Es gibt keine Tiefe im Sinn oder eine
Untiefe des Geistes. Tief – sind nur die Organe im Körper.
Uneinnehmbar ist er und sind sie wie die Feste unter der Oberfläche des Alltags.
Herausgerissen sind sie ohne das Feuer, das leibliche des Leids,
nicht mehr feierlich, sind nur mehr zerrissen und eine Tiefe des Glaubens, der
Leere, des Nichts. Noch wundert es mich, dass man dem Leib das
Sich-Wundern entreisst und ein Mitleid im Riss ihm zum höchsten
Wesen und Selbst und zur eingebildeten Seeligkeit macht: eine Wunde
der Macht und Maschinerie und Chemie der modernen Medizin, der
sezierenden sterilen Wissenschaftlichkeit und ihrer großen Welt. Der Körper ihrer ist heiliger fremder darüber oder krank hausend darin.
Wissen ist ein GegenGewicht meines Erinnerns. Abstraktion ist ein Ent-Äußern des Leibs. Noch hab ich meine fünf sechs Sinne bei mir und alle Organe
ein stimmig Pfeifen aus Grund und auf Sinn. Mehr Tiefe ist hier für
mich und an sich nicht drin. Die Tiefe der Eigner des Geists ist nur eine Spalte mir im Fleisch. Groß ist ihr Gehalt nur im Eigenen und zahlreich die geraubten Organe der andern. Der entwendete und entnervte Leib ist tot zerfetzt hinbereitet ihrem langgezogenen tiefen begeisterten Verzehren ein lochend Verschlingen.
Für den Körper gibt es nur eine Tiefe
draußen in anderen Leibern: es ist die Eindringtiefe vorn über hint
unter ihnen. Es gibt kein Bewusstsein und ein Darunter Darüber
Dahinter sonst zum Sein. Dahier von mir nur den Begriff 'Körperlichkeit', über Fülle anstelle der Lehre: ein wörtliches Erleuchten der Welt, eine
Projektionsfläche ZwischenWelt und AufLeib, Dingliches das vom Leib
her mit Bildern und Worten parzelliert zu sein scheint. Alles andere aber
ist wirklicher echter Leib. Rätselhaft und wunderbar ist die Verbindung der Leiber. Binnich. Klein dicht und schwer ist die Verknüpfung unser, ihre Leiblichkeit in vielen Knoten Organen unter der
Haut des Körpers und Hirns. - Bloß viel leicht und weit entstellt ist ihr Begriff noch im Zeichenreich.