ND
ist ein Doppelwesen, das weder des Einen Eigentum noch irgendeines
Anderen Eigentümlichkeit ist, keine Bezahlte und keine autoritäre
Schriftlichkeit, nicht Berger von Dunkelheit vor beginnender
Heuteröthe. Es war im Bild, aber nicht gebildet in falscher
systematisch verworfener, auf sie und die Welt geworfener
Brüchigkeit. Dies ist seine Wortbrüchigkeit, seine ihr überlassene Erogenität, sein
verlegen verlogenes verliebtes Stottern in ihrem Äußern und sein
schuldiges Zittern unter dem ihr zerrissenen Kleid der
Ehe-Schändlichkeit. Eros ist das den Mann befreiende Loch im
Schleiersack. Seine Zonen sind das, was ihr vom gewaltüberdeckten
Körper bleibt: ein Sehschlitz der Wirklichkeit. Eine Vergewaltigung
ist nur eine Fortsetzung seines Sehens in ein SchlitzenAuf dem nackten
freien Leib.
ND
ist eine Schilderung, ihr Schutz - jedoch kein Panzer, der sie überrollt.
Wenn Gewalt ihren Leib zerreisst, ist das nur eine Fortsetzung seiner
Erogenisierung ihres Leibs, eine Folge seiner großen Liebe, die sie
auf sein Stückgutsein einschränkt. Mann
herrscht in der Welt der Zeichen, weil er ein ihm angewachsenens
Stückgut hat, sein gottgewolltes Warensein. Ware vergeht über Wert [Geld] in Ware: das ist die Beschneidung der Zeichen gegen das natürliche
Wachsen [im sich wölbenden Leib]. Zeichen vergehen in schriftlichen Zeichen, kommen nicht wie
Wort aus gesprochenem Wort [sind nicht Lachen sondern nur grinsende Lächerlichkeit]. Warenpracht ist nicht erhöhte
Weiblichkeit, sie ist die absolute Verfälschung von Wirklichkeit im
Kleid. Darum ist ihr Prachtgewand übertragbar auf Männlichkeit.
Mitgeteiltes Kleid ist sein ganzes Mitleid mit ihr, seine wahre Liebe
und ihr ganzes Leid [gestohlene wuchernde Scheinweiblichkeit]. Geburt
ist in der Not Hunger und Tod. Der Welt freier Zeichen von Waren ist darum der
gebärende Leib unterworfen: das ist der Widerstreit im Schein
seiner Bildung zwischen der Schlange und Eva, dem Weib. Man kann also nur
in Armut wirklich sein oder reich an Geist in einer falschen Warenheit [arm und bescheiden im Geist war Franz von Assisi und keine verlogene Heiligkeit]. Mann ist
Ware und männlich die Warenheit. Beschneidung ist die Überwertung
der Warenzeichen (des Stückguts an seinem guten Stück) und die
Jungfräulichkeit ist seine Beschneidung des Weiblichen, ihres Ganzen
des Leibs. In seiner Jungfräulichkeit wird nicht mehr Leib aus Leib
und Fleisch aus Fleisch, sondern er zeugt [aus ihr auch] Zeichen aus Zeichen. Göttlichkeit ist damit vom Himmel gefallen: aus Geist und leiblich irdischer
Trockenheit: Staub aus VerWehen zu Staub. Heiligkeit ist ein käufliches Gleitmittel der Trockenheit.
ND
hat kein Begehren. Begehren ist falsche scheinbare Warenwirklichkeit
zeugt nur Wille und Wunsch aus sich und vergeht sich in Mitleid.
Gegen die Begierde wird verteilt ein blogg seitiger kleiner Teil an
einer Weiblichkeit. Aus der Begierde aber erwächst das wirkende Werk
und sein Sein erfüllt sich in ihrer Erwartung (des RLösers Leib aus Leib [ohne göttlich männlich unmenschlichen Zeuger]). Die Röthe weicht
ihrer Sonne. Sein Mitleid weicht einem Leid, das sie sich mit nimmt.
Weib nimmt nur Manns Leid ganz nebenbei mit.
R wird Rlöst hin
durch ein Schlüsselchen in ein Zipfelchen eines Glücks,
hervorgestoßen durch heftlich wirkendes Werk aus Höhlen oder aus
Tempeln und Schlösschen hängend an grünen Hügelchen [sein blöder Traum auf dem Monte Sacro] vor dunklen
hohen Bergen [bergend unheimliche Unheiligkeit]. Da hofft und er wartet die kurze Frage die große
ersehnte Mitteilung, dass der sonnige Morgen und wolkenlos Mittag
NDlich ihm kommt.
Alles Schreiben aber war nur ein VerWehen von Zeichen auf fliegenden Blättern verfallend in Staub.
Zarathustra
ist N+D, der mit Dionysos bewehrte Autor