Soll sich jeder selber sein schriftliches Unglück erzeugen. Wir brauchen reine Texte unverdorben von jeder Wunsch-Autorität und Leserschaft. Schrift verdirbt den s(t)ehenden Leib. Das ist schon Schaden genug. Rasches Voranschreiten erzeugt Gedanken die man nicht teilen muss. Steht der Leib, kommt die verfluchte Logik dazu, und man teilt sich selbst mit den Gedanken. Die Gedanken teilen sich scheinbar. Man sieht ihr Gegenbild, ein Selbst im eigenen Schatten. Man sieht Tugend und Untugend, einen Unterschied, wo keiner ist. Der Mensch allein kommt vollkommen und ungeformt aus der Erde und taucht ein in eine falsche Tugendhaftigkeit. Text ist ganz aus Leib und vergeht notwendig im Unverstand der Öffentlichkeit. Ein leeres Blatt gefaltet zerrissen zerknüllt scheinbar mit Leben gefüllt übergeben dem Feuer erstarrt zu einem Hauch von Bild aus Asche und Staub. Das also ist des wahren Leibes Untergang. Wünsch(s)t du dir auch nur e i n e n Leser, ist die RLösung verdorben. Die große unüberwindliche Schüchternheit, schützt den Leib lange auf dem Weg zur Hinrichtung in der Bestarrung. Öffentlichkeit ist der unvermeidliche Verlust der reinen Leiblichkeit und die finale Umwandlung der falschen Bilder des Leibs im Großhirn in eine zusammenhangslose begriffliche Sachlichkeit seiner Organe, die am Ende aus dem haltlosen um- und ungewendeten absolut ungesicherten Datenspeicher über die Sinne den einen Sinn einheitlichen Unsinn in die Welt hinein fällt. SchreibHand gibt und nimmt ist Organ und Sinn wird gegeben genommen.