Samstag, 1. März 2014

Zins und Zinseszins

Steuer hat mit Steuern zu tun und entspricht zunächst einfachem Wachstum. Bei einem einfachen Steuern eines Prozesses ist das Wachstum linear. Exponentielles Wachstum ist Folge der Verzinsung von Kapital. Steuern sind dann entweder im Prozentsatz passend dazu kapitalabhängig (größenabhängig) und schmiegen sich so dem beschleunigten Wachstum an oder der Staat ergänzt die Steuereinnahmen durch Schulden. Einfaches Wachstum geschieht friedlich durch Erweiterung des Gemeinschaftsraums ohne Veränderung der ruhigen Lebensbedingungen. Exponentielles Wachstum verlangt allerdings die Ausbeutung und Vernichtung anderer und neuer Räume. Krieg gehört notwendig zum exponentiellen Wachstum wie zur Krankheit, die den Leib vernichten kann.

Zins (Miete und Pacht) ist zunächst eine simple Ersparnis, der von Generation zu Generation erforderliche Vorgriff auf den Sachumschlag. So hat er mit Wachstum noch überhaupt nichts zu tun. Sachwert ist nicht gleich Kapital. Auf der Bank, die ihren eigenen Zinsbegriff nur bunkert, leg ich wiederum nur Widerspruch an. 

Zinsen gehören zur Steuer. Zins wird so irgendwann ein Ausgleich für den zunehmenden Steuerfraß. Der reine Steuerfraß gehört zu den absolut   s i n n l o s e n   Geldzinsen. Hier erst beginnt Kapital und das Jungen der Reichen. Steuerfraß ist schon MetaPhysik, Idealismus und beginnender SelbstBegriff des 'reinen' Geldwerts. Eine Unreinheit der Gedanken tritt jetzt stolz vor uns hin und bildet sich. 

Eine Steuer auf Zinsen noch ist endlich Ausdruck einer unmenschlichen Übermacht der Staatsorgane, eines StaatsÜberflusses. Überdruss. Hinterziehung von Menschlichkeit. Da wird doch der Übermensch von uns verlangt. Das ist ein Vorbote des Krieges und Bürgerkriegs, der Staat wendet sich gegen sich und Reichtum erzeugt nur noch Armut. Das Ich schielt auf sein ÜberIch und der Gläubige auf sein schönes Jenseits mit Weltuntergang. Die Zinssteuer ist Ausdruck des selbstbewussten Staats, der sich über die Vernichtung anderer Staaten nur noch definiert. Eine absolute Hohlheit hat die alte verblödete absolutistische Hoheit ersetzt. Diese Hohlheit ist ein Nichts, das sich in der Vernichtung einer andern Leere nur verwirklichen kann. Die Erfindung der Zinssteuer und die 'Entdeckung' des schwarzen Lochs basieren auf derselben Gesetzmäßigkeit. Hier sind wir im Bereich der Abspaltung des Übersinns vom wissenschaftlichen Bewusstsein. Das Überich erhält sein böses Versagen. In der Wirklichkeit außer dem Leib gibt es keine schwarzen Löcher (wie in uns kein Bewusstsein kein Ich und kein ÜberIch ist). Die gibt es nur in den Hirnen gelehrter Staatsdiener, auf fremdes Gut fernstsehender Beamter. Gespinst und Gespenster. An dieser Stelle wird der Wissenschaftler reiner MathematikGläubiger und nebenbei höchst dämlich-frommer Begriffsmäßiger. Zins ist ihm Sinn und Zahl und Wahrheit des Jenseits zugleich. Das soll sich einer noch auskennen! Generationen von Gelehrten leben hier auf ihren Inseln der Glückseligkeit sich gegenseitig fortzeugend in selbstgenügsamer Blödheit. Das exponentielle Wachstum ist so gefährlich, weil es sich vollkommen verselbständigen kann und immer einmal auch muss. Vom Steuerinstrument, das versagt, sondert sich nun eine Rechtfertigung ab: die gelehrte Wirtschaftstheorie. Wissenschaftstheorie noch, heilige Lächerlichkeit. Damit sind wir über den Glauben hinaus und bei der Kirche und einer Univers(ali)ität an sich angelangt. Eine Theorie, die sicheres Wachstum mit wachsender Bereicherung gleichsetzt, ist wie die Rechtfertigung des Glaubens an und durch Unsinn oder auch die Ableitung des Glaubens aus der Suche nach Sinn oder dem Fehlen des Sinns eines absoluten Unsinns oder des Wachstums ins (beschränkte) Unendliche halt. Diese Perversion von ÜberMacht und Machtmissbrauch und muhender Selbstherrlichkeit in Reinform, die nur noch sich selbst glaubt, geht uns auf im Reich eines fernen 'Bösen' oder gelegentlich auch durch seltsame Erleuchtung wie aus Versehen ferkeleidet im Kirchenstaat und Ornat. Wenn einer der Schwarzgewandeten der 'Gesellschaft der Eigentlichen' nun mit seinem gelehrten Finger in einem ihm gleichen rührt, so ist er ein wahrer Vertreter seiner heiligen Kirche der Bosheit des Glaubens im Andern. Das nenn ich wahre Scheinheiligkeit. Die modernen Staaten haben so einen kirchlichen Überbau: das sind die Parlamente, in denen nur mehr der Überschuss von Kapital und Macht in permanenter Inzucht sich gegenseitig besamen bis zur finalen Impotenz und Unfruchtbarkeit (in Körper und Geist und aller Erlösung in Krieg und Weltuntergang). Hier sind wir doch an der Stelle, wo der Schwule mit dem Päderasten sich deckt. Gute Niedlichkeit mit schweinischer Bosheit. Die da oben glauben anscheinend, dass man mit dem eigentlichen einfachen Zins, der ein Vorgriff auf die Zukunft nur sein sollte, das schwarze Loch des Überwahns stopfen darf. Richtig teuerer wird es nun, wo die geistige Not also richtig regiert und hinter den BSteuerern sich der tollste Zufall versteckt. Nun halten die Perversen, im Gewand im Rot-Schwarzen sich nicht nur gegenseitig an den KragenServietten im Ringeltanz, sondern opfern ihrem wollüstigen Leiberverfall aneinander auch Kinder und Kindeskinder. Sie haben ein saugendes Loch und stopfen dort erst den Zinseszins (die neugeborene Unschuld) dann die ihm anhängenden Zinsen (Nachkommen der Pacht) und schließlich das ganze leibliche 'Kapital' (unser aller Leben) mit hinein. Rattenfänger für eine Märchenwelt sind das: unsere Zukunft geht flöten mit Leib und unserer Unschuld hinten (d)rein. Die Zwischenschaltung der kindlichen Unschuld (durch Missbrauch) dient also nur der vollkommenen schwulschwulen staatskirchlichen Vereinigung. Jeder Mediziner sieht Entsprechendes in aller Deutlichkeit täglich in seiner Praxis: aus schwarzem Kot kommt die rote Wirklichkeit. Blut und Tod für die Sünden gegen den Leib kommen zurück aus dem stinkenden Loch vor und  ü b e r  uns alle hin.