Traumbilder schenken dem Menschen einen neuen tierischen Leib. Das ist eine Natur, die ihr schlechtes Gegenbild in der ländlichen Idylle hat. Die Idylle und ihre große Schwester, die Utopie, werden in den Geisterreichen des vermögenden Hinterhalts und ihrer gebildeten Falschheit geduldet, denn sie sind Widerspruch in sich und von vornherein zum Scheitern verurteilt. Der wirkliche Traum aber wird bekämpft ins Licht des Tags gezerrt umgeschrieben gedeutet. Der Mensch wird so lange erzogen, bis er lucid nur noch und seine zerbröselten Sinne in Deutungen 'träumt'. Der Klartraum ist unserer Tagtraum in der Gummizelle oder im Knast oder am laufenden Band in der Fabrik. Wir zerfließen in Mitleid vor Glück erhängt am Strick unsrer Pflicht. Zu diesen 'Träumen' gehört die 'wahre' Musik wie zur Ware der leere Versprecher.
Im Versprecher erkennt sich der Analytiker wie der Vermögende im Raub. Dem fremden Leib werden die Sinne genommen die Arbeitskraft entwendet mit heiligem Schein versehen und ihm für Geld und gegen viel Leben zurückgegeben. Den Opfern von Versprechern und Raub bleibt Armut Schmerz Unlust Not unser auf Erden ewiges Leid.