... ist etwas, das den Staat und nur ihn ganz allein unterhält. Geld erlaubt mittelbaren Raub.
Ein Mittler, der nicht mehr für den Staat stiehlt, wird seiner Ehre und seines Lebens beraubt.
In der Razzia bekennt sich der Staat offen zur Urform des Raubs. Bei der Razzia wird der Bereicherte eliminiert und der Staat wird selbst unmittelbar Räuber anderer Lebenswillen und -zeit.
Ein Räuber hintergeht und umgeht seinesgleichen.
Mit der Geldstrafe preist dann der Staat seinen Raub des Lebenswillens aus und mit der Gefängnisstrafe den der Lebenszeit.
Und voller Genugtuung starren die braven Ge- und Besteuerten am Ausgescherten vorbei auf den Lohn ihrer Dummheit.
Der schlimmste Feind des Staates allerdings ist nicht der untreue Räuber, sondern der Bescheidene, der sich immer nur zwischen dem Notwendigen und Ausreichenden auf- und erhält. Das ist die fröhliche Armut der leiblichen Einfaltigkeit.
Was macht der Staat mit dem kleinen Bescheidenen, der im Leib sich erkennt, sich dazu äußert, bekennt? Der wird heimlich gemordet: vergiftet, erhängt.
Führen die Staaten nicht immer nur Krieg miteinander gegen die große Gefahr einer Auflösung in Einfachheit und Bescheidenheit, in wollüstige Verkehrsfreiheit?
Ist die nachträgliche 'Sinnlosigkeit' jeden Kriegs nicht einfach die unterdrückte und wieder in Vergessenheit geratene lose Sinnlichkeit?
Der Zweck eines Krieges ist nicht Raub, sondern die Rettung des Staats und seiner Reichen räuberischer Mittelbarkeit durch die Vernichtung massenhafter Bescheidenheit.
Dann ist also Politik nichts als vollkommen sinnlose faule Bequemlichkeit in Friedenszeit.
Ist also die Wende der Not, die hinweist auf die Befreiung zur Notwendigkeit des Leibs, ist der Begriff der wirklichen leiblichen Einzigkeit ein Vorzeichen des Kriegs?
Der Reiche braucht den Hungernden, also einen, der mehr hergeben muss, als das Notwendigste, das leiblich er braucht. Der Staat braucht die Hoffenden, die am Armen Bereicherten, die nie genug haben und immer mehr haben wollen, die Armen im Geist als seine in und mit ihm Verbündeten.
Der Staat ist ein Gespenst, gemacht aus GeldSein und -Schein, gibt das höchste Begehren und Sehnen den Reichen und den Armen die erniedernde Scham. Die Gesellschaft mit ihrem eingebildeten Sein der Öffentlichkeit ist das Unbewusste dazwischen, Unheimliches Summen der Wesen darin mit einem sich fremdscheinenden Leib.