einer Einheit von Autor und Leser vernarrt in BuchHandlungen, in dem ein Werk vielfach sich veröffentlicht und geöffnet dem Sinn und der Bedeutung endlich in die Welt gebettet ist, ist ihm entwendet und entwertet in Trauer und Leid und durch eine Wahrheitssucht, unerlösbare Lesesucht und erlesene Selbstsucht im endlosen Schreiben ersetzt. Wund ist der Autor aus seinem Bett gefallen, aus schlechtem Traum und liegt nun auf dem Boden sich dauernd und müde nachsinnend rückenstärkenden Tatsachen. Er braucht keine Schüler und eine unaufhörliche ungenügende endlos sich übersättigende Befriedigung an ihnen und er braucht keinen Lehrer, einen Anderen für sein Selbst seinen und aller Mangel an Sinn. Er hat nun diese uralte Leiblichkeit als Begriff und Schreiben und Inhalt und Text umgestülpt und wendet sich selbst den Sinn nach innen, den Körper hin zu den Dingen.

So geschieht eine Umwertung in der Welt abstrakter Werte und falscher Bilder hin auf den absoluten Beginn: Leib geht nur außer sich mit Leid los und Gewalt gegen sich:

Dem Menschen ist infolge eines Unglücks, gewissermaßen eines natürlichen Fehlers, eines zufälligen Versagens der Natur geglaubter Gesetzlichkeit, das ihm allgemeiner Fehler oder Eigenschaft wurde, der Fortpflanzungstrieb und dessen Szenerie, Inszenierung in der Wirklichkeit, in der der Leib in die Welt gebettet ist (Ökologie), entwendet und entwertet und durch eine inhaltsleere Sucht ersetzt, der Trieb also gespalten in eine grundsätzlich unaufhörlich wiederholbare ungenügende Befriedigung und den Begriff eines Mangels in der Sinnsuche dazu (Lebenstrieb einer blöden Biologie und Tod/Nichts als Ziel und ersehnte Befreiung davon).

Übrigens: inszeniert immer der Vergewaltiger diese Aufspaltung des Triebhaften. Das Ungenügen der Befriedigung ist ihm anerzogen schuldbehaftet und die Einsicht ist ihm zu anstrengend oder aus anderen Gründen unzugänglich, gehört nicht in die Welt seiner Werte ist ihm nicht erlaubt, erlaubt er sich und anderen nicht: der Missbrauch ist ihm daher auch Auftrag (mythisch-religiös).

Der Begriff des Mangels gehört zunächst den Dingen, er beseelt sie in begrenzter Zahl der Worte. Archaischer Mythos ist die von der Sinnsucht belebte be/nötigte Welt. Not wird erzählte Geschichte einer Benötigung, mensch sucht sich Grund.

Mit der Überlagerung der Begriffe, der Eroberung fremder Zeichenwelten, erwirbt sich mensch den Verstand, den Ursprung verkehrt zu erfassen. Die Sinnsucht wird Übersinn und aus der Not wird göttliches Gebot. Die Befriedigung wird mangelhaft, verwerflich und die Sinnsuche wird zum Glauben.

Aus Gebot wird gelegentlich Gesetz und Verbot. Der Mangel wird in Regelhaftigkeit aufgehoben und die Sinnsuche wird Wille zum Wissen und zur Wahrheit.

Und es ist damit noch nichts wirklich gewonnen. Mensch hat sich nur engültig verrannt. Was war, bleibt verborgen vergangen verkannt.

Was macht Mensch auch gegen Verzweiflung und Zweifel: er therapiert sich mit sinnlosem Handeln: Ritual und Gebet. Er lernt Unsinnigkeit: Ein-Sinn, Gelehrsamkeit, Arbeitstherapie, Wissenschaft. Geb@Heil und endlich uns Sinn. Zweifelt und staunt und befriedigt euch selbst, rührt in eurem GHirn mit einem Gebet um Erkenntnis der unfasslichen Simplizität eurer – verständlichen Erschöpfung.

Mensch erkennt sich nicht, er zerlegt sich nur sinnlos, hat einen allgemeinen Leib, der sich teilen und regellos reglos verteilen kann: die Gesellschaft wird Leib mit Gliedern, der Körper abstrakter Leib mit unzusammenhängenden Teilen, die austauschbar sind, er seziert sich, der Staat und die Kirche predigen den leblosen Körper, den toten Leib der seelenlosen Bausteine. Sie sind verdammt zu oberflächlicher archaischer Weiblichkeit: und natürlich predigen Staat und Kirche den Coitus normalis, die tödliche Langeweile. Der Coitus war im ersten menschlichen Versagen der Natur reiner Begriff des männlichen Unvermögens: sein im weiblichen Arsch verkniffener Schwanz befreit sich vorn zum Gegenstand, ermüdenden Widerstand gegen den Trieb, Geist und zufällig Fortbestand der menschlichen Unart.

Friss, Paulinchen, der Hunger kommt dir bald hin über den Schlachtaltar.

Der Zufall und die Beliebigkeit aber sind auch Grundbedingung eines subjektlosen Wollens. Das Wollen muss sich den Leib anders wieder richten, einiges nochmals wenden: das ist ein Schlüssel zu allen Leibern durch alle Zeit.

Das reicht aber nicht: der Schlüssel befreit nicht, er führt nur zur Einsicht in eine ewige Wiederkehr des Gleichen/Leibs. Bleibt noch eine Vorstellung der Auflösung in uneingeschränktem Eigentum und Eigenheit und Macht und einem verbleibenden Rest an wirklicher Einzigkeit, Vereinzelung und Einsamkeit mit einem wirklichen Ende im Nichts, Gedankenfreiheit Gedankenlosigkeit. Dies ist nicht Resignation. Die Leiblichkeit kann sich nicht für alle in absoluter Macht erlösen. Sie vernichtet notwendig den Glauben, aber ein Rest von Aberglauben wird dem Geist bleiben. Vollkommenheit ist ein Katastrophe, die kaum einmal zu erreichen ist. Schriftlich und textlich ist sie übrigens Göttlichkeit.

Keiner braucht irgendeinen Schüler und keiner auch Lehrer. Nietzsche braucht keine gelehrten Deuter. Die Texte sind weder Analyse noch Gebet, vermitteln nicht Wissen und sind keine Anleitung für aufmerksame Unsinnigkeit.

Samstag, 20. Juli 2013

Der Wahrsager II


Unbefleckte Empfängnis [so und so vielte (unter der Decke entdeckt)]

Es geht nicht darum von einem Geist erlöst zu werden, sondern mensch bekennt sich zum Leib, erkennt ihn in sich und er löst damit den Geist in närrischer Lächerlichkeit: * Kinder - ganz anderer Leib in Mütterlichkeit * Engel - Unschuld im Geist * Eule - kurzsichtigste Weisheit als Tier * Narr - Dichter * kindergrosse Schmetterlinge - brüllendes schmetterndes Lachen gespannt über den Dingen - Insekt: Buchseiten mit Schnitt - alle Quellen aus Särgen: endlich entpuppt - zerrissene Texte zerschmetternd Lachen aus tausend Falten des Alten + und im Moment der scheinbar absoluten Erkenntnis, kommt ihr und ihm der Feind in sich: was bleibt? vernichteter und überführter Körper Heim ins Reich + Aufgelöst in Organen: Auflösung in angeblich hirntoter Leiblichkeit + und Ein Buch, Ein GesamtWerk, Ein Archiv (ein Ervolg, ein ReichS Schaffen und ein weiser VerFührer) - seine und aller Entpuppung in Weiblichkeit # schriftlich für mich hin gerichtet am Kreuz zum Ver-Rücken unbefleckter ausgeklammerter )schwesterlicher( Empfängnis.



Ein Bild mit fremdem Sinn und ohne eignenen Geist,
nur gefressen, verdaut, gelesen in Gedanken verreist
alles Wissen verwindet verweht, sarglang verloren
kurz und ein Furz war es den deutschen Professoren

Im Text 'Der Wahrsager' steckt deutlich: Wagner für die Reichen und versteckt: Nietzsche für die, denen das und er reicht.

Freitag, 19. Juli 2013

Der Wahrsager

Die religiösen und philosophischen oder sonstigen Ideen sind immer eine fremde Zugabe zum Leben von außen, sie werden an es herangetragen und der Mensch ist ein von ihnen bewegtes Objekt. Ideen zum Leben entstehen nicht in unserem Kopf, es sind Zeichenverhältnisse, die auf die lebendigen menschlichen Verhältnisse übertragen werden, es sind vorgestellte menschliche Verhältnisse mit Zeichencharakter, das was wir irrtümlich innere Werte nennen ist äußerer Wert. Moral ist Wert an sich ist die Moral der Dinge. Dinge sind vom Leib abgesonderte Reste und benehmen sich entsprechend schlecht. Ihre Schlechtigkeit im qualitativen Sinn ist wohl unser schlechtes Gewissen. Aus einem oberflächlichen Gegensatz- Wert und Machtverhältnis wird ein inneres Wertesystem. Beide tun uns nicht gut. Es sind Gut und Böse außer mir Wertgegensatz, gut gefühlt hingegen ist mir Leib und schlecht wird mir das/beim Abweichen des Leibs von der Zeichenwelt.

Der Mythos außer der Zeit und der Geschichtlichkeit war mit dem Leben verwoben. Übelkeit ist meine Annäherung an die Wahrheit und Wahn ist mein Hingenommensein von ihr: Geschichte, Welt am Arsch unterm # der Frau, und Fatum darüber hinaus.


Alpa: Schöpfungsversuch zweiter Teil: Tod im Alpazzo Vendramin.

Alpa, Alpa: eine Reise jenseits von Gut und Böse durch alle Zeit: schlimmste Wahrsagerei, Wagnerei. Parsifal muss man nicht parodieren: es ist Parodie auf Leiblichkeit (der Schöpfung lächerlichster erster Teil), Falparsi rückübersetzt in ein Leben als Mythos vor der Geschichte, vor jener Fälschung durch die Zeichen der Männlichkeit. Die aufgebrochene Weiblichkeit Cosimas (auch die im Mann Nietzsche) kommt zu spät, rennt gegen Tür, stößt sich und sie auf mit schmerzendem Leib, beide sind aufgerissen, sie und der Leib und ihr Kind und Wagner bald endlich tot und zur Lächerlichkeit hin befreit. Wagner stirbt als er an die Weiblichkeit im Männlichen schreibt, ans das Männliche im Weibchen greift, drüber bricht ihm das Herz und das ihm von ihr aufgezwungene Kreuz. Am Kreuz also hinten sind alle gleich und schämt sich die falsche Männlichkeit endlich zu Tode.


Alpa: Schöpfungsversuch dritter Teil: in der eingebildeten Göttlichkeit ist mann nur vorgeführt vorgezogen von der Weiblichkeit und ins Nichts verführt zum Ehemann degradiert: wie Dionysos, der Gatte im Schatten.

Die göttliche Weisheit erkennt sich selbst in gläsernen Särgen, Adelsverstand, Röschen von Dorn, Geheimnisverhütung in Büchern. Schlüssel führte ich zum Öffnen des knarrendsten aller Tore: der ledrigen Vorhaut des Ochsen. Er reist nun selbst zurück über den AlpenGrat seines Rücken. Doch wer trägt seine Asche zu Berge und in die Heimat (laPaTria)? in der Bahn aus Eisen, von Rost metallisch schnarrend und bei der Abfahrt schrill pfeifend? Wer wirft ihm den schwarzen SargZug hinan und entgegen, der ihm zerbirst fast in brüllendem Lachen und Spott und Singen und Hohn? Jenseits von Gut und Böse geht es dem Denker anscheinend dann besonders gut, wenn ihm Schlechtes widerfährt, wenn ihm vor lauter Güte übel wird. Media in vita ... - hat er es geahnt? Mitten im Leben war ich vom guten 'Overbeck umgeben'. Wieso soll das eine Parodie sein? Wie war ihm der Mensch doch so gut! Overbeck war so voller speiübler Güte. Eine Mischung aus Hinterhältigkeit und Feigheit: Frömmigkeit Seeligkeit. Doch im Wahn ist vergangen Geschichte der Lächerlichkeit wird nun Fatum in der anderen seiner Heiligkeit. 'Heilig, heilig, heilig' so sprach der Jünger bedeutend und alle drängten sich am Bette des Kranken, die selbsternannten Freunde - und er erkannte sie nicht - unter ihren Fratzen der Schamlosigkeit.


Des 'Wahrsagers' Traum: ist das nicht  e i n e  Geschichte für  t a u s e n d  in die er mit Z. versinkt? in tausendundeiner Nacht? Die Geschichte ist nur sein Leib, jede ein Leib, tausendineinem. Nietzsche schreibt seinen Leib und jeder liest ihn hier wie er mir gefällt.

Bleibt noch der Sturm Wind der Not auf dem Meer des Zweifels, Not hat sich zeichenhaft verwandelt in Herrschaft und die üblen Winde wurden Geistlichkeit. Der überweltige Zweifler wird von ihnen mit Wahnsinn geschlagen. Schwarz wird der Stuhl von giftiger Heiligkeit.


Es ist immer die gleiche Bewegung: gläserne Särge: Bücher und Einsichten bringen nichts. Klemmende Tür: eine verkehrte Wahrheit wird aufgerissen, schmerzhafte Wendung. Untergang: vergebens verbrannter Geist: wird Leib: Asche zu Berge: vom Leib also erlöster Geist: Geistlosigkeit: hirnverbrannt: Reise zurück nach Deutschland: Heimatland: schwarzer Sarg: erlöste Männlichkeit: Tod. Und was bleibt? Blöde Heiligkeit den Schafen. Vielbeschäftigte Schäferinnen einsame Hüterinnnen einziger artiger toter Männlichkeit.

Das Leben ein Rausch

Mensch wundert sich, dass Leben an sich seiner Vorstellung von der Welt widerspricht und er sieht darin das Wirken eines umfassenden unfassbaren Geistes. Ist es nicht aber nur der eigene hilflose kleine Geist, der Lüge über dem Körper sein muss und also Widerspruch Leben und Leib? Ist Leben weniger als die Welt verspricht? Die Welt fällt mir entgegen, verfällt, erkennt in mir (durch mich) ihren Fehler und behebt ihn durch mich mit einem/meinem Schritt: das ist rechtes Stolpern dem Zufall und Leben entgegen. <> Frag ich mich, wer oder was ich bin, bleib ich steh'n und die Welt stürzt von hinten auf mich, sie erkennt sich in mir und durch mich und schenkt ihn sich mir - und ihren unmöglichen Geist. In mir wird die Welt dann Ich und mir selbst zugleich, für sie bin ich - ihr Bewusstsein. Es gehört sich nicht. <> Nicht ich werde, der ich bin, sondern ich werde für diese Welt, irgendeiner. Ich ist nur Traum ohne mich, im Jenseits der sinnlosen Möglichkeiten meiner. Die Welt ist ein Bild und der Mensch ihr Abbild und das scheinbare Sein bin ich in dem Moment des Erwachens im Bild aus dem Traum, in dem es als unsere Einsicht auch mich überfällt. <> Es gibt keinen Willen, der vorwärts strebt gegen den (Zu)Fall hin auf den Geist. Der kommt mensch rein, nur wenn er betrunken ist - also gelöst der Leib und dem Zufall ergeben ohn' Geistes Gegenwillen - wird ihm torkelnd der Herr im Sinn. Der haut hin. Es belebt und erhöht mensch also das Rauschmittel, da es ihn im Bild der Welt zur Ein-Sicht befreit, von der eingebildeten körperlichen Vereinzelung, Überheblichkeit, schmerzender Einzigkeit, vom überwältigenden ihn lähmenden Eindruck der zum Körper hin wieder vor/gestellten Stirn. Aber Rausch ist nicht Endlösung, Ernüchterung wird schlimm: in Bild und Text ist so erst recht gar nicht gut sein: Leib geht noch stärker an Leid und verloren, ernüchtert scharf und - Reiner fällt immer noch schwerer mir Welt auf den Sinn.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Das Selbst und sein Lustheuchel

Die großen Religionen kommen mit Predigern des Selbst, der Selbstbefriedigung und des Selbstmords: des gelösten Körpers, aus dem der Leim, der Leib und Seele, Körper und Kopf, Welt und Geist zusammenhalten soll, ganz von alleine fließt. Neben den heiligen Körper von Wert, der auseinanderfällt, stellt mann in ihnen den lebendigen Körper, der in sich verleimt ist, zusammengenäht sich sieht aus Resten von Zufällen und Möglichkeiten, den sündig willigen. Wo sind nur die weiblichen Körper, die sich selbst predigen und nicht zufälliger Anhang, nicht hechelnde Lustheuchel zum Sinnwedel des Meisters sind und sein dämlicher I-O-Nachgesang? Wo sind die Ganzen der Menschen hin?

Scham Verachtung und Verbot


Mensch verinnerlicht eine große Not und veräußert sie als Zwang in Zeichen. Das Zeichen als ein Objekt neuer Not ist nun beim Andern und muss eingetauscht werden. Es wird eingetauscht gegen die eigene äußere Not anZeichen der Arbeit. Adam ist Zeichenzeuger und Eva Zeichenreicher. Der Apfel ist wurmstichig. Im Bild kann der Schöpfungsmythos genommen werden wie er sich darstellt: als verkleinertes Wahres der Verkleidung. Eva ist reicher als Zeichenleib allgemeiner Verarschung. Inhaltlich ist am Mythos aber alles verkehrt: passend wieder zum Bild: der Verstand ist gänzlich am Arsch in der Welt. Welt war und ist Adam völlig verstellt. Soll doch kein Wort mir passen.

Wieso wirft man eine Schamesröte, das kleine Feuer im Sinn, beschränkt auf und im Kopf, ein Licht, das ihm aufgegangen sein soll, und ein großes Fieber, das den Körper gewaltiger ganz anders ergreift, einfach durcheinander? Sie wird betrachtet als simples geistreiches gern unbegriffenes Symptom eines vergangenen Handelns einer vergessenen Tat: als Metapher Bild mythisch? Zustand eines selbstherrlichen Ghirns, Stauraum des Sinns, Ort leerer Bewusstheit, ererbter Schuld, die vor allem dem Weib geziemt. Recht so. Doch Bild nicht mit Inhalt verwechseln! Die Projektion der Wahrheit ist als Bild innen im Kopf, der Inhalt, die Lüge ist aber stets draußen. Die hinzugedichtete Erinnerung, Gegenwart, soziale Realität muss ordentlich erst gewendet werden, den Psychologen und Analytikern muss der Hals real umgedreht werden. Ihr Körper ist ein zeichenschriftlicher, der gebrochen werden will. Es gibt einen Leib und es gibt die Realität, die sich des Leibs bemächtigt im gemeinsamen Zeichenspeicher. Es gibt einen Unterleib, aber es gibt keinen Hintersinn. Sinn ist Realität und reine Äußerlichkeit. Mehr Sinn ist nicht drin, Deutung und Interpretation sind Täuschung und Lüge.

Es befriedigen sich Objekte/Zeichen/Waren aneinander im klingelnden Wandern und nehmen den Menschen über sein Großhirn, den Zeichenspeicher mit. Sparsamkeit. Wie kann ein Zeichen sich aber selbst befriedigen vergleichbar der seiner großen Tat an ihrem Arsch? Wie ihm die Lust und der Wille gebrochen wird in der Wollust, so dem Ding der Wille und die Lust im Verlust seines Werts. Zeichen verbieten sich selbst den Verlust ihres Werts, sie sind immer in der Verhandlung. Wert ist gesichert mit aller Macht: Macht ist nichts als Wert, der sich selbst erhält: Vermögen sichert sich selbst mit Waffengewalt gegen jede Menschlichkeit, gegen den Leib. Der Diebstahl des Objekts, Kurzschluss im Wunsch, vernichtet den Wert und das Zeichen wird bildhafter Abdruck des großen wollüstigen Seins. Verbotenes Handeln ist Entwertung der WarenWerteWelt, Enteignung Entblößung der falschen bewerteten geldwerten Dinglichkeit, der Verkleidung der Welt. Weg mit dem Gewand! Fröhliche Nackheit. Die Scham ist die Arbeit der Zeichen füreinander: der abstrakte Wert kann nie verloren gehen, er richtet sich gleich wieder auf in mir. Die Wirklichkeit, also ihr Arsch, seine Welt an ihr, der Wert seiner Männlichkeit allerdings wird ihm nur durch die leibliche Arbeit, das Bearbeiten der Welt, neu aufgestellt. Last am Leib wird allmählich wieder Lust am Leib. Schreiben ist keine Lösung, Gewalt ist keine Lösung. Man muss beides verweigern: Vertrag ist simpel zu ignorieren.

Frau nimmt den Apfel und gibt ihn Mann: Frau hat ihm in Zeichen etwas mitzuteilen. Mann ist gezeichnet im Kleinen der Zeichen aktiv, verbietet Bruch der Zeichen, fordert Vertrag, braucht Handel. Der Vertrag ist Verlogenheit des Realen ist Basis des absoluten Sinns, der Gesetze und seiner Heiligkeit.

Scham ist ein kleines Zeichen der Wollust, vorgestellt ins eigene Gesicht geschrieben, die kleine Röte des Kopfes, eine kleine WarenWunschWiederholung der großen Röte des brennenden Körpers der Not und der großen Lust, der wirklichen Wollust. Scham hat keinen Inhalt in sich und in mir. Sie hat ihren Gehalt in der richtigen Welt. Verschont mich mit Interpretation und blöder Imagination. Imagination ist Projektion einer verlogenen Welt nach innen und nicht meine Überlagerung des Außen mit gespeicherten Bildchen erinnerter übler Geschenke. Im Geschenken verführen die Waren einander. Die Übelkeit hängt den Dingen an, nicht dem Körper.

Werden die Beziehungen der Waren nicht geachtet, geht ihr Wert verlustig und der Verlust wird auch einer des Kopfes für den Leib, Verachtung: ist ein Verweis der Schamlosigkeit, Hinweis der Wertlosigkeit, Schande. Das Schandkleid ist eine Äußerlichkeit. Kleid ohne Wert, verlorener Wert. Der Leib wird verkleidet und ist natürlich nicht mehr im Spiel, Natur soll nicht sein.

Schleier: das Schamkleid der ewigen Schande für einen Verrat an den Zeichen, das Verbot und die Unterdrückung der Mit-Teilung der Urheberin der gleichen Verteilung der Wollust, Ende aller Schönheit der Zeichen in seiner restlos beschränkten Männlichkeit und Verachtung der Welt ist damit doch wieder am Anfang des Menschseins, sein Sein für den Arsch: wieder weg also mit ihrem Gesicht, Blick auf End Gericht, Kleid hoch geschoben ihr über den Kopf - der Wille zur Verheimlichung ihrer Pracht ist ohne Zweifel immer und wieder seine Erlösung. Mann nimmt sich damit wirklich zurück und das Weib ist wieder bei seiner leiblichen Bestimmung: ihre Voll-Endung hinten und seine am schnellen Einzug.

Unser Orientale hat sich also auf eine perverse Art zu Lasten der Weiblichkeit archaische Lebensinhalte und -praktiken zurückerobert. Und der Preis dafür war? Ein freiwilliger. Eine Reduzierung der Wollust im wiedergewonnenen lustigen Akt: die Beschneidung seiner selbst. Das Verkümmern des Lustfühlers am Arsch gehört notwendig zur Befreiung der Weiblichkeit im Sack.

Statt die Weiber in einen Sack zu stecken, könnte der Muselmann auch einfach alle Weiber in Huren verwandeln: der Effekt ist der selbe: Frau bleibt ja Arschloch, nur er er wär bei den Huren halt schneller am saugenden end-seitlichen Sinnloch. Und immer denkt sich der erhabene Zipfel näher der End-Zeit seiner Erlösung und unserem Gott.

Die Beschneidung der Frau war zunächst als Ausnahme auf die Ausgenommenen beschränkt, Abzeichen des öffentlichen Weibes war der Verschluss, die Schnalle am Schnabel, der Knebel Knoten dem Hebel am zänkischen Weib: ein Loch für alle das reicht. Die wahre Liebe Wollust und Kind muss und darf nicht sein. Befreiung zur Hurerei wird dem Weib also durch dessen Endstimmung, Verschneiderung. Gelegentlich und natürlich wieder unabsichtlich unwillentlich zufällig. Irgendwann wurde der EheSack wieder drübergehängt, Hurerei war wohl auch mal am End. Ist doch ein Widerspruch der Endlösung männlichen Sinns. Was blieb war ein Fest zu Ehren der heiligen Huren vergangener Zeit: die weibliche Verstummelung: an sich aber ist sie ein männliches Missverständnis, der Sinn für den Ochsen am anderen Loch: es ist immer eine Vernähung des vorderen, kein Schnitt nur für sich.

Der PappEnde am breiten Weiber# hält die Hurerei am höchsten: Jungfrauengeburt, zugeschweißte geistige Hungerpuppe mit aufgeblasenem Arsch hinter Lochstopf: unschuldige Muttergottheit: ein Weib von seiner Sünde befreit: ein altes Schnittmuster für einen neuen Stoff. Der Handkasper am # und im Gleich hinter dem Schritt schämt sich nicht mehr, ist selbst die Prinzessin hüpft tanzt auf der Bühne, dichtet und schreibt und schlüpft endlich auch wieder in sein unheiliges unseliges Rattenloch einsamer Männlichkeit.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Bewusstsein

Wissen muss erst verdaulich gemacht werden, damit mensch es sich einverleiben kann. Bewusstsein ist die Unverdaulichkeit des Gewussten. Bewusstsein ist das körperfremde Wissen, es ist das Gewissen. Bewusstsein gehört zum falschen Wissen, es ist der Knoten an dem es verdreht ist, an dem der Leib sich windet verkehrt. Es ist Herr und Gewalt über gewollter Falschheit, es ist der Wille zur Lüge und die Macht der Zeichen, es zwingt zugleich Körper und Welt und beides noch auseinander: es behauptet sich als obersten Geist, den Körper als unbegreiflich und über-lebend und heilig und selbstbestimmt an und gegen sich und die Welt als seine mechanisch und als toten Besitz. Wissen um das was der Mensch wirklich ist ist gegen sein Bewusstsein gestellt. Der Leib kann es nur von sich erfahren es aus sich lernen und muss sich gegen sein Bewusstsein wenden und gegen ein gelehrtes Sprechen aus fragmentarischen Zeichen, das es sich so sehr heute anmaßt: noch ist er Zufall der als Krankheit des Körpers gleich wieder diffamiert wird. Das Bewusstsein ist selbst noch jung und ein schriftliches, Buchstäblichkeit. Aus einem Buch reinen Geistes erhebt es sich als der absolute Herr. Den Herren davor noch war es nur Werkzeug und Knecht, es folgte ihm wie der Tod dem Schwert. Patriarchat. Dem ersten Wort war es vollkommen fremd: Geister nur vor der Geschichtlichkeit. Wenn das Bewusstsein in zufälliger Selbstüberwindung geschwunden ist, geht der Mensch in der Warenwelt unter: dem Schwachkopf ist das Wahnsinn, dem Klugen so halb bewusst Behandlungswunsch eigener mit notwendiger zweckmäßiger Absonderung des Andern aus dem eigenen Leib: beider Leib wird dabei hin/gerichtet. Das Bewusstsein ist ein Kind gläubiger Folter, direkte Folge der Inquisition, Beginn eines Eintreibens von Schulden im großen Stil. Der Wahnsinnige und gänzlich Verarmte er/steht dagegen nun bezieht aber unbeirrt und unbeeindruckt von allen Folterinstrumenten sein Licht des Geistes aus dem inneren Feuer des Leibs: er braucht keine Seele mehr, kein blödes Selbst, kein dummes Bewusstsein. Text brennt dem Hungerkünstler, Körper wandert rennt, Leib ist befreit. Mensch wird auch mal gescheit. Der Leib ist ihm genug Licht und Dunkel der Welt. Der Leib ist Erlöser des Bewusstseins von sich, des Geistes von dessen eigenem Zwang. Doch das göttliche Ungeheuer will noch nicht ganz erlöst sein, hat noch einen Schatten bei sich: das Un- oder Unterbewusste, das den Leib zurückübersetzen will, zurücksetzen unter die geldwerten Zeichen und Waren. Der Kampf ist weiter im Gange: Bewusstsein ist Lüge Vergewaltigung und Raub, falsche Mythen, die Erfindung einer passenden Vergangenheit, Künstlichkeit, Warenwelt und Maschinenleib, Arbeit der Anderen Schmarotzertum und Ausbeuterei ### Leib ist Wahrheit Lebendigkeit Hunger und Wahn Armut Entbehrung der Lebensmittel der Produktionsmittel Arbeitslosigkeit. Der Reiche braucht deinen und meinen erbärmlichen Leib wie den seinen und die verleugnete Natürlichkeit und der Hunger, der eigene mit dem der Andern, erlöst ihn von sich und mit der Bewusstheit im Grab oder sie belehren ihn zufällig kehren ihn in sich zum eigenen echten Wahn ::: und dem Wahn gehört endlich wieder der Garten Eden auf Erden.

Dienstag, 16. Juli 2013

Wau


Aufmerksamkeit braucht einen Führer, ist Bewusstheit ins Hündische übersetzt. Nur der Hund ist wirklich aufmerksam, kein Tier sonst. Er ist darin ein Spiegel dem menschliche Ungeist der sklavischen Treue. Daher auch die natürliche Nähe von Buddhismus und Faschismus: Aufmerksamkeit ist Bewusstheit in wandernder Seligkeit und hunds-seliger Gläubigkeit. Bewusstheit ist nur über Hund aufmerksam sein ohne Sinn ohne eigene Sinne und ohne Glauben. Der Faschist hat seinen Über-Hund in sich über Mensch, Der Buddhist hat sein Vertrauen in eine Freundlichkeit der Gewalt des Herrchens / selige Über-Menschlichkeit in sich über aufmerksamem Hund. Beide sind auf den Hund gekommen im freundschaftlichen Missverstand und sind sich in der Instinktlosigkeit stierender liebender Blicke verständnistoll zugewandt. Wau!

Aufmerksamkeit und Bewusstheit: der Hund und sein Sinn ohne Zweck. Der Faschist ist der um seine Seele reduzierte Buddhist. Der Buddhist ist ein Faschist, dem die Haut des Bewusstseins mit dem eigenen Rutenbündel weichgeklopft wurde, da blutet der Glaube und die Seele wird wieder Fleisch. Der Europäer wehrt sich gegen diese Feststellung: ihm ist ja alles nur bunter (Hirn)Sand und Freizeitveranstaltung, Yoga eine Turnübung für Hobbyasketen und Buddhismus ohne Religion ist Philosophie für die sich Bescheidenden im Geiste und ist höchst Bedenkgelih. Wau!

Bewusst/los

Es gibt ein bewusstloses Leben als Zustand reinsten menschlichen Seins, der Leib ganz vereint mit sich in einer archaischen Welt. Bewusstlosigkeit aber, die auch noch den Körper erfasst und verstößt, ist Reaktion auf falsches Bewusstsein und auf verkehrte UmWelt. Der Mensch fällt aus dem Kopf auf den Rest des Körpers zurück und aus dem Körper in eine Welt, die nicht recht leiblich sein will, also in ein gerechnetes Werte- Waren- und Zeichen-Nichts. Der Körper ist halt nicht ein Schauspiel für sich, sondern Männlein und Requisit, Organ und Extremität, Affekt und Handlung, bezogen auf die Welt. Mit Bezug auf abstrakte Zeichen behauptet die Welt in ihrem Spiel ein höheres Nichts, einen Sinn, für den auf der Bühne der Welt und des Körpers eine Gestalt der Wirklichkeit und eine des Leibs aufeinander treffen und die Wirklichkeit muss den Leib vernichten: das Stück heißt: Machtspielchen, Intrige, heimliche Ausbeutung, Vergewaltigung im Versteck, gerechter Krieg, Ehe, Rache, Gewalt gegen Gewalt, Entwicklungshilfe dem eigenen Geist, dem WarenWert, Politik des verschenkten Sinns durch ein dämliches Nichts mit Gehalt: unsere geistigen und geistlichen Führer gelassen in Anbetung. Wie viele Groß-Deppen noch ringen mit ihrem Leib um Heiligkeit? Weicht dieses Nichts des Bewusstseins auf, dann zunächst auch der Körper, denn die Warenwelt wird sich nicht gleich ändern. Der Körper wehrt sich und vergeht in einem Anfall von Schmerz. Schmerz ist Leiblichkeit gegen Bewusstheit und gegen bewusste Bosheit der Welt. Schmerz er / löst sich in einem Anfall (aber doch nicht durch noch mehr Spannung und Schmerz: psychiatrische Behandlung: Abführmittel und elektrische Schläge auf den Kopf). Der Epileptiker ist nicht krank. Er braucht nicht die Psychiater. Seine Krankheit ist eine der Fehldeutungen oder halt Deutungen und Erfindungen der Psychiaterie. Der Körper ist grundsätzlich nicht falsch sondern nur mit einem falschen Außen verbunden und damit in sich nicht anders lösbar verwunden. Wir bräuchten eine Welt ohne Bewusstheit: dringenst die 'Welt am Arsch'. Bei der Bewusslosigkeit verliert der Körper sein falsches Außen. Bewusstlos ist der Körper in sich in einer Bilderwelt von sich in sich. Also ist ein Traum der Zustand, in dem sich der Körper aus dem freien bewusst losen Datenmaterial im GHinr eine neue Welt des Inneren schafft. Die Welt ist entbrannt in Traum von Text der vergeht ist Feuer und Licht.

Übrigens: sind Grammatik und Zeichensetzung Bewusstheit zur Sprache und niemals richtig. Die verkümmern mich gar nicht.

Sonntag, 14. Juli 2013

Aufmerksamkeiten


Meine Deine Seine/Ihre

Meine unmittelbare Aufmerksamkeit des sich erleichternden Leibs

wenn einer alle geistigen Prozesse auf den ganzen Körper bezieht, sie in ihm sieht, sie in ihn hinein sieht, und den eigenen Körper also hat als Abbild einer Inszenierung seiner Möglichkeiten im sozialen Körper jetzt und durch alle Zeit, ihn als Bild zum Bild nimmt oder als besonderes verwandeltes Menschending zur umgebildeten Menschenwelt, wird er erlöst in unsinniger Ohnmacht, Verdichtung, Anfall im bohrenden Schmerz: Annagelung an das eigene Kreuz, Kreuzigung und Hin-Richten im Erkennen um neues Wissen, Hoffen auf eine GroßMacht des geschriebenen Worts im Unglauben: Z Schreiben zum Leib. Das Denken, Fühlen und Handeln gehört einem Bühnenstück, einem Handlungsablauf im Text, der den Körper in seinen Teilen zusammennimmt, in den man sich auflöst, in dem man ganz aufgeht, in dem man abhebt aus sich sein ganzes Vermögen, den und das man nicht kontrolliert und das bewusst dazu erfahrene wahrgenommene Herausfallen auf sich und wieder in sich hinein und die bewusste hemmende Aufmerksamkeit der gedanklichen Leere dazu ist bezogen auf die wirkliche Stellung des Körpers im Leben und in der Welt nichts als reale un- unter- und übermenschliche Vereinsamung. Die Einsicht ist endlich gewollt, die Bewusstheit hingegen ist überflüssiger Zufall und Einsamkeit ist leider unvermeidliches Beiwerk, der Schmerz zur Verdichtung in sich. Einsicht in sich ist leibliche durch die dünne verletzliche gläserne Haut hinterlässt leibliche Bewusstheit sich einem im Rest eines Seins ganz allein, für die Erkenntnis subjektlos und traumhaftes Geblendetsein, gegen jedes bewusste Aufmerksamsein und dessen sinnlos blinden Taumel, sein fast fassbares Nichts. Körper und Geist: da ist nur ein inszenierter Leib, sein Feuer des Erkennens in der gegenwärtigen Nacht und die Erwartung des Lichts des Tags: Schreiben als all G meine Entzügelung.


Vermittelte Aufmerksamkeit eines fremden toten auferstandenen erhabenen über alles erhobenen Erleuchteten

Das selbe geschieht, wenn der Körper im Gegensatz zur Welt steht: er austritt aus ihr als seinem eingebildeten sündigen Sein. Reihung: ein Büßer tritt für den Sünder ein. Kreuzigung eines andern und Vernichtung seines Leibs, hingerichtetes Leben für eine Erlösung vom Sein und den Sinnen. Diese allgemeine gelehrte vermittelbare Aufmerksamkeit entsteht, wenn ein Mensch einen wirklichen blickdichten Schleier bekommt, einen undurchdringlichen Panzer der Schau-Lust, er mit allen Sinnen in einen Sack gesteckt wird, real eingemauert in eine enge kleine Körperwelt des Selbst, sein Zimmerchen, seine Einsiedlerhöhle, seine Zelle im Kloster, seine isolierte Einzelheit im Gefängnis und die Ausgrenzung im Wahn der Irrenanstalt. Ergo ist diese Aufmerksamkeit ein Abschluss dem Wirklichkeitsverlust, der Verlust und der Verschluss der sozialen Realität und das Bewusstsein dabei ist eine perverse Beschränkung von wirklichem Sein durch Gewalt. Hier ist die Isolation krank im Verstand und gewolltes lähmendes Aufmerksamsein und Bewusstsein ist Lohn und die Erkenntnis der Leere, der Wille zum Nichts ist selbst Ziel eines seltsamen Strebens. Eine krampfhafte und geistige subjektive Aufmerksamkeit bildet sich, Einbildung, Bildung als ein Bewusstsein seiner selbst wird erreicht durch ein Abstreifen und Verstecken des Körpers. Die andere Erleuchtung des Meisters wird also durch das erreicht, was es vorgibt, n i c h t  zu sein, durch Abkapselung des Denkens, Fühlens durch ein Fesseln und Lähmen und Schwächen und Vernichten des Körpers und Abtöten des Körpers und Unterdrücken des leiblichen Hinwendens an die Welt. Seele und Geist wird durch eine wirkliche Beschränkung erreicht: ist das Produkt seines/ihres enthirnten, vergewaltigten Leibs.


Die exklusive Aufmerksamkeit in und auf sich

Maya ist beider Geschlechter Leib. Ein Ende in Feuer und Licht aber taugt uns so nicht? Wir dummen Europäer brauchen ein Nichts im Hirnversand? Brahman, eigennützige Lüge, insofern schmutziger verlogener Schleier über den Dingen erzeugt uns wohl gern deren eingebildete Durchsichtigkeit, unbestimmte Aufmerksamkeit und ein leeres ergebenes Bewusstsein. Uns kommt die Kahlheit des gelben Sandmannes so recht, dieses fahlen Kunstlichten im Sack, Spottlichten der Bühne: seine Verkörperung von Einfalt, Einheit, Einssein mit sich in geistiger Klausur, erfunden erlogen für Sie neben Ihm und Ihre teilnahmslose Betrachtung der Welt, Ihre Dummheit physisch ihm greifbar und nutzbar: so verwandelt sich ihm Scheiße in Gold, unsere Arbeit ihm in geldwertes Vermögen. Das also wovon sich der Körper der Neuzeit hier bei uns nun schon fast befreit hat, Absonderung Folter Zwang Unterdrückung Erziehung hin zur Ein-Bildung für sich und zur Lüge von rätselbehafteter Bewusstheit und flüchtigem Geist über uns und zur unbestimmten Seele in uns, dem hohem Selbst eines hohlen Körpers, kommt nochmal und letztmals wider uns, die wir wehrlos sind im Zustand der noch ungewohnten Blöße und leidlichen leiblichen Ungebundenheit und Schwäche und der schwebenden Leichtigkeit über dem Sinnlichen im letzten Sinn, also in einer letzten Verstimmtheit, Vorahnung absoluter und vergänglicher physischen Unbestimmtheit Sterblichkeit :: nun als letzte Krankheit uns bzw ersteht uns als angebliches Heil neu zum letzten Rest der Sinnsucht die verführerische Beschwernis eines angeblich goldenen Pfads in ein fernes tiefes verborgenes scheinbares Glück: der neue Krummacher des Körpers: Yoga: der Geist der Analyse erpresst aus uns heraus geschunden gewunden gegen unseren freien Fall, Aufschlag im Grund des Selbst, das nunmehr noch ein letztes mal - hoffentlich - bewusste Aufmerksamkeit aus sich gebiert: ein Parasit jungt einen andern aus sich: die allerletzte und absolute Blödheit, ein letzter Aufstand gegen unseren künftigen unbeschränkten schrankenlosen Willen zur freien rein leiblichen Gesundheit. Kurz komme uns Oberflächlichen seine Anbetung des Mohns und dessen Gift-Fessel des Leibs: die uralte Einbildung des männlichen Erwachens, Sand ins Getriebe des Lebens aller und Sand in aller Mund und jedes Gehirn: OM :: obsolete Männlichkeit. Maya - im Mai - ist beider Geschlechter Leib.


Lass mir nun leider keine Religion gefallen, keine Lehre und Philosophie - schon gar nicht durch die Hintertür: da war doch schon einmal ein deutlicher Generalangriff auf bestimmte Weiblichkeit: angeblich Depression und Selbstmord. Die Geschichte richtig betrachtet: Asyl für die Lüge (für einen falschen tibetischer Arzt) - erzeugt und erhält falsches Bewusstsein und Stolz und hohes Selbst. Ist das Seelchen dann weg, wird die Lüge dem Körper zum Untergang: halbherziger Doppelselbstmord scheint ihm die Lösung. Leiblich und richtig und herzlich wäre gewesen: sich Leben und Liebe erhalten, Leib und Seele zusammen fassen und – dem Arzt und Menschenfresser die Gesundheit nehmen, die angebliche Heilkraft, ihn zurückweisen, ausweisen, zur Ausreise nötigen: eine Kleinigkeit: Reinlichkeit gegen Buchstabenungeziefer. In Tibet sollte sich der Tibeter selbst medikamentieren mit Pillen gedreht aus Mist, Mercurium und Mohn vom Goldkäferlein. Leib Leben Liebe sehen wir anders nur für uns und wir haben sie nicht für ihn. Wir haben schon unsere große Leidenschaft und brauchen keinen neue Medizin.

Samstag, 13. Juli 2013

Aufstand der Liebe


Gleich GeschlechtlichS, Getrennt GeschlechtlichS

menschlich ist der Unterschied von Gleich- und GetrenntgeschlechtlichM * Die Heterosexualität ist GleichgeschlechtlichS der VereinsamtN. In der Askese sind das die VereintN. Die Homosexualität ist GetrenntgeschlechtlichS der VergemeinsamtN. Hinzu zu ihnen kommN die in der Gemeinde VereinzeltN. Dies ist ein ND der Zweigeschlechtlichkeit ** Das Gleichgeschlechtliche ist das der GleichgültigN, die sich gleich ineinander verschließN und es sich vergeltN in ausgleichendM BegnügN: sie verschlingN sich im gegenseitigen Liebes- und Lügenbekenntnis, sie haben sich so sehr satt beieinander, betrügN einander genügsam mit sich und dem zu sich verwandertN Andern *** Das Getrenntgeschlechtliche ist das der AusgestoßNN und der vom andern Geschlecht GeschiedNN von sich noch UnterschiedNN, das der unablässsigN Sucht und Suche nach dem/der Andern in sich, unstillbarer Begierde, unauslöchliche Triebhaftigkeit und unersättliche Liebe als Austrieb aus sich, das/der/die für ein ungenügendS Gehalt sich abarbeitN am Trieb verhaftet sind, Begierde austeilN müssen, ein Handel der mit der AnderN Gier beantwortet wird, Verhandeln sich gegen Hunger und unstillbar körperlichS VerlangN. Getrenntgeschlechtlich vergemeinsamend ist der Raub und die Ausbeutung, brave Arbeit gegen den Verlust des Selbst, Vernichtung der Lust an sich selbst in der großN gewaltigN wertschaffendN leibverzehrendN hungernährendN Wollust ******  Gleichgeschlechtlich ist die Genügsamkeit und der bequeme Konsum, die zum neutralN Körper verbundNN sind sie verbrauchN in WarN das ihnen gemäße Getrenntgeschlechtliche äußerlich an sich, Schmarotzertum Reichtum und Schönheit ist also eine Gabe des arbeitendN und ausgenommNN abgestoßNN erhitztN GetrenntgeschlechtlichN, gestohlene Triebkraft hässlichN Zwangs, die an den Körpern der Ausbeuter verschleiert verhüllt verfeinert sich schnell verbraucht und verflüchtigt. Schön kleidet uns der Aussatz der ArmN.


Ein Körper und sein Anderer, Ein-Körper- und seine Schein-Körperlichkeit

für das Tier ohne Fell mit dem Schein geschlechtlichen Seins im Kleid über der nackten Haut, für das Biest in der Maske und als Oberfläche gibt es nicht mehr den wirklich fassbaren Unterschied der Geschlechter sondern nur den Unterschied zwischen E/A Eva und Adam und den des Einen und der Andern (in ihr und ihm fremden Plural). Das Eine ist Eva in mir tief drin und die Anderen Adam nach außen. Das Eine ist Abbild des Andern und die Eine unter Andern ist nur mein Schatten in mir. Aus dem Abstand von Abbild und eigenem Körper entsteht das Schattenbild eines Selbst, der Unterschied zum und im Bild begründet das Begehren, das Sehnen im Fremden. Liegen Schatten des Selbst und Körper der Andern ab und an nah bei einander, sind sie auch mal stark einander verbunden, dann liebt der genervte Mensch sich selbst: Homosexualität ist also nicht die simple Gegenposition im Geschlechtsempfinden, ist nicht das richtige sich ständig korrigierende Denken im falschen Körper, sondern immer eine übermäßige Verdichtung des Einen und der Andern (im Plural und von mir aus auch mütterlich-weiblich), uns somit das Eine Etwas zuviel, eine dritte Person im Kopf wie ein mächtigerer Schatten, der sich wieder auflösen will durch Verstärkung der Position der Anderen und weiblichen hin zum äußeren Sein, hin zum uranfänglichen absoluten und fremden menschlichen Geschlecht. Homosexualität ist der Wille zum anderen Geschlecht als Bedürfnis des eigenen Selbst, dient der Rettung des Selbst/des Schattens, der man meint, zu sein. Sie ist immer irgendwie weiblich oder ein Weibisches. Es ist aller notwendige Möglichkeit. Scheinkörperlichkeit eines Gegengeschlechts von sich: ist nur gelegentliches GegengeschlechtlichS über Maß. Kann man aber natürlich besch/n/eiden.


Nach Sinn über Fülle im Übergewicht

Entwicklungsgeschichtlich also im korrigierten Schöpfungsmythos ist somit gleich wie geschrieben/schriftlich die Heterosexualität ein Einvernehmen der Gegenposition des anderen Geschlechts: der coitus normalis, also das praktizierte Gleichgeschlechtliche, macht nun den Mann weich und weiblich, die Befriedigung an sich selbst macht ihn hart gegen Sie und ist Mannes Pflicht, Arbeit und Halt und sein K(r)ampf. Das ist sein Fluch und auch ein wörtlicher Knoten, dem er sich als Mensch nur entwindet in mühsamster fühl loser Gleichgültigkeit. Wort muss am ND ihm Buchstabe werd N. Sie kann es lass N sein.

Freitag, 12. Juli 2013

Ich

Ein Ich zur Stärkung meiner Selbst, stärkt mich aber nicht: Therapeut deutet, stellt sich neben Träume und neben Patienten. Verfälscht nur, sollte  eintauchen, dabei sein, sich mitnehmen lassen. Entwendete Träume sind der Zuwendung verloren, Hinwenden reicht nicht, Heilung ist gar nicht gefragt. Ein Therapeut wäre für Schreber (und alle bislang im Missbrauch der Verwahrung) nicht mehr wert und besser gewesen als es der Richter war, die Geschäftsfähigkeit des irren Bedenk End. Heilung und Freiheit: sinnlose Worte am Körper vorbei. Einerlei noch ungeschieden/R Therapeuten, Richter und Henker. Das geldwerte Vermögen scheidet Sinn und Wahrheit von Lüge und Opfer und Wahn. Entscheidet euch und scheidet euch herzlich von und untereinander. Gut scheidet der Richter von Achtlos. Wer besitzt, ist Richter und Henker. Jeder für sich ist im Irrtum und keinen geht es was an.

Der Kampf der Teile des Körpers, des Bildinhalts, der Sinne, des GHirns ist einfach verloren. Macht dient Zeichen, nicht mehr einem Willen, hat den Willen nicht zum RHalt, wirkt nicht gegen Zerfall, zerreißt, zersetzt nur, was es begreift. Feuer und Gift heilt nicht Gschwür, Krieg ist nicht Kampf, Euthanasie und Lobotomie sind Heiligung, Endlösungen eurer Seligkeit, Abbruch und Einsturz. Löst euch nur immer weiter vom und im Wahn. Verstand und Analyse sind Ausgeburten ausgehängter Hirne: Hirn spendet Organ, an dem es hängt. Koitus ist Nerv-End-Verschluss und Lust erfüllend und sättigend wie ein Kuss, Schlaf/Mohn gegen Langeweile und Überdruss: zwingt Macht der Zeichen zur Ehe, ehe endlich - Weltuntergang.

Gewalt geschieht im Zeichen von Reichtum und Gleichheit der Körper. Gewalt wächst beschleunigt  im Zerfall. Körper verkennt im Schmerz Zufall der Zeichen Zerfall Einsturz bewerteter Welt, weist Schmerz von sich und tut ihn anderen an.

Sinnlose Gewalt gesetzter Texte und Körper, unteilbare starre leblose Bilder, unheilbar im Wahn, Aufzeichnungen, die vereinzelten Menschchen gehören, Reichtum in Geld, Sucht, Gleichheit des Schreckens verlangt und den gewissenhaften exklusiven schwachsinnigen ehelichen Körperverschluss.

Dienstag, 9. Juli 2013

Ich über Ich außer mir


... mein Ich ist dem Leib verhaftet, nicht Leiblichkeit einem besonderen höheren Sinn und Geist. Mensch ist mir aus Tier abgeleitet, ihm brüderlich entfremdet, Natürlichkeit endet in ihm, Schöpfungsmythos vom Mir gewendet, korrigiert, somit bin ich zwar nicht Tier, aber ich bin mir damit auch wieder wie es leibhaft an sich. Ich habe mich mit den mir eigenen Wendungen der Mythen gegen eine selbstgefällige Weltgeschichte des simplen Menschlichen (das dem Tier eigenes menschliches falsches ideelles männliches zeichenhaftes Streben andichtet und die eigene Blödheit im Zeichen von Verstand und Vernunft damit selbst wieder rechtfertigt) gestellt – Mensch ist nicht vom Himmel gefallen – und bin eine menschliche Geschichte für mich geworden: für mich allein (für alle und keinen, also für mich selbst und – ganz überfüssigerweis – meinesgleichen). Übrigens: Weib ist mir nicht fremd, aber muss gründlich gesondert betrachtet werden und für sie und zu ihr werd ich nicht sprechen, könnte auch nur Glauben verlangen. Ich verlange grundsätzlich niemandes Glauben. Mann sieht es ein. Ich habe keine Berufung und keine Mission: keinen Beruf für irgendwas und Bestimmung für irdendjemandes Sinn und Erhalt. Ich brauche kein Gehalt, mein Schreiben braucht keinen Gehalt, sowenig wie die Natur einen Lohn und Sinn braucht. Wer bin ich: ich bin wie alle: Eigner der/meiner Welt, eigener Leib, leibhaft lebendig irdisch, mir Einzigkeit, anderer Winzigkeit als Rest und Kern, der in allem und allen steckt, ein sinnloses Nichts, das sich vernachlässigen darf, das sich gern nur umschreibt, hinschreibt zu vorgestelltem anderen Leib. Ich bin nicht Christ oder End-Christ als trauriger Materialist, der sich in unfassbarer Hohlheit und Hoheit sucht innerweltlich in sich oder außer sich: in Ursachen, Zielen, dazwischen in Löchern und darüberhinaus im Versagen. Insofern ich einfach lebe, gelegentlich etwas Mittel dazu brauche, verbrauche, etwas mache und mich dabei selbst verzehr und vergeh, hab ich mein Sach auf meinen Leib umgestellt, hinsichtlich Sinn und Glauben allerdings auf ein Nichts. Ich hab' mein' Sach' auf Nichts gestellt: nichts als mich selbst, also den Leib. Das Ich ist ein Schrift-Ich, das Selbst ist der Leib. Ich über Ich und mehr Selbst über Leib brauch ich nicht. Ich hat sein Schreiben auf Nichts, gegen ein Nichts hin gestellt und Gott und die menschliche Dummheit waren ihm dabei ein nebensächliches geringes Ärgernis ...


Psychoanalytisches Über-ich ist als funktionale Einheit so widersinnig und rückwärts gedacht wie die Extraktion der Arbeit aus dem Produktionsprozess als wertschaffende Ursach. Ursach über Ursach vor aller Sach. Beides ist bei Stirner schon zerfallen und als Lüge dem lebendigen Leib (Mir als sich Verzehrendes, der Lebens- und Schaffensprozess) bloß untergeschoben. Beides wird noch immer nachgeplappert und war doch schneller widerlegt als zu Ende gedacht. Wir haben all-so die Wahl zwischen Lüge und Wahn. Die Lüge ist gefährlich, weil ihre Vertreter Mörder sind und wir schwach und natürlich mögliche Opfer. Der Wahn besteht in der Selbstanalyse + bedarf der Aneignung der erforderlichen Lebensmittel zum Erhalt des Leibs, produziert keinen Mehrwert / Wert mehr für andere und ist damit das Ende der Lügner (auch der Waren und Maschinen). Marx hat sich so ab gemüht: Sein ganzes Kapital nur ein Buch mit keinem Ergebnis: Arbeitskraft der Waren Wert: ein Irrtum oder eben: Schreiben für - Nichts. Freud hat sich so ab gemüht: den Geist neu erfunden als er schon lange im Schwinden: noch schnell ein Ich über Ich - 'So sah ich denn mein Ich immer über und außer Mir und konnte niemals wirklich zu Mir kommen' (Der Einzige, S. 200) - bevor Es zerfällt Ihm schnell noch als flüchtigen Rest entwunden: Text um Text als Begründung: Lüge um Lüge: Betrug: hat sein Schreiben gegründet auf - Nichts.



Montag, 8. Juli 2013

Gliedmaßen


Die Evolution hat dem dinglichen männlichen eingebildeten unwirklichen Wunschkörper ein dazu passendes Organ außer sich geschenkt, Grund seines dummen ewigen Zweifelns und stummen stumpfen Staunens. Dieses besondere Organ ist ihm Zeichen-Anhang ewig unwandelbar eins und fremd: also einerseits weiblich wie alle anderen Organe, die innen sind, und andererseits ihm männliche Spende und unverbunden unverbindlich Besitz, Eigensinn selbst gezeugt Beinkleid geschlitzt und bestückt. Hosentaschengeburt eines symbolischen leicht veräußerbaren gehäutet gern verkäuflichen aufgeschnittNN bloß zu Markte getragenen toten roten rohen Gewebes. Es kehrt nun von seiner Öffentlichkeit entweder aufgegabelt zerstückelt verinnerlicht dorthin zurück, wo es verheimlicht hingehört, in einen weiblichen Körper. Anders wird es am falschen Ort, also im verkehrten Platzen Bewusstheit seines männlichen Selbsts der Bedeutung und auf den Misthaufen des Unsinns geworfen am Abort der Welt, die ihm sich entgegenstellt und ihm belegt, dass sein Körper nicht sein ist und kann. Als ihr Untertan und in seinem Untergang hat er ein Messgerät: Gliedermaß, Größenvergleich am losen Verstand und zum End aller Tage und also sind aller Gliedmaßen Hampelei Strampels männlichster Sinn, Einhalt im Irren, einträgliche Einfalt, Arbeit ein Fuchtel Halt der eignen Gewalt.

Samstag, 6. Juli 2013

bereit@Heil


'selig selig'
nichts über Mensch
als ausgeweideter Leib
tote gegerbte Haut
um Geistes Nachtgewand
alle Organe entwendet
unausprechliches Leid
Ohnstimmigkeiten
schreiender Innereien
'heilig heilig'
verdorrter Leib
freiwillig gespendet
Mensch gewendet
Consecration
von Fleisch in Trug
Opfer bereitet
ein brüllendes Heil
dem Führer der Heiligkeit

Kredit den VerGwaltiGrn

Im Buch als Körper, Körper als Buch löst sich die Zeit, die selbst alles löst und wird Gegenwart. Im Moment, da alles ruht, ordnet der Körper sich neu und die menschliche Welt ordnet sich ihm bei, er dreht sie sich auf zur Wunschwelt und der Wunsch er steht auf in Leibhaftigkeit. Im Hirn ist es Umordnung der als sinnhaft bezeichneten und eigentlich unsinnig eigensinnig abstrakten Informationen, Entflechtung der Daten. Die Daten sollen uns neu so verschlungen werden, dass sie dem Leib den Eigensinn in einem allem gemeinsamen Sinn, dem Un-Sinn oder Ur-Sinn und Gegen-Sinn des neuen Worts zurückgeben. So funktioniert auch Schlaf und Trance. Der wahre Körper, echte Text, ist ein Körper in allen und Allem. Er ist damit Alles und Nichts. Das Buch als Körper ist ein Buch für Alle und Keinen: Text der vollen Gedanken, prall hin gerichtet und wandernd sich wandelnd zu fremdelndem Meinen. Der Autor verändert seine Lage, seine Meinung uns nur vermeintlich, er meint ein anderes Sein, sich im andern und unwohl sein, wider spricht sich zum bezahlten Schein im Rampenlicht. Er versagt vor uns im Lampenfieber, versackt in sich, hat sich nur verdichtet: ist nachträglich Dichtung zu seines Körpers Traum: er ist vom Traum nur entlassen, vorsichtig außer sich nun wie der angeblich Irre der Anstalt zufällig entkommen, dem schriftlich gesichteten geordneten berechneten gewichteten Wahn der Gesellschaft.

Ein anderer Text ist Simpels Spiel mit dem Wahn der Gesellschaft, ihren Vertretern und eingetretenen Opfern: Tagtraum, unaufhörliche unendlich blödselige Vergewaltigung des Körpers. Auch die Vergewaltigung drängt heraus aus sich und kommt zur Welt, macht sich ihr und sie sich untertan, Geist reicher noch über wirklichem Wahn, und der geistreiche Untertan liebt seinen Glauben daran und einen Gott und ist sein Gebet-es allen im Mord und Missbrauch: nennt es Erklärung Erleuchtung Bekehrung, Hinführung zu banal funktional Sinnhaftem, zur angenehmen Grund rechnenden artigen Geistigkeit.

Der gewissende gelehrte religiöse Wahn und Tagtraum der Vergewaltiger ist eine Verdichtung von falschen fremden Gedanken mit widerspenstigem eigenem Körper flüchtigem seiner Welt, ist archaische Begierde, Selbstbefriedigung am gewendeten Objekt, Freiheit im dicken End kommt noch, männliche Hässlichkeit, Notgeburt seines Körpers in seinen Herrschaftsinsignien: schaukelnde Rüben-Nase wühlend im spärlichem Bart: ein Zepter, abgerissene Männlichkeit, an Griff schneutzt sich gewaltig der Herr bläht Nasen Flügel fest zur Hand, rechter Kastratenstolz - die ihm an hängende Kinn-Kugelige mit dem zierlichen #-Schnabel darunter + darüber als Lippen-Kreuzchen darauf ist deutlich genug seine rechte weibliche Seite, weicht ihm die linke auf, offen gewendet ist sie After-Zeichen der Weiblichkeit ihr ihm angewachsene Symbolität an sich, ein Spiegeln vom Spiegel im Bild! Dreh den Reichsapfel um! Und die Krone: da hat Mann doch die Öffnungen verwechselt und sich das falsche Loch unters Mützchen geschoben vergoldet auf 's Köpfchen gesetzt: die gezahlte Liebe halt/ein/Halt dem impotenten Hohlkopf ein geldwerter D(r)eckel. Ihre Masse + ihr Loch unterm # mit seinem geringelten Schwanz: heilige Männerwelt, Arsch-Pr8 von M8. Zepter, Reichsapfel, Krone sind Teile geraubt dem weiblichen Leib: der Sinn ist dem Herrn nicht nur ins Gesicht geschrieben, er nimmt die Teile des anderen Leibs auch noch in die Hand und setzt sich das Schätzchen gar auf. Herrschaft vergewaltigt fremden Leib und spricht sich im Weiberkleid heilig.

Brot wird erarbeitet und geteilt gegen Hunger und Not. Die Kommunion hingegen ist immer eine der Vergewaltiger und Onanisten: die Gläubigen zerteilen einen Leib, der nicht ihnen gehört. Blöder Geist lässt sich nur mit teilen als wirklicher fremder Leib: sein Geist ist männlich, ihm fremder Leib ist natürlich - weiblich: symbolisch nimmt das Herrchen die 'Last' auf sich in Weibertracht, Prachtgewand, Uniform, Maske in Onanornat er verteilt sich verschleudert sich sinnlos, real zerreißt er mit Lust dazu ihren wirklichen Leib, ihr Fleisch wird gebrochen in Wollust zerteilt. Im Mitleid mit sich ergießt sich endlich noch sein reines Herzblut aus ihr.

Die fremden Gedanken sind der Sinn der gespeicherten Zeichen, ihr gelöster abstrakter logischer Unsinn, der die körperlich leibliche Wirklichkeit und das Wirken der Körper aufeinander auf oberflächliches Funktionieren reduziert: Mann ist Samenspender, Frau ist Gebärmutter, Kind ist Notwendigkeit: das ist blöder Lügen-Schöpfungsmythos und nicht der richtige aufgedrehte sinnliche Mythos des Falls des Menschen ins Erd-Paradies. Mann hat die Vergewaltigung im Abfall der Zeichen der Macht, dem männlichen Versagen der Welt in Hunger und Not am meisten nötig und wendet sie aus sich sich selbst beschmutzend in Rudels Rausch hin zu Frau und Kind: ihre ohn-Macht soll Ohnmacht werden: Frau wird missbraucht, weil sie nicht Mann ist und nicht männlicher Geist und selbst nur sein Besitz, sie Geist nicht besitzen kann oder will und Kinder werden geschändet, weil sie noch unschuldig sind, Schuld dem Geist nicht abkaufen dürfen und können. Geist ist also – Schuldenhändler, Kreditgeber. Der Vergewaltigte hat nun den wahren Glauben, den seiner Herrn: er glaubt zu wissen, dass die Untat jederzeit erneut passieren kann. Das ist wahres Wissen gläubiger Gelehrter Niedertracht. Der Vergewaltiger will darum auch seinen Kredit nicht wirklich zurück. Er ist ja Werkzeug des Geistes, nicht selbst Opfer, er ist Schuldengeber, nicht -nehmer. Er will 'nur' etwas davon symbolisch wiederhaben: seine – Zinsen. Das nennt man dann auch Ehe oder – Bündnispartnerschaft, Verteidigungsbündnis zum Schutz vor dem Partner. So erobert also ein Volk ein anderes und der Eroberte erobert dann sich seinen Sinn abschlagend seine Frau.

Da nun auch die menschliche Wirklichkeit vielfach Körper ist, gezeichneter in bestimmten Elementen und Beziehungen, kann ein textliches Zeichensystem Schlüssel sein, das auch Anstaltspforten öffnet. Schreber durfte sich mit dem verwandelten weiblichen Körper des Wunderns für einen Weltenschöpfer halten: soll nun der harmlose Irre entlassen werden oder den Ärzten der Anstalt, den Mittellosen des Geistes im Amt mit der Weisheit von Richters Gnaden noch überlassen bleiben? Auf dem Weg nach draußen traf Schreber auf Ariman als göttlichen Gegenspieler, den Richter in erster Instanz, Adam, den korrupten Dorfdeppen mit Pferdefuß (der ist manchem Armen bekannt), sodann auf Ormuzd in der Gestalt des Berufungsrichters, eingebildete Redlichkeit mit Geist und Verstand. Ariman war eine Figur im Buch, fingiert mit unterschobener Handlung wie der Richter erster Instanz mit seinen dem Internierten untergeschobenen gefälschten Beweisen und Gutachten, Trivialliteratur, Schauspielerei hin zum grünem Hügel Wahnfrieds. Die Gutachter haben Schreber nicht begutachtet, sondern nur seine Texte oberflächlich trivial bewertet, sie einander überspielt, eine Inszenierung weit rechts noch vom Sinn: erigierter Übersinn. Ormuzd war Schrebers Autorität mit Distanz zum Text wie der Berufungsrichter auch Autor war in selbständiger Entscheidung über Geschäftsfähigkeit sich auf Gesetzestext berufend. Ariman hatte Kredit verlangt, einen Glauben von einem ihm irgenwie verhassten anderen Körper, der einzig sich war und Welt und Schöpfer zugleich, vielfach heimlich und sprachlich überlegen konkurrent, zuwider weiblich, und Schreber wurde vom faulen Dorfrichter und ärztlicher Anstaltsverwaltung wiedergeholt, erneut vergewaltigt. Richter Ormuzd hat endlich den unbegreiflichen fremden wundersamen Körper von der Autorität und Geschäftsfähigkeit gesondert, so wie sich Schreber von Wahnsinn in Buchform mit Verlag gesondert hat. Er hat den wahr gewordenen geschriebenen Menschenleib aus der Anstalt geholt. Schreber ist in seinem Doppel (Ormuzd, Berufungsrichter, Autorität und Wunsch nach Veröffentlichung, also Schriftstellerei mit eigenleibhaftiger Offenbarung) außer der Anstalt und dem Text seinem seltsamen Körper gegenübergetreten und war mit ihm - berufen (als milder Richter, harmloser Schreiber und Erlöser) i(h)m GRecht und frei.