Nun sind das hier für mich die drei Feuerhunde: Kirche Staat und jedes Gesamtkunswerk in der Art der Wagnerei. Revolution und Reformation und moderne Subjektivität oder Innerlichkeit sind nur Teilaspekte dieser Ungeheuer. Der Staat hat mit dem Leib nur mehr insofern zu tun, als er ein Volk aus Leibern umschließt, um es zu erpressen und sie zu zerfleischen: das ist die widerliche Nützlichkeit, die er dem Menschen bringt. Da haben wir doch als vollkommenen Staatsbürger den 'letzten Menschen' auch: schuftet den ganzen Tag für seine 'Freiheit' und verteidigt die eigene Blödheit noch mit seinem Leben: er wird besteuert und lässt sich willenlos in den Untergang steuern. Jeder Bürger ist allso ein kleiner Beamter. Es gibt überhaupt keinen Unterschied zwischen Krieg und Revolution oder auch zwischen Reformation und grausamer Inquisition oder zwischen der Dekadenz und dem hohen Anspruch angepeilt durch die Umwertung aller Werte. Immer wird der uns entwendete Leib angegriffen von einer Maschine, mit der wir uns identifizieren sollen, und er wird von ihr zerfleischt. Der andere Aspekt der Ungeheuerlichkeit steckt in der Maschine selbst. Wir sind ihr als Programm mit unserem Denken eingeschrieben, unsere Seele ist verwandelt ihr Geist in der Mechanik. In der Warenwelt sind die Tage des Leibs gezählt: der Sinn der Welt ist von Geld: 'buntes Gewölk'. Das Herz der Erde ist nicht nur von Gold sondern lang und ganz schon herausgerissen. Das Lachen des dritten Feuerhunds ist das der Kunst und allenfalls kindisch goldig. Zurück zur Mechanik des Staats und dessen Absolution: dem Geist über den Zeichen, dem Übersinn, dem erwarteten Unsinn des Übermenschen und dem phänomenal ermüdenden koital-blöden Überwert entsprechend hat die Staatsmaschine der Zersetzung der Werte im ihm eigenen Reich des Besteuerns das Geldvermögen an sich entgegengestellt: dem drohenden Platzen in sich die wachsende Blase geschenkt: die Ewigkeit in der ÜberZahl. Reichtum Übermensch und Entartung absoluter Blödsinn Überbevölkerung : alles zeugt nur mehr über sich hinaus. Die Welt wird zum Irrenhaus. Der Mensch ist nicht berechenbar, wohl aber sein Verhalten in der WunschWarenWelt ihm entrückter Zeichen. Das reine Begehren ist ausgerechnet mir, denn es gehört n u r den Dingen an.
Geist ist immer äußerlich und beherrscht nur den entarteten Leib. Was von allem einst bleibt, ist der Idiot, des sich selbst konsumiert ... in serviendo ...