Donnerstag, 27. März 2014

Über Hund mit Menschlichkeit

Ein dämlicher Hund ist der uns ans Bein gezüchtete leibliche Übersinn. Beißt manchmal und tut da weh wie ein Überbein. Unmißverständlich auch ohne Worte spricht er die Sprache des Mitleids. Die menschliche Langeweile hat ihn auch so unendlich süchtig gemacht nach seinesgleichen. Mit Krankheit und Schmerz straft er sich uns ab. In jeden dringt breit er ein. Er ruft dauergeil heulend das Unglück herbei. In ihm haust der WiderSchein der menschlichen Freiheit und Unabhängigkeit,.

Die Punktspiegelung hin zum Menschlichen erfolgt an beider absoluter Widernatürlichkeit, der Korruption, des Vergehens am Leib. des Verderbens der Seele des Hirns. Betrug wird Selbstbetrug. 

Aus dem Übersinn wird die Überheblichkeit, Produkt der dauernden Einbildung einer Erziehung und Förderung. Ein SteuerRaub macht den 'Hund' zum ÜberReichen selbst im freien heiligen Geist. So wird nun der Menschen-Hund überwach zu des Überwerts bestem Freund. Die lohnende Sucht verspricht sich endlich liebend gerne der reinen Kunst schönster Langeweile. Den Rest kann man sich - auch einfach seitenverkehrt im Spiegel -  denken.

Mann erlöst sich im Mitgefühl für das unaufhörlich kopulierenden falsche Hunde-Vieh und ist zugleich gefangen im endlos menschlich Unbegreiflichen. Er erkennt sich in der eitlen Gleichgültigkeit eines Weibs, das unaufhörlich nach Erfüllung schreit. 

Hier schließt sich doch der Kreis. Der geistreiche Mann hat einen hübschen Vogel, der singt, das Frauchen den Hund, der ihren Schoß vom Herrchen, sie wirklich befreit.

Aber nichts ist wirklich gescheh'n. Ein einsamer Mensch heult und ein geschlagener Hund bellt laut und feig nur seinen klatschenden Prügel an. Der Rest ist betretenes Schweigen.