Meine Deine Seine/Ihre
Meine
unmittelbare Aufmerksamkeit des sich erleichternden Leibs
wenn
einer alle geistigen Prozesse auf den ganzen Körper bezieht, sie in
ihm sieht, sie in ihn hinein sieht, und den eigenen Körper also hat
als Abbild einer Inszenierung seiner Möglichkeiten im sozialen
Körper jetzt und durch alle Zeit, ihn als Bild zum Bild nimmt oder
als besonderes verwandeltes Menschending zur umgebildeten
Menschenwelt, wird er erlöst in unsinniger Ohnmacht, Verdichtung,
Anfall im bohrenden Schmerz: Annagelung an das eigene Kreuz,
Kreuzigung und Hin-Richten im Erkennen um neues Wissen, Hoffen auf
eine GroßMacht des geschriebenen Worts im Unglauben: Z Schreiben zum Leib. Das Denken, Fühlen und Handeln gehört einem
Bühnenstück, einem Handlungsablauf im Text, der den Körper in
seinen Teilen zusammennimmt, in den man sich auflöst, in dem man
ganz aufgeht, in dem man abhebt aus sich sein ganzes Vermögen, den
und das man nicht kontrolliert und das bewusst dazu erfahrene
wahrgenommene Herausfallen auf sich und wieder in sich hinein und die
bewusste hemmende Aufmerksamkeit der gedanklichen Leere dazu ist
bezogen auf die wirkliche Stellung des Körpers im Leben und in der
Welt nichts als reale un- unter- und übermenschliche Vereinsamung.
Die Einsicht ist endlich gewollt, die Bewusstheit hingegen ist
überflüssiger Zufall und Einsamkeit ist leider unvermeidliches
Beiwerk, der Schmerz zur Verdichtung in sich. Einsicht in sich ist
leibliche durch die dünne verletzliche gläserne Haut hinterlässt
leibliche Bewusstheit sich einem im Rest eines Seins ganz allein, für
die Erkenntnis subjektlos und traumhaftes Geblendetsein, gegen jedes
bewusste Aufmerksamsein und dessen sinnlos blinden Taumel, sein fast
fassbares Nichts. Körper und Geist: da ist nur ein inszenierter
Leib, sein Feuer des Erkennens in der gegenwärtigen Nacht und die
Erwartung des Lichts des Tags: Schreiben als all G meine Entzügelung.
Vermittelte
Aufmerksamkeit eines fremden toten auferstandenen erhabenen über
alles erhobenen Erleuchteten
Das
selbe geschieht, wenn der Körper im Gegensatz zur Welt steht: er
austritt aus ihr als seinem eingebildeten sündigen Sein. Reihung:
ein Büßer tritt für den Sünder ein. Kreuzigung eines andern und
Vernichtung seines Leibs, hingerichtetes Leben für eine Erlösung
vom Sein und den Sinnen. Diese allgemeine gelehrte vermittelbare
Aufmerksamkeit entsteht, wenn ein Mensch einen wirklichen
blickdichten Schleier bekommt, einen undurchdringlichen Panzer der
Schau-Lust, er mit allen Sinnen in einen Sack gesteckt wird, real
eingemauert in eine enge kleine Körperwelt des Selbst, sein
Zimmerchen, seine Einsiedlerhöhle, seine Zelle im Kloster, seine
isolierte Einzelheit im Gefängnis und die Ausgrenzung im Wahn der
Irrenanstalt. Ergo ist diese Aufmerksamkeit ein Abschluss dem
Wirklichkeitsverlust, der Verlust und der Verschluss der sozialen
Realität und das Bewusstsein dabei ist eine perverse Beschränkung
von wirklichem Sein durch Gewalt. Hier ist die Isolation krank im
Verstand und gewolltes lähmendes Aufmerksamsein und Bewusstsein ist
Lohn und die Erkenntnis der Leere, der Wille zum Nichts ist selbst
Ziel eines seltsamen Strebens. Eine krampfhafte und geistige
subjektive Aufmerksamkeit bildet sich, Einbildung, Bildung als ein
Bewusstsein seiner selbst wird erreicht durch ein Abstreifen und
Verstecken des Körpers. Die andere Erleuchtung des Meisters wird
also durch das erreicht, was es vorgibt, n i c h t zu sein, durch
Abkapselung des Denkens, Fühlens durch ein Fesseln und Lähmen und
Schwächen und Vernichten des Körpers und Abtöten des Körpers und
Unterdrücken des leiblichen Hinwendens an die Welt. Seele und Geist
wird durch eine wirkliche Beschränkung erreicht: ist das Produkt
seines/ihres enthirnten, vergewaltigten Leibs.
Die
exklusive Aufmerksamkeit in und auf sich
Maya
ist beider Geschlechter Leib. Ein Ende in Feuer und Licht aber taugt
uns so nicht? Wir dummen Europäer brauchen ein Nichts im Hirnversand? Brahman,
eigennützige Lüge, insofern schmutziger verlogener Schleier über
den Dingen erzeugt uns wohl gern deren eingebildete Durchsichtigkeit,
unbestimmte Aufmerksamkeit und ein leeres ergebenes Bewusstsein. Uns
kommt die Kahlheit des gelben Sandmannes so recht, dieses fahlen
Kunstlichten im Sack, Spottlichten der Bühne: seine Verkörperung
von Einfalt, Einheit, Einssein mit sich in geistiger Klausur,
erfunden erlogen für Sie neben Ihm und Ihre teilnahmslose
Betrachtung der Welt, Ihre Dummheit physisch ihm greifbar und
nutzbar: so verwandelt sich ihm Scheiße in Gold, unsere Arbeit ihm
in geldwertes Vermögen. Das also wovon sich der Körper der Neuzeit hier
bei uns nun schon fast befreit hat, Absonderung Folter Zwang
Unterdrückung Erziehung hin zur Ein-Bildung für sich und zur Lüge
von rätselbehafteter Bewusstheit und flüchtigem Geist über uns und
zur unbestimmten Seele in uns, dem hohem Selbst eines hohlen Körpers,
kommt nochmal und letztmals wider uns, die wir wehrlos sind im
Zustand der noch ungewohnten Blöße und leidlichen leiblichen Ungebundenheit und Schwäche und der schwebenden Leichtigkeit über dem Sinnlichen im
letzten Sinn, also in einer letzten Verstimmtheit, Vorahnung
absoluter und vergänglicher physischen Unbestimmtheit Sterblichkeit :: nun als letzte Krankheit uns bzw ersteht uns als angebliches Heil
neu zum letzten Rest der Sinnsucht die verführerische Beschwernis
eines angeblich goldenen Pfads in ein fernes tiefes verborgenes
scheinbares Glück: der neue Krummacher des Körpers: Yoga: der Geist
der Analyse erpresst aus uns heraus geschunden gewunden gegen unseren
freien Fall, Aufschlag im Grund des Selbst, das nunmehr noch ein letztes mal - hoffentlich - bewusste Aufmerksamkeit aus sich gebiert: ein Parasit jungt
einen andern aus sich: die allerletzte und absolute Blödheit, ein letzter
Aufstand gegen unseren künftigen unbeschränkten schrankenlosen Willen zur
freien rein leiblichen Gesundheit. Kurz komme uns Oberflächlichen seine Anbetung des Mohns
und dessen Gift-Fessel des Leibs: die uralte Einbildung des männlichen
Erwachens, Sand ins Getriebe des Lebens aller und Sand in aller Mund und
jedes Gehirn: OM :: obsolete Männlichkeit. Maya - im Mai - ist beider Geschlechter Leib.
Lass
mir nun leider keine Religion gefallen, keine Lehre und Philosophie -
schon gar nicht durch die Hintertür: da war doch schon einmal ein
deutlicher Generalangriff auf bestimmte Weiblichkeit: angeblich
Depression und Selbstmord. Die Geschichte richtig betrachtet: Asyl
für die Lüge (für einen falschen tibetischer Arzt) - erzeugt und
erhält falsches Bewusstsein und Stolz und hohes Selbst. Ist das
Seelchen dann weg, wird die Lüge dem Körper zum Untergang:
halbherziger Doppelselbstmord scheint ihm die Lösung. Leiblich und
richtig und herzlich wäre gewesen: sich Leben und Liebe erhalten,
Leib und Seele zusammen fassen und – dem Arzt und Menschenfresser die Gesundheit
nehmen, die angebliche Heilkraft, ihn zurückweisen, ausweisen, zur
Ausreise nötigen: eine Kleinigkeit: Reinlichkeit gegen
Buchstabenungeziefer. In Tibet sollte sich der Tibeter selbst
medikamentieren mit Pillen gedreht aus Mist, Mercurium und Mohn vom Goldkäferlein. Leib
Leben Liebe sehen wir anders nur für uns und wir haben sie nicht für
ihn. Wir haben schon unsere große Leidenschaft und brauchen keinen neue Medizin.