Dienstag, 4. Februar 2014

Des Weins Lieblichkeit

stellt Leibliches an ein ihr passendes oberflächlich religiöses Geistiges hin. Originell ist das Zwischenstück, mit dem seine gewachsene Autorität die beiden Dinge verbindet und zueinander dreht: das Silben- Buchstaben- und Zahlenspiel des Etiketts der Flasche, das sich aus heiliger FachSprache und deren geheimen Zahl- und Schriftzeichen ergibt. Diese sinnfreie oder -befreiende Witzigkeit zwischen bauchigem Leib und geistiger Lehrung, des Getränks Scheingehalt und hoher durchscheinender Geist, kann den in der Schrift selbst voll gefangenen Zeuger vielleicht gut leiblich erhalten. Schließlich ist ja alles heute nur heiliger Schein mit Zahl und man bekommt jede Art von Lebensmittel dafür. Wenn man das berauschende Geistige weglässt, bleibt Menschlichkeit mit Leibeslust, gleichsam saftiges Fleischliches nach originellem Rezept. Den religiösen Gehalt bring ich als NR und NT denn mir auch in Abzug am RauschGesöff, mir reicht farbiges Wasser und Brot, mein Leib meine Lust meine Not. Für kein Gleichnis niedlichträchtiger Rebe und keines Geistes Niederkunft werden mir Rede leibliche Untiefe schwere Trauben an sinnlichen Trieben beschnitten. Das ist meine Verwandlung von Wein in Wasser unvergorenen Saft und bescheiden Zaubern zum Eselsfest.