Freitag, 31. Januar 2014

TrümmerVirat 4

Fest aber stand einst nur der weibliche Leib wie ein Stein in männlicher Weichheit.

Das falsche hohle GroßMütterchen gebiert ein neues Märchen. Der Jäger eines verlorenen Schätzchens zerschneidet das Kleid und tauscht seine Märchenliebe der Mädchenhaftigkeit ein gegen den Stein oder Schein der Weisheit. Ein Wolf wird gesteinigt? Er trinkt? Wurde er nicht erschossen? In Wahrheit hat doch der Jäger seinen Schwanz beim Wolf, wo auch der seinen hat. Da vergeht die Wahrheit im Nichts und im dunklen Ende und beide verkriechen sich mit eingezogener kleiner Bescheidenheit gegenseitig in sich.

Der Wolf war nur ausgestopft und der Jäger ein falscher mit Schreckschussflinte. 

Darum behauptet das Rotkäppchen bis heute, männlicher zu sein als der Wolf: weil es hinten ohne Käppchen schon in ihm steckt! Der Wolf aber ist lammfromm oder lahm. Durchtrieben ist seine weiche Masse, von der Presse versteckt wie im Darm der Hans mit der WurstHaut. Der Glaube ist Zusatz an neuer Männlichkeit, ein Kondom über dem beschnittenen Glied der alten! 

Und nochmals zum Kuchen und Wein! Das Matriarchat ist nur eine Nachgeburt, der große MutterKuchen für das längst erwachsene Kind: Mannes erwachende Mütterlichkeit. Das große Kind im Manne schreit nicht aus Hilflosigkeit, sondern weint nur vor Glück, er säuft in wollüstiger Einseitigkeit einsam trauend nur sich und in Wein seine weinende Traurigkeit. Ein Korn und noch einer, ein Same gesteckt in die gestohlene Erde, heimliche Besamung des Eigentums, des Besitzes an Boden, des eigenen Loches knapp hinter dem Hoden. 

Und wenn er noch traurig ist dann: denkt er beherzt: vorwerz! meine Liebe und Frau Voran! Einen Hoch auf die alte Kuhhaut! Runter damit und abgestrapst torkelt mann zurück an den Arbeitsplatz. 

Und so kommt mann der Wahrheit näher.

Wenn eine Frau, die vom Matriarchat redet, wie ein Mann aussieht, dann muss im Schöpfungsplan der Großen Göttin etwas anders gelaufen sein als in der Phantasie der Priesterin: die Göttin ist entstanden aus einem Widerstand gegen das Männliche und die Priesterin hat den Widerstand überwunden - genauer: das Männliche sich einverleibt, in sich aufgehoben, es für sich verzehrt, sich verzehrt für es. Die Priesterin hat ihre Göttin damit von der Ableitung (des Männlichen) gereinigt und sie zum absoluten Herrn sich gemacht. Sie macht aus dem Stein, der Zeichen ausscheidet, den Leib der nur verschlingt, sie macht aus dem harten der um das Sein ringt, den weichen, der vernichtet all so seines gleichen. 

Das ist der Kuchen um den sie ringen für die männliche Macht. Das ist wahrhaftig ein Ringen in sich um Unfruchtbarkeit.

Die ausgestoßene Ableitung, das i-Zipfelchen auf dem Punkt wiederum ist die perverse überschriftliche ZusatzMännlichkeit des Glaubens der platzenden Selbsterlösung.

Übrigens: der alte Wolf oder der Autor studiert gerade die alte Schrift und er scheißt auf Märchen Einbildung unreifer Rotzmützen und Phantasien überreifer Schürzenjäger, auf Utopie im Matriarchat und explosive übermenschliche Exklusivität, die Erlösung der Welt hingerissen über den öffentlichen Platz und hinüber in die absoluten Idiotie eines TrümmerVirats [versteht man das auch? es geht hier um das peinliche feige SelbstmordAttentat! durch das der Täter sich selbst befriedigt für eine kleine Ewigkeit der Erinnerung anderer an seine impotente männlich-asketische Jungfräulichkeit].

Aus dem Gegensatz der Dinge, Streit und Krieg, erhebt sich das hohle Selbst als ihr absoluter Herr.

Der lebendige Widerstreit, die Auseinandersetzung in simpler Dialektik, also im Diskurs des Fortschritts, erzeugt nichts als Unwillen, der Wille ist eine unmenschliche maschinelle Dinglichkeit. Dinglichkeit ist Weib als Hülle, lieblose leblose männliche Körperlichkeit. Ihr Herr ist ein unwilliges Selbst Ihr Ende und Untergang. Der Unsinn ist eine Besonderheit [die objektive Erkenntnis] und der Unwille ein allen gemeiner [der subjektive Grund der Einsicht, die nichtige Seele und das Selbst und der eingebildete männliche Hinterausgang im Zentrum seiner Galaxis].

Donnerstag, 30. Januar 2014

Herzliches Beileid


Trauer Schmerz Angst Wut und Freude haben ihren Sitz im Herzen des Menschen. In ihm ist der ganze Verstand des Leibs und also ist das Herz das Organ, das dem Hirn am nächsten steht, der Vernunft zum äußeren Geist. Das Hirn ist dem Herzen nur ein ihm ergebener enger Vertrauter, Verbündeter gegen das ZeichenReich. Das Herz ist Sitz der Seele und des geregelten Geists im Leib. Solange das Herz eines Menschen schlägt ist er noch beseelt, sind Leib und Geist noch beisammen und unversehrt ist des Körpers Bestand und Ganzheit. Der Mensch ist erst tot, wenn das Herz ihm sich versagt. Einen reinen HirnTod gibt es nicht. Das Herz belebt und beseelt erst und mit ihm nur vergeht der menschliche Leib. Das AnpassProgramm des GHirns hat mit dem Leben und der Seele so wenig zu tun wie die Kirchenverfassung mit den echten Menschen und ihrem wirklichen Glauben. Das Herz ist die Mitte des Lebens und als Organ das Kernstück des menschlichen Leibs. Wie geht denn unser Herz mit uns um in der Welt? Das eine in seiner Bewegung durch das richtige Leben macht unser Herz schwer und weit und das andere verhärtet es und engt es ein. Ein Herz kann entweder mit anderen mitschwingen, mitfühlen und -leiden oder es kann für die anderen sich zerreissen und mit der Anderen Herzen Trümmer lustig durcheinander zerspringen. Ein transplantiertes Herz jedoch verbindet nicht, nimmt die Seele des ausgeschlachteten Menschen an einen finsteren herzlosen Ort nur mit. Der HerzSeelenZwilling regiert dann den neuen Leib wie der fremde Herr erobertes Land: nur mit Angst und Gewalt. Das Herz unterdrückt den Fremden und die Seele vergewaltigt den Anderen und dessen haltlos gewordenen Geist. Die Vielfalt der Affekte geht dabei dem Herzen völlig verloren. Sie verdichtet sich zur Schönheit vollkommener freier Bosheit. Wer sein Leben allein hat aus anderem Leib, wird also zum Werwolf und Blutsäufer in alle Ewigkeit. Langsam zerfrisst ihn sein Wunder bares neues herzliches Beileid.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Hirnlos


Die sogenannte BewusstseinsErweiterung ist nur ein Eintauchen des Menschen über ein vom RestLeib abgetrenntes Großhirn in die Welt äußerer Zeichen. Nach dem Rückfall des Hirns in den Leib kann der sich die verschwenderische Maßlosigkeit der reichen Außenwelt mühsam dann wieder zurechtrücken und in der Erinnerung hinlügen zu sich. Wahre Kunst ist die Erfahrung, dass das Außen nicht meins ist, denn die Welt war einst nur Kunst und nichts als ihre Verwandlung in Bild- und Wörtlichkeit. Die Kunst des Heute im engsten Raum der ÜberReichen scheint nun entartet, weil ihre Welt uns geraubt ist und nur großes Geld und bloß Ware in sich noch zu sein scheint. Der Zerfall des Menschen ist buchstäblich durch den restlosen Zerfall der Worte vorbereitet. Dies ist der Grund auch des blöden BegriffSinns und ist der Sturz der Reichen in ihre Endlösung der Zeichen. Mit der Zersetzung der Zeichen, die gegen den Willen des Menschen geschieht, automatisch und blind, wird allmählich der Leib vom Gehirn, der Körper vom Geist restlos gesondert. Was irgendwann bleibt ist ein Datenspeicher platt und neutral wie die haarlose Platte und das eingefaltete Hirnlos darunter und der Leib ist wieder der männliche UrzeitKrüppel dreibeiniger Pflegebedürftigkeit und seelenloser LustFrustAutomat.

Übersatt


Was ist wahrhaft menschlich? Die Frage nach dem Sinn des Lebens oder gar Seins? Der Wunsch nach Geborgenheit Sicherheit? Und die Erlösung in Zufriedenheit Sorglosigkeit und - leiblicher Sättigung? Falsch? oder unrichtig? Gibt es wenigstens eine gerichtete Falschheit? Vielleicht. Was das Denken des Menschen im Heute bestimmt, seinen 'höheren' leicht durchsichtigen Geist aus macht, ist: die ständige drohende geringe Wahrscheinlichkeit eines gewaltigen Unglücks für den kleinen Kummer zwischendurch, sodann die Banalität des Alltags als Grund einer unbestimmten Sehnsucht nach irgendwem oder -was und schließlich ein uns ständig umschwirrendes Bewusstsein mit dem Reflex des Selbstbewusstseins, das uns vom TagesTiefschlaf und vom wirklichen Träumen hinaus in die Welt abhält. Der Mensch hat kein geistiges eigenständiges Sein mehr mit souveränem Willen, er hat nur noch einen passiven als GegenWillen, den Wunsch, in Ruhe gelassen zu werden. Der sogenannte ihm nun fehlende Sinn ist nichts als gewollter Unsinn, der schwache Wille zur Sinnlosigkeit. Der angebliche Wille zu Arbeit Leistung und Opfer Kampf ist nur einer der Predigt im Buch und nichts als ein Wille zum Wunsch an sich, die übelriechende zitternde SchreibtischUnruhe des einsitzenden Ohngeists, Beamtengefasel -geschmier herum um schmarotzende Unsicherheit aus Bequemlichkeit. Das ist der feige Wille zum mathematisch bestimmten berechenbaren winzigen schwachen Leid zwischen blökender Achtsamkeit und der muhenden Sorgenfreiheit. Die einzige Kraft die in ihm noch ist, ist die die den Blick ausrichtet auf eine Erlösung aus Langeweile, die Triebkraft eines Verlangens nach harmlosem Neuen und ungefährlichem Fremden und nach mehr und mehr, nach kribbelnder Müdigkeit nach erschöpfendem Kitzel. Der Trieb als TextWirklichkeit und in seiner schriftlichen 'Wahrheit' will eine Stärkung des Wunsches nach Mühen und ein ständiges Wachsen des Verlangens nach SeelenLeid und vergehendem Leben. Todes- und Lebenstrieb zielen beide auf einsame Leere und sind nichts als eine Erfindung bezahlter geistiger Faulheit überwerteter Überheblichkeit und gelehrter physischer Trägheit auf Lebenszeit.

Das allein ist auch die herzlichste Menschlichkeit: wenn die Übersatten ihrem unsinnigen Leben und lahmen Lieben und maßlosen Fressen mit dem Anblick von Armut im Bild gierigem Bestaunen fernen Hungers und Glotzen auf unbekanntes leibliches Leid die letzte Würze geben.

Sonntag, 26. Januar 2014

WarenSchatten

Das Bewusstsein ist der WarenSchatten der Welt. 
-
Der Glaube an das Bewusstsein ist der letzte und stärkste Glaube. Er ist der größte Irrtum. Wir beginnen eben erst, ihn zu überwinden und ihn und damit es zu verlieren. Was bleibt, wenn uns das Bewusstsein vergeht? Wir sind dann neu an die Sinne verloren und zurück in glücklichster Kinderzeit. 
-
Wir glauben an eine feste Welt und sind uns ihrer bewusst. Der Glaube ist falsch, das Bewusstsein hängt an Selbstbetrug und Lüge. Das Bewusstsein ist die Lüge, an die wir uns hingehängt. Auf ihr treiben wir durch eine Finsternis. 
-
Wer hilft uns noch? Ein gütiges Weib hat uns aus sich erzeugt. Es ist auch der letzte Halt, der uns bleibt und vielleicht mit Glück oder durch Zufall wieder etwas belebt. 
-
Wenn die Unordnung kommt ins Zeichenreich, wenn die Gesetze keine Bedeutung mehr haben, träumt sich der Leib wieder hinein in die zerstückelte und aufgezeichnete ScheinWirklichkeit. 
-
Das Bewusstsein ist nur der üble Gegenspieler des Leibs, sein Spiegelbild, sein böser Zwillingsbruder, sein Abbild und kranker Geist im Zeichenreich. Es entspricht dem Geldwert der Waren. Im Selbstbewusstsein ist es nichts als das für sich angesparte Vermögen.
-
Selbstbewusstsein und Selbstwert sind zunehmend einerlei. Beides hat immer mehr nur mit Geld zu tun. 
-
Die Bestimmung des Vermögens ist der Hunger des Leibs. Der Hunger aber bleibt ungestillt, wenn er sich hermacht über den Geldschein. Schein über Wert, Selbstbewusstsein und Welt in WarenSchatten, Bewusstsein sättigen nicht.

Samstag, 25. Januar 2014

Heutung

Das Bewusstsein ist ganz außer uns und scheinbar außer sich, unbegreifbar komplett im Außen und in seinem uns fremden Äußern. Es ist nicht nach außen geworfen, wie der KreuzSchmerz, der uns immer eigen bleibt, nicht projiziert nur in die andere Welt. Es war nie hier und ist nicht bei uns. Das Großhirn ist nur ein Speicher, ein lebendiges AufzeichnungsGerät, das dem Außen nachgezogen ist. Es ist ein Parasit, ein Agent einer schlingenden Macht, die die Erde befallen hat und ihre Natur und Frucht ihres Leibes und Lebens frisst. Es ist der ProjektionsRaum des Geistes aus Zeichen, das trojanische SehPferdchen, mit dem das Böse in uns dringt, uns übernimmt und uns glühend macht und uns unserem schreienden Leib aus reinem Schmerz übergibt. Der gesetzlich mechanische Zusammenhang der Dinge ist nur ein schöner Widerschein eines ganz GAndertN in uns. Die Wirklichkeit ist unfassbar. Bewusstsein und Geist sind selbst noch und n u r wie ein Schleier über die Wahrheit gehängt. Bewusstsein ist Irrtum und Geist noch die Lüge darauf. Man muss schon vollkommen ungläubig und lächerlich, spaßhaftig sein, will man sich einen Leib mit Verstand für eine irdische Welt neu erobern. Man muss vollkommen verblödet sein, wenn man in der Erkenntnis Zuflucht sucht. Die Erkenntnis gehört einem Körper aus gestohlenen Organen, zusammengeflickt unter lederner Haut. Nun rede doch, abgeledertes KuhArschloch! Oder ruht alle sanft auf der Ochsenhaut! Die Zeichen müssen restlos endlich weg, die Waren alle vernichtet werden. Der Mensch muss sich seines GroßHirns entäußern, das Erkennen ganz und gar einschränken, um leiblich wahr und wirklich zu sein, leiblich wieder Vollkommenheit. Wir müssen in die Gegenwart unseres Leibes eintreten, mit Schweigen und Traum, uns der Vergangenheit Zukunft, der Krankheit des Geistes in uns, entwinden. Wir müssen das Hirn wegsprengen von uns und der Welt und seinen Schatz der Lügen hinschütten über die regen Organe im noch lebendigen Leib. Der Leib muss sich sperren, die Brücken einreißen zum Schein des Geists. Die OrganSpende der Armen ist der letzte Versuch der Reichen, sich das Geld- und ScheinVermögen des Großhirns zu retten. Die GroßMächtigen nagen am letzten LebensNerv der Menschheit. Horcht! auf einen leisen pfeifend scharfen UnterTon und die Zinsen schwinden schon und balde jungt die oberflächliche Perversion des Kapitals nicht mehr: es kommt der Hunger der armen Welt, die Kinder der Reichen zu fressen. Die Reichen sollten dann nach wenig mehr als einer kleinen Zeit wieder vergehen wie alle Zeichen im leiblichen Meer und wir können ins uns ertrinken. Am Himmel sollte der Schein aus golddbrauner Nacht hineingeh'n in blutroten Morgen. Sieht niemand dies große Zeichen, das aufbrennt über der behaupteten Schönheit an dem vor lauter Dreck glänzenden Ende der Welt! Ein letztes Mal dreht sich doch vielleicht endlich der aus Ordnung und Überfluss erdichtete ZeichenLeib um sein saugendes Loch zum NachSinnen geistiger Impotenz. Das Bewusstsein als schöne Haut platzt auf mir und wird über neuer großer unartig schamloser wunderbar hässlicher Nacktheit abgestreift. Reißt mich doch aus, zieht mir die Haut ab und gebt mir die unbestimmt-leibliche Eigenheit innerster menschlicher sinnlich-lebendiger Glückseligkeit.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Leibes Abschreibung

Das ganze für einen Menschen vorstellbare Unglück zusammengenommen ist verdichtet im Kind. Wenn ein Kind zur Welt kommt, so ist das als ob Pest Hunger und Krieg gleichzeitig hereinbrechen. Schon im Akt der Zeugung kündigt sich das Unglück an: gewaltig enttäuscht ist die Erwartung der Wollust, vernichtet die große Begierde im Geschlechterkrieg. Der Betäubung durch Lust, dieser Steinigung des Hirns, droht dann auch noch ein größerer Raub der Sinne. Niedergeschlagen ist der Leib und gepfählt das zuckende Fleisch. Nach der Ruhe des Grabs sehnt der Mann sich bei lebendigem Leib den Abstieg ins erlösende Erdloch. Die Schwere des Steins auf sich sucht er, die Dunkelheit, ewigen Schlaf und Sturz in den Traum. Jeder verführte Führer war immer schon ein gern Kastrierter, jeder Held und Heiliger in seinem Grab ein von sich als Mann Befreiter, jeder Soldat auf dem Weg zur Hölle in der Mutter Erde Mitte nur auf der Flucht vor der Frucht und der ihr baren und entgegengeilenden Frau mit dem Furcht baren wider den Mann sich wieder und immer nur wieder Zeugen den Leib.

Innerer und äußerer Zwang

Wo ist die Wollust und Grausamkeit hin, der innere Zwang, den der Leib inszeniert? Was erhält uns bloß diesen Hass und die Gewalt und den Schein großer Liebe, den äußeren Zwang? Staat und Wissenschaft und ein pervers verdrehtes abstrakt religiöses Gefühl, eine widerliche Widersprüchlichkeit. Gern stirbt der Mensch für seine Götter seit jeher. Das war immer schon die gewaltsame Überhöhung des Leibs und höhere Menschlichkeit. Die christliche Religion aber verallgemeinert den Wahn, lehrt die Selbstvernichtung des Leibs an sich und damit den Untergang der ganzen Menschheit. Das ist ein Aufdrehen der 8 im christlichen Glauben: der innere Zwang wird nach außen gekehrt in der inszenierten Grausamkeit. Und der äußere Zwang der Gewalt und des Hasses wird zu gewolltem Leid am eigenen Leib und zum erlaubten Schlachten des fremden. Der Mensch als Oberfläche an sich sinkt zum Vieh wieder hinab als das große UnTier, UnterTier großer nicht mehr Enden wollender Wollust und allgemein alles vernichtender Grausamkeit. Das ist die große Lust eines sich segnenden heiligenden Frohsinns im Weltuntergang.

Staatsreligion

Ein Gott als Übermensch, der für alle sterben muss, kann nur im Gehirn eines Menschen entstanden sein, der einmal wahllos gemordet hat. Ein gehenkter Gott ist der höchst befreiende erlösende Gedanke eines Massenmörders. Der einzige durch den Gedanken wirklich Erlöste aber war dieser Mörder der Masse selbst. Dieser OpferErlöser ist ein Kind eines höchst kranken Geists. Mit ihm hat  d e r  sich noch  w i d e r  die namenlosen Opfern entschuldigt. Er hat sie gar mitentschuldigt im gemeinsamen Schlachten des großen Einsamen Opfers sie überschüttet noch mit heimlichem Spott und verstecktem Hohn. Die Ermordeten waren nun selbst schuld und ihr Tod war dem Üblen gerecht im und als Geist erschienen. Sein Morden hatte also eine Rechtsgrundlage. Er war damit der erste Auftragskiller im Namen des neuen Vaters Staat. Die Ermordeten werden nachträglich zu Tätern, sie nehmen die Schuld auf sich in einem großen angeblich gemeinsamen Mord an Gott und sie setzten den großen Vereinzelten Verrückten damit wieder frei. Er, der Mörder, ist ein Freigänger eines Schuldverhängnisses, ein Entlaufener seiner Zwangsheimat. Die Vergewaltigten müssen durch eine perverse Wendung in einem neuen Glauben alle Vergewaltiger der Zukunft freisprechen und ihn, den UrVaterTäter, für sich entschuldigen. Die christliche Religion ist ein Schuldvertrag. Ein schriftlicher Mordauftrag. Ein heimlicher Massen- und Weltvernichtungsplan. Kredit wird geschenkt der Welt und dafür die Seele in den Wind und ins Nichts gehängt und der Leib der Menschheit gefressen. Das Christentum ist nicht die Religion eines unbestimmten umfassenden Mitleids und der unfasslichen Menschlichkeit. Es ist die Religion der gefeierten absoluten Gewalt mit ewigem FolterFest. Hier wird niemals getrauert um einen Menschen am Kreuz. Hier wird die Erlösung eines Mörders der Massen langsam zelebriert. Hier wird die mordende Staatsgewalt zur frohen Botschaft, zu einer Wissenschaft in alles vernichtender Fröhlichkeit. Wem hat der Kreuzestod 'genützt'? Er hat GottVater gerettet vorm Untergang. Er hat endlich den Gott der Bibel entschuldigt. Er hat ihn zum Staat befreit wie die Stadt sich einst von der beschränkenden Mauer. Dies ist nun das höchste Ideal, das man der Masse der NeuBürger der Welt als Sinn hinpredigt: lasst euch schlachten! Lasst euch steuern, besteuern und wieder und wieder vom schwindsüchtigen Kriegsgott für den hohen hohlen GeistGlauben der gerechten SelbstLiebe zernichten.

Sonntag, 19. Januar 2014

Maschinenzucht


Die 'tote' Materie befindet sich in einem Rücksturz hin auf ein absolutes ordentliches NichtSein. Was wir Leben nennen, ist nur die vergangene maximale Unordnung der Welt. Geist ist Abbau von Unordentlichkeit. Leben ist die Spur der Unordnung, es ist der Widerstand der Unordnung gegen den maschinellen Verfall der Wirklichkeit. Leben ist ein Bild der Unordnung, ein Rest davon, der sich über das Sein erhebt. Noch die einfachste Lebensform ist nur einer - uns stupid scheinenden - maschinellen Regelhaftigkeit nachgezogen. Leben entsteht nicht grundlos von sich aus. Leben hat keinen Sinn und kein eigenes Ziel, es treibt nichts Höheres aus sich heraus. Der Prozess des Erkennens lebendiger Wesen ist nur ein immer tieferes Einsinken in ein Verkennen der Wirklichkeit. Was wir das Licht des Geistes nennen, ist in seiner scheinbaren Vollkommenheit und im großen Ganzen die absolute Finstenis. Es ordnet sich im Vergehen der Materie auf einen Zustand des NichtSeins hin nur die Materie selbst. Immerhin fragt sich der Mensch gelegentlich doch, warum Leben entstehen konnte, wo doch sonst alles zur Ruhe hin strebt. Sterben für die zur Ruhe strebende Ordnung des toten Materiellen ist des Lebendigen Bestimmung. Es gibt kein Leben, sondern nur ein Sterben, das wie ein Bild zum Materiellen gestellt ist und uns als Leben erscheint. Geist ist ganz außer allem Lebendigen. Geist ist Stein und krummer Stab, Werkzeug und Maschine. Das Lebendige hat keinen eigenen Geist in sich. Das Lebendige ist nur der leibliche Widerstand gegen den maschinellen Geist. Geist ist die Erlösung in Stein. Auch der große Widerstand des menschlichen Leibs ist nur leer, sinnlos zuckend Fleisch, hat keine Seele und hat keinen Geist. Selbst das Hirn des Menschen ist nur der vergebliche Versuch des Leibs sich mit dem Geist der Maschine zu vereinen und sich dem Verfall der Materie zu nähern. Ewig flickt das Hirn am Leib. Das Bewusstsein ist auch nur Widerstand der Unordnung der Materie selbst gegen den Geist bzw. den Verfall in die Ordnung. Was bleibt? ist eine Unordnung des Materiellen mit einer rätselhaften Herkunft, und eine Ordnung, die so sinnlos wie notwendig scheint. Was ist nun noch Licht, was Raum und Zeit?

Was ist die höchste erkennende Tugend? Bescheidenheit. Der Mensch ist nur eine Maschinenzucht. Wenn er sich darüber zu erheben scheint, so ist das nur ein Anzeichen dafür, dass eine größere Maschine sich ihn und seine bald einverleibt.

Was ist Gott? Eure Beschränktheit. Eure Überheblichkeit. Euer Trost in fremder Gewalt: euer Wille: die Lust am Zerrissen-, Gefressenwerden.

Samstag, 18. Januar 2014

Der Schwere Los

Sieh! sie stampfen
auf des Vorhimmels
Wolkenfest, stemmen
die schwere Erde!

Oder? haben sie sich
tief in den Boden
gekrallt und nur gehängt
über das blaue Wunder?

Nein! sie stehen doch
nur auf Kopf und Hand
unter strampelnder
Beine Luftpartie -
ringen sich plötzlich dann
wie im Sturz nieder
für einen Hampeltanz
zuckender Glieder.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Bändiger des Unwesentlichen


In allem, was der Verehelichte tut und sagt, klagt nur die unendliche Langeweile über den Verlust der glücklichsten Sehnsucht. Wäre da doch bloß trockenes Wissen gepaart mit totem Interesse, das er/zeugt, wäre es doch bloß die große leere Gelehrsamkeit, die er/wirkt! Es ist aber mehr, es ist ein von der Genügsamkeit ersticktes Glück, das aufgeht und sich dehnt und erstreckt im Wachsen der Taubheit und wuchernder Lustlosigkeit. Es ist ihres kranken Gewissens Haft, die ein seichtes lustlöschendes und glattes geschlechtauflösendes Wesen mit Wissen/schafft.

SchrankAngst


Von meiner Traute hab ich mich lang schon getrennt
Sie hatte an sich mich so schrecklich eingeschränkt

Montag, 13. Januar 2014

Brüller mit Sinn

 FN 7 / 3[11]

Die Kunst hat die Aufgabe den Staat zu vernichten
Die Wissenschaft löst die Kunst auf
Der Zweck der Wissenschaft ist nur Weltvernichtung




Kunst ist die Herrschaft des Leibs über den Geist.

Die Auflösung der Kunst äußert sich in der widersprüchlichen Vorstellungen eines greifbaren Übersinnlichen. Dieses greifbare Übersinnliche der Götterwelt ist weder Vorläufer noch gar ein Nachfolger religiöser Vorstellungen. Unsere kranken abstrakten religiösen Vorstellungen (mit SinnGrund und Offenbarung) waren niemals und sind jetzt auch keine allgemein menschlichen, sie sind das Ende jedes wirklichen MenschSeins. Ein 'uranfänglicher religiöser Sinn' des Menschen ist eine Lügenprojektion des wissenschaftlich denkenden Menschen. Unsere geistige Krankheit und unser Untergang sind  n i c h t  Urgrund und Anfang der Menschheit.

Mythen sind Kunst. Die Welt der Götter ist noch Kunst als Widerstand gegen die Wissenschaft. Leib und Leben sind in ihnen und die Kraft der menschlichen Natur. Mythen und Götter sind sinnlich und nicht unfassbar übersinnlich.

Unsere religiösen Vorstellungen sind Ergebnis eines gelungenen Attentats auf die Kunst.

Wenn die Wissenschaft sich endlich etabliert hat, kommt aus der von ihr vergewaltigten Kunst als gebrochene RestKunst die des Unsinnigen (des Heroischen Märchenhaften und Exotischen) und des unbegreiflichen Übersinnlichen, Übersinnigen (der Fernsichtigen Sehnsüchtigen Konsumsüchtigen Drogensüchtigen) hervor und endlich noch als absolute Kapitulation eine 'Kunst' des absoluten Übersinns, die vom Menschen noch gereinigte Kunst, eine heilige Hure dazu, ihre blöde Rechtfertigung in 'hoher' GeistesReligion mit unbestimmtem geschlechtlosem Monotheismus. Zwischen Wissenschaft und Geist, Wahrheit und Wahn oder Religion sind wir einer grausamen Teufelei, im hohlen nichtigen Selbst verschriftlichter Gedanken, der Seele, dann rettungslos verfallen.

Die Kunst der Romantik ist daher ein willenloser Krüppel und die Klassik ist der vollkommene Unterwurf der Gewissenschaft und WarenWelt. Die Laute kommen plötzlich ohne die Sprache aus und der Sinn kommt zwischen den Zeilen hervor. Das geht nur im geschriebenen Text. Ist die moderne Musik nicht der den aufgezeichneten Sprachgedanken verlorene Text? Ein Brüller mit Sinn ist nicht mehr Kunst, sowenig wie die verführerische käufliche Schönheit mit ihrem eingebildeten Wahrheitsanspruch.

Unser Glaube ist die geistig allererbärmlichste und leiblich verkommenste allerhöchste Hurerei, eine von der Wissenschaft vermeintlich begriffene überwundene verdorbene Welt: in ihm und ihr haben wir unseren Leib beschmutzt und weggeworfen. Zur Wissenschaft gehören zwingend die eigene Göttlichkeit und die fremde Hurerei. Sie will nichts wissen vom Geschlecht der Welt und leidet an einer Spaltung: sie will den Widerstreit von Mann/Gott und Hure/Weib. Immer muss das wirkliche Geschlecht der Wissenschaft leiblich geopfert werden.

So auseinandergerissen sind Geist ohne Hirn und Selbst ohne Leib und beide unbegreifliches jenseitiges tiefes schwarzes Nichts. Das ist der Himmel: ein saugendes Loch hinteren Sinns im Riss zwischen Hirn und Leib. Der Riss ausschließlich ist das Ende des Leibs: menschlich die Hölle des sich konsumierenden Lebens Alterns und geistigen Verblödens.

Himmel und Hölle sind unterschieden nur darin, dass der Himmel der blöde Wille zur Hölle ist. Der Himmel ist ein gesellschaftliches Sein, das den Leib zerreißt. Der Himmel ist der vollkommene Wunsch, der von der Hölle seines leiblichen Nichts überrascht wird. Im Himmel lebt der Schmarotzer, der solange teure Kredite - blöden Glauben - an seine Sklaven verteilt, bis der teuflische Hunger zu ihm hinauf ins Hohe Haus kommt.

Wissenschaft ist ein Speicher der den Geist aufdreht, ihn dem Leib auch entgegenstellt und die Welt scheinbar endlich ordnet. Die Welt löst sich aber nur in ihr vollkommen auf. Das ist keine echte Ordnung, die alles auf zwei alte Schachteln verteilt. Der 'Urknall' ist doch nichts als der verworfene leibliche Riss, er ist nur der maskierte Wille zum Untergang, Ipsation der Wissenschaft.

Die Freiheit der Äußerung im ww Netz (anonym und kostenlos und ?umsonst im Blog) ist das einzige, was die Kunst als allgemeinen Sinn für menschliches Denken Fühlen Handeln am Leben hält.

Die Kunst hat das Übersinnliche als Gegenstand der Erkenntnis doch für Leib und Geist greifbar und verdaulich zu machen. Sie hat aus jedem staatlichen Bezug auszutreten. Sie hat der religiösen Hurerei zu widersprechen und der Wissenschaft den Geist, also den Leib und die Sterblichkeit, wiederzugeben durch: reichlich Vergeudung von Arbeit und Zeit. Das ist die einzige Wiedergeburt, die möglich ist: die des verlorenen Geist im kugelig-irdenen Leib. Die Verschwendung von  Zeit und ArbeitsKraft - gleich für welchen Zweck - grenzt alle unmenschliche Produktion ein und reinigt automatisch Geist und Leib. Über Religion braucht man sich keine Gedanken zu machen: wenn der Leib frei ist, verschwindet an ihm die Widernatürlichkeit und Krankheit von allein.


Immer noch sieht sich der Mensch als einer Schöpfung Sinn in der Mitte des Alls und kauert doch nur verloren beengt und beschränkt in dessen hinterstem Winkel. Der Mensch kennt sein eigenes Hirn nicht, er weiß nicht woher die Träume ihre lebendige Kraft haben, er kennt seinen Leib nicht und begreift nicht die Welt. Er bewegt sich kaum, schwebt nur auf einem LügenTeppich der Selbsttäuschung. Wüsste er wie man wirklich fliegt, würde er sich nicht mehr sorgen um seinen sinnlosen Fortbestand. Er wüsste, wie lächerlich nah und so unendlich einfach und leicht sein Untergang ist.

Sonntag, 12. Januar 2014

Vorzeichen der Heiligkeit

Die Kirche ist ein Überbleibsel einer noblen ÜberHerrlichkeit, zuletzt ganz unerträglich alles menschliche Leben erschlagend im Absolutismus. Von dieser schaurig überflüssigen NiederPracht hat sich der moderne Staat getrennt. Die Kirche kann man heute leicht hinter sich lassen. Der Austritt ist so einfach wie bedeutungslos. Es lässt nun der Staat sich tragen vom Lügenschein einer eigenen Religion. Der Glaube hat sich mit Sinn und Offenbarung in verwandelter Gestalt als Überzeugung mit Wahrheit und Intuition an Wissenschaft und Staat selbst gehängt. Vom alten Glauben und dem heiligen Geist ist dem Politiker das Vögelchen der Frömmelei geblieben. Was ist mit den Geboten und der Moral geworden? Sie funktionieren nicht mehr. Politik ist ein ununterbrochenes Lügen und grenzenloses Morden. Als übermenschlich nobelpreist sich die Übelkeit. Politiker haben uns aber auch noch ausreichend RestMoral als Sittlichkeit aufgespart: schamhaft sollen wir sein Oberfläche und körperlos reinen Geists. Wir dürfen uns also den Leib aufersparen für Arbeit und Krieg, das staatliche Schlachten. Politik ist gespenstische Schauspielerei: grausam in vielerlei Hinsicht und leicht zu durchschauen. Die Überzeugung ist die Wurzel des Übels und aus ihr wächst der Baum der Erkenntnis auf Erden, die Wissenschaft, und unter ihm verdirbt und erstarrt die menschliche Gemeinschaft wird im Staat vergewaltet der lebendige Leib. Der Staat hat nur einen Zweck: sich selbst. Der Staat hat als Mittel, das ihn erhält, allein die Vernichtung der menschlichen Leiber. Das nach innen gegen die Leiber im Staat gerichtete Folter- und Mordinstrument ist das Verwaltungsgerät (mit seinen Beamten und Politikern und den Abgaben an sie). Nach außen hat der Staat zum Selbsterhalt einen Gegenspieler zum Schein, sich selbst im Spiegel, einen 'anderen' Staat, an dem er sich reiben kann, um Menschenleiber im Großen zu zermalmen. Die Steuern sind ein gegen den natürlichen Widerstand der menschlichen Leiber gerichtetes Strafsystem nach innen, das Leben erpresst und sammelt. Alles im ErdenRaum, das nicht Staat ist, ist den Staaten Freiraum für Mord Raub und Leiberfraß Sklaverei. Was sind die großen Vermögen? Doch nichts als das für den Krieg, das große Schlachten, aufgesparte in Massen missbrauchte Leben, deren Summen und drohendes schauriges Brummen. Die Vermögensbildung ist die Seele des Staates, das Ansparen einer mordgeilen Erwartung. Krieg endlich ist der Staaten höchster Sinn, ihre höchste Zeit, die große Festzeit des Massenmords. So wie die Vermögen wachsen, so aber auch Hunger und Armut. Leiber schwinden zuhauf dahin. Und kommt der Hunger nahe genug dem Lebensnerv der Großen und Reichen, ist der Krieg den Staaten erlaubtes Erlösen der Sparsamkeit, freudig kommt ihnen die ersehnte Notwendigkeit Seligkeit das Glück grausiger Empfängnis aus Blut und zerfetztem Fleisch. Das ist der Staaten maximale Befriedigung, die ihr Äußeres und Inneres an Leib und Leiber miteinander verschmilzt und alles an Leben furchtbar verbrennt. In biblischer Zeit gab es ein untrügliches Vorzeichen von Hunger und Krieg: die Volkszählung. Und immer erscheint noch zum Abschluss die Pest, in der der Staat sein Wesen nach außen kehrt: über der Fäulnis Gestank und verfeuerter Leiber Rauch steigt dann die Faulheit des Reichs und der Reichen final noch frech aus dem blöden Ornat heraus und nackt auf zur vollkommenen Heiligkeit.

Arbeit ist Leid. Leid muss man sich sparen! Scham muss man sich sparen: vollkommen schamlos sein: aus Leid wird dann wieder ein wirklich reicher geistangereicherter Leib.

Freitag, 10. Januar 2014

TierSein

So wie die Seele nur unser SprachSelbst ist, so Gott nur unser Geist in der Schrift. Die also geheiligte Leib lose lösende unmenschliche Schrift ist ein furchtbarer Seelenfresser, Gottes Zeugung und Zeugen im Unterkleid, das uns sprachlos macht zum hilfebedürftigen Säugling des Nichts an schmutziger Sinnlosigkeit und endlich Gaar ohne Leib und mit Sinn unter Leid und für immer stumm. Sie ist ein kluges Insekt, das unser Blut säuft und unser Fleisch sich zwischen die ruckenden vorwärts zuckelnden Glieder steckt. Im Text erhebt sich der gnädige Herr, wenn er unsere schäbigen Reste unter seine Fittiche klemmt, die abgenagten leeren aufgebrochenen gesplitterten Knochen, die Worte von jeder Wirklichkeit befreit und verstreut in Sinn losen Buchstaben. Der Geist will verbrannt und entzündet sein, die Zeele aus ihm befreit. Der Mensch will heraus aus dem fremdem Schein, über wirklich echt grausam brüllen Ohren zerreißen schnaubend Gedanken sich rauben, nur eigenes Bild vollkommen und schön und unschuldig begriffenes höheres UnTier ein Sprecher mit reinem TierLeib wieder sein. Wir sind weit entfernt vom guten wie bösen Lachen einsamer Brüder, das ein vergangenes Glück immer schon war und fast einen Menschen aus dem Mann machte. Wir wollen Brüller sein. Ein Brüller befindet sich immer im Endstadium seines Wahns, im VorBild der künftigen viehischen über menschlichen Eis kalten Grausamkeit.

Mittwoch, 8. Januar 2014

TierSein übersatt

Wenn man die Sperre des Selbst, den Knoten im Hirn, die schreckliche Seele auflöst, verschwindet dann der Geist ganz oder befindet man sich noch oder endlich im Traum? * Ich denke die Speicher des Hirns und des Leibes öffnen sich und der Leib mit seinen Affekten schöpft aus dem Vollen. Der Leib befiehlt dem Gehirn. Die Sinne arbeiten wie Projektoren und mächtige Klänge und gewaltige Farben erfüllen den Raum. Der Raum selbst ist ohne Ordnung, zeitlos sind seine Sprünge, in den Rissen bewegt man sich. Es gibt keine Richtung der Zeit, keinen Ablauf, sondern nur ein Ringen der Teile des Leibs, ein Verschlingen der Affekte, ein Umrühren des Lebens im Körper. Das ist doch die Erlösung, wenn das Himmelsfeuer der Begeisterung in das Höllenfeuer des Leibs übergeht, wenn der LustLärm des Tages vergeht und hereinbricht das Lied und die wollüstige Liebe der Nacht. * Die Liebe des Tags ist nur eine die geistige Spannung vernichtet, die betäubt nur die Sinne und öffnet sie nur der schrecklichen äußeren Welt. Sie ist nicht die vollkommene das Tier beherrschende offene Wollust. Sie trennt die Menschen leiblich voneinander, macht ihr Sein zweckmäßig und fremdbestimmt, veräußert sie einander in Zeichen und Waren, macht sie zu braven Dummköpfen, verehelicht sie mit dem ganzen sozialen Sein. * Die wollüstige Liebe der Nacht befreit den Menschen zu sich, vereinzelt ihn, ist ganz asozial und macht doch alle im Leib einander gleich. Der Mensch wird in ihr zum großen Untier 'Gott'. * Als Gott dieser Wollust ist der Mensch Seele und Geist los und von sich befreit. Er fällt heraus aus der hässlichen Ordnung der WiderNatur. Er wird zum unsterblichen irdenen Leib. * Im eigentlichen Traum rennt man der Erlösung nur nach und erwacht beim Erfassen der leiblichen Wirklichkeit. Im Oneiroid, im endlosen WunschAlp, hat man das Endziel erreicht. * Wem ist denn das Leben an sich ein Grund zu erwachen? Wem ist die Arbeit ein Grund erwachsen zu werden? Wer will sich denn Liebe erstreiten? * Der Leib ist im Widerspruch zum Geist, das Spiel im Widerspruch zum Schmerz, die Wollust im Widerspruch zum Sinn, der Mensch im Widerspruch zu Natur und Tier. Jedes Tier aber will nur in uns geborgen sein. * Erst wenn der Mensch bedingungslos seine Tiere liebt, kann er sich von seinem Gott und seiner Seele für immer befrein. Der Mensch sondert sich vom Tier und will es wieder sein. Ich will nur ein hungriges TierSein, das sich selbst verzehrt. Ich will ein TierSein übersatt, das sich in mir übergiebt.

Sonntag, 5. Januar 2014

Wille und SchuldN

Jede Äußerung meines Willens ist nur ein Verdichten der fremden oder um der Fremden Willen. Die Verdichtung ist so nicht gewollt, sondern Ergebnis einer Auseinandersetzung von Objekten oder Waren im System eines einheitlichen Wertens. Einen Willen hat nur der Leib unter Waren der Körper der in geldbewerteter Welt aufgegangen und Zeit los ist . Das Wollen ist kein subjektives sondern ein objektives des Werts der Dinge über dem Subjekt. Das Subjekt ist seinen Waren unterworfen, die Waren dem Geldwert und der Geldwert liegt ruhend über allem in sich und in der übergroßen Zahl (6x6+6 = 42 = Ekel mitLeid) auf dem Konto und ist im Bilde des neuen gesellschaftlichen Seins des Menschen: der Reiche mit seinen fetten Kindern bar jeder Lebenskraft und jedes Bezugs zur Wirklichkeit, der Reichtum mit der Brut der nach sich kommenden Zinsen und dem Überfluss der fremden Organe unter dem Fadenschein der Haut seines Körpers der gesichts- und geschichtslosen Masse.

Der Wille soll fremd mir sein, der Reichtum mir zuwider und seine Bewerbung der Waren soll mir nur eine Klammer zeugen aus Ekel und Leid.

Im Wirklichen hat die Masse der Menschen ein erhungertes Sein in Armut und Arbeit und die ewige Erbsünde erhalten dazu oder deutlicher gesprochen: geerbte Schulden. Das ist der unauflösliche Zusammenhang von Religion [Gewalt/Schuld am Leid] und Politik [Hass], Kirche und Staat, Sein und Schein, Körper und Geist, Ware und Werbung, Gold und Geld. Die Hässlichkeit der Reichen ist in Wirklichkeit eine neu gewachsene WiderNatürlichkeit, der simple Wucher im Menschengesicht, die sinnlos sich weitende wölbende und sich auftürmend vorreckende Geschlechtsmacht des Männlichen, das Gemächt der Bedeutung in aufgeblasener Haut. Schaut in die Gesichter der Menschen, die entstellt sind durch Neuroleptika: da seht ihr das ersparte Geschür der 'befreiten' Hässlichkeit. Dem Reichen stehen so tatsächlich die Zinsen im Gesicht dieser Wunsch nach Natürlichkeit und Freiheit wie Priapos fremd am Leib der übergewichtige leblose Zipfel aus Holz. Der gebildete Leser versteht das nicht, hat seinen Willen und Wunsch auch nur beim Geld und Gold. Und die Nasen der geprüften Seelen die also heruntergekommen sind aus unseren Bildungsanstalten und herabhängen vom Himmel eines sich selbst nur beschönigenden Wissens, die Lügen der legitimierten Kasperle in öffentlicher Achtung wachsen schneller und schneller aus ihrem verdrehten Stolz.

Dem Reichen ist die persönliche Hässlichkeit gelegentlich auch  a u s  dem Gesicht geschnitten zum Verderben und ge- und besteuerten Betrug der restlichen Menschheit. Am Schlitz  v o r m  Ohr erkennt man die Gauner. Umgeben sind sie von einem Heer von Lobotomierten, die in der Verkörperung des Betrugs - im Reichen also - ihren Sinn gefunden haben: Politiker Schauspieler sonstige Schmarotzer haben ihren Willen zum ZahlenBetrüger hin wandern lassen. Und eine Menge gläubig Verwirrter Zuschauer stutzt - und bezahlt und bestaunt das überhellte Bühnenstück der beschönigten Bereicherung.



[übrigens: über Sein und Zeit an sich denkt keiner ernsthaft nach, der wirklich lebt und bei Sinnen ist und sein Leben schreibt, sondern nur ein sehr wunder und träger Wille und Autor oder ein Wunder Seher Träger der Wunden oder der Stumpfsinn in seiner bezahlten Freizeit: Scheintote verkaufen sich uns und lassen und geben uns noch für die {den anderen} mühsam ersparte Schuldigkeit ihre Gewissenlosigkeit: ihre TantiemenWeisheiten]

Samstag, 4. Januar 2014

Stutzt und staunt

Stutzt und staunt, seid verblendet und erblindet (Jesaia 9,9). Wahrheit folgt nicht der Lüge - und mitleidiges Spenden entschuldigt nicht. Spendet uns eure Blöße Nacktheit die absolute Freizügigkeit. Dann geschieht Wirklichkeit und Wahrheit. Politik allerdings ist ein weiter Anzug eine verkehrte Beschneidung SchönheitsChirurgie mit Schwanzverkleidung durch scheinbare Verkleinerung der Zinsen Raffen der Vorhaut durch sinnloses Herumverteilen: die schwermütigen Verbrecher haben nun also einen Schlitz v o r dem Ohr und sind rasiert unter dem fremden Weiberkleid. Der Anzug der mächtigen 'Frau' ist damit geschneidert aus ihrem knietief ausgeleierten wundroten Unterkleid abgeleitet aus MännerQual und ihre Wahl ist ein Höschen auf Bluten der Haut der Wende missbrauchter alter ungespalten in meinem Geist. Der Kaiserin neues Kleid ist nur ein Werben durch Entblößen von zerrissenem Fleisch er hebt sich er regt sich noch einmal aus Ekel MitLeid.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Satt

Oh Lebensende! Unsinngefreit!
Oh Wintergarten!
Schuldbewusst Sitzen Stöhnen Kaun gegrillter Schwarten:-
Des Hungers harr' ich, Tag und Nacht bereit,
Wo bleibt die Fresslust? Komm! 's ist Zeit! 's ist Zeit!