Eva
bedeckt sich nicht aus Scham, sondern Ihr Kleid ist zum einen weite
zufällige beiläufige unwillentliche Ergänzung der oberflächlichen
Symbolik ihres Körpers, zum anderen wird sie bedeckt und
verschlossen von Zeichen, einer kleinen Symbolik der von ihr über
Mannes Begierde sich einverleibten vom ihm geschaffenen begriffenen
AbSchnitte ihres Körpers. Sie ist im Großen für sich ganzer stofflich
bezogener (also irdisch lebendiger) Leib, für ihn in einem Begehren
nur seine ihr wollüstig untergeschobenen erogene
Bruchstückhaftigkeit. Das ist erster menschlicher Leiberschluss.
Bücher
werden aufgeschlagen für ihn, Nasen hineingesteckt, Stoff wird
gejagt und gesammelt, wieder lesend verwoben von und für
Weiblichkeit. Endlose Wiederkehr um sich kreisender Gedanken.
Mann
hatte immer offensichtlich Begierde, war unbekleidet und ließ sich
benutzen. Sich umstürzend in ihren Zeichen beschnitt sich Mann
irgenwann ihr Kleid, wurde ein tapferes Schneiderlein und
eingebildete höchste Männlichkeit.
In
der Welt der Zeichen begreift Mann den Grund seiner Begierde endlich,
doch noch nur bruchstückhaft in ihren Teilen als seine erogenen
Zonen. Erkennt er sich schon oder predigt er sich noch?
Was
ist Geist? Für sie besteht er aus Symbol und Zeichen. Für ihn aus
seiner Begierde Not Kontrollverlust. Kulturraum ist erste
Vergegenständlichung von Symbol und Zeichen, seine Objekte sind weiblich. Unter
Kontrolle des Weibs werden ihm nun ihre Zeichen Grund der
Begeisterung. Geist ist ihm also immer schon leiblich fremd, hat seinen
Grund in ihr.
Geist
ist ihr Hemd, sein GWirken ist ihr ein Hauch. Ihm ist er fremd, satt
ruht er auf ihrem Bauch.
In
der Welt der Zeichen verwandelt sich der Mann selbst in eines, wird
auch Ware, ruht auf des Weibes Leib. Da ist sein Sein im Widerspruch,
er ist selbst der Wunsch der das Objekt seiner Begierde bedeckt.
Diese
Umwertung schafft für ihn zweierlei in einem Kleid: ein wertloses
Wünschen (satt sein macht frei) und eine versteckte Wollust (seine
Scham: er versteckt nun seinen Schwanz, macht ihn zum Zeichen,
metaphorischer Sinn). Es ersteht ihm die ungewusste Begierde. Er
rührt sich mächtig in ihr.
Damit
wird nun auch die Zerissenheit des Mannes auf die Beziehung der
Geschlechter angewendet: er und sie werden leiblich
auseinandergezogen: Frau wird zum Geist erhoben in den großen
Symbolen des schwangeren Leibs. Mann ist begeistert und hat geistlos
seine Begierde allein für sich. Er hat seinen Schwanz in der Hand
und ziemlich fester Kontrolle.
Mann baut und verhütet. Der Herr zeugt und schützt seine Welt, bläht stolz sich in Gedanken vor ihr. Verheimlicht und hütet seine Einfälle, und sie vor ihnen und sie vor ihr. Schreibt sie endlich nieder, kommt nieder zu ihr, schenkt sie und sich ihr, seinem geliebten ihn nährenden Publikum.
Mann baut und verhütet. Der Herr zeugt und schützt seine Welt, bläht stolz sich in Gedanken vor ihr. Verheimlicht und hütet seine Einfälle, und sie vor ihnen und sie vor ihr. Schreibt sie endlich nieder, kommt nieder zu ihr, schenkt sie und sich ihr, seinem geliebten ihn nährenden Publikum.
Die
Beziehung der Geschlechter wird selbst ein Wert, der Koitus
überwertet. Frau wird angebetet, Mann liebt und glaubt sich geliebt.
Aber Frau begehrt immer nur Zeichen (auch den Mann als schwanzlosen
mit den Ersatz-Insignien der Macht).
Im
Gegensatz der Waren (Wertzeichen) wird Mann in deren
Auseinandersetzung hineingezogen. Geist wird verrückt und rein
männlich. Monotheismus. Mit der versteckten Begierde ist auch die
große Symbolik verdeckt. Geld als allgemeiner Warenwert ist die
vergessene Weiblichkeit. Sie ist sein Schatz in der Münze.
In den 'Vorboten der Not' ist der zweite Leiberschluss geschrieben.
In den 'Vorboten der Not' ist der zweite Leiberschluss geschrieben.
In
der Welt unbegrenzter Zeichen, des absoluten Überwerts, kommt zum
Riss noch die Spaltung. Wenn nun noch Geld selbst Wert ist, gehört
die Welt ganz der Analyse (dem Zerfall). Weib wird einfach nur frei:
frei vom Mann: es hat seine große Symbolik wieder für sich und auf
sich die Schönheit im Kleid der Zeichen. Darin besteht allein die
ewige Wiederkehr des Gleichen.
Hier
ist Mann abgerissen. Das Prachtgewand, einst ihr entwendet, ist zerschlissen. Er hatte nie
einen Leib, nur seine eingebildete Weiblichkeit. Durch eine Arbeit
als Wert an sich, geistige Leistung, durch Stärkung seines
göttlichen Ich ist er nur schwer wieder aufzurichten. Die Spaltung
vollzieht sich unter seiner Oberflächlichkeit, in seiner Lehre: er
ist gespalten im Geist. Macht ist immer GMacht im Wunsch und Wille
nur letzter Halt gegen den Spalt, sein Traum vom Leib darin und vom
wirklichen Sein. Sein physisches Leid ist begründet in der
geschriebenen Zerissenheit von geheimer Begierde und Wunsch und sein
geistiges Leid in der Spaltung von Wert in Nichts und Sein, der
Geschichte der Waren und freien Zeichen als SinnBild und Wert,
zeichendicht in metaphorischer Sinnlichkeit. Das ergibt keine Kunst,
sondern mein wertloses Geschmier, eine schriftliche Verselbständigung des Wahns einer Freiheit im Sinn. Riss und Spalt ist mühsam verteilt
auf zwei Körper, einer Fleisch, einer Blut, einer Brot, einer
Arbeit, einer Leib, einer Seele, Frau und Mann, Knecht und Herr.
In
Schöpfungsmythen revolutionärer (gläubiger) und reaktionärer
(staatlich erlaubter) Sinnlichkeit häutet sich zwar der Mensch aber
er dreht sich und die Geschichte nicht gegen den Wert. Das ist eine
unvollständige Analyse. Er arbeitet mit leiblichen Elementen aber
bleibt bei einem Mehr und Weniger des Habens und Seins. Er steht da
als das schöne Sein, eine nackte Schönheit in Stein. Die Umwertung
der Werte und ein Jenseits von Gut und Böse ist noch kein Jenseits
jeden Werts. Was aus dem Stein gehauen erscheint, ist nur eine
Befestigung idealistischen Unsinns. Märchen und Mythos und
Moral. Riss und Spalt sind verschlossen in SinnBildlichkeit: das ist
Warenwert als Grund der Dinge: einfache Gegensätzlichkeit (Geldwert)
mit schönem Schein (Ware).
So
funktioniert reaktionärer Blödsinn: der Sohn, einst Gemahl
göttlicher Weiblichkeit wird dem männlichen Geist untergejubelt.
Das weißt Du, Zarathustra? Niemand sonst weiß, dass Gott nicht der
Vater ist.
Mann
erzeugt sich bildlich ein Sein, in dem er der Spaltung seines Geistes
im Weib Gestalt gibt. Ihr Geschlecht ist ihm Traum, ein Wahn und ein
Nichts. Seine Welt besteht ganz simpel aus drei Elementen: Übersinn
(Gott, Kapital und Rechenwert) sowie Haben (+ Ich Person Männlichkeit
Analytiker) und Sein (- Selbst, Leib, Weib, Patient). Der Analytiker
macht genau das: er ist Überwert, sein männlicher Patient füllt
sein Loch und der weibliche ist es ihm. Er entlässt auch jeden nur
in ein primitives männlich blödes Dreierlei.
Nackte Schönheit soll ganz leiblich sein, tanzen.
Nackte Schönheit soll ganz leiblich sein, tanzen.
Seine
Wiederauferstehtung ist nur die Erektion seines Zeichens durch das
uranfängliche Hängen an Ihrem symbolischen End des großen Spalts
im Leib am oder deutlicher: unter dem Kreuz.
Übrigens:
die Neufleischwerdung gibt es nur für das Weib. Mann hat keine
Gebärmutter.
Deutlich
ist damit: das Übersinnliche (des Mannes) verschwindet hinten
widernatürlich im Leib des Weibs (dreifaltige Resurrektion - drei
mal ist einmal gut müde gemacht) und kommt vorn als lebendiges
Fleisch (rätselhafter Herkunft - scheinbares Wunder einer Geburt) wieder heraus.
Die
Geschichte in vollem Umfang entfaltet verweist schließlich auch in das Gehirn
mit dem gefalteten Großhirn - übrigens wurde das Kleinhirn nicht gefaltet, es hat sich entfaltet - als alles verfälschenden Geist gegen die
Leiblichkeit. Das erzeugt geistlichen Einheitsbrei und unterdrückt
den Leib. Einwände trägt der weibliche Leib in sich, Männlichkeit
ist ihm natürlich auch mal oder als Mal in sich und gelegentlich
auch erträglich.