Samstag, 28. September 2013

Widerspruch der Schriftlichkeit

Schriftlichkeit gehört einer funktionierenden Maschinenwelt, die den Hunger anderen Leibern zu und weit von sich weist. In der Maschinenschriftlichkeit erfasst man intuitiv die Bedingung der grausamen Menschlichkeit. Menschlichkeit in seiner scheinbar guten erhabenen bildhaft vorgestellten Gestalt ist unmenschlich verdrehte Männlichkeit und sollte nun überwunden sein. Mitleid nährt Hunger nur. Man kann nur die Texte zerreissen gegen die Schreibmechanik und Hunger teilen oder den männlichen Leib auseinander legen in einen Teil des Erkennens und einen des verlogenen Glücks, der Erlösung in hilfsbedürftiger wollüstiger und Mitleid saugender Kindlichkeit. Übermensch ist einmal leiblich das Weib als Leid über Männlichkeit [uranfänglich], sodann der rätselhafte und andauernde [unendlich tiefe] Widerspruch, der über dem Geistigen schwebt. Weib, Leib, Selbst sind die Wanderer [die im Sturm ihn hin reissenden Gewitter-Wolken und ihr beweglicher {rollender grollender} Donner] über dem geschriebenen Schatten des männlichen Geists [und immer und ewig widerspricht die {blöde} Gans der Literatur seiner unverkäuflichen Göttlichkeit]. Es sieht der Geist der himmlischen Kälte und Klarheit im Schatten den logischen Sinn der Wolken [jedoch das Wölkchen in seinem Verstand sieht er nicht].

Wenn man der Schriftlichkeit den Gegensatz des Männlichen und Weiblichen nimmt, nimmt man ihr wahrscheinlich auch die Geschichtlichkeit, man bleibt in der unfassbaren Gegenwart mit einem herrschenden rätselhaften männlichen Geist [Du weißt das? oh Zustra, und irrst nicht vielleicht über den Sinn der WarenKörperlichkeit?]. Im Rätselhaften und Unfassbaren darf sich das Weibliche nun äußern. Was dem Mann simple Körperlichkeit, ist dem Weib der  i h m  unfassbare ganze Leib. Um ihren in seinem Geist reduzierten Leib [ihrer gespielt gläubigen Tollität, also Gansheit] schlagen sich Männer den Kopf ab und ein: das ist wohl einfach nur die fehlende historische Dimension menschlichen Seins: ihr Leib fällt ihm gelegentlich heraus aus der Schriftlichkeit in den Augenblick des ewigen Gleichen [wie der Apfel gerüttelt vom Baum der Erkenntnis oder ein K geschüttelt vom Aff auf ihm, hinein in eine gegen den Sinn verschriebene fassbare unbegreifliche Deutlichkeit].

Löst sich mit der Hereinnahme des Geschlechtlichen in ein intuitives Erfassen des menschlichen Seins nicht alles auf, was irgendwie Männlichkeit war im Geist eines jeden Hirns, das zerreisst: Verstand, Vernunft, Ich, Bewusstsein, Logik, Wahrheit, Regel, Grammatik? Gibt es dann nicht zwei Wahrheiten, eine falsche des Geists und eine richtige des Widerspruchs? Widerspruch [auch im Namen einer Umwertung aller Werte] richtet sich gegen Männlichkeit im leeren Sinn und die damit verbundene Gewalt, ist der Umweg über die für die Wahrheit stramm stehende Männlichkeit der Geraden hinaus.