Wo ist die Wollust und Grausamkeit hin, der innere Zwang, den der Leib inszeniert? Was erhält uns bloß diesen Hass und die Gewalt und den Schein großer Liebe, den äußeren Zwang? Staat und Wissenschaft und ein pervers verdrehtes abstrakt religiöses Gefühl, eine widerliche Widersprüchlichkeit. Gern stirbt der Mensch für seine Götter seit jeher. Das war immer schon die gewaltsame Überhöhung des Leibs und höhere Menschlichkeit. Die christliche Religion aber verallgemeinert den Wahn, lehrt die Selbstvernichtung des Leibs an sich und damit den Untergang der ganzen Menschheit. Das ist ein Aufdrehen der 8 im christlichen Glauben: der innere Zwang wird nach außen gekehrt in der inszenierten Grausamkeit. Und der äußere Zwang der Gewalt und des Hasses wird zu gewolltem Leid am eigenen Leib und zum erlaubten Schlachten des fremden. Der Mensch als Oberfläche an sich sinkt zum Vieh wieder hinab als das große UnTier, UnterTier großer nicht mehr Enden wollender Wollust und allgemein alles vernichtender Grausamkeit. Das ist die große Lust eines sich segnenden heiligenden Frohsinns im Weltuntergang.