Zeit
die Zeichen erzeugen die Zeit, denn sie
haben nur Wert und keine Beständigkeit
darum ist auch Gott, der uns alle
Zeichen Gschickt, ein Geist und nie gegenwärtig, vergangen und künftig
nur, reine Vergänglichkeit, ein sterblich R
Gott ist in allem und Eins, Selbst, einerlei und immer schon leer verhungert verwesend
Raum
Raum ist ein Leib zwischen Nichts und
Sein, vorzeitige Gegenwertigkeit
er ist ein wollüstiges Nicht-Sein
gegen die Not, bewusst lose Gier, Verlust aller Sinne und vor Zeichen
der Sinnlosigkeit
darin begründet ist des Menschenleibes
Unsterblichkeit - sind alle Leiber uneins, in einem gleich und also
ewig leiblich fleischlich beständig
Traum
zwischen Raum und Zeit liegt der Traum
er ist das verfeinerte Nichts, des Raums Wertlosigkeit
er ist der
Schatten des Leibs
in ihm fallen die flachen falschen Zeichen der
Zeit zurück in die Räumlichkeit
im Traum nur verleiht der Mensch Gott
einen unsterblichen Leib, erniedrigt sich zur schlaffen und
schlafenden Seligkeit schmarotzender fetter satter Leiblichkeit eines irdischen Himmelreichs
Tod
Zwischen Raum und Zeit, Unzeit und Hochzeit, Sein und Notwendigkeit, Hungerfraß und Unersättlichkeit, sinnlichem Leib und ersehnter Erlösung im Sinn
liegt
des Träumers hin Scheiden in Bergen des Glücks
der wirkliche Tod in höchster Zeit, das Vergehen des Leibs überzeitig bringt keine Seligkeit, er ist das Über All, Aus dem mächtigen Gott, ein Blasen des Geists, hin sich Richten in Schriftlichkeit, unfassbar Reich im UnendlichN, Zahl bar jäh der Sinnlichkeit