Mensch wundert sich, dass Leben an sich seiner Vorstellung von der Welt widerspricht und er sieht darin das Wirken eines umfassenden unfassbaren Geistes. Ist es nicht aber nur der eigene hilflose kleine Geist, der Lüge über dem Körper sein muss und also Widerspruch Leben und Leib? Ist Leben weniger als die Welt verspricht? Die Welt fällt mir entgegen, verfällt, erkennt in mir (durch mich) ihren Fehler und behebt ihn durch mich mit einem/meinem Schritt: das ist rechtes Stolpern dem Zufall und Leben entgegen. <> Frag ich mich, wer oder was ich bin, bleib ich steh'n und die Welt stürzt von hinten auf mich, sie erkennt sich in mir und durch mich und schenkt ihn sich mir - und ihren unmöglichen Geist. In mir wird die Welt dann Ich und mir selbst zugleich, für sie bin ich - ihr Bewusstsein. Es gehört sich nicht. <> Nicht ich werde, der ich bin, sondern ich werde für diese Welt, irgendeiner. Ich ist nur Traum ohne mich, im Jenseits der sinnlosen Möglichkeiten meiner. Die Welt ist ein Bild und der Mensch ihr Abbild und das scheinbare Sein bin ich in dem Moment des Erwachens im Bild aus dem Traum, in dem es als unsere Einsicht auch mich überfällt. <> Es gibt keinen Willen, der vorwärts strebt gegen den (Zu)Fall hin auf den Geist. Der kommt mensch rein, nur wenn er betrunken ist - also gelöst der Leib und dem Zufall ergeben ohn' Geistes Gegenwillen - wird ihm torkelnd der Herr im Sinn. Der haut hin. Es belebt und erhöht mensch also das Rauschmittel, da es ihn im Bild der Welt zur Ein-Sicht befreit, von der eingebildeten körperlichen Vereinzelung, Überheblichkeit, schmerzender Einzigkeit, vom überwältigenden ihn lähmenden Eindruck der zum Körper hin wieder vor/gestellten Stirn. Aber Rausch ist nicht Endlösung, Ernüchterung wird schlimm: in Bild und Text ist so erst recht gar nicht gut sein: Leib geht noch stärker an Leid und verloren, ernüchtert scharf und - Reiner fällt immer noch schwerer mir Welt auf den Sinn.