Die Kunst hat die Aufgabe den Staat zu
vernichten
Die Wissenschaft löst die Kunst auf
Der Zweck der
Wissenschaft ist nur Weltvernichtung
Kunst ist die Herrschaft des Leibs über den Geist.
Die Auflösung der Kunst äußert sich
in der widersprüchlichen Vorstellungen eines greifbaren Übersinnlichen.
Dieses greifbare Übersinnliche der Götterwelt ist weder Vorläufer noch gar ein
Nachfolger religiöser Vorstellungen. Unsere kranken abstrakten
religiösen Vorstellungen (mit SinnGrund und Offenbarung) waren
niemals und sind jetzt auch keine allgemein menschlichen, sie sind
das Ende jedes wirklichen MenschSeins. Ein 'uranfänglicher religiöser Sinn' des Menschen ist eine Lügenprojektion des wissenschaftlich denkenden Menschen. Unsere geistige Krankheit und unser Untergang sind n i c h t Urgrund und Anfang der Menschheit.
Mythen sind Kunst. Die Welt der Götter ist noch Kunst als Widerstand gegen die Wissenschaft. Leib und Leben sind in ihnen und die Kraft der menschlichen Natur. Mythen und Götter sind sinnlich und nicht unfassbar übersinnlich.
Unsere religiösen Vorstellungen sind
Ergebnis eines gelungenen Attentats auf die Kunst.
Wenn die Wissenschaft sich endlich
etabliert hat, kommt aus der von ihr vergewaltigten Kunst als
gebrochene RestKunst die des Unsinnigen (des Heroischen Märchenhaften
und Exotischen) und des unbegreiflichen Übersinnlichen, Übersinnigen (der Fernsichtigen
Sehnsüchtigen Konsumsüchtigen Drogensüchtigen) hervor und endlich
noch als absolute Kapitulation eine 'Kunst' des absoluten Übersinns, die vom Menschen noch gereinigte
Kunst, eine heilige Hure dazu, ihre blöde Rechtfertigung in 'hoher'
GeistesReligion mit unbestimmtem geschlechtlosem Monotheismus. Zwischen Wissenschaft und
Geist, Wahrheit und Wahn oder Religion sind wir einer grausamen Teufelei, im hohlen
nichtigen Selbst verschriftlichter Gedanken, der Seele, dann rettungslos verfallen.
Die Kunst der Romantik ist daher ein willenloser
Krüppel und die Klassik ist der vollkommene Unterwurf der
Gewissenschaft und WarenWelt. Die Laute kommen plötzlich ohne die Sprache aus und der Sinn kommt zwischen den Zeilen hervor. Das geht nur im geschriebenen Text. Ist die moderne Musik nicht der den aufgezeichneten Sprachgedanken verlorene Text? Ein Brüller mit Sinn ist nicht mehr Kunst, sowenig wie die verführerische käufliche Schönheit mit ihrem eingebildeten Wahrheitsanspruch.
Unser Glaube ist die geistig allererbärmlichste und leiblich verkommenste allerhöchste Hurerei, eine von
der Wissenschaft vermeintlich begriffene überwundene verdorbene Welt: in ihm und ihr haben wir unseren Leib beschmutzt und weggeworfen. Zur Wissenschaft gehören zwingend die eigene Göttlichkeit und die fremde Hurerei. Sie will nichts
wissen vom Geschlecht der Welt und leidet an einer Spaltung: sie will
den Widerstreit von Mann/Gott und Hure/Weib. Immer muss das wirkliche Geschlecht der Wissenschaft leiblich geopfert werden.
So auseinandergerissen sind Geist ohne
Hirn und Selbst ohne Leib und beide unbegreifliches jenseitiges
tiefes schwarzes Nichts. Das ist der Himmel: ein saugendes Loch
hinteren Sinns im Riss zwischen Hirn und Leib. Der Riss
ausschließlich ist das Ende des Leibs: menschlich die Hölle des sich
konsumierenden Lebens Alterns und geistigen Verblödens.
Himmel und Hölle sind unterschieden
nur darin, dass der Himmel der blöde Wille zur Hölle ist. Der
Himmel ist ein gesellschaftliches Sein, das den Leib zerreißt. Der
Himmel ist der vollkommene Wunsch, der von der Hölle seines leiblichen Nichts
überrascht wird. Im Himmel lebt der Schmarotzer, der solange teure Kredite - blöden Glauben - an seine
Sklaven verteilt, bis der teuflische Hunger zu ihm hinauf ins Hohe Haus kommt.
Wissenschaft ist ein Speicher der den
Geist aufdreht, ihn dem Leib auch entgegenstellt und die Welt
scheinbar endlich ordnet. Die Welt löst sich aber nur in ihr
vollkommen auf. Das ist keine echte Ordnung, die alles auf zwei alte
Schachteln verteilt. Der 'Urknall' ist doch nichts als der verworfene leibliche Riss, er ist nur der maskierte Wille zum Untergang, Ipsation der
Wissenschaft.
Die Freiheit der Äußerung im ww Netz (anonym und kostenlos und ?umsonst im Blog) ist
das einzige, was die Kunst als allgemeinen Sinn für menschliches
Denken Fühlen Handeln am Leben hält.
Die Kunst hat das Übersinnliche als
Gegenstand der Erkenntnis doch für Leib und Geist greifbar und
verdaulich zu machen. Sie hat aus jedem staatlichen Bezug
auszutreten. Sie hat der religiösen Hurerei zu widersprechen und der
Wissenschaft den Geist, also den Leib und die Sterblichkeit, wiederzugeben durch: reichlich Vergeudung von Arbeit und Zeit.
Das ist die einzige Wiedergeburt, die möglich ist: die des
verlorenen Geist im kugelig-irdenen Leib. Die Verschwendung von Zeit und ArbeitsKraft - gleich für welchen Zweck - grenzt alle unmenschliche Produktion ein und
reinigt automatisch Geist und Leib. Über Religion braucht man sich
keine Gedanken zu machen: wenn der Leib frei ist, verschwindet an ihm die
Widernatürlichkeit und Krankheit von allein.
Immer noch sieht sich der Mensch als einer Schöpfung Sinn in der Mitte des Alls und kauert doch nur verloren beengt und beschränkt in dessen hinterstem Winkel. Der Mensch kennt sein eigenes Hirn nicht, er weiß nicht woher die Träume ihre lebendige Kraft haben, er kennt seinen Leib nicht und begreift nicht die Welt. Er bewegt sich kaum, schwebt nur auf einem LügenTeppich der Selbsttäuschung. Wüsste er wie man wirklich fliegt, würde er sich nicht mehr sorgen um seinen sinnlosen Fortbestand. Er wüsste, wie lächerlich nah und so unendlich einfach und leicht sein Untergang ist.
Immer noch sieht sich der Mensch als einer Schöpfung Sinn in der Mitte des Alls und kauert doch nur verloren beengt und beschränkt in dessen hinterstem Winkel. Der Mensch kennt sein eigenes Hirn nicht, er weiß nicht woher die Träume ihre lebendige Kraft haben, er kennt seinen Leib nicht und begreift nicht die Welt. Er bewegt sich kaum, schwebt nur auf einem LügenTeppich der Selbsttäuschung. Wüsste er wie man wirklich fliegt, würde er sich nicht mehr sorgen um seinen sinnlosen Fortbestand. Er wüsste, wie lächerlich nah und so unendlich einfach und leicht sein Untergang ist.