Donnerstag, 31. Oktober 2013

Gebeutelter Schein

Es nimmt ihn ein, er isst es und er wartet auf das letzte Ja seines Seins. Ein ganzes Leben verdichtet in ein einziges Ja. Ein Tausch des flüchtigen Denkens fern der Heimat gegen ein GefangenSein in der Muttersprache. Ein Ja, ein I-A und ein Jahr. War das das Leben? Wohlan! Noch einmal. 'S ist Zeit, 's ist endlich mehr Zeit.
Umschwirrt von Vögeln mit nacktem Leib, dem Getier mit der gespannten Haut und dem federnden Schwung gestähltem Geripp' und zähem Hang. Er stahl Federn sich für den Schwarm und Schrieb der Nacht, selbst Zahn der Zeit nahm er für sich die alte beißende ZahnFreiheit, Zahnlosigkeit eines Säuglings des Bluts, die fliegende fliehende täuschende Kindheit, teuflischer Schatten des Zeugers, die unvermeidliche Einsicht und zu stimmende Unerträglichkeit durch eine im Schnitt oder schneidigen Schritt gekürzte dünne Haut, verbrieft VerBand der letzten Wunde, der Einband oder das Zeichen Naht eines Faden Sinns der langen Weile der Ewigkeit. Sieh! das erhoffte Einkommen deiner deutlichen Zeichen. Worte der Liebe, die letzten pfeildicken Staben der Buche gehaltvollen dichten Sinns. Vor der Höhle höheren Blödsinns umschwärmt die Fledermaus ihresgleichen. Ein Vampir für ein Preisen nach der heruntergelassenen Sonne Wonne. Doch der Hoffnung Preis, die Mäuse sie werden Tauben und - Still! auch ich Gehör los oder bloß zu den Tieren der Nacht bin der Text ohne Preis und ein Husch ein leeres Haschen ein Rauch ein Hauch aus Nichts eine Bewegung ein Rascheln von trockenen Blättchen mit Rausch und im Wind. Kein Mäuschen kein Geld kein Stiller und Preisen kein Zahlen und Preis. Am Ende ein fester Brüller und um ein goldenes Haar in des gelben Löwen Gezottel ein Leben verzettelt: und doch! -- etwas bleibt: es ist alles und immer beleibt: ein Heulen ein Schrei das Tier das im ein Enden mit Leid Tränen vergangener Liebe verliert vergeudet: gemeinsame Noth war und ist es die immer und ewig uns Leben gebeut.

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Oh Mensch! Gieb Acht! Der Unsinn widerspricht nur sich und dem Sinn dem Geist und dem Schein, die Lüge aber verfälscht und raubt dem Menschen den Leib und zerstört das ihr fremde lebendige Sein.

Dienstag, 29. Oktober 2013

ND mit Schmerz

Der Schmerz ist nie dein lieber Freund, dein lahmes Bein nie dein schlimmer Feind. Beide weichen so dir nicht von der Seite. Sie bleiben nur dein Erweichen. Kein Weichen darfst du dir Leisten. Der Schmerz ist ein Fluch, ein fremder Zauber, den du dir wünschst. Lass dir und ihm in dir fluchen, dich hassen verfluchen. Wünsch  m i r den blöden OpferZauber zurück aus unserer  e i n e n  Vergangenheit, damit  d i r  vergeht der Fluch und das Wünschen und das Opfern  u n s  in unserer jetzigen traurigen Wirklich- und Widerlichkeit.

Sonntag, 27. Oktober 2013

VitaMariae

Der klügste und verschlagenste [Mann weiß seit Freud, was verschlagen sein wirklich heißt] Mensch ist ein Weib und heißt?: Maria. Sie hat einem Gott ein fremdes Kind untergejubelt. Sie hat des Mannes Glauben an die eigene [also beider] Impotenz erfunden: 'Ich bin fromm, du bist fromm, Gott ist geil - und hilft mir, dass ich in meinen Himmel komm'. 'VitaMariae oder die Große mit ihrem Kleinen' wird also das Buch der Zukunft sein? Übrigens ist der Kleine eine große Klugheit und mehr als das. Es hilft dagegen also auch nicht Ausbrennen und Wegschneiden und Kreuzigen. Zumal das Kreuz ja immer schon nur ihr leibliches war, ihr VerwirbelKörper in Ringen und Reihn.


Und wem gehört Z., der Sohn des Dichters Göttlichkeit? Die Mutter ist die Geliebte: die dichtende Schriftlichkeit. Der Vater/Autor aber bleibt unwissend und unbekannt. Schicksal niedergeschriebener hoher männlicher statt immer wieder und niederkommender weiblicher Leiblichkeit.

Übertragung


Das andere Tanzlied ...

… ist k e i n sinnbehaftetes:ist zum Nachziehen und -zeichnen.

Jede feste [widernatürlich leibverdichtende] Beziehung basiert auf Betrug: a l l e Männer werden mit dem e i n e n betrogen und der Eine mit einem Anderen und das Kind ist endlich von einem Fremden, dem Dritten und der ist gerne wiederum betrogen um das Wissen, die Einsicht und ein Kind an oder halt eines für sich.

Der männliche Körper hat eine unheilbare Wunde, ist eine SackGasse, der Verlust der natürlichen Mütterlichkeit. Die Wunde ist ansonsten heilbar und heilsam. Heilmittel ist die NeuGeburt. Ist das eine Erlösung, dass neu heute dem Mann ist diese alte Natürlichkeit? Natürlichkeit überfordert seinen Verstand.

Der Betrug des Lebens: für das Weib: Gen. subj. - für den Mann: Gen. obj.

Z. weiss das: wer ist Z. - was weiss er?

Die Übertragung ist ein lebendiges Beispiel, Tanzlied der Wirklichkeit: Analyse wehrt sich heftigst gegen das Weib. Warum weint der Analytiker nicht? und fällt nur herein. Warum nennt er seinen Reinfall 'Synchronizität'? und nicht einfach 'Koitus' oder 'Wunsch, Sinn los und zusammen zu sein'.

Übertragung sollte sein: Verwendung des Tanzliedes für ein Klima der Herzlichkeit?

Die Klimawende …

… ist also eine Natürlichkeit. Der männlich-wissenschaftliche Grund ist eine falsche Menschlichkeit. Diese reine Menschlichkeit (Humanität und Menschsein an sich – beides einerlei) hat immer einen nichtigen Grund. Der Grund wird genannt 'der richtige' (morgen heißt er: 'der neue bessere' oder er tritt auf als vergangener dämlicher Alter). Einen Grund (dafür) braucht Mann, andere zu widerlegen und zu vernichten. Andere Menschen und andere Gründe, einerlei. Der Grund ist also ein grundsätzlich falscher. Immer meint der männliche Geist, Führer und (vom Himmel) geschickter Verführer der Natur zu sein. Der Mann ist sich selbst ein ach so starker Betrüger. Er meint, der Natur seinen eingeborenen Gedanken (die göttliche Intuition) untergeschoben zu haben. Er hat aber nur seinen Verstand verjubelt. Der Verstand ist beim Teufel [im Hinten] und zur Insel der Glückseligen fliegt nur ein Geist [im Vorn]. Man verleiht sich einen Preis für Irrtum und Lüge: ein eingebildetes Kind, die Erlösung im himmlischen Söhnchen, göttliches männliches Sein. Ruhm: ein Irrtum der fremden Nachkommenschaft: das wirkliche Kind ist von einem Fremden: der Grund der Wende wird vom vergeistigten Menschen im Mann nie erfasst. Die Natur ist einfach nur grundlos schwanger mit Neuem, mit und von einem Ungezwungenen - vielleicht. Einem großen 'Vielleicht', der schlaffen Gewaltlosigkeit. Geht der Mensch jetzt friedlich mit seiner Erde schwanger? Das wäre aber ein schönes Geschwür. Oder geht die Erde schwanger mit ihrer Menschlichkeit? Für einen Übermenschen? Das wäre ein Überdruss und reinste Albernheit. Die Natur ist einfach schwanger mit sich, heraus kommt eine Veränderung: das ist entweder unbegreiflich oder eine neue eingebildete Falschheit oder eine die alte Lügenkunst wendende Sinnlichkeit und ein elend bedauerndes heulendes einsames EinsSein.

Es gibt zwischen Politik und Religion / Schauspielerei und Wahn keine erlösende den Verstand und die Sinne öffnende dichtende Schriftlichkeit. Das heulende Elend der Männlichkeit wird man nur los, wenn man es abschneidet [der Hunger es beißt] - besser noch: es erst aufhängt und dann abschneidet zum Zweck der Gewinnung von Sperma für eine wirklich jungfräuliche Geburt. Das sind die simplen Veränderungen und die Erlösung streng verteilt auf die verschiedene Geschlechtlichkeit: Weh spricht: Vergeh! [Mann] denn: [Weibes] Lust will tief triefende Ewigkeit.

Samstag, 26. Oktober 2013

Groß und Klein

Das Kleine darf auch mal großgeschrieben sein.

Das Kleinhirn ist richtig reich. Es ist die Kornkammer des Geists. Ihm gehört die ganze wirkliche Welt und nicht nur eine in Wert und Zeichen. Es ist wie die Wirklichkeit, kompakt fest und ohnglaublich oft mit ihr verfaltet. Es bildet sich aus, es will ein Mahler sein der kleinen Früchte am Lebensbaum, der Zeichen der Buche des alten Glaubens.

Es beinhaltet die ganze unterordentliche Welt noch unterhalb des verkehrten die Dinge ins Deutliche und Erkennen verkehrenden menschlich Geschlechtlichen.

Das Großhirn hat keine echten Falten, es ist nur zerknüllt, schnell zusammen gelegt und verteilt, brennt hell vergeht schnell, ist flüchtig und nichtig wie die 'großen' Ereignisse des vergangenen gestrigen Tags. Es wahr einmal ... es ist verdichtet in Waren.

Es ist der Sinn lose über natürlicher Ordentlichkeit.

Das Große ist nur die Angst vor dem Platzen im Kleinen. Das Kleine aber streckt sich dehnt sich weiter nur immer lebendig und lustig ins Große hinein.

Dem rechtschaffen Schaffenden [Kleinhirn] ist jede Sache Teil seines eigenen 'göttlichen' Leibs [also ein Lebensmittel], für die Kranken an Körper und Geist für die Faulen Verfaulten, die sich körperlich 'Selbst' und geistig 'Seele' nennen, die Schmarotzer sind und Betrüger Lügner Diebe, ist sie fremd gestohlene Ware und muss zur Entschuldigung [aus unserer Sicht ein sinnloses Widersprechen] oder zur Erklärung [aus der frechen eigenen Sicht die Welt in Gegensätzen gedacht] als ein neues überflüssiges 'Mittel des Heils' als ihr 'Wahres' des Luxus in den 'Himmel' des Sinns [und ins Großhirn] gebracht werden.

Wehe! wenn die Groß-Bhirnten im Rausch der Preise der Droge der Unbezahlbarkeit sich vergehn und der große Rest des Leibs auch selbst einmal zum Pflegefall werden will. Es fressen sich dann Leib und Maschine, Sinnlichkeit und Körperfunktion. Dann werden auch die ScheinVorräte des Lebens Kredit aufgebraucht [auch das Korn: das liegt nur sinnlos verdorben um Trieb herum - und wird verbrannt verflüssig und als Treibstoff gesoffen, das Sinnliche einverleibt dem leeren Sinn und süchtigem Sein]: die eingebildeten fetten zarten Abkömmlinge der Reichen [ihre Kinder und Konten vergiftetes Grün aus Neid und Vergleich] werden aufgelöst oder ihr prächtig gebautes verschlossenes ersticktes Fleisch wird geschmort im Schweiß Aller und genießbar gemacht durch die Würze unergründlicher Angst und erlöst von den Mündern eines naturfremden menschgleichen beraubten UnTiers mit seinen offen baren aufgerissenen Lippen und der von Sinn und Sinnen gelösten Zunge.

Leib er stirb und er starrt und die Vermögen des Geistes wollen für sich und verflüssigt sein.

Einfall und Überfall bringt beides nichts: Besitz ist stets nur geglaubt und Sinn ist immer geklaut.

Es rächt sich am vergangen Sinn das Kleinhirn: zwei Wölfe sind die besseren Hälften des Eremiten, eine heulend grauenvoll und eine trauernd und grausam - Sprache lose verstümmelt, Mensch einsam behüttelt. Diese farblosen grauen Wölfe sind wieder vereint auch nur ein blöd frei gesetztes gezüchtetes gezüchtigtes hündisches Sein.

Die Tiere im Zarathustra kommen aus dem Widerspruch im Geist und sind das körperlich aufgelöste rein leibliche hirnlose Menschliche. Sie sind aber auch der Hunger des Leibs auf einem überflüssigen Haufen dunkel sinnlich nächtlich-brauner trauriger allgemeiner geistiger textlicher Sinnlosigkeit.

Eindeutig sinnlich und braun sind im Text bei N.: ein Glück am End in Verlust und Trauer.

Jeder Glaube - auch der an Waren Wert und Besitz - ist am End immer ein Braun[au]er.

Dieses zwanghafte Texten weist ständig irgendwo hin auf einen Zeitungsverkäufer: Freund im Hund - Pferd im Arm. Und andersrum. Beides ist Spott und Hohn den Verratenen und Missbrauchten.

Ich les keine Zeitung und doch ist sie mir gelegentlich von großem Nutzen.

Übrigens: für die Rechtschaffenen [sie sind vielleicht auch eine Illusion] war Jesus 'göttlicher' Leib, für die Kranken [die sind real: der überhebliche Geist als Verächter und Schänder des schwachen Leibs] war er der 'Teufel' darin und musste sowohl verleugnet [in seiner bloßen Leiblichkeit] als auch weit weg vom schmerzlich irdisch Wirklichen in den 'Himmel' erhoben werden. Er wurde also dreimal geordnet und hingerichtet: leiblich und durch Vergeistigung und - durch sinnliche Sinnverdrehung [der Autor {unfreiwillig stumm nur in loser Schriftlichkeit} wurde physisch vernichtet der Inhalt des Werks verfälscht und der Sinn und das Sinnliche darin missbraucht zur Rechtfertigung von Gewalt, Raub Vergewaltigung Mord].

Die Elemente verlogener Christlichkeit: Fleischwerdung des männlichen Geistes in natürlich weiblicher Jungfräulichkeit [Heiligung des Ehe- oder besser Treuebruchs] Auferstehung [Abtreibung, also Widergeburt: in heiliger Nennung: Wiedergeburt] Vergöttlichung [befreiendes Erlösen für ein Jenseits, also Heiligung des Mordens, Hingabe des fremden {vor allem wieder des weiblichen} Leibs] Heil Aller und Heiligung selbst [Erlösung, also Apokalypse Weltuntergang, Heiligung jeder Maßlosigkeit des Maßes für sich des Geldes überflüssigsten Scheins]. Wenn diese Art Menschlichkeit Sinn der Erde ist, dann muss die Erde eine Krankheit sein. Vielleicht ist ihr aber der Mensch nur eine närrische Erleichterung.

Das Großhirn ist eine Narrenkappe, es scheidet so Grund von Dreck durch eine über die Sinne gezogene Heiterkeit.

Verschleiernder präservativer Hintersinn muss schon sein  - Macht verschont Narren, aber schiebt sie sich gern hinten rein.

Freitag, 25. Oktober 2013

Wenn der Pfeil in edle Teile ...

... des Lazerten-Leibchens dringt.

Wer ist der hässlichste Mensch? Um diesen Titel könnten sich Richard und Cosima streiten.

Wie kommt der Zwerg auf die Palme? In einiger, einigender Lächerlichkeit. 

Ist Nietzsche erledigt? Den verlorenen Zufall und aufgelösten Willen haben uns die Physiker wieder bewiesen oder wieder geschenkt, einen neuen Glauben gegen den alten Unglauben. Gott ist doch egal: wir sind tolerant und halten ihn für eine erträgliche Nebensächlichkeit. Er verträgt sich hervorragend mit dem Geist unserer schmarotzenden Überheblichkeit.

Nietzsche hat noch nicht angefangen. Die Wende ist noch nicht angedacht. N. war kein Philosoph, Schriftsteller Gelehrter sondern für jede Art Deuter und Zeiger war er ein Lügner, eine Art dicke grüne Schlange: ein alter am Einspruch immer noch leidender Lazerten-Leib.

Es gibt keinen Mörder Gottes, sowenig es einen Gott gibt. Allerdings gibt es für beides die Einbildung, die Schriftlichkeit, Geist, Männlichkeit und auch die reine und unbestimmte geistige Möglichkeit lauterste Unfassbarkeit.

Der Geist ist weiß und schwarz ist sein Leib, die Umnachtung.

Wenn man nicht zwischen einem wirklichen getriebenen Leib [der Wollust] unterscheidet und einem zum müden Schein [im Koitus], kann man den Sinn leiblicher Texte nicht fassen.

Die Verdopplung von Leib und Hirn in der Schriftlichkeit in Körper und Geist erzeugt das besondere menschliche falsche widernatürliche Sein. Jede Deutung ist eine Perle vor und für die Sau: Geist verursacht dem Leib Ekel an sich und ist Leid. Leib ist vom Andern gewendet zum Leid in sich. Das Leid äußert sich und wird Geist. Geist ist verkehrtes leibliches Leid, sinnlose Traurigkeit, äußert sich durch Arbeit und verwandelt sich in ein KLeid. Das Kleid ist verlogenes schamhaftes körperliches Sein. Leibliche Wirklichkeit wird zur KörperWare. Gebt also dem Mann ein hübsches Kleid und die Schande dem unschuldig freien Weib.

Hässlichkeit gibt es ebensowenig wie einen Gott. Laut einfältiger göttlicher Wissenschaft ist für Hässlichkeit und Schönheit zugleich Asymmetrie und Symmetrie verantwortlich. Tugend und Untugend sind nur durch ihren Standort bestimmt: hier Tugend – dort Untugend.

Die leibliche Hässlichkeit ist eine körperliche Verschiebung Verdrängung und macht dem Körper echte Spannung und wirklichen Schmerz.

Die eingebildete Hässlichkeit des Geistes ist eine Verwerfung der leiblichen Verschiebung, also Arbeit gerichtet gegen die Not und den Antrieb des Schmerzes: sie ist körperlicher Widerspruch und verursacht: Scham.

Der Schmerz ist wirklich, die Scham ist Wahn.

Gott wurde also aus Scham und wurde also im Wahn getötet. Zarathustra erkennt, nicht jedoch der hässlichste Mensch. Der hässlichste Mensch, der dümmste der Leser, verkennt.

Der Wahn hebt sich auf, Gott vergeht selbst in der menschlichen Scham, er versinkt in einer Verwerfung des wirklichen Seins.

Er verkriecht sich wie die alte Schlange im Tod [im {Sten}Dal vom Schwarz und Rot, das die Hirten Schlangen-Tod nennen: übersetzt: auf der Bühne oder im wieder erlangten ScheinHimmel]. Friedrichs vormals junger lazertlicher Sternenleib häutet sich nicht mehr, ist nur mehr reine unmittelbar textliche Wirklichkeit, fühlbar wahrnehmbar, jedoch nicht unmittelbar verstehbar [das Verstehen bleibt dem gewalttätigen gläubigen Geist].

Die Klippen sind doch nicht wirklich, sind Requisiten der Geschichte, sie sind die eingebildeten Fallen der Analyse eines sich zersetzenden Geists. Geschminkte Klippen eines scheintoten Greises.

Grün ist unreif und der Autor ein ewiger Narr. Rot und Schwarz: überreif und faul: der bedeutende und deutende Geist. Wer mit dem Geist ist und Mitleid hat, ist selbst überreif und fällt mit seiner Einsicht vom Baum der Erkenntnis in die Schuld und Scham [schwarz ist er dann von der Erde und er errötet].

Nur keine Angst. Noch kommt nicht der hungrige schwarze Mann.

Hier hat der Leser ein Anrecht auf ein eigenes grünes Sein, darf mitspielen und sich bewegen zwischen tödlichem Ernst und befreiendem Lachen.

Das Stendhal-Syndrom ist ein analytisches textliches Sein, das sich repariert (übrigens am reinsten ausgeformt im Glauben des neuen Ergrünens: der Islam ist eine Reparaturanleitung des Geistes): die wirkliche Not hat den Leib zerrissen (Verdrängung), ist der Leib von der wirklichen Not befreit (satt, schön, ohne Not, schmarotzend im Überfluss), dann zerfällt der Geist (Verwerfung und Wahn). Im Wahn geht der Geist einmal wieder den Weg zurück bis zur Verdrängung des Leibs: des Mannes absolute Grenze [sein Ende in restaurierter Männlichkeit]. Der zerrissene Leib ist ihm nicht Gegenstand der Betrachtung [auch wenn er selbst platzt vor stolzer Männlichkeit streng sich sprengend in Weiber und Kinderleiber hinein].

Der Mensch, dem der Leib nicht genügt, der hat ein hässliches Sein: also ist Geist Folge leiblicher Hässlichkeit. Urmännlichstes Sein.

Der hässlichste Mensch müsste also der Zeuger Gottes gewesen sein. Logik sticht Leib.

Der Mord Gottes wäre dann die Rache des Menschen für die Gott geschuldete Hässlichkeit. Einsicht schmerzt und Rache [am und im Geist] muss sein.

Am Ende war somit die subjektive Hässlichkeit und/oder die objektive Scham Grund für den Mord Gottes. Mord am Vater für den Mord am Sohn.

Mit der absoluten Scham endet nun Gottes Sein. Absolut bedeutet: wir können sie fallen lassen. Wozu Scham und Verbergen Datenschutz, wenn sich alle nackt machen [und endlich gern müssen dürfen].

Kafka: K. am Ende seines Prozesses der Handlung im Roman und zum Schluss im Buch: es war, als sollte die Scham ihn überleben: Seele als Scham und Rest eines göttlichen Seins des Menschen: die leiblose Schönheit der unschuldig Angeklagten: die scheinbar nur hässlichen Menschen und ihre echte Scham. Leid im Schönheitswahn.


Was ist Glück (in Bezug auf die Aufhebung der körperlichen Zerrissenheit)? Die Besessenheit des Anderen, dessen willenloses TreuSein. Besitz an sich macht nicht glücklich.

Der Mörder Gottes ist ein Besessener und Zarathustra wünscht sich das fremde Besessensein. Das ist bei/der Liebe Grund. Nicht Besitz, sondern die unerreichbare fremde Besessenheit.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

TransSistor

Außer Dienst und befreit: Zarathustra Teil IV

AD und vielleicht eine ID:

also A.D. oder Ade (für die Franken auch mal AT) und ADieu  (für die Franzosen) und Anno Domini [für die Begeisterten im heiligen Reich]. Somit ist nicht nur der Papst außer Dienst und mehrfach verabschiedet, sondern auch dessen alder Herr lang schon (so etwa seit zwei tausend Jahren).

Übrigens: warum ist der Papst einäugig? Einer der fast blind ist, ist ein Seher in sich mit einem Auge. Die Brille macht ja aus zwei Augen nicht vier, sondern vervielfältigt und versteckt und erlaubt vor allem e i n Sehen: ein Hilfsmittel vermittelt Einsehen. Es macht ein gutes Sehen des Auges nach vorn und eines zurück in sich. Eines für die Notwendigkeit und eines gegen den Zufall. Ein Hilfsmittel hilft den Sinnen und macht also auch höheren Sinn. Sinn loser höherer Menschlichkeit seltsamer Sinnlichkeit? Kurzsichtigkeit ist nicht nur Grund des S e h e n s an sich, es teilt sich das Werkzeug und das Organ selbst sich: ein Auge erkennt den Sinn, ist scharfen Sinns, das andere Auge wirft Bilder hinein in die Welt, ist pure erweichende Sinnlichkeit. Das schlechte übrigens verspricht damit Güte und Freundlichkeit. Der Uneinsichtige sieht im Mangel der Sehenden nur den stieren starren Blick [übrigens ist das ein Sinn der zwei Wölfe, der trauernden heulenden]. Wer sich aber wundert [Zarathustra er/greift die Hände des Papstes mit Bewunderung], der erkennt [weiß z. B., wie der Sinn vergangen ist und Gott starb in Einsicht oder Einsiedelei], und wer erkennt [sucht in der Höhle des Auges], der öffnet sich [Räthseln], und wer sich öffnet den rechten Augen, sieht in ihnen seins, er sieht hinein in sie in sich und dort seine Herzlichkeit [und ihm ist geschenkt ein Herzklopfer der Innerlichkeit {frei nach Didymus Judas Thomas, (94)}]. Mit dem Papst außer Dienst ist Zarathustra sich vollkommen eins.

In der Mitte des Textes steht unter der Scheidung: dass an der Thür seines [des wahren trauernden Gottes] Glaubens der Ehebruch steht. Somit ist wohl der Ehebrecher rechtgläubig. Muss er nicht für die Erlösung vom Erkennenden und vom Erkennen selbst auch noch ein letztes Mal hintergangen sein? Hat Z. sich darum den Narrenhut aufgesetzt, war hier mal mit Nietzsche eins? Ein wirklicher Ehebrecher.

Ehebruch übrigens ist ein Bruch der linken Leiste/Stange der Lade. Salomons Tempel ist ein zeitloses Objekt, ewig sich gleich, Flugraummaschine, vollkommene Leiblichkeit, stehende Weiblichkeit und Untergang des verstehenden Mannes. Die Lade ist das fehlende Wissen des Mannes um das Geschlecht: Er selbst ist das fehlende sich an allem vergehenden Geschlecht. Heimlich wird es eingeführt durch den Hintereingang und offen ihm als Verächtlichstes Niederstes hingeworfen: sein eigenstes restlichstes Sein.

Übrigens sind nicht Hass und Liebe Gegensätze. Sondern Angst und Hass sind Gegenspieler auf einer Ebene und leiblicher Widersinn Empfindung Gefühl. Furcht ist Gegensatz der Liebe: beide sind schriftlicher Affekt geistig künstlich und gehören auf die Bühne sind Intrigenspiel Gegenstand der Schauspielerei und nichts als Betrug.

Not trennt Leib und Geist. Diese Spaltung zerreißt den männlichen Leib in Hass und Angst und teilt den weiblichen in Furcht und Liebe. Ist der siebte der Armleuchter im System der Gefühle/Affekte dann nicht der Narr Transistor männlich göttliche Lächerlichkeit?

Zurück zur verkleinernden Tugend! Undeutlich ist der Krüppel und vieldeutig die Heiligkeit. Wieso ist ein bucklichter Bettler behindert und schlecht und der treue Diener [selbst ausgedient noch] tugendsam recht? Wieso hat der Bettler die Notwendigkeit auf dem Buckel und wird der umgekehrte Krüppel zum zufällig Bgabten gemacht? Aus der Vergangenheit kommen die bescheidenen Erklärungen die Gründe und die Zukunft ist zufällig beherrscht vom göttliche Sinn oder Unsinn der Freiheit. Die Bruchstücke von BGabten sind neu zusammenzufügen, werden GWollte: das ist der Wille gegen den zerrissenen Leib. Er ist ein gegenwärtig in Eins GMachter. GWollt ist GMacht. Es hat nicht mich ein vergangener Zufall notwendig gezeugt. Die absolute Not hat mich erschaffen und den Zufall überwindet die Notwendigkeit. Der Schüler hat den Lebensweg vor sich, der Lehrer nur seine tote Textleiblichkeit. Und der Autor ist ein geschädigter, hat einen Buckel oder war es einmal. Es ist der Transistor die Maschine der Männlichkeit mit der Erweiterung des Raums in die Zeit.

ID: eindeutig oder unbestimmt freie Idee? In der Improvisation vergeht die Zeit im doppelten Sinn, steht mit der unendlich großen Schnelligkeit im ein Klang. Musik die man sich einverleibt. Musik, die Hass erzeugt den Predigern des geregelten Sinns. Musik, die in kleinste Teilchen zerfällt, in eine zerspielte Welt gegen die Traurigkeit.

Und die Kuh [ein paar Texte weiter in der Heiterkeit von Teil IV] schweigt balde, kaut ewig heimlich wieder das eigene Sein, und bleibt Ihm ein Rätsel und heilig. Aufmerksame WarmAtmer gibt es unter den Rindviechern und kalte distanzierte Zornschnauber.

Glaube, Verbrechen und Betrug: genau in der Reihenfolge kommt der Mann zur Erlösung. Das vierte Eck ist wohl abgebrochen. Ein Teil war nicht im Handel. Das war die Freizeit eines Professors a. D. Er wollte wohl nicht anecken und Zeit los sein [wie der Tempel des weiblichen Leibs]. Das ganze Wahre: nur einer weiß das und der steckt selbst nur im Text: Zarathustra. Der Betrug ist ein Bild und die Erlösung nichts als sein Preis: die Verdichtung eine Erfindung der Nachwelt: verlegt verlogen: Tantiemenheiligkeit.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Der widerlichste Mensch

Wundert es dich, dass manche die Welt für ein Standbild halten? Wenn man sie richtig betrachtet, so wie sie wohl wurde und immer gleich ist,  v e r s t e h t  man nichts mehr. Man ist in einem stark reduzierten Sinn ein Seher. Aller Sinn, der einem vermittelt worden ist, vergeht einem, ist dafür Lüge geworden. Das, was man sieht, ist klar, aber widersprüchlich in  d e m  Sinn, dass es dem Sprechen zuwider ist. Es ist wohl bildlich scharf irgendwie unmittelbar da, aber dadurch auch nicht mehr so recht mitteilbar. Warum und mit wem soll man auch diese hochauflösende Traurigkeit im Bild noch teilen? Wer will diese Hässlichkeit! Geteiltes Leid ist nur doppeltes Leid. Und wucherndes geäußertes Leid wird wieder zu Lüge und Bildung, vielleicht sogar zu einer gewissen furchtbaren Fröhlichkeit. Den Gläubigen ist gar nicht klar, dass ihrem Gott schon lange die Welt nur mehr peinlich ist. Gott ist nur Leid und Scham für seinen grössten Missgriff, die Erde, hat Augen und Ohren verschlossen, ist einfach nur - Traurigkeit heulend weit weg elend -- 'Mitleid! das braucht die göttliche Männlichkeit!' weiß nun der Mensch, Mitleid mit Gott, ein Mal noch muss man jetzt menschlich sein --- und der Bildungstand johlt abgehoben und der Glaube ist im letzten Nu wieder Freud.

Blätterwald

Ist das Menschentier noch zuhaus? Oder ist R schon außer sich fast restlos entleibt und frei in Schwarz und Umnachtung? Ganz großer sich jagender Leib über ganz kleinem Geist. Wo passiert das Korn Geist der Männlichkeit zwischen harmlosem genommenem Verführer und der schlimm verschleuderten Wirklichkeit. Wie wird aus ihr der verhinderte Zauberer Eroberer der sich Leben spart für ein leeres Begehren. Sein Leib ruht einmal noch und wieder einmal vor Ihren Zeichen. In ihnen vergeht Not und Zwang. Er versteht sich gedreht im Buche gewendet als Körperlichkeit seltsam sich fremder Leib. Ist das Verdrängung, dass er die Not aus Ihr presst? Ist Verwerfung die Antwort darauf sein AusgestoßenSein von Ihr in die Welt? Ist er umfasst nun von Wert behaglich in Waren und wertvollen sinnvollen Zeichen? Strich über Punkt? Leib ein Bündel von Fasern ZwischenNerv Enden von Edel-Knoten und -Steinchen. Es hagelt nur mehr so FrageZeichen der Schriftlichkeit Zufall Haken am losen Sinn. Menschenrest ist noch drin im absolut dinglichen Glauben - draußen ist offenbar schon die heilige Einfalt vom Leib gefallen. Im und am Unglauben bestaunt er des Leibes Zerfall, ahnt Ausscheidung Vergehen Verfall entnervte fremde und einander ganz gleiche unbestimmte sinnlose Teile von Zeichen Funktionen geschützter Sinnlichkeit unbegreifliche Zusammenhänge berechnete Formen Formeln der stofflichen Löslichkeit. Leib verfällt seiner Körperlichkeit. Ist sein Körnchen Geist eine Absonderung Ihrer Vollkommenheit? Er übergeht sich aus Ihrer beiläufig von ihm erzeugten Männlichkeit von einer höheren schütteren Haarlosigkeit hinab über Stirn vorbei an erschütternd vornehmer Zahnfreiheit hin über mäßig menschlich fühlsames Runzeln. Kein Grund, nun männlich zu werden! Herbst mittlerer Reife: den Igeln fallen die Stachel aus, den frommen Ekeln die Dornen der Krone. Alle sind lauteres Mitleid und reine Verblödung. Männliche Geister träumen glauben im Rausch sich umrankt von Rosen- und Blütenkränzen: ersehnen ein einfaches Blattwerk, verzettelt ihr Leben. Es gibt kein Leid mehr am Sinn nur Größe körperlich Sinne kleinlich gegen krachenden Einschlag kein Körnchen Gehalt mehr --- ein kleiner Bärenstein tropft aus verholzendem Sagen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Schreibfehler

Soll sich jeder selber sein schriftliches Unglück erzeugen. Wir brauchen reine Texte unverdorben von jeder Wunsch-Autorität und Leserschaft. Schrift verdirbt den s(t)ehenden Leib. Das ist schon Schaden genug. Rasches Voranschreiten erzeugt Gedanken die man nicht teilen muss. Steht der Leib, kommt die verfluchte Logik dazu, und man teilt sich selbst mit den Gedanken. Die Gedanken teilen sich scheinbar. Man sieht ihr Gegenbild, ein Selbst im eigenen Schatten. Man sieht Tugend und Untugend, einen Unterschied, wo keiner ist. Der Mensch allein kommt vollkommen und ungeformt aus der Erde und taucht ein in eine falsche Tugendhaftigkeit. Text ist ganz aus Leib und vergeht notwendig im Unverstand der Öffentlichkeit. Ein leeres Blatt gefaltet zerrissen zerknüllt scheinbar mit Leben gefüllt übergeben dem Feuer erstarrt zu einem Hauch von Bild aus Asche und Staub. Das also ist des wahren Leibes Untergang. Wünsch(s)t du dir auch nur  e i n e n  Leser, ist die RLösung verdorben. Die große unüberwindliche Schüchternheit, schützt den Leib lange auf dem Weg zur Hinrichtung in der Bestarrung. Öffentlichkeit ist der unvermeidliche Verlust der reinen Leiblichkeit und die finale Umwandlung der falschen Bilder des Leibs im Großhirn in eine zusammenhangslose begriffliche Sachlichkeit seiner Organe, die am Ende aus dem haltlosen um- und ungewendeten absolut ungesicherten Datenspeicher über die Sinne den einen Sinn einheitlichen Unsinn in die Welt hinein fällt. SchreibHand gibt und nimmt ist Organ und Sinn wird gegeben genommen.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Vom dreifachen Verkennen

Was ist die heilige Dreifaltigkeit? Ein Mann und seine in die Welt geschleuderte Minderwertigkeit als Beweis seines Geists - lux: seine Helligkeit ist ein fremder Beweis! - nux: seine Minderwertigkeit ist seine Erfüllung in einem fremden Leib - und er selbst? ist dem Leben fremd einfach nur wuchernde Krankheit des Seins Exkrement: crux der Männlichkeit. Darin steckt auch die dreifache Widerlichkeit des Monotheismus in seinen drei großen Gestaltungen. Sie lässt sich zu einem Bild verdichten und wieder entfalten aus anderer Sicht in eine Wendung des Teufels, eine Bosheit des Weibs und eine Entstellung des tierischen Leibs - oder Lüge, Betrug und Krankheit. Blindheit: ihr seht nicht die aufgerissene Erde, aus der das Korn kommt - stumme Fühllosigkeit: gemahlenes verschwiegenes Sein ein Maß nährender Wahrheit - Taubheit: keiner hört das Geschrei: geteiltes Brot ist Ursache großen seelischen Hungers und leiblichen Leids. Alles Lügen und Phrasen: Wahrheit gezählt Freiheit gewogen Gerechtigkeit geteilt: verkehrte Dreieinigkeit des nun im Norden anbrandenden toten Leibs der großen südlichen Menschlichkeit.
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Dem Mann beweist sich Gott tatsächlich durch eine Offenbarung in den Verstand hinein. Welcher Gott hat ihm also ins Hirn gegriffen? Der wahre Gott seiner absoluten Lächerlichkeit: ein Einbruch in seinen ihm ganz und gar entfremdeten Leib: Logik verweist auf: eine gewendete Weiblichkeit: die ihm hübsch übergezogene eigene und die ihm friedlich zugewendete fremde. Gelegentlich nennt er alle zusammen sein Schätzchen einen unteilbaren mitgeteilten Sinn seines Seins. Ist das nicht dicht: also voll: eine eingebildete Schwangerschaft?
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Noch so ein Dreierlei mit Übersetzung: Bildung Stand Stolz: Reiterstandbild: Macht erkennt innigst zu Pferd sich. Mann vergeht in unerreichbarer Leiblichkeit er starrt sich zu Stein.
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Erkenntnis ist also ein ungenügendes Surrogat für das dreifache Verkennen.

Befreiungsschläge

Ungebildete Menschen kennen keine Neurosen, haben noch nicht mal ein Unbewusstes. Das Unbewusste ist den Menschen mit Bildung und Gewissen der Mangel an Wissen. Den Mangel tragen sie sich nach und nennen es Deutung.

Wer sich die Dinge Zeichen vom Leib halten muss, braucht sie sich nicht mehr richten. Dafür muss K. sich aber die Richter der Schrift [Worte, Bilder, Zeichen, Buchstaben, seiner Haut, seines Gewands] vom Leib halten.

Den Dichter bedrängen die Anzeichen seiner natürlichen Schlamperei. Den Deuter und Richter stoßen sie ab.

Dichter sind abstoßender Leib, Deuter sind sich zuwider im Geist.

Dicht ist man bei sich, deutlich immer auch bei der fremden hohlen Eigentlichkeit. Das ist die allgemeingefährliche Idiotie der Schriftlichkeit.

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Verschlagen heimlich gemein und sich einig sind alle Deuter von Berufs wegen: Erzieher Prediger und die übrigen etwas weniger mit Geist begabten politischen Führer. Krank ist ihre geistige Bestimmung und Selbstbestimmung und sind ihre verdreht leiblichen Neigungen.

Sie sind die Schläger in einem ihnen allein eigenen Unbewussten im Keller daheim. Das ist ein wirklich unheimlicher Ort: ein eigen Unbewusstheim.

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Kinder und Lieder wollen sich äußern gegen den Sinn gehört werden nicht dirigiert korrigiert unter dem Schlag- und Taktstock gerichtet sein.

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Dichter sind nicht nachtragend, bedanken sich für den Befreiungsschlag.

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Freiheit trommelt auf eigenem Leib

Samstag, 12. Oktober 2013

Wille zum geschäbigten Leib

Der schlechte Geruch

kommt nicht von einem GanzkörperProgramm. Kein solches Gespenst ist verantwortlich dafür, dass Mensch und Mensch sich anwidern entfremdet sich sind über den ihnen nächsten Sinn des Geruchs. Der für sich selbst passiv und für andere aktiv schlecht riechende Mensch ist in einer ihm selbst fremden Blödheit, die ihm den Leib widerlich macht ihn mit dem Geist auf ganz abscheuliche Weise verwindet. Dabei stößt sich zum einen die Überheblichkeit an der Anmaßung, also Geist sich an Geist und die Be- und Gelehrten können sich im guten übertragenen Sinn gegenseitig nicht riechen. Zum anderen leiden auch die Leiber an der erhabenen Blödheit, dem sich reinen Geist der angewidert vom eigenen Körper mit diesem sich auf abscheulich gewaltsame Weise verbindet sich gegen ihn dreht wie der böse Wind fremd mit ihm geht und ihn in größter widerlicher Anstrengung scheinbar überwindet. Da kommt es zum wahrhaft bösen Geruch des Leibs. Geist ist vom Leiblichen also an sich abgestoßen in einer allgemeinen Widerlichkeit und seinem eingebildeten Gen und der Leib wahrhaftig von der tödlichen Krankheit des Geists, die ihm weniger Gestank ist, als seinem Geruchssinn verderblich. Die angebliche Faulheit Schwäche Bequemlichkeit Unreinheit ist der Gegenangriff des Geists auf den Leib, das sind nur Etiketten der vornehmen Geistlichkeit für die von ihm angegriffenen Organe. Die Schuld am Verwesungsgeruch wird so den geschlagenen unteren Leibsbildern Gepeinigten Vergewaltigten Erlösten untergeschoben. Leider leidet der Mensch an der nützlichen Selbstsucht als der großen Ursache für den üblen Geruch.

Der stechende Geruch
Für mich ist nun ein jeder dann von üblem stechendem Geruch und verursacht mir Wut Ekel und Abscheu, wenn er sich irgendeiner Form von Geist und scheinbar höherem Sinn unterwirft, wenn sein Leib wie ein Wurm sich krümmt unter einer dämlichen begründenden oberflächlichen Autorität über Sinnlichkeit. Diese Würmer zernagen mir beim Körperkontakt das Hirn sowohl als auch das Gedärm. Und also stößt sich seit jeher mein Körper an fast allen anderen Leibern und stößt sie ab und sich ab von ihnen. Also bin ich allen so scheinbar Scharfen im Geiste allen Verlogenen ein lebendiger Widerspruch und eine leibliche Übelkeit: so krümmt sich die Dämlichkeit vor mir und sie ehrt mich mit [mir] entschlossenem festem Griff zu ihrer Nase.

Der fremde Wohlgeruch
ist der vom Geist wieder gelöste absolute einer befreiten Schriftlichkeit des belesenen Leibs. Der Leser überdeckt seinen Geruch mit dem der feinsten erlesenen Dinge. Dieser Wohlgeruch kommt nicht über die Nase, den können nur und müssen die Sinne verströmen. Er ist der des EinsSeins in erkannter Leiblichkeit und ein Geschenk aus neuen Welten. Die unmittelbare simple menschliche Geschlechtlichkeit, die dazu gehört, erzeugt aus sich einen Geruch beim andern der einen anzieht und sich den andern festhält. Der andere hat den Geruch nicht, er wird ihm angedichtet. Dieser Duft ist eine Folge der saugenden Hohlheit, die die Menschen zueinander führt. Der gute Geruch fällt immer auch aus dem Rahmen von Bild- und Textlichkeit die dem Sinn widerspricht dem Lügensinn der Reinheit und Schönheit der dem Geist widerspricht und dem Leib in seinem Leid an ihm recht gibt. Ein Leid kommt immer mit Recht: das ist die ganze Wahrheit der Leiblichkeit. Es bindet die Lust in Gedanken den Geist [wahre Wollust ist das] und entlässt ihn nur ins Nichts der angebliche freie Leib. Die Einsicht in sich löst die Leiber voneinander und rührt ihre Sinne an. Vollkommen und fern sind dem Körper die Welten, die unsere Sinne am stärksten gefangen haben. Zu ihnen treibt uns die Fernstenliebe ein Text vollkommener [nahmaschineller] Leiblichkeit. Auf also eingebildete Hässlichkeit Widerlichkeit abstoßenden gezeichneten Seins fällt eine neue Sinnlichkeit eine Schönheit gewunderter Eindrücke, die Ausdrücken als SprachFragmenten neuer Wörtlichkeit aufgeladen werden. Aus den Texten der Leiblichkeit fallen sinnliche Zeichen gespenstischer Sachlichkeit. Die Gene also sind es, die wir nun wunderbar riechen. In den wüsten Sand die heiße Luft geschriebene Worte locken mit reinsten Farben, vollen Klängen und überwältigender wohlriechender Lustigkeit. Zarathustra ist die Schriftlichkeit, die allein sich über Wissen Gewissen und Egel und Ekel erhebt und er ist also der Igel mit der unfreiwillig komischen Sinnlichkeit. Wenn die Liebe überwunden ist, die falsche Schwärmerei des Geists gegen den Leib, kommt dann aus seinem Fall Zerfall ein buchstäblich neuer ein sinnloser Schwarm freier unbestimmter durcheinander fliegender Sinnlichkeiten? Rausch und gefürchtet schöne Gleichheit der Sinne?


Der genetische Unsinn
Übrigens sind die Gene eine Mode-Erscheinung, stehen im Verhältnis zum Leben wie das Kleid und sein es tragender Geist zum Leib. Um den Genen überhaupt eine bedeutsame Wirksamkeit zuschreiben zu können, muss man sich viele Krankheiten des Leibs einbilden, sich Widerlichkeiten ausdenken falsches Siechtum für andere erfinden. Für die Reichen sind die Gene bergendes Gewand einem mächtigen Hinterhalt für die Armen die Vergewaltigten sind sie gläubig sich hingewendete Dankbarkeit. Lasst euch doch genetisch hinauf prügeln in die hohe Menschlichkeit seid dankbar gekrümmte Leiber Krüppel für euren sinnloses Opferleib dem Glauben der Wissen schafft. Wieso auch soll den Genen Differenz und Krankheit eins sein das Gute und Böse mal wieder da im abgestoßenen Leib? Fehler genommen entschärft der Geist und selbstreparierend - abgestoßen!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Hass und Mangel

Gott am Kreuz war eine Erfindung des Erlösers und nicht sein Untergang. Er hat als erster die Not des Leibs zurückgestellt an den dunklen Ausgang der Menschlichkeit den Anfang der Menschheit: Mann wieder an das Kreuz eines Weibs gebracht. Mann ging zugrunde, weil er verhaftet blieb Leib und Weib kreuzweise angenagelt und über Wunden durch deren natürliche menschliche Giftigkeit.

Gott wurde Mensch und zurückgedreht erkannt als ein Weib und die erkennende Männlichkeit erlag an ihr dem eigenen Zwang verschied von ihr in abstoßender Hässlichkeit.

Die Erkenntnis der Vorzeit war zuletzt in der Gegenwart des Sohnes eigene Weiblichkeit, die vergangene Hässlichkeit ihm als Hass zugewendet und das Gift von ihm der Welt als Wille zum Nichts Mangel des Geistes Hunger Unfruchtbarkeit des Leibs gespendet.

Gottes Sohn war eine Erfindung des Alten, der Mensch vergangen in seiner Erkenntnis gleichsam von ihr vergiftet und dann wiedererstanden im Widerspruch gegen das Leid im Leib des Weibs.

Der neue Glaube war eine nachträgliche Heilung des Untergangs des Geistes des Mannes mit dem Effekt einer vollkommen vom Menschen gelösten falschen abstrakt objektiven sterilen Erkenntnis.

Die Verbindung des Großhirns zum Rest im Schädel muss gründlichst erkannt neu begriffen und endlich zerrissen gelöst werden. Die Spaltung ist deutlich aber die Knoten sind gut geschützt und verborgen. Die Kerne schützen den Wert wehren sich gegen ein Wenden verraten sich öffnen sich Angriff.

Wahrhaft christliche Tugenden sind also: Hass (an)nehmen und Nichts schenken, Backen nun dem Feind hin zusammen kneifend den Freund hin halten.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Fluch des Gleichen

Nachträgliches

Jesus war nicht Gottes Sohn. Er war nur Menschensohn und Leib mit nicht e i n e r Spur von Göttlichkeit. Seine 'Göttlichkeit' war der nachträgliche Hass der Erkannten (der geschlechtlich auch zur Ehe verkehrten). Mann war sehr nachtragend dem erkennenden Leib Kennen der Leiblichkeit. Die Gewalt der Bekennenden unterstellt ihren Opfern immer die eigene geistige Leichtigkeit die geistliche hirnweichende Seichtigkeit. Ihr Bild der Bildung: schwebende schwimmende Wunder der Einbildung: höchste Männlichkeit in höchster Zeit: peitscht doch nur das Meer und steinigt die Brandung und steht mit beiden Beinen bloß schwer und fest gespreizt über den Pfützen ihrer geistig ab und zu auch etwas spritzenden hüpfenden torkelnden Haltlosigkeit.

Samstag, 5. Oktober 2013

Die verlorene Leib-Eigenschaft

Die Selbstzerstörung des Großhirns in einem epileptischen Anfall ist der verzweifelte Versuch einer gewissenhaften Rückstellung eines Spiegels durch eine nochmalige Spiegelung, nachdem sich die angebliche Spiegelung des Wahren als falsch als Irrtum als Fehler dem Denken erwiesen hat. Die Spiegelung war eine des Traums der Illusion in die der Mensch gefallen war der Sündenfall in ein überirdisches Reich der fremden Zeichen absolut loser Unsinnlichkeiten. Durch den Rückfall Einfall und Überfall der Sinne in einen neuen Sinn entsteht im Hirn ein unbegrenzter unmenschlich körperloser Datenspeicher reinen GWissens. Ein hilfloser verkrüppelter Leib unter einem weiten Fetzen Kleid. Die Speicher des Sinns sind charakterlos farblos grenzenlos. Ihre Elemente aber sind immer noch da ein Rest winzig klein bildlich. Die kleine Bildlichkeit füllt durch Übertragung weitere fremde Speicher infiziert neue: das ist Bildung: Speicher verdichten sich wachsen und wuchern. Das Wissen wächst, weh dem der jetzt noch Leben hat sich spürt und es unter sich birgt. Der Leib frisst sich. Hunger ist ihm Erlösung. Der Anfall im Hirn ist also sein Platzen der Knoten nach doppeltem Winden. Er befreit den Leib von seinem Bild der Rinde im Hirn den Mann vom Kleid und vom Weib den Esel von seiner Last der Ernsthaftigkeit. Ist das die Leibfreilichkeit, die letzte die verlorene Leib-Eigenschaft? Fluch der Schriftlichkeit und zugleich Erlösung davon? Das ist nun jedenfalls der Unterschied zum echten Schlaganfall, der die bestehende Ordnung noch nicht gefährdet. Ein Kind wird geschlagen, weil es als braves oder schwachsinniges viel besser funktioniert. Es haut als Erwachsener selbst besser hin. Mehr noch: das Schlagen die Folter und Qual jeder Tadel ist ein leibliches Heil-Mittel für Jedermann [setzt mir doch mehr Zeichen!] gegen den o. g. Anfall des Geistes. Im epileptischen Anfall denkt der Geist sich zu ende. Er vergisst sich. Dagegen muss man ihm den Leib schlagend in Erinnerung bringen: durch übermäßiges Laben durch Schläge allgemeine überall hin ihn sich und uns ihm und zu simpler Verwundung und Schmerzhaftigkeit zu brennender Verdummung oder zurück: durch punktuelles Vernichten von Körper und Hirn in bildlicher textlicher Anleitung für neue Heiler Männer der Medizin des künstlichen Kurzschlusses der elektrischen BRauschung der Verstümmelung der Kastration des RestHirns der Entnahme von Knoten oder Repräsentanten der Organe des Leibs im Kopf der Lobotomie der Kunst der Dichtung des großen E/A-Umschaltknopfs.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Blutegel – Hirn mit Wurm

Was dem Pythagoras der Arme [Freund] im Hund, war Nietzsche der Arm am und im Pferd und sind dem Gewissenhaften des Geistes die zehn Blutegel am Arm. Die Ironie macht aus dem falschen Tier im Menschen den Freund bei in und an ihm: Zarathustras Begleitier. Der Zyniker wird zur Gewissenhaftigkeit im Geist, ein schlimmer Biss verwandelt in faules zähnestumpfes küssendes Saugen.

Erst biss den Menschen das Tier, die Schlange, die Not, dann wurde die Wunde zur Unsauberkeit und an ihm zur Scham. Der Zyniker ist im Bilde nur und seinem falschen Mythos auf eine beschränkte Ewigkeit verhaftet. Die Ironie hingegen befreit den Hund vom Tritt und das Pferd vom Schlagen und aus dem engen Verschlag. Unsauberkeit wird gepflegt und wieder dicht zur erheiterten Schamlosigkeit.

Darum ist also die Geschichte von der Umarmung des Pferds eine Lüge. Nietzsche war kein Zyniker [das wär nur bei einem Franzosen Tugend und ehrliches aufrichtiges Leid am lebendigen Sein]. Dafür wurde der Zahnarzt Bettmann [von wem auch immer] erschaffen, engagiert und erfunden zur falschen von Nietzsche für die große Welt verächtlich auf kleinen Zetteln erdichteten Bissigkeit. Der Betmann, Verführer bettelnd nach Männlichkeit, Zahn- und Possenreißer in eigener verlorener Sache, sein Opfer befeuernd hinauf im Zug beißenden Rauchs verlogener Stumpfsinnigkeit. Opus diaboli.

Bewirft nicht Reichtum und Macht die Armen immer mehr noch mit Schmutz, Spott und Hohn [verspricht nun dem Leiden der Arbeit ein zweites Leben im Netz – vormals im Himmel]. Bei Nietzsche wird zurückgeschlagen, darauf ein Witz gemacht [der Stock für den Führer], dagegen auch die Liebe des Unbefangenen erhoben, eine erfreulich offene Schamlosigkeit (ausdrücklich im Brief mit Bezug auf Ree und Salome). Ist Liebe immer Ironie, schamlos im Spiegel und Entstellung der zynischen männlichen Wende?

Der Ironie gehört im Bild der ganze Mensch, Hirn und Leib. Der Gewissenhafte weiß nur Eins und leidet am Andern der Unwissenheit. Zarathustra tritt ihn und für ihn ein. Die Ironie wäre damit eine Verdichtung von wundem Leben und heilender Liebe, Wirklichkeit und Traum, VorBildlichkeit, greifbare Wahrheit, textliche Lebendigkeit in sich niederschreibender deutlichster undeutbarer bedeutsamer unbedeutender Bildlichkeit.

Ich bezweifle gern, dass N. sich selbst zerrissen hat, um Autor Geist und Kunstwerk und purer Leib zu werden, bestehe verzweifelend auf einer Vergiftung. Gehört aber auch d e r Wunsch noch ins Reich des Bösen, zu den 10 Regeln und ge- oder verbotenen regen Egeln beidhändig beschränkter Männlichkeit? 'Trief tiefer' 'Wozu -  m i c h [i] martern' 'Gieb ... Mir - dich! --' dich mir und dir mich. Gib mir mein Herz, mein letztes Glück, den WortZauber zurück.

Die PsychoAnalyse hat versucht die Gewissenhaftigkeit wieder zur Regel zu machen, nochmals letztmals verknüpft mit der ärztlichen Verachtung des Leibs. Ihre Neurose ist eine Steigerung der WarenMenschlichkeit. Mit dem Geist im Hirn hat der Arzt sich auch den sündigen EkelWurm neu erschaffen im PatientenLeib. Blutsaugen ist dem hirn- und saftlosen Gesindel der Gelehrten Medizinmänner nur eine Fortsetzung ihrer Verdrehung des Menschlichen zur Männlichkeit.

Der Analytiker ist ein Zyniker, der Lächerlichkeit säht und verbreitet und mit Gewalt Menschlichkeit erntet. Die Analyse ist eine hässliche Fehlkonstruktion. Eine frühkindisch urmenschliche verbanal-sadistisch in Schlamm und Schleim kriechende Selbstbeschmutzung. Sie ist der letzte gläubige Versuch des Geistes und seine letzte Sünde am Leib. Suhlt und wälzt sich in eitler Selbstgefälligkeit. 

Ende jeder Lehre der Nichtigkeit!