Samstag, 14. September 2013

Sie und Sein VerWehen zu Staub

ND ist ein Doppelwesen, das weder des Einen Eigentum noch irgendeines Anderen Eigentümlichkeit ist, keine Bezahlte und keine autoritäre Schriftlichkeit, nicht Berger von Dunkelheit vor beginnender Heuteröthe. Es war im Bild, aber nicht gebildet in falscher systematisch verworfener, auf sie und die Welt geworfener Brüchigkeit. Dies ist seine Wortbrüchigkeit, seine ihr überlassene Erogenität, sein verlegen verlogenes verliebtes Stottern in ihrem Äußern und sein schuldiges Zittern unter dem ihr zerrissenen Kleid der Ehe-Schändlichkeit. Eros ist das den Mann befreiende Loch im Schleiersack. Seine Zonen sind das, was ihr vom gewaltüberdeckten Körper bleibt: ein Sehschlitz der Wirklichkeit. Eine Vergewaltigung ist nur eine Fortsetzung seines Sehens in ein SchlitzenAuf dem nackten freien Leib.

ND ist eine Schilderung, ihr Schutz - jedoch kein Panzer, der sie überrollt. Wenn Gewalt ihren Leib zerreisst, ist das nur eine Fortsetzung seiner Erogenisierung ihres Leibs, eine Folge seiner großen Liebe, die sie auf sein Stückgutsein einschränkt. Mann herrscht in der Welt der Zeichen, weil er ein ihm angewachsenens Stückgut hat, sein gottgewolltes Warensein. Ware vergeht über Wert [Geld] in Ware: das ist die Beschneidung der Zeichen gegen das natürliche Wachsen [im sich wölbenden Leib]. Zeichen vergehen in schriftlichen Zeichen, kommen nicht wie Wort aus gesprochenem Wort [sind nicht Lachen sondern nur grinsende Lächerlichkeit]. Warenpracht ist nicht erhöhte Weiblichkeit, sie ist die absolute Verfälschung von Wirklichkeit im Kleid. Darum ist ihr Prachtgewand übertragbar auf Männlichkeit. Mitgeteiltes Kleid ist sein ganzes Mitleid mit ihr, seine wahre Liebe und ihr ganzes Leid [gestohlene wuchernde Scheinweiblichkeit]. Geburt ist in der Not Hunger und Tod. Der Welt freier Zeichen von Waren ist darum der gebärende Leib unterworfen: das ist der Widerstreit im Schein seiner Bildung zwischen der Schlange und Eva, dem Weib. Man kann also nur in Armut wirklich sein oder reich an Geist in einer falschen Warenheit [arm und bescheiden im Geist war Franz von Assisi und keine verlogene Heiligkeit]. Mann ist Ware und männlich die Warenheit. Beschneidung ist die Überwertung der Warenzeichen (des Stückguts an seinem guten Stück) und die Jungfräulichkeit ist seine Beschneidung des Weiblichen, ihres Ganzen des Leibs. In seiner Jungfräulichkeit wird nicht mehr Leib aus Leib und Fleisch aus Fleisch, sondern er zeugt [aus ihr auch] Zeichen aus Zeichen. Göttlichkeit ist damit vom Himmel gefallen: aus Geist und leiblich irdischer Trockenheit: Staub aus VerWehen zu Staub. Heiligkeit ist ein käufliches Gleitmittel der Trockenheit.

ND hat kein Begehren. Begehren ist falsche scheinbare Warenwirklichkeit zeugt nur Wille und Wunsch aus sich und vergeht sich in Mitleid. Gegen die Begierde wird verteilt ein blogg seitiger kleiner Teil an einer Weiblichkeit. Aus der Begierde aber erwächst das wirkende Werk und sein Sein erfüllt sich in ihrer Erwartung (des RLösers Leib aus Leib [ohne göttlich männlich unmenschlichen Zeuger]). Die Röthe weicht ihrer Sonne. Sein Mitleid weicht einem Leid, das sie sich mit nimmt. Weib nimmt nur Manns Leid ganz nebenbei mit.

R wird Rlöst hin durch ein Schlüsselchen in ein Zipfelchen eines Glücks, hervorgestoßen durch heftlich wirkendes Werk aus Höhlen oder aus Tempeln und Schlösschen hängend an grünen Hügelchen [sein blöder Traum auf dem Monte Sacro] vor dunklen hohen Bergen [bergend unheimliche Unheiligkeit]. Da hofft und er wartet die kurze Frage die große ersehnte Mitteilung, dass der sonnige Morgen und wolkenlos Mittag NDlich ihm kommt.

Alles Schreiben aber war nur ein VerWehen von Zeichen auf fliegenden Blättern verfallend in Staub.



Zarathustra ist N+D, der mit Dionysos bewehrte Autor