Die Kirche ist ein Überbleibsel einer noblen ÜberHerrlichkeit, zuletzt ganz unerträglich alles menschliche Leben erschlagend im Absolutismus. Von dieser schaurig überflüssigen NiederPracht hat sich der moderne Staat getrennt. Die Kirche kann man heute leicht hinter sich lassen. Der Austritt ist so einfach wie bedeutungslos. Es lässt nun der Staat sich tragen vom Lügenschein einer eigenen Religion. Der Glaube hat sich mit Sinn und Offenbarung in verwandelter Gestalt als Überzeugung mit Wahrheit und Intuition an Wissenschaft und Staat selbst gehängt. Vom alten Glauben und dem heiligen Geist ist dem Politiker das Vögelchen der Frömmelei geblieben. Was ist mit den Geboten und der Moral geworden? Sie funktionieren nicht mehr. Politik ist ein ununterbrochenes Lügen und grenzenloses Morden. Als übermenschlich nobelpreist sich die Übelkeit. Politiker haben uns aber auch noch ausreichend RestMoral als Sittlichkeit aufgespart: schamhaft sollen wir sein Oberfläche und körperlos reinen Geists. Wir dürfen uns also den Leib aufersparen für Arbeit und Krieg, das staatliche Schlachten. Politik ist gespenstische Schauspielerei: grausam in vielerlei Hinsicht und leicht zu durchschauen. Die Überzeugung ist die Wurzel des Übels und aus ihr wächst der Baum der Erkenntnis auf Erden, die Wissenschaft, und unter ihm verdirbt und erstarrt die menschliche Gemeinschaft wird im Staat vergewaltet der lebendige Leib. Der Staat hat nur einen Zweck: sich selbst. Der Staat hat als Mittel, das ihn erhält, allein die Vernichtung der menschlichen Leiber. Das nach innen gegen die Leiber im Staat gerichtete Folter- und Mordinstrument ist das Verwaltungsgerät (mit seinen Beamten und Politikern und den Abgaben an sie). Nach außen hat der Staat zum Selbsterhalt einen Gegenspieler zum Schein, sich selbst im Spiegel, einen 'anderen' Staat, an dem er sich reiben kann, um Menschenleiber im Großen zu zermalmen. Die Steuern sind ein gegen den natürlichen Widerstand der menschlichen Leiber gerichtetes Strafsystem nach innen, das Leben erpresst und sammelt. Alles im ErdenRaum, das nicht Staat ist, ist den Staaten Freiraum für Mord Raub und Leiberfraß Sklaverei. Was sind die großen Vermögen? Doch nichts als das für den Krieg, das große Schlachten, aufgesparte in Massen missbrauchte Leben, deren Summen und drohendes schauriges Brummen. Die Vermögensbildung ist die Seele des Staates, das Ansparen einer mordgeilen Erwartung. Krieg endlich ist der Staaten höchster Sinn, ihre höchste Zeit, die große Festzeit des Massenmords. So wie die Vermögen wachsen, so aber auch Hunger und Armut. Leiber schwinden zuhauf dahin. Und kommt der Hunger nahe genug dem Lebensnerv der Großen und Reichen, ist der Krieg den Staaten erlaubtes Erlösen der Sparsamkeit, freudig kommt ihnen die ersehnte Notwendigkeit Seligkeit das Glück grausiger Empfängnis aus Blut und zerfetztem Fleisch. Das ist der Staaten maximale Befriedigung, die ihr Äußeres und Inneres an Leib und Leiber miteinander verschmilzt und alles an Leben furchtbar verbrennt. In biblischer Zeit gab es ein untrügliches Vorzeichen von Hunger und Krieg: die Volkszählung. Und immer erscheint noch zum Abschluss die Pest, in der der Staat sein Wesen nach außen kehrt: über der Fäulnis Gestank und verfeuerter Leiber Rauch steigt dann die Faulheit des Reichs und der Reichen final noch frech aus dem blöden Ornat heraus und nackt auf zur vollkommenen Heiligkeit.
Arbeit ist Leid. Leid muss man sich sparen! Scham muss man sich sparen: vollkommen schamlos sein: aus Leid wird dann wieder ein wirklich reicher geistangereicherter Leib.