Mensch verinnerlicht eine große Not
und veräußert sie als Zwang in Zeichen. Das Zeichen als ein Objekt
neuer Not ist nun beim Andern und muss eingetauscht werden. Es wird
eingetauscht gegen die eigene äußere Not anZeichen der Arbeit.
Adam ist Zeichenzeuger und Eva Zeichenreicher. Der Apfel ist
wurmstichig. Im Bild kann der Schöpfungsmythos genommen werden wie
er sich darstellt: als verkleinertes Wahres der Verkleidung. Eva ist
reicher als Zeichenleib allgemeiner Verarschung. Inhaltlich ist am Mythos aber alles verkehrt: passend wieder zum Bild: der Verstand ist
gänzlich am Arsch in der Welt. Welt war und ist Adam völlig verstellt. Soll doch kein Wort mir passen.
Wieso wirft man eine Schamesröte, das
kleine Feuer im Sinn, beschränkt auf und im Kopf, ein Licht, das ihm aufgegangen sein soll, und ein großes
Fieber, das den Körper gewaltiger ganz anders ergreift, einfach durcheinander? Sie wird betrachtet als simples geistreiches gern
unbegriffenes Symptom eines vergangenen Handelns einer vergessenen
Tat: als Metapher Bild mythisch? Zustand eines selbstherrlichen
Ghirns, Stauraum des Sinns, Ort leerer Bewusstheit, ererbter Schuld, die vor allem dem Weib geziemt.
Recht so. Doch Bild nicht mit Inhalt verwechseln! Die Projektion der
Wahrheit ist als Bild innen im Kopf, der Inhalt, die Lüge ist aber stets draußen. Die hinzugedichtete Erinnerung, Gegenwart, soziale Realität
muss ordentlich erst gewendet werden, den Psychologen und Analytikern
muss der Hals real umgedreht werden. Ihr Körper ist ein
zeichenschriftlicher, der gebrochen werden will. Es gibt einen Leib
und es gibt die Realität, die sich des Leibs bemächtigt im
gemeinsamen Zeichenspeicher. Es gibt einen Unterleib, aber es gibt
keinen Hintersinn. Sinn ist Realität und reine Äußerlichkeit. Mehr
Sinn ist nicht drin, Deutung und Interpretation sind Täuschung und
Lüge.
Es befriedigen sich
Objekte/Zeichen/Waren aneinander im klingelnden Wandern und nehmen den Menschen über sein
Großhirn, den Zeichenspeicher mit. Sparsamkeit. Wie kann ein Zeichen sich aber
selbst befriedigen vergleichbar der seiner großen Tat an ihrem Arsch? Wie
ihm die Lust und der Wille gebrochen wird in der Wollust, so dem Ding
der Wille und die Lust im Verlust seines Werts. Zeichen verbieten
sich selbst den Verlust ihres Werts, sie sind immer in der
Verhandlung. Wert ist gesichert mit aller Macht: Macht ist nichts als
Wert, der sich selbst erhält: Vermögen sichert sich selbst mit
Waffengewalt gegen jede Menschlichkeit, gegen den Leib. Der Diebstahl
des Objekts, Kurzschluss im Wunsch, vernichtet den Wert und das Zeichen wird bildhafter
Abdruck des großen wollüstigen Seins. Verbotenes Handeln ist
Entwertung der WarenWerteWelt, Enteignung Entblößung der falschen bewerteten geldwerten
Dinglichkeit, der Verkleidung der Welt. Weg mit dem Gewand! Fröhliche
Nackheit. Die Scham ist die Arbeit der Zeichen füreinander: der
abstrakte Wert kann nie verloren gehen, er richtet sich gleich wieder
auf in mir. Die Wirklichkeit, also ihr Arsch, seine Welt an ihr, der Wert
seiner Männlichkeit allerdings wird ihm nur durch die leibliche
Arbeit, das Bearbeiten der Welt, neu aufgestellt. Last am Leib wird
allmählich wieder Lust am Leib. Schreiben ist keine Lösung, Gewalt
ist keine Lösung. Man muss beides verweigern: Vertrag ist simpel zu
ignorieren.
Frau nimmt den Apfel und gibt ihn Mann:
Frau hat ihm in Zeichen etwas mitzuteilen. Mann ist gezeichnet im
Kleinen der Zeichen aktiv, verbietet Bruch der Zeichen, fordert
Vertrag, braucht Handel. Der Vertrag ist Verlogenheit des Realen ist Basis des absoluten Sinns, der Gesetze und seiner Heiligkeit.
Scham ist ein kleines Zeichen der
Wollust, vorgestellt ins eigene Gesicht geschrieben, die kleine Röte
des Kopfes, eine kleine WarenWunschWiederholung der großen Röte des brennenden
Körpers der Not und der großen Lust, der wirklichen Wollust. Scham
hat keinen Inhalt in sich und in mir. Sie hat ihren Gehalt in der
richtigen Welt. Verschont mich mit Interpretation und blöder
Imagination. Imagination ist Projektion einer verlogenen Welt nach
innen und nicht meine Überlagerung des Außen mit gespeicherten
Bildchen erinnerter übler Geschenke. Im Geschenken verführen die Waren einander. Die Übelkeit hängt den Dingen
an, nicht dem Körper.
Werden die Beziehungen der Waren nicht
geachtet, geht ihr Wert verlustig und der Verlust wird auch einer des
Kopfes für den Leib, Verachtung: ist ein Verweis der Schamlosigkeit, Hinweis der Wertlosigkeit, Schande. Das Schandkleid ist eine Äußerlichkeit. Kleid ohne Wert,
verlorener Wert. Der Leib wird verkleidet und ist natürlich nicht mehr im
Spiel, Natur soll nicht sein.
Schleier: das Schamkleid der ewigen
Schande für einen Verrat an den Zeichen, das Verbot und die Unterdrückung der Mit-Teilung
der Urheberin der gleichen Verteilung der Wollust, Ende aller Schönheit der Zeichen in seiner restlos beschränkten Männlichkeit und Verachtung der Welt ist damit doch wieder am Anfang des Menschseins, sein Sein für den Arsch:
wieder weg also mit ihrem Gesicht, Blick auf End Gericht, Kleid hoch geschoben ihr über den Kopf - der Wille zur Verheimlichung ihrer Pracht ist ohne Zweifel immer und wieder seine Erlösung. Mann nimmt sich damit wirklich zurück und
das Weib ist wieder bei seiner leiblichen Bestimmung: ihre Voll-Endung hinten und seine am schnellen Einzug.
Unser Orientale hat sich also auf eine
perverse Art zu Lasten der Weiblichkeit archaische Lebensinhalte und -praktiken
zurückerobert. Und der Preis dafür war? Ein freiwilliger. Eine Reduzierung der
Wollust im wiedergewonnenen lustigen Akt: die Beschneidung seiner
selbst. Das Verkümmern des Lustfühlers am Arsch gehört notwendig
zur Befreiung der Weiblichkeit im Sack.
Statt die Weiber in einen Sack zu
stecken, könnte der Muselmann auch einfach alle Weiber in Huren
verwandeln: der Effekt ist der selbe: Frau bleibt ja Arschloch, nur er er wär bei den Huren halt schneller am saugenden end-seitlichen
Sinnloch. Und immer denkt sich der erhabene Zipfel näher der End-Zeit seiner
Erlösung und unserem Gott.
Die Beschneidung der Frau war zunächst
als Ausnahme auf die Ausgenommenen beschränkt, Abzeichen des
öffentlichen Weibes war der Verschluss, die Schnalle am Schnabel,
der Knebel Knoten dem Hebel am zänkischen Weib: ein Loch für alle
das reicht. Die wahre Liebe Wollust und Kind muss und darf nicht
sein. Befreiung zur Hurerei wird dem Weib also durch dessen
Endstimmung, Verschneiderung. Gelegentlich und natürlich wieder
unabsichtlich unwillentlich zufällig. Irgendwann wurde der EheSack
wieder drübergehängt, Hurerei war wohl auch mal am End. Ist doch ein Widerspruch der Endlösung männlichen Sinns. Was blieb war ein Fest
zu Ehren der heiligen Huren vergangener Zeit: die weibliche Verstummelung: an sich
aber ist sie ein männliches Missverständnis, der Sinn für den
Ochsen am anderen Loch: es ist immer eine Vernähung des vorderen, kein Schnitt nur für sich.
Der PappEnde am breiten Weiber# hält die Hurerei am höchsten: Jungfrauengeburt,
zugeschweißte geistige Hungerpuppe mit aufgeblasenem Arsch hinter Lochstopf: unschuldige Muttergottheit: ein Weib von seiner Sünde befreit: ein altes Schnittmuster für einen neuen Stoff. Der Handkasper am # und im Gleich hinter dem Schritt schämt sich nicht mehr, ist selbst die Prinzessin hüpft tanzt auf der Bühne, dichtet und schreibt und
schlüpft endlich auch wieder in sein unheiliges unseliges Rattenloch einsamer Männlichkeit.