Schriftlichkeit
gehört einer funktionierenden Maschinenwelt, die den Hunger anderen
Leibern zu und weit von sich weist. In der Maschinenschriftlichkeit
erfasst man intuitiv die Bedingung der grausamen Menschlichkeit.
Menschlichkeit in seiner scheinbar guten erhabenen bildhaft
vorgestellten Gestalt ist unmenschlich verdrehte Männlichkeit und
sollte nun überwunden sein. Mitleid nährt Hunger nur. Man kann nur
die Texte zerreissen gegen die Schreibmechanik und Hunger teilen oder
den männlichen Leib auseinander legen in einen Teil des Erkennens
und einen des verlogenen Glücks, der Erlösung in hilfsbedürftiger
wollüstiger und Mitleid saugender Kindlichkeit. Übermensch ist
einmal leiblich das Weib als Leid über Männlichkeit [uranfänglich],
sodann der rätselhafte und andauernde [unendlich tiefe] Widerspruch,
der über dem Geistigen schwebt. Weib, Leib, Selbst sind die Wanderer
[die im Sturm ihn hin reissenden Gewitter-Wolken und ihr beweglicher
{rollender grollender} Donner] über dem geschriebenen Schatten des
männlichen Geists [und
immer und ewig widerspricht die {blöde} Gans der Literatur seiner unverkäuflichen Göttlichkeit]. Es sieht der Geist der himmlischen Kälte und
Klarheit im Schatten den logischen Sinn der Wolken [jedoch das Wölkchen in seinem Verstand sieht er nicht].
Wenn
man der Schriftlichkeit den Gegensatz des Männlichen und Weiblichen
nimmt, nimmt man ihr wahrscheinlich auch die Geschichtlichkeit, man
bleibt in der unfassbaren Gegenwart mit einem herrschenden
rätselhaften männlichen Geist [Du weißt das? oh Zustra, und irrst
nicht vielleicht über den Sinn der WarenKörperlichkeit?]. Im
Rätselhaften und Unfassbaren darf sich das Weibliche nun äußern. Was
dem Mann simple Körperlichkeit, ist dem Weib der i h m unfassbare
ganze Leib. Um ihren in seinem Geist reduzierten Leib [ihrer gespielt
gläubigen Tollität, also Gansheit] schlagen sich Männer den Kopf
ab und ein: das ist wohl einfach nur die fehlende historische Dimension
menschlichen Seins: ihr Leib fällt ihm gelegentlich heraus aus der
Schriftlichkeit in den Augenblick des ewigen Gleichen [wie der Apfel
gerüttelt vom Baum der Erkenntnis oder ein K geschüttelt vom Aff
auf ihm, hinein in eine gegen den Sinn verschriebene fassbare unbegreifliche
Deutlichkeit].
Löst
sich mit der Hereinnahme des Geschlechtlichen in ein intuitives
Erfassen des menschlichen Seins nicht alles auf, was irgendwie
Männlichkeit war im Geist eines jeden Hirns, das zerreisst:
Verstand, Vernunft, Ich, Bewusstsein, Logik, Wahrheit, Regel,
Grammatik? Gibt es dann nicht zwei Wahrheiten, eine falsche des Geists und
eine richtige des Widerspruchs? Widerspruch [auch im Namen
einer Umwertung aller Werte] richtet sich gegen Männlichkeit im leeren Sinn und die damit verbundene Gewalt, ist der Umweg
über die für die Wahrheit stramm stehende Männlichkeit der Geraden
hinaus.