Man kann durch die Dinge hindurchschauen, aber nicht wirklich in sie hinein. Die Durchsicht ist natürlich auch keine klare, vollkommene, sondern nur eine wie durch Fadenschein, dünnes Papier, lassen die Dinge das Licht zum Sehen herein. Ihre Verhältnisse können also Text und schriftlich gefasst werden. Dinge offenbaren sich in ihren Beziehungen: äußerlich ist die Welt und (un)endlich uns fremd. Diese Schrift hat aber noch so wenig Tiefe wie die Übermalung der Waren darunter. Es überschreibt die bunte Oberfläche ein Text des Verkennens. Man kann aber durch die zur Welt und über sie hingebogenen und -gezogenen schwarzen Zeichen hindurch buchstäblich der Welt Wortkleid zerreißen. Wenn einer durch eine gläserne Haut in sich hineinschauen kann, so bedeutet das zweierlei: zum einen ist sein Körper mit seinen Innereien selbst so deutlich schon veräußerbar geworden wie erst nur die Schrift und befindet sich plötzlich mit ihr in der oberflächlichen Auslage des WissensGeschäftes. Er mit Körper kann durch den allgemeinen Überzieher des Wissen heraus aus seiner Tiefe. Der Mensch kann den Grund seines Lebens schau'n wie eine Mechanik. Zum
anderen vereinzelt der Leib und kommt es zum Traum gegen die
Wirklichkeit. Der Leib wird als ganzer zur Ware und als Gegenstand
einfach verhandelbar – in ArbeitsSklaverei. Einsam und einzig allein kommt
ihm der Traum von der Freiheit. Das ist der erste und höchste Traum
eines ins Nichts befreiten Leibs, verfrüht überführt in den
Widerstreit des Realen. Ekel ist erst dem armen Schlucker der eigene
Mangel an Geld, bevor der schmutzige Griff endlich das Geld selbst befällt. Der der
Welt beigemessene Wert in Scheinen wird ihm leibliche Krankheit werden
und mit der Veräußerung des Überwerts gegen den absoluten Ekel
(unsere moderne Freiheit unter dem Absolutismus, zuletzt noch im Staat) absolute Leibfreiheit, zerrissen
endlich Eigentum des wirklichen Leibs. Aus seiner Innerlichkeit
überwuchert den Leib eine Leibfreiheit, die noch das Tier in ihm
befreit hinunter zur Pflanze, die man aus sich zieht. Das ist die wirkliche
Freiheit am Leib. Sie ist die übermenschliche Überform und wächst
bereinigend ihn auf jeder Wirklichkeit. Träume sind Leibfreiheit und wandern unbefangen in die Welt hinein. Was soll das nun für ein 'Unbewusstes' sein, das man so einfach greifen kann? Eine dritte Möglichkeit wäre damit: nachdem es sich bei jeder wahren und wirklichen Einsicht nur um einen erinnerten uralten Traum handelt, muss der Traum (hier: Nietzsches Krötentraum) eine Fortsetzung ins Reale erfahren haben und die gläserne Haut ist das sich neu bildende Bewusstsein, und die Realität, die es zu sein meint, nur eine, die sich gegen den Traum wehrt. Die Realität ist doppelt im Sinn verkehrt! Ein Traum muss sich umgehen in die Welt hinein. Tagtraum. [man unterscheide doch bitte Wirklichkeit und Realität: die Wirklichkeit ist rein leiblich und die Realität äußerlich und rein uns fremd] Der harte Stock mit verdrücktem Hut steht (an) ihm nur scheinbar sehr gut. Deutlich 'überbewusst' ist dies Bild doch nur, weil ein großer schwarzer Hut am Ständer oder das Blatt der fremden Scham auf ihm hängt. Und den Gelehrten hängt der Verstand. Noch ist Erkennen ihm - dem Leib auf der Reise zu sich! - bewusst und begeistert ihn mit körperlicher Widerlichkeit. Das Bewusstsein ist: Halt! und ein Widerstand gegen das Erinnern, ein Filter, der uns über das Wirkliche und - im Wahren steht 's gut behütet - doch nur täuscht. Wären wir in der Wirklichkeit, dann könnten wir den Traum nicht nur ohne weiteres erinnern, sondern er wäre Teil von ihr in seiner Welt und in ihr willkommen und keine Haut – nicht mal eine gläserne – müsste eine Realtität schützend gegen es überziehen. Doch noch überzieht uns die Wollust in der Welt und sie mit einer fürchterlich furchtsamen Gänsehaut. Wir brauchen ein Pathos der Distanz, das uns vor der falschen Welt Ekel macht (Macht des Leibs) oder zur Flucht in die Glückseligkeit (des für sich befreiten Leibs neben uns) rät. Die Welt steht nicht Kopf. Hänschen Klein hängt nur etwas schief und er fährt, ob er will oder nicht, wie einst einmal gegen die Ekelhaut über der Milch in ihren Schoß zurück – also behütet sauber wieder nach hinten in sie rein. Darum auch ist die Frau in unserer uns noch fremden Welt entweder ein großer Arsch oder das kleine Arschloch des Mannes. Das ist wahrer Adel des Geistes, verfährt sich von hinten und rein versehentlich nach vorn in die übermenschliche Verlegenheit. Kann man Nietzsche Kröte noch folgen? Verschluckt will der Leser noch immer nicht sein? Immerhin ist der Große kein Geist, sondern einer, der ganz für sich elitärer Leib Wahrheit nicht kauft und verkauft. Er ist kein Schriftsteller. Kein MistKäfer der Moderne. Er ist der letzte Bauer auch. Ein Mann vom eingebildeten Lande. Er baut auf sich und zieht das Pflänzchen der Weisheit allein aus sich nur heraus. Zum Schein widersprech' ich mir? Steigt besser hier aus! Das ist nun auch eine neue Art der Hinterhältigkeit, die die Welt gar nicht will. Analyse ist ein allgemeines Kopferbrechen, der mühsame Umweg zur Wahrheit durch den eigenen Hintereingang. Der Denker ist daher gar nicht so schwul, wie mancher Schwule vermeint, sondern am ScheidenWeg zögernd und dort etwas schüchtern befangen, tritt die Welt er noch nicht so recht ein. Die Denker müssen wohl lange noch vor Kopfschmerz kotzen, verstockt auf der Hut. Der Mut führt doch über der 'Mutter' Hinterloch und falsch ihn verkümmernd in die Welt großer Sch(w)einchen hinein. [Jetzt haben sie Angst, die in den Speichern der NSA gefangenen versauten Geister. Macht euch doch nackt!] Das ist der Ort, wo den Adler das Ringeln umhalst - bis er vor lauter Klugheit und Ekel seine Kröten hervorwürgt. Die Weiber haben es in, aber nicht gern auf der Hand. Was!? Greifen sich an den Arsch, oder einen ab und zu lehnen ihn sich mit Stock und Hut oder Krawatte Kragen an. Sie richten den Steiß auf zwischen sich und er?- er/bricht. Ziemlich dicht. Bei mir ist kein Platz für das Unbewusste. [Das Unbewuste hab ich gestrichen - die Nase voll -. Es gibt nur eine Seele die ganz Hirn ist und einen Geist als Maschine darüber. Das war 's. Welt am Arsch!] Man muss das, was man sieht, nur sich einfach nur etwas richten. Wenn also die Realität uns gläsern erscheint, so ist der Grund dafür auf alle Fälle der, dass die Welt der Waren und Zeichen zusammenbricht. Und also bin ich ein Stein, der nicht schwimmt, weil er eben anders nicht kann, der die Tiefe nicht sucht, sondern singt und Gläser bricht und fällt immer weiter in ein Mehr über der Welt selbst nur wortbrüchig rein. Wie sehr die Psy-analyse sich irrt, zeigt sich in der blöden Behauptung, dass die Trübung des
Sinns einem 'verdrängten' anderen Sinn daneben als dem wahren verschobenen zugehört. Da ist der Verstand beiseite gedrängt. Das ist die Verschiebung der Dichten. Der
Leib redet nebenbei ihr nur m i t und wird gelegentlich einer
Befreiung des Geists von seiner Verstopfung befreit! In der Tat! Auf euch ist geschissen! Die 'Symptomhandlung' als Begriff weist dem Leib damit eine unbedeutende Nebenrolle zu. Ihr habe es nur noch nicht 'begriffen'. Fliess hat es beinahe an einer geschwollenen Nasenspitze erfasst. Bei Nietzsche überschreibt das wirkliche Leid die Analyse. Wenn nun
andersherum die verdichteten und betrübten Sinne eine Folge
getrübten Sinns sind, ist die T/Rübe nur der Vorschub der Fürsorge
zur Rettung der Welt Waren Zeichen Objekte Reichtümer Freiheit und
masken- und statuettenhafter Schönheit. Auf diese verlogene Schönheit kann ich verzichten. Wenn alles richtig
gedreht ist, erkennt mann, dass die Wahrheit unterschiedlich auch
sich auf die Geschlechter verteilt. In der großen Einsamkeit gehen zuletzt alle Freunde verloren und wird die große Wahrheit des einen fremden Geschlechts erkannt. Wer macht nun was dabei? Die
eigene Scheiße jedenfalls wird nie durch die eigene Arbeit 'verfeinert'! Und der Gelehrte hebt fröhlich das Bein. In die Scheiße tritt mann nicht gern rein. Die Analytiker – insbesondere Reich – haben die frei leidende leibliche moderne Cura
zur Heiligen (Kuh) wieder gemacht, ihr eigenes hohles Selbst dem Patienten als Kur geschenkt: 'streck dich, leg dich hin auf die Couch, Geldesel, und
führ' dir meine Wahrheit selbst hinten ein'. Stein der Weisen: wandelt Dreck um in
Gold. Freud hat ganz erfreut überrascht/schein/bar festgestellt, dass die Analyse ohne
Bezahlung nicht funktioniert, und Reich ihn dahingehend korrigiert
oder erweitert, dass der richtige Reichtum dem Arzt erst kommt, wenn der Patient
heftigs dabei onaniert. Jung hat gar niemanden analysiert, er ist beinahe
in Unschuld geblieben, hat nur Mist produziert und stets auf der Couch
nur den Beischlaf mit in Goldkäferchen verzauberten kleinen Mädchen
praktiziert (da ist fast etwas wie Wahrheit gelungen: die
Synchronizität von BScheißen und Vergoldigen). Ohne den gelehrten Rahmen wären alle nur ganz klar ohne gläsernen Vorwand das blödeste Leben aus zweiter Hand!
ATRA CURA
Die ganz andere schwarze Kur. Der Autor denkt auf hohem Ross in die Welt hinein, sie sich bedeutend und schön. Hinten aber sitzt ihm die Sorge um das Geld dafür und um die Zahl der bezahlenden Leser auf. Zum einen betört ihn die Schrift, das kleine Schwarze über dem viel zu viel versprechend beengten winzigen Körperlein. Zum andern raubt sie ihm den Verstand mit ihrer anhänglichen Unbestimmtheit und sinnlosen 'Freiheit'. Was die Sorge so schwarz macht - und die Kurie weiß das sehr genau - ist ein zwischen den schönen Schein des Realen und die Analyse geschobenes böses Gewissen aus Undeutlichkeit. Das verbindende Übel zwischen der hinterhältigen Fürsorge und dem ZuBReiter der leeren Aufrichtigkeit, des dem BHerrschen der Welt anhaftenden Scheins, ist die heimliche Leibwidrigkeit (oder Schwulität) und die Lebensfeindlichkeit (oder Päderastie). Man muss schon scheiden zwischen einer Cura, die sich analysiert vom Leib trennt - ihn erkennt und sich zu ihm bekennt - und einer, die schwarz-pervers verblendend und verblendet an einem reichen Warenkörper nur immer hängt, sich also nur den fremden Leib vom Leben abtrennt. Das ist der Unterschied zwischen einem analytischen Selbstdenker und einem Mörder und Henker. Politik ist ein großes Bekennen zu Missbrauch und Mord an Kleinen vor und am Hintern der Öffentlichkeit. Und immer rechtfertigen sich Mächtige und BereicherungsLustige, wenn ihr schwuler 'Kinderwunsch' offenbar wird, damit, dass dies ein Zeichen sei göttlicher Bestimmung und höchster Bildung. Hohles leeres elitäres Bewusstsein. Jedes Bewusstsein ist gefangen zwischen bezahlten Dingen, Waren nur, und zeugt daraus kein Kind, sondern nur ein unseliges Selbstbewusstsein mit dem leeren Wunsch und hohlen Wahn der Übermacht über es. Sie alle zerreißen gern Kleine und bezaubern damit nur sich mit- und übereinander. Sie reißen sich unverbindlich ihren Schwanz an ihnen ab. Hokus Pokus Papa Homunculus. Kindesmissbrauch gehört notwendig zur Macht- und Bereicherungssucht. Er ist leibwidrig nur und vollkommen lebensfeindlich. Wenn die Moral [von der Geschicht'] also abgelegt ist, geht ihr Leid zunächst über auf den Leib. Wenn die oberflächliche Gedankenfreiheit dann auf die mütterliche Fürsorge zurückfällt ist der Leib hin zur Pflege erst mal befreit. 'In serviendo consumor', versprach sich der hässliche Diener der öffentlichen Überheblichkeit. Die Zersetzung muss darum nicht nur der Welt zugewendet werden, es ist sonst die des Leibes nur unbegreiflich krankhaft. Nietzsche Krankheit würde ich als Verstärker von Unsinn und Widersinn werten zur widerwilligen Befreiung der Welt hin zum Leib. Das ist schließlich kein Größenwahn im Zarathustra, sondern eine Notwendigkeit. Wenn er immer gesund gewesen wäre und also im Untergang, wäre er elitär verkommen und Professor, sicher auch Anhängsel der Schopenhauerei geblieben, womöglich gar als Wagnerianer Oberprediger des wachsenden Antisemitismus
geworden. Dem blauen unbewölkten Himmel sein dank: er war gegen sich schriftlich leicht übertrieben nur krank. Brief an Köselitz, Briefe Bd.6, Nr. 446: (mit Bezug auch auf die Overbecks): gegen Seneca und für Epikurs Männlichkeit und Seelenhöhe: es haben sich dem Freundlichsten der Freundlichen die Freunde wie Schweine in den schönsten Garten schreibender Lust gedrängt. Overbeck u. a.: Kleinlichkeit ist die Lupe der eigenen Dummheit, die anderen große Ohren macht. Da wehren sich die Knechte der Waren und des Geldes und lassen den Teufel (r)aus an ihrem Leib.