Die Wirklichkeit ist traumhaft,
manchmal schwer, meistens angenehm leicht. Ihre Deutung jedoch ist
immer falsch und führt durch Vergehen / zu Verbrechen gegen den
Körper. Das gesprochene Wort zerfällt bewertet und für sich
gestellt, wird ein äußeres und schriftlich von uns entgegengenommen.
Wir sprechen nicht mehr, wir schlucken Begriffe, stottern und würgen uns ab,
denken mit und speien von den Worten und Dingen die Hüllen
buchstabiert wieder aus.
Wille
Anders als beim Tier hat sich beim
Menschen die ewige Wiederholung des gleichen Werdens und Vergehens
von Generation zu Generation aufgelöst in einen einzigen wirbelnden
Tanz Aller in Allem und Einem. Die Fortpflanzung ist beim Menschen
eine ungewollte. Gegen dies Ungewollte wird ein vergeblicher Wille
behauptet. Die Vergeblichkeit äußert sich in der Gewalt, mit der
der Wille verbunden scheint. Macht fordert Fortpflanzung und
offenbart seine Falschheit und Verlogenheit in Missbrauch und
Vergewaltigung. Das ist ein Problem des gepredigten Sinns. Es gibt
keine Vertreter der Macht und der Pracht, die nicht Schänder und Vergewaltiger
sind.
Nachgeburt
Kinderlose VerFührer sind Anzeiger
einer trügerischen Müdigkeit und Ruhe, eingebildeter
selbstbestimmter Willenlosigkeit, die die sinnlose Runde des Ungewollten
scheinbar beenden. Aber sie sind nur über Sinn loser Übergriff auf ein Neues. Vortänzer sind sie der Sinnlosigkeit, schlank wie der
Hunger selbst, einfältig und bescheiden und Vorboten schon wieder
einer Zeit nach der Hungersnot. Die Führer/innen ins Nichts sind
selbst auch immer schon tot. Totgeburt, Niederkunft einer ungewollt
Schwangeren in ein Nichts und Anfang erneuten Unwillens. In der Not
wird immer deutlich die Wahrheit: Eine der fremden Wirklichkeit ist so
reich und ein paar Menschen scheinbar so rein und so klug, in sich
verschränkt unbegreiflich über- und fast schon unsinnig: und alle
anderen folgen arm und beschränkt. In Wirklichkeit sind alle
betrogen vom ausgeschiedenen Leben und rein und schön ist der Zufall hin in einen Nachkommen an alle gehängt.
Begeisterter Leib
Physisch ergibt sich für den Menschen
Sexualität an sich und frei von der Fortpflanzungsfunktion. Die
Vermehrung hingegen ist eine der Zeichen und Waren und sie ordnet
sich die Sexualität nun unbestimmt unter. Der Menschen Geist ist ein ebenso äußerer. Sofern Mensch physisch sexuell aktiv ist, ist es ein technisches Reiben der Waren für Waren unter- und übereinander. Sofern er Geist zu haben
meint, ist dies der Wert der Waren für sich, die auf die Verarbeitung und den
Konsum, also ihre Befriedigung warten. Die Welt der Zeichen hat ihm
die Fortpflanzungsfunktion nach innen gedreht und einen heiligen Schein und Geist
übergestülpt. Für die Vermehrung der Waren durch die menschliche
Arbeit befriedigt sich der Mensch selbst, hat physisch Last Lust Leid, gesellschaftliches und
wirtschaftliches Wachstum als Funktion der Selbstbefriedigung der
arbeitenden Massen und zum Konsum der erzeugten Produkte in Anschluss und Verschluss wird er
enthalten im Ehe der Liebe und Wunsch und er wird vom Weibchen gehalten
verdummt betäubt und vermehrt sich beiläufig. Die Vertretung geglaubter Wahrheiten kreißt, tritt
gegen die Natur des Menschen an und behauptet nun einerseits ein Bild einer Seele, also einen kleinen und allgemein verfügbaren verhandelten Geist, der jeder Mensch in sich ist oder sein kann und andererseits
predigt sie einen tierischen Sinn für die Vermehrung. Das ist ebenso
falsch wie konsequent: eine abstrakte Halbheit, göttlich männlich im Bild, verloren das Weibliche an seinen Sinn, eine Wahrheit in Waren und Zeichen und sinnlosen Namen, Gerumpel mit Stil, ein Gegenbild zum Ganzen des unvermeidlich menschlich unbedeutend unbenannten Leiblichen.