Samstag, 12. Oktober 2013

Wille zum geschäbigten Leib

Der schlechte Geruch

kommt nicht von einem GanzkörperProgramm. Kein solches Gespenst ist verantwortlich dafür, dass Mensch und Mensch sich anwidern entfremdet sich sind über den ihnen nächsten Sinn des Geruchs. Der für sich selbst passiv und für andere aktiv schlecht riechende Mensch ist in einer ihm selbst fremden Blödheit, die ihm den Leib widerlich macht ihn mit dem Geist auf ganz abscheuliche Weise verwindet. Dabei stößt sich zum einen die Überheblichkeit an der Anmaßung, also Geist sich an Geist und die Be- und Gelehrten können sich im guten übertragenen Sinn gegenseitig nicht riechen. Zum anderen leiden auch die Leiber an der erhabenen Blödheit, dem sich reinen Geist der angewidert vom eigenen Körper mit diesem sich auf abscheulich gewaltsame Weise verbindet sich gegen ihn dreht wie der böse Wind fremd mit ihm geht und ihn in größter widerlicher Anstrengung scheinbar überwindet. Da kommt es zum wahrhaft bösen Geruch des Leibs. Geist ist vom Leiblichen also an sich abgestoßen in einer allgemeinen Widerlichkeit und seinem eingebildeten Gen und der Leib wahrhaftig von der tödlichen Krankheit des Geists, die ihm weniger Gestank ist, als seinem Geruchssinn verderblich. Die angebliche Faulheit Schwäche Bequemlichkeit Unreinheit ist der Gegenangriff des Geists auf den Leib, das sind nur Etiketten der vornehmen Geistlichkeit für die von ihm angegriffenen Organe. Die Schuld am Verwesungsgeruch wird so den geschlagenen unteren Leibsbildern Gepeinigten Vergewaltigten Erlösten untergeschoben. Leider leidet der Mensch an der nützlichen Selbstsucht als der großen Ursache für den üblen Geruch.

Der stechende Geruch
Für mich ist nun ein jeder dann von üblem stechendem Geruch und verursacht mir Wut Ekel und Abscheu, wenn er sich irgendeiner Form von Geist und scheinbar höherem Sinn unterwirft, wenn sein Leib wie ein Wurm sich krümmt unter einer dämlichen begründenden oberflächlichen Autorität über Sinnlichkeit. Diese Würmer zernagen mir beim Körperkontakt das Hirn sowohl als auch das Gedärm. Und also stößt sich seit jeher mein Körper an fast allen anderen Leibern und stößt sie ab und sich ab von ihnen. Also bin ich allen so scheinbar Scharfen im Geiste allen Verlogenen ein lebendiger Widerspruch und eine leibliche Übelkeit: so krümmt sich die Dämlichkeit vor mir und sie ehrt mich mit [mir] entschlossenem festem Griff zu ihrer Nase.

Der fremde Wohlgeruch
ist der vom Geist wieder gelöste absolute einer befreiten Schriftlichkeit des belesenen Leibs. Der Leser überdeckt seinen Geruch mit dem der feinsten erlesenen Dinge. Dieser Wohlgeruch kommt nicht über die Nase, den können nur und müssen die Sinne verströmen. Er ist der des EinsSeins in erkannter Leiblichkeit und ein Geschenk aus neuen Welten. Die unmittelbare simple menschliche Geschlechtlichkeit, die dazu gehört, erzeugt aus sich einen Geruch beim andern der einen anzieht und sich den andern festhält. Der andere hat den Geruch nicht, er wird ihm angedichtet. Dieser Duft ist eine Folge der saugenden Hohlheit, die die Menschen zueinander führt. Der gute Geruch fällt immer auch aus dem Rahmen von Bild- und Textlichkeit die dem Sinn widerspricht dem Lügensinn der Reinheit und Schönheit der dem Geist widerspricht und dem Leib in seinem Leid an ihm recht gibt. Ein Leid kommt immer mit Recht: das ist die ganze Wahrheit der Leiblichkeit. Es bindet die Lust in Gedanken den Geist [wahre Wollust ist das] und entlässt ihn nur ins Nichts der angebliche freie Leib. Die Einsicht in sich löst die Leiber voneinander und rührt ihre Sinne an. Vollkommen und fern sind dem Körper die Welten, die unsere Sinne am stärksten gefangen haben. Zu ihnen treibt uns die Fernstenliebe ein Text vollkommener [nahmaschineller] Leiblichkeit. Auf also eingebildete Hässlichkeit Widerlichkeit abstoßenden gezeichneten Seins fällt eine neue Sinnlichkeit eine Schönheit gewunderter Eindrücke, die Ausdrücken als SprachFragmenten neuer Wörtlichkeit aufgeladen werden. Aus den Texten der Leiblichkeit fallen sinnliche Zeichen gespenstischer Sachlichkeit. Die Gene also sind es, die wir nun wunderbar riechen. In den wüsten Sand die heiße Luft geschriebene Worte locken mit reinsten Farben, vollen Klängen und überwältigender wohlriechender Lustigkeit. Zarathustra ist die Schriftlichkeit, die allein sich über Wissen Gewissen und Egel und Ekel erhebt und er ist also der Igel mit der unfreiwillig komischen Sinnlichkeit. Wenn die Liebe überwunden ist, die falsche Schwärmerei des Geists gegen den Leib, kommt dann aus seinem Fall Zerfall ein buchstäblich neuer ein sinnloser Schwarm freier unbestimmter durcheinander fliegender Sinnlichkeiten? Rausch und gefürchtet schöne Gleichheit der Sinne?


Der genetische Unsinn
Übrigens sind die Gene eine Mode-Erscheinung, stehen im Verhältnis zum Leben wie das Kleid und sein es tragender Geist zum Leib. Um den Genen überhaupt eine bedeutsame Wirksamkeit zuschreiben zu können, muss man sich viele Krankheiten des Leibs einbilden, sich Widerlichkeiten ausdenken falsches Siechtum für andere erfinden. Für die Reichen sind die Gene bergendes Gewand einem mächtigen Hinterhalt für die Armen die Vergewaltigten sind sie gläubig sich hingewendete Dankbarkeit. Lasst euch doch genetisch hinauf prügeln in die hohe Menschlichkeit seid dankbar gekrümmte Leiber Krüppel für euren sinnloses Opferleib dem Glauben der Wissen schafft. Wieso auch soll den Genen Differenz und Krankheit eins sein das Gute und Böse mal wieder da im abgestoßenen Leib? Fehler genommen entschärft der Geist und selbstreparierend - abgestoßen!