Die gesamte Schreiberei baut doch nur einen Apparat, der nicht anders funktioniert als (christliche) Kirche und Staat. Unter anderen Verhältnissen irgendwo auf der Welt kann Religion und Reich natürlich etwas sein, das wir nicht beschreiben können und nicht mehr begreifen dürfen, allenfalls angreifen mit den furchtbarsten Waffen des angeblichen Mitleids. Ist unser ekelhaftes Mitleid nicht ein seltsames Geständnis: uns tut es leid, dass wir mit unseren MordMaschinen Leiber von unschuldigen Fremden zerfleischen müssen. Es ist aber vielleicht doch auch ein wenig echt, dieses Bedauern, denn die Maschinen gehören hier nicht dem Volk, sondern wenigen uns selbst auch fremden Reichen und ihren Abgeordneten, die uns ihre Macht durch beschränkte Wahlen zum Glauben machen. Wir glauben aber an kein Reich vor und keine Macht hinter der Welt und greifen uns liebend gern selber an. Aus dem widerlichen Mitleid wächst u n s eine Schreibmaschine, die für sich sein kann und sich selberkennt.