Montag, 30. September 2013

Leibfreilichkeit

Überwindung falschen Mitleids und Erlösung in Leibfreilichkeit.
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Philoktet wurde verleumdet, war einfach nur unangreifbar, wollte nicht gerne angefasst werden. Ewig leidet der Leib am Ungenügen des Geistigen. Angegriffen werden soll darum mit ihm alles niedere Geistige nur, das von hohen Mauern umgeben ist.
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Hochauffliegend ist nur der aus dem Leib befreite Sinn, die Intuition, die ein sich windender Leib aus sich gebiert. So windet die Schlange sich und umhalst den Adler im Flug.
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Schreber ist nur deshalb den die Welt und sich selbst beschränkenden Psychiatern entwischt, weil er schon vor der stationären Vergewaltigung seinen Leib vom Geist geschieden hatte: er hatte ihn angefasst erfasst (selbstmissverständlich der Weiblichkeit unterlegt in der Erinnerung) und sein schwächelnder männlicher Geist wurde angegriffen von außen durch den depressiven Eindruck (der niedergeschlagenen erschlagenen Männlichkeit) und von innen in der Klinik durch die KleinGeister der Flechsigs und des sonstigen Gesindels im GeisterReich. Das Beschreien des Kleinen hat sich nicht nur auf dessen physische Minderwertigkeit bezogen. Es war die Beschwörung des (kleinen) Mannes im Geist: ein Klagen über die hohe Mauer der Sittlichkeit, ein dämliches 'gib mir die Ehre, die Ehe, die Frau zurück' des allerhöchsten Letzten: zur Bändigung der Lust den leiblichen Frust, zur Liebe den genehmigten Koitus, das Vorspiel als sinnloses Zwischenspiel, die Ehe als Vorbedingung und Vordergrund der Hurerei, die Zeugung durch den heiligen Geist, die Hochzeit für die Ehelichkeit der Geburt und die höchste Zeit für den Seitensprung. Letzte Lügen dem Mann. Vorletzte Wahrheiten. Die Tore der Anstalt sind jedoch erst ganz aufgegangen, als Schreber den Ärzten, den buckelnden Zwergen geleerter Männlichkeit vergeben hatte und sich selbst vom großen Mann im bloßen Geist durch ununterbrochenes heiteres lächerliches Wollustigsein ergebenst befreit hatte zum reinen Lachen im erfreulichen Leib.
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Wir nähern uns den Transen, den quadrahtigen Schichtbauelementen der Flugraumkörperlichkeit, kommen von der absolute Traurigkeit hin zum Mitleid und zum Vertexten von Wollust und Leibesleid. Transen sind urweiblich und Männlichkeit entsteht aus einer Verschiebung zweier sich überlagernder Schichten. Drei Schichten erzeugen eine weibliche Hülle mit kerniger Männlichkeit.
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Die gelbe Traube bedient sich seiner, er schafft sich in seinem Traum. Der Analytiker verfälscht es, indem er sagt: er hängt überwältigt fest am Nippel oder Zipfel des mütterlichen Begehrens: somit am eigenen Blödsinn: also hat sich das Subjekt erhängt: versteht sich als Doppeldeutigkeit. Es gibt kein Subjekt, das daran noch hängt. Hier entsteht ein erträumtes Reales. Der Dichter hat selbst das Wahre analysiert, die Warenwelt zersetzt, an sich bewertet, sich leiblich an ihr verzehrt, sie entwertet, umgewertet den Sinn, die Sinne zu sich gewendet, dem träumenden Sehen und Hören geöffnet die längst vergangene Welt. Da gibt es kein fremdes Begehren, vor dem ein Subjekt restauriert wird, eines, das angeblich emanzipiert nicht mehr hängt an dem, was das andere nicht hält, sowenig wie es einen neuen Glauben gibt für alte Jünger.
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Lesen ist ein Aus-Höhlen, das öffnet, ist eine Hölle, in der jede schützende Hülle für immer verbrennt. Es ist guten Freunden nicht zu empfehlen.
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Ein Mann, der es schafft, sich eine weibliche Hülle zu geben, kann fliegen (übrigens ist die Hülle nicht identisch mit der Haut). Die Hülle ist eine Körperganzheit. Kann es sein, dass der männliche Körper allein überhaupt nie fliegt, sondern immer nur auseinanderfliegt (so wie der weibliche nur gegen seinen Willen auseinandergeht). Aber das Prinzip ist ihm technisch realisierbar, übertragbar auf eine Maschine. Geist fliegt nicht, träumt als Pilot nur vom aufgehenden eigenen Leib.
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Trauer und Melancholie verstellen uns den Begriff des Mitleids. Das Mitleid aber erst eröffnet uns den Zugang zur Wahrheit des menschlichen Seins. Also ist Freud nur ein altes jüdisches Winden um ein christliches Ideal. Aber das Ideal ist auch nur ein in sich verwundener Irrtum über sich selbst. Die Lüge hängt am Kreuz und die blutende Wunde muss erst noch abgebunden werden.
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Man prügelt doch in der Trauer vom Selbst ausgehend nicht sein Ich. Sondern ist mann im Verlust des Andern sein reines Selbst, also Leib.
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Das Ich ist nur die ganze Warenwelt, für die der andere zahlt. Ein Ich wird bezahlt und erzählt. Freud bleibt sich selbst das alte Übel vor der Christlichkeit: die Zahl, der Jude, das Geld.
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Wie Freud sein mageres Über-Ich so beklagt Marx den Mangel an Kapital. Es ist dies der allgemeine Geldwert über allen Dingen und unser unfassbares unsichtbares wertendes leeres zählendes überwertetes Anderssein.
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Im Spiegel ist mann doch nicht zu einem sich prügelnden Ich befreit. Das ist die Wendung zuviel.
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Das Selbst wird irrtümlich als trügerisch hingestellt und das Ich zum absoluten Über-Ich erhoben. Aber mann ertrinkt doch nicht wirklich im Selbst! Also ist das Bild die Wirklichkeit und das Ich nur Illusion (und jedes Zählen als Grund der Mathematik nur Werkzeug, die angeblich daraus abzuleitende Wahrheit falsch, Lüge, Illusion und jeder Mathematiker ist ein Erzähler des Jenseits, einer bezahlten Sache, und selbst nur bezahlt und ein bewiesener Widerspruch).
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Ich ist immer und ausschließlich entfremdetes WarenSein in der Welt. Es gibt keine weitere Entfremdung darüber und es gibt kein erarbeitetes nicht-entfremdetes Sein.
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Natürlich kann man ein Selbst in ein Jenseits werfen und die Ware zur Wahrheit werden lassen: die deutsche Sprache macht dies möglich und unsere dumpfe dunkle Seligkeit, die mörderische Gemütlichkeit des deutschen Geists.
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Die Melancholie ist ein Bild, ein eingebildetes Sein und also der Irrtum über die Traurigkeit: das im Bild gefangene Mitleid. Es ist darin festgeschrieben, übermalt und lässt sich so nicht befreien. Es ist am Ort der Analyse, ein falsches ErlöstSein im Jenseits des Bilds und als Text und lässt sich nicht noch mehr erlösen (hin auf ein falsches Inselglück in einer WarenMeerSeligkeit).
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Was ist denn Manie? Ein Abfeiern, ein Vernichten, ein Weg-Feuern der WarenWelt. Potlatch. Ein Ende im Hungern, wahres beschissenes und also bestes urmännliches Sein.
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Es ist Mittag und das Selbst ist endlich vom Schatten des Ich befreit.
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Das ist die narzisstische Spiegelung in Wirklichkeit: wenn das Selbst im Licht der mittäglichen Stunde erscheint ist der Schatten die eingebildete Mitte der Nacht und beide aufrecht zum GegenStänder vereint.
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Das ist wahres Feiern: dem Andern das eigene AndersSein widerschenken: die schenkende Tugend, die zugleich auch einen nehmende ist. Man gibt und nimmt sich die Wirklichkeit.
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Nur die Frauen haben einen Spiegel im männlichen Selbst, das Selbst aber ist sich nun auch mal reinster Schmutz und Finsternis.
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Was dem Mann Befreiung ist, ist dem Weib das böse Objekt und des anderen Hässlichkeit. Was dem Mann die Objektivität und Analyse ist, ist dem Weib die Bewertung als Schatz mit einem Verlust der Hässlichkeit.
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Melancholie ist die ins Bild hinein verschlungene Pracht! Der gewaltig dichte Text und nicht eine Selbstkritik! Und kein Wahn!
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Der Abfall ist nur das Selbst, das man in der Pracht scheinbar losgeworden ist. Die Traurigkeit ist gelöst in der Pracht der Waren und wird im Bild freigesetzt.
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Die Euphorie ist Mehrwert. Überwert bewegt den Einzelnen als Objekt der Waren und ist Spiegelbildung. Die Gesamtheit aber verschlingt er als schwarzes Loch. Darum trägt man auch coram publico trauernd einen schwarzen Sack (SS). Und im und mit dem Schwarzen Sack sind wir wieder bei der eigenen deutenden Seligkeit.
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Richtiges verschwendendes Feiern beugt dem euphorischen Wahnen vor.
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Dies ist der Fehler der Psychoanalyse: sie rechnet das Selbst zur Oberfläche und behauptet, dass es das Ergebnis einer Spieglung ist, also Schein und Schatten und leeres Bild. Aber es ist nur die Darstellung des Selbst die falsche Bildlichkeit des Betrachters: es sagt: du siehst als ein Bild Es als Bild, und du erkennst deinen Irrtum nicht. Ein Bild ist eine Lüge und Oberflächlichkeit und ein Selbst im Bild negiert eine Lüge! Und damit endet der Irrtum. Man kann nichts weiter darin erkennen. Das Ich blickt in sein eigenes Loch! Soll doch der bezahlte Analytiker ersticken an diesem oder diesen Bissen und sich ergeben dem eigenen Wahn oder selbst übergeben. Warum befasst sich die Analyse nicht mit dem Wahn! Weil sie ihm verfallen ist: doch wer den anderen in die Lüge verstößt (in die neurotische Selbstverkennung) muss selbst einst heim ins Reich seines Größenwahns.
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Wer seinen Körper nicht einsetzt und sich nicht bewegt, wandert und rennt, sondern sich auf die Couch legt, der wird hilfloses Opfer des analytischen Betrugs. Erst wird dem Patienten der Kopf von Körper gerissen und anschließend gemeinsam auf diesem geritten. Der Leib, das Selbst wird zur Oberfläche erklärt und als Ware verramscht. Das Mitleid muss herausgedreht werden aus dem in ein Bild oder einen Text gespiegelten Leib, aus dessen Scheinbarkeit entlassen. Mitleiden ist ein gesellschaftliches Ereignis und keines des isolierten Körpers. Es ist Leid des beschissenen Seins und kein Leid der gelehrten Dämlichkeit. Es ist reine physische Wirklichkeit. Das Mitleid mit dem höheren Menschen muss überwunden werden heißt: der erzwungene Zusammenhang von überheblichem Geist und Leib muss beseitigt werden. Ergebnis kann aber nicht ein ursprünglich menschliches simples bedauerndes Mitleiden sein, sondern ein neuer Text, der die Zusammenhänge neu schreibt. Es wiederholt nun den leiblichen Riss, indem es den Leib zum Text macht (nicht in den Himmel schickt) und sich einen Rest- oder Tierleib erzeugt. Wieviel Chemie wohl dafür benötigt wird? Das weiß vielleicht Nietzsches Zahnarzt (möglicherweise war der Bet(t)mann auch ein Mann der Kirche: ein Päderast mit göttlichem Auftrag und unheiligem Ansinnen).
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Das ist nach dem Christentum die widerlichste Zusammenschraubung des sich überhebenden männlichen Geistes mit einem toten (weiblichen) Leib: der Buddhismus.
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Das Ich ist immer ein anderer, nie bei mir, immer außer sich. Es gibt kein Ich, das Ich bin. Ich ist entleibt und hat ausschließlich Wechsel- und Warencharakter.
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Man muss schamlos sein, vollkommen frei von sittlichem Zwang und moralischer Sucht, wenn man zur richtigen Betrachtung menschlicher Wirklichkeit kommen will.
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Um auf den Leib zu kommen: wenn man zwischen kleiner Lust und großer Wollust unterscheidet und einen leiblichen wirklichen Unterschied in ihnen findet und den Koitus als Falle erkennt und abwertet und als Abwertung der WollLust anerkennt (als finalen RettungsSchuss), dann schließen sich die Verwindungen auf. Der Aufschluss ist komplex: und beendet den Rückzug auf die verwirrende Oberflächlichkeit der dämlichen Analyse.
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Der Koitus ist in seiner Wirkung für den Mann identisch mit der der Frau eher zugeordneten Vorlust. U. a. ist in beiden Fällen die Verdummung im Serum stark erhöht. Bei Schreber ein Ergebnis der Stimulation seiner Wollustnerven, die ihn mit seiner doppelten Göttlichkeit verbindet. Die Schreber'sche Wollust ist ein endloser Prozess. Die Befriedigung hingegen wird in den Denkwürdigkeiten als der vergebliche Versuch einer Restauration der Männlichkeit bezeichnet (vermutlich eine der üblichen blöden Behandlungsmethoden - übrigens in der Analyse bei Reich und Jung wiederkehrend als das Aufreißen von Patientinnen, ihre Entführung aus Reichs männlicher Panzerung, des Führers Seitensprung zum epileptischen oder Erst-Schlaganfall).
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Der Analytiker im Anhang Freuds unterscheidet Ich und Es. Nun ist das die Wahrheit: das Ich ist nur sein Haus, seine Villa, seine Haut, seine Ochsenhaut (Vorhaut) und das Es ist sein Patient, der unvermeidliche störende Dreck darin. Hunger soll sein und wenn ihr euch gegenseitig dann fresst, begreift ihr vom Leib her, dass ihr im Wahn und hoffnungslos der Lüge und dem Betrug am Selbst ergeben ward.
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Woran leidet denn der von der Analytikerbande zur Melancholie verdammte? Er leidet an der ihm aufgenötigten Verbindung von Not und Wollust, er leidet an einer Wollust ohne Leib. Alles scheint übertragen auf eine Lustigkeit am Weib. Der Körper wird in seiner Bewegung behindert. Der Patient wird immer vergewaltigt: gefesselt, geknebelt, betupft und zerzupft, während der Arzt und Vergewaltiger sich dumm und frei fliegt von einem Schatz zum andern im überhobenen Geist. Darum ist auch die Gewalt des Patienten einzige Möglichkeit der Befreiung des Leibs, weg von der Not hin auf eine eigene reine die Zusammenhänge völlig erfassende den fremden Geist dann umschließende Leiblichkeit.
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Im Prozess der Erkenntnis erbricht der Körper sich selbst. In der Schriftlichkeit, der Sprache als Lüge wird ihm schlecht. Er erbricht nicht ein Objekt, sondern nur solange sich, bis das Objekt zerbricht. Auch der Selbstmörder tötet nicht sich selbst und wendet sich nicht gegen den eigenen Leibt, sondern befreit sich nur von dem ihm fremden Geist. Die analytische Begrifflichkeit will überwunden und vernichtet sein, der Leib nur befreit.
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Der befreite Leib hat seinen genießenden verlogenen falschen Analytiker erschlagen und ist pure Wollüstigkeit.
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Logik entsteht dadurch, dass der Kopf vom Leib gerissen wird und im Kopf dann die eingebildete Leiblichkeit gewendet. In der falschen Körperlichkeit sind alle Seiten vertauscht und es entsteht ein fester Sinn. Die Unterscheidung einer Ursache von der Wirkung erzeugt Wahrheit. Damit sind wir geistig endlich beim Tier. Dazwischen aber liegt die verlogene Menschlichkeit. Wir aber wollen das Menschliche ergründen. Wir wollen heraus aus der Falle der logischen Verknotungen. Knoten gehören weder zum Sinn, noch sind sie eine allen Sprachen innewohnende Eigenschaft. Die einzige genetisch fixierte Besonderheit des Menschen ist die sich fortpflanzende Verblödung. Wir wollen den im Menschlichen befreiten Leib - und uns nicht den Waren, Maschinen und Organisationen ergebenen.
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Die Umkehrung des Prozesses im Bild sieht so aus: an die Stelle des Ergebnisses (Wahrheit als objektive am Ende) tritt als Ausgangspunkt der zerrissene und gespaltene Leib. Riss rückgängig gemacht: der Leib selbst ist zerrissen und wird erzeugt von körperlicher Anstrengung (aus der Wirkung: der Not, folgt die Ursache: das Leben). Wendung zurück: der Leib ist aber auch gespalten: ein Teil zeugt die Welt in Zeichen, ein Teil speichert sie. Das ist die urspüngliche Wendung: der Mensch erzeugt die Außenwelt.
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Leider nimmt die neue Welt einmal den Menschen als Bewohner auf: und ihm entsteht ein falsches Wesen in Lügenzeichen.
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Soll doch die Neuroanatomie sich mit der Psychoanalyse verbünden. Kommt nur ein gescheites Nichts heraus. Mit fliehender fliegender Leibschriftlichkeit bewegt man sich und weit jenseits weg und davon.
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Leib kennt nur e i n e Wollust und die Lust im Rennen davor, danach, davon. Analyse kennt nur  e i n e  Lust der Furcht vor dem Davonrennen.
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Schmeißt alle Waren, bewerteten Dinge, aufeinander, zündet sie an im Geist und verbrennt die den Zeichen im Geist Verfallenen Werke der Nihilisten jeder Sorte (auch der Materialisten). Winden soll sich alles in brennender Schriflichkeit. Entschlüsselt die falschen Bilderbücher des Wahns. Was übrig bleibt ist Leibfreilichkeit und ein kleiner Rest genehmigter überzogener Sinnlichkeit.


Sonntag, 29. September 2013

Die letzte Lüge

In der ewigen Wiederkehr des Gleichen vergeht die Männlichkeit, ruht die Zeit und augenblicklich erhebt sich als der Erde Sinn der gebärende Leib. Wenn alle Erfahrung, alles Sein, jeder Sinn eingeht + aufgeht in einen/einem Punkt der Zeit, bleibt vom sinnlosen männlichen allgemeinen MenschSein nichts mehr, bleibt einem anderen Menschen nur noch der Leib. Am Ende seiner Geist- und Sinnreise hat mann nur in allgemeiner Erschütterung und völliger Zerrüttung in jeder Hinsicht begriffen, was eine Geburt ist: Entstehung des Lebens aus einem anderen Leib.

Die furchtbarste Lüge der Menschheit - zuletzt wiederholt von Mainländer, der sich selbst dafür mit den Tode bestraft – ist die, dass das Leben ein Ergebnis ist der Hinrichtung eines Geist oder seines Geists selbst oder der Männlichkeit.

Höhere Männlichkeit ist nur ein aufgeputzter Leib, steht auf der Bühne der Welt, hält sich für gescheit. Die Männlichkeit hat ihre Pracht auf der verkehrten Seit' angebracht: Reichtum und Macht hat mann außer sich, über sich gestellt: sein Sein als Blähung und dauernde Scheinschwangerschaft. Die ewige Wiederkehr des Gleichen widerlegt diese ScheinDauerhaftigkeit aller Zeichen. Kein Blähgemüse [und keine laue Bohne] gibt es in Zarathustras Höhle.

Das letzte Reich war also das der sich selbst einseitig liebenden Männlichkeit. Höchstem männlichen Geist ist frau die allergrößte Übelkeit des Leibs.

Die menschliche Geschlechtlichkeit ist eine der absoluten Scheidung von Mann und Weib. Die Ehe war die letzte Verbindung: danach wird der Verkehr bedeutungslos, also ohne höheren Sinn und nicht mehr gezählt und auch nicht erzählt (ein wenig ahnt N/Z, der letzte Mann, noch davon).

Für dem Mann war Geschlechtlichkeit letzter Sinn der kurzen Zeit eines tausendjährigen Reichs.

Mit dem Wegfall des Sinns ist der Mann hirnloser Leib und die Geschlechtlichkeit nichts mehr sonst als der gebärende Leib. Der Rest ist entleerendes Schweigen.

Jetzt muss man vielleicht die Sichtweisen sondern: Aus der Sicht des Mannes ist der der Leib sinnlose Folge einer Geburt nach zweckfreiem hirnlosen Sex. Aus der Sicht der Frau ist Geschlechtlichkeit nur Lebendigkeit und Leben ein sinnfreies Zeugen von Leben.

Die vorletzte Männlichkeit (im hässlichsten MenschenMann aller Zeit) verlangt immer den Opfertod der anderen (für sich als grausames Schauspiel auf die Bühne gestellt) als letzten Grund für ein ewiges Leben im jenseitigen Geist. Kreuzzug und Heiliger Krieg: vergewaltigende HurrahDämlichkeit.

Und Zustra?: ist im Selbstwiderspruch letzte und einzige echte Männlichkeit: ein analytischer Leib einsam mit sich und mit sich zersetzendem Hirn und auflösendem Geist. Tendenziell also weiblich und ein Fall für die Pflege durch befreite Weiblichkeit? Schmarotzers Schriftstellerei?

Echtes männliches Sein ist ein beinahe vorgeburtliches, dauert kaum etwas über die Geburt hinaus: endet mit der Entwöhnung: jede Geburt ist für den Mann eine Niederlage, mehr noch: der freie Mensch an sich ist beinahe eine Vernichtung allen männlichen Seins.

tödlicher Schwindel - erlösende Lächerlichkeit

Mainländer hat einen wirklichen Gott wirklich sterben lassen, darum hat er auch nicht an der Pforte der Hölle halt gemacht. Für jeden höchsten reinsten sublimen Glauben, also die ein- und un- und gebildete Männlichkeit, ist der Vordereingang der Weiblichkeit der Höllenschlund und der Tod darin bringt ihm die Glückseligkeit [hier: im Geist]. Darum ist ihm Weib sein Verderben. Dies gilt vom Christen bis zum Buddhisten. Ihre Wiederkehr des ewigen Gleichen ist die finale absolute Mütterlichkeit. Ein grausames Irren. Gemeinsam schieben sie die Lade des Bundes an langen Stangen durch ihres Tempels Hintereingang. Rückwärts also geht mann wieder zu den Rippen der alten Brüstung [für den Mann liegt die Rippe übrigens immer über der Brust - oder eitert aus ihr heraus], präsentiert sich stolz im Prunkgewand (schulterbreit mit geschwellter Brust: und schwanger mit einen Funktionsverlust der inneren organischen Lebendigkeit). Die Lade des Bundes ist ursprünglich einfach ein Symbol des vollumfänglich geladenen weiblichen Leibs. Der Selbstwiderspruch der Männlichkeit erreicht sein Maximum im über- und G-ladenen Esel des Vierten Buchs: Zarathustras [also des einsichtig sich selbst widersprechenden Mannes] Erlösung. Die Rlösung des Rätsels der Männlichkeit ist also mütterlich weiblich? Damit nun hat der Mann etwas der Wahrheit sehr Angenähertes erreicht [wie in einem Brief an den verlorenen Vater]: alma Mater, die volle Mutterbrust, ist am Mann eine ihm selbst kaum mehr erträgliche Eselei. Mainländer hat sich am Rücken des Weibes in seiner Männlichkeit neu erfunden, hat sich unter dem Kreuz seiner Liebe erhängt und und wurde nur ein aus dem Arsch Wiedergeborener [hier in leiblicher Seligkeit]: Staub zu Dreck aus Dreck aus Staub. Das aber wäre die 'bessere' Wahrheit gewesen: Wahrheit und Sinn sind immer männlich und darauf ist seit jeher geschissen. Das Maximum an Wahrheit ist dem Mann objektiv leiblich die Fäulnis im Inneren seines 'seligen' Leibs (Geschwür oder ein sonstwie gestörtes oder verlorenes Organ [deutlich in Schrebers ErkenntnisWahn]), subjektiv seelisch geistig ist es die Hirnlosigkeit: der Rückfall ist die eingebildete Vorzeitigkeit der männlichen Geburt, die tatsächliche wollüstige Seligkeit des Säuglings, leiblich noch ganz mit der Mutter vereint. Was ist denn das Eselsfest sonst, als eine Feier des Verlusts des eignen männlichen Rückgrats durch Verwechslung mit einem fremden weichen! Nicht am eigenen Harten, sondern am weiblichen Weichen sollen dem Esel Sinn und Sinne erweichen [Leib und Seele sich ab und so in etwa zusammen dichten].

Schreber wird nur durch eingebildete Wunder [durch die Selbstwidergeburt] geheilt, Mainländer macht es seinem Gott nach [Staub von und zu Staub: Göttlichkeit aus Brennen der Erde] und scheidet sich aus und Nietzsche überlebt in männlicher Seligkeit [vom Weib zur Brust genommen mit zärtlichen Klapsen, möglich wäre auch gewesen: die chronischen Verblödung im postkoitalen ProlaktinÜberschuss: der Schreiber als Verführer in der Herde emanzipierter Weibchen] verloren im Geist und verwandert in Leib.

Gott ist überwunden und Mann geht heute im verlorenen Geist und Gottes Namen noch über die Leichen von Frau und Kind: nennt es Sieg seiner Menschlichkeit und einen großen gerechten Krieg. Der ÜberMann überschreitet nur die eigenen Regeln übersieht alle Zeichen: der letzte Mord wird begangen an Weibes anderem Leib und im absoluten Verlust des Geists gesühnt mit dem Vergehen des eigenen Leibs. Die bleiche Männlichkeit ist geteilt in Depressive, Selbstmörder und überhebliche Frauen- und Kinderschlächter. Sie alle wollen nur eins, vereint wieder sein unter sich und mit ihrer Übermutter bei ihr wieder in einem großen Haufen zerrissener Leiber. Gott ist tot und der Mann, er flieht in Übermütterlichkeit in seiner überforderten Menschlichkeit. Und als ein Ripper wendet er ein wirkliches Weib, dreht seinen hässlichen Leib vollständig in ihren rein [ich hätte sofort den Gemeindepfarrer der Morde verdächtigt! Nimmt doch da einer der sündigen Eva die Rippe ab! Ein letztes EntWenden gefallener Männlichkeit].

Die Wende der Zeit überdauert Männlichkeit nur im Selbstwiderspruch und festlicher Eselei [wahrscheinlich mit einem harmlosen Schluss in tilidinbesoffener Pöbelei?]. Also sprach Zustra: tut es (die ewige Blödelei im Überschuss) zu meinem Gedächtnis.

Der Schlüssel: Mensch ist geteilt in eine Weiblichkeit, die gespalten ist und in die zerissene Männlichkeit. Wer das nicht hinnimmt, braucht einen Gott oder einen Gottesersatz in einem Unbewussten oder in einem Begriff von unstimmter Freiheit und unfasslicher menschlicher Kultur und menschlichem Geist. Was das nun und wie dem auch sei: der Körper ist gewendet und geteilt und allein und ausschließlich Erde und Leiblichkeit und jeder Zusatzsinn nur da für die Hohlheit eines blöden Hand-Kaspers der Schauspielerei und des gelehrten Betrugs und gläubigen Selbstbetrugs mit seiner BühnenÜbersinnlichkeit.

Was ist ein tödlicher Schwindel? Ein männliches Vorurtheil? Die Frau eine Gefahr für Gott und Geist? oder drohte sie ihnen mit der SelbstErkenntnis und dem Verlust der hündisch männlichen Seligkeit? Was ist eine erlösende Lächerlichkeit? Ein Vergewaltiger, der am Strick hängt und ein letztes Mal gewaltig ejakuliert, pisst und scheißt.

Samstag, 28. September 2013

Unbewusst nachdenken über Mensch

Es gibt kein Unbewusstes [im Widerspruch des Bewussten] in uns, sondern nur eine falsch bewusste und ungerichtete Wirklichkeit der Warenzeichen draußen. Es geht doch nur um eine oberflächliche Gedankenverdichtung, die in der leiblichen Tiefe jenseits seines verdorbenen Geistes verschoben ist und aus ihr heraus ein schriftlich Verschachteln. Weiblich ist die jungende Ordnung der Waren im Leib alter Schachteln. Schriftzeichen sind wie ihre Schuhe und Schönheit der männlichen Gefälligkeit ihm leider untragbar weiblich. Unbewusst wäre also vielleicht immer nur das Selbstmissverständnis des Weiblichen und ihres Leibs unter dem männlichen Geist.

Mann kann durch alles Nachdenken nicht die Gewalt der Zeichen, in die er sich hineindrehen musste, begreifen und lösen. Mann kann sie nur auflösen [also ü b e r sich hinauf und hinaus {also weg} schaffend aus sich] und er sich in sich zersetzen und von ihnen vollständig lösen, erlösen. Was sind denn Löwen, die lachen [den Sachsen]?: ein Über-Leben durch Lachen [herzlich überMensch].

Nietzsche hat sich in bester Absicht unter Gang eines höheren Selbst - selbst be- und überarbeitet [im doppelten ÜberSinn {worin sich die Schwester begriffen}], dem Geist der Männlichkeit Leid erzeugt und wurde von ihm und ihr [also im höheren Auftrag der Göttlichkeit durch ein von sich selbst besessenes WunschWahnWeib] vergiftet. Das Gift im Geist war sein Weib im Leib und d a s hat e s ihm darum gereicht. In der Vergiftung hat mann den eigenen Leib erreicht.

Im Gegensatz zu Schreber, der am Ende gern allen vergeben hat, hat Nietzsche zum Schluss alle beleidigt. Einer hatte nur einen vergifteteten Geist, der andere aber für immer das Gift im Leib. Schreber war ein Fall für den Richter, blieb eine Gefahr und wurde schließlich doch noch gänzlich vernichtet (von ärztlicher Kunst hingerichtet). Nietzsche war ein Pflegefall und sein niedergeschriebener Leib wurde im Nachlass verfälscht, Z. wurde Nietzsche untergejubelt [als Aussage der Klarheit] wie der eingebildete Sohn einer nachträglichen Vaterschaft. Z. ist aber nicht N., sondern nur eine Fiktion - jeder Prophet ist eine, jede Autorität ist eine Nachgeburt eingebildeter männlicher Überlegenheit und Überheblichkeit, eine Schwangerschaft also im Geist. Schreber wurde vergewaltigt und Nietzsche also vergiftet. Schreber war Erlöser in blöder Männlichkeit und Nietzsche immer im Widerspruch, ein erlöster Leib für sich und gegen Gewalt eines [Zwang den Sinnen schaffenden] fremden Gifts.

Widerspruch der Schriftlichkeit

Schriftlichkeit gehört einer funktionierenden Maschinenwelt, die den Hunger anderen Leibern zu und weit von sich weist. In der Maschinenschriftlichkeit erfasst man intuitiv die Bedingung der grausamen Menschlichkeit. Menschlichkeit in seiner scheinbar guten erhabenen bildhaft vorgestellten Gestalt ist unmenschlich verdrehte Männlichkeit und sollte nun überwunden sein. Mitleid nährt Hunger nur. Man kann nur die Texte zerreissen gegen die Schreibmechanik und Hunger teilen oder den männlichen Leib auseinander legen in einen Teil des Erkennens und einen des verlogenen Glücks, der Erlösung in hilfsbedürftiger wollüstiger und Mitleid saugender Kindlichkeit. Übermensch ist einmal leiblich das Weib als Leid über Männlichkeit [uranfänglich], sodann der rätselhafte und andauernde [unendlich tiefe] Widerspruch, der über dem Geistigen schwebt. Weib, Leib, Selbst sind die Wanderer [die im Sturm ihn hin reissenden Gewitter-Wolken und ihr beweglicher {rollender grollender} Donner] über dem geschriebenen Schatten des männlichen Geists [und immer und ewig widerspricht die {blöde} Gans der Literatur seiner unverkäuflichen Göttlichkeit]. Es sieht der Geist der himmlischen Kälte und Klarheit im Schatten den logischen Sinn der Wolken [jedoch das Wölkchen in seinem Verstand sieht er nicht].

Wenn man der Schriftlichkeit den Gegensatz des Männlichen und Weiblichen nimmt, nimmt man ihr wahrscheinlich auch die Geschichtlichkeit, man bleibt in der unfassbaren Gegenwart mit einem herrschenden rätselhaften männlichen Geist [Du weißt das? oh Zustra, und irrst nicht vielleicht über den Sinn der WarenKörperlichkeit?]. Im Rätselhaften und Unfassbaren darf sich das Weibliche nun äußern. Was dem Mann simple Körperlichkeit, ist dem Weib der  i h m  unfassbare ganze Leib. Um ihren in seinem Geist reduzierten Leib [ihrer gespielt gläubigen Tollität, also Gansheit] schlagen sich Männer den Kopf ab und ein: das ist wohl einfach nur die fehlende historische Dimension menschlichen Seins: ihr Leib fällt ihm gelegentlich heraus aus der Schriftlichkeit in den Augenblick des ewigen Gleichen [wie der Apfel gerüttelt vom Baum der Erkenntnis oder ein K geschüttelt vom Aff auf ihm, hinein in eine gegen den Sinn verschriebene fassbare unbegreifliche Deutlichkeit].

Löst sich mit der Hereinnahme des Geschlechtlichen in ein intuitives Erfassen des menschlichen Seins nicht alles auf, was irgendwie Männlichkeit war im Geist eines jeden Hirns, das zerreisst: Verstand, Vernunft, Ich, Bewusstsein, Logik, Wahrheit, Regel, Grammatik? Gibt es dann nicht zwei Wahrheiten, eine falsche des Geists und eine richtige des Widerspruchs? Widerspruch [auch im Namen einer Umwertung aller Werte] richtet sich gegen Männlichkeit im leeren Sinn und die damit verbundene Gewalt, ist der Umweg über die für die Wahrheit stramm stehende Männlichkeit der Geraden hinaus.

Vita Mariae

Unbefleckte Empfängnis (schon wieder) ist männliche Jungfräulichkeit, die sich aus höchster Liebe selbst zeugt. Das ist der gar nicht so seltene Fall, dass aus einem nachgeborenen Leib (der jüngeren Schwester, Jüngerin, Tochter oder Geliebten) ein Urheber wird, der aufersteht als Autor sinnloser Texte, sinnvoll gedeutet als Folge geistiger und leiblicher Unfruchtbarkeit. Männlichkeit ist nur ein lächerlich zahmes Streunen im Gehege des fremden Leibs.

Über und unter Mensch

Was ist der Untermensch? Die Angst des Mannes vor der Erkenntnis der ihm stets drohenden Wirklichkeit seiner ihm eigenen Unterwertigkeit, vor dem Schwinden seines leibhaften Selbst, vor seinem Sein als einem der Not Untertanen. Er ist unter ihr und unten an sich in seinem eigenen Leib oder über ihm und über sich hinaus unter dem höheren Geist. Und in seinem höheren Geist ist Mann vereinsamtes Opfer seiner hohlen männlichen Angewohntheiterkeit in Höhlen auf mühsam erklommenen Gipfeln. Der Übermensch ist möglicherweise die die höhere Männlichkeit überraschende Wiedergeburt des Weibes: sie ist Überwert, Einheitswert, Frauen sind alle gleich, lautere Schönheit in seinem ZeichenReich. In der warenwerten Welt ist Ware der Mann im Geist, Frau zur Münze verkommen in seiner Widernatürlichkeit. Wie kommen nur Wert und Geld doch noch ins Täschchen der Weiblichkeit? Mann hat das Leben betrogen - und es ist ihm irgendwie verloren und fremd gegangen.

Allgemeine Männlichkeit war [ur]anfänglich unter dem Weib ergeben der Not, Schwangerschaft Zeichen einer Menschlichkeit der Not und Gewalt. Schwangerschaft und Weiblichkeit entsteht über/Forderung der Männlichkeit, Not fordert Arbeit, ein sich weitender Mangel verlangt des Anderen Leid. Im Moment der absoluten Herrschaft der Zeichen kommt die Übermenschlichkeit des Weibs auf ihn, geht in ihn und in ihm auf der Same im Sinn: Mann steht geistig für immer im Dienst einer Sache [Liebe zum Ideal {eigener feiger Göttlichkeit}], aber das Zeichen, seine Sach wiederum steht im Dienst eines weiblichen Überwerts und ihres bildlich schwangeren prall überhöhten Leibs [sein irrender Sinn findet die Sinne unter ihr wieder: in seiner höchsten Liebe, in ihrem angeblich so reinen Leib, übersteigert noch in einer schwangeren Jungfräulichkeit {und darum hat Zustra keine Schüler und Jünger, sondern nur WunschKinder in seinem viertel Teil – und Mann steckt hilflos in der Vollkommenheit ihres Leibs: das war schon Jesus' Fall aus der verkommenen Jungfräulichkeit - Mann zeugt sich selbst aus der Jungfrau - Mann hat gern Frau um sich, die ihm den unschuldig Jünger- und Jungen-Gedanken erregt und vergewaltigend Einfälle zeugt}].

Donnerstag, 26. September 2013

Aggression und euphorische Identifikation

Menschliche Arbeit ist ein sich Vergleichen der Zeichen. Sie ist ein Jagen hinter etwas her, ein sich vergleichen mit dem Gejagten, sich selbst Jagen, das Gejagte mit sich vergleichen. Ein Verhältnis der Zeichen, die sich im Wert miteinander vergleichen wird übertragen durch die Arbeit gegen die Not auf den menschlichen Leib. Das Vergleichen der Zeichen ist zuerst ein Betrachten der Gleichung, dann ein Verhandeln von Zeichen, dann ein Handeln als Vergleichen. Aggressivität ist daher beim Menschen primär nicht zielgerichtet objektbezogen, sondern sie folgt einem Objektbezug, der Beziehung der Dinge in der Bewertung an sich. Die Beziehung unterwirft sich das menschliche Handeln. Daher ist Aggression Folge des Hirnrisses, abstrakter positiver Bezug der Waren aufeinander, ein produktives Verschlingen der Dinge, das dem Handeln vorgestellt ist, Vorstellung ist. Vorstellung ist dann der Grund des Handelns: die euphorische Verdichtung mit dem Objekt im Vergleich macht das Objekt zum Zeichen der Überwindung und er/hält es. Das Objekt hat nun einen Wert und ein ihm untergeordnetes Subjekt. Subjekt und Wert sind zunächst verdichtet zur allgemeinen Lebenskraft. Sie fallen mit dem Überwert der Dinge auseinander, dann ist Wert der Geist und das Subjekt der Dinge hat eine Seele. Die Aggressivität, die auf eine Vernichtung des Objekts aus ist, ist beim Menschen sekundär. Erst muss das Objekt aus dem Bezug auf andere heraus, dann erhält es Wert an sich, sein Wert überzieht es und sein Innerstes wird Leib. Aggressivität ist dann die wieder ausgeschiedene leibliche Not des Objekts. Der Wert muss wieder weg vom Objekt und hin unter die Herrschaft des Geistes. Hirnriss restauriert sich in der aggressiven Handlung gegen den objektiven Leib. Leib wird wieder Subjekt der gewendeten Not.

Also verdreht der Bezug der Leiber [im Geschlechtlichen] den Bezug der Objekte im Reich der Zeichen. Ein Ringen ist von den Leibern eingenommen und ein Ringen von den Waren und Dingen. Und jeder Schatz hat absoluten Wert und neigt zum Seitensprung gegen den blöden Geist hin zum dummen Leib. Schatz hebt den Riss im Leib auf, verdichtet ihn und vernichtet ihn.

Wir haben also eine Wende der leiblichen Not hin zu Werten und Objekten und eine geistige Notwendigkeit zwischen den Werten, die in Sinn und wunden Leib verfallen kann.

Die heiligen Schriften haben nur einen Zweck, den Leib zu verstecken, den Menschen das Denken gegen den Geist über die Zeichen hinaus zu verstellen. Wer nur in oberflächlich objektiver Bildlichkeit denkt in schriftlichen Zeichen, der hat einen Glauben. Glauben ist eine Seligkeit der Dinge, selig Sein in Waren, absoluter Hirnriss im fliegenden Geist. Gläubig ver- und erdichtete Aggression richtet sich nicht gegen den Leib im Sinne einer anfänglichen Wende der Not, sondern wird im Bild zu dicht fixiert zu einem heiligen alles vernichtenden Krieg. Damit sind wir bei der absoluten geistigen geistlichen leiblosen Männlichkeit [die nichts gemein mehr hat mit der durch die Not bedingten Zerissenheit des männlichen Leibs, der männlichen Geschlechtlichkeit].

Das ist nun die höchste Religiosität, wenn ein Rudel BGeisterter Männlichkeit über ein Weiblein herfällt und in der Gebärmutter aus ihrem zerrissenen Leib ihren heiligsten Schatz gefunden zu haben meint. Dreimal kommt diese jubelnde Männlichkeit: bei der blutigen Vergewaltigung, sodann am Strick des Henkers, bei der Gewalt am eigenen Leib, am heftigsten jedoch noch im Hirnriss einer eingebildeten Endlösung und im seligen TraumWunschParadies.

Mittwoch, 25. September 2013

Adler und Schlange

Wenn man sich über einen Sinn des Lebens Gedanken macht, übersieht man die wirklichen Zeichen. Der 'höhere' Mensch braucht so den 'Übermenschen'. Der höhere Mensch ist Wahn und der Übermensch ein Gespenst. Zarathustra hat seinen Schatten. Die wirklichen Zeichen finden sich im Tierischen, aus dem der Mensch [vielleicht nur der weibliche?] zusammengesetzt ist. Es sind also Adler und Schlange gar nicht Stolz und Klugheit, sondern eher Symbole der Intuition: das Geistige, das auch dem Bauch aufsteigt und auffliegt, und die Schlange ist die ihr zugehörige Leiblichkeit, die im Gedärm zum Einfall des Geistes wütende Notwendigkeit [Ecce Homo, die hochbewusste Analyse eines Selbstmissverständnisses]. Symbole sind diese ältesten Zeichen: ein Stein ist Zeichen, Symbol der Schwangerschaft und der umgeworfene Stein Symbol der Männlichkeit. Das Standbild ist Metapher: der Wunsch des Gefallenen. Symbol ist Leib, Metapher nur WunschBildlichkeit. Der Lingam ist eine Verdichtung: eingebildete WunschSchwangerschaft einer sehr sehr simplen Männlichkeit: er ist die Metapher der Männlichkeit – er/weicht aus dem Weiblichen - und das harte greifbare Symbol seiner Dummheit. Männlichkeit fällt vom Standbild oder es kommt ihr beim Ritt auf dem Pferd aus dem Schritt. Und ewig reitet der Landarzt verkehrt auf der Sau, und Ludwig, der König, auf seinem Stallknecht und der heilige Franz [oder Michael?] hat auf seinem [drahtigen] Esel lange Ohren als Flügel.

Montag, 23. September 2013

Flug in die Unglaublichkeit

Die Wirklichkeit in der Zeichenwelt ist bildhaftig. Wir unterscheiden zwar zwischen einer Realität und der Wirklichkeit, können aber über die Realität hinaus nicht in die unbeschränkte Wirklichkeit zurück. Also musste die Körperlichkeit den Leib erfassen und eine neue Leiblichkeit erzeugen. Noch haftet das Schiff über die spinnenden Fäden der Schriftlichkeit am Körper der RD. Die vorgestellte Realität der Zeichen musste also zunächst zurückgedacht sein, gewendet die Oberflächlichkeit und zerrissen für eine Ahnung des vorschriftlichen echten Seins. Diese vermeintlich uranfängliche Wirklichkeit ist nun nur ein kleiner Probe-Traum, ein auf den Punkt gebrachtes dichtes schweres beengendes beschränktes Träumen. Tief erlebtes WirklichSein ist immer ein Probe-Träumen. Der gewaltsam analysierte Probe-Traum muss noch in seiner unmittelbaren Bildlichkeit aus seiner so grob vereinfachten Wirklichkeit, aus einem Kern geglaubter und vorgestellter Funktionen, gespiegelt wieder zurückgeworfen werden in das Reale, die von den Zeichen bestimmte Welt. Dort, in den neuen Texten und Bildern alter Zeichen, entsteht dann vielleicht endlich die freischwebende Wirklichkeit. Sie ist kein Wahn, sondern technisch realisierbar (so wie Waren zwar nicht umsonst sind, jedoch durchaus kostenlos greifbar). Man muss nicht nur die falsche Körperlichkeit in der Moral und deren Verfestigung in der Sittlichkeit auflösen, sondern den freiwerden Leib im Schein vorhandener Zeichen neu erstehen lassen. Man muss also nicht nur den Glauben auflösen, sondern ihn auch noch in eine neue höhere Unglaublichkeit überführen. Aus Eis und Hohn wird ein blutend Herz und sich spiegelnd daran nun ein Eis mit Honig. Wer das nicht begreift, ist für die neue Technik der Raumflugkörperlichkeit nicht reif.  Das Kind steht in der Mitte des dreiteiligen Werkes am Anfang des zweiten Buchs und wohl dort, weil in der Mitte die Mauern brechen. Das dritte Buch des Werks schafft im Rasen den Grund für das heimlich sanfte Abtauchen des Autors ins vierte Buch. Das Kind war also nicht EndZiel, keine neue WunschKindlichkeit eines Kinderlands erstrebt und erreicht, sondern das Spieglein in der Hand ist der Wendepunkt hin auf eine höhere Menschlichkeit. Sie hat mit unserer falschen hinterhältigen blutsaugenden Menschlichkeit nichts gemein, sondern ist eine ehrliche LeibtraumhaftigkeitAus einem Heiligen Buch wird wieder die Heilige Buche, zwar schriftlich umrankt nur der alte knorrige Stamm, jedoch in der Welt von neuen Sinnen ändert sich spiegelnd das Eine des Wissens in echten Durst und das Andere des vergangenen Lebens in entwendendes Träumen, ein Reich wilder Reben voller goldgelber Trauben. Wünsche werden im Wert von Waren und Waren vom Wert durch Entwenden und Erträumen befreit. Und der wirkliche Mensch und Autor wandelt im starrenden Krampf offenen Auges Wasser um in ein rauschendes Weinen.

Samstag, 21. September 2013

Unsagbares Glück

Für kein wirkliches Glück wird man auf eine bloße Vorstellung des Glücks verzichten, ein Glück in unerfüllbaren Wünschen. Ein vorgestelltes Glück hat man kaum noch ein wenig im Kopf und durch seine geöffneten Sinne kann der es auch kaum bei sich halten. Es ist des erhobenen Geistes gewaltige Inkontinenz, dies Rauschen und brausende Winden des Raums, ein Geschenk nur des schwachen menschlichen Leibs. Aus dem Kopf heraus wird die Welt unendlich und unfassbar weit und vom Schein des weit weit weg gewünschten Glücks und Verlangens hell erst erleuchtet. Ist die Einsicht Erkenntnis in diesem Schein nicht das Meer endlosen Glaubens Hoffens und nicht sehr viel mehr als die reine hohle Erleuchtung selbst mit ihrer Eingebung eines höheren Zwangs und richtender klarer Gesetze? Das scheinende scheinbare Glück löst die Gedanken und die Welt und sprengt das Hirn und schafft eine Gier sich in mächtigster Unvollkommenheit. Wer einen viehisch vollständigen Leib hat, ahnt nichts von der Wirkung, die der mangelhafte außer sich haben muss. Eine Unvollkommenheit des Leibs öffnet sich als höchste Liebe die Welt und schickt einen sehnenden Sinn hinaus auf die ewige Reise. Glück ist reine Dankbarkeit verhaftet dem Mangel, in dem der Leib sich uns niederschlägt zur hemmungslosen Befreiung des Denkens hin in eine uns großartig seelisch erschütternde Sucht.

Alternative Einheit von Ross und Rosa

Grunddeutsch Gut sind die sich wandelnden Zeichen der Wahl. Steckt doch unser ganzer Haufen Weisheit darin von der reinen Idee bis in die Neuorganisation der Sinne im großen Unsinn und in einem hinreissenden Schluss. Mann malt sich wieder die Zukunft der Menschheit an die Wand! Verstellt sich das Alter darin zum Rückfall in seine von Schmutz triefende schlampige Untiefe. 'Nackt, dem Froste dieses unglückseligsten Zeitalters ausgesetzt … ... treibe ich alter Mann mich umher.' Nach den Drehungen Wendungen nun ein viel weiteres Abwenden ein Riss vom Rest der Eintönigen weg endlich in die traute Erlösung: die nackte elitäre Seligkeit auf der Lehne des Alltags und der Gemütlichkeit beim Weib daheim. Hau rein in die alte Kerbe - sicher ist der Patient noch zu retten. Wir geben ihm das ärztliche Ehrenwort nah vor Not und Tod. Er nimmt es gestillt gern mit hinüber in seinen blutigen Auf- zum Abriss irgendeiner Geschichte. Wunde schlingt Hunger. Geist muss den Leib jetzt schnell neu aus sich treiben, wiederkehren soll der Glaube für sich und an die baldige Geburt des erhofften vor- und nachmenschlichen Heils. Häutige Mündigkeit wird erst mal abgebrüht, sodann aufgebrüht ihr Kraut nicht mehr am Beutel gezogen: weg mit den Maschinen und ihren Faden eines Gebräus von Tee und Kaffee aus erweichten Bechern. Heißeste Luft soll röchelnd gestoßen sein aus lauter rauchenden Löchern. Sprache fehlt Wort und lauteres Fragen. Zunge im Maul verbrannt schabt ihren Pelz nun hin über beißende Zähne und ein peinliches Warten der rissigen Lippen. Es zwängt sich der sichere Blödsinn nur heraus aus dem Koben. Bildung auf hohem Ross und 'Keiner aus dem beweglichen Gesindel ... rührt den Finger.' Die gesicherte Reaktion des getreten gequälten Rudels wird eine gewaltig gerührte Männlichkeit sein! Sie erhält und beweist sich dann am fremden Leib und eingebildeter eigen artiger rosiger Weiblichkeit. Ein Wechseln, ein Sprung durch die stumme Gewalt 'Im spitzen Winkel mit zwei Hiebel der Hacke geschaffen.' Sie werden mir das Versagen und Rütteln und Stottern nie nie vergeben. Erschlagen wird mann dies Fremde und ihre Angst zersetzt aller Welt über schwärend gelber Erhebung verlegen zum festen Schluss noch vor leerer Ahnung schwarzer Umnachtung. Welche Verlogenheit, welch ein Fehler! 'Betrogen! Betrogen! Einmal dem Fehlläuten der Nachtglocke gefolgt - es ist niemals gutzumachen.'

Mittwoch, 18. September 2013

Das geraubte Tier

Beim Tier ist das Gehirn von der Außenwelt umschlossen (Ursache - Wirkung). Beim Menschen ist das Gehirn vom Außen freigegeben. Es ist freigesetzt, weil die soziale Außenwelt der Zeichen gleichwertig neben das Organ gesetzt ist. Die Abspaltung bewirkt, dass die natürlichen Bedürfnisse ebenfalls gespalten und gedreht sind und das Hirn in der Verarbeitung der gezeichneten Welt ebenfalls durch eine Spaltung und Spiegelung (Häutung und Drehung) im Bau und im Zusammenspiel mit der Welt erweitert ist. Folgt man der Spaltung und Spiegelung in den Zeichen, so werden diese wertlos und unsichtbar und der wirkliche Leib taucht ab in ein unbestimmtes dunkles pseudo-tierisches Sein. Der soziale oder reale Leib des Menschen taucht ab zwischen einer Gleichgeschlechtlichkeit gegen die Spaltung und einem irrealen asketischen Leib gegen die Spiegelung. Fasst man die Gleichgeschlechtlichkeit und die Askese - also die Spaltung und Spiegelung - wieder zusammen zu wirklichem Geist, wird ein wirklicher Körper frei. Und also wurde Nietzsche von einem schwulen Zahnarzt (mit frommem [wert gefassten] Auftrag) und einem Geistlichen (mit [umfassend leiblichen] Hintergedanken) einer geistfreien Körperlichkeit, seiner Freiheit im Leib übergeben: das war eine sinnbefreiende oder -raubende Vergewaltigung.

Kausalität produziert unbegründetes und unbegründbares Übel und ergibt im Verein damit wissenschaftliche Mythen. Die wissenschaftlichen Lügen in Zeichen verweisen demgemäß auf eine einfache Funktion des Gehirns und den üblen Rest eines unbegründbaren Zusammenhangs. Hirn muss sich gegen die Welt aufwinden und befreien vom Zwang der Zeichen. Das geht nur mit uneingeschränkter Schriftlichkeit bei gleichzeitigem Verzehren des Leibs [ein Text, der Glauben verlangt und Verzicht auf Leben oder ein Kreditvertrag der Vertrauen fordert und der Mangel und Hunger erzeugt, funktionieren genauso, auch wenn die Körperlichkeit darin nicht offensichtlich ist].

Samstag, 14. September 2013

Sie und Sein VerWehen zu Staub

ND ist ein Doppelwesen, das weder des Einen Eigentum noch irgendeines Anderen Eigentümlichkeit ist, keine Bezahlte und keine autoritäre Schriftlichkeit, nicht Berger von Dunkelheit vor beginnender Heuteröthe. Es war im Bild, aber nicht gebildet in falscher systematisch verworfener, auf sie und die Welt geworfener Brüchigkeit. Dies ist seine Wortbrüchigkeit, seine ihr überlassene Erogenität, sein verlegen verlogenes verliebtes Stottern in ihrem Äußern und sein schuldiges Zittern unter dem ihr zerrissenen Kleid der Ehe-Schändlichkeit. Eros ist das den Mann befreiende Loch im Schleiersack. Seine Zonen sind das, was ihr vom gewaltüberdeckten Körper bleibt: ein Sehschlitz der Wirklichkeit. Eine Vergewaltigung ist nur eine Fortsetzung seines Sehens in ein SchlitzenAuf dem nackten freien Leib.

ND ist eine Schilderung, ihr Schutz - jedoch kein Panzer, der sie überrollt. Wenn Gewalt ihren Leib zerreisst, ist das nur eine Fortsetzung seiner Erogenisierung ihres Leibs, eine Folge seiner großen Liebe, die sie auf sein Stückgutsein einschränkt. Mann herrscht in der Welt der Zeichen, weil er ein ihm angewachsenens Stückgut hat, sein gottgewolltes Warensein. Ware vergeht über Wert [Geld] in Ware: das ist die Beschneidung der Zeichen gegen das natürliche Wachsen [im sich wölbenden Leib]. Zeichen vergehen in schriftlichen Zeichen, kommen nicht wie Wort aus gesprochenem Wort [sind nicht Lachen sondern nur grinsende Lächerlichkeit]. Warenpracht ist nicht erhöhte Weiblichkeit, sie ist die absolute Verfälschung von Wirklichkeit im Kleid. Darum ist ihr Prachtgewand übertragbar auf Männlichkeit. Mitgeteiltes Kleid ist sein ganzes Mitleid mit ihr, seine wahre Liebe und ihr ganzes Leid [gestohlene wuchernde Scheinweiblichkeit]. Geburt ist in der Not Hunger und Tod. Der Welt freier Zeichen von Waren ist darum der gebärende Leib unterworfen: das ist der Widerstreit im Schein seiner Bildung zwischen der Schlange und Eva, dem Weib. Man kann also nur in Armut wirklich sein oder reich an Geist in einer falschen Warenheit [arm und bescheiden im Geist war Franz von Assisi und keine verlogene Heiligkeit]. Mann ist Ware und männlich die Warenheit. Beschneidung ist die Überwertung der Warenzeichen (des Stückguts an seinem guten Stück) und die Jungfräulichkeit ist seine Beschneidung des Weiblichen, ihres Ganzen des Leibs. In seiner Jungfräulichkeit wird nicht mehr Leib aus Leib und Fleisch aus Fleisch, sondern er zeugt [aus ihr auch] Zeichen aus Zeichen. Göttlichkeit ist damit vom Himmel gefallen: aus Geist und leiblich irdischer Trockenheit: Staub aus VerWehen zu Staub. Heiligkeit ist ein käufliches Gleitmittel der Trockenheit.

ND hat kein Begehren. Begehren ist falsche scheinbare Warenwirklichkeit zeugt nur Wille und Wunsch aus sich und vergeht sich in Mitleid. Gegen die Begierde wird verteilt ein blogg seitiger kleiner Teil an einer Weiblichkeit. Aus der Begierde aber erwächst das wirkende Werk und sein Sein erfüllt sich in ihrer Erwartung (des RLösers Leib aus Leib [ohne göttlich männlich unmenschlichen Zeuger]). Die Röthe weicht ihrer Sonne. Sein Mitleid weicht einem Leid, das sie sich mit nimmt. Weib nimmt nur Manns Leid ganz nebenbei mit.

R wird Rlöst hin durch ein Schlüsselchen in ein Zipfelchen eines Glücks, hervorgestoßen durch heftlich wirkendes Werk aus Höhlen oder aus Tempeln und Schlösschen hängend an grünen Hügelchen [sein blöder Traum auf dem Monte Sacro] vor dunklen hohen Bergen [bergend unheimliche Unheiligkeit]. Da hofft und er wartet die kurze Frage die große ersehnte Mitteilung, dass der sonnige Morgen und wolkenlos Mittag NDlich ihm kommt.

Alles Schreiben aber war nur ein VerWehen von Zeichen auf fliegenden Blättern verfallend in Staub.



Zarathustra ist N+D, der mit Dionysos bewehrte Autor

Donnerstag, 12. September 2013

E/A

E weist den Geist von sich als Übelkeit, die sich gegen den Leib richtet. A sieht seinen Leib als Übel und hat dafür einen reinen Geist. E ist nur ein Mensch, der nur Leib und für sich sein will, A ist ein Prediger, der seinen Leib nicht hat oder nicht haben will. Der Prediger lebt in einer Welt, die es nicht gibt, und er lehrt erdichtetes Fühlen ohne Leib, das Menschen in Bildern bei sich tragen. Das ist ein falscher Franz, der Leib sagt, aber Zeichen meint und im WarenReich lebt. Überfluss führt zu Überdruss und speit in geistiger Übelkeit auf seine sich großartig vorgestellte Menschlichkeit. Der Überflüssige predigt in Wahrheit die Übelkeit und ein großer fremder Hunger folgt seiner Predigt und Heiligkeit. Nur dem Leib aber gehört der richtige Hunger. Hunger ist das Mitleid, das erst den anderen stillt. Wenn E(ine) nichts mehr hat, nichts mehr zum Geben, muss sie Mitleid los werden. Die ist nun das reine seichte Mitleid, das sie dem A(nderen) schenkt als Mittel gegen dessen Übelkeit.

Stillt nicht die Begierde leiblich mitleidig die Wollust des Andern? Also ist der Karrenritter weder ein Ritter noch verherrlicht er die Frau. Es ist nur ein wollüstiges Mitleibsein. Ree hat das Bild schamhaft zerlegt: in Übersättigung, Geist und unechten Leib.

Freitag, 6. September 2013

Leid Seele Geist los

HirnRiss

Das Schlachten des lebendigen Leibs bei der Organentnahme vertreibt erst die Seele aus dem Körper. Diese Vorstellung lässt sich auf Dauer nicht unterbinden. Die Seele sitzt nicht im Gehirn. Leib verliert seine Seele, wenn ihm einer das Herz zerreisst.

Mensch nimmt allso selbst die Seele vom Leib, entwendet sie seinem Geist, gebiert sich selbst als neuen Leib im Schmerz des Mitleids.

Mitleid ist zuletzt nur mehr Leid am fremden Organ.

Leib überwindet so Mitleid, Seele und Geist. Ende des Reichs blöder Fürsorge Gnade Gerechtigkeit.

LeiberSpalt

Das Öffnen der Datenspeicher des Großhirns, vertreibt die Scham aus dem Geist. Es befreit noch den kleinsten Spalt, jeden Zwischenleib von Zwang Not Gewalt.

Reichtum und Macht verlangt der Wehrlosen Armen Schamhaftigkeit.

Öffnet mir doch alle Sinne, nehmt eure Scham zurück, ich brauch euren Betrug, eure Zwänge nicht.

Gewalt schließt uns ein. Gern will ich selbst und auch für euch offen sein.

Geist los

Euer Geist komme '… und wahrlich, ich will ihm noch ein Meer zeigen, in dem er ertrinken kann.'

Euer Schreien soll euch wecken, wenn wir zu uns kommen. Hoffnung auf Sieg und Gold soll euch platzen, Sinn- und Geldspeicher bersten und ausspeien den Sarg eures Herrn und - mehr: unser tausendfältiges Gelächter und jede Narretei Fratzen und lauter lautes Kindergeschrei.

Donnerstag, 5. September 2013

Gewand Vorwand und Abriss einer Geschichte

Eva bedeckt sich nicht aus Scham, sondern Ihr Kleid ist zum einen weite zufällige beiläufige unwillentliche Ergänzung der oberflächlichen Symbolik ihres Körpers, zum anderen wird sie bedeckt und verschlossen von Zeichen, einer kleinen Symbolik der von ihr über Mannes Begierde sich einverleibten vom ihm geschaffenen begriffenen AbSchnitte ihres Körpers. Sie ist im Großen für sich ganzer stofflich bezogener (also irdisch lebendiger) Leib, für ihn in einem Begehren nur seine ihr wollüstig untergeschobenen erogene Bruchstückhaftigkeit. Das ist erster menschlicher Leiberschluss.

Bücher werden aufgeschlagen für ihn, Nasen hineingesteckt, Stoff wird gejagt und gesammelt, wieder lesend verwoben von und für Weiblichkeit. Endlose Wiederkehr um sich kreisender Gedanken.

Mann hatte immer offensichtlich Begierde, war unbekleidet und ließ sich benutzen. Sich umstürzend in ihren Zeichen beschnitt sich Mann irgenwann ihr Kleid, wurde ein tapferes Schneiderlein und eingebildete höchste Männlichkeit.

In der Welt der Zeichen begreift Mann den Grund seiner Begierde endlich, doch noch nur bruchstückhaft in ihren Teilen als seine erogenen Zonen. Erkennt er sich schon oder predigt er sich noch?

Was ist Geist? Für sie besteht er aus Symbol und Zeichen. Für ihn aus seiner Begierde Not Kontrollverlust. Kulturraum ist erste Vergegenständlichung von Symbol und Zeichen, seine Objekte sind weiblich. Unter Kontrolle des Weibs werden ihm nun ihre Zeichen Grund der Begeisterung. Geist ist ihm also immer schon leiblich fremd, hat seinen Grund in ihr.

Geist ist ihr Hemd, sein GWirken ist ihr ein Hauch. Ihm ist er fremd, satt ruht er auf ihrem Bauch.

In der Welt der Zeichen verwandelt sich der Mann selbst in eines, wird auch Ware, ruht auf des Weibes Leib. Da ist sein Sein im Widerspruch, er ist selbst der Wunsch der das Objekt seiner Begierde bedeckt.

Diese Umwertung schafft für ihn zweierlei in einem Kleid: ein wertloses Wünschen (satt sein macht frei) und eine versteckte Wollust (seine Scham: er versteckt nun seinen Schwanz, macht ihn zum Zeichen, metaphorischer Sinn). Es ersteht ihm die ungewusste Begierde. Er rührt sich mächtig in ihr.

Damit wird nun auch die Zerissenheit des Mannes auf die Beziehung der Geschlechter angewendet: er und sie werden leiblich auseinandergezogen: Frau wird zum Geist erhoben in den großen Symbolen des schwangeren Leibs. Mann ist begeistert und hat geistlos seine Begierde allein für sich. Er hat seinen Schwanz in der Hand und ziemlich fester Kontrolle.

Mann baut und verhütet. Der Herr zeugt und schützt seine Welt, bläht stolz sich in Gedanken vor ihr. Verheimlicht und hütet seine Einfälle, und sie vor ihnen und sie vor ihr. Schreibt sie endlich nieder, kommt nieder zu ihr, schenkt sie und sich ihr, seinem geliebten ihn nährenden Publikum.

Die Beziehung der Geschlechter wird selbst ein Wert, der Koitus überwertet. Frau wird angebetet, Mann liebt und glaubt sich geliebt. Aber Frau begehrt immer nur Zeichen (auch den Mann als schwanzlosen mit den Ersatz-Insignien der Macht).

Im Gegensatz der Waren (Wertzeichen) wird Mann in deren Auseinandersetzung hineingezogen. Geist wird verrückt und rein männlich. Monotheismus. Mit der versteckten Begierde ist auch die große Symbolik verdeckt. Geld als allgemeiner Warenwert ist die vergessene Weiblichkeit. Sie ist sein Schatz in der Münze.

In den 'Vorboten der Not' ist der zweite Leiberschluss geschrieben.

In der Welt unbegrenzter Zeichen, des absoluten Überwerts, kommt zum Riss noch die Spaltung. Wenn nun noch Geld selbst Wert ist, gehört die Welt ganz der Analyse (dem Zerfall). Weib wird einfach nur frei: frei vom Mann: es hat seine große Symbolik wieder für sich und auf sich die Schönheit im Kleid der Zeichen. Darin besteht allein die ewige Wiederkehr des Gleichen.

Hier ist Mann abgerissen. Das Prachtgewand, einst ihr entwendet, ist zerschlissen. Er hatte nie einen Leib, nur seine eingebildete Weiblichkeit. Durch eine Arbeit als Wert an sich, geistige Leistung, durch Stärkung seines göttlichen Ich ist er nur schwer wieder aufzurichten. Die Spaltung vollzieht sich unter seiner Oberflächlichkeit, in seiner Lehre: er ist gespalten im Geist. Macht ist immer GMacht im Wunsch und Wille nur letzter Halt gegen den Spalt, sein Traum vom Leib darin und vom wirklichen Sein. Sein physisches Leid ist begründet in der geschriebenen Zerissenheit von geheimer Begierde und Wunsch und sein geistiges Leid in der Spaltung von Wert in Nichts und Sein, der Geschichte der Waren und freien Zeichen als SinnBild und Wert, zeichendicht in metaphorischer Sinnlichkeit. Das ergibt keine Kunst, sondern mein wertloses Geschmier, eine schriftliche Verselbständigung des Wahns einer Freiheit im Sinn. Riss und Spalt ist mühsam verteilt auf zwei Körper, einer Fleisch, einer Blut, einer Brot, einer Arbeit, einer Leib, einer Seele, Frau und Mann, Knecht und Herr.

In Schöpfungsmythen revolutionärer (gläubiger) und reaktionärer (staatlich erlaubter) Sinnlichkeit häutet sich zwar der Mensch aber er dreht sich und die Geschichte nicht gegen den Wert. Das ist eine unvollständige Analyse. Er arbeitet mit leiblichen Elementen aber bleibt bei einem Mehr und Weniger des Habens und Seins. Er steht da als das schöne Sein, eine nackte Schönheit in Stein. Die Umwertung der Werte und ein Jenseits von Gut und Böse ist noch kein Jenseits jeden Werts. Was aus dem Stein gehauen erscheint, ist nur eine Befestigung idealistischen Unsinns. Märchen und Mythos und Moral. Riss und Spalt sind verschlossen in SinnBildlichkeit: das ist Warenwert als Grund der Dinge: einfache Gegensätzlichkeit (Geldwert) mit schönem Schein (Ware).

So funktioniert reaktionärer Blödsinn: der Sohn, einst Gemahl göttlicher Weiblichkeit wird dem männlichen Geist untergejubelt. Das weißt Du, Zarathustra? Niemand sonst weiß, dass Gott nicht der Vater ist.

Mann erzeugt sich bildlich ein Sein, in dem er der Spaltung seines Geistes im Weib Gestalt gibt. Ihr Geschlecht ist ihm Traum, ein Wahn und ein Nichts. Seine Welt besteht ganz simpel aus drei Elementen: Übersinn (Gott, Kapital und Rechenwert) sowie Haben (+ Ich Person Männlichkeit Analytiker) und Sein (- Selbst, Leib, Weib, Patient). Der Analytiker macht genau das: er ist Überwert, sein männlicher Patient füllt sein Loch und der weibliche ist es ihm. Er entlässt auch jeden nur in ein primitives männlich blödes Dreierlei.

Nackte Schönheit soll ganz leiblich sein, tanzen.

Seine Wiederauferstehtung ist nur die Erektion seines Zeichens durch das uranfängliche Hängen an Ihrem symbolischen End des großen Spalts im Leib am oder deutlicher: unter dem Kreuz.

Übrigens: die Neufleischwerdung gibt es nur für das Weib. Mann hat keine Gebärmutter.

Deutlich ist damit: das Übersinnliche (des Mannes) verschwindet hinten widernatürlich im Leib des Weibs (dreifaltige Resurrektion - drei mal ist einmal gut müde gemacht) und kommt vorn als lebendiges Fleisch (rätselhafter Herkunft - scheinbares Wunder einer Geburt) wieder heraus.



Die Geschichte in vollem Umfang entfaltet verweist schließlich auch in das Gehirn mit dem gefalteten Großhirn - übrigens wurde das Kleinhirn nicht gefaltet, es hat sich entfaltet - als alles verfälschenden Geist gegen die Leiblichkeit. Das erzeugt geistlichen Einheitsbrei und unterdrückt den Leib. Einwände trägt der weibliche Leib in sich, Männlichkeit ist ihm natürlich auch mal oder als Mal in sich und gelegentlich auch erträglich.

Mittwoch, 4. September 2013

Gitto Tost

Von grossen Ereignissen

Der Erlöser hat sich nicht selbst als Gottes Sohn bezeichnet. Seine Worte waren so ungefähr und vielleicht: 'Gott ist Mensch worden hier und ist also nun auch mein Vater, mein Herr, mein König und und, endlich lebendig auf Erden' und: 'Der, den ihr Gott nennt, ist halt nur irdisch im Sein und sterblich wie jeder. Er ist da. Ich hab ihn als Maske vieler erkannt'. Er selbst ist nicht als Gottes Sohn auf die Erde gekommen, ist aus keinem fremden Reich, sondern ihm ist im Verstand Gott selber hier unten erstanden und er wurde sich als Gelehrter vernünftig anfassbar und Klein in Bescheidenheit. Hat er nicht erkannt und verkündet, Arbeit macht Fleisch und Blut zu Brot und Wein und die Verdauung aus Brot und Wein wieder Blut und Fleisch? Und scheidet nicht aus dabei unser falscher Geist? Scheidet ihn aus in Scham. Seid also schamlos wie er und - erlöst. Der wahre Erlöser war nur ein von allem Geistigen erlöster Leib. Aus einer Welt der Zeichen und Waren tritt der Leib nackt heraus. Barfuss bis zum Hals: also unter seiner und gegen die verlogenen Fresse. Die Oberfläche, der absolute Geist, der Schein, der Geldschein lässt sich wenden und rückseitig zeigt er eine falsche Vorstellung des ganzen Leibs: den Willen zur Macht. Idealismus in Körperlichkeit. Der Leib wird schriftlich verkannt und treibt aus der Welt der Zeichen als Krankheit hervor. Er ist ein ausgestoßener. Fremder Trieb unter eitler Haut. Dieser kranke vorgestellte Leib, der immer erst wird, nicht wirklich und jetzt gegenwärtig ist, sondern gegen/wertiger, wuchert unter einer Oberfläche von Wert und Zahl in zwei sich zu sich bekennenden Körpern: einem beschränkt männlichen der Kirche und einem der ausgesetzten Weiblichkeit im Staat. Beide haben ihre Leiblichkeit in einem Körpergeschwür und undifferenziertem Gewächs. Christliche Kirche und Staat sind blutig gewendete Haut: zurück gewendete, jedoch immer noch falsche Oberflächlichkeit. Revolution und Reaktion auf reine Hülle, Verhüllen absoluten Wertens. Ihr Fleisch, dem sie nun zugewendet sind, bleibt ihnen unvertraut, wird ihnen einerseits scheinbar Überwert, Sohn wird der Kirche himmlisch wieder mit und zum Vater und Gott erhoben und Körper erhält vom Staat als formlose Masse das Recht auf ewige Unversehrtheit, Unsterblichkeit, Menschlichkeit, Freiheit, Überheblichkeit. Andererseits bleibt der wirkliche Leib ihnen auch: in der Hingabe an die ErbSünde der Niedergeschlagenheit des Leibs und greifbar in der Erfüllung seiner unheilbaren und unheiligen Krankheiten. Leiblichkeit als Teufelswerk. Aber es erscheint noch ein Leib gegen Wert, jedoch zur Entwertung das Ganzen, die poetische goldene Leiblichkeit der WiederVerwertung, die große Gesundheit, die sich selbst erkennt gewändet gedreht, sich wahr ist - auch wenn sie sich gefangen weiß in den Zeichen in Text und Schrift - und Wirklichkeit ist eines Leibs, der nur der eines Einzigen, eines vereinzelten Einsamen sein kann und muss. Einsamkeit ist dichte Leiblichkeit. Mann und Frau sind nur allein: darum ist Staat Weiblichkeit: die Frau allein und für sich, sozialisiert sich, veräußert sich restlos, Kirche hingegen ist Männlichkeit: eine Irre der Anstalt: denn Mann allein sperrt sich in ihr mit seinem kranken Zwang und Trieb ein. Ihre Lust ist nur reiner Heuchel, was das Gewand bewegt, nur ein Hauch, ihre Seligkeit brennende Insel, ihre Furcht kalte Asche und Rauch. Was den Wanderer treibt, ist sein Schatten, was ihn flieht, ein Gespenst, das schreit. Was er sucht, ist das Herz der Erde, was ihn zieht, seine höchste Zeit.