Freitag, 2. August 2013

Der Affe vorn über und hint unter Mensch


Gibt es einen noch größeren Kontrast als den zwischen der absoluten Liederlichkeit und Verkommenheit des Weibs heute und der entsinnlichten gedankenfreien Vollkommenheit der männlichen Askese? Und dazu noch die Entfremdung von Ernst und Ironie. Im Menschlichen sind nun auch wirklich restlos auseinandergetreten das Tier-Selbst im Spiegel und das ZeichenSelbst der Seele der Dinge. Und auseinander treibt es den Sinn in einen religiösen des Halbaffen hint unter und einer sich als Gott denkenden Rechenmaschine vorn über Mensch. Am Ende philosophiert der Affe aus dem Bauch heraus und lebt Leib nur mehr hin vor sich im Dinglichen Waren Zeichen und Sinn.

Der letzte Rest erbärmlicher viehischer Religiosität kommt daher Hand in Hand mit hirnloser Gottlöserigkeit und entschiedener bewusst sich überzeichnender überwertender nervtötender Toleranz. Staub- und mythische Drecksammler des Geistes Schlammwühler verkannter vergangener Männlichkeit und scheinbar analytische Selbstbefreier rein in unreflektierter Selbstherrlichkeit  Selbstdarsteller und -beschreiber ringen mit sich und feiern sich gegenseitig als Krone der eigenen Schöpfung und Ende und Sinn menschlicher Entwicklung. Fortschritt im Marsch. Unmenschliche Hin-Richter aus Überzeugung und reinem Glauben und ungläubige Schlächter aus übermenschlichem Mitleid ziehen über ihr Menschenvieh her. Machtloser Mensch und Weib wird gesondert in unfruchtbar alt und unschuldig jung nebenbei. Fleisch- blut- scheißefressende Menschenvertilger -erlöser übergeben entlöst sich in Sprüche der pflanzen- und papierfressenden Rleuchteten Weisen gehüllt.

Äffisches Spiegel-Selbst enthülltes entrindetes Hirn entblödet sich nicht und entblößt sich vor aller Welt und sucht sich im endlich losen Untergang und findet sich in der absoluten Vernichtung des eigenen Grundes des Fremden des Allerandern. Der letzte Rest an Glauben braucht also eine Vergewaltigung seiner Selbst befriedigt und befreit sich in einem all-täglichen Mord. Mensch schon wieder knapp dran am Vieh er/kennt entschlüsselt sich lange noch nicht.