Sonntag, 29. September 2013

tödlicher Schwindel - erlösende Lächerlichkeit

Mainländer hat einen wirklichen Gott wirklich sterben lassen, darum hat er auch nicht an der Pforte der Hölle halt gemacht. Für jeden höchsten reinsten sublimen Glauben, also die ein- und un- und gebildete Männlichkeit, ist der Vordereingang der Weiblichkeit der Höllenschlund und der Tod darin bringt ihm die Glückseligkeit [hier: im Geist]. Darum ist ihm Weib sein Verderben. Dies gilt vom Christen bis zum Buddhisten. Ihre Wiederkehr des ewigen Gleichen ist die finale absolute Mütterlichkeit. Ein grausames Irren. Gemeinsam schieben sie die Lade des Bundes an langen Stangen durch ihres Tempels Hintereingang. Rückwärts also geht mann wieder zu den Rippen der alten Brüstung [für den Mann liegt die Rippe übrigens immer über der Brust - oder eitert aus ihr heraus], präsentiert sich stolz im Prunkgewand (schulterbreit mit geschwellter Brust: und schwanger mit einen Funktionsverlust der inneren organischen Lebendigkeit). Die Lade des Bundes ist ursprünglich einfach ein Symbol des vollumfänglich geladenen weiblichen Leibs. Der Selbstwiderspruch der Männlichkeit erreicht sein Maximum im über- und G-ladenen Esel des Vierten Buchs: Zarathustras [also des einsichtig sich selbst widersprechenden Mannes] Erlösung. Die Rlösung des Rätsels der Männlichkeit ist also mütterlich weiblich? Damit nun hat der Mann etwas der Wahrheit sehr Angenähertes erreicht [wie in einem Brief an den verlorenen Vater]: alma Mater, die volle Mutterbrust, ist am Mann eine ihm selbst kaum mehr erträgliche Eselei. Mainländer hat sich am Rücken des Weibes in seiner Männlichkeit neu erfunden, hat sich unter dem Kreuz seiner Liebe erhängt und und wurde nur ein aus dem Arsch Wiedergeborener [hier in leiblicher Seligkeit]: Staub zu Dreck aus Dreck aus Staub. Das aber wäre die 'bessere' Wahrheit gewesen: Wahrheit und Sinn sind immer männlich und darauf ist seit jeher geschissen. Das Maximum an Wahrheit ist dem Mann objektiv leiblich die Fäulnis im Inneren seines 'seligen' Leibs (Geschwür oder ein sonstwie gestörtes oder verlorenes Organ [deutlich in Schrebers ErkenntnisWahn]), subjektiv seelisch geistig ist es die Hirnlosigkeit: der Rückfall ist die eingebildete Vorzeitigkeit der männlichen Geburt, die tatsächliche wollüstige Seligkeit des Säuglings, leiblich noch ganz mit der Mutter vereint. Was ist denn das Eselsfest sonst, als eine Feier des Verlusts des eignen männlichen Rückgrats durch Verwechslung mit einem fremden weichen! Nicht am eigenen Harten, sondern am weiblichen Weichen sollen dem Esel Sinn und Sinne erweichen [Leib und Seele sich ab und so in etwa zusammen dichten].

Schreber wird nur durch eingebildete Wunder [durch die Selbstwidergeburt] geheilt, Mainländer macht es seinem Gott nach [Staub von und zu Staub: Göttlichkeit aus Brennen der Erde] und scheidet sich aus und Nietzsche überlebt in männlicher Seligkeit [vom Weib zur Brust genommen mit zärtlichen Klapsen, möglich wäre auch gewesen: die chronischen Verblödung im postkoitalen ProlaktinÜberschuss: der Schreiber als Verführer in der Herde emanzipierter Weibchen] verloren im Geist und verwandert in Leib.

Gott ist überwunden und Mann geht heute im verlorenen Geist und Gottes Namen noch über die Leichen von Frau und Kind: nennt es Sieg seiner Menschlichkeit und einen großen gerechten Krieg. Der ÜberMann überschreitet nur die eigenen Regeln übersieht alle Zeichen: der letzte Mord wird begangen an Weibes anderem Leib und im absoluten Verlust des Geists gesühnt mit dem Vergehen des eigenen Leibs. Die bleiche Männlichkeit ist geteilt in Depressive, Selbstmörder und überhebliche Frauen- und Kinderschlächter. Sie alle wollen nur eins, vereint wieder sein unter sich und mit ihrer Übermutter bei ihr wieder in einem großen Haufen zerrissener Leiber. Gott ist tot und der Mann, er flieht in Übermütterlichkeit in seiner überforderten Menschlichkeit. Und als ein Ripper wendet er ein wirkliches Weib, dreht seinen hässlichen Leib vollständig in ihren rein [ich hätte sofort den Gemeindepfarrer der Morde verdächtigt! Nimmt doch da einer der sündigen Eva die Rippe ab! Ein letztes EntWenden gefallener Männlichkeit].

Die Wende der Zeit überdauert Männlichkeit nur im Selbstwiderspruch und festlicher Eselei [wahrscheinlich mit einem harmlosen Schluss in tilidinbesoffener Pöbelei?]. Also sprach Zustra: tut es (die ewige Blödelei im Überschuss) zu meinem Gedächtnis.

Der Schlüssel: Mensch ist geteilt in eine Weiblichkeit, die gespalten ist und in die zerissene Männlichkeit. Wer das nicht hinnimmt, braucht einen Gott oder einen Gottesersatz in einem Unbewussten oder in einem Begriff von unstimmter Freiheit und unfasslicher menschlicher Kultur und menschlichem Geist. Was das nun und wie dem auch sei: der Körper ist gewendet und geteilt und allein und ausschließlich Erde und Leiblichkeit und jeder Zusatzsinn nur da für die Hohlheit eines blöden Hand-Kaspers der Schauspielerei und des gelehrten Betrugs und gläubigen Selbstbetrugs mit seiner BühnenÜbersinnlichkeit.

Was ist ein tödlicher Schwindel? Ein männliches Vorurtheil? Die Frau eine Gefahr für Gott und Geist? oder drohte sie ihnen mit der SelbstErkenntnis und dem Verlust der hündisch männlichen Seligkeit? Was ist eine erlösende Lächerlichkeit? Ein Vergewaltiger, der am Strick hängt und ein letztes Mal gewaltig ejakuliert, pisst und scheißt.