… ist
dir ein Verlust von Vertrauen, (mir) keine bestimmte Angst vor
wirklichen Dingen, sondern unbestimmt und unbestimmter, allgemeine
Unsicherheit, leises Zittern der Hand, leichtes Beben der
Stimme … führt zum Rückzug auf und in sich, man
verdichtet sich in eine/einer allgemeine Körperlichkeit für sich
und bleibt bei der Öffnung zum Wirklichen immer weiter Körper, ihm
immer verhaftet, misst alles an der funktionierenden eigenen
Leiblichkeit. Weiter wird weiter … ist nicht erinnerbar,
ist aber nicht vorsprachlich. Ist euch der Verlust des Wortes an
sich, (mir) der Sprache der anderen. Ausgesprochenes wird nicht mehr
geglaubt. Der andere lügt unaufhörlich. Mit dem Verlust dieses
Wortes geht die Wirklichkeit der Angst verloren, sie wird
gespenstisch, schattenhaft unfassbar unkontrollierbar … lässt
Halt nur mehr im eigenen Körper sein, lassen sein, lassen mich,
zersetzt ihn, analysiert ihn, löst ihn auf in seine Funktionen,
spürt seinen Teilen, einzelnen Bauteilen und Gruppen, Verknüpfungen
nach … macht (mich) zu Körper aus Teilen mit Leben und
Seele und Funktion, die sich auf sich bezieht und im Versagen des
Körpers und der Funktionen ihn und sie in Bilder verwandelt … zeugt
Bilder im Körper, Bilder des Körpers, die auf Bilder des Wirklichen
passen. Wirklichkeit hat sich zu Körperbildern gewandelt, versagt,
hat versagt … zwingt, den eigenen Körper als einen
Körper in anderen Körpern zu suchen und zu entdecken. Der Körper
findet sich wieder in anderen außer sich, neben sich, produziert ein
Subjekt, das den eigenen Körper in seinem Großen und Kleinen in der
Welt wiederfindet … erlaubt als Vehikel dieser Fahrt
zurück in irgendein Trauen nur das Schreiben. Schreiben wird
ermöglicht von einer Welt, die in Buchstaben zerfällt. Was alles
bewertet, entwertet und schwächt es, macht es wie einen selbst
angreifbar, anfällig für Begriff, Begreifen im Anfall, begreifbar,
vernehmbar … war einst Wort-fort, als der Mensch im
Vertrauern verstummte. Welt, die zerfällt, lässt sich tastend vom
ängstlichen Körper erfahren. Schriftlich erfolgt in Bildern und
Träumen die Rück-R-oberung … vereinzelt, verdichtet Ich
und Selbst, Selbst nimmt Ich zu sich, Ich bleibt bei Selbst.
Fortschrittlich. Angst weitet die Pupille und verstärkt das
einfallende Licht der Nacht dem R-Innern. Lässt Bilder zu,
die sich Buchstaben nehmen im Kopf und auf die Suche nach Worten
machen im Körper und tastend reisen zu seinen Organen … hat
ein schwaches vorsichtig hellsichtig Ich, ein zerbrechliches Subjekt
des Wahren, flüchtiges auch der Waren und es nimmt sich die Welt für
ein unmittelbar Sinne r-greifendes berauschendes Lied der
Nacht … ersehnt ein schwaches schwindendes laues Nichts,
ein Nicken des Lids (mir) hinaus im kurzen Moment uns un-r-laubten
Misstrauens. Wunsch, uns Nothalt des Trauens …