Sonntag, 23. Februar 2014

Vorschau auf Glück

Die romantische seelenvolle reine InstrumentalMusik mit der gestimmten Stimme verbindet sich nicht mit dem leiblich Traumhaften der Nacht. Das wirklich leiblich Menschliche ist ihr vollkommen fremd. Sie ist ja selber Nacht. Sie entschlüpft dem leiblichen Riss, der sprachlichen Not, die Körper und Geist trennt. Sie ist nicht der Zauber, der aus Nacht und Dunkelheit befreit. Sie ist das in eine starke Fessel verwandelte schwache natürliche Band des Menschen. Sie ist die Folter die ihn belehrt bekehrt und gestehen lässt der Strick der ihn fesselt der Pfahl der ihn hält seines Fleisches Brand über dem Feuer des eigenen Opfers. Summend geht der böse Zauberer ans Werk, projiziert sich durch geschlossener Lippen Klang die Bosheit an der Höhle Wand. Die Musik mit derlei Inhalt ist ein Raub der Bilder leiblicher Zusammenhänge. Oberfläche mit unbegreiflichem Missverstand. Die 'höhere Sinnlichkeit', die sie uns 'schenkt', ist eine Zerstörung jeder leiblichen menschlichen Wirklichkeit durch Umdeutung in immer neue fremde Bilder, gerahmte Fassungslosigkeit. Sie ist nur ein Verschieben in falsche abgebildete kalte flache geruchlose WerbeTräume, Untermalung Unterschrift Unterzeichnung eines Kreditvertrags verbindliche Unterwerfung unter künftiges vollkommenes Glück im Prospekt.