Es gibt die Begierde und die Wollust und die Lust und die Liebe. In beiden Paaren finden sich Mann und Weib vielleicht so ungefähr folgendermaßen. In Lust und Liebe sind sie ganz äußerlich und vermittelt, sind sie die Welt des Handels wie in ihr, Weib ist dabei Münze und der Mann dabei Ware. Waren beziehen sich im Wert aufeinander, im Geld und Gold sind sie noch etwas geerdet. Bei Begierde und Wollust ist Mann die Not und das Weib der Zwang, das Gebot: Sie fordert die Lust und die Liebe als Bedingung der Wollust und Er ist in seiner notdürftig. In Zeiten friedlichen Handels und Handelns ist seine Liebe ihr Verlangen zum Handeln und zu Ehe, ehe für sie mehr sein darf: und beide zur Hochzeit der Körper für sich kommen dürfen: Mann sich erzeugt als Ware durch Arbeit und Frau sich als Geld und goldig für beider spaßarmen Leib. In der Not, Zeit des Hungers verwickelt die Sache sich anders, sieht anders aus. Da wird Mann ein Raub der Begierde, vergeht in ihr, sich verletzend an ihr. Und das Weib sucht sich an ihr, verkümmert an ihr und die Begierde in ihrem Speck. Der Kummerspeck ist daher einer der fehlenden Liebe im Übermaß und schwindet in der Begierde als Zwang gegen Not.
Samstag, 31. August 2013
Freitag, 30. August 2013
Er und Sie, Das und Das
Drei Ansätze*
Drei Verwandlungen: beschrieben die
Geschichte des Menschen, ideal noch verfälscht. Adler und Schlage sind Heft und
Schreibstift. Reines Zeichenreich. Idealismus. Meer**.
Das Kind mit dem Spiegel: die Wandlung
der Fratze, Zeichen gegen die falsche Leere. Leib aus und gegen
Zeichen. Im Mehr gebiert ES den eigenen Leib. Ihr Jüngstes aus
seinem trächtigem Rasen: ewige irrsinnende Kindlichkeit***.
Der Wanderer: auf dem Weg der Größe,
von der Erschütterung zur Seligkeit***. Mit-Wut und Mit-Liebe, vor Zorn und Sehnsucht (verletzt der Stolz, Klugheit erlöst?) weinte Zarathustra bitterlich. Was nun, wenn der neuen Kindlichkeit
ein Fluch anhaftet? Was, wenn die Welt nicht nur nicht umgewendet neu gewertet und umgewertet bleibt und also nicht wieder in sich zusammenfällt (sich löst und verdichtet, überwertet wird und vernichtet, auch textlich, geschrieben und veröffentlicht, ausgedacht und abgeschlossen), sondern sich nun auch nicht mehr weitet in wachsende plappernde Unschuld und
gewusste Freiheit und unendliches Glück**, sondern einmal in ewigem Zucken verhält? Ist das
der Himmel? Oder Himmel und Hölle in Eins (G dicht über und unter der Erde): er und sie, das und das:
ein dauerndes Zucken, ihr das, und Reissen, das sein, eines ewigen
Gleichen****?
*Meine Lesart des Beginns von 'Also sprach Zarathustra', Teil I - III
Jesusworte:
**Thomas, Log. 18: er kann das Ende nicht erkennen, den Tod so nicht schmecken
***Thomas, Log. 2: von der Erschütterung zum Staunen eingebildeter Königlichkeit
****Thomas, Log. 111: Himmel und Erde werden sich entblättern und übereinander rollen
noch deutlicher:
1. Körperlichkeit als idealistischer Begriff eines Leiblichen
2. Verwandlung des eigenen Leibs, Geist wird leidende Leiblichkeit
3. Vergehen in unwürdiger Welt
Nachtrag:
Die Welt wird weder wieder in sich zusammenfallen - der Urgrund ist imaginär und unser Sein nicht verknallt -, noch wird sie ewig ins Nichts expandieren. Sie hat ein Ende im zuckenden Blödsinn.
noch deutlicher:
1. Körperlichkeit als idealistischer Begriff eines Leiblichen
2. Verwandlung des eigenen Leibs, Geist wird leidende Leiblichkeit
3. Vergehen in unwürdiger Welt
Nachtrag:
Die Welt wird weder wieder in sich zusammenfallen - der Urgrund ist imaginär und unser Sein nicht verknallt -, noch wird sie ewig ins Nichts expandieren. Sie hat ein Ende im zuckenden Blödsinn.
Dienstag, 27. August 2013
Handgefaltet GHirn
Es Läuft alles Bewegte im Großhirn hinaus auf 1001 wilde Sprünge und blinde Sätze über so ungefähr zwei Quadratmeta Blödsinn und was ist dies dem fremden Verstand: unfassbar, ein unscheinbares graues Kästchen mit geregelten Maßen zum vernünftigen Sein. Was ist es seinen und seinem betrachtenden Sinnen: eine Bühne auf der die Gefühle versiegen, ein geriegeltes Buch voll geschüttelt mit Staben, ein Bild des Leibs aus erweichtem Stein, ein Traum von Mal zu Mal mit Siegel.
Es pflückt sich der Wissensgierige im Traum oder Märchen vom jungfräulichen Gestrüpp der Erkenntnis ein Äpfelchen - oder auch zwei. Und weint vor Glück über das Meer an Einbildung hin. Aber der Rausch vergeht und es bleibt das Gift der verdorbenen Einsicht.
Wenn man die Frau als Verführerin zur Vergifteten und Verdorbenen herabsetzt (gestraft mit Jungfräulichkeit und Regel) und die ursprünglich erniedrigte und falsche Schlange kriechender Männlichkeit erhöht zur Klugheit und zu gewalttätiger Bosheit und diese zur Entschuldigung in der Erbsünde des verwandelten Grundes enthebt und dem Mann genehm macht, dann wird notwendig auch noch ein gerechter Trampelgott freigesetzt als Sinn des Ganzen und die Einzigartigkeit und Souveränität des Mannes ist endlich vom Himmel gefallen. Das Weib und seine irdische irdene Leiblichkeit ist eine unveränderliche Konstante der Geschichte. Frau und Erde sind immer eins. Der Mann aber ist im Wesen veränderlich, ist erst kriechend in ihrem Staub und überhebt sich im hochfliegenden Stolz über sie und stürzt sich gern in seine 'reine' Erkenntnis oder verzweifelt daran.
In den einfachen Zeichen oder seinen kleinen Begriffen hat Mann reumütig sein Hirn der Schule des Dienens vermacht, erkennt sich sogar als zweifach verdorben: zur gekünstelten gelehrten Schauspielerei, seinen weibischer Betrug am Katheder und zum giftigen männlichen und mit Gift zum Verderben Befreiten, Trunkenen. Beide zusammen sind an sich berauscht: im gegenseitigen Vorwurf und im Wahn. Schneewittchen findet die Sache zum Kotzen: ihr Verehrter spielt Ernst den Philosophen und ist erschüttert vom angeblichen MärchenTraum. Hilflosigkeit der zahlreichen Deuter.
Wenn man die Frau als Verführerin zur Vergifteten und Verdorbenen herabsetzt (gestraft mit Jungfräulichkeit und Regel) und die ursprünglich erniedrigte und falsche Schlange kriechender Männlichkeit erhöht zur Klugheit und zu gewalttätiger Bosheit und diese zur Entschuldigung in der Erbsünde des verwandelten Grundes enthebt und dem Mann genehm macht, dann wird notwendig auch noch ein gerechter Trampelgott freigesetzt als Sinn des Ganzen und die Einzigartigkeit und Souveränität des Mannes ist endlich vom Himmel gefallen. Das Weib und seine irdische irdene Leiblichkeit ist eine unveränderliche Konstante der Geschichte. Frau und Erde sind immer eins. Der Mann aber ist im Wesen veränderlich, ist erst kriechend in ihrem Staub und überhebt sich im hochfliegenden Stolz über sie und stürzt sich gern in seine 'reine' Erkenntnis oder verzweifelt daran.
In den einfachen Zeichen oder seinen kleinen Begriffen hat Mann reumütig sein Hirn der Schule des Dienens vermacht, erkennt sich sogar als zweifach verdorben: zur gekünstelten gelehrten Schauspielerei, seinen weibischer Betrug am Katheder und zum giftigen männlichen und mit Gift zum Verderben Befreiten, Trunkenen. Beide zusammen sind an sich berauscht: im gegenseitigen Vorwurf und im Wahn. Schneewittchen findet die Sache zum Kotzen: ihr Verehrter spielt Ernst den Philosophen und ist erschüttert vom angeblichen MärchenTraum. Hilflosigkeit der zahlreichen Deuter.
Übrig bleibt ein GHirn loser Text wie ein Leib, vorn über Sinn und hint unter Wirklichkeit, ein Nach-Denken der Interpreten über Umwerten, Überleben mit Mangel an Geltung und Geld, Überlegenheit durch Askese und und und ein Vergehen gegen alle Welt, und hin zu ihr und mit ihr sind sich alle eins in ihrer schaffenden weibischen Fürsorglichkeit.
Welcher Betrug ist bedeutsamer? Der des trunkenen Wahns, der in eingebildeter Männlichkeit seinen und anderer Menschen Körper vergiftet oder der des männlichen Größenwahn, der in gespielter Menschlichkeit Körper zerreißt? Rauschsuchtkranker und Possenreisser opfern sich gegenseitig unsere Leiber zu Millionen. Aber das ist die einzige Regel des MenschSeins: in der Not dem andern sich nicht zu verpflichten. Hat nicht gegen diese Regel der Herr die Ehe erdacht. Die Ehe ist für die Niederen und Schwachen, der Strick, der sie festhält fürs große Schlachten.
Welcher Betrug ist bedeutsamer? Der des trunkenen Wahns, der in eingebildeter Männlichkeit seinen und anderer Menschen Körper vergiftet oder der des männlichen Größenwahn, der in gespielter Menschlichkeit Körper zerreißt? Rauschsuchtkranker und Possenreisser opfern sich gegenseitig unsere Leiber zu Millionen. Aber das ist die einzige Regel des MenschSeins: in der Not dem andern sich nicht zu verpflichten. Hat nicht gegen diese Regel der Herr die Ehe erdacht. Die Ehe ist für die Niederen und Schwachen, der Strick, der sie festhält fürs große Schlachten.
Montag, 19. August 2013
Herz und Hirn
Der
einzige Teil des menschlichen Körpers, der bedenkenlos
transplantiert werden kann, ohne dass es dem Empfänger eine
wesentliche Veränderung von Persönlichkeit und seelischem und
körperlichem Befinden verursacht, ist das Großhirn, die hohe
gefaltete Rinde. Möglicherweise befinden sich dort zwar auch
Überbleibsel alter erinnerter Besonderheiten, die es mitnimmt. Diese
werden aber nach der Übertragung her und hin als unbrauchbarer Rest
des GHirns sogleich entweder vom neuen Körper vernichtet oder in
sein tiefes Traumreich des Bösen verbannt. Der größte Teil des Speichers
und sein neuer Freiraum sind sofort aufnahmefähig für alle äußeren
Wahrheiten und die neue Person. Die neuen zur ihrer Seele, zum Leib
passenden Erinnerungen werden sich allmählich finden im
Oberstübchen, sich schon einfinden und zurecht finden, sich in ihm
abfinden. Die Seele darf so gleich wieder hinauf und ins Freie. Ein kleiner Rest
der alten mit- und hingerissenen Seligkeit wurmt vielleicht
gelegentlich den neuen Körper ein wenig im Schlaf.
Vor
einer Entnahme des Gehirn muss allerdings die sog. Leibwertlosigkeit
festgestellt werden von Gutachtern mit großer Erfahrung in der
Verurteilung von Menschen.
Das
Herz hingegen ist nicht übertragbar. Jeder weiß, es bildet mit dem
Bauch eine untrennbare Einheit. Herz und Bauch eines Menschen gehören zusammen wie
Mutter und Kind. Getrennt verliert diese Mutter den Verstand und ihr
Kind seine Seele. Ein neues Herz macht aus dem Menschen ein
zerissenes seelenloses Untier.
Sonntag, 18. August 2013
Vom rechten Klauben
Das
ist nun also veröffentlicht uns verkündetes und allmählich zum
Gesetzesgeschwür anwachsendes Mitleid, dem sich als narbenharter
Grund eine verstümmelte Gesundheit unterschiebt. Die Krankheit
reicht wohl nicht, sie muss noch unterhalten werden, bis sie
verdichtet und verhärtet sich zum Sinn und dessen Über-Sinn aus
Geld und Gold. Wie ist dem Menschen doch der Sinn verdreht,
Gesundheit wird zu Schuld und Scham, Körperliches zu Sünde, Leib selbst
erfüllt mit hohlem hohem wachsendem Kredit. Deutlicher: also wird Gesetz dies Gesetzte zum Wirkgeschwür verschriebener entfremdeter Gedanken. Schulden erzeugen Narben und aus Narben wird als
wuchernde Krankheit verhärtetes Fleisch. Und wieder mit leidend
zurück gedacht: Gesetz verlangt Opfer für Glauben. Zusammengefasst: so geht Religion: Totschlagen für schriftliche Offenbarung Schlachten für
die Erlösung in massenhafter industrieller Körpervermischung -verdichtung -verwertung und Heil dem heiligen Zwang.
Einer
soll sich in tauber bewusstloser ErGbenheit das Herz aus dem Leib
reißen lassen, ein anderer sich ein Herz nehmen und mit ihm für
immer des anderen Leid, entnervt und vergiftet. Beide geben und
nehmen nur Leid. Das ist Mitleid: ein irrer Leibertausch.
Doch
Mitleid wird bald schon Leib und erstirbt. Niemand hat das Recht,
einen andern mit seinen Organen zu quälen.
Falsche
Liebe drängt sich da anderen auf getarnt als Spende und
Vergewaltigung nennt sich Recht. Ist Liebe nicht der größte Betrug
sieht sich immer im anderen Körper.
Einfache Liebe ist zwei: ein Vergehen der Leiber ineinander und auseinander.
Ineinander überfließend mit Drang und auseinander versagend sich
Zwang. Für den Leib gibt es keine mitleidende reine Liebe, sondern
nur eine geteilte Mit-Lust und eine übernommene Mit-Wut.
So
wie Eigentum und Macht der vorgestellte Schluss- und Fluchtpunkt des Idealismus, des Denkens in Wert und Waren sind und letzter Halt des Lügensinns, ist das dem Leib dazu verordnete Mitleid letzter Halt seines vorgestellten Leids und und die letzte Religion.
Wurde
in höchster Zeit uns Eins wieder zu Zwei nun im rechten Klauben?
Und verkennen wir nicht im fernen 'blutigen Chaos' am Leib südöstlich des Sinns, was uns bald einmal auch erblüht? Eine neue Liebe frei mit Lust und mit Wut?
Freitag, 16. August 2013
Bekehrung
Soweit
der einzige Leser der großen Öffentlichkeit der ihm unbegreiflichen
Leiber unabhängiger Schreiber habhaft werden kann, wird er bestrebt
sein, sie zu sich zu bekehren. Zunächst wird die Folter sie
belehren, überzeugen, dass ihr Heim ist sein Reich. Er wird sie
reinigen in heiliger Qual, ihre Männlichkeit auf Dauer hängen,
Weiblichkeit wird durch sie endlos brennen. Ein Flattern und Wehen
werden sie und ihre Schriften sein im Wind, zerissen die Seiten und ein Fliegen der Blätter im Sturm. Sie sind aber stets ewig Unwillige,
interesselose Unschuldige und er braucht schließlich und notwendig gegen sie höchste Gewalt und bald sind sie
mund- oder mausetot. Ihre Befreiung in diesem Sinn heißt er für
sich Taufe. Es ist das Erlöschen seiner Gier, sein Untertauchen,
Besäufnis in fremdem Blut. Ihre 'Erlösung' und ihr Schreien wird ihm
zu Gesang und Gebet der Einsicht und ihr Flug zum Himmel im Rauch des
verbrannten Fleisches wird ihm zum Wiegen und Biegen des eigenen
Leibs im ungelenken Tanz und das Verscheiden, Vergessen wird seine
Lebendigkeit in orgiastischer Wackelei.
Reiche
Des
Lesers, Schauspielers, der Politiker, Wissenden Reich kommt von
eigenen Gnaden daher, es ist eigener Schöpfung Körper, die selbst
erzeugte Öffentlichkeit, gewollte Hohlheit, erfundene Allgemeinheit.
Sie alle sind der Staat, sie machen die geistige Freiheit und
sachliche Schreiberei zu ihrer Bestimmung, Verfassung, und erklären
die Unabhängigkeit vom Ableben für sich und sie als unverträglich
mit dem enthemmten vergänglichen Leib. Jeder andere Text, der nur
verträglich ist mit sich selbst, ist ihnen ZerrSpiegel und Hohn und
wird für sie wegen widersetzlicher Gemeinheit gegen die Einigkeit
der Einzigen, Rechten, zu einem Verbrechen der Gesinnung und
organisiertem Unrecht, zur Untat. So sondern sich Staat und Reiche
von der verfallenden Wirklichkeit.
Donnerstag, 15. August 2013
Der vereinsamte Schreiber
Der
vereinsamte Schreiber entsteht aus einem, dem sich die Öffentlichkeit
versagt, er wird Leser des eigenen Textes, der sich ihm fremd
entfaltet und sich seiner Herrschaft verweigert. Er wird reiner Leib
mit papierenem Kleid. Er wird Seher und Deuter wider die einfallenden
Zeichen und Wahrsager mit Rätsel-Worten, die ihm selbst entwendet
sind, er wird blind und stumm gemacht durch die Schreibarbeit, sein
Leid, von den Lebendigen ausgegrenzt. Wenn sich der Text von ihm
löst, wird seine Blöße, Bescheidenheit, Schüchternheit anderen
Hass und er wird gejagt, eingefangen, eingesperrt und wenn sein
eigenartiges wehes Texten ihn immer noch überkommt, wird er tot
gemacht. Er wird verschwiegen vom einzigen Leser, der seine Texte
nicht mag und nicht braucht und seine Wahrheiten werden verfälscht
zur Warnung, als gäbe es für ihn eine Alternative zum alle und
alles zersetzenden Erraten des wirklichen Menschen, er wird zum Genie
gemacht, zum Verkünder des Wahren im Wahn, als gäbe es da noch
einen Übersinn zur Verdichtung von Text und Leib mit Fleisch und
Blut.
Der einzige Leser
Der
einzige Leser ist einer, der Glauben verbreitet, ein Auserwählter,
den sich irgendein Gott zum Werkzeug gemacht hat, und der andere
Schreiben machen muss, weil er für seine Gedanken keine eigenen
Ausdruck hat. Der gläubige Stumpfsinn hat keine eigenen Gedanken,
keine Worte für sich. Jedoch ist er die vollkommene Schauspielerei,
ganz äußerlich und hat die Macht der Öffentlichkeit. Er ist der
vorgestellte große Wert aller Dinge und ihrer verhandelbaren
aufgeschriebenen Echtheit der Waren, das absolute Maß des Geldes dafür und
das Unmaß der endlosen Zahl seiner Bücher. Der einzige Leser lässt
über sich schreiben, macht sich die Autoren zum namenlosen Gefolge,
zum Schatten. Er ist in der Sonne, im Licht, birgt in den Schreiben
der anderen sich, gibt ihnen einheitlich sein Gesicht. Er ist Gott
als Autor auf Erden, ihm wird zugearbeitet und zugeschrieben, was für
ihn in der Ein/Bildung schon immer sein war. Der einzige Leser ist
ein Dieb der Worte und ein schwacher Texter im Wahn. Er ist
unschuldig und selig im Nehmen des fremden Geists.
Mittwoch, 14. August 2013
von der Unzeit zur höchsten Zeit
Zeit
die Zeichen erzeugen die Zeit, denn sie
haben nur Wert und keine Beständigkeit
darum ist auch Gott, der uns alle
Zeichen Gschickt, ein Geist und nie gegenwärtig, vergangen und künftig
nur, reine Vergänglichkeit, ein sterblich R
Gott ist in allem und Eins, Selbst, einerlei und immer schon leer verhungert verwesend
Raum
Raum ist ein Leib zwischen Nichts und
Sein, vorzeitige Gegenwertigkeit
er ist ein wollüstiges Nicht-Sein
gegen die Not, bewusst lose Gier, Verlust aller Sinne und vor Zeichen
der Sinnlosigkeit
darin begründet ist des Menschenleibes
Unsterblichkeit - sind alle Leiber uneins, in einem gleich und also
ewig leiblich fleischlich beständig
Traum
zwischen Raum und Zeit liegt der Traum
er ist das verfeinerte Nichts, des Raums Wertlosigkeit
er ist der
Schatten des Leibs
in ihm fallen die flachen falschen Zeichen der
Zeit zurück in die Räumlichkeit
im Traum nur verleiht der Mensch Gott
einen unsterblichen Leib, erniedrigt sich zur schlaffen und
schlafenden Seligkeit schmarotzender fetter satter Leiblichkeit eines irdischen Himmelreichs
Tod
Zwischen Raum und Zeit, Unzeit und Hochzeit, Sein und Notwendigkeit, Hungerfraß und Unersättlichkeit, sinnlichem Leib und ersehnter Erlösung im Sinn
liegt
des Träumers hin Scheiden in Bergen des Glücks
der wirkliche Tod in höchster Zeit, das Vergehen des Leibs überzeitig bringt keine Seligkeit, er ist das Über All, Aus dem mächtigen Gott, ein Blasen des Geists, hin sich Richten in Schriftlichkeit, unfassbar Reich im UnendlichN, Zahl bar jäh der Sinnlichkeit
Sonntag, 11. August 2013
Handgreiflichkeiten
Bewusstsein
ist Leid und je mehr man Leib ist, umso mehr vergeht einem das Leid.
Man kann sich wundernd leidend abwenden vom Sinn oder sich wandernd
dagegen vergehen.
Wunder sind nur ein Wachsen und Mehren des Leibs in der Welt, ein Sieg gegen Geist: Mensch holt sich Körper zunächst als fremden zurück. Im Wunder jedoch erstarkt schon der Leib und schwindet allmählich die eingebildete Geistlichkeit mit ihrer gelehrten Hold- Blödseligkeit im überDachten Göttlichen. Es fehlt noch der rechte Begriff.
Wunder sind immer handgreiflich, die Wirkung ist immer leiblich, die Wahrheit ist ihr Vergehen gegen die Natur und lässt sich dort auch erwandern und schließlich ist das Gleichnis ein Rückzug in die Schrift und ein Rückbezug der Einsicht auf den Leib und sie entblößt ihm als Leid. Es bleibt nur noch ein durchsichtig Bild eines Wunders der Verwundung. Ein Gleichnis für wahr zu nehmen ist Analytikertugend und -verdienst: also zahlt der Kranke weder für Heilung noch Wahrheit, sondern nur für die Heiligsprechnung im Wahn der Öffentlichkeit. Also läuft nicht ein Geist oder Gott auf dem Wasser, sondern die Erkenntnis überwindet sich in der Not. Sie ist ein Verwundern des Leibs oder sein Wandern gegen sie.
Bewusstsein ist ganz einfach ein Nicht-Leib-Sein und daher Leid, eine Art von Entleibung. Mensch ist entleibt und der Schmerz die Arbeit fügt ihm den Leib wieder zu. Es ist nicht die angebliche Körperkontrolle des ruhenden Leibs, die befreit. Falsch ausgerichtet. Darum erhebt sich der vom Selbst in seiner Aufmerksamkeit Gefesselte auch nur aus einer End-Krampfung in neuer kranker überhöhter Vergeistigung Bewusstheit und er hebt sich starr nur zum Schein gegen Schwere im Geist hinauf in den eigenen Lügen-Sinn. Es braucht der faul sitzende Unsinn die langgezogenen Ohren zum Fliegen den Betrug und den blöden Zauber des schwebenden Körpers und einen betäubten Zuschauer dazu.
'...wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen: – man erfliegt das Fliegen nicht!' Er fliegt: er lügt: erkennt als schmerzhafte Wahrheit die Gesetze der Schwerkraft.
Zum Heil des Leibs muss man Geist nur ent-gehen. Ein Leib der geht und rennt, hat übrigens auch Wasser Not, die Not des Leibs eignet sich Wasser an. Geist hingegen steht über allem, ist nicht Leib der im tiefen Wasser wirklich vergeht. Dies Bild ist doch offenbar den Sinnen und dem Verstand klar wie das nasse Element: ein Wanderer geht, entgeht Geist und Gott und macht sich Wasser in Not leiblich zu eigen. Darum versinkt auch der dämliche Jünger in seinem Glauben zwischen Sinnsucht und Unsinn. Einer ersäuft, während der andere säuft. Der Jünger und Anhänger und RSäufer ist ein Konstrukt, er hat noch keinen echten Durst, nur seine Suche und Sucht. Er ist noch nicht auf dem Weg. Das Wasser hat er schon. Und es hat ihn. Echter Leib verordnet sich hingegen auf mütterlich weiblich fürsorglich sinnlichen Rat eine Erfahrung und Spazier- und gütliche Wasserkur. Seelisches Leid geht unter Körper steht auf zu lang laufend tätigem leiblichen Genügen und herzlicher Genügsamkeit. Geistlich Gelehrter wundert sich nur immer über Bescheidenheit.
Wasser ist auch Leib als GWässer. Laufen darüber ist wahre Erkenntnis des Leibs. Erkenntnis ist jedoch nicht göttlich. Dies ist nur ein Gleichnis: und der verlorenen Rede Sinn.
Aus der Sicht der Jünger war R ein wanderndes Wunder, ein wahrer Irrtum, ein eingebildetes Wahres, Ahnung eines erlösten Leibs. Alle waren erstaunt ohne Einsicht, einer - der beste, der Freund - hat leiblich sein Verkennen erraten S sich ereignet und er sich erhängt.
Die EnTe ist ein bildhafter Vergleich, ein Irrtum der sich verhängt hat im Wahren. Scheinbare Wirklichkeit. Sie ist nur die schrifliche Empörung der Bewusstheit aus verdorbenem krankem Leib, ein Winden des erhöhten persönlichen uneinsichtigen im unschönen eigenen äußerlichen gefangenen zum ihm schönen fremden und gegen die eigene Hinfälligkeit Sterblichkeit. S wurde eine Lüge aus einer RZählung: ein Gespenst auf dem Wasser, ein fliegender Gott der Inkontinenz heiligen Geists. Die Erfindung der fliegenden Inkontinenz ist ein historisches Ereignis und gehört der gesamten Menschheit in ihrer höchsten Verblödung. Seit der Zeit ist die Taufe nur noch symbolisches Be- und Ersaufen.
Ein winziger scheinbar nichtiger ganz unwichtiger Zwischentext lässt erahnen: in Wirklichkeit ging R einfach nur auf den Berg, mühsam, volksam des Leibes Not und hatte wohl auch etwas Wasser da bei sich. Das ist der kleine wahre Kern der Geschichte.
Wunder sind nur ein Wachsen und Mehren des Leibs in der Welt, ein Sieg gegen Geist: Mensch holt sich Körper zunächst als fremden zurück. Im Wunder jedoch erstarkt schon der Leib und schwindet allmählich die eingebildete Geistlichkeit mit ihrer gelehrten Hold- Blödseligkeit im überDachten Göttlichen. Es fehlt noch der rechte Begriff.
Wunder sind immer handgreiflich, die Wirkung ist immer leiblich, die Wahrheit ist ihr Vergehen gegen die Natur und lässt sich dort auch erwandern und schließlich ist das Gleichnis ein Rückzug in die Schrift und ein Rückbezug der Einsicht auf den Leib und sie entblößt ihm als Leid. Es bleibt nur noch ein durchsichtig Bild eines Wunders der Verwundung. Ein Gleichnis für wahr zu nehmen ist Analytikertugend und -verdienst: also zahlt der Kranke weder für Heilung noch Wahrheit, sondern nur für die Heiligsprechnung im Wahn der Öffentlichkeit. Also läuft nicht ein Geist oder Gott auf dem Wasser, sondern die Erkenntnis überwindet sich in der Not. Sie ist ein Verwundern des Leibs oder sein Wandern gegen sie.
Bewusstsein ist ganz einfach ein Nicht-Leib-Sein und daher Leid, eine Art von Entleibung. Mensch ist entleibt und der Schmerz die Arbeit fügt ihm den Leib wieder zu. Es ist nicht die angebliche Körperkontrolle des ruhenden Leibs, die befreit. Falsch ausgerichtet. Darum erhebt sich der vom Selbst in seiner Aufmerksamkeit Gefesselte auch nur aus einer End-Krampfung in neuer kranker überhöhter Vergeistigung Bewusstheit und er hebt sich starr nur zum Schein gegen Schwere im Geist hinauf in den eigenen Lügen-Sinn. Es braucht der faul sitzende Unsinn die langgezogenen Ohren zum Fliegen den Betrug und den blöden Zauber des schwebenden Körpers und einen betäubten Zuschauer dazu.
'...wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen: – man erfliegt das Fliegen nicht!' Er fliegt: er lügt: erkennt als schmerzhafte Wahrheit die Gesetze der Schwerkraft.
Zum Heil des Leibs muss man Geist nur ent-gehen. Ein Leib der geht und rennt, hat übrigens auch Wasser Not, die Not des Leibs eignet sich Wasser an. Geist hingegen steht über allem, ist nicht Leib der im tiefen Wasser wirklich vergeht. Dies Bild ist doch offenbar den Sinnen und dem Verstand klar wie das nasse Element: ein Wanderer geht, entgeht Geist und Gott und macht sich Wasser in Not leiblich zu eigen. Darum versinkt auch der dämliche Jünger in seinem Glauben zwischen Sinnsucht und Unsinn. Einer ersäuft, während der andere säuft. Der Jünger und Anhänger und RSäufer ist ein Konstrukt, er hat noch keinen echten Durst, nur seine Suche und Sucht. Er ist noch nicht auf dem Weg. Das Wasser hat er schon. Und es hat ihn. Echter Leib verordnet sich hingegen auf mütterlich weiblich fürsorglich sinnlichen Rat eine Erfahrung und Spazier- und gütliche Wasserkur. Seelisches Leid geht unter Körper steht auf zu lang laufend tätigem leiblichen Genügen und herzlicher Genügsamkeit. Geistlich Gelehrter wundert sich nur immer über Bescheidenheit.
Wasser ist auch Leib als GWässer. Laufen darüber ist wahre Erkenntnis des Leibs. Erkenntnis ist jedoch nicht göttlich. Dies ist nur ein Gleichnis: und der verlorenen Rede Sinn.
Aus der Sicht der Jünger war R ein wanderndes Wunder, ein wahrer Irrtum, ein eingebildetes Wahres, Ahnung eines erlösten Leibs. Alle waren erstaunt ohne Einsicht, einer - der beste, der Freund - hat leiblich sein Verkennen erraten S sich ereignet und er sich erhängt.
Die EnTe ist ein bildhafter Vergleich, ein Irrtum der sich verhängt hat im Wahren. Scheinbare Wirklichkeit. Sie ist nur die schrifliche Empörung der Bewusstheit aus verdorbenem krankem Leib, ein Winden des erhöhten persönlichen uneinsichtigen im unschönen eigenen äußerlichen gefangenen zum ihm schönen fremden und gegen die eigene Hinfälligkeit Sterblichkeit. S wurde eine Lüge aus einer RZählung: ein Gespenst auf dem Wasser, ein fliegender Gott der Inkontinenz heiligen Geists. Die Erfindung der fliegenden Inkontinenz ist ein historisches Ereignis und gehört der gesamten Menschheit in ihrer höchsten Verblödung. Seit der Zeit ist die Taufe nur noch symbolisches Be- und Ersaufen.
Ein winziger scheinbar nichtiger ganz unwichtiger Zwischentext lässt erahnen: in Wirklichkeit ging R einfach nur auf den Berg, mühsam, volksam des Leibes Not und hatte wohl auch etwas Wasser da bei sich. Das ist der kleine wahre Kern der Geschichte.
Mir
zur künftigen Erinnerung:
'Handgreiflichkeit'
ist gerichtet gegen 'heilendes Handauflegen'
richtiges
Wundern kann jeder wie Schreber in jeder IrrenAnstalt erleiden, ist
Behandlungsfolge
faul
sitzender Unsinn mit langgezogenen Ohren = unterwürfiger Beamter? -
eher Buddha in seiner göttlich bildlichen Verwandlung
überdachte
Göttlichkeit = Gotteshaus
zwischen
Leibesnot = Erste Brotvermehrung (Mk 6,30 ff.) und den J.
hinterherrennenden Kranken = Heilung in der Landschaft Gennesaret (Mk
6,53 ff.) - krankes Mitläufertum der Jünger - findet sich das
missglückte Gleichnis von Jesus auf dem Wasser (ein Wunder ist nur,
dass Menschen lesen können, obwohl sie nicht sehen)
Bescheidenheit:
gibt es denn irgenwo etwas das nicht in ihm und Sinnerichten und Leib
ist? Allenfalls eine Umgebung, die ihm Gesundheit und leibliches
Wohlsein bringt und erhält
Erhängt:
es können nicht zwei gleichzeitig die Hand im Schüsselchen (Mt
26,23) haben: einer erhängt sich und platzt: das sind wahre Freunde
und Jünger, die wie überreife Feigen am Baum hängen ...
Mir
zur künftigen Erinnerung:
'Handgreiflichkeit'
ist gerichtet gegen 'heilendes Handauflegen'
richtiges
Wundern kann jeder wie Schreber in jeder IrrenAnstalt erleiden, ist
Behandlungsfolge
faul
sitzender Unsinn mit langgezogenen Ohren = unterwürfiger Beamter? -
eher Buddha in seiner göttlich bildlichen Verwandlung
überdachte
Göttlichkeit = Gotteshaus
zwischen
Leibesnot = Erste Brotvermehrung (Mk 6,30 ff.) und den J.
hinterherrennenden Kranken = Heilung in der Landschaft Gennesaret (Mk
6,53 ff.) - krankes Mitläufertum der Jünger - findet sich das
missglückte Gleichnis von Jesus auf dem Wasser (ein Wunder ist nur,
dass Menschen lesen können, obwohl sie nicht sehen)
Bescheidenheit:
gibt es denn irgenwo etwas das nicht in ihm und Sinnerichten und Leib
ist? Allenfalls eine Umgebung, die ihm Gesundheit und leibliches
Wohlsein bringt und erhält
Erhängt:
es können nicht zwei gleichzeitig die Hand im Schüsselchen (Mt
26,23) haben: einer erhängt sich und platzt: das sind wahre Freunde
und Jünger, die wie überreife Feigen am Baum hängen ...
Erinnerung
Es gibt keine Tiefe im Sinn oder eine
Untiefe des Geistes. Tief – sind nur die Organe im Körper.
Uneinnehmbar ist er und sind sie wie die Feste unter der Oberfläche des Alltags.
Herausgerissen sind sie ohne das Feuer, das leibliche des Leids,
nicht mehr feierlich, sind nur mehr zerrissen und eine Tiefe des Glaubens, der
Leere, des Nichts. Noch wundert es mich, dass man dem Leib das
Sich-Wundern entreisst und ein Mitleid im Riss ihm zum höchsten
Wesen und Selbst und zur eingebildeten Seeligkeit macht: eine Wunde
der Macht und Maschinerie und Chemie der modernen Medizin, der
sezierenden sterilen Wissenschaftlichkeit und ihrer großen Welt. Der Körper ihrer ist heiliger fremder darüber oder krank hausend darin.
Wissen ist ein GegenGewicht meines Erinnerns. Abstraktion ist ein Ent-Äußern des Leibs. Noch hab ich meine fünf sechs Sinne bei mir und alle Organe
ein stimmig Pfeifen aus Grund und auf Sinn. Mehr Tiefe ist hier für
mich und an sich nicht drin. Die Tiefe der Eigner des Geists ist nur eine Spalte mir im Fleisch. Groß ist ihr Gehalt nur im Eigenen und zahlreich die geraubten Organe der andern. Der entwendete und entnervte Leib ist tot zerfetzt hinbereitet ihrem langgezogenen tiefen begeisterten Verzehren ein lochend Verschlingen.
Für den Körper gibt es nur eine Tiefe
draußen in anderen Leibern: es ist die Eindringtiefe vorn über hint
unter ihnen. Es gibt kein Bewusstsein und ein Darunter Darüber
Dahinter sonst zum Sein. Dahier von mir nur den Begriff 'Körperlichkeit', über Fülle anstelle der Lehre: ein wörtliches Erleuchten der Welt, eine
Projektionsfläche ZwischenWelt und AufLeib, Dingliches das vom Leib
her mit Bildern und Worten parzelliert zu sein scheint. Alles andere aber
ist wirklicher echter Leib. Rätselhaft und wunderbar ist die Verbindung der Leiber. Binnich. Klein dicht und schwer ist die Verknüpfung unser, ihre Leiblichkeit in vielen Knoten Organen unter der
Haut des Körpers und Hirns. - Bloß viel leicht und weit entstellt ist ihr Begriff noch im Zeichenreich.
Samstag, 10. August 2013
Feuerhund
War es nicht Zeit, und Meer, höchste Zeit war es, dass er sie Küste? Bevor sich durch grösster Thorheit über verzogene KLippen ein Fluß der Tränung Salz in See warf.
War es nicht höchste Zeit, dass er dem sprechenden Feuermund stillte die gierig entzündeten Lippen? Mit den seinen gedichtet zum freundlichen goldenen Lächeln (heimlich stumm Herz End R D).
Die höchste Zeit ist die der kürzesten Schatten wo Hirn verbrannt ist mit Mund und Münder in Schmelz und Schleim und Körper auf Körper keuchend verheißen.
Es kam ihm zu hoher Zeit noon, da nur noch Gespenster schrei'n und geschrieben der Ruf ihm ab und auf steht aus Schrift und sich erhebt aus Asche - ein Sinn wie der Rauch.
(also
sprach Z. von [meer oder weniger] großen Ereignissen)
Donnerstag, 8. August 2013
Häuteröte ...
... jetzt und gegen die viel zu viel versprechende künftige Morgen-:
man muss wider den Strich lesen denken und schreiben,
gegen die Gedanken leben, die sich einem anbieten, jede moralische Bindung
überwinden hin zum physischen Leid daran und darüber, seelisch und
leiblich ausschweifend sein bis zur allgemeinen gänzlichen Zerrüttung
der Nervenkraft und zum vollkommenen intim körperlichen und privat
persönlichen und öffentlich sozialen Verderben
... oder doch am Meer bleiben und sich gelegentlich häuten und mehr und mehr schreiben, also: ' ... von heut zu morgen ...'
... oder drittens: ein Dritter werden in gezügelter Leidenschaft, eindringend eindringlich in wildschöne Natur selbst erlesener Schriftlichkeit und lebendiger Gott - ein Tritt er für alle andern
(zu F.N., Morgenröte [500, 501, 502])
Montag, 5. August 2013
vorn über hint unter Mensch III
Allen Gehalt vollen Gedanken nun mitleidsvoll dies zum vorläufigen Trost: die Erleuchteten sind nicht die 'höheren Menschen', sondern Zurückgebliebene in der Entwicklung, embryonal schon vom Vorwärtsgang der Aufrechten Ausgelassene, Fröhliche, Übersehene, zufällig dem patriarchalen mörderischen Verblödungswahn Entgangene <> Der Über-Mensch ist der von Zeichen neu erzeugte Urmensch als Bild und Text, berichtigte Vorstellung eines einfachen und ersten Wesens über Tier, ein höheres Ding, das sich heute gern Untier ist, simpelster Mensch und nur einfach nicht oder ungern ein Stein, eine Pflanze, irgendwie nicht mehr und nur einfach mehr als Tier: Lust- und Schmerzschrei dabei: mit Leid mit und aus sich brüllend: eben erst E symbolische Zeichen setzend, redend, aufgeregt, rot vor Wut über sich und sein blödes Sein. Aus einer nun schon Lang abstrakt verblödeten Sicht ist er scheinbar auch eingebildeter Über-Mensch als Über-Tier, zurück gedachter erster Mensch überhaupt. In Wirklichkeit und echt einsam ist er jedoch nur immer wieder der Rote, Verbrannte, Fleisch über Feuer gelegt und Adam sehr nah auf Evas glühendem Haupt und ihrer brennenden Haut <> Das Schreiben ist sein Brand und nicht vermittelbar oder übertragbar und keine Niederschrift festen Gehalts und kein begeistigendes Mittel zur Befeuerung vertrockneter Hirne.
Sonntag, 4. August 2013
vorn über hint unter Mensch II
den
Dingen sich übergeben
Die Inspiration zielt nur auf sich selbst, sie ist eine Analyse des Gefühls der einverleibten Dinge aus dem Bauch heraus: sie ist Selbstanalyse und Verdauungsprozess, sie ist das Bauchgefühl der Dinge, sie ist dingliche Eingebung, eine Äußerung des Eingegebenen, des vom verlangenden hungernden Körper herein Gnommenen, Einnahme, einName für den Erfolg des Verlangens.
Die Inspiration zielt nur auf sich selbst, sie ist eine Analyse des Gefühls der einverleibten Dinge aus dem Bauch heraus: sie ist Selbstanalyse und Verdauungsprozess, sie ist das Bauchgefühl der Dinge, sie ist dingliche Eingebung, eine Äußerung des Eingegebenen, des vom verlangenden hungernden Körper herein Gnommenen, Einnahme, einName für den Erfolg des Verlangens.
Dem sich
überhebenden Geist allerdings, der ein über Fressen ist, ein
endloses Schlingen, ist sie ein Widerstand gegen die Frucht und Fülle
der Erde, die ewig ungewollte Schwangerschaft, ihre Übelkeit und ein
durch sie und in ihrer inneren fremden Lebendigkeit ein er regtes R
Brechen.
Die
rechte ist Ergebnis harter physischer Arbeit, endloser körperlicher
Bewegung, ein Gehen zu auf die fernsten Dinge der geweiteten Welt,
der Weg weg von der Fülle des Magens, der Schwere des Bauchs, der
prallen Wampe der selbstverliebten Schlampe. Sie bleibt gern ein
Verlangen nach Hunger, sehnendes Zehren den Dingen zum wieder und
wieder Vergehen im Andern, verzehrend sich im Fass baren Wesen des
Dings, das mit ihm als Über-Restliches aus dem Andern geschieden
sein will.
Sie ist
einerseits einverleiblich für sich, das Strampeln und Wandern durch
eine Welt als Leib und bleibt andererseits als Ergebnis und Erkenntnisgrund
Allerwelt ihr am End nur das Selbst als Gehaltlos der Sprache, die
Seele, der ausgestoßene Rest eines anderen Leibes über und neben
ihm ihr Totes Verdautes im Sinn.
der sich vornehmende Mensch
der sich vornehmende Mensch
Ein
Mensch und Körper und Leib als unbegreiflicher Text wächst gegen
das gelehrte Tier mit dessen beliebigem Wissen und seinen göttlichen Geist
und selbstgefälligen Stolz, denkt den Sinn von innen, bildlich,
entblödet sich nicht, ein Selbst zu entblößen, sich teilen die
Sicht geteilte an sich mitzuteilen. Sein Selbst ist wertlos,
Eigenheit ist nicht im Sinn. Sinn ist sich ewig nur gleicher Unsinn des
absoluten Einen, ewige Wiederkehr eines erhabenen Unseresgleichen im
ZeichenReich.
um Weg hin weg und gegen den Sinn
Er aber gehört nicht zu den vornehmen oberfächlichen Sich-Selbst-Gleichen, den Wertvollen im Schein, den B und G zeichneten Papierenen. Heimlich leidet er an ihnen seit jeher. Sie hassen ihn, sind ihm lebensbedrohlich. Wertpapierene sind ein Hass allem Lebendigen / Wissen, dass Sinne hier auf ihnen schreiben, dass Leben sie erst Rschafft, sie schmutzig Bschreibt. Das ist das papierene Wissen, Gewissen gegen die Scham, Gelehrsamkeit, geistige Genügsamkeit in gesamt Werkes Überfluss. Ihre langweilige Schönheit und ihr verblassender Selbstwert sind nur Umfang zu reich für Verlangen, sind Sucht nach Sinn und blinder Hass auf den notgeborenen Zweifel der andern, sind sich überhebend am Leben, das andermensch ihnen aus macht. Sie haben nur ein Leben vor und an sich, vor sich die Erlösung in Reichtum und Übermacht, seligem Jenseits und an sich in Zeichen in Waren und Geld und Geltung als Krankheit und Schmerz in dem was für andere Wirkliche zählt: ihr Gehalt ist Leben verwandelt in grausame Lieb- und Leblosigkeiten. Ihr wahrer Sinn ist Nichts für sich und das Entleiben anderer und ein Aufgehen AllerMenschlichkeit in ihrem Rauch. FremderLeiber Untergang ist ihr einziger Sinn und Verfallen er/strebt/es/sein.
um Weg hin weg und gegen den Sinn
Er aber gehört nicht zu den vornehmen oberfächlichen Sich-Selbst-Gleichen, den Wertvollen im Schein, den B und G zeichneten Papierenen. Heimlich leidet er an ihnen seit jeher. Sie hassen ihn, sind ihm lebensbedrohlich. Wertpapierene sind ein Hass allem Lebendigen / Wissen, dass Sinne hier auf ihnen schreiben, dass Leben sie erst Rschafft, sie schmutzig Bschreibt. Das ist das papierene Wissen, Gewissen gegen die Scham, Gelehrsamkeit, geistige Genügsamkeit in gesamt Werkes Überfluss. Ihre langweilige Schönheit und ihr verblassender Selbstwert sind nur Umfang zu reich für Verlangen, sind Sucht nach Sinn und blinder Hass auf den notgeborenen Zweifel der andern, sind sich überhebend am Leben, das andermensch ihnen aus macht. Sie haben nur ein Leben vor und an sich, vor sich die Erlösung in Reichtum und Übermacht, seligem Jenseits und an sich in Zeichen in Waren und Geld und Geltung als Krankheit und Schmerz in dem was für andere Wirkliche zählt: ihr Gehalt ist Leben verwandelt in grausame Lieb- und Leblosigkeiten. Ihr wahrer Sinn ist Nichts für sich und das Entleiben anderer und ein Aufgehen AllerMenschlichkeit in ihrem Rauch. FremderLeiber Untergang ist ihr einziger Sinn und Verfallen er/strebt/es/sein.
Jesoide Bhüttler
+++ Die Hütte Gottes wird das weibliche Geschlecht vereinnahmen, mit ihm ein letztes Mal fett werden und anschließend – hell erleuchtet platzen ins finsterste nächtlichste Nichts. Denn erfüllt und schwanger wird sie mit dem Weib an sich nicht. An/sich wird nichts weiter gewesen sein als ein buntes Kleid. Zunächst allerdings wird alles engelgleich sein recht schafsköpfig und getrennt vom linken bockichten geilem Gesindel und darüber Einer B richtet vorn über Mensch: kommt dem Weibsgesindel der Menschensohn in seiner auferstandenen 'hübsch aufgerichteten' Herrlichkeit. Ein Haus als Harem ihres geliebten Herrn der ihm angelobten Huren Bude: Engel geht heim doch in sein erbreiches ererbtes Reich überreich. Säugt ihn und stülpt euch ihm über/Sinn. ++ Aber es wird all S zerreißen unvermeidlich unhaltbar S wie eine übervolle Blase. Blähungen höheren Unsinns Scheinschwangerschaft. Gelegentlich erkennt sich der Idiot und schreit der Wahrheit den eigenen Namen hin im 'höheren Blödsinn'. Und dann wird kein Erlöser der prallen Leere meer sein und keiner kommen mehr in und aus ihr, nur Zweifel und Staunen und Nichts als Verzweiflung. Keine Lehre bleibt und erhebt sich mehr im Finstern und in Scham gegen die Wirklichkeit. Im Sturm werden dem Erhöhten aus eigenen Gnaden Sinn und Sinne vergehen, die Engel ihm wieder genommen. Die entstellte Symbolik wird ihm ein weiteres Mal und für immer entwendet (vomir), sein Gewand deutlich sinnschwangere Pracht, seines Hauptes Stolz ihre LeibesFülle dem Geist loser Kastraten, noch einmal dreifach geringt: dreimal Leib abgewürgt und dreifach die Unfruchtbarkeit verjubelt - natürlich vom Hoch. Die GringBfriedigten werden dann nochmal bockig sein und gern der Hütte und an ihr fehlen. Und alle werden sie lose und endlich sich wirklich vergehn gegen ewigen Wahn und im begrenzten Leben aus Erden. + Unfehlbar ist dann nur noch der große finale schwangere Leib und sein heimlicher Platz auf der Erde und unter ihm blutig rotznass ein Männlein Sein trotzend ihrer Gewalt. Ein Platzen am letzten Loch dem Schlüssel, dem sich die Erde erschließt. Schwarz wird sein aller Sinn seiner steckt in der Erde drin. Menschlichkeit ist nur fettes Weib und Fruchtbarkeit Zufall und heillos Begehren und unfrommer Wunsch nordwestlich weiß und allesandre ist Not Tränen Schweiß und also der Regelung Ausgeburt südostwärts vorbei am Breiten Arsch auf engen Pfaden hin ein ins Lehm Paradies hint unter Gemeinschaft der dreifachen heulenden Einfaltigkeit.
man betrachte simpel das/die Vergehen der Kirche und ihrer Mannschaft stelle dann ihr Selbstverständnis (Matthäus Weltgericht) auf den Kopf und - mann trifft Wahrheit hint unter Sinn
sinnreich zerfällt bloß ein Geschwür (auch textlich) - was bleibt ist der Leib
kein Kreuzchen mehr übrig, kein Strich - nur ein AusgangsPunkt
Bildrichten ohn eigenen Anfang ohn End
Freitag, 2. August 2013
Der Affe vorn über und hint unter Mensch
Gibt es einen noch größeren Kontrast
als den zwischen der absoluten Liederlichkeit und Verkommenheit des
Weibs heute und der entsinnlichten gedankenfreien Vollkommenheit der männlichen Askese? Und dazu noch die Entfremdung von Ernst und Ironie. Im
Menschlichen sind nun auch wirklich restlos auseinandergetreten das
Tier-Selbst im Spiegel und das ZeichenSelbst der Seele der Dinge. Und
auseinander treibt es den Sinn in einen religiösen des Halbaffen
hint unter und einer sich als Gott denkenden Rechenmaschine vorn über
Mensch. Am Ende philosophiert der Affe aus dem Bauch heraus und lebt
Leib nur mehr hin vor sich im Dinglichen Waren Zeichen und Sinn.
Der letzte Rest erbärmlicher
viehischer Religiosität kommt daher Hand in Hand mit hirnloser
Gottlöserigkeit und entschiedener bewusst sich überzeichnender
überwertender nervtötender Toleranz. Staub- und mythische
Drecksammler des Geistes Schlammwühler verkannter vergangener
Männlichkeit und scheinbar analytische Selbstbefreier rein in unreflektierter Selbstherrlichkeit Selbstdarsteller und -beschreiber ringen mit sich und feiern sich gegenseitig als Krone der eigenen
Schöpfung und Ende und Sinn menschlicher Entwicklung. Fortschritt im Marsch. Unmenschliche Hin-Richter aus Überzeugung und reinem Glauben und ungläubige
Schlächter aus übermenschlichem Mitleid ziehen über ihr
Menschenvieh her. Machtloser Mensch und Weib wird gesondert in
unfruchtbar alt und unschuldig jung nebenbei. Fleisch- blut- scheißefressende
Menschenvertilger -erlöser übergeben entlöst sich in Sprüche der
pflanzen- und papierfressenden Rleuchteten Weisen gehüllt.
Äffisches Spiegel-Selbst enthülltes
entrindetes Hirn entblödet sich nicht und entblößt sich vor aller
Welt und sucht sich im endlich losen Untergang und findet sich in der
absoluten Vernichtung des eigenen Grundes des Fremden des Allerandern. Der
letzte Rest an Glauben braucht also eine Vergewaltigung seiner Selbst befriedigt und befreit sich in einem all-täglichen Mord. Mensch schon wieder knapp dran am Vieh er/kennt entschlüsselt sich lange noch nicht.
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