Samstag, 31. August 2013

Vorboten der Not

Es gibt die Begierde und die Wollust und die Lust und die Liebe. In beiden Paaren finden sich Mann und Weib vielleicht so ungefähr folgendermaßen. In Lust und Liebe sind sie ganz äußerlich und vermittelt, sind sie die Welt des Handels wie in ihr, Weib ist dabei Münze und der Mann dabei Ware. Waren beziehen sich im Wert aufeinander, im Geld und Gold sind sie noch etwas geerdet. Bei Begierde und Wollust ist Mann die Not und das Weib der Zwang, das Gebot: Sie fordert die Lust und die Liebe als Bedingung der Wollust und Er ist in seiner notdürftig. In Zeiten friedlichen Handels und Handelns ist seine Liebe ihr Verlangen zum Handeln und zu Ehe, ehe für sie mehr sein darf: und beide zur Hochzeit der Körper für sich kommen dürfen: Mann sich erzeugt als Ware durch Arbeit und Frau sich als Geld und goldig für beider spaßarmen Leib. In der Not, Zeit des Hungers verwickelt die Sache sich anders, sieht anders aus. Da wird Mann ein Raub der Begierde, vergeht in ihr, sich verletzend an ihr. Und das Weib sucht sich an ihr, verkümmert an ihr und die Begierde in ihrem Speck. Der Kummerspeck ist daher einer der fehlenden Liebe im Übermaß und schwindet in der Begierde als Zwang gegen Not.

Freitag, 30. August 2013

Er und Sie, Das und Das

Drei Ansätze*

Drei Verwandlungen: beschrieben die Geschichte des Menschen, ideal noch verfälscht. Adler und Schlage sind Heft und Schreibstift. Reines Zeichenreich. Idealismus. Meer**.

Das Kind mit dem Spiegel: die Wandlung der Fratze, Zeichen gegen die falsche Leere. Leib aus und gegen Zeichen. Im Mehr gebiert ES den eigenen Leib. Ihr Jüngstes aus seinem trächtigem Rasen: ewige irrsinnende Kindlichkeit***.

Der Wanderer: auf dem Weg der Größe, von der Erschütterung zur Seligkeit***. Mit-Wut und Mit-Liebe, vor Zorn und Sehnsucht (verletzt der Stolz, Klugheit erlöst?) weinte Zarathustra bitterlich. Was nun, wenn der neuen Kindlichkeit ein Fluch anhaftet? Was, wenn die Welt nicht nur nicht umgewendet neu gewertet und umgewertet bleibt und also nicht wieder in sich zusammenfällt (sich löst und verdichtet, überwertet wird und vernichtet, auch textlich, geschrieben und veröffentlicht, ausgedacht und abgeschlossen), sondern sich nun auch nicht mehr weitet in wachsende plappernde Unschuld und gewusste Freiheit und unendliches Glück**, sondern einmal in ewigem Zucken verhält? Ist das der Himmel? Oder Himmel und Hölle in Eins (G dicht über und unter der Erde): er und sie, das und das: ein dauerndes Zucken, ihr das, und Reissen, das sein, eines ewigen Gleichen****?


*Meine Lesart des Beginns von 'Also sprach Zarathustra', Teil I - III

Jesusworte:
**Thomas, Log. 18: er kann das Ende nicht erkennen, den Tod so nicht schmecken
***Thomas, Log. 2: von der Erschütterung zum Staunen eingebildeter Königlichkeit
****Thomas, Log. 111: Himmel und Erde werden sich entblättern und übereinander rollen

noch deutlicher:
1. Körperlichkeit als idealistischer Begriff eines Leiblichen
2. Verwandlung des eigenen Leibs, Geist wird leidende Leiblichkeit
3. Vergehen in unwürdiger Welt

Nachtrag:
Die Welt wird weder wieder in sich zusammenfallen - der Urgrund ist imaginär und unser Sein nicht verknallt -, noch wird sie ewig ins Nichts expandieren. Sie hat ein Ende im zuckenden Blödsinn.

Dienstag, 27. August 2013

Handgefaltet GHirn

Es Läuft alles Bewegte im Großhirn hinaus auf 1001 wilde Sprünge und blinde Sätze über so ungefähr zwei Quadratmeta Blödsinn und was ist dies dem fremden Verstand: unfassbar, ein unscheinbares graues Kästchen mit geregelten Maßen zum vernünftigen Sein. Was ist es seinen und seinem betrachtenden Sinnen: eine Bühne auf der die Gefühle versiegen, ein geriegeltes Buch voll geschüttelt mit Staben, ein Bild des Leibs aus erweichtem Stein, ein Traum von Mal zu Mal mit Siegel.

Es pflückt sich der Wissensgierige im Traum oder Märchen vom jungfräulichen Gestrüpp der Erkenntnis ein Äpfelchen - oder auch zwei. Und weint vor Glück über das Meer an Einbildung hin. Aber der Rausch vergeht und es bleibt das Gift der verdorbenen Einsicht.

Wenn man die Frau als Verführerin zur Vergifteten und Verdorbenen herabsetzt (gestraft mit Jungfräulichkeit und Regel) und die ursprünglich erniedrigte und falsche Schlange kriechender Männlichkeit erhöht zur Klugheit und zu gewalttätiger Bosheit und diese zur Entschuldigung in der Erbsünde des verwandelten Grundes enthebt und dem Mann genehm macht, dann wird notwendig auch noch ein gerechter Trampelgott freigesetzt als Sinn des Ganzen und die Einzigartigkeit und Souveränität des Mannes ist endlich vom Himmel gefallen. Das Weib und seine irdische irdene Leiblichkeit ist eine unveränderliche Konstante der Geschichte. Frau und Erde sind immer eins. Der Mann aber ist im Wesen veränderlich, ist erst kriechend in ihrem Staub und überhebt sich im hochfliegenden Stolz über sie und stürzt sich gern in seine 'reine' Erkenntnis oder verzweifelt daran.


In den einfachen Zeichen oder seinen kleinen Begriffen hat Mann reumütig sein Hirn der Schule des Dienens vermacht, erkennt sich sogar als zweifach verdorben: zur gekünstelten gelehrten Schauspielerei, seinen weibischer Betrug am Katheder und zum giftigen männlichen und mit Gift zum Verderben Befreiten, Trunkenen. Beide zusammen sind an sich berauscht: im gegenseitigen Vorwurf und im Wahn. Schneewittchen findet die Sache zum Kotzen: ihr Verehrter spielt Ernst den Philosophen und ist erschüttert vom angeblichen MärchenTraum. Hilflosigkeit der zahlreichen Deuter.

Übrig bleibt ein GHirn loser Text wie ein Leib, vorn über Sinn und hint unter Wirklichkeit, ein Nach-Denken der Interpreten über Umwerten, Überleben mit Mangel an Geltung und Geld, Überlegenheit durch Askese und und und ein Vergehen gegen alle Welt, und hin zu ihr und mit ihr sind sich alle eins in ihrer schaffenden weibischen Fürsorglichkeit.

Welcher Betrug ist bedeutsamer? Der des trunkenen Wahns, der in eingebildeter Männlichkeit seinen und anderer Menschen Körper vergiftet oder der des männlichen Größenwahn, der in gespielter Menschlichkeit Körper zerreißt? Rauschsuchtkranker und Possenreisser opfern sich gegenseitig unsere Leiber zu Millionen. Aber das ist die einzige Regel des MenschSeins: in der Not dem andern sich nicht zu verpflichten. Hat nicht gegen diese Regel der Herr die Ehe erdacht. Die Ehe ist für die Niederen und Schwachen, der Strick, der sie festhält fürs große Schlachten.

Montag, 19. August 2013

Herz und Hirn

Der einzige Teil des menschlichen Körpers, der bedenkenlos transplantiert werden kann, ohne dass es dem Empfänger eine wesentliche Veränderung von Persönlichkeit und seelischem und körperlichem Befinden verursacht, ist das Großhirn, die hohe gefaltete Rinde. Möglicherweise befinden sich dort zwar auch Überbleibsel alter erinnerter Besonderheiten, die es mitnimmt. Diese werden aber nach der Übertragung her und hin als unbrauchbarer Rest des GHirns sogleich entweder vom neuen Körper vernichtet oder in sein tiefes Traumreich des Bösen verbannt. Der größte Teil des Speichers und sein neuer Freiraum sind sofort aufnahmefähig für alle äußeren Wahrheiten und die neue Person. Die neuen zur ihrer Seele, zum Leib passenden Erinnerungen werden sich allmählich finden im Oberstübchen, sich schon einfinden und zurecht finden, sich in ihm abfinden. Die Seele darf so gleich wieder hinauf und ins Freie. Ein kleiner Rest der alten mit- und hingerissenen Seligkeit wurmt vielleicht gelegentlich den neuen Körper ein wenig im Schlaf.

Vor einer Entnahme des Gehirn muss allerdings die sog. Leibwertlosigkeit festgestellt werden von Gutachtern mit großer Erfahrung in der Verurteilung von Menschen.

Das Herz hingegen ist nicht übertragbar. Jeder weiß, es bildet mit dem Bauch eine untrennbare Einheit. Herz und Bauch eines Menschen gehören zusammen wie Mutter und Kind. Getrennt verliert diese Mutter den Verstand und ihr Kind seine Seele. Ein neues Herz macht aus dem Menschen ein zerissenes seelenloses Untier.

Sonntag, 18. August 2013

Vom rechten Klauben

Das ist nun also veröffentlicht uns verkündetes und allmählich zum Gesetzesgeschwür anwachsendes Mitleid, dem sich als narbenharter Grund eine verstümmelte Gesundheit unterschiebt. Die Krankheit reicht wohl nicht, sie muss noch unterhalten werden, bis sie verdichtet und verhärtet sich zum Sinn und dessen Über-Sinn aus Geld und Gold. Wie ist dem Menschen doch der Sinn verdreht, Gesundheit wird zu Schuld und Scham, Körperliches zu Sünde, Leib selbst erfüllt mit hohlem hohem wachsendem Kredit. Deutlicher: also wird Gesetz dies Gesetzte zum Wirkgeschwür verschriebener entfremdeter Gedanken. Schulden erzeugen Narben und aus Narben wird als wuchernde Krankheit verhärtetes Fleisch. Und wieder mit leidend zurück gedacht: Gesetz verlangt Opfer für Glauben. Zusammengefasst: so geht Religion: Totschlagen für schriftliche Offenbarung Schlachten für die Erlösung in massenhafter industrieller Körpervermischung -verdichtung -verwertung und Heil dem heiligen Zwang.

Einer soll sich in tauber bewusstloser ErGbenheit das Herz aus dem Leib reißen lassen, ein anderer sich ein Herz nehmen und mit ihm für immer des anderen Leid, entnervt und vergiftet. Beide geben und nehmen nur Leid. Das ist Mitleid: ein irrer Leibertausch.

Doch Mitleid wird bald schon Leib und erstirbt. Niemand hat das Recht, einen andern mit seinen Organen zu quälen.

Falsche Liebe drängt sich da anderen auf getarnt als Spende und Vergewaltigung nennt sich Recht. Ist Liebe nicht der größte Betrug sieht sich immer im anderen Körper.

Einfache Liebe ist zwei: ein Vergehen der Leiber ineinander und auseinander. Ineinander überfließend mit Drang und auseinander versagend sich Zwang. Für den Leib gibt es keine mitleidende reine Liebe, sondern nur eine geteilte Mit-Lust und eine übernommene Mit-Wut.

So wie Eigentum und Macht der vorgestellte Schluss- und Fluchtpunkt des Idealismus, des Denkens in Wert und Waren sind und letzter Halt des Lügensinns, ist das dem Leib dazu verordnete Mitleid letzter Halt seines vorgestellten Leids und und die letzte Religion.

Wurde in höchster Zeit uns Eins wieder zu Zwei nun im rechten Klauben?

Und verkennen wir nicht im fernen 'blutigen Chaos' am Leib südöstlich des Sinns, was uns bald einmal auch erblüht? Eine neue Liebe frei mit Lust und mit Wut?

Freitag, 16. August 2013

Bekehrung

Soweit der einzige Leser der großen Öffentlichkeit der ihm unbegreiflichen Leiber unabhängiger Schreiber habhaft werden kann, wird er bestrebt sein, sie zu sich zu bekehren. Zunächst wird die Folter sie belehren, überzeugen, dass ihr Heim ist sein Reich. Er wird sie reinigen in heiliger Qual, ihre Männlichkeit auf Dauer hängen, Weiblichkeit wird durch sie endlos brennen. Ein Flattern und Wehen werden sie und ihre Schriften sein im Wind, zerissen die Seiten und ein Fliegen der Blätter im Sturm. Sie sind aber stets ewig Unwillige, interesselose Unschuldige und er braucht schließlich und notwendig gegen sie höchste Gewalt und bald sind sie mund- oder mausetot. Ihre Befreiung in diesem Sinn heißt er für sich Taufe. Es ist das Erlöschen seiner Gier, sein Untertauchen, Besäufnis in fremdem Blut. Ihre 'Erlösung' und ihr Schreien wird ihm zu Gesang und Gebet der Einsicht und ihr Flug zum Himmel im Rauch des verbrannten Fleisches wird ihm zum Wiegen und Biegen des eigenen Leibs im ungelenken Tanz und das Verscheiden, Vergessen wird seine Lebendigkeit in orgiastischer Wackelei.

Reiche


Des Lesers, Schauspielers, der Politiker, Wissenden Reich kommt von eigenen Gnaden daher, es ist eigener Schöpfung Körper, die selbst erzeugte Öffentlichkeit, gewollte Hohlheit, erfundene Allgemeinheit. Sie alle sind der Staat, sie machen die geistige Freiheit und sachliche Schreiberei zu ihrer Bestimmung, Verfassung, und erklären die Unabhängigkeit vom Ableben für sich und sie als unverträglich mit dem enthemmten vergänglichen Leib. Jeder andere Text, der nur verträglich ist mit sich selbst, ist ihnen ZerrSpiegel und Hohn und wird für sie wegen widersetzlicher Gemeinheit gegen die Einigkeit der Einzigen, Rechten, zu einem Verbrechen der Gesinnung und organisiertem Unrecht, zur Untat. So sondern sich Staat und Reiche von der verfallenden Wirklichkeit.

Donnerstag, 15. August 2013

Der vereinsamte Schreiber


Der vereinsamte Schreiber entsteht aus einem, dem sich die Öffentlichkeit versagt, er wird Leser des eigenen Textes, der sich ihm fremd entfaltet und sich seiner Herrschaft verweigert. Er wird reiner Leib mit papierenem Kleid. Er wird Seher und Deuter wider die einfallenden Zeichen und Wahrsager mit Rätsel-Worten, die ihm selbst entwendet sind, er wird blind und stumm gemacht durch die Schreibarbeit, sein Leid, von den Lebendigen ausgegrenzt. Wenn sich der Text von ihm löst, wird seine Blöße, Bescheidenheit, Schüchternheit anderen Hass und er wird gejagt, eingefangen, eingesperrt und wenn sein eigenartiges wehes Texten ihn immer noch überkommt, wird er tot gemacht. Er wird verschwiegen vom einzigen Leser, der seine Texte nicht mag und nicht braucht und seine Wahrheiten werden verfälscht zur Warnung, als gäbe es für ihn eine Alternative zum alle und alles zersetzenden Erraten des wirklichen Menschen, er wird zum Genie gemacht, zum Verkünder des Wahren im Wahn, als gäbe es da noch einen Übersinn zur Verdichtung von Text und Leib mit Fleisch und Blut.

Der einzige Leser

Der einzige Leser ist einer, der Glauben verbreitet, ein Auserwählter, den sich irgendein Gott zum Werkzeug gemacht hat, und der andere Schreiben machen muss, weil er für seine Gedanken keine eigenen Ausdruck hat. Der gläubige Stumpfsinn hat keine eigenen Gedanken, keine Worte für sich. Jedoch ist er die vollkommene Schauspielerei, ganz äußerlich und hat die Macht der Öffentlichkeit. Er ist der vorgestellte große Wert aller Dinge und ihrer verhandelbaren aufgeschriebenen Echtheit der Waren, das absolute Maß des Geldes dafür und das Unmaß der endlosen Zahl seiner Bücher. Der einzige Leser lässt über sich schreiben, macht sich die Autoren zum namenlosen Gefolge, zum Schatten. Er ist in der Sonne, im Licht, birgt in den Schreiben der anderen sich, gibt ihnen einheitlich sein Gesicht. Er ist Gott als Autor auf Erden, ihm wird zugearbeitet und zugeschrieben, was für ihn in der Ein/Bildung schon immer sein war. Der einzige Leser ist ein Dieb der Worte und ein schwacher Texter im Wahn. Er ist unschuldig und selig im Nehmen des fremden Geists.

Mittwoch, 14. August 2013

von der Unzeit zur höchsten Zeit


Zeit

die Zeichen erzeugen die Zeit, denn sie haben nur Wert und keine Beständigkeit

darum ist auch Gott, der uns alle Zeichen Gschickt, ein Geist und nie gegenwärtig, vergangen und künftig nur, reine Vergänglichkeit, ein sterblich R
Gott ist in allem und Eins, Selbst,  einerlei und immer schon leer verhungert verwesend


Raum

Raum ist ein Leib zwischen Nichts und Sein, vorzeitige Gegenwertigkeit
er ist ein wollüstiges Nicht-Sein gegen die Not, bewusst lose Gier, Verlust aller Sinne und vor Zeichen der Sinnlosigkeit

darin begründet ist des Menschenleibes Unsterblichkeit - sind alle Leiber uneins, in einem gleich und also ewig leiblich fleischlich beständig


Traum

zwischen Raum und Zeit liegt der Traum
er ist das verfeinerte Nichts, des Raums Wertlosigkeit
er ist der Schatten des Leibs
in ihm fallen die flachen falschen Zeichen der Zeit zurück in die Räumlichkeit

im Traum nur verleiht der Mensch Gott einen unsterblichen Leib, erniedrigt sich zur schlaffen und schlafenden Seligkeit schmarotzender fetter satter Leiblichkeit eines irdischen Himmelreichs


Tod

Zwischen Raum und Zeit, Unzeit und Hochzeit, Sein und Notwendigkeit, Hungerfraß und Unersättlichkeit, sinnlichem Leib und ersehnter Erlösung im Sinn

liegt des Träumers hin Scheiden in Bergen des Glücks

der wirkliche Tod in höchster Zeit, das Vergehen des Leibs überzeitig bringt keine Seligkeit, er ist das Über All, Aus dem mächtigen Gott, ein Blasen des Geists, hin sich Richten in Schriftlichkeit, unfassbar Reich im UnendlichN, Zahl bar jäh der Sinnlichkeit

Sonntag, 11. August 2013

Handgreiflichkeiten

Bewusstsein ist Leid und je mehr man Leib ist, umso mehr vergeht einem das Leid. Man kann sich wundernd leidend abwenden vom Sinn oder sich wandernd dagegen vergehen.

Wunder sind nur ein Wachsen und Mehren des Leibs in der Welt, ein Sieg gegen Geist: Mensch holt sich Körper zunächst als fremden zurück. Im Wunder jedoch erstarkt schon der Leib und schwindet allmählich die eingebildete Geistlichkeit mit ihrer gelehrten Hold- Blödseligkeit im überDachten Göttlichen. Es fehlt noch der rechte Begriff.

Wunder sind immer handgreiflich, die Wirkung ist immer leiblich, die Wahrheit ist ihr Vergehen gegen die Natur und lässt sich dort auch erwandern und schließlich ist das Gleichnis ein Rückzug in die Schrift und ein Rückbezug der Einsicht auf den Leib und sie entblößt ihm als Leid. Es bleibt nur noch ein durchsichtig Bild eines Wunders der Verwundung. Ein Gleichnis für wahr zu nehmen ist Analytikertugend und -verdienst: also zahlt der Kranke weder für Heilung noch Wahrheit, sondern nur für die Heiligsprechnung im Wahn der Öffentlichkeit. Also läuft nicht ein Geist oder Gott auf dem Wasser, sondern die Erkenntnis überwindet sich in der Not. Sie ist ein Verwundern des Leibs oder sein Wandern gegen sie.

Bewusstsein ist ganz einfach ein Nicht-Leib-Sein und daher Leid, eine Art von Entleibung. Mensch ist entleibt und der Schmerz die Arbeit fügt ihm den Leib wieder zu. Es ist nicht die angebliche Körperkontrolle des ruhenden Leibs, die befreit. Falsch ausgerichtet. Darum erhebt sich der vom Selbst in seiner Aufmerksamkeit Gefesselte auch nur aus einer End-Krampfung in neuer kranker überhöhter Vergeistigung Bewusstheit und er hebt sich starr nur zum Schein gegen Schwere im Geist hinauf in den eigenen Lügen-Sinn. Es braucht der faul sitzende Unsinn die langgezogenen Ohren zum Fliegen den Betrug und den blöden Zauber des schwebenden Körpers und einen betäubten Zuschauer dazu.

'...wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehn und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen: – man erfliegt das Fliegen nicht!' Er fliegt: er lügt: erkennt als schmerzhafte Wahrheit die Gesetze der Schwerkraft.

Zum Heil des Leibs muss man Geist nur ent-gehen. Ein Leib der geht und rennt, hat übrigens auch Wasser Not, die Not des Leibs eignet sich Wasser an. Geist hingegen steht über allem, ist nicht Leib der im tiefen Wasser wirklich vergeht. Dies Bild ist doch offenbar den Sinnen und dem Verstand klar wie das nasse Element: ein Wanderer geht, entgeht Geist und Gott und macht sich Wasser in Not leiblich zu eigen. Darum versinkt auch der dämliche Jünger in seinem Glauben zwischen Sinnsucht und Unsinn. Einer ersäuft, während der andere säuft. Der Jünger und Anhänger und RSäufer ist ein Konstrukt, er hat noch keinen echten Durst, nur seine Suche und Sucht. Er ist noch nicht auf dem Weg. Das Wasser hat er schon. Und es hat ihn. Echter Leib verordnet sich hingegen auf mütterlich weiblich fürsorglich sinnlichen Rat eine Erfahrung und Spazier- und gütliche Wasserkur. Seelisches Leid geht unter Körper steht auf zu lang laufend tätigem leiblichen Genügen und herzlicher Genügsamkeit. Geistlich Gelehrter wundert sich nur immer über Bescheidenheit.

Wasser ist auch Leib als GWässer. Laufen darüber ist wahre Erkenntnis des Leibs. Erkenntnis ist jedoch nicht göttlich. Dies ist nur ein Gleichnis: und der verlorenen Rede Sinn.

Aus der Sicht der Jünger war R ein wanderndes Wunder, ein wahrer Irrtum, ein eingebildetes Wahres, Ahnung eines erlösten Leibs. Alle waren erstaunt ohne Einsicht, einer - der beste, der Freund - hat leiblich sein Verkennen erraten S sich ereignet und er sich erhängt.

Die EnTe ist ein bildhafter Vergleich, ein Irrtum der sich verhängt hat im Wahren. Scheinbare Wirklichkeit. Sie ist nur die schrifliche Empörung der Bewusstheit aus verdorbenem krankem Leib, ein Winden des erhöhten persönlichen uneinsichtigen im unschönen eigenen äußerlichen gefangenen zum ihm schönen fremden und gegen die eigene Hinfälligkeit Sterblichkeit. S wurde eine Lüge aus einer RZählung: ein Gespenst auf dem Wasser, ein fliegender Gott der Inkontinenz heiligen Geists. Die Erfindung der fliegenden Inkontinenz ist ein historisches Ereignis und gehört der gesamten Menschheit in ihrer höchsten Verblödung. Seit der Zeit ist die Taufe nur noch symbolisches Be- und Ersaufen.

Ein winziger scheinbar nichtiger ganz unwichtiger Zwischentext lässt erahnen: in Wirklichkeit ging R einfach nur auf den Berg, mühsam, volksam des Leibes Not und hatte wohl auch etwas Wasser da bei sich. Das ist der kleine wahre Kern der Geschichte.



Mir zur künftigen Erinnerung:
'Handgreiflichkeit' ist gerichtet gegen 'heilendes Handauflegen'
richtiges Wundern kann jeder wie Schreber in jeder IrrenAnstalt erleiden, ist Behandlungsfolge
faul sitzender Unsinn mit langgezogenen Ohren = unterwürfiger Beamter? - eher Buddha in seiner göttlich bildlichen Verwandlung
überdachte Göttlichkeit = Gotteshaus
zwischen Leibesnot = Erste Brotvermehrung (Mk 6,30 ff.) und den J. hinterherrennenden Kranken = Heilung in der Landschaft Gennesaret (Mk 6,53 ff.) - krankes Mitläufertum der Jünger - findet sich das missglückte Gleichnis von Jesus auf dem Wasser (ein Wunder ist nur, dass Menschen lesen können, obwohl sie nicht sehen)
Bescheidenheit: gibt es denn irgenwo etwas das nicht in ihm und Sinnerichten und Leib ist? Allenfalls eine Umgebung, die ihm Gesundheit und leibliches Wohlsein bringt und erhält
Erhängt: es können nicht zwei gleichzeitig die Hand im Schüsselchen (Mt 26,23) haben: einer erhängt sich und platzt: das sind wahre Freunde und Jünger, die wie überreife Feigen am Baum hängen ...

Erinnerung


Es gibt keine Tiefe im Sinn oder eine Untiefe des Geistes. Tief – sind nur die Organe im Körper. Uneinnehmbar ist er und sind sie wie die Feste unter der Oberfläche des Alltags. Herausgerissen sind sie ohne das Feuer, das leibliche des Leids, nicht mehr feierlich, sind nur mehr zerrissen und eine Tiefe des Glaubens, der Leere, des Nichts. Noch wundert es mich, dass man dem Leib das Sich-Wundern entreisst und ein Mitleid im Riss ihm zum höchsten Wesen und Selbst und zur eingebildeten Seeligkeit macht: eine Wunde der Macht und Maschinerie und Chemie der modernen Medizin, der sezierenden sterilen Wissenschaftlichkeit und ihrer großen Welt. Der Körper ihrer ist heiliger fremder darüber oder krank hausend darin.

Wissen ist ein GegenGewicht meines Erinnerns. Abstraktion ist ein Ent-Äußern des Leibs. Noch hab ich meine fünf sechs Sinne bei mir und alle Organe ein stimmig Pfeifen aus Grund und auf Sinn. Mehr Tiefe ist hier für mich und an sich nicht drin. Die Tiefe der Eigner des Geists ist nur eine Spalte mir im Fleisch. Groß ist ihr Gehalt nur im Eigenen und zahlreich die geraubten Organe der andern. Der entwendete und entnervte Leib ist tot zerfetzt hinbereitet ihrem langgezogenen tiefen begeisterten Verzehren ein lochend Verschlingen.

Für den Körper gibt es nur eine Tiefe draußen in anderen Leibern: es ist die Eindringtiefe vorn über hint unter ihnen. Es gibt kein Bewusstsein und ein Darunter Darüber Dahinter sonst zum Sein. Dahier von mir nur den Begriff 'Körperlichkeit', über Fülle anstelle der Lehre: ein wörtliches Erleuchten der Welt, eine Projektionsfläche ZwischenWelt und AufLeib, Dingliches das vom Leib her mit Bildern und Worten parzelliert zu sein scheint. Alles andere aber ist wirklicher echter Leib. Rätselhaft und wunderbar ist die Verbindung der Leiber. Binnich. Klein dicht und schwer ist die Verknüpfung unser, ihre Leiblichkeit in vielen Knoten Organen unter der Haut des Körpers und Hirns. - Bloß viel leicht und weit entstellt ist ihr Begriff noch im Zeichenreich.

Samstag, 10. August 2013

Feuerhund



War es nicht Zeit, und Meer, höchste Zeit war es, dass er sie Küste? Bevor sich durch grösster Thorheit über verzogene KLippen ein Fluß der Tränung Salz in See warf.



War es nicht höchste Zeit, dass er dem sprechenden Feuermund stillte die gierig entzündeten Lippen? Mit den seinen gedichtet zum freundlichen goldenen Lächeln (heimlich stumm Herz End R D).



Die höchste Zeit ist die der kürzesten Schatten wo Hirn verbrannt ist mit Mund und Münder in Schmelz und Schleim und Körper auf Körper keuchend verheißen.



Es kam ihm zu hoher Zeit noon, da nur noch Gespenster schrei'n und geschrieben der Ruf ihm ab und auf steht aus Schrift und sich erhebt aus Asche - ein Sinn wie der Rauch. 





(also sprach Z. von [meer oder weniger] großen Ereignissen)

Donnerstag, 8. August 2013

Häuteröte ...


... jetzt und gegen die viel zu viel versprechende künftige Morgen-:

man muss wider den Strich lesen denken und schreiben, gegen die Gedanken leben, die sich einem anbieten, jede moralische Bindung überwinden hin zum physischen Leid daran und darüber, seelisch und leiblich ausschweifend sein bis zur allgemeinen gänzlichen Zerrüttung der Nervenkraft und zum vollkommenen intim körperlichen und privat persönlichen und öffentlich sozialen Verderben

... oder doch am Meer bleiben und sich gelegentlich häuten und mehr und mehr schreiben, also: ' ... von heut zu morgen ...'

... oder drittens: ein Dritter werden in gezügelter Leidenschaft, eindringend eindringlich in wildschöne Natur selbst erlesener Schriftlichkeit und lebendiger Gott - ein Tritt er für alle andern



(zu F.N., Morgenröte [500, 501, 502])

E


das E wollte auch mal hervorgehoben sein
S ist nämlich der furchtbarste unter den Analytikern

Montag, 5. August 2013

vorn über hint unter Mensch III

Allen Gehalt vollen Gedanken nun mitleidsvoll dies zum vorläufigen Trost: die Erleuchteten sind nicht die 'höheren Menschen', sondern Zurückgebliebene in der Entwicklung, embryonal schon vom Vorwärtsgang der Aufrechten Ausgelassene, Fröhliche, Übersehene, zufällig dem patriarchalen mörderischen Verblödungswahn Entgangene  <>  Der Über-Mensch ist der von Zeichen neu erzeugte Urmensch als Bild und Text, berichtigte Vorstellung eines einfachen und ersten Wesens über Tier, ein höheres Ding, das sich heute gern Untier ist, simpelster Mensch und nur einfach nicht oder ungern ein Stein, eine Pflanze, irgendwie nicht mehr und nur einfach mehr als Tier: Lust- und Schmerzschrei dabei: mit Leid mit und aus sich brüllend: eben erst E symbolische Zeichen setzend, redend, aufgeregt, rot vor Wut über sich und sein blödes Sein. Aus einer nun schon Lang abstrakt verblödeten Sicht ist er scheinbar auch eingebildeter Über-Mensch als Über-Tier, zurück gedachter erster Mensch überhaupt. In Wirklichkeit und echt einsam ist er jedoch nur immer wieder der Rote, Verbrannte, Fleisch über Feuer gelegt und Adam sehr nah auf Evas glühendem Haupt und ihrer brennenden Haut <> Das Schreiben ist sein Brand und nicht vermittelbar oder übertragbar und keine Niederschrift festen Gehalts und kein begeistigendes Mittel zur Befeuerung vertrockneter Hirne.

Sonntag, 4. August 2013

vorn über hint unter Mensch II

den Dingen sich übergeben

Die Inspiration zielt nur auf sich selbst, sie ist eine Analyse des Gefühls der einverleibten Dinge aus dem Bauch heraus: sie ist Selbstanalyse und Verdauungsprozess, sie ist das Bauchgefühl der Dinge, sie ist dingliche Eingebung, eine Äußerung des Eingegebenen, des vom verlangenden hungernden Körper herein Gnommenen, Einnahme, einName für den Erfolg des Verlangens.

Dem sich überhebenden Geist allerdings, der ein über Fressen ist, ein endloses Schlingen, ist sie ein Widerstand gegen die Frucht und Fülle der Erde, die ewig ungewollte Schwangerschaft, ihre Übelkeit und ein durch sie und in ihrer inneren fremden Lebendigkeit ein er regtes R Brechen.

Die rechte ist Ergebnis harter physischer Arbeit, endloser körperlicher Bewegung, ein Gehen zu auf die fernsten Dinge der geweiteten Welt, der Weg weg von der Fülle des Magens, der Schwere des Bauchs, der prallen Wampe der selbstverliebten Schlampe. Sie bleibt gern ein Verlangen nach Hunger, sehnendes Zehren den Dingen zum wieder und wieder Vergehen im Andern, verzehrend sich im Fass baren Wesen des Dings, das mit ihm als Über-Restliches aus dem Andern geschieden sein will.

Sie ist einerseits einverleiblich für sich, das Strampeln und Wandern durch eine Welt als Leib und bleibt andererseits als Ergebnis und Erkenntnisgrund Allerwelt ihr am End nur das Selbst als Gehaltlos der Sprache, die Seele, der ausgestoßene Rest eines anderen Leibes über und neben ihm ihr Totes Verdautes im Sinn.

der sich vornehmende Mensch


Ein Mensch und Körper und Leib als unbegreiflicher Text wächst gegen das gelehrte Tier mit dessen beliebigem Wissen und seinen göttlichen Geist und selbstgefälligen Stolz, denkt den Sinn von innen, bildlich, entblödet sich nicht, ein Selbst zu entblößen, sich teilen die Sicht geteilte an sich mitzuteilen. Sein Selbst ist wertlos, Eigenheit ist nicht im Sinn. Sinn ist sich ewig nur gleicher Unsinn des absoluten Einen, ewige Wiederkehr eines erhabenen Unseresgleichen im ZeichenReich.

um Weg hin weg und gegen den Sinn


Er aber gehört nicht zu den vornehmen oberfächlichen Sich-Selbst-Gleichen, den Wertvollen im Schein, den B und G zeichneten Papierenen. Heimlich leidet er an ihnen seit jeher. Sie hassen ihn, sind ihm lebensbedrohlich. Wertpapierene sind ein Hass allem Lebendigen / Wissen, dass Sinne hier auf ihnen schreiben, dass Leben sie erst Rschafft, sie schmutzig Bschreibt. Das ist das papierene Wissen, Gewissen gegen die Scham, Gelehrsamkeit, geistige Genügsamkeit in gesamt Werkes Überfluss. Ihre langweilige Schönheit und ihr verblassender Selbstwert sind nur Umfang zu reich für Verlangen, sind Sucht nach Sinn und blinder Hass auf den notgeborenen Zweifel der andern, sind sich überhebend am Leben, das andermensch ihnen aus macht. Sie haben nur ein Leben vor und an sich, vor sich die Erlösung in Reichtum und Übermacht, seligem Jenseits und an sich in Zeichen in Waren und Geld und Geltung als Krankheit und Schmerz in dem was für andere Wirkliche zählt: ihr Gehalt ist Leben verwandelt in grausame Lieb- und Leblosigkeiten. Ihr wahrer Sinn ist Nichts für sich und das Entleiben anderer und ein Aufgehen AllerMenschlichkeit in ihrem Rauch. FremderLeiber Untergang ist ihr einziger Sinn und Verfallen er/strebt/es/sein.


Jesoide Bhüttler

+++ Die Hütte Gottes wird das weibliche Geschlecht vereinnahmen, mit ihm ein letztes Mal fett werden und anschließend – hell erleuchtet platzen ins finsterste nächtlichste Nichts. Denn erfüllt und schwanger wird sie mit dem Weib an sich nicht. An/sich wird nichts weiter gewesen sein als ein buntes Kleid. Zunächst allerdings wird alles engelgleich sein recht schafsköpfig und getrennt vom linken bockichten geilem Gesindel und darüber Einer B richtet vorn über Mensch: kommt dem Weibsgesindel der Menschensohn in seiner auferstandenen 'hübsch aufgerichteten' Herrlichkeit. Ein Haus als Harem ihres geliebten Herrn der ihm angelobten Huren Bude: Engel geht heim doch in sein erbreiches ererbtes Reich überreich. Säugt ihn und stülpt euch ihm über/Sinn. ++ Aber es wird all S zerreißen unvermeidlich unhaltbar S wie eine übervolle Blase. Blähungen höheren Unsinns Scheinschwangerschaft. Gelegentlich erkennt sich der Idiot und schreit der Wahrheit den eigenen Namen hin im 'höheren Blödsinn'. Und dann wird kein Erlöser der prallen Leere meer sein und keiner kommen mehr in und aus ihr, nur Zweifel und Staunen und Nichts als Verzweiflung. Keine Lehre bleibt und erhebt sich mehr im Finstern und in Scham gegen die Wirklichkeit. Im Sturm werden dem Erhöhten aus eigenen Gnaden Sinn und Sinne vergehen, die Engel ihm wieder genommen. Die entstellte Symbolik wird ihm ein weiteres Mal und für immer entwendet (vomir), sein Gewand deutlich sinnschwangere Pracht, seines Hauptes Stolz ihre LeibesFülle dem Geist loser Kastraten, noch einmal dreifach geringt: dreimal Leib abgewürgt und dreifach die Unfruchtbarkeit verjubelt - natürlich vom Hoch. Die GringBfriedigten werden dann nochmal bockig sein und gern der Hütte und an ihr fehlen. Und alle werden sie lose und endlich sich wirklich vergehn gegen ewigen Wahn und im begrenzten Leben aus Erden. + Unfehlbar ist dann nur noch der große finale schwangere Leib und sein heimlicher Platz auf der Erde und unter ihm blutig rotznass ein Männlein Sein trotzend ihrer Gewalt. Ein Platzen am letzten Loch dem Schlüssel, dem sich die Erde erschließt. Schwarz wird sein aller Sinn seiner steckt in der Erde drin. Menschlichkeit ist nur fettes Weib und Fruchtbarkeit Zufall und heillos Begehren und unfrommer Wunsch nordwestlich weiß und allesandre ist Not Tränen Schweiß und also der Regelung Ausgeburt südostwärts vorbei am Breiten Arsch auf engen Pfaden hin ein ins Lehm Paradies hint unter Gemeinschaft der dreifachen heulenden Einfaltigkeit.


man betrachte simpel das/die Vergehen der Kirche und ihrer Mannschaft stelle dann ihr Selbstverständnis (Matthäus Weltgericht) auf den Kopf und - mann trifft Wahrheit hint unter Sinn

sinnreich zerfällt bloß ein Geschwür (auch textlich) - was bleibt ist der Leib

kein Kreuzchen mehr übrig, kein Strich - nur ein AusgangsPunkt

Bildrichten ohn eigenen Anfang ohn End

Freitag, 2. August 2013

Der Affe vorn über und hint unter Mensch


Gibt es einen noch größeren Kontrast als den zwischen der absoluten Liederlichkeit und Verkommenheit des Weibs heute und der entsinnlichten gedankenfreien Vollkommenheit der männlichen Askese? Und dazu noch die Entfremdung von Ernst und Ironie. Im Menschlichen sind nun auch wirklich restlos auseinandergetreten das Tier-Selbst im Spiegel und das ZeichenSelbst der Seele der Dinge. Und auseinander treibt es den Sinn in einen religiösen des Halbaffen hint unter und einer sich als Gott denkenden Rechenmaschine vorn über Mensch. Am Ende philosophiert der Affe aus dem Bauch heraus und lebt Leib nur mehr hin vor sich im Dinglichen Waren Zeichen und Sinn.

Der letzte Rest erbärmlicher viehischer Religiosität kommt daher Hand in Hand mit hirnloser Gottlöserigkeit und entschiedener bewusst sich überzeichnender überwertender nervtötender Toleranz. Staub- und mythische Drecksammler des Geistes Schlammwühler verkannter vergangener Männlichkeit und scheinbar analytische Selbstbefreier rein in unreflektierter Selbstherrlichkeit  Selbstdarsteller und -beschreiber ringen mit sich und feiern sich gegenseitig als Krone der eigenen Schöpfung und Ende und Sinn menschlicher Entwicklung. Fortschritt im Marsch. Unmenschliche Hin-Richter aus Überzeugung und reinem Glauben und ungläubige Schlächter aus übermenschlichem Mitleid ziehen über ihr Menschenvieh her. Machtloser Mensch und Weib wird gesondert in unfruchtbar alt und unschuldig jung nebenbei. Fleisch- blut- scheißefressende Menschenvertilger -erlöser übergeben entlöst sich in Sprüche der pflanzen- und papierfressenden Rleuchteten Weisen gehüllt.

Äffisches Spiegel-Selbst enthülltes entrindetes Hirn entblödet sich nicht und entblößt sich vor aller Welt und sucht sich im endlich losen Untergang und findet sich in der absoluten Vernichtung des eigenen Grundes des Fremden des Allerandern. Der letzte Rest an Glauben braucht also eine Vergewaltigung seiner Selbst befriedigt und befreit sich in einem all-täglichen Mord. Mensch schon wieder knapp dran am Vieh er/kennt entschlüsselt sich lange noch nicht.