Freitag, 29. November 2013

Überwert

Ein Reißen der Wurzel war die eine Seite der Idiotie. Zurück jetzt zur anderen Seite, der Prophezeiung und Warnung.

Dem Überwert, dem absoluten Wert liegt eine Differenz zu Grunde, nicht ein konkreter Unterschied allerdings, sondern ein Gegensatz im Fehlen. Der Überwert ist das Geld im Schein. Zum höchsten Wert im Schein kommt der Kredit, ein Glaube in Geld. Geld und Glaube sind ein sich verwirrender Gegensatz in der Welt des vollkommenen Leeren. Sie fehlen sich beide zum Schein: immer fehlt einer dem andern im Sein. Fehlendes Geld und fehlender Glaube erzeugen im Wechselspiel sich als/den Überwert. Im Überwert überkreuzen sich ihre Fehler zeugen sich in ihm in flatternden Zeichen flackerndem Zwinkern, im klingenden Ziehen am Begriff Beschwerter.

Die Begeisterung mit Leid kommt daher als letzte und furchtbarste Waffe finsterster Menschlichkeit.

Die Kirche war einmal durchaus notwendig. Sie war für den neuen Glauben zum Fehlen jeden Halts die neue Bank. Das Bankgeschäft selbst allerdings hat man den Eltern des Eingottseins überlassen, die dem rheinholden Waren-Glauben als abgefallen vom alten galten. Aber auch das christliche Kindgottsein ist - oder war - ein Glaube des Abfalls, ist - oder war - auch nur vom alten Baum der Erkenntnis befallen. Der Kredit hat nun seine Bank und der neue Glaube die Kirche in meinem Verstand.

Der Leib ist in einer Welt der Gehaltlosen selbst haltlos und frei. Zum alten Glauben gehört in der neuen Ordnung und Zeit der 'falsche' Leib, zugewiesen einst der für den einenden Gott zur Einzigkeit auserwählten GVolkschaft. Und der neue Leib der beraubten gelöst verkrauten Masse wird verkehrt als wirklich (in Erdmenschwerdung) gekreuzigter in den Himmel geschickt. Aus eigenem Antrieb bewegt ein geblähter Körper sich. Der Herde wird ihre Wahrheit und Wirklichkeit in ein Bild verwandelt vor Augen gestellt. Sie erkennt sich nicht! Verhöhnt wird der Mensch und betet sich an als verspotteten Hammel am Kreuz, bezahlt noch den eigenen Henker für 's Schlachten, bedankt sich für 's fremde BSteuern des eigenen Leibs.

Der doppelt und dreifach geschundene Leib (z. B.: als Falschheit im Weib) hasst nun all so den immer nur einfach verkehrten (z. B.: in dem sich reinigenden Anhang der Männlichkeit).

Die Auseinandersetzung der Leiber im Begriff erzeugt eine seltsame Körperlichkeit mit der Weite des Sinns und dem Riss im und zum gespeicherten Wissens. Darin allein sind wir mit Paulus uns einig und eins.

Die Idiotie trifft aber allein für uns im selbsterkennenden Schwachsinn erneuert die Begeisterung und findet zur Waffe. Der Erde Leib ist übervölkert und will verschlankt wieder sein. Die Werbung des Aufschwungs in den Himmel ist schon und schön lange versandt - oder gesendet, Gott-Sohn sei Dank!

Zum Schein bar rennen Opfer selber zum Richten. Schwer sind die Treiber aus zu machen, bewegen sich unsichtbar im Schirm ihrer Bildung. Sie nennen sich Triebhaft der Liebe und Menschenfreund: eine Vereinigung von alter Lust und Gier: ein Zittern der greisen Wackel, Hand in Hand verdrehen sie sich um sich, Prediger des fehlendes Geldes und Wechsler fehlenden Sinns, Vertreter der Kirchen- und Geldhandlungen. Ihr größter Fischzug wird jedoch der letzte in der für sie ewig lügenden raubenden Staatsgewalt sein. Kein weiteres Meer eingeSchwerter verschWörter wird es uns geben.

Donnerstag, 28. November 2013

Die Wurzel des Übels

Paulus hat einen realen Toten seiner Zeit auferstehen lassen. Das gleiche Kunststück verkeleinert verfeinert hat die Religions- und Kirchenkritik des 19. Jahrhunderts geschafft. Sie hat hinter Paulus Schulderklärung doch tatsächlich  n o c h  einen Jesus entdeckt oder ihn halt da hin gestellt und angeblich endlich begriffen und geholt in unsere Zeit: den modernen Idioten, das Freizeit-Hanswürstchen, den Erholten der Zeitreisenden. Damit war (oder ist) Jesus wahrhaftig und endgültig dem Grab entnommen, denn er ist in jedem Herzen und als Wurm im GHirn angekommen. Jesus heißt nun 'Eva verhilf' uns zum ewigen KindischSein.

Einzig Brandes und Nietzsche hatten die Falschheit noch an der Wurzel gefasst.

Ich hab einen eigenen Mythos: Paulus war ein Mörder, wurde eingewickelt von einem Weib, hat also vielleicht geheiert. Für mich sprechen die Bilder. Damit war er bekehrt (nach vorn) und bereut. Unser neuer Idiot hingegen ist nicht nur unter die Decke oder den Deckel, sondern noch in den Leib des Weibs selbst zurückgezogen (worden) tief tief in ihn hinein in den Himmel der höchsten Oberflächlichkeit. Er ist nur noch ein Spiel blöder Zeichen im WarenLeib. Kein Wundertäter mehr (für einen sich wundernden Täter der Wunden) sondern ein Wunderbarer, der reine und ideale und gütige Mensch, ein offen barer jeder Schamlosigkeit. Er ist der letzte Mensch mit seinesgleichen: ein Schwachkopf mit dem Vorbild eines Idioten. Paulus und Mohammed hingegen waren echte Propheten und vom Geschlecht einer Frau umhüllt. Als beständiger fester Stumpf von Verstand sind sie Religionen stiften gegangen. Wir hingegen sind mit der ihnen fehlenden Männlichkeit in uns selbst nur gefangen und in unseren eigenen Wahn verwickelt. Ach wie sind wir so klein und doch so gewaltig gescheit.

Übrigens: unser Mensch und Erlöser im Weib ist so phantastisch und/oder blöd, so wunderbar passend in unser WarenReich der Phantasie, dass er auch so 'wirklich' ist wie die Verdichtung von Star und Serienheld. Er ist aus dem heiligen Buch heute in eine illustrierte Traumwelt verzogen.

Mittwoch, 27. November 2013

Tat Grund Sinn

Hasta la victoria siempre, das Finale im Untergang, es lebe die Erlösung in Manns Geisterreich und Blödelei. 311013. Ist der Autor nicht frei oder noch - und verurteilt zu Schrebers Marionettentheater? Es fehlt sicher noch etwas BDeutlichkeit erlösend die Worte! Wohlan, es sei! Die Botschaft tut gut, allein fehlt zum äußersten Wohl noch eins - nicht: unser Glaube. Denn wir haben keinen.

Was ist Glaube? Ein unbestimmter Rest unmenschlichen Seins. Was ist unmenschlich? Unmenschlich ist das, was Mann Menschlichkeit nennt. Was ist Menschlichkeit? Menschlichkeit ist die Trauer der betretenen Falschheit und die Traurigkeit des auf\erzwungenen Mitleids. Betretene Falschheit gibt Almosen und MitLeid ist nur das gequälte hilflos gehaltene Dasein Verhungernder. Was ist wahre Unmenschlichkeit? Ein sinnlos besinnungsloses Vergehen des Geistes im Leib, Verlust von Wort und Sinn in Tränen und Schrei'n. Was ist ein schriftliches Vergehen? Der Wunsch der geprüften Sehenden selbst endlich Opfer der eigenen Gedanken zu sein. Macht den Weg frei! Macht doch die Grenzen auf! Macht eurer Ohnmacht Platz, schafft ihr Raum! Dann sind wir beieinander und im Glauben uns eins.

Die Verbindung von Lüge und Gewalt, Kirche und Staat, Glaube und Schwert gibt noch nicht den vollkommenen Mann. Da fehlt noch die Geburt einer letzten Widerlichkeit nach dem unnatürlichen hinterhältigen Akt der Vereinigung von Begierde und Hass, ein Rest von Ausscheidung auf Papier als schriftliche Fixierung der eigenen Göttlichkeit als Verrichtung im Himmel Vernichtung des fremden, des anderen, jedes menschlichen Leibs. Das sind schon Lang Lang die Elemente des schweren Verbrechens: Gewalt, Lüge und Überhöhung des Selbst in der Öffentlichkeit zum allgemeinen den Täter befreienden Opfer aller. Da haben wir also Paulus zusammengesetzt aus: einem Mörder, der zum Richter mutiert, seinem immanenten Verteidiger Petrus und Jesus als beider Beleidigung sämtlicher Gewalt- und Missbrauchsopfer der Welt. Holt die Wahrheit erst mal heraus aus jedem einzelnen Leib aus sämtlichen Massengräbern.

Es hat nie einen anderen Jesus gegeben als den, den Paul im Zusammenschluss mit und auf Peter erzeugt hat. Dem hat der Zeuger sonst nichts und nichts sonst als die Schaufel gegeben. Vergottet vergoldet die Erde, verleugnet ihr Herz. Ihr Herz ist aus Gold, reißt es heraus und verwandelt den Rest euch in Dreck. Hab Mitleid mit der Beraubten und Vergewaltigten und schenkt ihr wider die leib- und lieblose heilsarme SpenderHerzlichkeit.

Und immer wieder hängt sich die Kirchenkritik an diesen Strohhalm des Schwachsinns, an die Idiotie der harmlosen Fröhlichkeit, den unbestimmten Rest unmenschlichen Seins. Pfui! Teufel im Leib kleiner Schmutzigkeit. Ist das nicht schlimmer als aller Dreck der Welt. Umhalst noch den eigenen Wahn in hündischer Menschlichkeit! Bleibt doch beim Zynismus, dem Maximum männlicher Güte.

Fünf Finger reichen hin für ein krummes Bedeuten der kranken Wirklichkeit.
- Paulus hat Petrus erschaffen als Grund (der Mörder sondert ab von sich: Lüge Gewalt).
- Er hat Jesus nicht verfälscht - sondern erzeugt - eine Über-Zeugung aus sich, ein männlich
  unfruchtbares Zeugen, ein widerlicher Unsinn aus der Verbindung eines verrückten Paares (Paul
  kommt vielleicht, wenn der Peter erweicht)
- Also hat ein Mörder (Saulus aus Paulus) einen Märtyrer (in Jesusgestalt) aus sich gemacht
- Und die Schafe (in den Text hin- und in ihm angeschmierte Gläubige) beten ihre Opferwilligkeit an
  und werden vom Schlachter (dem Diener der Kirche im Staat, dem Schwert mit dem Zug zum Kreuz)
  erlöst
- Und die Juden sind Schuld an der Misere wegen ihres (B)dauernden Schweigens!? Also gibt es zum
  Abschluss ein Opferfest unter Christen zum Heiligen der eigenen Schmutzigkeit (Pogrom)?

Jesus war nur die vollkommene Entschuldigung eines Mörders, eine schriftliche Verteidigung, er war ein Kind der neuen allgemeinen Schriftlichkeit, der Bildungsnot der Haltlosen und Bildungspflicht -zwang der Gewalttäter und ihrer Stellvertreter, der GehaltVollen, eine Schriftkörperlichkeit, die sich auftrennt zwischen wissenschaftlich gelehrter Beschreibung und sich verteilt in unterhaltende Bildlichkeit. Er war eine moderne Verteidigungsschrift, eine Mischung aus objektiver Falschheit und erdichteter Wirklichkeit. Eine Acht im Geist. Berufung.

Er ist aus Schriftlichem gemacht und hängt sich als Körper, als Idee, als falsche Erinnerung, als Rest von Leben, aus dem Leib betrogener Spender gerissen, als WunschFindelKind an die eigene von sich überzeugte Begeisterung, Geistlichkeit, Lust der MaschinenSchreibe, SchreibMasche.

Ein Mörder behauptet, seine Opfer hätten sich ihm freiwillig geopfert! Alle haben sich lustvoll ins Messer gestürzt (für die Ehrlosigkeit vielleicht!?) und sind nun alle Schuld außer einem, außer dem ehrwürdenen würgenden Täter! Der Täter ist ein Gesandter des Geistes, er verwirklicht die eigene Schrift, sich selbst in der Heiligkeit! Das ist 'wahre' Selbstverwirklichung und wird gefeiert als Sinn jeder Autorität und Persönlichkeit! Verwirkliche dich in 'persönlicher Freiheit'! Für jeden ein bisschen 'Männlichkeit'! Eine Idee ist eine Marionette, an der der Schöpfer hängt. Das also ist die Erleuchtung, an der sich der Autor erhängt. Fädchen für Fädchen - mit Trugschlusspunkt.

Hier ist noch Platz frei für Gedanken. Der Geist ist in Wahrheit der Mörder, der Gedanke die Leiche und die Freiheit ist die Befriedigung des Selbst zum Dritten am toten Mann. Also steckt der Erlöser in der zweiten Puppe Herrn Schrebers: Einer muss doch mal kommen und die Schuld auf sich nehmen, die andere, und einer sich für alle Opfer oder in ihnen entschuldigen, die Bekenntnis aller zur Schuld erfinden, ein Opfer im Allgemeinen, der anderen Sünde verwerfen in die Unendlichkeit.

Es ist aber nur wirklich ein Mensch gestorben für die wirkliche Schuld des Einen und Einzigen Wahnsinnigen - Paul, Mörder in einmalig einzig artiger Boshaftigkeit. Jesus war nur ein Mensch. Ein Opfer unter den zahllos vielen. Dem Mörder wurde sein Menschenopfer zum neuen Gott, im äußersten Leid wurde die Schuld im andern nocheinmal zum Geist.

Die Schuld gehörte damit allein dem Bekehrten und Seinesgleichen. Das hat Saulus zur Unschuld zur losen Schuld bekehrt, den Mörder scheinbar von sich befreit. Ein Häuten, ein Wenden der Haut zum schwarz-roten Kleid.

Paulus wurde der erste Christ in dem Augenblick als sein Opfer an einem gebrochenen Kreuz gestorben ist. Vielleicht hatte ihn das im Tod brechende sprechende Auge im Blick. Ihm ist daraufhin wohl sein Toter erschienen, der angeeignete vor seiner Neigung endlich der Hang zur Befriedigung an einer Leiche - und er hat erschöpft nach der Tat ein Leben weit zurückgedacht. Exakt so viele Jahre wie er selbst alt war, sollte der Haufen Elend für immer sein. 33 Jahre alt und erhalten auf immer war er als er sich erfand als Sinn der Schändung im schön sich gerissenen Leib. Die neue Zeitrechnung begann daher Paul nicht im Jahr Eins oder Kains, sondern exakt mit seinem eigenen Alter im Jahr seines Abgangs in einer Leiche. Die Zeit begann neu im Jahr des Herrn Dreiunddreißig plus minus etwas Nachdenkwürdigkeit.

Da sind sie wieder im Dreigespann: die Gewalt der männlichen Liebe, der Tod und --- die dritte Ejakulation in das faulichte Fleisch. Höchste Zeit war das für die Befreiung Pauls vom Überwert des eigenen aufgesparten Vermögens, zur Führung ins Heim seines ureigenstens Reichs.

Die sogenannte Naherwartung der Endzeit hat auch mit dem Tod der Mutter zu tun. Paul wird selbst zur Mutter und überwindet sich den Tod in die Geburt einer Idee, einem geistigen Sohn. Er wird selbst körperlich Symbol des schwangeren Leibs. Petrus. So wie die Schwangerschaft Not bedeutet, ist der Stein als Symbol ein LebensZeichen für die davon verschonten. Paradox. Der Lichtblitz, die 'Engelsfaust des Satans', ist auch ein symbolischer Steinschlag. Paulus macht sich die äußere Not zu eigen. Er ist Anderer als Grund der Schuld. Er leidet nun mit allen Menschen in allgemeiner Mitleidenschaft. Mitleid ist Wollust gezeugt aus eigener Mütterlichkeit. 2. Korinther 12: Zustand der Entrückung in Körperlichkeit: das war doch immer schon der Sinn einer Steinigung: die Verwandlung des Fremden der Schuld in ein urzeitliches Symbol, eine Schwangerschaft der Not. Jeder Erleuchtete hat also seinen Schlag, der Erlösung braucht in einer Steinigung.

Bekenntnisse eines Sadisten: eine 'Kraft [des abwesenden Vaters im Geist] kommt nur in Schwachheit zur Vollendung'. Dreimal hat er den Herrn angerufen, dass er von ihm ablasse: verstehen wir das doch richtig: da reibt einer noch seine glänzende Sauberkeit lächerlich übertrieben blank und wir interpretieren die 'folgende andere Schwachheit' als Ergebnis des coitus normalis. Hat er wohl geheiert. Aber der wahrhaft Schwache koitiert nicht wirklich. Er hat einen Freund als Ausrede Abgrund der Wirklichkeit: halt ein'n KopfPflasterStein.

Das ist auch das Dreigespann wieder: diesmal aus dem Genie in Stein [himmlischer Vater und der Kirche Grund], der mitleidenschaftlichen Großmütterlichkeit [hohler Glaube, Ich am Arsch der Welt] und dem eingebildeten Selbst und imaginären Sohn [fühllose Seele, Selbst, Platz der Angst im kalten steinernen DichterSein].

Im Marionettentheater eines Herrn Schrebers war das: ein wollüstig und denkwürdiges Sein zwischen Autorität und Wahn oder Dichtung. Zum Religionsstifter fehlte ihm das ihn erzählende Weib. Seltsam verbrieft: Paulus weite Körperlichkeit mit einem Schlag aufgespalten in Petrus [Steintafel, totes Buchwissen und Gelehrsamkeit] und Jesus [den vom Hirn und jedem Verstand erlösten irdischen Leib]. Brief ist noch umhüllende Weiblichkeit. Da geht ihm an sich auf und auseinander, was Mann Gott und Geist war. Aber keine Art von Entwöhnung wird ihm je wirklich Erlösung sein. Es wird auch keine neue Religion mehr gebraucht. Der Betrug und die Falschheit sind schon restlos ausgelotet.

Wiederauferstehung der Mutter in Paulus' Leib und Hinrichtung des Sohnes, Prophet in Ewigkeit und Kastrat auf Lebenszeit.

Aus einem kleinen Selbst (einem sich sogar noch verkleinernden) wird immer eine große Religion. Und je blöder dies menschliche Selbst und stumpfer die Sinne, je größer die Selbsttäuschung ist, umso gewaltiger kommt der neue Gott und hohle Sinn dafür her.

Die neue Religion des Christentums und der Brief verbinden mündliche Tradition und eine im Grunde weibliche Gedächtniskraft. 'Brief' ist das neue Wort Gottes. Das ist nun das Verhältnis von Text und heiliger Schrift: Text ist die besessene Frau und die Schrift ist des Mannes Erleuchtung. Das ist auch die Jungfräulichkeit einer Geburt Gottes aus Manns Geist, dass der Sinn aus dem Weiblichen mit milderndem Zwang noch ausgetrieben werden musste. Christlichkeit ist eine freiwillige Abtreibung der Natürlichkeit. Das Weib soll ruhig gebären für den großen Organraub der Männlichkeit, Mord in Massen und Schlachten des Leibs durch die 'zeugende' Heiligkeit. In der Jungfrau ist die Frau zum Medium der Übertragung männlichen Sinns verkommen. Darum kann die Geistlichkeit auch nicht zwischen Verhütung und Abtreibung trennen. Mit der Verdichtung von Verhütung und Abtreibung verharmlost die Kirche des Paul schon wieder den Mord.

Mit der Geburt des Kindes sollte der Mann eigentlich einstmals abgetrieben sein. Das allein ist die Natur seiner Menschlichkeit.

In unserer Zeit der Rückkehr zur Natur der Falschheit ist die Frau Mannes Besitz und Sie ist selbst im Wahn und so besessen vom Mann. Das ist die wahre Liebe zum beschissenen Sein.

Daher gehören zur Welt der Männer:: die Vergewaltigung, die Abtreibung und die Organspende:: sie sind eine Spende von gestohlenem Lebendigem an Tote ist, die Mutter im Mann und umgekehrt, ein Verlust der gebärenden Weiblichkeit.

Mit dem Segen für Massenmörder, dem Großen Krieg in der geweiteten Großen Welt und gegen den Großen Leib, mit dem Ausnehmen von Leibern durch die Organspenderei, die nachgeburtliche Abtreibung, wie die Geburt durch Gewalt, mit einem Tritt in den Schritt, im Gleichschritt Marsch! Marsch! hinein in den Unsinn, will ein großes Übel [der verstopfte Leib] durch ein Verbrechen aufgehoben sein. Die Seele verschwindet im Hintereingang und befreit ist wieder vom Geist der sieche Rest eines Leibs.

Vergewaltiger, Organschlächter der Liebe, Abtreibung: ZuNeigung, Heilung, Opferbereitschaft: Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-HeiligerGeist: Politik, ApparateMedizin, Religion.

Eine Jungfrau hat geboren, das Licht nimmt zu, es brennt Paulus Faust im gemeinen Loch, der Sinn im Advent. Jedoch mit dem Ableben der Alten - dem Weib nach der Geburt der Heiligen Schrift - beginnt der Sturz in die Finsternis. Die Welt fällt ein letztes Mal in Gläubigkeit. Wenn die Jungfräulichkeit durch Massenmord und Organraub zur Geburt genötigt wurde, abgetrieben und aus ihr gerissen ist ein zerrissener Leib, dann beginnt die Geschichte neu und kommt zurück der zerstückelte Leib aus der Zeit vor der Zeit? Oder fliegt dahin nun der gewaltsam entbundene?

Geist ist nur im alten Dreck - mit Paulus Worten geredet - versunken und der Leib auf dem Weg in eine 'neue Zeit'. Rentenalter der Menschheit. Schmarotzende Körperlichkeit.

Eigene blöde Artigkeit. Es fällt mich Mitleid mit Paulus an, der seine Versteinerung, die vorgeschichtliche Not, Schwangerschaft als Todesurteil, Adam, den Mann im Grab, seine Missgeburt, eine oder seine misslungene Abtreibung, seine Scheinfreiheit im gewaltsamen Sein in der Welt, die schmerzbehafteten Eroberungen, das Aufreißen des Leibs nicht mehr ausgehalten und als unbestimmte Schwere und Fülle und Körperlichkeit weggeschoben hat, zum Grund und unendlichen Bau sich gemacht, der seine Taten nicht mehr ausgehalten und sie seinem letzten Opfer als Schuld mitgegeben hat hinüber ins Totenreich, Gott Vater das Schicksal die Sterblichkeit zurück. Leid geht mit Leib und muss als Ganzes genommen sein: Paulus war ein Dichter, ein Texter, ein sich freiender Schreiber. Sein Wort will von mir gelesen sein, nicht gehört von Mördern und Märtyrern, vergewaltigt von schamlosem PredigerGesindel und getröstet von blökender Enthaltsamkeit, nicht aufgeteilt in Kirche und mitleidende Göttlichkeit. Paulus war ein Text und wollte nie so zerrissen sein. Vielleicht.

Übrigens: geht alle Gewalt vom Staate aus. Der Wille zur Gewalt aber ist die Religion als Institution. Petrus ist also für uns nochmal zweigeteilt: in einen Grund aus Sinnlosigkeit (Kirche der Gnade) und eine Mordmaschine, die vergewaltigt aus Mitleid (Staat, institutionalisierter Zwang zur Liebe).

Staat ist nichts als reine Gewalt. Der Staat mordet im Auftrag seiner Kirche. Der Staat schickt die MenschenMassen in den Tod. Krieg ist eine staatliche Notwendigkeit. Der Staat ist der schlimmste Feind des freien menschlichen [mit Schreber: wollüstig weiblichen] Leibs.

Staatsmacht ist die geistige Ohnmacht zwischen der Not des Glaubens (an Prüfungen) und der erzwungenen Notwendigkeit des Leids (in der Arbeit),  der körperliche Unwille zwischen der Idee und der Tat, zwischen lehrendem Kriechen und kehrenden Winden, Verstehen, Vergehen. Sie ist die alles gern tragende Eselei.

Eingeschworen sind seine Diener auf die Gefahr im gesicherten Nichts. Fleißige Maulwürfe sind seine Führer, ein Überwurf von Erde und Kot und Not einer unfassbaren Vorzeit. Sie sind im ÜberReif aller Dinge am Platz in der Not. Ihre Berufung ist die ejaculatio präkox, ein Vorkotzen, eine Bande aus Eid Unterschlagung und Niederwürfigkeit.

Wenn also die Wahrheit im Körper erscheint, der Leib im Text, dann ist die Gnade nicht weit und man muss den Gständigen Mörder nicht suchen. Der ist immer schon da und es steht ihm einer zum Akt seiner Liebe bereit.

Unser Gebot: Du sollst nicht Autor sein, auf dass Du nicht in einer Heiligkeit deiner Schriften versinkst. Du sollst nicht Leser vergewaltigen mit Sinn oder dich ihnen hingeben für Gier und Geld. Sei leibliche Sinnlosigkeit. Wirf durch die Sinne hinaus Unsinn in die Welt zur Wiedergeburt des Sinnlichen wieder Kehr End wider den Leib durch die Sinne zum Wort und Buchstaben und zum zerfallenden Geist.

Das Internet hat keinen spinnenden Geist und die Spinner von Textspenden sind keine von und vom Zahlen Verführten keine bezahlte Geistlichkeit keine Leistungsträger und schon gar keine von Huren zu G halt NN Führer.

Sonntag, 24. November 2013

des Himmels Blau ...

... und das schreckliche weiße GWölk --- wie stören sie doch! die Flecken. Versprich mir wieder das Blau!

In Wolken und Rauch vergeht das Blau und der Himmel des wollüstigen Leibs wird ins weiße Licht der männlichen Sonne getaucht. Röte schwindet und triste Farbigkeit kommt und bleibt.

Wenn ein Weib sich befreit, ist maximal die Tür weggesprengt und sie wartet darauf, dass Mann sie austreten lässt und auftreten ins Freie. 'Tritt er auch aus aus der alten Hütte, mein Herr?' fragt sie sich. Der falsche Bau des Himmels wird ihr weichen, weil Sie das wirkliche Zelt, des Himmels strahlendes Blau dann an sich selber ist.

Das leuchtende Blau geht auf und zieht die Sonne heraus. Die Sonne ist nur der ausgeschiedene rot glühende männliche Leib. Der ewige Himmel der Erde vergeht in Müdigkeit und begräbt den wieder und wieder nur neu gemachten Mann, den durch seine wachsende Hässlichkeit vom höheren ewig ihm fremden Leib überzeugten.

Mann wurde aus einer Wucherung seines Leibs im Reich der Zeichen das Wuchern im eigenen Geist.

Es gibt kein Ich und kein Bewusstsein, auch kein Unbewusstes jenseitiges, das jenes im Diesseits als Gegenbild absichern müssste. Es ist alles nur falsch und uns gegen das Sprechen mit der Grammatik eingebleut. Da ist nun der Rest des alten Blau! Ein Verprügeln bis die Lustlosigkeit in Besinnungslosigkeit sich übergeht. Was bleibt, sind blaue Flecken, die gehören nun und auch nur zum Bewusstsein der Männlichkeit. Dies 'Bewusstsein' ist ein eingebläutes und seit einer endlos großen Kindheit mir zuwider und fremd.

Der Stamm (im Strom mit den Hühnchen) ist die Lade (sind wir uns da auf ihm einig?) die Einladung zum Äußern. In äußerster Offenheit begibt mann mit einem Satz sich auf den Balken unter das textliche Kleid. Sie ist dem Männlichen noch in Vielem verhaftet. Die erogene Beschränkung auf Zonen ist ein Machtmittel des Mannes und sollte Zeichen seiner Beschränktheit sein. Die Stangen an der Lade wollen immer gebrochen sein für ein Hervorstechen der Male an ihrem Leib.

Du sollst dich nicht erkennen: ist doch die doppelte Falschheit, als wär die Erkenntnis im Geist ein natürliches Streben in Sündigkeit, also notwendig  u n d  ein absolutes Vergehen. Wo bleibt da der Leib? Ist nicht das Unbewusste nur der Leib in ungewusster Dunkelheit? Schreber hat ihn ununterbrochen angegriffen, ihn Bgriffen, um bei ihm zu sein im Tageslicht.

Die Lade im Tempel: mit der männlichen Notwendigkeit wird der weibliche Leib ein verstopfter. Die Verstopfung ist keine der verzögerten Kindlichkeit, sondern eine des falschen 'Mannes'. Ist das nicht ein Mühen und Muhen der sprachlichen Äußerung gegen die dumm verstopfende widerliche Schriftlichkeit? Ist dies Schreiben nicht ein deutliches Übel und wert ein böses Gerücht? Folgt es nicht Nietzsche bis auf den häutigen Tag als Wahn wie eine abstoßendes Ekzem der Haut. Das Ekzem am männlichen Genitale ist doch auch eines im Sinn des Betrachters.

Ich sauge nur fest am Sprachleib gegen die Entwöhnung des lebendigen Schreibens und durch die schrecklich anstrengende Schriftlichkeit. Ausweglos widersprüchlich wie die Entwöhnung. Sie ist kein natürlicher Vorgang, sondern nur ein künstlicher Widerstand gesetzt einem in Waren und Zeichen und Wert und Geist verlorenen verstoßenen Leib. Sie ist der Glaube, der hinterhältig bewahrt vor der leiblichen Wirklichkeit und dem End ihres innersten physischen Leids.

Ich erlaube mir, in meinem Schreiben mir von einem eingebildeten anderen den Leib richten zu lassen. Bleibe doch gefangen im Text, zerrissen in Wirklichkeit in ein Schreiben mit Leid.

Es geht nicht um eine Verdrängung des Weiblichen, die aufzuheben wäre. Die Vorstellung der Verdrängung selbst ist noch falsch und zu beseitigen. Die Schlange ist nur der unbewusste Widersinn SelbstWiderspruch einer zum hohlen Geist aufgeblähten abstrakten Körperlichkeit. Die Verdrängung ist nur eine weitere Maske des richtenden Geistes. Verdrängung als Begriff bezeichnet mir einen neuen Bdeutenden Sinn und ist eine Lüge und der schlimmste Makel am Leib, ein Aussatz gelehrter Überzeugung. Die Verdrängung ist eine Einführung des Geistes in die Geschlechtlichkeit. Also wieder eine Vergewaltigung: Sex als Notwendigkeit. Die Verdrängung und ihre Umdeutung des Leibs ergänzt nur die Männlichkeit durch eine Entstellung des drängenden Leibs. Wirklicher Leib aber offenbart sich durch Verdrängung des Geists und drängt in die Wirklichkeit und ändert das Reich der Zeichen. Die alte Verdrängung ist nur ein neuer Übersinn. Der Leib aber wühlt im Urgrund der Sprache und sucht unter dem Sinn Seinesgleichen.

Die Sonne ist die Hitze und Röte, das Glühen und Mühen, die Schwere der vorne nach oben gezogenen und Trägheit der hinten nach unten geschobenen Not. Sie ist die aus einem äußeren Zwang wieder und wieder geborene und zerrissene Männlichkeit.

Heute ist sie die Notwendigkeit, der versteckte Schweiß im Aufzug und in der Herablassung ihrer männlichen Seligkeit.

Darum muss Frau aufgerissen sein im blöden männlichen Wachsein: er verkennt sich in ihr als sein Wachsen hinein in den Grund ihrer Wende der Ganzheit der sich weitenden Spalten.

Die Verschiebung betrifft nur die Vorstellung, die Verwerfung hingegen die nachgestellte Realtität. Der Mensch folgt den Waren in seinem Realen. Hier im Reich der Zeichen dominiert die eherne Männlichkeit. Die Verschiebung ist nur sein Verstellen und mythisches Lügen, der über die Erde gestellte männliche Himmel erzeugt vom Licht seiner Herrlichkeit. Und der Wahrheit wird der Sinn, der Kopf gegen den Leib verdreht, bis er reißt.

Die einsame Ganzheit beschließt den Kreis, sie pflegt in der Wiederkehr der Not erneut die uranfängliche hilflos bedürftige kleine sinnliche Männlichkeit.

In der Öffentlichkeit und den dort geschriebenen Gedanken treibt den Schreiber eine unbestimmte Not um sich selbst herum, die möglicherweise auch einen schrecklichen Verdacht erregt: Autorität einerseits und Wahn andererseits [ein Paar, das einem Dichter allerdings völlig fremd sein müsste. Daher kommt der vermeintliche Widerspruch zwischen dem Menschen und dem Autor. Wer den Menschen persönlich kannte, hat die Texte anders gelesen, der hat die geistige nächtliche Einsamkeit erkannt und dem schmiegen sich bloß mehr nette tröstende Worte des Autors an eine große Harmlosigkeit].

Genug Text und Gedanken zerkleinert zerklopft zermahlen. Mahlstein: da wirft ihm mal die schöne Müllerin doch den Stein des Anstoßes ans Hirn und er greift im Fallen nach seiner schmerzenden Kopflastigkeit.

In der Sonne Not wird der Himmel erstrahlen im Blau und der Schatten geht wieder zurück und geht unter.

Samstag, 23. November 2013

Abgang mit Absenkdämpfer

Im Tempel hat sich versteckt die geraubte Wollust des Weibes. Die weibliche Wollust ist die unpassend verlängerte Stange an der angeblich demütig hingenommen Lade. Das ist die (ganz bestimmt nicht ernst gemeinte) Frechheit des Usurpators: als sollte und wollte gar das Weib von Stangen oder stehenden Männlein geladen sein. Weib ist schon lange geladen, Mann soll nur noch beladen die Willigkeit. Weib will entladen sein und braucht einen tragsamen Esel.
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Sollen denn beide auf ewig betrogen sein? Zarathustra  u n d  das Leben: wissen sie doch, was keiner sonst weiß: die urspüngliche Öffnung war eine Weite der Not - die Liebe ein Paar aus Notdurst oder -durft und Langeweise oder -weile, tief im Verschluss der der Wollust so nahen Gewohnheit.
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Warum sucht der Pfaffe das Weite in einer kindlichen Enge, sein eigenes große Nichts in der Vernichtung aufblühenden Lebens und erwachenden Geists? Und warum der Mann die weite Welt in den ihr von ihm verbotenen Zonen der Lust? Weil das der aufgeblasene leere Sinn der überhobenen Eroberer ist. 
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Warum gräbert der Arzt immer weiter nur nach Geld und Verschwendung von Leben zwischen genervten Organen?
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Zarthustra hat alle in seine höhlichte Weisheit gelockt für ein leibeinigendes Eselsfest. Wozu scheiden an seinem Leib zwischen Mann und Weib und scheitern in der Geschlechtlichkeit? Beim Eselsfest der unheilig geweiteten Lust sind doch alle gleich.
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Für die Römer war der jüdische Gott ein Mensch mit Eselskopf (vielleicht am Ochsenkopf). War das ein Ehrentitel oder Spott und Hohn? Ein unbefangen handelnder menschlicher Geist, eine witzige Idee, die nicht ganz gehaltlos ist, ist u. U. einem neutralen Betrachter [der den Geist ja nicht sieht] eine wirklich wollüstige Natürlichkeit. Die große Wollust ist dem Mann dann nicht zuwider, wenn er sie sich als Esel vor- und unterstellen kann. Das wäre eine bibliche Bildlichkeit vorbeugend überheblicher Bildung.
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Also war Jesus wahrscheinlich eine in diesem Sinne vollkommene jüdische Leiblichkeit. Wahrscheinlich war er ein jüdische Massenerscheinung, wie 'Fritz' oder 'Otto' einmal eine deutsche. So wie Elischa im Bild Bethel ausgewichen ist, so hat Jesus in Wirklichkeit auch nie eine Heiligkeit gewollt und erreicht. Er ist nur ein wenig auf sie oder ihn hinaufgestiegen, die Berge zu Bethel, jedoch der Sinn überhebend und über legender oder über legener Heiligkeit wurde ihm zweimal genommen ab- und übergezogen. Hingezogen hat es ihn wohl ein wenig. Aber er war halt kein Hüttler, er war ein Zeltler. Hergezogen sind über sie die kleinen Kinder ('komm doch her Glatze, Esel, Vorhautfreiheit! Flach- oder Flachskopp!) und übergezogen wurde sie ihm in einem deutlich vollkommen überzogenen Fluchen. Da hat sich Elischa verzogen in die Welt der rätselnden außerbuchmäßigen Leserschaft ins Vorzelt der häutigen Zeitlichkeit, eine zeitliche Ferne und neue Welt der späten christlichen Begeisterung für ein Sinnloses Rückschau Endes Fernseh Märchenwunder.
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Was ist ein Christ? Was ist eine scheinbare Begeisterung? Eine schöne vorzeitige Bescherung nach einer verflucht lange dauernden 1 Amen Erektion. Und was ist die wahrscheinliche schönste Bescherung? Eine scheinbare Beschneidung durch Ruck und Zuck und Zug an der Vorhaut.
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Es gibt keinen Willen des Seins, der uns rät im Geist. Es gibt nur einen Unwillen gegen die Ratlosigkeit, einen Willen, der erst geraten sein will, gegen den Widerstand eines Seins in der Not.
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Texten muss ein Pendeln von Lust zu Wollust sein.
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Es beinhaltet der Tempel bereits die neuen Geistergeschichten (Religionen) aus Verfall (?) und Zufall (?) [ist das nicht auch das Verhältnis von klassischer Physik und quantenmäßigem Idealismus?]. Rate die neuen Vor- und Hinrichtungen des Glaubens :: Hinten fährt eine Begeisterung hinein in den Leib und vorn ein schleierhaftes Gesicht als Überraschung heraus. Dem Geist ist das Leben ein Hinterlader (SackPacker) und vorn seine Fortpflanzung eine tote Funktion (seine Resurrektion aus dem Grab ihrer Zonen). Die Frau aber ist keine Sackbombe der platzenden Einheit aus Flüstergelagen heraus und nicht der fliegende Deckel (oder Absenkdämpfer) auf der Senkgrube des Geistes  - und kein Sachgezwungenes, nicht das magische Dreieck des versachlichten Todes aus gevorderten Nippeln und einer bergenden Schimpelei. 
*
Weisheit im Überfluss hin zur Leere - Vater-Sohn und tiefe heilige Inspiration - Abgang in die saugende Grube des Sinns - Deckel runter auf den Übersinn - Unsinn: Absenker dämpfender Fröhlichkeit.

Massenerscheinung

Der Name ein Synonym für einen göttlichen Einfall, Verkommenheit des Genies, Erscheinung der Masse, Rücksturz auf das schriftliche Original, unbestimmter Eindruck und hohles Ideal, Elend und glückliche Schlampigkeit, Verallgemeinerung zum Urbild der Eitelkeit, der Wunsch im Traum, Volksbund mit Ladenhüter, Gott als Jedermann, Schädel mit Einschlag, Vernunft, Verstand, Geist, Körper mit Sinn, ÜberMensch in zahlloser Einsamkeit: ein vornehmer Eigenname mutiert zum einfachen Vornamen Aller: Jesus - er bezeichnete seinen Mangel an Vornehmheit. Gern wär er damals schon Römer gewesen. So ward Gott in ihm Jude, ein Held aus Nichts, eine Eingebung aus sich selbst, Einkehr in sich mit folgender gründlicher Wendung Bekehrung. Paulus, ein Mörder, hat sich in ihm vergeben, ein schmutziger Zwang verewigt in reinster Selbstsucht sich. Ein Menschentier verschreibt sich zerrissene Leiber und verspricht sich Erlösung von einem abgerissenen Hampelmann. Ein Schlächter wurde vom Vorhautlos frei und ein Schlechter zum absolut geistlosen Durchschnitt der Masse. Jesus aus Paulus im leiblichen Einerlei.

Paulus: Dichter mit Drang und - mit Jesus aus sich: einer Kopfgeburt, Kunstfigur halb und halb plagender Krampf. Natürlich gab es den Auslöser, irgendein Mordopfer, das nachträglich stellvertretend für alle gelitten hat: einen großen Stellvertreter für alle, an denen sich die Bestie Paul, das Menschenvieh vergangen hatte. Ein Stellvertreter der Not, in dessen Namen bis heute seine Jünger sich Opfer suchen. Ein Grund der Sucht. Lasset die Kindlein hin und her zur Unschuld im Kommen. Hatte er also ein Kind geschlachtet zu dessen verzweifelter Mutter Not und vielleicht – Tod?

Es war nicht Mitleid mit einem der vielen Gemarterten Zerrissenen Opfer. Es hat ihn die Mutter bewegt, die für sie gestorben ist. Ein Sohn ist zurück in die eigene Mutter und den eigenen Leib durch ihren - ihrer beider - Hinterausgang gekrochen. Das war die Erlösung, die Wende der Not, ein Umweg zurück, gegen die menschliche Unsinnigkeit, Hunger und Tod, durch ein Großes Loch weitester Weltmännlichkeit, gegen jede Natur durch die Hölle und Höhle, die allen gemein ist :-) hinein in ein himmliches Körperlos und wollüstigst inniges Sein.

Das also ist der Grund, warum Jesus nicht greifbar - und nicht unfassbar! - ist, es keine Spur von ihm gibt, ihn nie einer wirklich gekannt hat und keiner wirklich sich an ihn einstmals erinnern konnte. Paulus hat ihn händisch aus seiner Mutter geschieden und -- ihn dann aus bekanntem Material nach dem (Vor)Bild seines Vaters (im doppelten Sinn: als neuer Gott den neuen Adam - ein reiner Geist in irdenem Dreck) zum neuen vergoldeten Leib geformt. Gott der VerGeldung.

Noch nicht einmal  d e r kleine Gott, diese Idee eines Gottes der Schamlosen Diebe und Mörder, war original.

Übrigens: Jesus Xristos Organell, der  n e u e  Gott, ging den Juden nicht ein. Der alte Glaube hat  d e n  seit jeher außerhalb des eigenen Lagers entsorgt, ausgeschieden begraben. Schäufelchen mit Kloß: dem Christen erwuchs so ein Pflänzchen der Heiligkeit, ein seltsamer fremder Sinn der bestens gedeiht auf jüdischer Reinlichkeit.

Frage: wer ißt noch mit Hunger und wer frisst nur mit sinnlosem Appetit und Maßlosigkeit?

Nachtrag: mir scheint auch, dass angeborene Reinlichkeit jüdische Gelehrte seit je her davon abhält, sich mit dem Christentum zu befassen, mit dem eigenen längst überwundenen Unrat. Diese Krankheit der Masse, eines Glaubens mit Leid, dieses übelriechende Geschwür gehört nicht zum wirklichen Leib.

Paulus hat Jesus nicht umgedacht, er hat Menschen umgebracht und sich neu in Zeichen der Schrift als Jesus erfunden. Vor Paulus gab es noch nicht einmal den Rest eines unscheibaren Wanderpredigers: dieses Figürchen gab's vor Paul nicht.

Donnerstag, 21. November 2013

4-3-2-1

Denken aufgelöst. Es analysiert sich selbst. Er zählt. Zelt. Das Delta als das Zelt vereinigt die Drei mit der Vier. Tier richtet sich auf. Es ist D der vierte Buchstabe. Ursprünglich war die Vier der Erde zugeordnet. Vierbeinigkeit, sitzend vier hinten zwei vorn. Tier ist Standfest und braucht keinen Glauben. Die Vier wurde ein Spalten des Ganzen und die Drei ein Zerreißen der Vier. So entsteht die himmlische Drei. Fortschritt. Die Vier sind nun Richtungen des Himmels. Die Drei ist ein Rundzelt und blau. Ein Meer unter dem je drei Kühe in vier Richtungen schaun. Die Vier fällt als Fadenkreuz aus den drei Hohheiten hinab auf die Welt. Lautlich: ein Klang wird zu Laut, wird durch einen Einschnitt verdoppelt us-sa, am-me, acker. Der Einschnitt ist ein Konsonant oder der Glottisschlag: im-me - himmel - muss also urprünglich Erde gewesen sein. Himmel ist als Wort eine Kreuzung. SprachAnfang waren Reihen nackter Leiblichkeit, Sprachperlen, Sammler, Stotterer. Symbole und Bilder waren schon immer lauter laute Sprachzeichen. Ohne Begrifflichkeit. Die himmliche Wortart der Tat entsteht durch Einschluss des Vokals: mam, nimm, tut. Körperlich: sitzend auf der Erde oder kriechend auf allen Vieren. Aufgerichtet wird die Erde zur gebärenden Hülle, GBären in fremder Höhle, fortschreitend der Mensch zum Dreieck darüber (auch im Rätsel der Sphinx: Dreibeiner des Ausschreitens: Auto-Mann-Gang). Geistig: zur Drei gehört der wahrnehmende Geist als Fehler der Vier. Geist, Bewusstsein, Ich, Person sind Krücken und Ausfall bedächtigen Schreitens: Nichts und Eitelkeit. Materiell: wörtliche Sachlichkeit aus vier verschiedenen Buchstaben. Verfestigung der vier in Zeichen an den Wänden - mana (Satz: ussa lat mana). Das macht jede Deutung von Zeichen höchst problematisch, wenn Acker verfestigt zu Himmel wird. Fruchtbarkeit Reichtum als Sinn. Höherer Blödsinn. Das ist ein sinnlich berichtigter Ablauf im oder durch Sinnwiderspruch. RD ist daher die aus Mannes Sicht und mit seinem Sinn beschränkte Erde. Und die räumliche Vier entsteht durch ein Verhaken der Drei. Dies ist am Ende die Objektivität: eine Drei mit Schlinge oder eine sachliche zwei, ein Ding mit Gegensatz und Sinn, der Gegensatz ist einer zu mir oder einer Sache zu einer anderen und Sinn ist die Angel, eine Krümmung und ein Loch, er ist nicht greifbar und kann sich verflüchtigen und die ganze Welt der Gedanken in bewerteten Zeichen oder Waren verwirrbeln und zum Einsturz bringen. Daher ist auch die Akupunkturnadel nur ein Stich in den Blödsinn und die Klangschalen sind eine sinnlähmende Dämlichkeit, ein Mangel der Körperlichkeit, analytische Impotenz, ein Widerspruch, ein Sinnblocker, ein Gefängnis der wahren Sinnlichkeit, eine Veranstaltung des dichten Irrsinns. Reine Löslichkeit. Leider gilt das zunächst auch für jeden Versuch einer Erfahrung der Wahrheit in Schriftlichkeit. Das Schreiben aber will noch beendet sein und die Knoten in ihm zerschlagen zerrissen. Es will nicht predigen und nicht bezahlt sein. Umdeutung von mene mene tekel uparsin: (Zahl erfordert Teilung? Oder: Zählen kommt von Schlagen? Oder: Zahlen zerreißen oder zerreißt den Geist?) Sinn spalt N wird All so wenn denn ein reiß N.

Sonntag, 17. November 2013

Anhimmeleien

Jesus war eine Massenerscheinung und eine erlöste Glückseligkeit. Ein Glück für die Zuschauenden in ferner Sicht. Ein Serienheld für FernSehernde. Es hatte einstmals in märchenhaft ferner Zeit jeder zweite Jude 'Jesus' geheißen. Zum Zeichen der neuen Erbärmlichkeit. Wen wundert da noch der serienhafte Erfolg eines Vor-Namens, eines coolen persönlichen Seins auf der Bühne, einer vorgeholten Intimität vor der Öffentlichkeit, der Sehnsucht der Vielen nach Einzigkeit.
Jesus hat gelebt. Niemand zweifelt daran. Er war eine völlig normale jüdische Massenveranstaltung und -erscheinung und ein ganz natürlicher [männlicher] Wunsch nach Schein und Geltung [durch Zahlen und Geld] in der tristen Alltäglichkeit.
Auch Fritz hat gelebt. Selbst wenn keiner ihn sich mehr als Namen vorstellen kann. Er war eine Massenerscheinung der 19. Jahrhunderts. Übrigens auch eine dichte dichtende alle und keinen ent-täuschende Einzigkeit.
Und Otto hat gelebt [oder wurde der abgedankt? und ist in historischer Wirklichkeit versunken?].
Alle haben ein Medium in uns oder unserer Zeitlosigkeit gefunden und leben darin weiter in alle Ewigkeit.

Warum nennt Hans Dampf die Frauen in seinem Stück Kuh, Schlange und Schaf, Stück Fleisch und Dreck oder Maria, Eva und Elisatbeth und mager die Grete? Mag er sie nicht oder spielt natürliche weibliche Kreativität auf der Bühne des Manns immer nur [wie vielleicht überall] in der Nebenrolle der Sachlichkeit?

Zwischenspiel

Glück spielender Seligkeit

Lauter Blöde folgen  e i n e m  in seiner und allgemeiner großer Blödheit. Einer wird dadurch zum Reich. Aus lauter Faulen in Trauben wird ein kleiner feiner Tropf mit Betäuben dem Geist. Das ist wie mit den Gläubigen oder den Lottospielern. Es gibt nur zwei Gewinner: die Lottoanstalt/die Kirche einerseits und die  e i n e  irgendwie von sich erlöste Blödheit, die für die Vielen wieder der Erlöser zu sein scheint. Die Erlösung der Schaffenden im Traum schmarotzenden Glücks. Die Erlösung der Schafe mit einem Gott, dem  e i n e n  ewigen Kind im Geist. Bezahlende Idioten allesamt ihres zahllosen Gleichen. Aber: Nacht wird endlich doch fallen über die Schafe wie der Hunger kommt und der Wolf sie reißt und ein Schlaganfall über alle Idioten wenn der Leib noch geht und den Kopf abbeißt.

Paulus Leib

Das ist der Antichrist bei Nietzsche: der Dichter hat sich in Paulus erkannt, war  m i t  ihm eine Umwertung aller Werte und ein Widerspruch der Männlichkeit und  g e g e n  ihn die vor ihn gestellte eigene Weiblichkeit: also waren sie Zwillinge, ein flügellahmes Paar von Cheruben, ein Drängen sich anstößiger Leiblichkeit. Mit dem Willen zur Macht hat Nietzsche (als unfassbarer Autor) einer gläubigen Männlichkeit (Patriarchat) widersprochen und sich einen Übersinn erzeugt. Beide Dichter haben den abstrakten toten Übersinn (Gottvater) mit einem Übermenschen wiederbelebt (GottSohn und 'Sohn' Zarathustra), den menschlichen Leib zum Geist des Verfalls oder verfallenden Geist im Leib in den Himmel verschoben. Der Antichrist ist auch nur ein komplexes Fehlen des verworfenen Leibs. Er ist nicht die Leiblichkeit, sondern nur die Lücke zum verleugneten. Jesus ist Paulus verleugnete oder vorgestellte, also die wirklich  w e i b l i c h e  Wollüstigkeit. Der Antichrist ist das verdrängte Weibliche und das erkannte Leibliche. Das absolute männliche entspricht dem sich verflüchtigenden alten Gott. Beide Propheten sind sich eins: wollen vorne nicht raus aus dem Tempel (denn der Eingang ist die Lustlosigkeit und sie sind von ihr gefangen) und können hinten nicht rein (der Ausgang ist die Wollust, verstopft und verklemmt in der verkehrten Weiblichkeit). Beiden war der Glaube ein Abführmittel einer eingebildeten Verstopfung: des einen Abdichtung war Jesus und des anderen Lochverschluss Paulus göttlich-perverse Selbstherrlichkeit. Macht das einen Unterschied? Jesus Barabbas war nun wohl der Gekreuzigte. Und der angeblich Löser Paul hat ihn als Schablone für seinen Erlöser benutzt. Der Erlöser ist eine Ausgeburt des in Zeichen zerfallenden Geistes. Unter der Körperhülle eines sich weitenden alle Dinge mit Geld überwertenden Reichs (also Roms), der Unverbindlichkeit der Werte im analytischen Zerfall der vorhandenen alten Welt und ihrer Zeichen und Bilder entsteht als Projektion durch alle Sinne hindurch eine neue Ordnung der Zeichen in fremder Körperlichkeit und widersinniger Weisheit wie ein Anhalt in freier haltloser Gegenwärtigkeit. Paulus beschreibt an sich das Gefühl einer Körperlichkeit als Verzückungszustand, in dem er außen und innen nicht mehr zu unterscheiden wusste und als Ergebnis (nach meiner Bewertung) den Pfahl im Fleische erfahren  m u s s t e  oder seiner bedurfte, als Faust, den 'Satans Engel' einschlug [oder Satans Faust, die als BEngelchen ihn geschlagen hat]. Wollust als hingehaltene Vorstellung verbunden mit einem kleinen sinnlösenden epileptischen Anfall. Die Zeichen und Waren vergehen sich im wertenden Reich aneinander. Was herausfallen musste, war eine neue Leiblichkeit im Zeichenreich. Diese Leiblichkeit ist im Widerspruch gegen die alte Sinnlichkeit des AT geborgen. Jesus ist Paulus Endeckung des in seiner Scham verborgenen freien wollüstig vorgestellten Leibs. Das war auch Schrebers wollüstige Weiblichkeit. Schrebers Religion ist ein Kampf gegen die wilde Bebilderung seines Leibs. Nach der Natürlichkeit (der Not) kam die Religion des mündigen Sohnes. Der Sohn erst hat die Mütterlichkeit erzeugt zur Täuschung des Weibs. Das Matriarchat war ein Zwischenspiel beim Übergang vom Stamm über die Stadt zum Staat. Der Staat ist zunächst das große Zeichenreich mit einer verkehrten Weiblichkeit. Zum Staat gehört der große Geist. Zur verhandelnden Staatlichkeit gehört wiederum eine übergreifende Zeichenhaftigkeit. Im Übergriff sind alle Zeichen verdichtet und sie erzeugen sich selber aus einem eingebildeten Leib, der großen Körperlichkeit. Ein Kind erzeugt sich aus einer Jungfräulichkeit. Paulus hat den Zeichen der Männlichkeit widersprochen und die versteckten Symbole der Weiblichkeit in lebendige Bilder verwandelt. Er hat den Tempel Salomons von der Lade befreit, und sich selbst in ihn hinten eingeführt [aus meiner Sicht]. Er hat der Lüge des Manns widersprochen und ist in Weibes Heimlichkeit wiedergeboren worden, d. h. er hat den Leib gereinigt und ist ihr dann in den Arsch gekrochen. Auf diesem Weg dürfte er dann dem anderen der großen Propheten (!) begegnet sein: ein Frust war er Nietzsches Lust. Damit ist der Befreier schlagartig im Großhirn auf die Wollust gestoßen, der Riss im Leib übertragen ins Reich der Zeichen. Der kleine Riss im Sinn oder Schlaganfall gibt den Sinnen die Autonomie und sie erzeugen sich eine Welt wie ein Leib. [Darum ist übrigens auch der Hirntote in einer  a n d e r e n  Welt, die an seinen Sinnen hängt: er ist im Himmel auf Erden und der Organraub ist seine wahre Höllenfahrt. Gute Nacht, Seligkeit! Wendet euch also ab und flucht mit Elischa der frech spottenden Ärzteschaft und ihren leichten kahlen Gedanken, sie wollen Abgetriebene sein von finsteren alten GBärinnen]. Jesus war also nur der erlöste männliche gefälschte fremde WunschLeib eines etwas späten Propheten, seine ihm selbst unfassbare Zerissenheit, eine unnötig schamhaft verborgene Körperlichkeit. Paulus Einfall und Nietzsches Einsicht, der Pfahl also im eigenen Fleisch. Genie. Genie liegt nicht in den Genen, sie ist die hinten rum blitzartig einbrechende Genitalität. Intuition durch Weibischsein.

Mittwoch, 13. November 2013

Einsinnartigkeit

möchte nicht so zerrissen sein
zwischen wörtlich und Wirklichkeit
zwischen Organen und Leib
zwischen Sinnen und Sinnlichem
möchte nicht so wissend sein
lieber verloren in Ewigkeit 
zwischen Raum Zeit los sein
mit dem Körper ein Sinn

42

2 Könige Kap. 2 mit 2 Wundern

Aus der vier der stets offenen Tür, den wehenden Spalten, dem Kleid über der Haut, dem Körper im Zelt der Behausung aus stofflichen Wänden, wird durch die höchste Gewalt die Verwundung des Leibs in Arbeit und Müh ein Tor mit Schloss und zwei Einseitigkeiten, ein Schild auch der Bürger auf dem steht 'Will/Komm!': auf der Innenseite der geschilderten Torheit regiert nun ein Wille und verhindert den Einlass und auf der Außenseite herrscht die Not und gelegentlich kommt diese gegen den Willen und tritt [die Sperre aus Klammern] ein. Aus dem weiten einladenden Spalt wird eine enge Ausschließlichkeit, der Zugang Weniger ins geglaubte erlogene Himmelreich. Das ist die Verwandlung des Hintereingangs in die eingebildete Heiligkeit. Als tugendhaft abstrakter Gegensatz zeigt er sich in neuen Werten: wer nichts hat in der WarenWelt ist ein Arschloch und jeder Besitzer hat zugleich im Geist die wertvollste Heiligkeit in seinem Glauben an Scheine.

Also sind die 4/2 über die Spalten des Textes verrissen, aufgehoben in Schriftlichkeit. Was ist ein Verriss?: eine tödliche (also eine erwünscht leiblich vernichtende) Beleidigung als Antwort auf Spott bei persönlichem Betroffensein.

Der ganze Leib 4 Delta Weiblichkeit wird auf den Kopf gestellt zum Schein und als Bruchstück zur männlichen Kleinigkeit, zum 'Dreieck des Todes', zu des Lebens großer Müdigkeit. Zelt und Höhle getauscht mit dem Haus Beta 2 spitz stehend auf angeeigneter Leere, ein Heim gründend auf dem Eigennichts des Kredits.

Absonderlichkeit: ist der Athlet nicht ein förmliches Abbild der weiblichen Scham verbunden mit männlichem Größenwahn? Verkehrtes Delta der Körperlichkeit. 

Vier ist in verkehrter Sicht geteilt in zwei. 2 + (2 x 4) ergibt doppelte Beschränktheit aus Fluchen und Wundern. Wozu sonst hat der Prophet denn zwei Pfoten.

Es hat die Bärin sich geteilt in ein Hint und ein Vorn und ein Eheweib zweimal im fremden Kind und in ihrer haarigen Frucht gespottet des Mannes Scham und seiner blöden Bescheidenheit. Der Prophet hat sich beim Aufstieg ab- im Fluch und zugewendet im Zorn der befriedigten Einsamkeit.

Die Moral: Lade das Kahle zweimal ein: zum salzigen Schälchen gehört das Geschälte.
Die Prophezeiung: der gute Vorsatz wird platzen, weicht vorzeitig Traumhaut aus Traumhaus auf.
Der Fluch: die Glatze haust ab unter Bethel, der Fluch der Wut lässt die Blöße wie die Kinder auf Dauer ohne Behüttung sein.
Gelehrte Überheblichkeit und Blödelei: das Schreiben verspottet den Leser: Die Bärinnen kommen gerannt - vielleicht hat der DornBusch gebrannt.
Mythos: Elischa der Bock wendet den Kopf ab am Baum des Lebens, ein Ärgerer will er dem anderen Wissen sein.

Zurück zum Anfang der Geschichte und zum ersten 'Wunder' vom Salz in der faden Suppe: es wendet sich gegen die unerwünschte Unfruchtbarkeit und Fehlgeburt. In der neuen Schale der Hoffnung verkennt sich die Glatze und flucht der Prophet. Das Salz ist die kleine Lust an der Not. Der Fluch des Propheten beschwört jedoch erneut ein wildes GBären mit einer Abtreibung der Kinder. Wunder und Fluch gehören zusammen und sind vereint im Schweigen der Bären und Stillen der Kinder gegen den allmächtigen Verhüter der reißenden Not am großen hohen BHüter der Wollust. 42 Kinder wollen gut zerrissen sein [die Not muss die eigenen, der Glaube soll die fremden Kinder fressen].

2 B Deutung oder Doppeldeutigkeit:
im ersten Teil der wundersamen Geschichte geht es um die zu enthemmende Fruchtbarkeit. Sie wird vertreten von Elischa: der Prophet ist ein aalglatter Leib, einGeladener: 'Komm herauf ...'. Doppelt GLaden zum neuen Bund: dem verordneten AbBund und dem blöden Männerbund. Glatzköpfe sind MitGlieder, Unbändigkeit, körperlose Barfüßigkeit. Der Überfluss bringt auch einen Überschuss bei den Geburten und einen närrischen Ausschuss mit einem AusBund an Übermut. Überflüssige Fröhlichkeit wird von den Überzeugten aus der Stadt gebracht. Zuviel Wasser Reichtum Männlichkeit erfordert Ausscheidung, Abtreibung, Absonderung oder Versprengen. Der Alte sich windende Leib Elischa ist am End vielleicht selbst ein verfluchter betrogener und sich ungern ein Geladener der großen Welt.

Glaube ist Überfluss mit seiner widerlichen Doppeldeutigkeit der Absonderung einer kleinen Minderheit (Heligkeit) und/oder Vernichtung der großen Mehrheit (Er- und Endlösung).

Glaube ist einer an Sinn und Unsinn und die höchste menschliche hässliche Widernatur.

Letzte Doppeldeutigkeit: zum Himmelreich führt nur die Hintertür. Wo ist da die große Anmaßung und wo die kleine Bescheidenheit?

Rest am Rand des Alls:
42 won't do - eine Sackgasse, Gartenidylle und kein Sprung ins Paradies. Eine offensichtliche Lüge des Autors. Warum hat der Idiot von Interpret, der Deuter, auch nach dem Grund und Sinn gefragt.

Samstag, 9. November 2013

Schreiben des Schreibens

Texte müssen unbrauchbar sein und gelegentlich hantig und kantig, sollen den Urheber selbst nicht auslassen. Das Schreiben muss sehr auf ihn und sein Verhalten zum Inhalt achten. Es darf ihn wohl oder besser: anscheinend nicht formen. Er selbst fließt formend in es ein, es schöpft aus ihm und erschöpft ihn. Der Text bleibt ein Schreiben im Gang, das sich nicht fest halten lässt. Es ist unvertretend und durchgreifbar. Er hat auch sich und Sachen beschreibende Teile. Unerträglich ist das. Es wendet sich direkt gegen die Fälschung der Zeit. Sie verlangt ein Wenden Einwände einstürzende Wände, ein/Bruch in die fremden Formen und in den Aufbau der Einbildung, Eitelkeit aller Gescheitheiterten. Immer dicht nur und so gern durcheinander.

Der Urheber der Schrift zweifelt nicht am Sinn der Raubbauten der Pracht. Sinn predigt nur sich und gibt Niemandem Nichts und er stürzt in sich und fällt haltlos zusammen mit Allem und Allen. Frag nach dem Sinn. Die Antwort ist nur wieder/Sinn und Übersinn Unsinn [den Kopflosen ist das der Echtheitsbeweis des Dinglichen und der dazugehörende Gottesbeweis - ein Beweis an und für sich in reiner Selbstsicherheit - mit noch weniger Aufwand ist Gescheitheit nicht zu haben - und auch die berauschend dichte Einsicht in göttliche Hohlheit - Welt und Gott in Hirnrissigkeit]. Was bleibt?: eine unausweichliche Leiblichkeit.

Leib ist der Narretei Gegenpol und imaginärer Urgrund des menschlichen Seins. Schreiben versucht dazwischen zu gehen, leiblich zu sein. Das schafft kein 'Verfremden', kein Sezieren gläubiges Instrumentalsisieren der Sprache. Keine Überzeugung kein Gift der Schrift an sich kann das, kein neues Bewusstsein in festen geglaubten veräußerlichen und verscherbelten Zeichen. Es gibt keine Ent-Fremdung kein neues Bewusstsein für die Vergewaltigten: Schreiben des Schreibens ist kein Fischzug keine versteckte Gewalt und kein mitleidender Dummenfang. Kein Leib ist ihm fremd.

Ist es gewaltlos? Vielleicht. Hoffentlich. Und natürlichst anarchisch. Die Lesbarkeit ist sein eigenes einziges hohes mühendes muhend sich rührendes Sein. Die Texte fordern von Niemandem einen Preis der Höhe und Zahl, sind nur immer gleich für Einen gemacht. Das unbefangene Nehmen des Bestimmten Genehmen bezahlt der Schreiber noch mit tief und schwer ins Herz sinkender verhärtender Dankbarkeit. Der Schreiber ist kein Schriftsteller, kein Wissender und kein Heiler, kein Opferer der heilen Welt. Er ist nicht der höhere Sinn einer ekzematösen körperlichen Realität sondern der leidende Leib darunter. Der höhere Sinn ist ein falscher Verschieber, der Leib aber häutet sich.

Wenn sich der Leib genug im Denken vergangen hat, versetzt er sich in den Ruhestand, er dankt ab und schreibt auf und kommt zu und geht gegen sich an. Kein Rufen führt und verführt, kein Beruf verleitet zum scheinbaren Geist und Gescheiten. Gescheitertes Leben führt an - und jede beherrschende Urheberschaft ist damit über Wunden. Es gibt keine Alternative zum sich fertigenden Text und keinen listigen Willen, der eine endliche wirkliche Entscheidung zu tragen hätte. Die scheinbare Überwindung des dünnen beschränkten ihm vorschwebenden fiktiven Willens ist nur ein Ertragen des Schreibens selbst. Ein hohles Ich erträgt seinen fremdelnden Geist. 

Bescheidenheit, Lächerlichkeit, Verwundbarkeit, Widerspruch in sich sind akzeptable Etiketten für die schwindende schwindelnde Autorität. Wahnsinn, Verdrehtsein, Neurose, Überdrehtsein, Paranoia [mit latentem SchwulSein und 'gefährlichem' Verfolgerwahn - verdrehend Sinn und Leib], Schizophrenie mit fehlendem Realitätsbezug [und Halluziferationen mit Verlangen der sicheren Verwahrung], Unreife und Mangel von Ich und Wir verkrüppelte schlecht entwickelte halb nur ausgebrütete Persönlichkeit [RegradiertSein infolge allgemein libidinöser Pappigkeit - wollüstige Leibsüchtigkeit] usw. usw. hingegen haften nicht. Ganz falsch ist: Ausgelernter oder Gelehrter mit Abschluss (‚geprüfte Seele‘) Prophet Idealist Gläubiger Überzeugter (vom Übersinn Gezeugter) Erlöser ein Schreiber nach Takt und Maß. Treffend vielleicht und allgemein unangenehm: Unfreiwilliger der kleinen Gewissenschaft, Zeuger der Kleinigkeiten und aphoristischer Rechthaberei. Kleben wir uns einfach eine gemeinsame 'Geistlosigkeit' zusammen. Stoßen wir uns den Kopf an der Stirn. Dann sind wir nah dran und den 'Geist' fast schon los und der brummende Schädel kann den losen halten in sich. Kein Etikettenschwindel ist uns [mir und dem lustigen Ich] fremd, jeder mit Schildern sich verbürgende Hinweiser ist uns eine willkommene Narretei brüllendes Toben zum davon Brausen der Sinnlichkeit.

Bezahltes Schreiben erzeugt Erfolg und der Preis erschafft eitle Schönheit. Not im Schrieb aber hält sich Eitelkeit und einen noch greifbaren Sinn vom Leib und erzeugt sich so Wirklichkeit. Textleiblichkeit hat daher einen Wirklichkeitsbezug im Hunger und in einer Maschine, die undenkbar scheint - unscheinbar denkt mit unberechenbarer Geschwindigkeit. Der Hunger frisst Aller Brut und die Maschine erzeugt sich wie eine unheilbare Krankheit im Geist. Dem Gläubigen des Sinns ist das bestimmt als hungernde Schuld und als erlösender Schwachsinn als fliehender Geist mit fliegendem Leib. 


Beispiel:
Salomos Urteil: was für ein Drama! Hauptdarsteller ein Geist mit Übersinn und Urteilskraft und in einer nicht so schwer und weit tragenden Nebenrolle erkennt sich der Mann ein Weib als Hure mit gespaltener Persönlichkeit. Ein froh- und verlockender maschineller Überflieger trifft das im Geist schwache Weib. Er ist die Notwendigkeit und Pracht, unentbehrlich für die zuschauende oder lesende Welt. Weib ist zwei: Niederkunft und Niedertracht. Sie darf gleich auch noch zwei leibliche Unnötigkeiten verkörpern: eine in ihrem [hinterhältig wollüstigen] bösen leisen unten erdrückten und eine [aufrichtig reine]im lebendig laut mitgeteilten schreienden kindischen Sein: männliche Weltsicht: die ewige blöde Wiederkehr des gleichen Hungers und Stillens und die der ständigen Lust auf ein schuldlos Abgebrühtes und unschuldig Sinniges: zusammen genommen ist das die Einbildung eines ihm zu bereitenden sich entkräftigenden und ihn sättigenden [lustleerenden] Fleischlichen.


Medizinisches Wunder:
Mann saugt Prolaktin aus Titten, die im Himmel seiner EinBildung hängen.