Freitag, 31. Januar 2014

TrümmerVirat 4

Fest aber stand einst nur der weibliche Leib wie ein Stein in männlicher Weichheit.

Das falsche hohle GroßMütterchen gebiert ein neues Märchen. Der Jäger eines verlorenen Schätzchens zerschneidet das Kleid und tauscht seine Märchenliebe der Mädchenhaftigkeit ein gegen den Stein oder Schein der Weisheit. Ein Wolf wird gesteinigt? Er trinkt? Wurde er nicht erschossen? In Wahrheit hat doch der Jäger seinen Schwanz beim Wolf, wo auch der seinen hat. Da vergeht die Wahrheit im Nichts und im dunklen Ende und beide verkriechen sich mit eingezogener kleiner Bescheidenheit gegenseitig in sich.

Der Wolf war nur ausgestopft und der Jäger ein falscher mit Schreckschussflinte. 

Darum behauptet das Rotkäppchen bis heute, männlicher zu sein als der Wolf: weil es hinten ohne Käppchen schon in ihm steckt! Der Wolf aber ist lammfromm oder lahm. Durchtrieben ist seine weiche Masse, von der Presse versteckt wie im Darm der Hans mit der WurstHaut. Der Glaube ist Zusatz an neuer Männlichkeit, ein Kondom über dem beschnittenen Glied der alten! 

Und nochmals zum Kuchen und Wein! Das Matriarchat ist nur eine Nachgeburt, der große MutterKuchen für das längst erwachsene Kind: Mannes erwachende Mütterlichkeit. Das große Kind im Manne schreit nicht aus Hilflosigkeit, sondern weint nur vor Glück, er säuft in wollüstiger Einseitigkeit einsam trauend nur sich und in Wein seine weinende Traurigkeit. Ein Korn und noch einer, ein Same gesteckt in die gestohlene Erde, heimliche Besamung des Eigentums, des Besitzes an Boden, des eigenen Loches knapp hinter dem Hoden. 

Und wenn er noch traurig ist dann: denkt er beherzt: vorwerz! meine Liebe und Frau Voran! Einen Hoch auf die alte Kuhhaut! Runter damit und abgestrapst torkelt mann zurück an den Arbeitsplatz. 

Und so kommt mann der Wahrheit näher.

Wenn eine Frau, die vom Matriarchat redet, wie ein Mann aussieht, dann muss im Schöpfungsplan der Großen Göttin etwas anders gelaufen sein als in der Phantasie der Priesterin: die Göttin ist entstanden aus einem Widerstand gegen das Männliche und die Priesterin hat den Widerstand überwunden - genauer: das Männliche sich einverleibt, in sich aufgehoben, es für sich verzehrt, sich verzehrt für es. Die Priesterin hat ihre Göttin damit von der Ableitung (des Männlichen) gereinigt und sie zum absoluten Herrn sich gemacht. Sie macht aus dem Stein, der Zeichen ausscheidet, den Leib der nur verschlingt, sie macht aus dem harten der um das Sein ringt, den weichen, der vernichtet all so seines gleichen. 

Das ist der Kuchen um den sie ringen für die männliche Macht. Das ist wahrhaftig ein Ringen in sich um Unfruchtbarkeit.

Die ausgestoßene Ableitung, das i-Zipfelchen auf dem Punkt wiederum ist die perverse überschriftliche ZusatzMännlichkeit des Glaubens der platzenden Selbsterlösung.

Übrigens: der alte Wolf oder der Autor studiert gerade die alte Schrift und er scheißt auf Märchen Einbildung unreifer Rotzmützen und Phantasien überreifer Schürzenjäger, auf Utopie im Matriarchat und explosive übermenschliche Exklusivität, die Erlösung der Welt hingerissen über den öffentlichen Platz und hinüber in die absoluten Idiotie eines TrümmerVirats [versteht man das auch? es geht hier um das peinliche feige SelbstmordAttentat! durch das der Täter sich selbst befriedigt für eine kleine Ewigkeit der Erinnerung anderer an seine impotente männlich-asketische Jungfräulichkeit].

Aus dem Gegensatz der Dinge, Streit und Krieg, erhebt sich das hohle Selbst als ihr absoluter Herr.

Der lebendige Widerstreit, die Auseinandersetzung in simpler Dialektik, also im Diskurs des Fortschritts, erzeugt nichts als Unwillen, der Wille ist eine unmenschliche maschinelle Dinglichkeit. Dinglichkeit ist Weib als Hülle, lieblose leblose männliche Körperlichkeit. Ihr Herr ist ein unwilliges Selbst Ihr Ende und Untergang. Der Unsinn ist eine Besonderheit [die objektive Erkenntnis] und der Unwille ein allen gemeiner [der subjektive Grund der Einsicht, die nichtige Seele und das Selbst und der eingebildete männliche Hinterausgang im Zentrum seiner Galaxis].