Mittwoch, 23. Oktober 2013

TransSistor

Außer Dienst und befreit: Zarathustra Teil IV

AD und vielleicht eine ID:

also A.D. oder Ade (für die Franken auch mal AT) und ADieu  (für die Franzosen) und Anno Domini [für die Begeisterten im heiligen Reich]. Somit ist nicht nur der Papst außer Dienst und mehrfach verabschiedet, sondern auch dessen alder Herr lang schon (so etwa seit zwei tausend Jahren).

Übrigens: warum ist der Papst einäugig? Einer der fast blind ist, ist ein Seher in sich mit einem Auge. Die Brille macht ja aus zwei Augen nicht vier, sondern vervielfältigt und versteckt und erlaubt vor allem e i n Sehen: ein Hilfsmittel vermittelt Einsehen. Es macht ein gutes Sehen des Auges nach vorn und eines zurück in sich. Eines für die Notwendigkeit und eines gegen den Zufall. Ein Hilfsmittel hilft den Sinnen und macht also auch höheren Sinn. Sinn loser höherer Menschlichkeit seltsamer Sinnlichkeit? Kurzsichtigkeit ist nicht nur Grund des S e h e n s an sich, es teilt sich das Werkzeug und das Organ selbst sich: ein Auge erkennt den Sinn, ist scharfen Sinns, das andere Auge wirft Bilder hinein in die Welt, ist pure erweichende Sinnlichkeit. Das schlechte übrigens verspricht damit Güte und Freundlichkeit. Der Uneinsichtige sieht im Mangel der Sehenden nur den stieren starren Blick [übrigens ist das ein Sinn der zwei Wölfe, der trauernden heulenden]. Wer sich aber wundert [Zarathustra er/greift die Hände des Papstes mit Bewunderung], der erkennt [weiß z. B., wie der Sinn vergangen ist und Gott starb in Einsicht oder Einsiedelei], und wer erkennt [sucht in der Höhle des Auges], der öffnet sich [Räthseln], und wer sich öffnet den rechten Augen, sieht in ihnen seins, er sieht hinein in sie in sich und dort seine Herzlichkeit [und ihm ist geschenkt ein Herzklopfer der Innerlichkeit {frei nach Didymus Judas Thomas, (94)}]. Mit dem Papst außer Dienst ist Zarathustra sich vollkommen eins.

In der Mitte des Textes steht unter der Scheidung: dass an der Thür seines [des wahren trauernden Gottes] Glaubens der Ehebruch steht. Somit ist wohl der Ehebrecher rechtgläubig. Muss er nicht für die Erlösung vom Erkennenden und vom Erkennen selbst auch noch ein letztes Mal hintergangen sein? Hat Z. sich darum den Narrenhut aufgesetzt, war hier mal mit Nietzsche eins? Ein wirklicher Ehebrecher.

Ehebruch übrigens ist ein Bruch der linken Leiste/Stange der Lade. Salomons Tempel ist ein zeitloses Objekt, ewig sich gleich, Flugraummaschine, vollkommene Leiblichkeit, stehende Weiblichkeit und Untergang des verstehenden Mannes. Die Lade ist das fehlende Wissen des Mannes um das Geschlecht: Er selbst ist das fehlende sich an allem vergehenden Geschlecht. Heimlich wird es eingeführt durch den Hintereingang und offen ihm als Verächtlichstes Niederstes hingeworfen: sein eigenstes restlichstes Sein.

Übrigens sind nicht Hass und Liebe Gegensätze. Sondern Angst und Hass sind Gegenspieler auf einer Ebene und leiblicher Widersinn Empfindung Gefühl. Furcht ist Gegensatz der Liebe: beide sind schriftlicher Affekt geistig künstlich und gehören auf die Bühne sind Intrigenspiel Gegenstand der Schauspielerei und nichts als Betrug.

Not trennt Leib und Geist. Diese Spaltung zerreißt den männlichen Leib in Hass und Angst und teilt den weiblichen in Furcht und Liebe. Ist der siebte der Armleuchter im System der Gefühle/Affekte dann nicht der Narr Transistor männlich göttliche Lächerlichkeit?

Zurück zur verkleinernden Tugend! Undeutlich ist der Krüppel und vieldeutig die Heiligkeit. Wieso ist ein bucklichter Bettler behindert und schlecht und der treue Diener [selbst ausgedient noch] tugendsam recht? Wieso hat der Bettler die Notwendigkeit auf dem Buckel und wird der umgekehrte Krüppel zum zufällig Bgabten gemacht? Aus der Vergangenheit kommen die bescheidenen Erklärungen die Gründe und die Zukunft ist zufällig beherrscht vom göttliche Sinn oder Unsinn der Freiheit. Die Bruchstücke von BGabten sind neu zusammenzufügen, werden GWollte: das ist der Wille gegen den zerrissenen Leib. Er ist ein gegenwärtig in Eins GMachter. GWollt ist GMacht. Es hat nicht mich ein vergangener Zufall notwendig gezeugt. Die absolute Not hat mich erschaffen und den Zufall überwindet die Notwendigkeit. Der Schüler hat den Lebensweg vor sich, der Lehrer nur seine tote Textleiblichkeit. Und der Autor ist ein geschädigter, hat einen Buckel oder war es einmal. Es ist der Transistor die Maschine der Männlichkeit mit der Erweiterung des Raums in die Zeit.

ID: eindeutig oder unbestimmt freie Idee? In der Improvisation vergeht die Zeit im doppelten Sinn, steht mit der unendlich großen Schnelligkeit im ein Klang. Musik die man sich einverleibt. Musik, die Hass erzeugt den Predigern des geregelten Sinns. Musik, die in kleinste Teilchen zerfällt, in eine zerspielte Welt gegen die Traurigkeit.

Und die Kuh [ein paar Texte weiter in der Heiterkeit von Teil IV] schweigt balde, kaut ewig heimlich wieder das eigene Sein, und bleibt Ihm ein Rätsel und heilig. Aufmerksame WarmAtmer gibt es unter den Rindviechern und kalte distanzierte Zornschnauber.

Glaube, Verbrechen und Betrug: genau in der Reihenfolge kommt der Mann zur Erlösung. Das vierte Eck ist wohl abgebrochen. Ein Teil war nicht im Handel. Das war die Freizeit eines Professors a. D. Er wollte wohl nicht anecken und Zeit los sein [wie der Tempel des weiblichen Leibs]. Das ganze Wahre: nur einer weiß das und der steckt selbst nur im Text: Zarathustra. Der Betrug ist ein Bild und die Erlösung nichts als sein Preis: die Verdichtung eine Erfindung der Nachwelt: verlegt verlogen: Tantiemenheiligkeit.