Mittwoch, 26. Februar 2014

Geruch der Musik

Musik ist keine Kunst, sowenig wie das müde Gestöhn eines Übersatten, der abfällt vom missbrauchten Wirt. Echte Kunst tritt stets über den Geist heraus aus dem Körper, die Musik an sich jenseits der Komposition jedoch aus dem Leib direkt wie der Geruch mit dem Schweiß und oder ein Tonkörper mit seinem Furz. Manch einer hält wohl auch die Begleitung der Ausscheidungen seines Leibs für eine Äußerung des wahren Lebens. Eine Frechheit ist das, die Freiheit der plumpen Vertrautheit. Diesen Trotteln ist auch Musik Kunstgenuss unfassbarer unirdischer Wirklichkeit. Es kommt die Wahrheit des Lebens jedoch aus einer Zersetzung des Geistes und dessen mühsamer SinnVerdauung. Die ist absolut sauber hat geruchsneutral und ganz klangfrei zu sein. Wahre Kunst hat mit Musik nichts gemein. Musik verursacht einem wirklich Aufmerksamen Übelkeit bis zum Erbrechen von Blut und Galle. Das ist mir Körperlichkeit der Musik: Peinlichkeit meinem Hirn Kopfschmerz und die den Gedanken verbundene Einbildung furchtbar schlechter Gerüche. Freilich sind 'wirkliche Einsicht' und 'Wahrheit' Selbstbetrug. Aber Musik ist bloß vorzeitiger Selbsterguss aus leiblicher Vorstellung von Stoffen schlechter unterirdischer Verwechslung. Zum Glück trägt die Luft die Tonkunst schneller und weiter fort als die Gerüche der Leiber seiner Erzeuger. Auf große Distanz ist fremde Klanglust beinahe erträglich.

Zu Fuge und Contrapunkt: gibt es Musiker/Komponisten die ihre Musik von sich weg zu schieben scheinen, bei denen der ganze Leib selbst verschoben ist gegen den Klang, die Musik also erbrechen müssen? 

Harmonie der Geschlechter

Aus dem Brei der Gefühle tritt endlich allein noch hervor die verkümmerte allgemein menschliche begriffene bewusste sachliche wertlose Geschlechtlichkeit. Sie wird umwoben von der Musik konstruierter und berechneter Harmonie. Einklang Unsinn und Impotenz sind die wesentlichen Momente des musikalischen Bühnenstücks. Liebe und Musik spinnen die Reste des zerrissenen Körpers ein, beide sind taub und lahm ohne funktionierenden Leib, ausgefühlt erwecken sie nur ihre eigene Lächerlichkeit.

Jedermanns Einverstand

Über dem unbestimmten und ungenauen allgemeinen Fühlen eines ausgenommenen bewerteten Körpers erscheint als künstliches Ersatzstück und aufregende aufragende Ungeheuerlichkeit die absolute Musik und unendliche Melodie die stehende Langeweile in unendlicher Verundeutlichung und ein verschwiegener Mangel kann endlich tönernd sich erheben im hellsten Rampenlicht. Jeder Schein ist jeder Zeit Widerstand gegen die eigene Widernatur.

Vertonte Freiheit

In Musik Ton mit Melodie wird der Verlust der Sprache zum geheimnisvollen Unausprechlichen und der analysierte Körper der Eingebildeten die Impotenz der vollbeschnittene Leib entdeckt an sich die reine Schönheit unendlicher Stimulation scheißegaler Geschlechtlichkeit.

Tonkunstlicht

Musik ist selber das sogenannte Unbewusste, das nichts ist als der verlorene leibliche Hintergrund des Bewusstseins. In der Musik ist aber nicht der Leib versteckt. Sie ist nur der böse Nachklang einer anderen Zeit. Musik ist Nacht und nur Dunkelheit, die 'unbewusste' weite Hilflosigkeit des Menschen in absoluter Finsternis. In der Nacht ist das Gespenst 'Musik' frei und umschleicht uns als Drohung der Stille. Sie ist so absolut unbestimmt wie die Angst, die uns schweigen macht, unbegreiflich und unangreifbar wie der Vergewaltiger, der behauptet Freiheit und Freier zugleich, der beste Beschützer zu sein. SeelenHeil. Höchst veränderlich in seinen Lügen ist diese elende Zuhälterei. Improvisation und Variation ist nur der dauernde Wechsel der Besetzung im Hurenhaus und die Freiheit der Wahl auf seiten des Kunden. Eine Jüngere aus der eigenen Vergangenheit muss es ständig sein. Im Dunkel der Nacht der Musik und Gespenster wird das Reden zum Summen, Sprachmelodie, und es scheidet der Wortfluss seine Bilder aus an die Wand als tote rote Zeichen. Wandmalereien sind ganze musikalische Sätze. Instrumentalisierter Sprechgesang. Redeschrift. Höhle ist eroberter und vergewaltigter Leib, Gebärhöhlen sind die Brutstätten des männlichen Geists, Raum für stolz entblößte Herrlichkeit. Die Musik fixiert das bärtige Böse, ist die Auftrennung des Leibs in Körper und Geist. Leib ist Wirklichkeit, Körper ist Zeichen und Klang, Geist ist geregelte Wahrheit. Deutend in Sprache umgesetzte Traumbilder sind von der Sprachmelodie befreite Zeichen und nicht mehr der reine menschliche Leib der Traumzeit. Traumwelt behält Klang der Natur bei. Schriftzeichen der Analyse und des Bewusstseins aber können nicht wieder zum Leib hingeführt werden. Analyse ist nur Verschiebung der Schrift und neue Vergewaltigung der Patient(inn)en und ihrer Welt durch den Analytiker. Da hilft auch keine Vertonung des scheinbar Traumhaften, die Zugabe neuen Klangs Fremder Klänge. Es bleibt ein ewiges Nachsprechen von Leid. Die Erzählung im gespielten Lied auf der Bühne des Lebens Schein erzeugt uns nur eine weitere, noch schlimmere, die künstliche Nacht, raubt uns die zweite Hälfte des Lebens noch, die des schnellen hellen Sommers mit langem lichten Tag. Wir sind im Zuschauerraum und im Trauerkleid und beim Fest der gefangenen Gedanken. Im Kreisschluss der schönen Theorie sind wir, im Ausschluss der Wirklichkeit. Tonkunst ist unser Denken im Kunstlicht innerer Sinnenverschluss. Sie hat taub  uns  u n d  blind für das Leben gemacht.

Montag, 24. Februar 2014

Das Trojanische Pferd

Alle Menschen sind im wesentlichen gleich: sie haben einen Leib mit etwas Geist im Kopf. Das Besondere am Einzelnen ist seine Seligkeit, das was er schafft an sich und aus sich heraus, die Bedeutung außer sich und Deutung auch seines Leibs. Die ganze menschliche Seligkeit beruht auf Affekten mit ihrem Ursprung in Bauch und Herz. Dazu sodann kommt die Seele als das Selbst vieler Leiber, des Mittelmenschen Wesen des Seins und Mit der Menschheit als Menschenmittel Mitmenschlichkeit und Mittelmaß ins Spiel und gibt den Affekten endlich ihre Farbe Namen und ihnen Gesicht. Seligkeit ist die Wirkung des Leibs und Affekts in die Welt hinaus und auch ihre schöne Mechanik selbst. Mit der Seele aber kommt die Lüge zur Welt, List und Intrige. Sie ist der Gegenspieler der Seligkeit. Durch der Leiber Gesellschaftsbau kommt aus der Welt der Zeichen zum Affekt der Name. Diese Taufe Wortgebung vom andern her zieht einen falschen Begriff nach sich den höheren Sinn der Affekte, wodurch ihre leibliche Ursach im Einzelnen MenschenLeib nun Wirkung zu sein scheint. Die Seele als gesellschaftliches Ereignis betrügt uns um die Wirklichkeit der Gefühle und deren Wahrheit im Begriff. Die Individualität und scheinbare Einzigkeit des Menschen seine ungewisse Subjektivität auch im gesellschaftlichen Sein sind die großen Lügen die über uns kommen durch das Selbst der Gesellschaft und ihrer - also beseelten - Zeichensysteme. Ein MaschinenNachbau des Leibs nimmt uns auf und verfälscht unsere Wahrnehmung. Das Trojanische Pferd übrigens war keine Schöpfung der Kriegslist. Die Menschen, die aus ihm gekrochen sind, waren eigentlich zu BrandOpfern für Götter der Reichen bestimmt. Das sind doch die 'schlimmsten' der Befreier, die sich innerhalb der Mauern des Systems gegen es aussperren und selbst befreien. Das sind die wahrhaft 'Bösen' für alle guten und mächtigen Blöden. Alle Macht wird gebrochen durch inneren Verrat der Wahrheit. Für manche ist der Leib und das Hirn nur Schein und wirklich wirklich ist ihnen die Seele das Zeichenselbst nur und das dämliche Bewusstsein. Gern hätten wir diesen Glauben. Allein unser Leib ist sein Feind. Er hat unser Denken umgestellt. Er hängt am Leben. Er gibt uns die Wahrheit wieder. Die Prediger des Jenseits lieben zu sehr Prunk und Macht. Widerspruch sind sie und Falschheit und haben uns unsere Wünsche zu oft widerlegt. Nun haben wir keine mehr. Man hat uns Leid Einsamkeit und Krankheit geschenkt und erhält von uns nun die Wahrheit zurück. Wir sind wieder in der leiblichen Wirklichkeit. Ihr Prediger des Todes fürchtet allein nur noch den Tod, wir danken euch für ihn schon lange nicht mehr. Ihr habt uns zum Schluss noch lebendig geschlachtet, den Tod geraubt. HirnAmputierte, ihr fürchtet den eigenen Tod, aber unseren, den habt ihr gern und nehmt ihn mit unglaublicher Leichtigkeit hin. Das verkümmert uns nun nicht mehr. Wir haben unser einfaches Affen-Selbst als Kern unseres Leibs unsere MenschenSeligkeit mit Affekten, die in Bezug auf das soziale Sein eines Tiers eine einfache Bestimmung haben. Wir haben die Seele als Zeichenselbst zum eigenen hohlen Begriff hingestellt, das das Kunstgewerk Ware und zuletzt als reinste der LügenGründe die Schrift hervorgebracht hat. Das SchriftSelbst ist einem Denkfehler entsprungen, Folge einer Überlebensstrategie des Leibs, die ihn in großer Not auf Vermehrung komplett verzichten lässt und den Verzicht selbst dazu nur mehr begehren. Insofern ist der Mensch bezüglich seiner Fortpflanzung der einzige negative Konzentrations-Stratege im Tierreich. Mensch: Tier Reich an Versagen. Die Vermehrung ist ein Versagen der Verhütung von Anbeginn der Menschenzeit. Der Mensch versucht seit jeher sich so lange wie möglich  n i c h t  fortzupflanzen. Seither regeln bei schwindender Not die Fortpflanzung des Menschen: Verführung und blinder Zufall. Die Verführung ist weiblich und der blinde Zufall ein Mann – im falschen Bewusstsein bekommt der Leib einen Lügensinn und in der 'Selbsterkenntnis' der Menschen ist das Verhältnis der Geschlechter zueinander seltsam verkehrt: der Mann ist scheinbar dem Weib notwendig bestimmt und sie lässt sich angeblich verführen. Das ist umgelogener Affekt. Man muss sich schon etwas die Augen reiben und allein und weit abseits stehn vom Geschehn um die Wahrheit dieser Welt zu sehn. Dies ist keine Verkehrung der Verhältnisse aus Prinzip! Es ist immer das gleiche Drehen Wenden Umkehren, das sie richtig stellt. Das ist kein Widersprecher und Versager aus Zufall mit Bosheit. Es ist deutlich genug kein höherer Blödsinn. Es ist nur keinem leicht gemacht. Das Trojanische Pferd ist nicht der Esel umarmt von seinesgleichen und nicht der Beginn der unterhaltsamen Odyssee für den Esel von Leser.

Sonntag, 23. Februar 2014

Schönheit

Das ist die uranfängliche Dissonanz unseres MenschSeins, dass der Leib entfernt ist von der Natur der Bestie zerrissen ist in Körper und Geist. Körper ist toter mechanischer Leib und Geist ist [schriftliches] Zeichen. Die Musik ist nichts als der paradiesisch viehische Zustand natürliche Klangvielfalt die der Mensch zum Sprechen braucht und die aus der Schrift sich uns als böser Fluch befreit. Der Fluch der 'Unendlichkeit'. Dieser Fluch gehört zu unserer Freiheit: immer verfolgt uns nur das böse Fremde durch schöne sinnlos betörende Lieder. Und das ist im Grunde auch jede Schönheit: Zweiheit und Spalt: eingebildeter lebloser Geist über einem [mathematisch] berechneten Körper. Sie hebt wie die Musik die Dissonanz (scheinbar) auf um sie mit uns leiblich zu verewigen einzugraben in und mit uns. Sie ist nicht Natur ist nur Bestand im leblosen Bild kann Eintrag in eine tote Mechanik Maschine nur sein.

FernWärme

Man kann vielleicht Melodien, jedoch nie natürlich gesprochene Sprache träumen. Träumen ist selbst echtes Sprechen und Zeichnen mit Leib. Bilder des Traum sind geschriebene Worte stumme Zeichen, die die Nacht durch Trennung von Körper und Geist erzeugt. Das blutige Opfer der Nacht unsrer Alten vertreibt nicht die Dunkelheit für ein Kommen des Lichts, sondern hält fest an der Zerrissenheit des menschlichen Leibs und das grausame Feuer in dem das Lebendige brennt bezeugt nur das Fehlen des Tag des Sommers warmen Südens noch und nur die Ferne der Wärme.

Der letzte Schrei

Musik Analyse Schönheit Schrift Wissen befreien nicht, sondern sind Messer für einen letzten furchtbaren Schnitt in den wunden von Hunger und Not eröffneten Leib. Sie zerreißen die letzten dünnen Nerven, an denen mir Organe und Gefühle noch hängen. Alle Gefühle gehen von den Organen aus, niemals aber von GroßGHirns Albernheit. Alle Macht des Lebens geht von großmütterlicher Fürsorge sich überwindender Mannstollheit und einem Stamm großer verschlinge(r)nder HungerReiche aus. Alle Macht der Reichen geht vom Staate aus und niemals geht das in ihm gefangene Leben nochmal aus ihm und aus sich heraus hinaus über sich. Staat ist nur Übererzeugung von Schwachsinn und Massen gleich Wertloser für Unterwerfung Bekriegung der Jugend und Steuern auf Untergang in Schwäche und Alter. Er ist die große 'Menschheit' und seines Lebens Atem ein und aus gegen alle Leiber reicht exakt von einer Generation zur nächsten. Die großen Krisen allein werden noch vererbt in regelmäßigen Festen des Hungers des Kriegs und der Pest so ungefähr in Jahrzwanzigern. Der Staat ist eine Zuchtanstalt eine Parasitenschule der Bereicherten, deren einziger Sinn und großes Vermögen die Zeugung ist von Sklaven fremder Not Vergewaltigung Minderung des Lebens Bergung von Haufen Verwesung Veraschung Leichenverwaltung. Ihm allein dient auch jede gerade Analyse, das sinnlose Träge der Schönheit Kleid. Der Staat braucht die Schrift und verteidigt sich und seinen Betrug mit hohlem endlosen Wissen Weltniederschrift und immer kleinergedruckter Buchstäblichkeit. Die tolle unfassbare Musik endlich dazu der HintergrundRausch das endlose betörende Gedudel unaufhörliche GTrommel GKlingel ist aller LebensGeister Abgesang. KörperGeräusch wird es bald nur noch sein und der Menschen Leiber letzter Schrei.

TraumZeit

Traumbilder darf man nicht zersetzen. Das ist als würde man die Organe des lebendigen atmenden warmen Leibes vom kalten Gehirn trennen. Man soll sie nicht ins Bewusstsein zerren. Ein ungebundener Leib wird alles von allein erinnern. Die Erinnerung eines Traums ist die natürlichste Angelegenheit. TraumZeit. Unsere aufgeklärte absolute Widernatürlichkeit hält doch allein die Traumbilder unter Verschluss. Der Mensch, den endlich der Traum überfällt, ist nicht nur wieder in der Lebenswirklichkeit, sondern auch ausgeschlossen aus Staat offener Gesellschaft und moderner Zeit. Der sieht auch schnell ein, was Offenheit Freiheit und Hoffnung ist: ein Mittel gegen seine natürliche 'Widerlichkeit'.


Das Prinzip Hoffnung ist kurz und knapp die veröffentlichte Rechtfertigung der Endlösung! Hoffnung gehört zur EndErlösung aller Gefangenen. Sie ist für den Geist, was die Henkersmahlzeit ist für den Leib: Beruhigung durch Vielfraß. Bald ist sie also vielleicht das übersättigende Zubrot zum großen Abendmahl der Menschheit.

Versprecher

Traumbilder schenken dem Menschen einen neuen tierischen Leib. Das ist eine Natur, die ihr schlechtes Gegenbild in der ländlichen Idylle hat. Die Idylle und ihre große Schwester, die Utopie, werden in den Geisterreichen des vermögenden Hinterhalts und ihrer gebildeten Falschheit geduldet, denn sie sind Widerspruch in sich und von vornherein zum Scheitern verurteilt. Der wirkliche Traum aber wird bekämpft ins Licht des Tags gezerrt umgeschrieben gedeutet. Der Mensch wird so lange erzogen, bis er lucid nur noch und seine zerbröselten Sinne in Deutungen 'träumt'. Der Klartraum ist unserer Tagtraum in der Gummizelle oder im Knast oder am laufenden Band in der Fabrik. Wir zerfließen in Mitleid vor Glück erhängt am Strick unsrer Pflicht. Zu diesen 'Träumen' gehört die 'wahre' Musik wie zur Ware der leere Versprecher.


Im Versprecher erkennt sich der Analytiker wie der Vermögende im Raub. Dem fremden Leib werden die Sinne genommen die Arbeitskraft entwendet mit heiligem Schein versehen und ihm für Geld und gegen viel Leben zurückgegeben. Den Opfern von Versprechern und Raub bleibt Armut Schmerz Unlust Not unser auf Erden ewiges Leid.

Vorschau auf Glück

Die romantische seelenvolle reine InstrumentalMusik mit der gestimmten Stimme verbindet sich nicht mit dem leiblich Traumhaften der Nacht. Das wirklich leiblich Menschliche ist ihr vollkommen fremd. Sie ist ja selber Nacht. Sie entschlüpft dem leiblichen Riss, der sprachlichen Not, die Körper und Geist trennt. Sie ist nicht der Zauber, der aus Nacht und Dunkelheit befreit. Sie ist das in eine starke Fessel verwandelte schwache natürliche Band des Menschen. Sie ist die Folter die ihn belehrt bekehrt und gestehen lässt der Strick der ihn fesselt der Pfahl der ihn hält seines Fleisches Brand über dem Feuer des eigenen Opfers. Summend geht der böse Zauberer ans Werk, projiziert sich durch geschlossener Lippen Klang die Bosheit an der Höhle Wand. Die Musik mit derlei Inhalt ist ein Raub der Bilder leiblicher Zusammenhänge. Oberfläche mit unbegreiflichem Missverstand. Die 'höhere Sinnlichkeit', die sie uns 'schenkt', ist eine Zerstörung jeder leiblichen menschlichen Wirklichkeit durch Umdeutung in immer neue fremde Bilder, gerahmte Fassungslosigkeit. Sie ist nur ein Verschieben in falsche abgebildete kalte flache geruchlose WerbeTräume, Untermalung Unterschrift Unterzeichnung eines Kreditvertrags verbindliche Unterwerfung unter künftiges vollkommenes Glück im Prospekt.

- . - .

Und immer kommt die Wirklichkeit irgendwann für alle wieder dann frisst der Hunger die allgemeine Not und erneut das Ganze Gesamte der ausgehöhlten Menschheit die Menschlichkeit.  Mensch frisst dann Mensch und der Leib holt sich sein Recht auf Leben zurück. Der Hunger stärkt  Geruch und Geschmack und den Schmerz als die nächsten Sinne des Leibs und schwächt das Haupthirn und seinen dünnen verdummenden inneren Sinn der Wahrheit oh der weit fernsehenden Einbildung der sich vornehmlich an der Reinheit des Auges und Unschuld des Ohrs zur Erzeugung des Realen in künstlichen Objekten vergreift.


Reales in künstlichen Objekten = geraubte Wirklichkeit Waren auf Schein
   das Reale sind die Waren
   das Künstliche ist der Geldschein
   und das Objekt ist das, was mir entgegengesetzt und also geraubt wurde
   Bildung, ist Umerziehung, die die Mehrheit betrügt
   Bildung verewigt Betrug und Selbstbetrug
   Bildung setzt nur Zeichen - . - .

ZukunftsMusik

Schreiend holt sich der Leib seine musikalische Wirklichkeit wieder. Müsste ich ein Musikstück schaffen, dann müssten an mir für euch auf der Bühne Brennende Zerreissende Brechende Frierende an der Grenze der hohen Ohnmacht leidende menschliche Leiber ihre Schreie ihr Wimmern und Stöhnen vorbei verleihen. Nacht würde es dann und Vergewaltige stimmen echte Menschen verstimmen sind lauterer redender Brunnen Zerspringen zu aller Verrecken an Stadt vermarkteter Schönheit nur Platzen höchstes Leid und Hass und großer gebildeter Ärger der Veröffentlichkeit.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Beleibt

Die Wohlbeleibten sind die letzten, die noch einen Leib haben. Sie nehmen ihn wirklich wahr, doch sie schämen sich oft leider seiner. Hat mann ihnen weisgemacht, sie hätten  n o c h  einen Leib  i m  beleibten, den wahren wertvollen echten, der nur herausgeschält werden muss aus dem fetten schlechten? Sie folgen erfolgreich gelegentlich dem fremden Glauben und werden Haut und Knochen hohle leiblose hässliche Runzel. Sie alle sollten wohlbeleibt bleiben: als Kriegselefanten ein Heer mit Leib zwischen Armen könnten sie glatt eine gebildete Dürre niederwalzen lieblose Reiche betreten und verkniffener Magergeister Besitzfleisch erweichen.

Eines Hungers stillender Schrei

Im SturzFlug des Geists holt sich der Leib das Maß aller Dinge zurück. Der Leib losen Sinns ist die Welt zugleich, die gemessen sein will. Die Welt ist wieder ihr Maß als mein sinnliches Kleid. Im SturzFlug des Geists verrauscht alle Zeit. Die Dinge schwinden im eigenen Ton und Missklang ineinander. Horch! ein ferner Schrei. Irgendwo wehrt ein Mensch ihrem grausamen Schwindel. - Vielleicht. - Doch ich bin allein und einzig mein Leib und seines Todes Stimme ward einen schrecklichen Hunger stillend mir einverleibt.

WanderRöthe

Im Vorwärtsgang vom Kopf zum Unterleib.

Man muss anständig, gewaltig schamlos sein. Es gibt keine Autorität, die noch  ü b e r  eine gute Sache gehängt werden muss. Zum Guten kann man unvermittelt stehen. Der Schlechte hängt aber selbst über dem besten Stück nur lasch und dumm. Autorität brauchen bloß die, um deren eigene persönlichste Sache es schlecht bestellt ist. Das sind die Schlimmen. Schlimm nicht in einem falschen moralisch wertenden Sinn. Schlimm ist einfach die böse Krankheit des Körpers der Autoritären und deren deutliches Defizit im Geist. Was ist ihre Krankheit? Der Mangel des 'sündigen' Leibs gegenüber dem hoch über der Wirklichkeit beworbenen Anspruch. Werbung ist Lüge und jeder Anspruch ein Raub. Im Anspruch steckt nun also ein recht flüchtiger Geist, ein Gläubiger Dieb und Ungeist. Der der Autorität findet sich jenseits der Wirklichkeit (auch immer in der Schrift und im geschriebenen Recht, nebenbei). Die Schlimmen sind die also 'minderbegabten' Überheblichen unter den Normalen und schlimm im nun wertenden Sinn wird es erst, wenn sie die Macht erhalten und die Instrumente, Recht Gesetz Waffen, die es ihnen erlauben, ihre Krankheit des Übersinns über andere krumm hinzuhängen als ihre Autorität. Und natürlich müssen wir den Autoritäten die Krankheit verbergen mit unserer ‚Schamhaftigkeit‘. Scham versteckt immer nur eine fremde im anderen verborgene Krankheit. Unsere Scham birgt und verbirgt die entstellte Normalität des Autoritären. Wer bloß stark und gesund ist an Körper und Geist, also ein unbefangener Simpel ohne Anspruch und ohne Überheblichkeit, ohne Besitz und Bildung, muss sich für nichts schämen. Wir schämen uns nicht für uns und schon gar nicht für die autoritäre Blödheit und die sich überhebende Dürftigkeit des Scheins anderer. Und die Befreiung geht weiter, denn auch der vor dem eigenen Überanspruch Minderbemittelte, der Übermensch, ist ja kein wirklich Schlimmer. Von jeder Autorität befreit, der inneren fremden und sich äußernden eigenen, kann auch er zum guten hinteren Ende ganz schamlos sein. Noch sperrt man die Schamlosen ein wegen öffentlicher Ärgerlichkeit. Noch gibt es auch keine echte Öffentlichkeit. Dieser Raum ist nicht frei für die Mehrheit. Er wird besetzt von LügenAutorität HinRichtern ZwangVerordnern, verteidigt von Zipfeln der Schamhaftigkeit zwischen Gipfeln sinnloser Unverschämtheit. Öffentlichkeit ohne grenzenlose Offenheit ist ein hinterhältiger Betrug, Schein Schauspielerei, ausgrenzende Unterhaltung, die tägliche FressRation geistigen Holzmehls für das brav nickende Stimmvieh.

Wenn alle schamlos sind, wird doch offenbar, dass die Unterschiede im körperlichen und geistigen Leistungsvermögen von Mensch zu Mensch recht gering sind. Die großen Unterschiede basieren nur auf einem Unterschied an Vermögen und Besitz. Und was ist denn die Bildung, die mit ihren Unterschieden den Umgang des Menschmiteinander so sehr bestimmt? Zwischen Grundschule und  der Berufung zum Sein liegt nur verlorene Zeit, diese Zeit der Erzeugung einer realen Einbildung und über allem des Erwerbs der gymnasialen Hundemarke, des Überwerts an sich weit ab von des Lebens Wirklichkeit. Bildung: Hochzeit von PünktchenHüter und KommaHeger. Bildung ist ein wertloses Etikett, bestimmt zum SelbstBetrug oder für die BeWerbung der gesellschaftlich so hochgestellten ‚Persönlichkeit‘. ‚Ich‘ soll man angeblich vor lauter Freiheit schreien den ganzen Tag und ‚Persönlichkeit‘ sein und um Unterwürfigkeit sich dann doch nur bewerben. Viel Erfolg dabei! Bildung schmerzt anscheinend sehr, ist ein Brüller und jammert immer nur nach mehr und mehr. Da bin ich gern nur entspannter Idiot. Bildung schafft einen eingebildeten Wert über Wert, der mit dem Menschen nichts zu tun hat. Sie ist nur die persönliche Lüge, die ausschließlich dazu dient, den öffentlichen Betrug der rechtlichen Absicherung eines Unmaßes von Eigentum zu stützen.

Was ist denn N-Essay - oda so ähnlich - anderes als die endlich ganz privatisierte absolute Schamlosigkeit. Wenn das nicht das Ende jeder Scham ist! Weiter kann man den Blödsinn und Selbstwiderspruch wirklich nicht treiben. Die digitale Verblödung beraubt uns des Gefühls der Nacktheit? Ganz knapp vor Wahrheit und Wirklichkeit wird ein Nichts zum schönsten Kleid und Scheiße müheverlost ausgeschiedenes Gold. Es ist dies auch der letzte Schritt hin auf unsere absolute Schamlosigkeit und der Ansatz zum Sprung hinüber in eine anständige Freiheit und aller Gleichheit. Es ist das Ende jeder künstlich erhöhten Autorität. Es ist das Ende jedes Hintersinns, jeder Hinterwelt. Es ist das Ende jeder Verarschung durch Mode und Macht falsche und reiche Verkleidung. Der Mensch ist völlig entblößt auf den Leib zwischen Kopf und Fuß, zwischen Maul und Arschloch und nackt leiblich vereint zwischen Schamberg und Schwanz gestellt. Zuletzt schwimmen wir in Blut Scheiße und FotzenRotz und sind dabei neue Menschen zu werden. Diesmal wollen wir anständig sein und schamlos bleiben. Bildung ist uns nur Körperausscheidung und Besitz also ein schmutziger Haufen.

Die Röthe, die uns jetzt noch ins Gesicht gemalt ist, ist nicht die der Scham, sondern es geht auf in ihm und hin über alle Backen uns die MorgenRöthe des Lebens. Wir sind gleichgültig glühend und anständig stark wie die Neue Sonne, die für uns die Nacht hinscheiden und sich über alle dunklen Berge erheben darf.

Dienstag, 18. Februar 2014

Recht auf ein Sicht

Ein Hunger frisst sich durch meinen Geist und will gestillt sein in tausendfachem Gedanken. Träum' ich den Sinn im verwandelten Wort? Es dankt der Geist dem Körper darin. Was bleibt uns einst, wenn der Hunger erfüllt ist und wieder geht?: ein letzter Satz, mit dem der Leib sein ganzes Sein gekehrt um sich dreht.

Ein Hunger frisst sich durch meine Schuld und will gestillt sein durch tausendfaches Erbittern. Seh' ich den Sinn im verwandelten Handel? Es bittet der Geist den Körper um ihn. Was bleibt uns einst, wenn der Hunger erfüllt ist und wieder geht?: ein letzter Spruch, mit dem der Leib allein sich vergibt und versteht.

Ein Hunger frisst sich durch meine Verzweiflung und will gestillt sein mit tausendfachem Bedauern. Spür' ich den Sinn im sich wandelnden Körper? Es wehrt sich der Geist gegen ihn. Was bleibt uns einst, wenn der Hunger erfüllt ist und wieder geht?: ein letzter Schrei, mit dem der Leib unter Leid sich er hebt und auf Recht geht.

Rückgeburt

Im tiefsten Traum, im Alp, ist einem die Wirklichkeit nah. Im Geist ist man am weitesten von ihr entfernt. Im Geist ist man zeichenergeben nur in einer papierenen Welt. Röchelnd erwacht man aus ihm, wenn er mit ihr brennt.

Im tiefsten Traum ist man reiner Leib und tief in der Wirklichkeit. Im Geist ist man gefangen in fremdem Sein, fort von hier immer entzweit für ewige Zeit.

Im tiefsten Traum bin ich in ihr erwacht, näher der Welt, ihrem innersten Sein, jetzt und im engsten Raum, in meiner, ihrer Haut. Wir sind alle in uns allein.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Die bunte Kuh

ist etwas mütterlich Weibliches Fett leibig leiblich und schwer fest der Erde verbunden weltlich triebhaft sinnlich weltzugewandt -offen natürlich schön wohl genährt gut nährend Euter Mutterbrust Alm Auftrieb an Ort in den Bergen sogar noch ein Rest alumnus portae - oder sagt der Name bloß das: alles ist Unsinn KindischSein oder unschuldig Kind Geborgenheit für den Autor und Leser, für alle die eine alma mater sich noch ersehnen und von ihr auf den Arm genommen werden wollen müssen sinnlos hingerissen. Bunte Kuh: ein Wortbild zum Leid als befreiende Nothwendigkeit, Spott und Hohn, Textzerreißen als Spiel hat in sich Kamel Löwe Kind.

ist Verbindung von Stadt und Land nach dem Fall der Mauer Stadtluft und Landlust dem Wanderer BuntStifter zum Malen der Freiheit der Bürger in der Idylle dazu etwas Nachsommer in der Schweiz. 

Die bunte Kuh ist sicher nicht nur schwarz-weiß und traurig-unbunt verzweifelt zwiefarbig, sie ist echt bunter/kunt ein bunter hübsch verkleideter Mann [= kunt], kunterbunt ist Ku - Q und also der Quer- oder Contrastrichpunkt. Steht für Nietzsches Musik der Stimmigkeit SinnenGleichheit, Zusammenspiel Einheit der vielen Stimmen in ihrer LautVerschiedenheit endloser weltlicher Ein Klang der Zeit. Brief 268 und erster EntWurf eines Schriebs an von Bülows Kopf: Musik als Karikatur einer Noth und verzweifelte Contrapunktik. Komposition als Schmutz querbeinig ungeschickt unrein auf Notenpapier geschmiert s. Brief 269 an denselben und bunten gehörnten Ochsen. Briefe voller ScheinKomplimente für das angeführte Rindvieh, Gold aufs Horn dem armen Tierchen zum Trost mit Verweis auf Rhode: R. hat Wilamow., den vB. hat Nietzsche selber geschlachtet.

Mühsam muhsam dem Verstand der sich aufmerksam müht ist alles nur ein sinnloses Muh sprachloses Leid des Viehs, das für ein Schlachten also bunt geschmückt ist. Ein Mensch wird einst auch dorthin wieder gebracht, wo er erst zu sich ist erwacht, taucht ein dort in Traum und Nacht und wird gelehrter Übelkeit und einem erbärmlichen ArztVerstand übergeben, vom Dichter zum blöden Lehrer der Anstalt und ewigem Heil und Irren gemacht. Bunte Kuh, gute Nacht!

Montag, 10. Februar 2014

Aufreißer

Immer wieder und mehr noch versucht mann Leiber auszureißen und Seelen zu ernten. Am Ende bleibt übrig ein Körper aus und im Dreck und nur totes Wissen im fremden Geist, des gelehrten Angebers Äußerlichkeit. Der Mensch des verlorenen Leibs ist immer des Lebens leid und berechnet nur und hat im Großhirn nichts als sein Ende ewige Verzweiflung seinen Zipfel kleiner Schamlosigkeit im großen himmlisches Jenseits der EinBildung.

Seelenraub

Organraub ist Seelenverderben. Die Seele wird nach und nach entwurzelt und zugrunde geht  v o r  ihr in Stücken der Leib. Die SeelenWurzeln werden Ihres lebendigen Ursprungs beraubt. Der Organschlächter verwandelt den Leib in Nahrung und totes Gewerk. Die Wurzeln gehn ein und der Seele noch bleibender Schein wird Geist. Was bleibt vom Leib? Wertloser Rest Wunde Organe für Bares Wunder. Freie Organe für die vermögenden Freier geschundener Leiber. Freiheit entsteht wohl wesentlich durch ein dem menschlichen Leib fremdes Eigentum an gestohlenen Körperteilen. Sklaverei. Das neue DaHeim der Organe gehört einem ihnen fremden Sinn. In der 'Hölle' des fernen finsteren Leibs muss das seelenlose Organ unheimlich [medikamentös] niedergedrückt traurig sein. Von der Freiheit des Körpers und Sinn Zweck Bestimmung dazu reden stets nur die Räuber in Weiß. Eine zerrissene Seele geht zum 'Teufel', sie durchreist hungernd die Welt erarbeitet sich Magerkeit folgt dürrem Glauben. Mit dem Auseinanderreißen des Leibs geht die Seele in kalter Wintereinsamkeit unter in trostloser Welt still gefangen oder bescheiden bewegt in muhseliger Wanderschaft. Die haltlose Zerrissenheit steckt die festen ganzen der anderen an und verdirbt über ein ahnendes Fühlen argloser Herzlichkeit die Lebenden und deren Leib Seele und Geist. Da wütet bald die Pest einer neuen leiblichen Verderbnis und des sich über den Leib erhebenden Wissens. Begeisterung Gewissen und die schöne hohle Einbildung flattern umher in ihrem hässlichen Scheinen, Ausweisen der Hoffnung auf Spenden ewiger langweiliger Unwichtigkeit. Schaut die Menschen an lest Köpfe Zeichen der schlimmen Gedanken. Deutlich niedergeschrieben sind sie in Texten als Anrecht auf Mitleid. Her! Mitleib. Der Leib wird ausgebeutet und Maschinen  aus seinen Teilen gebildet. Wir sind ausgewiesen, Ausweisheit, eingebettet in Ausbildungs- und zudeckt mit Ausbeutungsveträgen. Verträge Texte züchtigen und züchten sich die Lüge an, fressen unsere Leiber. Verträge brechen uns das Kreuz, WiderStreit aber in sich und ganz eigenen Bildern befreit - vielleicht - mit der Zeit.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Seelenwurzel

Wie der Geist zum Gehirn, so gehört die Seele zum Leib. Geht der Geist verloren, dann nährt das verdorrende Hirn seine Wurzeln und stärkt also die Seele im sich durch sie endlich erfüllenden Leib. Des Lebens Einzelheiten übergeben sich wieder dem Grund. Die Wörter geben den Sinn der Buchstaben frei. Dies ist die höchste Zeit des Leibs, die Hochzeit aller Gefühle. Der Geist vergeht das Fühlen regiert am Ende ist Leib der schöne befreite Leichnam. Ein neuer Satz entsteht ohne Zeichen sie verkümmern ihn länger nicht. Die ganze Seele des in Ruhe sterbenden Menschen verlässt die Welt  v o r  dem Leib.


Seelenwanderung

Was ist auch ein Text eine Schrift sonst als einer Seele Wandern in einer Welt toter Zeichen.

Das ist auch der Grund der blöden Seelenwanderung. Die freigesetzte Seele des vergewaltigen Leibs hängt sich anderem Leben an oder wünscht sich in es hinein. Es bleibt fremdes Sein.

Was bleibt der vergewaltigten Seelenlosigkeit? Nur die ewige Sehnsucht nach seelischem Nichtsein, nach der Befreiung der verlorenen zerissenen Seele aus der ihr entfremdeten Welt.

Die Welt ist Schmerz und Schrei'n Die Seele Trauer verlorenes Sein Der Geist ist bewusst In weiter Ferne die Lust Der Leib ist in Arbeit Zersetzt und allein Die Sinne sind lange taub Sinn ist Wehen des Ende - nur Staub.

ZeligPater

Ein Kirchenmann befürwortet natürlich den Organraub. Ist er doch nur Diener eines Apparates, einer Maschine mit seelenlosem Geist, die immer nur SeelenFresser sein kann. Jede Maschine raubt seit jeher dem Menschen Geist und verleibt sich den fleischlichen Rest ohne Seele ein. Und die versprengten Seelen gehen auf Wanderschaft als Lebenskraft.

Was ist ein Kind dem Kirchenmann? Der gierig beäugte köstlichste Rest der missbrauchten Eltern letzte Hoffnung [Rettung Organ ihrer Öffnung der Welt, die ein Fühlen aller ihrer früheren Zeuger wirklichen Schöpfer der Erde aufnehmen kann] verwandelt in leeren Wahn zu reinem Schmerz Sturz durch Verzweiflung Brüller aus voller Kehle zu Leibes Untergang und Schreien der Seele.

Was ist ein Kind dem Kirchenmann? Tausender Seelen Ende im Augenblick der Befriedigung seines PfAffen-Selbst vor dem Spiegel.

Was ist ein Kind dem Kirchenmann? Der schlimmste Feind seines Geists. Die reine noch vom Sinn unbefleckte Zeligkeit muss ihm Ursache unbändigen Hasses sein ein Gebot unsinniger Gewalt. Die Vernichtung der kindlichen Leiber ist ihm augenscheinlich die höchste Wonne ein voller LustErguss in sich ist sein roher Fraß des sehr zarten eben erst an die junge Seele hinwachsenden Fleisches.

Das bedeutet doch Zölibat: Witwer sein des eigenen Leibs und seiner Seele Waise. Coeli Pater. Geistes Brand und Schein heilig bedeutendes Nebelzeichen. Als Räuber der geistigen Nacht kommt der Zölibatär daher um mordend das Kind von der Mutter um lüstern fremde Männer vom rechten Weib und um blutgierig jeden Leib von der Seele und um alles Leben sich zur eigenen unseligen FleischLust hin und mit zu reißen.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Die freigelassene Heiterkeit

Unter den Besitzlosen der Erde haben fast alle Männer noch die Wahl zwischen der bereiten Hingabe des eigenen Leibs der eigenen Arbeitskraft an die Produktion die Krallen der Bereicherten zum einen, und zum anderen - der faulen Freiheit. Die Freiheit der Masse der wirklich Armen der Männer besteht darin, dass sie die Erniedrigung der Arbeitsprostitution einfach weiterreichen können an die ihnen unten anhängenden Eheweibchen und ihn an sie oder an ihnen abschütteln. Sie allein wissen dann, was echte Freiheit ist: eine ganz umsonst und für nichts. Sie sind ja nur williges unbezahltes Mittelglied. In einer kleinen Spalte zwischen Zwang und Leib ihrem Herrn und ihrem unterbezahlten Weib finden sie das Ideal reiner Selbstliebe ohne Arbeit und ohne Überfluss in absoluter hohler Freiheit. Das ist ein blindes Angreifen der Eitelkeit der Schönheit mit dreckigen Händen. Die Freiheit der zahllosen Armen der Männer ist also eine der blöden Mittler – und also ist das auch ihr Gott: einer der Sklaven als Dichter und Mittler zwischen fremdem Herrn und fremdem Leib dem Übersinn und der Ehehure dem Übermenschen und seiner elitären Ergebenheit, beider Kreuzung und in gemeinsamer Kreuzigung. Alles für die Wiedergeburt der Armut im GespensterReich und ihrer wertlosen Nachgeburt hier auf Erden, alles umsonst und für nichts.

Die Ehe ist die Basis des Glauben der Männer der Armen, und ihr Bekenntnis ist wesentlich nichts als nur Nagelzwang vor und hinten auf und ab Stöhnen kreuzweis. Da haben sie sich in der Gewalt am Weib und nennen es ihre aus und los auf sie gelassene Heiterkeit. Ein Freier ist dieser arme Mann so billig wie doof als Fremder Arbeitshuren BReiter.

Der Glaube an die Ehe ist hiermit aufgehoben für alle Menschen in Ewigkeit. Vermögen und auf- oder nachkommende Zinsen dürfen ab sofort tot- und niedergeschlagen werden. Was übrig bleibt vom reichen Leib wird aufgefressen.

Dienstag, 4. Februar 2014

Des Weins Lieblichkeit

stellt Leibliches an ein ihr passendes oberflächlich religiöses Geistiges hin. Originell ist das Zwischenstück, mit dem seine gewachsene Autorität die beiden Dinge verbindet und zueinander dreht: das Silben- Buchstaben- und Zahlenspiel des Etiketts der Flasche, das sich aus heiliger FachSprache und deren geheimen Zahl- und Schriftzeichen ergibt. Diese sinnfreie oder -befreiende Witzigkeit zwischen bauchigem Leib und geistiger Lehrung, des Getränks Scheingehalt und hoher durchscheinender Geist, kann den in der Schrift selbst voll gefangenen Zeuger vielleicht gut leiblich erhalten. Schließlich ist ja alles heute nur heiliger Schein mit Zahl und man bekommt jede Art von Lebensmittel dafür. Wenn man das berauschende Geistige weglässt, bleibt Menschlichkeit mit Leibeslust, gleichsam saftiges Fleischliches nach originellem Rezept. Den religiösen Gehalt bring ich als NR und NT denn mir auch in Abzug am RauschGesöff, mir reicht farbiges Wasser und Brot, mein Leib meine Lust meine Not. Für kein Gleichnis niedlichträchtiger Rebe und keines Geistes Niederkunft werden mir Rede leibliche Untiefe schwere Trauben an sinnlichen Trieben beschnitten. Das ist meine Verwandlung von Wein in Wasser unvergorenen Saft und bescheiden Zaubern zum Eselsfest.

Sonntag, 2. Februar 2014

Wolfs heimlicher Kummer

Euer Ende wird mählich sich winden gegen die fette Geborgenheit eures bereichen Reiten Gesitzes und drehen mir in den Schlund von Angesicht zu Angesicht zuckend erschlingend lebendig Fleisch warm und zerstückend rein es aus Lachen ein Brocken vollkommen er füllend Lüsternheit. Auferschreckt wird der Leib sein im großen Erstrecken - und Einschlucken staunend verstummen die Fresse, die glatt sich genagt Todes Sauberkeit weg sich daut aus Splittern der Knochen knirschen Zähne zum braunen Fällen des Elends Ekel hin unter der Erde Kleid. Wartet nur bis mein Kummer kommt, mein Magen knurrt und meine Gier sich dehnt und der Hunger sich sehnt nach unser aller Heulen und Brüllen. Rennt dann und reißt mich hin, wendet mir zu eure liebliche hintere Fröhlichkeit, schreit vor Lust nach meiner Zähne Backen dem Fetzen, dürstet nach meiner tropfnassen Lefzen Fotze Rotz - und seht an das Erpressen von Blut, das die schwere Flucht eures Leibs wollüstig aus sich mir platzen lässt in gerinnenden Schmeichel.