Das Bewusstsein ist der WarenSchatten der Welt.
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Der Glaube an das Bewusstsein ist der letzte und stärkste Glaube. Er ist der größte Irrtum. Wir beginnen eben erst, ihn zu überwinden und ihn und damit es zu verlieren. Was bleibt, wenn uns das Bewusstsein vergeht? Wir sind dann neu an die Sinne verloren und zurück in glücklichster Kinderzeit.
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Wir glauben an eine feste Welt und sind uns ihrer bewusst. Der Glaube ist falsch, das Bewusstsein hängt an Selbstbetrug und Lüge. Das Bewusstsein ist die Lüge, an die wir uns hingehängt. Auf ihr treiben wir durch eine Finsternis.
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Wer hilft uns noch? Ein gütiges Weib hat uns aus sich erzeugt. Es ist auch der letzte Halt, der uns bleibt und vielleicht mit Glück oder durch Zufall wieder etwas belebt.
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Wenn die Unordnung kommt ins Zeichenreich, wenn die Gesetze keine Bedeutung mehr haben, träumt sich der Leib wieder hinein in die zerstückelte und aufgezeichnete ScheinWirklichkeit.
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Das Bewusstsein ist nur der üble Gegenspieler des Leibs, sein Spiegelbild, sein böser Zwillingsbruder, sein Abbild und kranker Geist im Zeichenreich. Es entspricht dem Geldwert der Waren. Im Selbstbewusstsein ist es nichts als das für sich angesparte Vermögen.
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Selbstbewusstsein und Selbstwert sind zunehmend einerlei. Beides hat immer mehr nur mit Geld zu tun.
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Die Bestimmung des Vermögens ist der Hunger des Leibs. Der Hunger aber bleibt ungestillt, wenn er sich hermacht über den Geldschein. Schein über Wert, Selbstbewusstsein und Welt in WarenSchatten, Bewusstsein sättigen nicht.