Mittwoch, 14. August 2013

von der Unzeit zur höchsten Zeit


Zeit

die Zeichen erzeugen die Zeit, denn sie haben nur Wert und keine Beständigkeit

darum ist auch Gott, der uns alle Zeichen Gschickt, ein Geist und nie gegenwärtig, vergangen und künftig nur, reine Vergänglichkeit, ein sterblich R
Gott ist in allem und Eins, Selbst,  einerlei und immer schon leer verhungert verwesend


Raum

Raum ist ein Leib zwischen Nichts und Sein, vorzeitige Gegenwertigkeit
er ist ein wollüstiges Nicht-Sein gegen die Not, bewusst lose Gier, Verlust aller Sinne und vor Zeichen der Sinnlosigkeit

darin begründet ist des Menschenleibes Unsterblichkeit - sind alle Leiber uneins, in einem gleich und also ewig leiblich fleischlich beständig


Traum

zwischen Raum und Zeit liegt der Traum
er ist das verfeinerte Nichts, des Raums Wertlosigkeit
er ist der Schatten des Leibs
in ihm fallen die flachen falschen Zeichen der Zeit zurück in die Räumlichkeit

im Traum nur verleiht der Mensch Gott einen unsterblichen Leib, erniedrigt sich zur schlaffen und schlafenden Seligkeit schmarotzender fetter satter Leiblichkeit eines irdischen Himmelreichs


Tod

Zwischen Raum und Zeit, Unzeit und Hochzeit, Sein und Notwendigkeit, Hungerfraß und Unersättlichkeit, sinnlichem Leib und ersehnter Erlösung im Sinn

liegt des Träumers hin Scheiden in Bergen des Glücks

der wirkliche Tod in höchster Zeit, das Vergehen des Leibs überzeitig bringt keine Seligkeit, er ist das Über All, Aus dem mächtigen Gott, ein Blasen des Geists, hin sich Richten in Schriftlichkeit, unfassbar Reich im UnendlichN, Zahl bar jäh der Sinnlichkeit