Ein Maler sucht nach seinem Herz aus Gold, indem er Schicht um Schicht Erde sich auf den Leib schmiert. Ein Mensch sucht ewig nach der höchsten Liebe, indem er Stück um Stück seinen Körper zu ihr hin verrückt. Manchmal nimmt ein Texter, der sich erkennt, Zeichen für Zeichen allein weg aus sich und bekommt dafür gelegentlich oder vielleicht seinen verlorenen Leib neu geboren zurück.
Montag, 31. März 2014
Das gute Jenseits des Bösen
Er ist nicht drüben geblieben, wo Ärzte die Krankheit lieben, hat das höchste Gut besessen, das böse Jenseits vergessen, war im Paradiese am Markt seiner freien Wahl über Nacht, ist am Morgen tot gewesen. Hat er sich nun überfressen, erlitten einen Herzinfarkt oder wurde er umgebracht?
Sonntag, 30. März 2014
Des Lebens Mittel
Gibt es denn den Platz zwischen der oberflächlichen Schönheit und der gründlich tiefen Vergewaltigung? Man muss zugeben, dass diesen Platz die Lüge einnimmt. Sonst könnte die einfache Opposition, der abstrakte absolute Gegensatz, sich nicht halten. Der Gegensatz gehört zur Welt der Maschinen. Maschinen für sich Leben nicht. Brauchen Sprache nicht. Sie brauchen unsere Lebenslüge. Aber der Mensch gehört nicht dahin. Sein Leib will nicht so zerrissen sein.
Alles dreht sich ums sonst. Also soll es zu sich zurückgenommen sein. Also sprach der Leib und legte den Rückwärtsgang ein. Thus spoke ... Im 'Thus' versteckt sich unser 'sonst'. In der Übersetzung wurde es sichtbar.*
Also brauchen wir keine Gegensätze zum Analysieren und keine Wissenschaft. Wir dividieren uns nur auseinander in eine vergängliche Sicherheit, das schriftliche Verständnis, den Körper, der sich verkennt und zersetzt und das Leben, das geliebt sein will und dem sich der Mensch bedingungslos zu ergeben hat. Dazwischen erwächst uns ein Leib in seiner befreiten Wirklichkeit.
Darum brauchen wir auch keinen Autor und kein bewusstes Ich in unbewusster Blödheit. Wir sind nur Leib mit einer Einsicht, die ihn aus der Welt schafft und der sie hin zu sich zeugt. Zwischen Leib und Einsicht liegt die Wahrheit als LebensMittel. umsonst herum.
In der freien Selbstbestimmung, also der unmittelbaren Verfügbarkeit der selbst erzeugten Lebensmittel sucht man vergeblich nach 'Wahrheit'. Die gehört nur der falschen Freiheit und verlogenen Gerechtigkeit.
* ZaraThusTra: Um das THUS herum ringelt sich das unbedingte und gute rein leibliche Mitgefühl, das das schlechte herablassend männliche Mitleid überwinden soll (ethymologisch verbunden: tra - trans - para - Frau). Das Z ist nur ein gedrehtes oder hochgestelltes N, es bezeichnet die begriffliche Bedeutungslosigkeit (und ist insofern absolut sinnlos) und ist der reine buchstäblich sinnliche Wandel, die Rückkehr des Zeichens zum Leib und aufrechten Gang (alle Organe wollen zurückgenommen sein).
Samstag, 29. März 2014
Wille und Schönheit
Der Wille ist ein Fremder uns unheimlicher Äußerer: er ist außer uns im Wert der Dinge und bedient sich über das Großhirn des Leibs. Das Großhirn ist nur deshalb so mächtig, weil der Leib nicht mehr Herr der Dinge und der Welt um ihn sein soll. Das Großhirn ist ein simpler Rechner, der ein 'mehr' ein 'weniger' nur kennt und über ein 'über sich' den 'Begriff' mit dem 'Kontostand' und dem 'mehr' oder 'weniger' an Waren und Besitz und dem 'Preis' als relativen Wert der Waren verbunden ist. Da wir nur mehr in einer Welt der geldwerten Zeichen leben, ist der Leib der Wirklichkeit vollkommen entfremdet. Das Großhirn ist der Agent der Entfremdung, der den Leib als komplexes Abbild der Wirklichkeit, als lebendigen funktionierenden Bestandteil des Lebens der Erde, zum Erhalt seiner selbst steuern muss. Das Bewusstsein ist daher nicht Zeichen menschlicher Souveränität und nicht Funktion und überlegene Besonderheit des menschlichen Geistes, sondern ein Mangel an Leben und der Geist repräsentiert nur die Kapitulation des menschlichen Körpers vor der Warenwelt. Daher ist auch der menschliche Geist mit dem des Tiers nur mehr schwer zu vergleichen. Das Tier beherrscht seine Welt und bedient sich ihrer leiblich über den Geist (hier: das Selbst der Lebenskraft), es braucht kein ZusatzBewusstsein, da es in seine Welt und die Wirklichkeit des Lebens und der Umwelt, der Erde, integriert ist. Der Mensch hingegen ist das stumpfsinnige Tier, das mühsam seinen Leib hinter sich her zieht und in die simple Welt der Waren einbauen muss. Der Mensch muss sich nicht nur sein Leben im Lebensunterhalt erarbeiten, sondern seinen Leib noch mit seinen 'natürlichen' Funktionen. Das Nervensystem ist beim Menschen ein System der Marionettenfäden, über die der Leib am Geist hängt. Den Puppenspieler oder Autor kennzeichnet zweierlei: die Besonderheit seines ihm entfremdeten Leibs und sein Kontostand oder Preis oder sein Wert im Bezug der Spieler, sein Nutzen. Daher ist dem Menschen auch die Schönheit als Symbol seiner Nützlichkeit für den andern, als Zeichen seiner Nutzhaftigkeit über den Leib als Oberfläche und nackte bloße Haut sowie ins Gesicht, dieser zweiten Welt im Kleinen, in neue scheinbar leibliche Tiefe geschrieben. Die Schönheit verdeckt also die Entfremdung des Leibs: seinen Verlust durch eine nackte Symbolik darüber in Form und Haut (als Blöße in Marmor und verborgene eingebildete Schönheit) und die Abhängigkeit des Körpers im Wert vom andern durch die metaphorisch überzeichnete Körperlichkeit des Gesichts (das erwünschte offensichtlich 'Schöne'). Das ist doch der Unterschied von Symbol und Metapher: Symbol ist der Leib nackt im toten Stein und die Metapher ist das aus dem Stein hervorgetretene Zeichen. Die Oberfläche des Körpers des Menschen ist ein funktionales Nichts. Das Gesicht ist der Ort der Verdichtung der unter der leeren Funktion zerfallenden Körperteile. Im Gesicht wird der Körper 'auf den Kopf gestellt'. Das Gesicht hat mit der Schönheit scheinbar auch eine Funktion, sie ist deutlich unsichtbar durch ein vielfaches Verkehren leiblicher Teile. Schönheit ist der Schatten des Körpers vor dem Schein der leiblichen Funktion. Eine Abstraktion (in männlicher und weiblicher Form) hat den Leib von sich 'befreit' und den in Stücke zerfallenden Leib gedreht und gewendet, verdichtet und verschoben im Gesicht wieder hergestellt. Schönheit gehört zum Willen und soll wohl die Abstumpfung der Sinne rückgängig machen. Sie ist undeutlich und schwach ausgeprägt und bedarf der Übertreibung.
Der Wille ist der große Wunsch des Menschen nach einem TierSein, das es nicht gibt. Der Übermensch ist das Tier, das aus Zeichen besteht. Wenn der Mensch selbst sein Verhalten mit dem der Tiere vergleicht, so ergibt das nichts als einen Haufen unsinniger Zeichen. Tiere leben und überleben sich. Der Mensch aber tötet sich für den Fortbestand eines Worts. Der Schwachsinn des Selbstmissverstandes tut mir so unendlich leid.
Salomon und Salomé
Die Vagina soll also dem Enddarm nur abgemietet sein. Wenn man Miete ins Menschliche reinrechnet, dann wären die ersten Menschen also Vormieter und wirklich aus 'Lehm' gewesen. Der Gedanke war natürlich menschlich und doppelt falsch.
Denn erstens stimmt für den Menschen die Ableitung an sich nicht – die ist lange vor jedem Menschlein schon im Tierreich erfolgt – und zweitens ist auch die Richtung falsch. Die Kloake war erst gespalten und dann geteilt – oder andersherum, gleichviel: es herrschte Gerechtigkeit.
Wird doch als göttliche Weisheit in heiligen Büchern und als hoher Priester Wahrheit seit es Bild und Schrift gibt uns eines hauptsächlich gelehrt: der Prachtbau ist göttlich und die Vagina verkehrt.
Jetzt müssen wir nur noch eine kleine Übersetzung vornehmen und die Verkehrung in der Bewertung wenden: der 'Prachtbau' ist ein menschlicher Überbau der wirklichen Lust und muss dieser immer abgemietet sein. Der Rückzug der Lust war einer der Not (des Hungers) und die Verkehrung war insofern notwendig und richtig.
Sobald mann Wert in Schein und Gold trennen kann, Dinge in scheinbare und wirkliche Arbeit auflösen, hat mann die Elemente für einen Umbau der Wirklichkeit, keine Wahrheit zwar, aber einen Schlüssel zum wirklichen Sein.
Der Überbau ist einer alten Hütte abgemietet und also wurde Scheiße zu Gold. Der tierische Vorbau in der gerechten Teilung wurde nachträglich Schein und Überwert. Er dient nur der Führung und Verführung: eine Frau nimmt sich vor den Verführer, schafft vorn langweilend sich zufällig Geist an und nimmt hinten zur Miete sich seelische Krüppel.
Das heißt, Salomons Tempel ist als Gesamtbild schon aufschlussreich und muss auch nicht umgebaut werden, aber es ist eine Verschiebung der Begriffe oder (Rück!)Übersetzung der Deutung bzw. Um-Deutung erforderlich. Im dem Moment, in dem die Notwendigkeit dieser Übersetzung begriffen ist, ensteht Salomons Tempel neu.
Das wirkliche Leben ist nicht vergangen, es wurde nur ein Bild des Tempels zerstört, unser moderner falscher gelehrter wissenschaftlicher göttlicher männlicher geistiger Begriff von ihm. Ein versteinertes Bild des Leibs wurde vernichtet und könnte als lebendiges wirklich wieder erstehn, aus sich geschaffen sein.
Der Neubau erfordert nichts weiter als die erkennende Fröhlichkeit.
Strampeln befreit die Seele und erzeugt nicht Geist. Geist ensteht durch Fesseln. Er ist äußerlich und pflanzt sich fort mit Gewalt. Kinder aber sollen w o l l e n lernen und nicht erzogen und verkrüppeltes Wissen sein (Der Leib ist das höchste Gut: La Mettrie).
Fröhlichkeit ist jede große Rundung am Weib. Dies ist eine notwendige Einsicht und keine Wahrheit.
Als ewige Schülerin hat Lou Salome sich männlichen Geist nur gesucht und gefunden. Der Große Geist hat sie gern zu sich genommen und die gelehrte Weisheit hat mit ihr diesen Bastard einer eingebildeten kleinen Wahrheit gezeugt. Schwarz auf Weiß geschriebener vergoldeter Scheiß in der gedruckten Öffentlichkeit. Und wie die graue kleine Langeweile von Inhalt jetzt gräßlich dazu brüllt und sich aus ihr schreit.
Freud hätte leicht erkennen können, dass ihm die beste Schülerin eigentlich eine Totgeburt geschenkt hat, einen bösen Verweis. Sein ganzes Werk nur ein Sarg, kein einziger lebendiger Gedanke, ein Witz, nur Masken und Fratzen von Kindern, Engeln, Eulen, Narren, die uns tausenfältiges tosendes höhnend spottendes Gelächter erzeugen*. Hätte Freud Nietzsche gelesen, wäre er ohne Zweifel umgehend einer der ihm im Spiegel Zarathustra anhängenden Seiltänzer geworden.
Nietzsche hat den 'Verkehr' mit LS als Wende seines Glaubens an sich, einer falschen Sicht auf einen eingebildeten Idealismus, bezeichnet. Er hat die Totgeburt des Autors aus seinem Werk erkannt. Ein Seiltänzer ist vom Seil geflogen (oder hätte er denn mit der Stange in der Hand sich einen neuen Lebens Faden Nachgeschmack ziehen sollen?). Stirners Schrift ist absoluter idealistischer Schlusspunkt: ein über alle Maßen verwundernder Stich mit unscheinbarem Abgang des Autors durch Hinscheiden des wirklichen Menschenleibs, mehr wirklich nicht, als ein kleiner Mückenstich mit großer Wirkung für einen einzigen. Mainländer hat seinen aufwendigen Leichtsinn der Über-Zeugung natürlich als erster beim Blick über den Druck erkannt und sich vom Druck des Leibs befreit als dessen erster und einziger 'Anhänger' - und sich also folgerichtig verdrückt.
Nietzsche hat immer zur Miete in (Hotel)Palästen sich verlebt und in Drecklöchern gehaust. Je mehr er schreibend hat sich bemüht, umso weiter weg geriet er von der erlösenden autoritären gelehrten und ehern beringten vorderen gründlichen Langeweile. Trauring, aber wahr: das eherne Meer. Wenn er sich über den 'Dreckel' empört hat, so allenfalls aus liebem Neid und freundlicher Eifersucht, weil er gelegentlich selbst so gern einer war. Dreckel heißt nur: ihm liegt an meinem Arsch (L.A.M.A.). Auch die Cosima war ihm nur eine Frau mit entsprechend nichtigem höchsten Stil. Sti(e)l ist ein Sargträger des Geists. Ein träger SinnHoler. Und Geist selbst ist nur Diebstahl (geht verstohlen hinten zum Tempel rein). Das ist salomonische Weisheit.
Der Geist - sollte damit die Seele bzw. das Hirn gemeint gewesen sein - war nie übermenschlich groß, noch - sofern beim Begriff 'Geist' an Autorität bzw. ein höheres Wesen an sich und Gespenst gedacht wird - hat es je irgendeinen gegeben.
Mann darf also Geist los sein, ihn sich schenken und also lassen - Nehmen ist wahrlich höchst selig - zur Wiederherstellung der menschlichen Wirklichkeit gegen die autoritäre gelehrte und lebenslänglich begattete Langeweile.
Eine Kleinigkeit wäre beim Neubau also in Abzug zu bringen. Nachdem der Alte Geist aber eh schon lange begraben ist und der Neue kürzlich abgestürzt, überlassen wir die Alte Hütte einfach dem Untergang und stürzen uns umgehend hinterrücks auf die Neue Ehrlichkeit.
* Zarathustra II, Wahrsager: damit ist nicht nur Wagner gemeint, da steht u. a. auch schon der ganze Freud.
Freitag, 28. März 2014
Vergebung und Strafe
Noch was zu Glaube und Religion im modernen Staat: zu ihnen gehört auch die auf die geistige Autonomie hoher und hohler Staatlichkeit zielende Absolution. Die Absolution gehört zu einem Glauben an den ständig drohenden allgegenwärtigen Weltuntergang. Vergebung im Vergeblichen. Erlösung im objektiven Gegen- und Widersinn. Der absolute Gegensatz von Schuld und Sühne erhebt sich hier weit über den Leib. Die Schuld wird umgerechnet in Arbeit und die Arbeit in Lebenszeit. Bei Gold und Sachwerten bestand noch ein LeibÜberzug. Sie waren Gut für die Entschuldigung wie Leben oder Teile des Leibs. Weg mit den Köpfchen nun oder der bösen Hand, die verkrampft! Unser Geld dient der wirklich wirksamen Entschuldigung nicht. Geld erlaubt absolute nackte Schamfreiheit im Verein. Wir modernen Menschlein haben eine absolute Schuld und werden von ihr mit Scheinen geheilt. An Verbrecher glauben wir nicht. Der ist nur ein Rest von Unglauben und Erinnerung an den Leib, hat nur ein fernes weit weg veröffentlichtes Sein. Statt eines Verbrechens haben wir einen Glaube an ein unbestimmtes Unbewusstes der Tat. Das ist auch der letzte Glaube an sich - auch des Menschen an sich selbst -: der Glaube an den verborgenen und verlorenen Sinn und die Erlösung im himmlichen Unsinn, regiert vom Loch noch hinter dem Nichts. Ein Unbewusstes allerdings gibt es nicht. Sinn ersetzt darin nur anderen Sinn. Warentausch ist bestimmt vom Geldhandel. Das Unbewusste erklärt und Bdeutet und ist also die Lüge als Überschrift des Bewusstseins. Die Dämonen zum Verbrechen sind nicht unbewusst, sondern der Leib unter der Schrift. Sie gehören zum Autor, dem wirklichen Teufel im Leib, der den Pakt mit dem freundlichen Geist unterschreibt. Der 'Verbrecher' büßt seine Zeit, ist damit geheilt und - wird natürlich rückfällig, denn jeder Schuld zugrunde liegt in der absoluten Freiheit der verstümmelte, vom Geist 'verdrängte', in der Welt der Zeichen und Waren verlorene Leib. Genauer sind das die Reste eines Leben ausscheidenden Leibs. Das Opfer des Mörders aus innerer Not und Mangel an Lebendigkeit ist immer nur der eine vom Geist widerlegte Leib. Er hängt irgendwo in der wirklichen Vergangenheit (nicht in der eingebildeten der PsychoAnalysten). Der falsche Ekel am Leben ist Täter und Grund der Tat. Die Therapie ist nur der absolute Glaube des Therapeuten an sich selbst. Im Christianismus glaubt auch jeder Pfaff , der sich ehrlich er- und bekennt, an nichts sonst, als an sich. Jeder Politiker glaubt nur an sich und nichts weiter. Zum Geist der absoluten Schrift gehört auch die objektive Schauspielerei. Ein Narr setzt als Spieler einer anderen Schau seine subjektive Sinnhampelei für die Leibfreiheit dagegen! Die wirkliche Lebens- Leib- und Todesstrafe gehört so wenig zum christlichen Glauben wie zum modernen Staat. Das Lebens ist ihnen begriffliches Jenseits, leiblos, bezahlbar und fassbar mit Arbeit und Zeit und also wirklich un-begreiflich. Die anderen großen Religionen funktionieren so nicht. Ihnen fehlt die Absolution der massenhaften Begeisterung, die Autonomie des Gegenwerts der Leiblichkeit. Die Bibel ist auch nur das Buch, an das die Christen gern glauben m ö c h t e n. Keiner der Idioten hat es je durchgelesen. Nur Sinn gestohlen zerrissen: Lügenanhang an jedes wahre Wort: Neuzeugung und -deutung in Beliebigkeit: Neues Testament: Kollage und Karrikatur. Und was soll man den Koran auch ins ekelhaft Mitleidige übersetzten. Der ist nicht lesbar als neue Schrift, sondern nur lebbar einzig und allein im zugehörigen arabischen Sprachraum. Den alten großen Religionssystemen fehlt noch das antifamiliale Moment der vollkommenen vereinzigenden Innerlichkeit. Sie sind in ständigem Streit mit sich und ihrer Schrift und dem Staat und der Öffentlichkeit. Sie kommen aus dem GegenSatz ihrer Schrift und Schriften nicht heraus. Ihre Anhänglichkeit macht daher auch nicht diese seltsame Musik, die von der Sprache sich löst für den Geist ohne Leib. Sie jault nur traurig dudelt fröhlich ein wenig dazu und heult unablässig und ohne Grund. So klingt das Verständnislos unser. Aber holde Weinerlichkeit kennen wir hier gelegentlich natürlich auch. Es meldet sich dann auf politischer Ebene der alte Glaube aus ein/gebildeter UrväterVorzeit mit Leib zurück. Die innere Not sucht dann den zu widerlegenden bösen Leib. Der Mörder hat die staatliche Seligkeit abgebüßt und braucht wieder ein Opfer. Unser Land hat einen heimlichen Hang zu diesem vorstaatlich märchenhaft Völkischen. Allein das europäische Umfeld erzwingt ihm momentan eine glänzende ScheinStaatlichkeit. Manchem Altgläubigen erscheint das hier als sein Paradies, in dem er meint, glücklich auf Dauer leben zu können. Deutschland, versehentlich nur gelobtes Land staatlicher Unscheinbarkeit. Dem gläubigen Fremden ein Heimatland? Himmel auf Erden? Alles ist hier versehentlich nur vereint. Auch die Lüge mit der Wahrheit. Schicksalsgemeinheit. Ein schlimmer Irrtum ist der Verein und es wird sich vielleicht bald allen fremden Gästen ihr Her(Ein)kommen als grausamer Fehler erweisen. Deutsche Vereinsamkeit. Das Völkische kennt nur schwarz und weiß, eigenes Gut und fremdes G Schlecht. Schwarz unter weiß und Wut auf Böse. Und wie leicht ist doch leiblich oder 'rassisch' das 'Böse' in der Dunkelheit des ganz Anderen Geminderten vom 'guten' Weiß der bemittelten NordEuropäer zu scheiden. Das Ausscheiden aus Mitleid, das Morden der Bleichen, ist dem Völkischen ein Bedürfnis und Zwang und also wird sich dies Land einmal wieder als sich besondernder Vorort des 'Großen Staats Europa' erweisen und dann vielen Goldbeleibten wieder die furchtbarste Hölle, ein rauchender Schlund und Feuerhund, sein. Der erlösende Leib wird wieder ausgeschlossen sein aus der zusammen gerissenen Welt der so erlösten christlichen Reichen. Mager und arm wird er hängen am End, also am Hintern und mitten im fetten Leid gleich wie der Henker selbst in seiner erbarmungslosen Trauer unter dem Kreuz der irdischen Vollkommenheit*.
Es gibt also Schauspieler, die für andere den Narren machen, um leibfrei zu sein. Es gibt ja nichts schlimmeres in den Augen der andern, als die Wollust der Einzigkeit. Die muss mit der Narrenkappe des Fetischismus für andere zu deren Missverstand gedeckelt sein. Der Mensch in Sklaverei wird leiblich wollüstig eins mit Waren, entfremdet als Geldsklave wird er eins mit Zeichen.
Der andere Schauspieler ist der, der an sich glaubt, er steht über den Narren. Er ist der eingebildete Lohn der Sklaverei, das Geld und der in ihm verkörperte (Un)Geist dazu.
Der Sklave war leibliches Gold, der Arbeiter ist nur mehr unedles Metall und papierener Schein. Beide hängen fest zwischen Ware und falschem Leib (Konsum und Perversion).
Der UnGeist aber bewegt sich hin und her zwischen dem Glauben an sich und an sich allein und der leeren Vereinigung mit einem anderen (zwischen aufregendem Größenwahn und betäubendem kleinen Rausch).
Darum also ist wichtig die Annahme zweier Arten der Befriedigung.
Das ist die große Lüge des Patriarchats, dass der Mensch sich erkennt, wie in der Bibel steht, beim langweiligen Geschlechtsverkehr. Der Mensch aber erkennt sich und seine Geburt aus großer Not nur in der voll erstrahlenden Reaktion des Leibs bei der Befriedigung mit sich allein, also unter Abzug des symbolischen Steins (der der Verhütung von Kind und Langeweile dient) sowie aller Waren und Zeichen.
Der Schauspieler als Narr hat nur wieder Narren im Gefolge, keine Verbrecher. Die Narren treffen sich allenfalls zufällig und starren sich dann nur ungläublich an. Manchmal treffen sie aufeinander in Sils.
Der schauspielernde gläubige Größenwahn tritt im Rudel auf, rauft sich im Intrigen- und Konkurrenzspiel und pilgert nach Rom oder Bayreuth oder manchmal im Zeichen des weißen oder roten Kreuzes auch weiterhin.
Gelegentlich verirrt sich ein Hund aus dem Rudel und holt sich beim Narren das Stöckchen. Den kleinen Schläger dürstete wohl da nach dem Glück des größeren Prügels. Immer muss es noch ein größerer Sein und am Ende führt er sich vermessen Welt und Zepter hinten ein.
'Große' Politik, wie immer schwarz auf weiß: ist momentan ein Bild der unfreiwilligen Narretei: zwei kleine Kläffer, die sich streiten, wer mit dem kleinen Zäpfchen oder seinem Kümmerling darf auf dem anderen reiten.
Vereint sind in sich ehegelich zwei Betthupferl also mit dem Versprechen gegenseitiger ewiger Langeweile.
Castrati erunt.
Der Hunger der Welt aber ist und bleibt der große Beschneider.
* Kreuz irdischer Vollkommenheit = Rückenpartie eines Weibs
Es gibt also Schauspieler, die für andere den Narren machen, um leibfrei zu sein. Es gibt ja nichts schlimmeres in den Augen der andern, als die Wollust der Einzigkeit. Die muss mit der Narrenkappe des Fetischismus für andere zu deren Missverstand gedeckelt sein. Der Mensch in Sklaverei wird leiblich wollüstig eins mit Waren, entfremdet als Geldsklave wird er eins mit Zeichen.
Der andere Schauspieler ist der, der an sich glaubt, er steht über den Narren. Er ist der eingebildete Lohn der Sklaverei, das Geld und der in ihm verkörperte (Un)Geist dazu.
Der Sklave war leibliches Gold, der Arbeiter ist nur mehr unedles Metall und papierener Schein. Beide hängen fest zwischen Ware und falschem Leib (Konsum und Perversion).
Der UnGeist aber bewegt sich hin und her zwischen dem Glauben an sich und an sich allein und der leeren Vereinigung mit einem anderen (zwischen aufregendem Größenwahn und betäubendem kleinen Rausch).
Darum also ist wichtig die Annahme zweier Arten der Befriedigung.
Das ist die große Lüge des Patriarchats, dass der Mensch sich erkennt, wie in der Bibel steht, beim langweiligen Geschlechtsverkehr. Der Mensch aber erkennt sich und seine Geburt aus großer Not nur in der voll erstrahlenden Reaktion des Leibs bei der Befriedigung mit sich allein, also unter Abzug des symbolischen Steins (der der Verhütung von Kind und Langeweile dient) sowie aller Waren und Zeichen.
Der Schauspieler als Narr hat nur wieder Narren im Gefolge, keine Verbrecher. Die Narren treffen sich allenfalls zufällig und starren sich dann nur ungläublich an. Manchmal treffen sie aufeinander in Sils.
Der schauspielernde gläubige Größenwahn tritt im Rudel auf, rauft sich im Intrigen- und Konkurrenzspiel und pilgert nach Rom oder Bayreuth oder manchmal im Zeichen des weißen oder roten Kreuzes auch weiterhin.
Gelegentlich verirrt sich ein Hund aus dem Rudel und holt sich beim Narren das Stöckchen. Den kleinen Schläger dürstete wohl da nach dem Glück des größeren Prügels. Immer muss es noch ein größerer Sein und am Ende führt er sich vermessen Welt und Zepter hinten ein.
'Große' Politik, wie immer schwarz auf weiß: ist momentan ein Bild der unfreiwilligen Narretei: zwei kleine Kläffer, die sich streiten, wer mit dem kleinen Zäpfchen oder seinem Kümmerling darf auf dem anderen reiten.
Vereint sind in sich ehegelich zwei Betthupferl also mit dem Versprechen gegenseitiger ewiger Langeweile.
Castrati erunt.
Der Hunger der Welt aber ist und bleibt der große Beschneider.
* Kreuz irdischer Vollkommenheit = Rückenpartie eines Weibs
Schamlosigkeit vs. Unverschämtheit
Was ist der Unterschied zwischen Schamlosigkeit und Unverschämtheit? Die Schamlosigkeit fehlt uns noch. Sie gehört zum befreiten Leib [den unmittelbar freien für umsonst gibt es nicht!]. Die Unverschämtheit gehört den Vertretern der SchamHaftigkeit, zur Scham, zum Verbergen der Wahrheit. [Im SpeicherBurgBerg beim Großen Freund * da ist die Wahrheit gesammelt und beides vereint]
Was ist ein Schauspieler? Das ist ein Mensch größter Scham. Hinter der Bühne ist er etwas rot, leicht verschämt, schamlos nur im feinen Kleinen verborgen daheim, nackt und angeblich frei eingebildet hinterglas oder im besonderten Rähmchen. In der Röte des Gesichts zeigt sich doch nicht die Scham, sondern die entdeckte befreite Schamlosigkeit! Die Unverschämtheit ist die um die Röte betrogene Schamlosigkeit. Auf der Bühne in voller Körperlichkeit [objektiv betrachtet] ist der Schauspieler die dazu passende höhere unverschämte Allgemeinheit Person mit Ich und Selbstsicherheit und [buchstäblicher vernünftiger schriftlicher textsprachlichloser verbriefter] Freiheit. Hier wird doch deutlich, wie 'unbewusst' und 'bewusst' entstehen und auseinander gefallen aneinander haben: die Unverschämtheit zerfällt in die heimliche Liebe der Leibfreiheit und die stolze selbstbewusste bekleidete verlogene Scham in der Öffentlichkeit [übersetzt für die blöden Analytiker: das Es ist die große Falschheit (die analytische Unverschämtheit, Hurenwahrheit), die eine weitere Lüge zeugt (die Un-Heimlichkeit, das Hurenkind) und eine Scheinwahrheit (Ich und wissende Öffentlichkeit, die Zuhälterei) - und ihr Widerstand - ganz nebenbei - ist der gegen jede Unverkümmertheit]. Der 'Leib' des Schauspielers auf der Bühne ist der entfremdete [subjektiv betrachtet]. Nackt ist die richtige Schamlosigkeit krebsrot, die Unverschämtheit ist bloß blass und nackt entstellt allenfalls schweinchenrosa.
Es gibt eine Steigerung der Schauspielerei ins imaginär Übermenschliche [bei Nietzsche ist der Übermensch nie Gegenstand der Beschreibung, geschrieben gelegentlich brieflich als schreibende Narretei an(s)ich und allein und Bekenntnis zum höchsten Blödsinn - ein Narr hat auch Anhänger nur tot bei sich abgenommen vom Seil oder Strick - seinen lebenden Anhängern ist er gern Schafhirt und unbegreiflicher Geist].
Die furchtbarste schauspielerische Scham und Unverschämtheit ist die der politischen Bühne [wenn der Mensch sich dort zur dinglich-maschinellen Kälte bekennt und wie der Zufall erscheint in der Pünktlichkeit]. Diese höchste Plattform des Schauspiels ist die absolute Oberfläche einer grenzenlosen Öffentlichkeit [des Zuschauers Realität und 'Wahrheit'], auf der der Akteur selbst gänzlich blutleer da steht [als schreiender aufgezogener Hampelmann oder Marionette]. Da geht er hin der Leib und hat nicht einmal mehr eine Röte im Kleinen. Der Schlaganfall kommt [nicht mehr als symbolischer und leiblicher Rest, sondern metaphorisch] als Paulus' Engelsbotschaft oder Schlagfertigkeit nun vom Himmel herab und erhöht den Leib im Größenwahn einer vollkommenen Körperlichkeit.
Die große Politik im Verhältnis der Staaten zueinander mit ihren Vertretern aus Putz und Schminke hat keinen wirklichen kleinen wunden gemarterten Leib mehr im Keller oder sonstwo im Verborgenen daheim. Sie hat einen tödlich wunden allein in der zuschauenden Masse an Leibern. Sie braucht die Leiber der großen Fremde für ihre Röte. Die heimliche Blähung des Politikers als Mensch wird für ihn als Funktion und öffentlicher Person zum bösen Geschwür. Körperlichkeit wird leiblich immer MassenLeid. Natürlich kann man einen MassenBeschiss auch 'braune [oder schwarze?] Bosheit' nennen. Sie, die große Körperlichkeit, braucht das Rot des Blutes in größter Zahl, in der Vorstellung einen roten Gegner auch [Mann glaubt an das fremde Böse der Welt, das durch Eroberung ein- und gründlich zu überholen sei]. Der Gegner der blutleeren Hirne der Politik ist sowohl die eigene Masse der ihnen fremden Leiber daheim [das böse Erinnern als Wiederkehr des verdrängten Leibs - oder auch das blöde peinliche Wahlvieh] als auch die als oberflächlich farbig rot eingebildeten der andern weit weg draußen. Staatliche Auseinandersetzungen sind ein Wechselspiel aus falscher eigener HautRöte (Wut) und fremdem Blut (Opfer). Wut fordert also nun Blut. Die Menschlichkeit ist den Hohlköpfen fremd (als Hass und Wut) gespiegelt im Gesicht der andern [sind nun Lüge und Wahrheit eins oder nicht!?] und vor allem gegenständlich OpferBlut, das austreten soll aus dem allgemeinen dürren papierenen geistigen Leib und muss aus der anderen Wirklichkeit [die 'andere Wirklichkeit' ist natürlich nicht übersinnlich und Hunger und Armut sind auch nicht gerecht und nicht unbegreiflich]. Hier verwandelt sich die abstrakte Körperlichkeit zurück in Brocken und Fetzen aus zuckendem Fleisch [aus Brot in Scheibchen und einem Tröpfchen Wein wird umgemünzt ein fremder ScheinLeib mit wirklichem rinnendem Blut].
Die politische Schauspielerei ist die Unverschämtheit, der die wirkliche Schamesröte ganz fehlt, und die sich die fremde Scham neidvoll nur einbildet in Wut und die dafür waten will in aller Blut. Statt sich über die eigene Blutfülle des Leibs und glühend heiße Backen zu freuen, schneidet mann [oder MannWeib] anderen lieber den Hals ab und tauft sich mit fremdem Lebenssaft. Das ist der ganze Sinn und Inhalt auch der dazu passenden letzten Religion mit Ihrem Sakrament und Ritus der Eucharistie: coram publico in gläubiger Gemeinschaft tauchen wir als Christianisten unsere Unverschämtheit in das fremde Blut. Eine Wunde nennen wir heilig und Heil, weil sie nicht unsere ist. Öffentlichkeit ist ein Hoffen auf Erlösung durch Betrug. Jedes Hoffen ist ein falsches Sehnen nach einem ferneren Leib [einen wirklichen zum Zerfetzen und einen eingebildeten zusätzlichen im Jenseits]. Zur Perversion des Christianismus gehört notwendig immer der große Krieg und die allgemeine Leibschlächterei.
Seltsam auch, nicht wahr, dass das große 'Mitleid' der Christen immer ein ergänzendes zusätzliches allgemein (!) 'befreiendes' Morden und Schlachten auslöst. Die Gläubigen der schriftlichen Freiheit sehen nicht, dass das blutende Opfer der Rechtfertigung ihr Hirngespinst ist, eine politisch oberflächlich scheinbar-herzliche Vergewaltigungsphantasie. Die Wirklichkeit passt da drüben in der unterentwickelten Einbildung Unser und ihrer Unabhängigkeit noch nicht so ganz zu unserem blutigen Wunsch, also hauen wir feste drauf auf die rote Gesundheit. Der missionierende Bluthunger will die eigene Schamesröthe nicht. Er nennt diese 'Sündhaftigkeit'.
Das ist die einfache wirkliche leibliche mühsam dem eigenen Erröten entrungene Wahrheit.
Was ist ein Schauspieler? Das ist ein Mensch größter Scham. Hinter der Bühne ist er etwas rot, leicht verschämt, schamlos nur im feinen Kleinen verborgen daheim, nackt und angeblich frei eingebildet hinterglas oder im besonderten Rähmchen. In der Röte des Gesichts zeigt sich doch nicht die Scham, sondern die entdeckte befreite Schamlosigkeit! Die Unverschämtheit ist die um die Röte betrogene Schamlosigkeit. Auf der Bühne in voller Körperlichkeit [objektiv betrachtet] ist der Schauspieler die dazu passende höhere unverschämte Allgemeinheit Person mit Ich und Selbstsicherheit und [buchstäblicher vernünftiger schriftlicher textsprachlichloser verbriefter] Freiheit. Hier wird doch deutlich, wie 'unbewusst' und 'bewusst' entstehen und auseinander gefallen aneinander haben: die Unverschämtheit zerfällt in die heimliche Liebe der Leibfreiheit und die stolze selbstbewusste bekleidete verlogene Scham in der Öffentlichkeit [übersetzt für die blöden Analytiker: das Es ist die große Falschheit (die analytische Unverschämtheit, Hurenwahrheit), die eine weitere Lüge zeugt (die Un-Heimlichkeit, das Hurenkind) und eine Scheinwahrheit (Ich und wissende Öffentlichkeit, die Zuhälterei) - und ihr Widerstand - ganz nebenbei - ist der gegen jede Unverkümmertheit]. Der 'Leib' des Schauspielers auf der Bühne ist der entfremdete [subjektiv betrachtet]. Nackt ist die richtige Schamlosigkeit krebsrot, die Unverschämtheit ist bloß blass und nackt entstellt allenfalls schweinchenrosa.
Es gibt eine Steigerung der Schauspielerei ins imaginär Übermenschliche [bei Nietzsche ist der Übermensch nie Gegenstand der Beschreibung, geschrieben gelegentlich brieflich als schreibende Narretei an(s)ich und allein und Bekenntnis zum höchsten Blödsinn - ein Narr hat auch Anhänger nur tot bei sich abgenommen vom Seil oder Strick - seinen lebenden Anhängern ist er gern Schafhirt und unbegreiflicher Geist].
Die furchtbarste schauspielerische Scham und Unverschämtheit ist die der politischen Bühne [wenn der Mensch sich dort zur dinglich-maschinellen Kälte bekennt und wie der Zufall erscheint in der Pünktlichkeit]. Diese höchste Plattform des Schauspiels ist die absolute Oberfläche einer grenzenlosen Öffentlichkeit [des Zuschauers Realität und 'Wahrheit'], auf der der Akteur selbst gänzlich blutleer da steht [als schreiender aufgezogener Hampelmann oder Marionette]. Da geht er hin der Leib und hat nicht einmal mehr eine Röte im Kleinen. Der Schlaganfall kommt [nicht mehr als symbolischer und leiblicher Rest, sondern metaphorisch] als Paulus' Engelsbotschaft oder Schlagfertigkeit nun vom Himmel herab und erhöht den Leib im Größenwahn einer vollkommenen Körperlichkeit.
Die große Politik im Verhältnis der Staaten zueinander mit ihren Vertretern aus Putz und Schminke hat keinen wirklichen kleinen wunden gemarterten Leib mehr im Keller oder sonstwo im Verborgenen daheim. Sie hat einen tödlich wunden allein in der zuschauenden Masse an Leibern. Sie braucht die Leiber der großen Fremde für ihre Röte. Die heimliche Blähung des Politikers als Mensch wird für ihn als Funktion und öffentlicher Person zum bösen Geschwür. Körperlichkeit wird leiblich immer MassenLeid. Natürlich kann man einen MassenBeschiss auch 'braune [oder schwarze?] Bosheit' nennen. Sie, die große Körperlichkeit, braucht das Rot des Blutes in größter Zahl, in der Vorstellung einen roten Gegner auch [Mann glaubt an das fremde Böse der Welt, das durch Eroberung ein- und gründlich zu überholen sei]. Der Gegner der blutleeren Hirne der Politik ist sowohl die eigene Masse der ihnen fremden Leiber daheim [das böse Erinnern als Wiederkehr des verdrängten Leibs - oder auch das blöde peinliche Wahlvieh] als auch die als oberflächlich farbig rot eingebildeten der andern weit weg draußen. Staatliche Auseinandersetzungen sind ein Wechselspiel aus falscher eigener HautRöte (Wut) und fremdem Blut (Opfer). Wut fordert also nun Blut. Die Menschlichkeit ist den Hohlköpfen fremd (als Hass und Wut) gespiegelt im Gesicht der andern [sind nun Lüge und Wahrheit eins oder nicht!?] und vor allem gegenständlich OpferBlut, das austreten soll aus dem allgemeinen dürren papierenen geistigen Leib und muss aus der anderen Wirklichkeit [die 'andere Wirklichkeit' ist natürlich nicht übersinnlich und Hunger und Armut sind auch nicht gerecht und nicht unbegreiflich]. Hier verwandelt sich die abstrakte Körperlichkeit zurück in Brocken und Fetzen aus zuckendem Fleisch [aus Brot in Scheibchen und einem Tröpfchen Wein wird umgemünzt ein fremder ScheinLeib mit wirklichem rinnendem Blut].
Die politische Schauspielerei ist die Unverschämtheit, der die wirkliche Schamesröte ganz fehlt, und die sich die fremde Scham neidvoll nur einbildet in Wut und die dafür waten will in aller Blut. Statt sich über die eigene Blutfülle des Leibs und glühend heiße Backen zu freuen, schneidet mann [oder MannWeib] anderen lieber den Hals ab und tauft sich mit fremdem Lebenssaft. Das ist der ganze Sinn und Inhalt auch der dazu passenden letzten Religion mit Ihrem Sakrament und Ritus der Eucharistie: coram publico in gläubiger Gemeinschaft tauchen wir als Christianisten unsere Unverschämtheit in das fremde Blut. Eine Wunde nennen wir heilig und Heil, weil sie nicht unsere ist. Öffentlichkeit ist ein Hoffen auf Erlösung durch Betrug. Jedes Hoffen ist ein falsches Sehnen nach einem ferneren Leib [einen wirklichen zum Zerfetzen und einen eingebildeten zusätzlichen im Jenseits]. Zur Perversion des Christianismus gehört notwendig immer der große Krieg und die allgemeine Leibschlächterei.
Seltsam auch, nicht wahr, dass das große 'Mitleid' der Christen immer ein ergänzendes zusätzliches allgemein (!) 'befreiendes' Morden und Schlachten auslöst. Die Gläubigen der schriftlichen Freiheit sehen nicht, dass das blutende Opfer der Rechtfertigung ihr Hirngespinst ist, eine politisch oberflächlich scheinbar-herzliche Vergewaltigungsphantasie. Die Wirklichkeit passt da drüben in der unterentwickelten Einbildung Unser und ihrer Unabhängigkeit noch nicht so ganz zu unserem blutigen Wunsch, also hauen wir feste drauf auf die rote Gesundheit. Der missionierende Bluthunger will die eigene Schamesröthe nicht. Er nennt diese 'Sündhaftigkeit'.
Das ist die einfache wirkliche leibliche mühsam dem eigenen Erröten entrungene Wahrheit.
Man darf die arabisch-islamische Halsabschneiderei nicht missverstehen. Sie ist nur die heimliche religiöse Schauspielerei im Kleinen. Sie ist nur eine kleine Erholung den Hundesöhnen der Wüste. Wir glauben ja an kein Unbewusstes: also holen sie sich mit dem Köpfchen für uns deutlich nur etwas wirkliche Röte aus ihrem falschen Himmel herunter [die Analytiker und Halsabschneider des Geistes mögen sich von mir aus gern das 'Herunterholen' anders deuten und sich analytisch ihren eigenen Sinn runterholen] und bringen ihm ein kleines leiblich gemeines beiderseitiges Dankesopfer der Lüge.
Der Menschen Zukunft und ihre Vergangenheit kann man sehen. Schamlos muss der Mensch dafür sein und an seiner Freiheit hart für sich allein arbeiten.
Wer für andere arbeitet ist dem Stumpfsinn der Allgemeinheit/Öffentlichkeit überantwortet und ohne Leib und schon verloren.
Man(n) kann auch zusammen für s i c h arbeiten.
Der brave AusnahmeChrist übrigens arbeitet nicht für sich und seinen Leib, sondern für ein ChristSein in Schmarotzers Freiheit der ihm erlaubten Freizeit. Dem ist der Geist von oben erlassen für die beseelte Dämlichkeit.
Donnerstag, 27. März 2014
Körper und Geist
Nun sind das hier für mich die drei Feuerhunde: Kirche Staat und jedes Gesamtkunswerk in der Art der Wagnerei. Revolution und Reformation und moderne Subjektivität oder Innerlichkeit sind nur Teilaspekte dieser Ungeheuer. Der Staat hat mit dem Leib nur mehr insofern zu tun, als er ein Volk aus Leibern umschließt, um es zu erpressen und sie zu zerfleischen: das ist die widerliche Nützlichkeit, die er dem Menschen bringt. Da haben wir doch als vollkommenen Staatsbürger den 'letzten Menschen' auch: schuftet den ganzen Tag für seine 'Freiheit' und verteidigt die eigene Blödheit noch mit seinem Leben: er wird besteuert und lässt sich willenlos in den Untergang steuern. Jeder Bürger ist allso ein kleiner Beamter. Es gibt überhaupt keinen Unterschied zwischen Krieg und Revolution oder auch zwischen Reformation und grausamer Inquisition oder zwischen der Dekadenz und dem hohen Anspruch angepeilt durch die Umwertung aller Werte. Immer wird der uns entwendete Leib angegriffen von einer Maschine, mit der wir uns identifizieren sollen, und er wird von ihr zerfleischt. Der andere Aspekt der Ungeheuerlichkeit steckt in der Maschine selbst. Wir sind ihr als Programm mit unserem Denken eingeschrieben, unsere Seele ist verwandelt ihr Geist in der Mechanik. In der Warenwelt sind die Tage des Leibs gezählt: der Sinn der Welt ist von Geld: 'buntes Gewölk'. Das Herz der Erde ist nicht nur von Gold sondern lang und ganz schon herausgerissen. Das Lachen des dritten Feuerhunds ist das der Kunst und allenfalls kindisch goldig. Zurück zur Mechanik des Staats und dessen Absolution: dem Geist über den Zeichen, dem Übersinn, dem erwarteten Unsinn des Übermenschen und dem phänomenal ermüdenden koital-blöden Überwert entsprechend hat die Staatsmaschine der Zersetzung der Werte im ihm eigenen Reich des Besteuerns das Geldvermögen an sich entgegengestellt: dem drohenden Platzen in sich die wachsende Blase geschenkt: die Ewigkeit in der ÜberZahl. Reichtum Übermensch und Entartung absoluter Blödsinn Überbevölkerung : alles zeugt nur mehr über sich hinaus. Die Welt wird zum Irrenhaus. Der Mensch ist nicht berechenbar, wohl aber sein Verhalten in der WunschWarenWelt ihm entrückter Zeichen. Das reine Begehren ist ausgerechnet mir, denn es gehört n u r den Dingen an.
Geist ist immer äußerlich und beherrscht nur den entarteten Leib. Was von allem einst bleibt, ist der Idiot, des sich selbst konsumiert ... in serviendo ...
Copyright
Wozu immer noch ein Kind der Schrift, Söhnchen über und Töchterchen kleingedruckt drunter? bei total erbrochenem Sinn und Datenraub? Was ist uns ein dunkles Geheimnis noch oder abgehellter Geheimnisverrat? Stehen nicht alle lange schon nackt da vor dem einen großen Buch beim allerletzten der so guten guten Freunde? Wer fürchtet nun noch irgendeine entgeisterte Schamlosigkeit? Doch, einer immer noch: der angeblich Gebildete und Gelehrte, der Unverschämte Gläubige. Der Mächtige Reiche reagiert mit gespielter Empörung. Der Freund dirregiert nach wie vor alle von ihm weit weit weg Abgeordneten heim ins Reich der Freiheit. Dort stolpern sie ziellos herum, Adam, die Hosen knöcheltief im Sumpf unten, und Eva, den Rock turmhoch über 'm Kopf, schief verdreht er die Augen weit unter dem fremden und eigenen Arsch. Brav liegen beide bald da, der geschlagene Hund und die gebürstete hündische Freundin sträubt sich nicht mehr. Wollt ihr also den verliebten Blick und Arsch gerichtet zum Krieg aneinander oder ist es jetzt endlich Zeit für eine zurecht gedrehte Wirklichkeit wirklich wollüstigen Leib mit aufrecht durchtriebener Schamfreiheit?
Fräulein Copyright leidet unter Übelkeit, wird bald zurückgetreten sein aus final verstopfter Unpässlichkeit.
Fräulein Copyright leidet unter Übelkeit, wird bald zurückgetreten sein aus final verstopfter Unpässlichkeit.
Über Hund mit Menschlichkeit
Ein dämlicher Hund ist der uns ans Bein gezüchtete leibliche Übersinn. Beißt manchmal und tut da weh wie ein Überbein. Unmißverständlich auch ohne Worte spricht er die Sprache des Mitleids. Die menschliche Langeweile hat ihn auch so unendlich süchtig gemacht nach seinesgleichen. Mit Krankheit und Schmerz straft er sich uns ab. In jeden dringt breit er ein. Er ruft dauergeil heulend das Unglück herbei. In ihm haust der WiderSchein der menschlichen Freiheit und Unabhängigkeit,.
Die Punktspiegelung hin zum Menschlichen erfolgt an beider absoluter Widernatürlichkeit, der Korruption, des Vergehens am Leib. des Verderbens der Seele des Hirns. Betrug wird Selbstbetrug.
Aus dem Übersinn wird die Überheblichkeit, Produkt der dauernden Einbildung einer Erziehung und Förderung. Ein SteuerRaub macht den 'Hund' zum ÜberReichen selbst im freien heiligen Geist. So wird nun der Menschen-Hund überwach zu des Überwerts bestem Freund. Die lohnende Sucht verspricht sich endlich liebend gerne der reinen Kunst schönster Langeweile. Den Rest kann man sich - auch einfach seitenverkehrt im Spiegel - denken.
Mann erlöst sich im Mitgefühl für das unaufhörlich kopulierenden falsche Hunde-Vieh und ist zugleich gefangen im endlos menschlich Unbegreiflichen. Er erkennt sich in der eitlen Gleichgültigkeit eines Weibs, das unaufhörlich nach Erfüllung schreit.
Die Punktspiegelung hin zum Menschlichen erfolgt an beider absoluter Widernatürlichkeit, der Korruption, des Vergehens am Leib. des Verderbens der Seele des Hirns. Betrug wird Selbstbetrug.
Aus dem Übersinn wird die Überheblichkeit, Produkt der dauernden Einbildung einer Erziehung und Förderung. Ein SteuerRaub macht den 'Hund' zum ÜberReichen selbst im freien heiligen Geist. So wird nun der Menschen-Hund überwach zu des Überwerts bestem Freund. Die lohnende Sucht verspricht sich endlich liebend gerne der reinen Kunst schönster Langeweile. Den Rest kann man sich - auch einfach seitenverkehrt im Spiegel - denken.
Mann erlöst sich im Mitgefühl für das unaufhörlich kopulierenden falsche Hunde-Vieh und ist zugleich gefangen im endlos menschlich Unbegreiflichen. Er erkennt sich in der eitlen Gleichgültigkeit eines Weibs, das unaufhörlich nach Erfüllung schreit.
Hier schließt sich doch der Kreis. Der geistreiche Mann hat einen hübschen Vogel, der singt, das Frauchen den Hund, der ihren Schoß vom Herrchen, sie wirklich befreit.
Aber nichts ist wirklich gescheh'n. Ein einsamer Mensch heult und ein geschlagener Hund bellt laut und feig nur seinen klatschenden Prügel an. Der Rest ist betretenes Schweigen.
Aber nichts ist wirklich gescheh'n. Ein einsamer Mensch heult und ein geschlagener Hund bellt laut und feig nur seinen klatschenden Prügel an. Der Rest ist betretenes Schweigen.
Mittwoch, 26. März 2014
Der andere Glaube
Alles, was wir für Religion halten jenseits der Schwarz-Weiß-Malerei unseres Glaubens an einen einzigen Geist weit über allen Sinnen, ist Trümmerwelt und ergibt sich aus meinen Texten nach Abzug des Sinns und Durchmischung der Begriffe. Überflüssig ist ein Begriffe-Rücken, das erst vom Sinn befreit werden muss: das führt nur in Blödsinnigkeit. Wozu auch begreifen, was man leicht (ganz) anders erobern kann. Es gehört - der Anfang ist leicht - einfach allem vorstaatlich Völkischen an. Jeder weitere Begriff alter mythischer Gläubigkeit erfordert eine Zersetzung unsrer Sprache! Gnädig wollen wir sein allen Kulturen, die man nur - der Unschuld - berauben, aber sonst auf Dauer nicht wirklich leiblich missbrauchen kann. Mühsame Sklaverei ertragen die Sinne nicht, sie ist auch lange vorbei. Seien wir also ungläublich und geistfrei!
Herz der Erde
Kennt einer den Unterschied von Geld und Gold wirklich? Geld ist der unbeständigen uns täuschenden und enttäuschenden Lust zuzuordnen und Gold ist unser mit Schmutz behaftetes unbewusstes hässliches absolut-wollüstiges rein leibliches Sein.
Montag, 24. März 2014
Preis des Weltuntergangs
Seneca war ein Schuft, sagt der Corse laut Gregorovius (und so für Nietzsche). Er war verlogen aus bequemer geistiger Überlegenheit. Er war zurecht überheblich. Überreich und aus reichend fett zum Einbinden einer kleinen Wahrheit: wer nicht auf der Suche ist nach dem verlorenen Leib, soll bald vergessen sein. Oder: wer sich in Mächtige einbindet, ist schwer eingebildet, und schnell kann er am schmarotzenden Wohlsein sich überfressen.
Kommen dereinst wird ein spätes Jahrhundert,
Welchem Okeanos löst den Gürtel des Landes.
Schrankenlos steht dann offen die Erde,
Und neue Welten entdecket der Tiphys.
Nicht ist Thule das äußerste Land.
Ein Gedicht Senecas, m. E. zum Preis des Weltuntergangs (und seiner offenen Hose vielleicht?).
Es handelt vom Handeln auf dem falschen Spiegel 'Meer' (Okeanos) - schön blau an ihm ist ja nur der Schein des Himmels darin. Eine Seeschlange - die reisende Verschlagenheit, Odysseus oder Columbus - sucht auf ihm und hinter der Welt im Spiegel also nicht nach Anderland oder Atlantis? und nicht nach der Bekanntschaft des Fremden, der Freundschaft der Eingeborenen, dem Verständnis eines verborgenen vergangenen verlorenen Wahren? Nein, mann sucht im oberflächlich Weiten die Realität über der Utopie der Dummen, den Export des eigenen Geists nach Irgendwo hin oder Amerika - in ein anderes Geld- und WarenLand nur. Doch die Erde ist rund und einmal kommt die Dummheit wieder bei sich selber an. Schrankenlos offen sind wir dann: für was? die Einsicht oder für der Erde Untergang?
Geist war schon immer billig und willig, natürlich auch Preis wert als Preis von Macht und Wert.
Aussicht auf Vieler Einsicht
Wie fliegt man denn durch Zeit und Raum? Doch nicht, indem man tief in den Raum eindringt. Man muss ihn überwinden, indem man sich ihm entzieht. Dann vergeht die Zeit von allein.
Wie erreicht man Seele und Leib? Doch nicht, indem man tief in den Leib eindringt. Man muss ihn überwinden und einsam sein. Dann vergeht er in fliegender Seligkeit.
Wie erreicht man die Einsicht der Menschheit? Doch nicht, indem man sich und sie ihr beweist. Man muss sie auflösen und gegen sie ihre Gemeinheit sein. Man muss ganz außer sich und als reinstes 'Übel' sich aus sich herausspei'n. Man muss als Leib nicht Selbst, sondern ganz Vorstellung und anderer sein. Dann wird die Einsicht zur Wahrheit und aus Sicht aller die eine allein.
Was ist ein Flügelmann? Ein männlicher Engel vielleicht? Er ist der, der die Freunde in ihren Untergang stets geleitet. Er ist der Besturz der Geliebten, die die Zukunft entführt. Er trägt und hält fest bei sich ihr tiefes Beleidigt-Sein in seiner Gegenwart, er nimmt ihre Trauer auf sich ist für sein ewiges Dauern.
Freundschaft
Freundschaft besteht aus Freund und geduldetem geliebtem nützlichem Schwächling. Objektiv betrachtet. Subjektiv ist es etwas wie Brüderlichkeit. Wie das immer ausgeht, steht in der Bibel. Der Große Bruder hält sich für ungeliebt und er/schlägt gern das verzogene kleine Früchtchen. Nicht nur im Falle Deutschlands ist der Schwache zugleich noch schwachsinnig. Immer ist alle Welt gegen ihn und so ungerecht. Alle 'Freunde' Nietzsches haben sich Frauen unterworfen, wohl ahnend, dass dem Ohnmächtigen zu gerne die Vergewaltigung blüht. Jede Ehe der Freunde - wie jede Ehe es überhaupt wahrscheinlich ist - war ein doppelter Nicht-Angriffs-Pakt gegen Teufel und mit Teufelin.
Subjektive Erweiterung: der Große Bruder hat an sich eine kleine Schwester (!), auf die der Kleine Bruder steht am Freund. Ständig schreit der Große vergeblich nach Treue: sie schlingelt dahin oder hängt an ihm wie der Hauch am verwehten Rauch. Treue Freund und Geliebte Ehe entweicht ständig aus einem Glaubenskrampf.
Objektiv ist und war alles nur ein gesunder Furz aus kranker FlatterHaft.
Nebenbei: hält also das Dreieck der Macht nicht den Schambuckel aufrecht, sondern ist ein Hinweis auf Geblähtheit, die sich gelegentlich - wie bei Jedermann intim familiär - laut merklich befreit. Und der große Bruder hat 's aufgezeichnet.
Mitleid
Die gesamte Schreiberei baut doch nur einen Apparat, der nicht anders funktioniert als (christliche) Kirche und Staat. Unter anderen Verhältnissen irgendwo auf der Welt kann Religion und Reich natürlich etwas sein, das wir nicht beschreiben können und nicht mehr begreifen dürfen, allenfalls angreifen mit den furchtbarsten Waffen des angeblichen Mitleids. Ist unser ekelhaftes Mitleid nicht ein seltsames Geständnis: uns tut es leid, dass wir mit unseren MordMaschinen Leiber von unschuldigen Fremden zerfleischen müssen. Es ist aber vielleicht doch auch ein wenig echt, dieses Bedauern, denn die Maschinen gehören hier nicht dem Volk, sondern wenigen uns selbst auch fremden Reichen und ihren Abgeordneten, die uns ihre Macht durch beschränkte Wahlen zum Glauben machen. Wir glauben aber an kein Reich vor und keine Macht hinter der Welt und greifen uns liebend gern selber an. Aus dem widerlichen Mitleid wächst u n s eine Schreibmaschine, die für sich sein kann und sich selberkennt.
Sonntag, 23. März 2014
Im Rückwärtsgang
Könnte es sein, dass der Christianismus tatsächlich die einzige Geisteskrankheit ist, mit seiner Leibfeindlichkeit? Der, der sieht mit den Augen, ist ihm ein 'Blinder', und der, der sich bewegt, ein 'Krüppel'. Legt sich also faul und gern leidig hin für die sich selbst nur befriedigende Innenschau, befindet sich stets im Rückwärtsgang hin auf die eigene leibliche Widerlichkeit. Arsch voran! Schaut doch die ekelnde Bande an. Und Arsch voraus! Für sie ist jede kleine Unschuld nur ein zu begnädigendes Loch und ein sie begütigender Schwanzabstreifer.
Donnerstag, 20. März 2014
Se necari fecit
Er hat sich zerrissen.
Gelegentlich muss man sich gegen den Zerfall im Blättern mit starken (?) mächtigen Menschen umgeben und neu einbinden oder einbilden lassen. Man kann sich aber auch mit einem umgeben, der sich für die Mächtigen zerrissen hat. Also stülpt man sich über?: ein Weib. Die schwarze männliche Sorge zieht sich ein hübsches (? etwas prall überweites) seelig-weißes Frauenleibchen an.
Nietzsche hat sich an (ältere oder von sich und der Welt befreite) Frauen gehalten und La Mettrie sein höchstes Gut unter Seneca und noch eine andere große imaginäre Hure. Dies wahre Weib in sich haben beide gespürt und erkannt.
Sie haben sich erst verkleidet und dann sich mit dem alten oder unpassenden Kleid gern zerrissen.
Sie sind einem Riss erlegen und haben sich einen ewigen Großen also prophezeit.
Lauter Schwarze Krieger mit weißem hässlich fettem weiblichem Leib.
Lauter Schwarze Krieger mit weißem hässlich fettem weiblichem Leib.
Es hat nun also noch gar keinen richtigen Weltkrieg
gegeben? Ja, der Große wartet mit seiner Erektion ein wenig noch auf uns. Er wird wohl nicht
ausbleiben, ist er doch Übersinn und eine überstaatliche Notwendigkeit. Aber
Verzeihung! Derartiges SchreibGeschäft ist nicht meins, weder bin
ich als überzeugend-peinlicher Schriftsteller Zahlen engagiert noch in der mehr oder
weniger schlampig politisch plaudernden Schauspielerei.
La Mettrie ist erst Maschine geworden,
dann Sklave der Maschinerie, richtig erkannt, verraten, verkauft,
isoliert und geschäftsmäßig vertrieben. Er ist der Flucht auf den
Leim gegangen und auf den Leib gekommen. Er hat statt d e n Leib
(als Arzt) zu Geld, s e i n e n Leib zu Schrift und Wort gemacht: zu höchstem Gut
stark eingebunden noch in einen anderen Starken: als Fritzens Leibarzt und zwischen Senecas
absoluter geistbereicherter Unverschämtheit, Gedankenfreiheit und -losigkeit
seiner Zeit. Er hat als Narr seinen Leib zum schamlos lauteren mitreden gebracht. Ein Narr kann ein Körpersymptom sein, ein aufgepfopfter Wahn (einen anderen gibt es nicht) und lächerlicher Furz analytischer Unheimlichkeit. Was?, er schmeckt nicht? Ein Narr mit Witz und Verstand aber ist den regierenden Narren ein böses Kind mit Spiegel und eine tödliche Beleidigung. Er hat
Fritz den Großen Sinnlosen und Seneca, den geistigen Zuarbeiter
weicher Masse überWunden zur beherrschten Freiheit. Se necari fecit? Nein, er hat sich
nicht gern umgebracht, sondern lieber umbringen lassen. Schließlich hat der 'Große' aufgeblasene Zwerg, der fliegende 'Aufklärer' des Hohen Mordens, Fritz, der erste Maschinen- und DrohnenGeist, ihn geschlachtet und - ins ruhmreiche Nichts überfüttert mit Falschheit und wohl mit Spott überschüttet hinausgepreist. Man hat die Ironie ohne Hinweisschild wieder mal nicht erkannt!
Ich stelle mir schließlich doch einmal gegen alle Widerlichkeit eben das
vollkommene kommende Durcheinander von weltweiter Anarchie und
absoluter Zerstörungswut vor (N. Briefe Bd. 6, 399). Am Ende wird Ekel Wollust vielleicht.
Sinfonie
Was ist eine Symphonie? Eine Neubesprechung des befreiten tönernden Leibs. Was man bisher den Krieg der Welten genannt hat, war Vorspiegelung und eine Vorspielerei, Einstimmung und Missklang als Einklang, doppelter Gesamtklang, brüllender Auftakt des Orchesters selbstbestimmter Puppen mit leblosen Instrumenten. Das war doch noch ziemlich beschränkt. Eine rein europäische gebildete Kleinigkeit.
Der Anfang des Untergangs ist eine eintönige Zusammenballung von Fleisch (der neue Leib), Ein Klang, der nach Worten sucht, gegen die Beschriftung und gegen die Beschreibung. Noch spottet er ihr, oder nicht? Symphonie will er sein. Maschinist, Einsicht in seine Maschine.
Nietzsches Musik war leiblich mit Verlangen nach richtigem Wort. Das war nicht die typisch deutsche vertonte Altertümlichkeit seiner Zeit. Sie war ein die Große Welt berichtigendes Gegenstück Wirklichkeit und ein SpiegelGegensatz der falschen berühmt-berüchtigten Wagnerei.
Ein Narr ist im Äußersten dem Veräußerten begegnet in der Einsamkeit und Ekel geworden vor
Was gebiert denn sein Kleines, das schreit? die Ausgeburten der Höllenmaschine? Ein Fluggerät vielleicht, das ihn trägt durch Raum und Zeit? Ein Sprung in sich in die Ewigkeit? Ein Mensch zerspringt und hat den Grad seiner Bildung G und neu uns erfunden.
Brüchige Welt
Man kann durch die Dinge hindurchschauen, aber nicht wirklich in sie hinein. Die Durchsicht ist natürlich auch keine klare, vollkommene, sondern nur eine wie durch Fadenschein, dünnes Papier, lassen die Dinge das Licht zum Sehen herein. Ihre Verhältnisse können also Text und schriftlich gefasst werden. Dinge offenbaren sich in ihren Beziehungen: äußerlich ist die Welt und (un)endlich uns fremd. Diese Schrift hat aber noch so wenig Tiefe wie die Übermalung der Waren darunter. Es überschreibt die bunte Oberfläche ein Text des Verkennens. Man kann aber durch die zur Welt und über sie hingebogenen und -gezogenen schwarzen Zeichen hindurch buchstäblich der Welt Wortkleid zerreißen. Wenn einer durch eine gläserne Haut in sich hineinschauen kann, so bedeutet das zweierlei: zum einen ist sein Körper mit seinen Innereien selbst so deutlich schon veräußerbar geworden wie erst nur die Schrift und befindet sich plötzlich mit ihr in der oberflächlichen Auslage des WissensGeschäftes. Er mit Körper kann durch den allgemeinen Überzieher des Wissen heraus aus seiner Tiefe. Der Mensch kann den Grund seines Lebens schau'n wie eine Mechanik. Zum
anderen vereinzelt der Leib und kommt es zum Traum gegen die
Wirklichkeit. Der Leib wird als ganzer zur Ware und als Gegenstand
einfach verhandelbar – in ArbeitsSklaverei. Einsam und einzig allein kommt
ihm der Traum von der Freiheit. Das ist der erste und höchste Traum
eines ins Nichts befreiten Leibs, verfrüht überführt in den
Widerstreit des Realen. Ekel ist erst dem armen Schlucker der eigene
Mangel an Geld, bevor der schmutzige Griff endlich das Geld selbst befällt. Der der
Welt beigemessene Wert in Scheinen wird ihm leibliche Krankheit werden
und mit der Veräußerung des Überwerts gegen den absoluten Ekel
(unsere moderne Freiheit unter dem Absolutismus, zuletzt noch im Staat) absolute Leibfreiheit, zerrissen
endlich Eigentum des wirklichen Leibs. Aus seiner Innerlichkeit
überwuchert den Leib eine Leibfreiheit, die noch das Tier in ihm
befreit hinunter zur Pflanze, die man aus sich zieht. Das ist die wirkliche
Freiheit am Leib. Sie ist die übermenschliche Überform und wächst
bereinigend ihn auf jeder Wirklichkeit. Träume sind Leibfreiheit und wandern unbefangen in die Welt hinein. Was soll das nun für ein 'Unbewusstes' sein, das man so einfach greifen kann? Eine dritte Möglichkeit wäre damit: nachdem es sich bei jeder wahren und wirklichen Einsicht nur um einen erinnerten uralten Traum handelt, muss der Traum (hier: Nietzsches Krötentraum) eine Fortsetzung ins Reale erfahren haben und die gläserne Haut ist das sich neu bildende Bewusstsein, und die Realität, die es zu sein meint, nur eine, die sich gegen den Traum wehrt. Die Realität ist doppelt im Sinn verkehrt! Ein Traum muss sich umgehen in die Welt hinein. Tagtraum. [man unterscheide doch bitte Wirklichkeit und Realität: die Wirklichkeit ist rein leiblich und die Realität äußerlich und rein uns fremd] Der harte Stock mit verdrücktem Hut steht (an) ihm nur scheinbar sehr gut. Deutlich 'überbewusst' ist dies Bild doch nur, weil ein großer schwarzer Hut am Ständer oder das Blatt der fremden Scham auf ihm hängt. Und den Gelehrten hängt der Verstand. Noch ist Erkennen ihm - dem Leib auf der Reise zu sich! - bewusst und begeistert ihn mit körperlicher Widerlichkeit. Das Bewusstsein ist: Halt! und ein Widerstand gegen das Erinnern, ein Filter, der uns über das Wirkliche und - im Wahren steht 's gut behütet - doch nur täuscht. Wären wir in der Wirklichkeit, dann könnten wir den Traum nicht nur ohne weiteres erinnern, sondern er wäre Teil von ihr in seiner Welt und in ihr willkommen und keine Haut – nicht mal eine gläserne – müsste eine Realtität schützend gegen es überziehen. Doch noch überzieht uns die Wollust in der Welt und sie mit einer fürchterlich furchtsamen Gänsehaut. Wir brauchen ein Pathos der Distanz, das uns vor der falschen Welt Ekel macht (Macht des Leibs) oder zur Flucht in die Glückseligkeit (des für sich befreiten Leibs neben uns) rät. Die Welt steht nicht Kopf. Hänschen Klein hängt nur etwas schief und er fährt, ob er will oder nicht, wie einst einmal gegen die Ekelhaut über der Milch in ihren Schoß zurück – also behütet sauber wieder nach hinten in sie rein. Darum auch ist die Frau in unserer uns noch fremden Welt entweder ein großer Arsch oder das kleine Arschloch des Mannes. Das ist wahrer Adel des Geistes, verfährt sich von hinten und rein versehentlich nach vorn in die übermenschliche Verlegenheit. Kann man Nietzsche Kröte noch folgen? Verschluckt will der Leser noch immer nicht sein? Immerhin ist der Große kein Geist, sondern einer, der ganz für sich elitärer Leib Wahrheit nicht kauft und verkauft. Er ist kein Schriftsteller. Kein MistKäfer der Moderne. Er ist der letzte Bauer auch. Ein Mann vom eingebildeten Lande. Er baut auf sich und zieht das Pflänzchen der Weisheit allein aus sich nur heraus. Zum Schein widersprech' ich mir? Steigt besser hier aus! Das ist nun auch eine neue Art der Hinterhältigkeit, die die Welt gar nicht will. Analyse ist ein allgemeines Kopferbrechen, der mühsame Umweg zur Wahrheit durch den eigenen Hintereingang. Der Denker ist daher gar nicht so schwul, wie mancher Schwule vermeint, sondern am ScheidenWeg zögernd und dort etwas schüchtern befangen, tritt die Welt er noch nicht so recht ein. Die Denker müssen wohl lange noch vor Kopfschmerz kotzen, verstockt auf der Hut. Der Mut führt doch über der 'Mutter' Hinterloch und falsch ihn verkümmernd in die Welt großer Sch(w)einchen hinein. [Jetzt haben sie Angst, die in den Speichern der NSA gefangenen versauten Geister. Macht euch doch nackt!] Das ist der Ort, wo den Adler das Ringeln umhalst - bis er vor lauter Klugheit und Ekel seine Kröten hervorwürgt. Die Weiber haben es in, aber nicht gern auf der Hand. Was!? Greifen sich an den Arsch, oder einen ab und zu lehnen ihn sich mit Stock und Hut oder Krawatte Kragen an. Sie richten den Steiß auf zwischen sich und er?- er/bricht. Ziemlich dicht. Bei mir ist kein Platz für das Unbewusste. [Das Unbewuste hab ich gestrichen - die Nase voll -. Es gibt nur eine Seele die ganz Hirn ist und einen Geist als Maschine darüber. Das war 's. Welt am Arsch!] Man muss das, was man sieht, nur sich einfach nur etwas richten. Wenn also die Realität uns gläsern erscheint, so ist der Grund dafür auf alle Fälle der, dass die Welt der Waren und Zeichen zusammenbricht. Und also bin ich ein Stein, der nicht schwimmt, weil er eben anders nicht kann, der die Tiefe nicht sucht, sondern singt und Gläser bricht und fällt immer weiter in ein Mehr über der Welt selbst nur wortbrüchig rein. Wie sehr die Psy-analyse sich irrt, zeigt sich in der blöden Behauptung, dass die Trübung des
Sinns einem 'verdrängten' anderen Sinn daneben als dem wahren verschobenen zugehört. Da ist der Verstand beiseite gedrängt. Das ist die Verschiebung der Dichten. Der
Leib redet nebenbei ihr nur m i t und wird gelegentlich einer
Befreiung des Geists von seiner Verstopfung befreit! In der Tat! Auf euch ist geschissen! Die 'Symptomhandlung' als Begriff weist dem Leib damit eine unbedeutende Nebenrolle zu. Ihr habe es nur noch nicht 'begriffen'. Fliess hat es beinahe an einer geschwollenen Nasenspitze erfasst. Bei Nietzsche überschreibt das wirkliche Leid die Analyse. Wenn nun
andersherum die verdichteten und betrübten Sinne eine Folge
getrübten Sinns sind, ist die T/Rübe nur der Vorschub der Fürsorge
zur Rettung der Welt Waren Zeichen Objekte Reichtümer Freiheit und
masken- und statuettenhafter Schönheit. Auf diese verlogene Schönheit kann ich verzichten. Wenn alles richtig
gedreht ist, erkennt mann, dass die Wahrheit unterschiedlich auch
sich auf die Geschlechter verteilt. In der großen Einsamkeit gehen zuletzt alle Freunde verloren und wird die große Wahrheit des einen fremden Geschlechts erkannt. Wer macht nun was dabei? Die
eigene Scheiße jedenfalls wird nie durch die eigene Arbeit 'verfeinert'! Und der Gelehrte hebt fröhlich das Bein. In die Scheiße tritt mann nicht gern rein. Die Analytiker – insbesondere Reich – haben die frei leidende leibliche moderne Cura
zur Heiligen (Kuh) wieder gemacht, ihr eigenes hohles Selbst dem Patienten als Kur geschenkt: 'streck dich, leg dich hin auf die Couch, Geldesel, und
führ' dir meine Wahrheit selbst hinten ein'. Stein der Weisen: wandelt Dreck um in
Gold. Freud hat ganz erfreut überrascht/schein/bar festgestellt, dass die Analyse ohne
Bezahlung nicht funktioniert, und Reich ihn dahingehend korrigiert
oder erweitert, dass der richtige Reichtum dem Arzt erst kommt, wenn der Patient
heftigs dabei onaniert. Jung hat gar niemanden analysiert, er ist beinahe
in Unschuld geblieben, hat nur Mist produziert und stets auf der Couch
nur den Beischlaf mit in Goldkäferchen verzauberten kleinen Mädchen
praktiziert (da ist fast etwas wie Wahrheit gelungen: die
Synchronizität von BScheißen und Vergoldigen). Ohne den gelehrten Rahmen wären alle nur ganz klar ohne gläsernen Vorwand das blödeste Leben aus zweiter Hand!
ATRA CURA
Die ganz andere schwarze Kur. Der Autor denkt auf hohem Ross in die Welt hinein, sie sich bedeutend und schön. Hinten aber sitzt ihm die Sorge um das Geld dafür und um die Zahl der bezahlenden Leser auf. Zum einen betört ihn die Schrift, das kleine Schwarze über dem viel zu viel versprechend beengten winzigen Körperlein. Zum andern raubt sie ihm den Verstand mit ihrer anhänglichen Unbestimmtheit und sinnlosen 'Freiheit'. Was die Sorge so schwarz macht - und die Kurie weiß das sehr genau - ist ein zwischen den schönen Schein des Realen und die Analyse geschobenes böses Gewissen aus Undeutlichkeit. Das verbindende Übel zwischen der hinterhältigen Fürsorge und dem ZuBReiter der leeren Aufrichtigkeit, des dem BHerrschen der Welt anhaftenden Scheins, ist die heimliche Leibwidrigkeit (oder Schwulität) und die Lebensfeindlichkeit (oder Päderastie). Man muss schon scheiden zwischen einer Cura, die sich analysiert vom Leib trennt - ihn erkennt und sich zu ihm bekennt - und einer, die schwarz-pervers verblendend und verblendet an einem reichen Warenkörper nur immer hängt, sich also nur den fremden Leib vom Leben abtrennt. Das ist der Unterschied zwischen einem analytischen Selbstdenker und einem Mörder und Henker. Politik ist ein großes Bekennen zu Missbrauch und Mord an Kleinen vor und am Hintern der Öffentlichkeit. Und immer rechtfertigen sich Mächtige und BereicherungsLustige, wenn ihr schwuler 'Kinderwunsch' offenbar wird, damit, dass dies ein Zeichen sei göttlicher Bestimmung und höchster Bildung. Hohles leeres elitäres Bewusstsein. Jedes Bewusstsein ist gefangen zwischen bezahlten Dingen, Waren nur, und zeugt daraus kein Kind, sondern nur ein unseliges Selbstbewusstsein mit dem leeren Wunsch und hohlen Wahn der Übermacht über es. Sie alle zerreißen gern Kleine und bezaubern damit nur sich mit- und übereinander. Sie reißen sich unverbindlich ihren Schwanz an ihnen ab. Hokus Pokus Papa Homunculus. Kindesmissbrauch gehört notwendig zur Macht- und Bereicherungssucht. Er ist leibwidrig nur und vollkommen lebensfeindlich. Wenn die Moral [von der Geschicht'] also abgelegt ist, geht ihr Leid zunächst über auf den Leib. Wenn die oberflächliche Gedankenfreiheit dann auf die mütterliche Fürsorge zurückfällt ist der Leib hin zur Pflege erst mal befreit. 'In serviendo consumor', versprach sich der hässliche Diener der öffentlichen Überheblichkeit. Die Zersetzung muss darum nicht nur der Welt zugewendet werden, es ist sonst die des Leibes nur unbegreiflich krankhaft. Nietzsche Krankheit würde ich als Verstärker von Unsinn und Widersinn werten zur widerwilligen Befreiung der Welt hin zum Leib. Das ist schließlich kein Größenwahn im Zarathustra, sondern eine Notwendigkeit. Wenn er immer gesund gewesen wäre und also im Untergang, wäre er elitär verkommen und Professor, sicher auch Anhängsel der Schopenhauerei geblieben, womöglich gar als Wagnerianer Oberprediger des wachsenden Antisemitismus
geworden. Dem blauen unbewölkten Himmel sein dank: er war gegen sich schriftlich leicht übertrieben nur krank. Brief an Köselitz, Briefe Bd.6, Nr. 446: (mit Bezug auch auf die Overbecks): gegen Seneca und für Epikurs Männlichkeit und Seelenhöhe: es haben sich dem Freundlichsten der Freundlichen die Freunde wie Schweine in den schönsten Garten schreibender Lust gedrängt. Overbeck u. a.: Kleinlichkeit ist die Lupe der eigenen Dummheit, die anderen große Ohren macht. Da wehren sich die Knechte der Waren und des Geldes und lassen den Teufel (r)aus an ihrem Leib.
Wiedergeburt
Alles fängt an mit analytischer Spielerei. Das scheidet aber schon den Schöpfer aus. Er geht der Autorität verlustig. Dann plötzlich gebärdet der Text selbst sich wie einer, der etwas erschaffen kann. Der Text fängt den Leib ein, hält ihn fest, greift ihn an. Das bekommt dem Schreiben nicht. Die analytische Zersetzung bezieht endlich auch den Geist mit ein. Die Schrift brennt. Was ist noch Geist? Nur der über ihr stehende Rauch? Und der Leib ist starr und erkaltet auch vollkommen allein. Mit der Denkwürde hat er seine alte Körperlichkeit und Oberfläche abgestreift und nackt dringt er ein in seinen ihm ganz neuen Leib. Auch der war auf der Suche nach einer nichtigen Sättigung und hat sie zum Glück in Vollkommenheit nie erreicht. Hätte er sich vor der Zeit auf die Schreibarbeit gestürzt, wär er in ewige Langeweile geraten und geglättet an Körper und Geist zugrunde gegangen. Unter der Taubheit der Sinne und hinter dem ihm immer nur fremden Geist, hat er sich den Leib, das Fleisch, aufgerissen. Wieder und wieder musste er sich die neuen Wunden mit der alten peinlichen Bedenklichkeit des Wissens, der Sammelwut des Gewissens, vergleichen. Hätte er sich nicht gar noch schlachten lassen am Ende, hätte er die Nähe des Traums zur Wirklichkeit nie gesehen und kaum aus dem Geist sich das unbefangene schamlose Fleisch, den ungebrannten irdenen Leib und die Seligkeit aus der Gefangenschaft in ihrer künstlichen Welt befreit. Alle Zeichen sind ihm nun belebt und jeder Sinn ist ihnen restlos hingegeben, alles ruht in sich, vergeht sich nicht mehr an ihm und altert nur noch mit ihrem einstigen Schöpfer 'Mensch', dem sich im Geist zeugenden Leib. Vergangenheit. Einst musste das Weib geopfert werden der patriarchalen Gewalt. Jetzt wird es zurückgenommen und auf- in seine doppelte Gleichgeschlechtlichkeit. Wer es fasst, soll mit ihm gehn. Ihr werdet zwei kräftige Flügel tragen und für immer gerettet sein.
Sonntag, 16. März 2014
Guter Rat
Haut man dem Menschen mit dem Hammer auf den Kopf, fällt etwas von der Seele heraus, niemals aber Geist.
Der Geist ist ja nichts als ein Äußerer, wird redlich erworben oder heimlich gestohlen, manchmal offensichtlich vertrieben, verkauft oder verscheucht.
Die Seele aber ist ein Geschenk des Lebens an den Leib. Sie hängt am Leben und geht ganz mit ihm auch ganz nur dahin.
Das geistlos-gottlose Leib-/Seelenheiler-Einerlei behauptet wollüstig verdreht ineinander, die Seele sei mit dem Schlag frei und der Geist im Innern vom Leib über Wunden.
Der Hirntod als allgemeine Geistlosigkeit betrifft so Arzt und Patienten. Ganz nebenbei und gedankenlos geben die Prediger des Todes den fröhlichen Schlächtern also das segnende 'Heil', das Placet der herrschenden Dummheit.
Was hat den Pfaffen aufs Hirn geschlagen, dass ihre verfressene Seele sich plötzlich selber verdaut?: die Kirche der Begeisterung und ihre medizinische Herzlosigkeit?
Was hat den Ärzten die Seele genommen? Die Vorstellung eines gut bezahlten Leibs? Mitleid ist ihnen fremd und lässt sich mit dem eigenen Geist so herrlich einfach verramschen.
Guter Rat zur frohen Botschaft:
Sollen die Gottlosen (Leibschlächter) sich zu ihrer Armut im Geist bekennen und endlich mitleidig uns ihre Seele zeigen, bevor beides über ihnen verfliegt und mögen die Hirnlosen (Geistwächter) sich ein Herz nehmen und ihre Organe umgehend spenden, bevor der letzte Rest ihrer Seligkeit ihnen endgültig nach hinten verscheidet.
Das höchste Gut ...
... ist doch kein Studienobjekt für gelehrte Kleingeister.
Etwas das man nicht studieren kann, muss für alle geprüften Seelen sehr aufregend sein. Blind greifen sie zu und an.
Der Leib hat in seiner Ganzheit eine Aversion gegen den BeGriff, einen richtigen Ekel gegen jedes Anrühren oder Anregen seiner Oberfläche. Die gelegentliche geschlechtliche Ganzheit ist ein Verdichten mit der gegengeschlechtlichen Gemeinheit. Heit mit heit ohne oberflächliches keit. Mir ist die Weiblichkeit doch keine Eigenschaft. Wer begreift diese Liebe schon - ?
Ins Denken muss also das ganze Geschlecht!
Wem aber geht es denn dabei darum, die Frau in den Wissensbetrieb einzubinden!?: nur den Gebildeten oberflächlich hirnlosen. Dass zufällig die Frau der ganzere Mensch ist, spielt doch wirklich keine Rolle dabei. Ihr Denken ist eher körperlich, also sinnlich nur da, wo die Sinne herumstreifen. Aber was hat das mit dem Leib zu tun!? Den nimmt sie doch meist nicht wahr - bzw. oft nur als Krankheit. Die leibliche Ganzheit, die anscheinend noch keiner begriffen hat – die Gans am wenigsten selber -, diese Gunst der Natur hat ihr leider mit ihrer dichten Selbstverständlichkeit bislang den Zugang zum eigenen Leiblichen im Denken etwas behindert. Ist schon jemandem aufgefallen, dass m a n n zunehmend der Wissenschaft den Rücken kehrt und dies Feld gans der Werbung + Mode + dem blöden Konsum überlässt :: einem Effeminierten Gelehrten Bildungsgesicherten + einem Wissenschaftler Entdecker bunter reiner Selbstverliebtheit + einer Frau, die sich nur durch die ihr fehlende Männlichkeit definiert, an der Akademie großen Gehalts herumstolziert deutlich aus einer reichen Rücklage zur willigen aufgerichtet? E r ist auf dem Wege der Besserung! Ihre 'Bildung' könnte ihn einmal in beider unvermeidlichen Armut mit notwendig folgender Bescheidenheit gnädig sich richten.
Kurzsichtige Kleinigkeiten
Kurzsichtigkeit
Das bisschen Blödheit, das unvermeidlich ist, sei auch einem Ungeist erlaubt.
Alpa Alpa
Wie entstehen denn die Werke großer Schöpfer Buch um Buch und was beweist uns dies die ganze Sinnlosigkeit Ihres Schaffens. Sie bewegen sich wie durch ein System fremder Werte und objektiver Gegensätze in bunten Bildern, sie sind ohne Anbindung an Erden und an ihr leibliches Innerstes, sie fliegen mit dem Höchsten ihrer Möglichkeiten dahin im Licht ungebremsten Geistes, wie ein schweres scheinbar nur dem eigenen Trägen ergebenes Schiff stürzt durch den endlosen Raum. Die Trägheit als Grund und die Hoffnung aufs Weite sind ihnen eins und so einerlei wie der Gegensatz von aufreibender Wollust und betörendem leerem Wunsch. All die autoritären Götter mit Einschluss des Gnädigen Einen – der Ausnahme - sind gleich groß in ihrem maßlos unsinngen Schaffens- und Wissensdrang und ihrer kurzsichtigen Harmlosigkeit. Am Ende verscheiden alle einsam für sich in neuen Welten, die sich von der alten nur in Form und Farbe undeutlich unterscheiden. Aus ihren Werken schicken sie uns Ihre Dürftigkeit, pressen aus dem kleinen Stachel an ihrer großen Enttäuschung einen winzigen Trockentropfen Flugsamens, der befruchtet und bildet und gebiert aus alma paters Sinnloch - einen 'ganz neuen' eigenen artigen weiteren universalen BlödSinn im unfassbar gemeinen Wissensreich.
Alma mater
Warum nennt man eine Universität denn alma mater?, wenn doch der (männliche) Geist darin daher und daraus ohne die (weibliche) Wirklichkeit (aus)kommt? Für den (männlichen) Geist ist es der fremde Ort der gnädigen (weibischen) Alimentation. Sie ist des Schmarotzers Ab-Ort.
Windows
Die Frau an der Universität gehört ins Maschinenzeitalter. Sie ist eine zu Höherem berufene, zum Berechnen des Eigennutzes beförderte Schreibmaschine. Sie ist ein Windows-Rechner, einer Hure vergleichbar: EinBildchen mit Zahl am Fensterchen und nichts weiter. Die Frau gehört natürlich dahin, Bildung verdient Wissen :: Eitelkeit sollte ausschließlich der Schönheit erlaubt sein.
MaNN
braucht überhaupt keine Bildung, wenn er doch nur an Hängen der Berge Gewalt sich vergeht und zum Süden immer verreißt.
Samstag, 15. März 2014
Das Schwerelos
Durch den Raum kann man gehen zur rechten Zeit. Mit der Zeit muss man sich drehen, gegen den Raum sich winden und tanzen mit Seele und Leib. Zum Fliegen aber muss man sich überwinden im Geist und die Zeit wird zum Schein und schließt Raum vollkommen aus.
Zum Raum gehört das höchste Gut des Menschen: sein Leib. Die höchste Zeit aber ist ihr eigener Schein: sie schließt den Leib vollkommen aus.
Muss man es dem Leib so schwer machen als nur irgend möglich, um für seine 'Flügel - um im Gleichnisse zu reden' - bereit zu sein [N. Briefe 6, 421]?
Die bezahlte Zeit hat Schenkel zwischen denen über völlig betörten Sinnen breit die Nase die Flügel spreizt. Mit anderen Worten: der eingebildete Flug der Gedanken ist so viel wert wie die 'gute' Hurerei.
Zum Raum gehört das höchste Gut des Menschen: sein Leib. Die höchste Zeit aber ist ihr eigener Schein: sie schließt den Leib vollkommen aus.
Muss man es dem Leib so schwer machen als nur irgend möglich, um für seine 'Flügel - um im Gleichnisse zu reden' - bereit zu sein [N. Briefe 6, 421]?
Die bezahlte Zeit hat Schenkel zwischen denen über völlig betörten Sinnen breit die Nase die Flügel spreizt. Mit anderen Worten: der eingebildete Flug der Gedanken ist so viel wert wie die 'gute' Hurerei.
Freitag, 14. März 2014
Geld ...
... ist etwas, das den Staat und nur ihn ganz allein unterhält. Geld erlaubt mittelbaren Raub.
Ein Mittler, der nicht mehr für den Staat stiehlt, wird seiner Ehre und seines Lebens beraubt.
In der Razzia bekennt sich der Staat offen zur Urform des Raubs. Bei der Razzia wird der Bereicherte eliminiert und der Staat wird selbst unmittelbar Räuber anderer Lebenswillen und -zeit.
Ein Räuber hintergeht und umgeht seinesgleichen.
Mit der Geldstrafe preist dann der Staat seinen Raub des Lebenswillens aus und mit der Gefängnisstrafe den der Lebenszeit.
Und voller Genugtuung starren die braven Ge- und Besteuerten am Ausgescherten vorbei auf den Lohn ihrer Dummheit.
Der schlimmste Feind des Staates allerdings ist nicht der untreue Räuber, sondern der Bescheidene, der sich immer nur zwischen dem Notwendigen und Ausreichenden auf- und erhält. Das ist die fröhliche Armut der leiblichen Einfaltigkeit.
Was macht der Staat mit dem kleinen Bescheidenen, der im Leib sich erkennt, sich dazu äußert, bekennt? Der wird heimlich gemordet: vergiftet, erhängt.
Führen die Staaten nicht immer nur Krieg miteinander gegen die große Gefahr einer Auflösung in Einfachheit und Bescheidenheit, in wollüstige Verkehrsfreiheit?
Ist die nachträgliche 'Sinnlosigkeit' jeden Kriegs nicht einfach die unterdrückte und wieder in Vergessenheit geratene lose Sinnlichkeit?
Der Zweck eines Krieges ist nicht Raub, sondern die Rettung des Staats und seiner Reichen räuberischer Mittelbarkeit durch die Vernichtung massenhafter Bescheidenheit.
Dann ist also Politik nichts als vollkommen sinnlose faule Bequemlichkeit in Friedenszeit.
Ist also die Wende der Not, die hinweist auf die Befreiung zur Notwendigkeit des Leibs, ist der Begriff der wirklichen leiblichen Einzigkeit ein Vorzeichen des Kriegs?
Der Reiche braucht den Hungernden, also einen, der mehr hergeben muss, als das Notwendigste, das leiblich er braucht. Der Staat braucht die Hoffenden, die am Armen Bereicherten, die nie genug haben und immer mehr haben wollen, die Armen im Geist als seine in und mit ihm Verbündeten.
Der Staat ist ein Gespenst, gemacht aus GeldSein und -Schein, gibt das höchste Begehren und Sehnen den Reichen und den Armen die erniedernde Scham. Die Gesellschaft mit ihrem eingebildeten Sein der Öffentlichkeit ist das Unbewusste dazwischen, Unheimliches Summen der Wesen darin mit einem sich fremdscheinenden Leib.
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