Samstag, 29. Juni 2013

E/A


Eva/Adam

Er ist ihr sensibles Wahrnehmungsorgan der widerspenstigen feindlichen Außen- und Arbeitswelt. Er ist andererseits auch das von ihr sich zugeführte leicht sinnige Arbeitsgerät, Lust pumpend ihr sich erbrechende ergebene lustige Peinlichkeit, sich aus sich erpressender Brüller, ihr erogener Sattmacher, Bauchfüller, ihr seelenerweiternde Sinnlichkeit, ihr erheiternde Lächerlichkeit. 

Wahr nimmt sie ihn als Kern in sich auf, gern dringt sie ein in seine Oberflächlichkeit, seine Scham verhüllt ihrer Haft. Es ist das Tier allein nur in ihr, das Fortpflanzung sucht. Zur Stoßzeit kommt mann in vorsichtig sinnlichem Nehmen, verführt er seine Sinne nur ohnmächtig hin zu ihr. Sie vergreift sich an ihm, greift ihm, r presst ihm den Willen ab, entleert sich ihn sinnlich in ihr. Sie ist der Motor entwendeten Willens, der ihn sich zu wehrlosem Staunen macht. Die Not, die ihm Zwang und Geist gemacht, macht aus seinem Willen ihr leibliche Fülle und weltliche Macht, der Kern ihres Fleisches wächst hinaus ins Licht des neuen Erdentags. Er ist sanft entschlafen, hat traumhaft sie durch sich ersetzt und ewig Ur-Handlung um sich erdacht, sich wild so im Bild tiefer Nacht und - ist dazu dann zu und mit sich erwacht.

V + II


Affe ist Bruder des Menschen. Ihm war in der Not seine Brut das Brot * Im Verzicht auf seine und sich und gegen den eigenen Tod hat die Not sich dem Menschen zum Maß gewandelt: in der Geschichte erschien einmal der Verzicht als Vernichtung des frenden Andern, eine böse maßlose siebenfach Lust daran rächte sich durch Verbannung ins Innere Kains und ward ihm schlecht Gewissen: in äußerster innerer Not wird ihm Ruhe nur wieder durch unstetes Wandern Suche nach Hunger in Nahrung und Wissen: Einbildung männlich Gebot. Der alte Affe Abel war je doch auch körperlich nicht ganz vergangen, die Ausbildung seiner Männlichkeit nahm sich als Ab- und Nachbild das Menschenweib. Ihr Organ höchster Lust ist das Kainsmal, Symbol vergangener Affenherrlichkeit und ihrer menschlichen Weiblichkeit: Symbol der Symbole, den Dummen der Schatz. Das Phallus-Symbol ist Selbstbetrug und aufgelöst Zeichen der Dummheit, ist es doch immer als Messer gegen ihn gerichtet: er lässt sich messen, vermessen, vergeblich, denn ihr ist er immer nur einerlei. Einer ist wie/der andere. Männlichkeit ist ihm ausgerissen, er ist hinter ihr her: seine Welt ist ihr Arsch. Körperlich hängt sie als Rest an ihr: Abel ist ihr Verführer geblieben, Zeichen in Evas reiner Begierde mit weitem Verlangen nach seinem unbedingten Wunsch dem paradiesischen Frieden und zum und im ihr ergebenen Welt/Untergang. Von den V II Dämonen hat MM IC auch erlöst. Darum gibt es keine Botschaft vom Frohen: ein wirklich Erlöster verkündet nur sich und vergeht gern im Nichts. Ihr vor lauter Schnabel einst Pflanzen fressend ist nun die dem Mann Kain verwehrte ent- und verwertete Fleisches- und Fortpflanzungslust. Kain Mann bin ich mehr. Los gegen ich, lieblos lieblich, kinderlos kleinlich kindlich. Aus einem tierischen Herrentrieb wurde Sättigungs-Unlust ihm und dem Weibchen blieb erhalten er als Große und Woll-Lust und heimlicher kleiner Wille zum Wunsch den Mann beim Verkehr zu Fressen und Stillen. Und seine Wolfs-Lust bleibt immer dem eigenen Körper, selbst ist der Mann in seinem schwulen Rudel, besessen vom Ungeist folgend dem Herdentrieb Schwanz an Pack End Schwanz beimArschieren: sein Totentanz.


Menschenfresser: schlaues Menschlein, das sein Sein als simpel mechanisch und sinnlos betrachtet, ist Vieh, das sich selbst beschränkt, angepflockt Stumpfsinn am Nu: dazu der Ausweg des Affen wie einst: Fleischvorrat schon wieder sich selbst und -verrat an und in der Nachkommenschaft.

Montag, 24. Juni 2013

Vom wirklichen Paradies in die imaginäre Hölle


Wahrhaft menschliche (vorrangig männliche) Lust und Wollust ist ein Ringen mit Not und ein Wille zum Sein in diesem äußeren Zwang und ist somit auch Stressreaktion, dies jedoch nur vergangen als Bild in besonderem Speicher für Mittel des Lebens. Ein vergangenes Bild der Not ist es, gespeichert im Gedächtnis des Bauchs, die Erinnerung an einen großen Verlust, der treibt. Hungersnot. Der Trieb kommt nicht aus sich selbst: es ist das Bild der Vertreibung aus tierischem Paradies, das am anderen fremden Körper zum Trieb wird, Trieb vertreibt Wahrheit und anderes Geschlecht, Not in die Vergessenheit zurück: Hunger macht Lust, anders kann Mensch (Mann vor allem) die Geschichte nicht treffen, das Wahre nicht greifen. Für den Körper ist diese Wollust der Wille zur Leere als reinem Sein und Verlangen nach Hülle und Heilung dem Zerfall des Körpers und der Wirklichkeit. Es war anfänglich der not-wendige Verzicht des Körpers auf Fortpflanzung (Wende der Not), dieses war nur gelegentliches und zufälliges sattes Weib-Sein, Weib sättigend sich in sich und mit Schönheit und Kindlichkeit Kind bauchfüllend erzeugend, beide Geschlechter mal in armer Umarmung und Seltenheit satt, die Schönheit der sich dem Weibchen spiegelnd sich ergebenden kind-weibischen Männlichkeit war darum todgeweiht, gesättigt hilflos und lustlos wehrlos gern göttliches Opfer und wollüstiger menschlicher Gewalt gegen Not nach dem (scheinbar körperlich und geistig tatsächlich so harmlosen) viehischen Akt der Begattung. Ohne Übergang hat eine Urhorde der Gleichen und hässlichen triebbeherrschten Männchen aus gegebenem nötigen Anlass den einen viehischen Führer im Tierreich simpel ersetzt, abgewählt und nicht über Wunden sich einen abgequält! Darum ist die männliche Lust an sich Not zeugend und deckend oder aber ungern auch mal ermüdend und leer und sättigend und der des duldenden Weibchens gleich. Die Befriedigung beim Koitus ist auch für den Mann passiv weibisch. Mit dem Patriarchat wird das durch Scheinkämpfe verdeckt: Gerangel so blutig wie lächerlich und geistlos, als wollte einer der Dummen wirklich die ärmliche Lust der Liebe gegen die wahren Triebe, im Grunde schlägt mann sich die Schädel ein zur Vermeidung des Koitus normalis mit dessen daraus folgender gefährlicher lähmender Fülle des Bauchs. Beischlaf ist nur ein Bauchfüller, Sinn gelehrter Dämlichkeit. Da helfen alle männlichen Lügen sich selbst nicht. Irrtümlichkeit. Die Vergewaltigung im Rudel ist archaisch und zielt masturbatorisch dreifach auf den eigenen Arsch: für den Mann der wirkliche paradiesische Zustand, dann unbewusstes bildhaftes Wissen des Wahren, und letztlich geschichtlich richtig. Das kulturelle Erringen des Mannes. Übrigens: darum hat uns der Wolf im Mann bei Freud betrogen belogen: ihm war nicht gelegen am Koitus a tergo: der Wolf saß nicht nur im Traum auf seinem Baum.

Der 'höhere' Mensch ist verwirklicht in Scheinbarkeit Bild und in Zeichen die Not der Stress und der Wille zum Tod. Der 'Übermensch' noch darüber ist unmögliche Lösung dazu, immer unsichtbar, unfassbar wie ein gespiegeltes Bild, ewige Wiederkehr eines Alten Gleichen, der Geist als Grund eines fiktiven Dings, Abstraktionen gefangen im Text, Weisheit im Buch, Hülle des Körpers in hohler Körperlichkeit, Flugkörper, Schatten einer Idee. Die tolle Begierde ist nicht mehr: der Mensch bewegt sich nur hin und her zwischen Koitieren und Schriftstellerei, leerem Wollen, zwischen Nichts und Bildung von Text mit dem Traum eines Bildes vom Bild. Die gelehrte Ipsation ist also nicht die wirkliche. Im Widerspruch gefangen und in der blöden Einsicht ist auch nur der männliche Körper. Die Einsicht ist die, dass alles nur Körper ist, weiblicher Leib: das männlich abstrakte Wissen zerfällt in sich und zerreißt, vergeht in Körperlichkeit, die Frau ist Körper und Wissen, Leib, sie teilt und verteilt sich und bleibt, was sie war, und ist nie allein, ist nun nur endlich geworden für eines Leibes begrenzte Zeit. Jeder begreift doch nur sich, der Mann sich vereinzelt und die Frau sich als übergreifendes leibliches gemeinsames weibliches Sein. Mann erkennt im körperlichen Verfall den Untergang seiner von ihm erfundenen erzwungenen verlogenen Welt. Frau verkennt sich und die Welt als weiblich und rund und dauerschwanger und die Einsicht, dass Mann auch sein muss für eine leibliche Mitteilung, kommt ihr erst im Vergehen der Fruchtbarkeit: es fehlten doch Kind und das Kind ihr im Mann: im Tod ist sie auch nicht mehr mehr als seine leere Idee. Ich denkt und ihr ist das egal.



Lesehilfe

- paradiesisch: Urhorde, Verzicht auf Koitus, Gleichheit im Arsch vs. Koitus mit Bauchfüller macht schwanger und satt, der Bauchfüller wird nachher auch gefressen

- im Wandel der Zeichen zum Patriarchat: der Koitus wird verdeckt nur errungen spielerisch vermieden im Handeln mit Frauen – triebhaft befriedigt nun Mann sich an sich und er schlägt seine Gegner

- in allgemeiner Zeichenhaftigkeit schließlich zersetzt sich zumindest dem Mann deutlich der Trieb mit der Möglichkeit eines Rückfalls in wirkliche Vorstellung seines Gleichen. Weib war ist und bleibt Leib, Mann ist ihr eine sich wandelnde Sorge. Sorge (ver)hindert Kind.

Sonntag, 23. Juni 2013

Schamlos

Der Texter ist selbst der Text, Rolle, Stück, das geschrieben ist *** Der verdammte Autor ist aber nicht wirklich, vernünftig. Wenn er schreibt ist er selbst im Spiel. Das Selbst ist ein Narr, der Autor, der alles ist und jedem folgt, dem alles gleich ist und der sich an allem recht sinnlos erfreut. Idiot. Das Ich ist sein Zerstörer, will immer Macht über das Selbst, sucht nach ihm wie seinem Sinn, nimmt und vernichtet das, worin es sich zu verbergen, kurz im Zwischenstopp zu sein scheint. Seele ist der Moment, in dem das Selbst über eine Sache fällt, der Schreiber und Maler über etwas in seinem Werk stolpert und schon eilt der verständig sich meinende Geist und grausame Verstand herbei, um die Sache zu fressen und den Schöpfer zu fassen, der doch längst anderswo ist im Flug vorbei auf der Flucht. Kritik. Die Vernunft der Autorität hat sich einen Reim drauf zu machen, ist allein und wieder Text, der dazu geschrieben wird, weil es aufgeschrieben sein muss. Der Autor steht auf der Bühne und gibt sich allwissend und wird nur von seinen Protagonisten und Hampelgöttern hin und her gerissen, die gar nicht gern auf der Bühne stehen wollen. Die Zuschauer dazu haben einen Anspruch, ein bezahltes Recht auf Zuwendung von Sinn und der Autor hat noch ein Bedürfnis oder auch zwei (sich) aufgehoben: er für sie als Begierde ihr absolut Reales in ihm fest verschlossen und sie für ihn als Hunger und Mittel dagegen sein Leben, Kunst gegen Brot *** Das Selbst ist der Leib, der die Dinge berührt und das doch für die Vorstellung des Körpers im Kopf nichts ist als nur ein Schatten, der nicht zu fassen ist. Beim Schaffen fällt der Körper ins Licht und das Ich fällt ins Nichts. Und über Sie läuft der Text hin mit seinem Autor. Selbst und Ich zerren an seinen Nerven, heißen sich und ihn Hunger und Begierde und nennen ihn verlogen vor dem Anspruch der Zuschauer. Sind die Zuschauer das einzige, was Seele und Leib, Körper und Kopf und Sinne zusammenhält? Vielleicht. Hat der Autor nicht tausend fremde Augen im Kopf, die nicht sehen, sondern von denen er in seinem Inneren geschaut wird? Und was ist, wenn es die, die ihn sehen sollten, gar nicht gibt? Einsamkeit. Was wird mit den fremden Augen? Muss er sich selber hinaus schauen? Wunder sich wundern. Ist das der Grund seines Schreibens und zugleich seiner Scham und Nichtigkeit? Ist das die Rache am Zeugen? dass er die Scham im Text aus sich heraus denken muss? *** Sind nicht Schamlosigkeit und absolute Realität, Sachlichkeit ein Paar? Zur Realität gehören notwendig die versteckten Unverschämtheiten, verborgene Verbrechen und Gemeinheiten. Die Realität ist immer mehr als ihre einmalige Sichtbarkeit, ist mehr als menschlich, ist blöd autoritär, ist absolut, gelöst von der Welt, vom Körper, vom lebendigen Leib. Die Wirklichkeit hingegen ist verloren oder eine verlogene schriftliche inszenierte veröffentlichte Schamlosigkeit. Wirklichkeit gibt es wohl nicht ohne Scham? Scham trägt nicht Anzug und Krawatte. Scham ist schön privat, nicht die hässliche öffentliche Lüge. Scham wäscht sich, kämmt sich, gibt sich freundlich bescheiden, ist nicht mehr und wünscht sich ein Mehr niemals anders als schriftlich. Oder ist mehr vorstellbar? Unvorstellbar: dies Mehr an Wirklichkeit: undenkbar: unanständig liebenswürdig: lebenswert lesenswert wär das dann und - schamlos unwirklich.



Übrigens

sich deutlich beschränken im Sinn nennt man Parteinahme: freiwilliger (?) eigener Schwachsinn, (unfreiwilliges?) Mitleid mit den Armen im Geiste, unzweifelhaft höchst eigennützige Führertugend ist das

Die nackte Menschanik

Ahnung von 'Seele' und 'Bewußtsein' hat man in ihrem Vergehen (doppeltes: Auflösung von und in 'Sünde'), wenn man sich von Mensch zu Mensch Haut an Haut kontaktiert: es beginnt mit dem Anschauen, dem gemeinsamen Anblick, geht weiter beim Reden und Hören im Ein-Klang, es kommt zur fingerspitzen Hand-Anhaltung, Um-Armung und Kuss (mit O2 und CO2 Austausch und Ladungserhöhung), Auflösung des Kontakts im energiewendenden genitalen Nervenverschluss. Klingt manschen noch zu mechanisch: Menschanik geht nun mal so, Zusatz-Sinn braucht man damit nicht mehr. Besser gesagt: der Zusatz-Sinn ist dort, wo diese Menschanik versagt. Menschliche Übersinnlichkeit entsteht in der Einsamkeit, überladener Haut, innen und außen, in Sucht der Ladungschemie. Die Übersinnlichkeit wird sich selbst auflösen durch Selbstanalyse in Körperlichkeit und die nackte Menschanik entblößt sich, wird offensichtlich, wirft Lügenkleid ab.

Die o. g. Ahnung ist doch die letzte Äußerung von Geist und Bewusstsein. Sie wird ausschließlich noch von bezahlten Gelehrten verteidigt und außerhalb der Mauern Ihrer Anstalten nur von Dummen im Angesicht ihres Vergehens, Alterns und Sterbens. Der eine ahnt ein Sein hinter dem Sein, weil er gar nicht wissen will, wer für sein Essen arbeiten muss und der andere ahnt, dass er auch den Körper, den er gelebt hat, nie verstehen wird und heißt seine Trauer Verzweiflung darob natürliche Suche nach Geist, eigentlich ist das schon fast meine Geistlosigkeit, besser: es war Lieblosigkeit. Die Gelehrten und Deppen sind sich eins: der Geist ist ihnen zuletzt noch im Schwinden wieder erstanden.

Doch der Geist ist uns schon lange geschwunden: betrachten wir unsere Haut: Oberfläche ersetzt uns Oberflächlichkeit. Das Bewusstsein war eine schriftliche Lüge, ein Halt für den Geist, ein Wort, dem der Mensch sich ergeben sollte, die Sinne verschließen. Alles lässt sich neu denken vom Körper her. Bleibt zuzugeben, dass da noch ein Rest ist von - Einzigkeit. Doch Einzigkeit ist nicht zu verwechseln mit Seele und Sbw. In der Lüge von der Seele und dem Sbw war das Sprachselbst sich fremd und verkannt gebannt und gefangen (wie das Bewusstsein in seiner blöden Ahnung). In der Kommunikation ist die Einzigkeit körperlich das, was die Seele war und erlöst sie in sich und löst sie in Nichts auf. Die Einzigkeit ist körperlich Schweigen, Alleinsein und ist sprachliches Versagen oder der Text ohne Leser. Es ist der letzte Fehler des Körpers in Bezug auf einen anderen.

Aus der Körperlichkeit, dem vollkommen Bgriffenen Leib, erhebt sich kein Geist mehr. Zum rechten Text gehört kein Autor mehr und entsteht auch nicht Autorität neu mit dessen Untergang, Tod. Das  ist der richtige Text, für den der lebende Autor persönlich nur angegriffen wird von allen Idealisten und Schafhirten und der tot dann ignoriert wird von ihrem hilflosen Unverstand. Das ist der Körper, der l(i)ebt und einfach vergeht.

Der Körper entledigt sich allmählich der Schrift. Noch hat er Leser, Deuter schon lange nicht mehr. Zerreißt alle Texte und fangt mit den Verträgen an. Erlöst alle Gläubigen/Gläubiger vom Zwang zum Irrtum.


Nachgedachtes

Der Körper gehört keinem Autor keinem Pfaffen Arzt Philosophen gelehrtem und Künstler und schon gar nicht der Politik Er ist nicht Hampelmann auf der Bühne Er erarbeitet sich unaufhaltsam Er ist einfach beim Fliegen vom Himmel gefallen und denkt nun darüber nach

Samstag, 22. Juni 2013

Liebe


Was ist Liebe?

Liebe ist der Wunsch, geboren zu werden, endlich zu sein, ein und mein endliches Sein. Richtige Liebe ist nicht dieser Wunsch, sich mit einem anderen Körper zu einen und einem ganz fremden neuen zu verbinden, ist (k)ein eigen artiges Seelen-Verschmelzen. Es ist ein Verlangen gegen des Körpers Werden und Wachsen, gegen das Sein an sich und in ihr ihm im anderen Körper, in und gegen die Hülle, Geborgenheit, gegen das geborgte Kind-Sein im eigenen schwangeren Körper, der wird und der sich nicht wirklich verändert, nur mehrt und erweitert und der sich entwickelt und wächst, heraus aus dem Wirt, hin zur Geburt. Ist also der Geburtstagsgruß nicht ein Willkommen der sinnlosen Begierde: ein Ja der reinen Lust, die der Körper ganz ist mit einem Hin-Nehmen zur um Arm End-Brust, An-Nehmen weg-weisend Schmerz, saugend am Hunger, R greifend Herz. Ist das Geschenk dazu der eigene geschenkte Körper und der Dankbarkeit Begierde Preis?

Es gibt keine Liebe von Wert an sich für sich. Das wär doch Körper Los und eine ohne ein physisches Wachsen. Kein Wert wird aus Wirt, schafft sich also aus Nichts: Weib ist nicht Loch, aus dem Sein sich klug windet. Aus diesem Lügenloch fiel einst einem Herrn ein Stein nur ein als Zeichen von Sinn und Sein: ein Grabstein, mahn mal, Mannes Mal, als müsste ein Kind aus dem Leib vom Mann gezogen werden, Mahnung des Weibs, wertvolle Nachkommenschaft rein männliches Sein, seins, Raub und Metapher: Geburt als vor Weg Na(h)me des Todes, im Namen des Vaters.

Die Schlange steht an der falschen Stelle in Text. Der Verführer ist eine sich hinwindene Textzeile, Linie und ist die Seele im Buch. Koitus wurde gebucht für Freiheit und Freizeit, erzeugt nicht Liebe, ist ein Verrat an ihr, eingebildet, beschrieben nur, erzeugt nur Leben wie Waren und ist sein männlicher Überfluss und Überdruss, ist nur ihr weibliches eigenschaftsloses Nebenprodukt, der enge Raum der Begattung, eine Zelle für Eizelle, vaginaler Nebenschauplatz des schamlosen schalen Begehrens, für sie schmerzhafte schändliche Befleckung, für beide ein Fleck, ein Deckel auf Nichts, ein Verschluss der Begierde, Verlust, Betäubung und Müdigkeit, Ende der Suche und Sucht nach anderem neuem, wieder werter Sättigung, Schlaf und Vergessen, wiederwärtige Wissensdurft. Koitus ist nicht Zweck und Grund der Begierde, ist eben reine hohle Glaubensgeschichte, geisterhaft, textlicher Wunsch und braucht den Zwang der heiligen Ehe. Kein Mensch braucht diese falsche Liebe gegen den Körper, als Ehe ehe der Leib für sich Vergehen gegen Geborgenheit und Woll-Lust gegen Not sein muss/darf.

Ist die Beschneidung nur Hohn dem weiblichen Schmerz oder schon ein Zeichen der Schrift, und einst ein Strich des Körpers unter den rechnenden Geist, für eine Wiedergeburt ins Leben und für die Gratwanderung eines Schreibens darin und - wo da zu?

Wahre wirkliche Liebe braucht Wachstum des Körper, ein Weiten und Wuchern, Strecken und Längen, sehnendes Dehnen massigen Fleisches: Lenden Berge von Sinnen mit runder praller dicker dichter großer stirner Denker Hässlichkeit. Kleinhirn will heimlich doch Schöpfer sein. Sie braucht für sie Reuen wie physische Not und körperlich verspürtes Gebot aus sich ohne fremden unmenschlich freien und gleichen gesetzmäßigst schriflichen Zwang. Liebe braucht wirkliche Zucht und Züchtigung, braucht Ab-Arbeit, Bewegung, Tanz, heillose Flucht und leider nun einsames Wandern, braucht Feuer und Röte der Scham, braucht Wunde und Schmerz, niemals aber nur ein (un)gereimtes Herz. Wirkende Liebe ist Brennen heilendes Feuer, Sinnloses löschender Durst, Bruch zerreißender Hieb und Schlag. Befriedigt sich selbst und setzt sich aus eigener Gewalt in körperlich Gang.

Simpels Koitus aller Dings ist eingebildete schriftliche bildchenhafte textliche Genügsamkeit, Wunsch-Glück-Einerlei, fremdes Glück, verstellungsbewertet, harmloses Begehren, geldwert, gebildet und äußerlich, Neid- und Handelsgut, Schatz in der Truhe, Samen-Sparsamkeit, Spaß in der Dose, aufgehobene aufgeschobene Begierde, endlos nur oberflächlich veränderlich sein/Sein, in Schmuck und Kleid, seltsamer Männlichkeit auch mit Brüsten von Stolz Nippel gezogen geschwellte Delle Vorhirn, Starrsein und Maske, sich gleich stellend Vorwert, Komma und Zahl für Schönheit in ScheinN zu(m) Falten, Speicher unendlich vieler gleicher bewerteter Zeichen, hirnfaltig, heilige Dreifaltigkeit, Eins und Anderes und familiäre Übelkeit, Vater Mutter und Ehe und haufenweis Zeichnung von nachkommend Wunsch-Plan-Vermögen.

Die wahre Liebe ist die von Eva und Adam im Sündenfall hinein in die maßlose unerschöpflich sich selbst mehrende Körperlust, aufwühlend, aufwerfend die Frucht des Bodens zum Mühen der Arbeit und Winden der Furcht. Der Apfel ist zweierlei: erst Wort, dann ein Ding aus Buchstaben-Brei, also anfänglich Wort, dumpfes Brüllen, Enge der Brust, im Hinterkopf sich befreiende Lust und endlich nur noch Zeichen für Zeichen, Symbol, Sinn und sinnlose Geschichte zugleich, kehliger Laut, Kehlkopf auch selbst, Adams Gebrumm: uns heute in Rest-Männlichkeit aber lange entstellter Fall und Erfindung des ersten Lügenworts 'Sünde', textliches Verbot dem Schweigen GGeben über sich. Lasst uns die Lüge erwürgen, sie uns übergeben. Vergeben wir uns in Übelkeit zur ein Sicht der Vertreibung aus höllischer Lust, dem echt wunderbar wundersam schrecklichen Fall aus der Sünde heraus: vergehen wir uns in ihr Erd-Paradies.

Was ist ein Buch denn anderes als ein Lügengewebe, das Werkzeug der Sünde gegen den Körper zur Predigt und Überzeugung hin/Fall in eine Lügen-Grube der Zeichen, der reinen und unverbindlichen leeren satt machenden beliebigen kleinen reinen hohen Liebe: einer lächerlich kleinen Sünde der Langeweile, vielfach wortraubender Sinnüberschuss. Aus zwei verwachsenen in eins gefleischten leidenden und leidenschaftlich sich in sich an sich verlierenden Körpern, sich und ich her um armend, wurde einst eine Geschichte der blöden sinnreichen Verschränkung, Mission der Beschränkung der Lust, erogener Ver-Armung, Vertreibung in eine Scheinwelt ohne wirkliche Arbeit und Leid, in Schmarotzers Predigt-Welt, eine Welt der Intrigen, der Macht, des Reichtums der Huren, Verführer, der allgemeinen geldwerten Zuhälterei: S dichtet euch Geschichten im Spiegel der Lügen: Liebesgeschichten: und der enttäuschte Körper zur Schau abgestellt des dämlichen Betrachters sachlich Trieb hoch und auf und sich Nt haltend muss zu Bett und wird sich nur einmal im müden grundlosen Selbstmord wiedRichten: im letzten Traum sich entspannend vielleicht zur einsamen Autorität in Fleisch und Wut.

Groß ist das Missverständnis und durch den Text muss sich Wort ordnen und neu erfinden gegen den Buch-Stab der GWalt. Kann zerrissener Text übergehen in wundes Fleisch? Zerreisst alle Lügen-Texte und es sollte viele Wunden und könnte noch viel mehr Wunder geben.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Sinnzeichen


Krebs ist wie ein geschriebenes Zeichen, das aus dem Text und Sinngewebe heraus gefallen, ein Laut, der dem Sprachfluss fremd und aus ihm ausgetreten ist, ein Klang, der seltsam nur die Sinne trifft, ein unheimliches unbegreifliches Geräusch, das einen überrascht, ein Schreck, ein Halt, ein Loch im Sein und Schein. Die Welt ist Schein und wirklich ist nur das Böse, das immer nur aus dem Schatten des Selbst heraustreten kann. Aus dem Sinnlichen wird Sinn und das Sinnlose kommt so zur Welt. Das sogenannte Böse ist natürlich nicht das Böse der moralisch Verblendeten. Es ist nur das unheimliche Zeichen, das Symptom, das dem Körper fremd aufsitzt, der Zufall, der eine Erkärung und Deutung will. Es sind Dinge, die uns gegenübergetreten sind und 'Hilfe' rufen. Es sind Sprach-, Schreib-Wörter, Klänge, Geräusche, die aus dem Sprech- und Sinnzusammenhang herausgefallen sind und natürlich wieder zurück wollen, dorthin wo sie hin gehören und zu dem, zum dem sie immer gehören werden, zum Körper. Je näher sie uns wieder kommen, umso mehr verwandeln sie sich wieder in die Sinne, die sie aufnehmen. Sie strengen uns dabei an. Sie ziehen an unseren Nerven. Sie ziehen sich zu uns hin. Sie strecken sich als Sprache und Klang hin zum Ohr, sie werden vertrautes harmloses Geräusch und langsam wieder aufgenommen im Hirn, sie dehnen sich endlos hin um uns zu beruhigen. Sie werden Sinn. Sie suchen auch Hilfe bei den anderen Symptomen oder Sinnen, die ihnen garn nicht gehören. Schmerzen zum Beispiel klingen aus. Viele Symptome und Geister fangen an zu sprechen. Sie mischen sich ein. Der Bauch und der Kopf selbst sprechen mit. Es knurrt, es knarrt, es zieht, es tut weh. Überhaupt scheint das Ohr das Haupt-Gespenster-Eingangs-Tor zu sein. Das liegt an der Sprache. Die Sprache ist im Hirn drin und kann für es die Zeichen verarbeiten. Die Schrift kann das nicht. Die Schrift ist ein Zeichensystem unter vielen anderen Zeichensystemen außer uns. Sie kann nur in Bildern zur Sprache kommen und muss sich die sprachlichen Umwandlungen für eine Entzerrung des Realen gefallen lassen. 42 ist sinnlos und totes Zeichen aber im for two wird es lebendig und leicht.

Ghirntote Träumer


Ziel

Ziele sind auseinanderfliegende Objekte. Objekte sind unsere Arme und Hände. Wir strecken sie von uns, wir öffnen uns und sie und greifen – Nichts. Wir begreifen nichts, was uns nicht schon einmal gegeben wurde. Begriffe fallen uns so zu in die offenen Arme, die offene Hand. Das sind Begriffe als Worte und Ding. 

Abstrakte Begriffe sind schmerzhafte Fehlgriffe, sind wieder weggeworfene, verlorene Dinge, leerer Griff. Griff als letztlich auch wieder körperlicher Selbstverstand ist höchste Begrifflichkeit.

Was ist das Großhirn? Ein buchstäblicher Fehlgriff. Analytischer Fehlverstand, Projektionsfläche, Scheinbares Bild der Welt? Ja und Nein, nur irgendwie zweckmäßiges Ersatzbild für den Fall, den Fall eines Falles.

Was wenn die Projektionslampe ausfällt? Fall in All. Dann ist der Körper im wirklichen Traum. Er braucht kein Bewusstsein als sich selbst bestätigenden Irrtum. Der Körper ist frei von den Zwängen der äußeren (heute so geldwerten) Zeichen. Ist wörtlich bei sich. S-Ich.

Hirntot: der Mensch lebt noch, denkt noch, ist in seinem Roman, auf seiner Bühne der Welt. Organspende: er wird vergewaltigt von einem Krokodil, gefressen bei lebendigem Leib: vom Bischof, vom Onkel Doktor anal vaginal oral penetriert anschließend kastriert seziert. Die selbsternannten Götter fahren schreiend und ejakulierend in das schöne Traumbildgeflecht abseits des geleerten Großhirns, zerreissen die Weben des Traums. Essig mit S-Ich. SS Ich. Verpacken die hampelnden Spielfiguren für besser bezahlte Rollen in fremdem Stücken, blutleere Organe, entnervt, nun nur noch nervend blöd und schwach und oberflächlich wie dämliche Schauspieler in Seifenopern und Massenaufmarsch: transplantiert doch das Großhirn, den angeblichen Führer, und mit ihm eure deutsche geleerte Genialität, die ist nur ein Fehlgriff als Wort und so überflüssig wie der elitäre Universitätsbetrieb, Ihre Hohlheit, beides ein gespieltes Zurückschrecken vor Körper/teilendem Leib.




Beifug nach rechts

Die Gelehrten der Universitätlichkeit bleiben dem Großhirn im Vorwärts-Fallen verfallen und in ihm gefangen wie in ihrem All: Fäulnis, leibliche Faulheit, allwissend eine leere Meinung, ein Meinen von sich, ihre sich über sich körperlich überhebende Über-Zeugung, Zeugung von Geist als Mehr an sich, ein Meer an Umständen, sie schauen hinauf und hinaus schwebend schwindend und wundernd sich über dies wunderbare Nichts und seine sinnlosen Sternchen, denen sie ihre Zeichen und ihren Preis geben: weg-weisend darin dahin und dort finden sie ihren Ruhm und die ewige Grabes-Ruhe. Hinfällige Einsicht: ein sinnloser Scherz dauerhafter in ScheinN als das ihnen so wertvolle Erz - und sie berauben sich noch der wenigen Worte, deren sie mächtig sind - hat doch im Ernst kaum einer mehr als 2000 zusammenhangslos in der Mitte des Leibs: kleine Brocken von Sinn tauchen auf aus dem Eiterfluss einer Wunde in ihrer Brust: Herz, Schmerz, Geist und Geisterzeichen, Geschwür erhebt göttlich sich über Menschen-Getier: dauert sie als ihr eigenes Leid über sie: verachten sie die Gesundheit und Ganzheit der abN Armen in ihrem Geiste. Geraubt R Gehalt vom Land der Feste, Steuer Mann ein Narrenschiff hinaus in eins am Reich und der uns RM Himmel und die Welt unter mir und Aigner Insel im Nichts Meer so schön.

Freitag, 14. Juni 2013

Text-Geburt


Sprach um Gang

HeuT nimmt sich dR GlehrT DeutR dN DnkR und DichtR als IrrN(dN), dR auf dM Meer dR WarN-Gnüsse die InsL dR Blödseligkeit Gsucht hat: KörpR sei ihm einfach Ntwendet, verlorN, Graubt dR schöne Gnuss. Lesbar, aber nicht wirklich vorlesbar, was! Mühsame Possenreißerei. DichtR als jemals jemand Gdacht. Zurück in des Körpers Natur: Gnuss muss nicht knacken. Natürlich hat nur der Rleuchtete Musiker ihn 'verstanden': das nun verstehe man aber richtig: der war ja sein Zeichen stammelnd fast stummes mythisch verdrehtes Gegenbild: feiger vorsichtiger Leben bändigender Wunsch-Verstand war ihm also Angst und gar Hass als Spur Spüren Ahnen kommender Geburts-Schmerzen aus ewig vergangNM eigNM wa(h)rN Wahn(N) ehe Not Geldmangel.

Was Wagner als immer noch wirkender Hin-Fort-Deuter und Weit-Weg-Weiser der Wahrheit für alle bildsüchtigen Nietzsche-Betrachter einzig 'verstanden' hat vom vermeintlichen Jünger ist/war also nichts als ein Fehlen der Ehe RegLn und Zwänge aus unvermeidlich wollüstiger Sucht und natürlicher Hintersinns-Flucht im Unsinn der andern also den Mangel an untergeordnetem -unterverworfenem Weib und ihrem Wurf. Allgemeiner Sturz in die Ausweglosigkeit. R findet die Liebe zu sich aus einem himmlischen Mangel an sich und Denken und Schreiben aus einem Mangel an Körper und Hirn!? Seinem dämlichen Deuter-Gfolg bleibt Nietzsche so wahnsinnig wie inhaltlich unbestimmt und und und unglaublich unbegreiflich weise. Verstand widerspricht sich. Körper vergeht unerhört leise.

Wem gehört nun der Schwachsinn? Dem Deuter oder seinem wehrlosen Opfer? Es wehrt sich nicht, ist sich nämlich nicht gerne bewertet! Stellt sich absichtlich wertlos, ach so hilflos bescheiden. Vorsicht, Falle. Was für ein Irrsinn, Textregel auf die Bühne gebracht und am Wort und Wirken vorbei geschoben. Nun hat aber unglücklicherweise das Wagner-Rad der Lügen-Geschichte in Jahren einer Hand voll Millionen lebendige Körper überrollt, und sein widerlicher 'Verstand'-Anhang hat imArsch irrNd gemächlich dem IrrN widerstandslos an hakend ihn wohl widerlegt. Manchem nicht deutlich genug? Deuten eigentlich nicht erforderlich. R Löser sind immer Massenmörder: Fried für mich, Wahn und Schmerz Folter Tod für die andern. Hirnlos Dogma mit auf der Bühne, Staat tragend unreinlich geistlich, dazu die geistig wie physisch gänslich ausgeweidete zuschauende sich zur Schau stellende Rgebenheit, Hure der Öffentlichkeit.

Für Nietzsche war Wagner nur, was er halt war: ein hässlicher weichlicher wütender Zwerg hinter der vollkommenen Maske eines noch hässlicheren bösen Weibs: sie haben sich auf die 'Palme' gebracht, sie ihn zum Weib zu sich erhöht mit der ihm so gleichen Maske und auf ihren Stecken und Stelzen (auf denen auch der „König mit dem Wagner gieng(e)“ ehe diesem Ehe zu Teil und Flucht erwünscht). Er selbst war entwendeter verkleideter Körper im simplen Sinn: schwarze Spiegelfläche der Traurigkeit. Wagner hat kein Vergehen (Verbrechen gar?), keinen Missbrauch, keine Schandtat ausgelassen: und alles ist vergeben vergessen, vom Gleerten Gsindel verzieh'n, uns die Wahrheit verbogen, verzogen, verborgen: was anderes sollte es leisten, als sich und uns ihresgleichen und ihre Forderungen hinzulügen mit/ohne Gehalt: was ist auch ein Gleerter anderes als die personifizierte Falschheit und sofern wir ihn tragen ertragen bezahlen: ein Lob unserer eigenen schändlichen Naivität. Schauspielerei für Bildungs- und Geldpöbel. Die (un)verschämten Deutungen haben nur einen Grund und ein Ziel: die Lektüre der Bücher der Wirr-Kenn-dN zu unterbinden. Er allein für sich und für alle allgemein also für alle und keinen wirkt unmittelbar auf Körper und Kopf. Des und der andern Geschrei(b) in dem sich Gruppe Truppe erkennt wirkt nur auf Trommel- Zwerchfell Blase und Dickdarm: zehnfach überdehnt und Gspreizt ::: an der Muse - so also entsteht moderner Klang der Zeit, Opern-Sang. Lesen der Texte reicht. Tonlos. Zustimmung folgt. Sprachlosigkeit hier wie dort. Nietzsche lesen Wirken dem Denken selbst lassen. Wagner-Konsum mit 'Verstand' Bewusstseins-Weg und R-Saufen in Lall-Texten.


Wirklich sich wundern

Nicht nur schreibend textlich durchwandert der Mensch eine Projektionsfläche des Inneren, den eigenen Körper, jeder Schritt ist ein nachgezogener eines bildlichen Selbst in einem Bild der Welt anderswo. Haus der Traum. Aber wie ist es möglich, dass der Körper im Gang immer schon war, wo ein Geist erst noch sein wird, muss. Erste Falle: Geist und Ding an sich.

Sowohl eine sinnliche als auch eine textliche Erweiterung des Bewusstseins macht einem ein stolperndes Selbst. Die Projektionsfläche ist eine buchstäbliche, eine gezeichnete bildliche, sinnlose Fläche der aufeinander bezogenen Zeichen. Nur so geht Planung? Zweite Falle: es gibt keinen Willen und das Stolpern ist ein Fehler im Text des nächsten Weisen und seines verlorenN Körpers. Das also waren des Pudels furchtbare furchtsame Hintergedanken: dankbar gelesen vom Herrchen und ausgebreitet: Schwanz sich verkneifende Teufelei oder einfach Quark.

Texte sind letzter Halt für den Körper in einer Zeichenwelt. Bild-Neben-Welten sind Halt und Gefahr, da in ihnen das Bewusstsein (sich) vergehen kann. Was ist Bewusstsein? Was ist Sbw? Die Unterscheidung hält (einen) an einem Irrtum fest. Dritte Falle: mit diesem Irrtum b e g i n n t der Zerfall der Welt. Dieser Irrtum sichert sich selbst und sichert den Menschen und dem Menschen den Körper in einer sich entwertenden Welt abstrakter Werte. Eine Lüge sichert einem nun den losen schon immer lockeren Verband um den Kopf. Mit diesem Blödsinn und letzten Denkfehler ist der Mensch dauerhaft in sich gefangen, Körper hohl, depressiv selbst und einsam und arm und beim Schmerz im Wund-Glauben oder verloren im andern und R vergeht gleich auch wieder euphorisch in Waren oder scheinbarer Einsicht in Zeichen, Intuition und analytischer Erkenntnis der Welt, Hoffnung auf eine Befreiung aus dem – Nichts? Blödsinn auf die Bühne gestellt für aufgeklärte Irre.

Der Geist war schnell erledigt, ist bloß Schatten und ein Anhang des bildlichen Selbst. Das immer falsche Bewusstsein jedoch hält sich zäh, weil es nicht da ist, wohin die Welt im Bild der Zeichen verschwunden ist. Bewusstsein ist die blödsinnig gewordene Lebenskraft. Und der selbstbewusste Mensch wundert sich.

Zurückgedreht schwindet der Geist und die Dinge der Welt sind nicht mehr für sich da und real sondern wirklich, also bewirkt von Kopf und Körper, sind wieder für sich und lebendig wie (märchenhaft fast) hingezaubert. Wunder wunder. Das Bewusstsein in der Welt ist die Fehlhaltung des Selbsts als eines Körperbildes, Fehlschaltung selbst Bild des Körpers und Hegel ist der Dichteste der IrrNDn. Tanz folgt auf dem Fuß, nicht zum Wirbel vom Schwanz.

Wo ist der Ort der Worte und der unbewerteten Bilder der Welt? Wo ist die Wirklichkeit? Das Bewusstsein ist nur eine durchsichtig Lüge. Und wie kommen die Bilder auf die planND Fläche? Und wer schaut sie an? Was wenn der wirkliche Körper nur einen Halt in anderen Körpern hat und seine eigenen Organe nur Bilder sind, Projektionen der andern? Planspiel. Dinge sind eine Bzugnahme des Körpers auf die Welt und das Selbst des Körpers ist nur aller Ordnung. Die Ordnung wird zum Bild und aus dem Bild fällt die Wirklichkeit auf Selbst und Welt zurück.

Eine Zwei-Körperlichkeit (Welt und Körper, Welt und Wort, Wort und Bild) ist anfangs eine geschlechtliche und endlich eine beliebige. Aus einem wörtlichen (falschen) Mythos wird eine buchstäbliche (sinnlose) Idee: darum ergänzt sinnlos Geisterwelt in Sinnsucht und BwusstSein nur Schöpfungsmythen: die gründliche Bearbeitung beider führt uns zeitig zu still Stand und einem einfachen räumlichen Sein: zum Organe Bschweren und bildlichR Körperlichkeit.

Somit bleibt nur einer uns als DenkR des Wirklichen: zu lesen und auf Kopf und Körper wirken und muss nicht Meer Bdacht werden: Körper/sein/unser.


Unbeflecktes Empfangen-Werden

Er mag Sie. Wenn Er bei Ihr ist – und tatsächliche Nähe spielt gar keine Rolle – so ist Er glücklich. Er ist geborgen in Ihr: oder anders und aus persöhnlicher Perspektive: Ich wartet auf Seine Geburt oder Selbst und Körper sind von Deinem Ich, Dir als Ich umschlossen, Selbst ist noch nicht.

Das wird Unser Geburtstag, wenn Ich und Selbst auseinander treten und Sie doppelt und gespiegelt beieinander sind und sich nehmen und vor sich hin treten wollt Ihr Ein-Körper sein, 1 am Sein N Sein.

Er, Sie und Alles ist Körper, Körper in Körpern und Körper verwunden mit Körpern. Körper geben und nehmen, senden empfangen: wollen 1 sein, sich zueinander winden, falten, miteinander aufgedreht sein - glücklich vergehn.

Nicht die 1 am keit des Asketen führt ins Licht, sie befriedigt sich irrtümlich mit der eigenen Dunkelheit, Schmerz erlöst sich durch Nichts – geht nicht wirklich gut. Körper erkennen sich, drehen sich auf textlich, sprachlich, verwirren -winden sich, werden vollkommen verschwinden im Licht.

Fremde Texte, die Lehre sein möchten und überdauern wollen und Stein sein, die dreht sich der Körper zurecht zerreißt sie zer bricht sie und die B Geisterung überdauert das Lesen nicht. Weise Schrift hat nicht die Kraft, zu halten: wie sie doch sich nur verspricht: so mag auch ich nicht länger als nötig, nicht über die letzte Seite und die 'verständige' Lektüre hin aus / bei ihr sein. Texte sind Meer und keine blödseligen Inseln.

R darf nicht grüßen, Fremden im Unbekannten fragen nach weg, Sie sind sich zu wenig vertraut, aber es sind alle Seine Texte in Ihr, und kommen aus Ihr als Seinem Ihm fehlenden spieGlenden  Sinn. Lama Körper mit Sein. Text-Körper ist verbindendes Sein. Es gibt nicht Meer an Einsicht, als das, was der eigene Körper einem erlaubt. 1 am keit ist Schmerz, Schmerz endet, wo Oberflächen sich anrühren, Wirklichkeit wird Sein, flüchtiger Moment, Haut liegt auf und unter der Haut. Sehnendes Glücklichsein haut textlich rein.

Erlaubt Text Flug? Wort-loses buchstäblich lockeres Verdichten, Körper-Richten für einen Verschluss: sehnendes Winden vernichtet nicht, verwandelt Text in neue Wirklichkeit. 1 ame arme Körper aber zerfallen sinnlos, sind Zeichenganzheiten, die Geister-Ganzheiten glauben, mitreissen wollen und müssen, Führer Lehrer Gelehrte, die sinnlos zersetzen und Körper vernichten gar morden. Aber aus allen Teilen entstehen neue wertlose Körper und Texte, die irgendwie sinn los Liebe ein mal sein werden. Nichts vergeht, nichts entsteht neu, nichts und niemand wird wiedergeboren. Fleisch ist nicht Körper und Sein. Nur ewig Vergehen des Gleichen zum Gleichen und manchmal die Geburt des Körpers aus Text zwischen Un-Gleichen. Einer ist dann nur noch kurz im Text und ganz und tot, als etwas, das der DichtR nicht war, nie sein sollte wollte.

Es stirbt doch nur der verzweifelte Verstand: Schatten erkennt sich in Schatten. Schmerz zerreißt, vergeht, Liebe zufällig Zuneigung Unfall fügt zusammen und also Körper besteht. Texte werden gelöscht aber Schreiben macht keine Müh' niemals müde, wiederholt sich, vergeht nicht, widerlegt wieder Schmerz, ist nicht Nichts, nicht Schein zum Wirklichen, wird glückliches Sehnen und etwas wie echtes Sein wird S sein.



Nachtrag

Alle MaskN dR WLt zu Samm GNomN sind für ein Hirn immR noch allNfalls zufällig BMerk. Hirn ist abR auch sLbst Maske, liefRt sich falschS KörpRbild. UntR dM Bild liegt richtig GbrochNR KörpR. SchmRz ist Wille + Waffe dS Hirns GgN Wahrheit.  Hirn muss sich windN GgN GbrochNN KörpR zum hinkNdN Sein. SchmRz soll nicht mehr GgN den KörpR sondRn GgN sich sich mit vRdrehtM VRstand wNdN + Zwang + Traurigkeit wRdN dann vielleicht KörpR + wiedR wirklich + MaskN + BildR vRgehN.

Sonntag, 9. Juni 2013

Blödseligkeit


Alltäglicher sich selbst noch gepredigter gegenständlicher Nihilismus, Nichts-Sinnigkeit und Nicht-Sinnlichkeit, Buddhismus, Christentum und anhängende nur sich offenbare inhalts-leere heimliche manchmal geheime und böse Weisheit, Geist-Glaube mit seinem ihm nötigen zugeordneten blöden Diesseits, endlich unsere Wissenschaftlichkeit und dämliche Gelehrtheit und ihr selbstherrlicher Weltverstand und ihre so gern hingebungsvoll gelebte Oberflächlichkeit, die körperlos ist, öffentlich und hirnlos, nicht Haut als Organ, das ist Materialismus, ein Ding an sich mit einer Seele als Grund und Halt als Zwang und Not, selbst der Atheist schwitzt nur sein Körper-Selbst aus und hält seinen Schweiß und nicht nur ihn für seine Bestimmung und Wichtigkeit und will sich mitteilen: schriftunterschriflich mit kleinem Harem von gezügelten Geistern unter der drängenden Sinnlichkeit. Alle Weisheits-Lehrer und scheinbar Wissenden sind sich so sinnhaft hohl sinnlich in Predigt und Begriff - als gäbe es eine Abstraktion über den Sinnen. Seltsam ist, wieviele Weiber sie für ihre sinnlichen Einsichten verbrauchen. Mir sind ihre Weisheiten echt sinnlich erfahrbar unter ihren Äußerungen und hinter ihrem Äußeren durch ihren Gestank und in einer Ahnung des üblen Geschmacks und spürbar durch ihre beliebige Weichheit und niedliche Förmlichkeit, widerstandsfreie Formbarkeit, hörbare Selbstverstärkung sinnloser Körper-Reibe-Geräusche gleich maschinellem Knacken Knarren Knattern, körperlich in Rülpsen Schnalzen Schmatzen und all das zusammen im sinnlosen Verbund ergänzt sich mir deutlich durch einen Rest an Subjekt des Hin- und Herfallens als eines eitlen Schreitens, wackelnden Tanzens als Verband, Falles und gemeinsamen Vergehens, das mit seiner nachsichtig-überheblichen schmutzig-klebrigen gelben Freundlichkeit und giftiger blutsaugender Zuneigung mir auch auf und unter die Haut und an mein Blut will, gläubiges Selbst der Widerlichkeiten. Darum also formt sich der Große Geist den Menschen aus Kot: dieser Akt der Schöpfung ist mir sinnlich erfasst sichtbar geworden als kranke dreckige Lüge. Schönheit geschöpft aus Rest und Zufall Abfall Zerfall. Und der Autor erhebt sich aus seinem Text und bewegt sich hin über ihn wie das Ungeziefer über den Misthaufen. Ist das ein Argument gegen ihn? Ein schwachsinniges Stolpern? Fragt sich, wer da stolpert und fällt. Was den Buddhisten erhebt über den Rest von Unsinn ist der Wille zum Exkrement und Ejakulat, ein Rest von männlichem Willen zur Macht, klösterlicher Ver-Rat erhebt sich auf eigenem Unrath: Raub-Gold der Erde, behauptet frech aus ihr erwachsen zu sein. Er stiehlt vergewaltigt und versklavt und speit Armut und Krankheit auf die Betrogenen zurück als Schein-Grund und frommen Sinn menschlicher Arbeit, lässt sich von Schwachen und Kranken also tragen, also erhaben und erleuchtet. Die Beschäftigung mit dem Buddhismus lohnt sich, weil man als unbefangener unbestimmt freier Konsument der Über-Reste des Menschlichen hier unmittelbar mit dem bloßen Auge ohne Deutungsarbeit sieht, welcher Körper den Phallus hinter sich in die Welt gesch(m)issen hat: Geburt wird nebensächlich, schwangerer Körper unwesentlich, aus- und weggestoßen und deutend kommt der eklige braune männliche Sinn in die Welt: und die Göttin ward Mann und Religion rätselsüchtiger Zwerge Werk und Sinn, zierliche hässliche Männlein am Schwänzchen aufziehbar erobern eine ihnen fremde unbekannte Körperwelt. All die leeren großen Gestaltungen des Glaubens sind ausnahmslos ein herr-lich Sondern und Gleichstellen und Sezieren und Verleugnen und Töten von lebendigen Körpern. Alle Leiber sind aber weiter im (verkannten) Wechselspiel und das Absolute gehört dem klaren Sinn nur dazu wie die Absolution der Leiblichkeit im Exkrement. Glaube gehört zum Lebendigen nur so wie der unbrauchbare Anteil am Verdauten zum Körper. Tod wird mit Erde bedeckt, nicht gefressen, Mensch ist nicht Insekt! Begriff ist Ausscheidung von weitgehend leblosem Rest! Wir sind Körper und nichts sonst und haben nichts als unseren Leib zum Begreifen. Alles ist dieser Leib. Die Körperlichkeit ist nichts Abstraktes, scheint schriftlich nur losgelöst vom Leib, Oberbegriff, ist aber nur leiblicher lebendiger loser Übergriff auf andere Leiber, Reihung Schachtelung Bewegung: ein Mehr an Begriff ist nicht möglich, nicht erforderlich. Körper unser ist nicht Begriff, er ist nur Wiederherstellung des (gesprochenen) Wortes, Schmerz des sich entfremdeten Leibs im Gdachten. Auch die Entfremdung ist nicht selbst fassbar, sondern nur verdrehter, gewendeter Leib. Jeder kann ihn sich richten. Glaube ist trockenes Wort, Wortraub, Buchstabenrascheln und -rauschen: sucht doch im Jenseits den Baum des Lebens und dort auch euren Sinn am Baum der Erkenntnis. Das aber ist eine Wahrheit: menschlicher Leib dreht sich zur Widernatur, ist natürlich Krüppel und dem wunden Körper wird Schmerz. Das ist nicht Nihilismus: sondern textliches Nachsinnen, muss auch nicht sein, im Schreiben wehrt sich buchstäblich die Armut und der Schwache darf sich erheben: meine Überheblichkeit. Schreiben kostet nur Zeit und ist selbstverständlich nicht geldbewertet. Zeit ist mir nicht Geld. Schmerz ist einzige unfassbare Abstraktion, Wunde Riss Bruch Widernatur ist einziger wirklicher Begriff. Schmerz hat wirklich unnötigen Sinn. Nicht ein Nichts mit Glauben behaupte und schreibe ich, sondern ein Leben mit Fleisch und Blut, Körper gegen Sinn und Mensch gegen Gewalt. Wir brauchen keine Abstraktion, kein Nichts und keinen Begriff. Eva ist lebendiges wundes wucherndes Fleisch, immer ganzer Leib, in der Körperlichkeit begreift Weib sich als Hingabe an anderen Leib. Adam ist ihr Opfer, isst ihren Apfel, weibliche Objektität, für sie Leib, für ihn Verlust der Leiblichkeit, Hungersnot. Zur Objektität gehört die Geschlechtlichkeit: Ihr Sein ist sein Mangel und Wille. Adam ist schmerzhaft Bemühen, Arbeit für Leib, ihren Körper. Lohn der Arbeit ist ihm Blödseligkeit. Blödseligkeit ist sein Maximum an Leiblichkeit. Weib ist geteilt, Ware. Mann ist zerrissen in Körper und Angst, Angst als Folge realer Verwundung, Hunger, hätte gern eine Wunde, die ihm zwischen Körper und Schmerz statt der Blödselikeit Leiblichkeit wieder schenkt: arbeitet und arbeitet, sehnt sich nach Wunde, verkehrter Wunsch zur Arbeit ist Penisangst, immer schon vielfach verkehrt, Begehren in Warenzuständen ist sinnloser Kastrationsneid: sinnvollem männlichen Denken ist grundsätzlich der Zugang zum Wahren und Wirklichen verwehrt. Alles wird nur immer verkehrt. Nimm ihren Körper und arbeite dich tot für ihr Glück. Und der Sinngelehrte und -gläubige denkt nach und denkt nach, weil er so gerne ins formlose braune Nichts und wieder um Herr Streifen will und sie auch (B) kriegt. Wer hier bei mir etwas wie Glauben und Hinterweltsinn erkennen will, dem ist der Text flüchtig Vergleich und wirklich nur Exkrement und mein Sinn ist ihm bestenfalls allgemeiner und boshafter Eigensinn Widersinn also sinnfrei Geschenk: Fluch Flug … weg von mir: Buchstabenhaufen, Satzzeichen und wertlose Wunschinterpretation, Geschenk hingeschmissen nochmal. Lassen mich, lassen los, lassen sein.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Angst


… ist dir ein Verlust von Vertrauen, (mir) keine bestimmte Angst vor wirklichen Dingen, sondern unbestimmt und unbestimmter, allgemeine Unsicherheit, leises Zittern der Hand, leichtes Beben der Stimme … führt zum Rückzug auf und in sich, man verdichtet sich in eine/einer allgemeine Körperlichkeit für sich und bleibt bei der Öffnung zum Wirklichen immer weiter Körper, ihm immer verhaftet, misst alles an der funktionierenden eigenen Leiblichkeit. Weiter wird weiter … ist nicht erinnerbar, ist aber nicht vorsprachlich. Ist euch der Verlust des Wortes an sich, (mir) der Sprache der anderen. Ausgesprochenes wird nicht mehr geglaubt. Der andere lügt unaufhörlich. Mit dem Verlust dieses Wortes geht die Wirklichkeit der Angst verloren, sie wird gespenstisch, schattenhaft unfassbar unkontrollierbar … lässt Halt nur mehr im eigenen Körper sein, lassen sein, lassen mich, zersetzt ihn, analysiert ihn, löst ihn auf in seine Funktionen, spürt seinen Teilen, einzelnen Bauteilen und Gruppen, Verknüpfungen nach … macht (mich) zu Körper aus Teilen mit Leben und Seele und Funktion, die sich auf sich bezieht und im Versagen des Körpers und der Funktionen ihn und sie in Bilder verwandelt … zeugt Bilder im Körper, Bilder des Körpers, die auf Bilder des Wirklichen passen. Wirklichkeit hat sich zu Körperbildern gewandelt, versagt, hat versagt … zwingt, den eigenen Körper als einen Körper in anderen Körpern zu suchen und zu entdecken. Der Körper findet sich wieder in anderen außer sich, neben sich, produziert ein Subjekt, das den eigenen Körper in seinem Großen und Kleinen in der Welt wiederfindet … erlaubt als Vehikel dieser Fahrt zurück in irgendein Trauen nur das Schreiben. Schreiben wird ermöglicht von einer Welt, die in Buchstaben zerfällt. Was alles bewertet, entwertet und schwächt es, macht es wie einen selbst angreifbar, anfällig für Begriff, Begreifen im Anfall, begreifbar, vernehmbar … war einst Wort-fort, als der Mensch im Vertrauern verstummte. Welt, die zerfällt, lässt sich tastend vom ängstlichen Körper erfahren. Schriftlich erfolgt in Bildern und Träumen die Rück-R-oberung … vereinzelt, verdichtet Ich und Selbst, Selbst nimmt Ich zu sich, Ich bleibt bei Selbst. Fortschrittlich. Angst weitet die Pupille und verstärkt das einfallende Licht der Nacht dem R-Innern. Lässt Bilder zu, die sich Buchstaben nehmen im Kopf und auf die Suche nach Worten machen im Körper und tastend reisen zu seinen Organen … hat ein schwaches vorsichtig hellsichtig Ich, ein zerbrechliches Subjekt des Wahren, flüchtiges auch der Waren und es nimmt sich die Welt für ein unmittelbar Sinne r-greifendes berauschendes Lied der Nacht … ersehnt ein schwaches schwindendes laues Nichts, ein Nicken des Lids (mir) hinaus im kurzen Moment uns un-r-laubten Misstrauens. Wunsch, uns Nothalt des Trauens 

Dienstag, 4. Juni 2013

Zwischenspiel für Hirntote

Wenn die wirklich Hirntoten vor dem Fernseher sitzen und die Seifenopern des Realen konsumieren, so erleben sie - auch wenn sie es nicht erkennen und vielleicht auch nicht wissen wollen - wie die Wirbelsäule, das Kreuz und die inneren Organe lebendiges Bühnenbild sind, ein bedeutender Teil auch des Alltags, in dem sie leben dürfen, und wie die alltägliche Banalität der Gefühle des Körpers aus dem eigenen leiblichen Haltegerät des Kreuzes und aus dem daran erhängten Inneren kommt auch im Verschluss noch der Geschlechter (konkret in den Organen und nicht im Begriff). Liebe ist doch nur eine Bildprojektion eines simplen Nervenverschlusses zweier Körper unter der Gürtellinie, also eine schöne Lüge für gründlich Ausgeweidete. * Woher kommen die (guten) Ideen, die begeistern, und die Intuition, die Schmetterlinge das Kribbeln im Bauch? Das Strampeln scheucht die Vögelchen auf. Also kommt der wahre fassbare Geist nicht aus dem Großrechner des Hirns und die Taube nicht aus dem Himmel. Der Gottlose, er erwandert sich ihn und die Armen im Geiste haben sich niedergeworfen vor der verblödenden Gewalt. Man kann sich die Einsicht, die Nahsicht der Dinge erstrampeln, die Welt durch das Leben, den Körper begeistern. Die Fern-Sicht aber ist Organverlust und -raub und also entgeisternd. * Wieso verliert der Mensch vor dem Fernseher das, was er bewusste Wahrnehmung nennt, wenn er seinen Körper durch Vergleichung mit einem anderen Körper, den vielen Körperteilen, auf der Bühne verliert? Ist Identifikation ein Verlust von Organen? Im Patriarchat wird der Körper erstmals auf die Bühne gestellt und der Geist erhält Asyl im Reich der geglaubten und mächtigen Zeichen. Der Geist muss sich nun schriftlich erklären als Subjekt der Zeichen der Schrift: Genealogie des Gegensatzes, der Hierarchien und der Macht. * Der buchstäbliche Zerfall im Endreich der Dummen - verbunden mit der Diktatur der Blöden, der absoluten Herrschaft des Volkes - bringt die Lüge auf die Bühne als falschen Körper und die Schrift wird ergänzend dazu Körperlichkeit, und eine allgemeine Schriftlichkeit entdeckt die Zerrissenheit von Leib und Hirn. * Wenn der Schreiber die Bühnenbilder dann traumhaft verwendet und wendet, nähert er sich bisweilen der Wahrheit. Wahrheit ist schwer zu schreiben: die Zeichen sind Lüge und den Betrügern, den Bühnen-Bilder-Bergern zu entwenden. Was hilft es, wenn die Wahrheit beinahe offensichtlich ist. Sie darf (es) nicht sein. Keiner schaut richtig in sich hinein. Sie ist immer noch zu weit weg und mühsame Arbeit am eigenen Widersinn. * Im Staat ist der größenwahnsinnige Kleingeist König: klein ist der Geist und groß die heimliche Macht der Zeichen. Sind Geist und Bewusstsein der innere Sinn der Dinge, ihr abstrakter Wert (geldvermessen) unter einem Prachtgewand herrlichster Zeichen oder - sind sie selbst einfach nur Oberfläche und schlichter Hautsack, der einen lebendigen Körper und sein Hirn nur umkleidet. Die Schlichten im Kleid, die Nackten, sind unmittelbar im Reich des bewussten Geistes. Den Armen (im Geist) gehört das sinnlose Zwischenspiel der Buchstaben und errechneten Zeichen von Wert darunter summarisch und innen drin, also die Werbeunterbrechung, Flucht und Flug in den Warenhimmel. * Wahrheit ist Fleischeslust, jedoch unterliegt sie noch rechts dem Handel und links dem Wandel. Bewusstsein ist Menschen-Haut und die Lüge Haut lustvoll drauf. Wirklichkeit ist einfache Körperlichkeit und viehisch wirklich und der Autor ein Esel und Narr und Prediger des Sinns.