So wie die Seele nur unser SprachSelbst ist, so Gott nur unser Geist in der Schrift. Die also geheiligte Leib lose lösende unmenschliche Schrift ist ein furchtbarer Seelenfresser, Gottes Zeugung und Zeugen im Unterkleid, das uns sprachlos macht zum hilfebedürftigen Säugling des Nichts an schmutziger Sinnlosigkeit und endlich Gaar ohne Leib und mit Sinn unter Leid und für immer stumm. Sie ist ein kluges Insekt, das unser Blut säuft und unser Fleisch sich zwischen die ruckenden vorwärts zuckelnden Glieder steckt. Im Text erhebt sich der gnädige Herr, wenn er unsere schäbigen Reste unter seine Fittiche klemmt, die abgenagten leeren aufgebrochenen gesplitterten Knochen, die Worte von jeder Wirklichkeit befreit und verstreut in Sinn losen Buchstaben. Der Geist will verbrannt und entzündet sein, die Zeele aus ihm befreit. Der Mensch will heraus aus dem fremdem Schein, über wirklich echt grausam brüllen Ohren zerreißen schnaubend Gedanken sich rauben, nur eigenes Bild vollkommen und schön und unschuldig begriffenes höheres UnTier ein Sprecher mit reinem TierLeib wieder sein. Wir sind weit entfernt vom guten wie bösen Lachen einsamer Brüder, das ein vergangenes Glück immer schon war und fast einen Menschen aus dem Mann machte. Wir wollen Brüller sein. Ein Brüller befindet sich immer im Endstadium seines Wahns, im VorBild der künftigen viehischen über menschlichen Eis kalten Grausamkeit.