Montag, 30. September 2013

Leibfreilichkeit

Überwindung falschen Mitleids und Erlösung in Leibfreilichkeit.
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Philoktet wurde verleumdet, war einfach nur unangreifbar, wollte nicht gerne angefasst werden. Ewig leidet der Leib am Ungenügen des Geistigen. Angegriffen werden soll darum mit ihm alles niedere Geistige nur, das von hohen Mauern umgeben ist.
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Hochauffliegend ist nur der aus dem Leib befreite Sinn, die Intuition, die ein sich windender Leib aus sich gebiert. So windet die Schlange sich und umhalst den Adler im Flug.
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Schreber ist nur deshalb den die Welt und sich selbst beschränkenden Psychiatern entwischt, weil er schon vor der stationären Vergewaltigung seinen Leib vom Geist geschieden hatte: er hatte ihn angefasst erfasst (selbstmissverständlich der Weiblichkeit unterlegt in der Erinnerung) und sein schwächelnder männlicher Geist wurde angegriffen von außen durch den depressiven Eindruck (der niedergeschlagenen erschlagenen Männlichkeit) und von innen in der Klinik durch die KleinGeister der Flechsigs und des sonstigen Gesindels im GeisterReich. Das Beschreien des Kleinen hat sich nicht nur auf dessen physische Minderwertigkeit bezogen. Es war die Beschwörung des (kleinen) Mannes im Geist: ein Klagen über die hohe Mauer der Sittlichkeit, ein dämliches 'gib mir die Ehre, die Ehe, die Frau zurück' des allerhöchsten Letzten: zur Bändigung der Lust den leiblichen Frust, zur Liebe den genehmigten Koitus, das Vorspiel als sinnloses Zwischenspiel, die Ehe als Vorbedingung und Vordergrund der Hurerei, die Zeugung durch den heiligen Geist, die Hochzeit für die Ehelichkeit der Geburt und die höchste Zeit für den Seitensprung. Letzte Lügen dem Mann. Vorletzte Wahrheiten. Die Tore der Anstalt sind jedoch erst ganz aufgegangen, als Schreber den Ärzten, den buckelnden Zwergen geleerter Männlichkeit vergeben hatte und sich selbst vom großen Mann im bloßen Geist durch ununterbrochenes heiteres lächerliches Wollustigsein ergebenst befreit hatte zum reinen Lachen im erfreulichen Leib.
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Wir nähern uns den Transen, den quadrahtigen Schichtbauelementen der Flugraumkörperlichkeit, kommen von der absolute Traurigkeit hin zum Mitleid und zum Vertexten von Wollust und Leibesleid. Transen sind urweiblich und Männlichkeit entsteht aus einer Verschiebung zweier sich überlagernder Schichten. Drei Schichten erzeugen eine weibliche Hülle mit kerniger Männlichkeit.
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Die gelbe Traube bedient sich seiner, er schafft sich in seinem Traum. Der Analytiker verfälscht es, indem er sagt: er hängt überwältigt fest am Nippel oder Zipfel des mütterlichen Begehrens: somit am eigenen Blödsinn: also hat sich das Subjekt erhängt: versteht sich als Doppeldeutigkeit. Es gibt kein Subjekt, das daran noch hängt. Hier entsteht ein erträumtes Reales. Der Dichter hat selbst das Wahre analysiert, die Warenwelt zersetzt, an sich bewertet, sich leiblich an ihr verzehrt, sie entwertet, umgewertet den Sinn, die Sinne zu sich gewendet, dem träumenden Sehen und Hören geöffnet die längst vergangene Welt. Da gibt es kein fremdes Begehren, vor dem ein Subjekt restauriert wird, eines, das angeblich emanzipiert nicht mehr hängt an dem, was das andere nicht hält, sowenig wie es einen neuen Glauben gibt für alte Jünger.
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Lesen ist ein Aus-Höhlen, das öffnet, ist eine Hölle, in der jede schützende Hülle für immer verbrennt. Es ist guten Freunden nicht zu empfehlen.
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Ein Mann, der es schafft, sich eine weibliche Hülle zu geben, kann fliegen (übrigens ist die Hülle nicht identisch mit der Haut). Die Hülle ist eine Körperganzheit. Kann es sein, dass der männliche Körper allein überhaupt nie fliegt, sondern immer nur auseinanderfliegt (so wie der weibliche nur gegen seinen Willen auseinandergeht). Aber das Prinzip ist ihm technisch realisierbar, übertragbar auf eine Maschine. Geist fliegt nicht, träumt als Pilot nur vom aufgehenden eigenen Leib.
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Trauer und Melancholie verstellen uns den Begriff des Mitleids. Das Mitleid aber erst eröffnet uns den Zugang zur Wahrheit des menschlichen Seins. Also ist Freud nur ein altes jüdisches Winden um ein christliches Ideal. Aber das Ideal ist auch nur ein in sich verwundener Irrtum über sich selbst. Die Lüge hängt am Kreuz und die blutende Wunde muss erst noch abgebunden werden.
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Man prügelt doch in der Trauer vom Selbst ausgehend nicht sein Ich. Sondern ist mann im Verlust des Andern sein reines Selbst, also Leib.
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Das Ich ist nur die ganze Warenwelt, für die der andere zahlt. Ein Ich wird bezahlt und erzählt. Freud bleibt sich selbst das alte Übel vor der Christlichkeit: die Zahl, der Jude, das Geld.
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Wie Freud sein mageres Über-Ich so beklagt Marx den Mangel an Kapital. Es ist dies der allgemeine Geldwert über allen Dingen und unser unfassbares unsichtbares wertendes leeres zählendes überwertetes Anderssein.
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Im Spiegel ist mann doch nicht zu einem sich prügelnden Ich befreit. Das ist die Wendung zuviel.
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Das Selbst wird irrtümlich als trügerisch hingestellt und das Ich zum absoluten Über-Ich erhoben. Aber mann ertrinkt doch nicht wirklich im Selbst! Also ist das Bild die Wirklichkeit und das Ich nur Illusion (und jedes Zählen als Grund der Mathematik nur Werkzeug, die angeblich daraus abzuleitende Wahrheit falsch, Lüge, Illusion und jeder Mathematiker ist ein Erzähler des Jenseits, einer bezahlten Sache, und selbst nur bezahlt und ein bewiesener Widerspruch).
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Ich ist immer und ausschließlich entfremdetes WarenSein in der Welt. Es gibt keine weitere Entfremdung darüber und es gibt kein erarbeitetes nicht-entfremdetes Sein.
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Natürlich kann man ein Selbst in ein Jenseits werfen und die Ware zur Wahrheit werden lassen: die deutsche Sprache macht dies möglich und unsere dumpfe dunkle Seligkeit, die mörderische Gemütlichkeit des deutschen Geists.
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Die Melancholie ist ein Bild, ein eingebildetes Sein und also der Irrtum über die Traurigkeit: das im Bild gefangene Mitleid. Es ist darin festgeschrieben, übermalt und lässt sich so nicht befreien. Es ist am Ort der Analyse, ein falsches ErlöstSein im Jenseits des Bilds und als Text und lässt sich nicht noch mehr erlösen (hin auf ein falsches Inselglück in einer WarenMeerSeligkeit).
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Was ist denn Manie? Ein Abfeiern, ein Vernichten, ein Weg-Feuern der WarenWelt. Potlatch. Ein Ende im Hungern, wahres beschissenes und also bestes urmännliches Sein.
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Es ist Mittag und das Selbst ist endlich vom Schatten des Ich befreit.
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Das ist die narzisstische Spiegelung in Wirklichkeit: wenn das Selbst im Licht der mittäglichen Stunde erscheint ist der Schatten die eingebildete Mitte der Nacht und beide aufrecht zum GegenStänder vereint.
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Das ist wahres Feiern: dem Andern das eigene AndersSein widerschenken: die schenkende Tugend, die zugleich auch einen nehmende ist. Man gibt und nimmt sich die Wirklichkeit.
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Nur die Frauen haben einen Spiegel im männlichen Selbst, das Selbst aber ist sich nun auch mal reinster Schmutz und Finsternis.
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Was dem Mann Befreiung ist, ist dem Weib das böse Objekt und des anderen Hässlichkeit. Was dem Mann die Objektivität und Analyse ist, ist dem Weib die Bewertung als Schatz mit einem Verlust der Hässlichkeit.
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Melancholie ist die ins Bild hinein verschlungene Pracht! Der gewaltig dichte Text und nicht eine Selbstkritik! Und kein Wahn!
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Der Abfall ist nur das Selbst, das man in der Pracht scheinbar losgeworden ist. Die Traurigkeit ist gelöst in der Pracht der Waren und wird im Bild freigesetzt.
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Die Euphorie ist Mehrwert. Überwert bewegt den Einzelnen als Objekt der Waren und ist Spiegelbildung. Die Gesamtheit aber verschlingt er als schwarzes Loch. Darum trägt man auch coram publico trauernd einen schwarzen Sack (SS). Und im und mit dem Schwarzen Sack sind wir wieder bei der eigenen deutenden Seligkeit.
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Richtiges verschwendendes Feiern beugt dem euphorischen Wahnen vor.
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Dies ist der Fehler der Psychoanalyse: sie rechnet das Selbst zur Oberfläche und behauptet, dass es das Ergebnis einer Spieglung ist, also Schein und Schatten und leeres Bild. Aber es ist nur die Darstellung des Selbst die falsche Bildlichkeit des Betrachters: es sagt: du siehst als ein Bild Es als Bild, und du erkennst deinen Irrtum nicht. Ein Bild ist eine Lüge und Oberflächlichkeit und ein Selbst im Bild negiert eine Lüge! Und damit endet der Irrtum. Man kann nichts weiter darin erkennen. Das Ich blickt in sein eigenes Loch! Soll doch der bezahlte Analytiker ersticken an diesem oder diesen Bissen und sich ergeben dem eigenen Wahn oder selbst übergeben. Warum befasst sich die Analyse nicht mit dem Wahn! Weil sie ihm verfallen ist: doch wer den anderen in die Lüge verstößt (in die neurotische Selbstverkennung) muss selbst einst heim ins Reich seines Größenwahns.
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Wer seinen Körper nicht einsetzt und sich nicht bewegt, wandert und rennt, sondern sich auf die Couch legt, der wird hilfloses Opfer des analytischen Betrugs. Erst wird dem Patienten der Kopf von Körper gerissen und anschließend gemeinsam auf diesem geritten. Der Leib, das Selbst wird zur Oberfläche erklärt und als Ware verramscht. Das Mitleid muss herausgedreht werden aus dem in ein Bild oder einen Text gespiegelten Leib, aus dessen Scheinbarkeit entlassen. Mitleiden ist ein gesellschaftliches Ereignis und keines des isolierten Körpers. Es ist Leid des beschissenen Seins und kein Leid der gelehrten Dämlichkeit. Es ist reine physische Wirklichkeit. Das Mitleid mit dem höheren Menschen muss überwunden werden heißt: der erzwungene Zusammenhang von überheblichem Geist und Leib muss beseitigt werden. Ergebnis kann aber nicht ein ursprünglich menschliches simples bedauerndes Mitleiden sein, sondern ein neuer Text, der die Zusammenhänge neu schreibt. Es wiederholt nun den leiblichen Riss, indem es den Leib zum Text macht (nicht in den Himmel schickt) und sich einen Rest- oder Tierleib erzeugt. Wieviel Chemie wohl dafür benötigt wird? Das weiß vielleicht Nietzsches Zahnarzt (möglicherweise war der Bet(t)mann auch ein Mann der Kirche: ein Päderast mit göttlichem Auftrag und unheiligem Ansinnen).
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Das ist nach dem Christentum die widerlichste Zusammenschraubung des sich überhebenden männlichen Geistes mit einem toten (weiblichen) Leib: der Buddhismus.
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Das Ich ist immer ein anderer, nie bei mir, immer außer sich. Es gibt kein Ich, das Ich bin. Ich ist entleibt und hat ausschließlich Wechsel- und Warencharakter.
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Man muss schamlos sein, vollkommen frei von sittlichem Zwang und moralischer Sucht, wenn man zur richtigen Betrachtung menschlicher Wirklichkeit kommen will.
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Um auf den Leib zu kommen: wenn man zwischen kleiner Lust und großer Wollust unterscheidet und einen leiblichen wirklichen Unterschied in ihnen findet und den Koitus als Falle erkennt und abwertet und als Abwertung der WollLust anerkennt (als finalen RettungsSchuss), dann schließen sich die Verwindungen auf. Der Aufschluss ist komplex: und beendet den Rückzug auf die verwirrende Oberflächlichkeit der dämlichen Analyse.
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Der Koitus ist in seiner Wirkung für den Mann identisch mit der der Frau eher zugeordneten Vorlust. U. a. ist in beiden Fällen die Verdummung im Serum stark erhöht. Bei Schreber ein Ergebnis der Stimulation seiner Wollustnerven, die ihn mit seiner doppelten Göttlichkeit verbindet. Die Schreber'sche Wollust ist ein endloser Prozess. Die Befriedigung hingegen wird in den Denkwürdigkeiten als der vergebliche Versuch einer Restauration der Männlichkeit bezeichnet (vermutlich eine der üblichen blöden Behandlungsmethoden - übrigens in der Analyse bei Reich und Jung wiederkehrend als das Aufreißen von Patientinnen, ihre Entführung aus Reichs männlicher Panzerung, des Führers Seitensprung zum epileptischen oder Erst-Schlaganfall).
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Der Analytiker im Anhang Freuds unterscheidet Ich und Es. Nun ist das die Wahrheit: das Ich ist nur sein Haus, seine Villa, seine Haut, seine Ochsenhaut (Vorhaut) und das Es ist sein Patient, der unvermeidliche störende Dreck darin. Hunger soll sein und wenn ihr euch gegenseitig dann fresst, begreift ihr vom Leib her, dass ihr im Wahn und hoffnungslos der Lüge und dem Betrug am Selbst ergeben ward.
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Woran leidet denn der von der Analytikerbande zur Melancholie verdammte? Er leidet an der ihm aufgenötigten Verbindung von Not und Wollust, er leidet an einer Wollust ohne Leib. Alles scheint übertragen auf eine Lustigkeit am Weib. Der Körper wird in seiner Bewegung behindert. Der Patient wird immer vergewaltigt: gefesselt, geknebelt, betupft und zerzupft, während der Arzt und Vergewaltiger sich dumm und frei fliegt von einem Schatz zum andern im überhobenen Geist. Darum ist auch die Gewalt des Patienten einzige Möglichkeit der Befreiung des Leibs, weg von der Not hin auf eine eigene reine die Zusammenhänge völlig erfassende den fremden Geist dann umschließende Leiblichkeit.
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Im Prozess der Erkenntnis erbricht der Körper sich selbst. In der Schriftlichkeit, der Sprache als Lüge wird ihm schlecht. Er erbricht nicht ein Objekt, sondern nur solange sich, bis das Objekt zerbricht. Auch der Selbstmörder tötet nicht sich selbst und wendet sich nicht gegen den eigenen Leibt, sondern befreit sich nur von dem ihm fremden Geist. Die analytische Begrifflichkeit will überwunden und vernichtet sein, der Leib nur befreit.
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Der befreite Leib hat seinen genießenden verlogenen falschen Analytiker erschlagen und ist pure Wollüstigkeit.
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Logik entsteht dadurch, dass der Kopf vom Leib gerissen wird und im Kopf dann die eingebildete Leiblichkeit gewendet. In der falschen Körperlichkeit sind alle Seiten vertauscht und es entsteht ein fester Sinn. Die Unterscheidung einer Ursache von der Wirkung erzeugt Wahrheit. Damit sind wir geistig endlich beim Tier. Dazwischen aber liegt die verlogene Menschlichkeit. Wir aber wollen das Menschliche ergründen. Wir wollen heraus aus der Falle der logischen Verknotungen. Knoten gehören weder zum Sinn, noch sind sie eine allen Sprachen innewohnende Eigenschaft. Die einzige genetisch fixierte Besonderheit des Menschen ist die sich fortpflanzende Verblödung. Wir wollen den im Menschlichen befreiten Leib - und uns nicht den Waren, Maschinen und Organisationen ergebenen.
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Die Umkehrung des Prozesses im Bild sieht so aus: an die Stelle des Ergebnisses (Wahrheit als objektive am Ende) tritt als Ausgangspunkt der zerrissene und gespaltene Leib. Riss rückgängig gemacht: der Leib selbst ist zerrissen und wird erzeugt von körperlicher Anstrengung (aus der Wirkung: der Not, folgt die Ursache: das Leben). Wendung zurück: der Leib ist aber auch gespalten: ein Teil zeugt die Welt in Zeichen, ein Teil speichert sie. Das ist die urspüngliche Wendung: der Mensch erzeugt die Außenwelt.
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Leider nimmt die neue Welt einmal den Menschen als Bewohner auf: und ihm entsteht ein falsches Wesen in Lügenzeichen.
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Soll doch die Neuroanatomie sich mit der Psychoanalyse verbünden. Kommt nur ein gescheites Nichts heraus. Mit fliehender fliegender Leibschriftlichkeit bewegt man sich und weit jenseits weg und davon.
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Leib kennt nur e i n e Wollust und die Lust im Rennen davor, danach, davon. Analyse kennt nur  e i n e  Lust der Furcht vor dem Davonrennen.
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Schmeißt alle Waren, bewerteten Dinge, aufeinander, zündet sie an im Geist und verbrennt die den Zeichen im Geist Verfallenen Werke der Nihilisten jeder Sorte (auch der Materialisten). Winden soll sich alles in brennender Schriflichkeit. Entschlüsselt die falschen Bilderbücher des Wahns. Was übrig bleibt ist Leibfreilichkeit und ein kleiner Rest genehmigter überzogener Sinnlichkeit.