Samstag, 13. Juli 2013

Aufstand der Liebe


Gleich GeschlechtlichS, Getrennt GeschlechtlichS

menschlich ist der Unterschied von Gleich- und GetrenntgeschlechtlichM * Die Heterosexualität ist GleichgeschlechtlichS der VereinsamtN. In der Askese sind das die VereintN. Die Homosexualität ist GetrenntgeschlechtlichS der VergemeinsamtN. Hinzu zu ihnen kommN die in der Gemeinde VereinzeltN. Dies ist ein ND der Zweigeschlechtlichkeit ** Das Gleichgeschlechtliche ist das der GleichgültigN, die sich gleich ineinander verschließN und es sich vergeltN in ausgleichendM BegnügN: sie verschlingN sich im gegenseitigen Liebes- und Lügenbekenntnis, sie haben sich so sehr satt beieinander, betrügN einander genügsam mit sich und dem zu sich verwandertN Andern *** Das Getrenntgeschlechtliche ist das der AusgestoßNN und der vom andern Geschlecht GeschiedNN von sich noch UnterschiedNN, das der unablässsigN Sucht und Suche nach dem/der Andern in sich, unstillbarer Begierde, unauslöchliche Triebhaftigkeit und unersättliche Liebe als Austrieb aus sich, das/der/die für ein ungenügendS Gehalt sich abarbeitN am Trieb verhaftet sind, Begierde austeilN müssen, ein Handel der mit der AnderN Gier beantwortet wird, Verhandeln sich gegen Hunger und unstillbar körperlichS VerlangN. Getrenntgeschlechtlich vergemeinsamend ist der Raub und die Ausbeutung, brave Arbeit gegen den Verlust des Selbst, Vernichtung der Lust an sich selbst in der großN gewaltigN wertschaffendN leibverzehrendN hungernährendN Wollust ******  Gleichgeschlechtlich ist die Genügsamkeit und der bequeme Konsum, die zum neutralN Körper verbundNN sind sie verbrauchN in WarN das ihnen gemäße Getrenntgeschlechtliche äußerlich an sich, Schmarotzertum Reichtum und Schönheit ist also eine Gabe des arbeitendN und ausgenommNN abgestoßNN erhitztN GetrenntgeschlechtlichN, gestohlene Triebkraft hässlichN Zwangs, die an den Körpern der Ausbeuter verschleiert verhüllt verfeinert sich schnell verbraucht und verflüchtigt. Schön kleidet uns der Aussatz der ArmN.


Ein Körper und sein Anderer, Ein-Körper- und seine Schein-Körperlichkeit

für das Tier ohne Fell mit dem Schein geschlechtlichen Seins im Kleid über der nackten Haut, für das Biest in der Maske und als Oberfläche gibt es nicht mehr den wirklich fassbaren Unterschied der Geschlechter sondern nur den Unterschied zwischen E/A Eva und Adam und den des Einen und der Andern (in ihr und ihm fremden Plural). Das Eine ist Eva in mir tief drin und die Anderen Adam nach außen. Das Eine ist Abbild des Andern und die Eine unter Andern ist nur mein Schatten in mir. Aus dem Abstand von Abbild und eigenem Körper entsteht das Schattenbild eines Selbst, der Unterschied zum und im Bild begründet das Begehren, das Sehnen im Fremden. Liegen Schatten des Selbst und Körper der Andern ab und an nah bei einander, sind sie auch mal stark einander verbunden, dann liebt der genervte Mensch sich selbst: Homosexualität ist also nicht die simple Gegenposition im Geschlechtsempfinden, ist nicht das richtige sich ständig korrigierende Denken im falschen Körper, sondern immer eine übermäßige Verdichtung des Einen und der Andern (im Plural und von mir aus auch mütterlich-weiblich), uns somit das Eine Etwas zuviel, eine dritte Person im Kopf wie ein mächtigerer Schatten, der sich wieder auflösen will durch Verstärkung der Position der Anderen und weiblichen hin zum äußeren Sein, hin zum uranfänglichen absoluten und fremden menschlichen Geschlecht. Homosexualität ist der Wille zum anderen Geschlecht als Bedürfnis des eigenen Selbst, dient der Rettung des Selbst/des Schattens, der man meint, zu sein. Sie ist immer irgendwie weiblich oder ein Weibisches. Es ist aller notwendige Möglichkeit. Scheinkörperlichkeit eines Gegengeschlechts von sich: ist nur gelegentliches GegengeschlechtlichS über Maß. Kann man aber natürlich besch/n/eiden.


Nach Sinn über Fülle im Übergewicht

Entwicklungsgeschichtlich also im korrigierten Schöpfungsmythos ist somit gleich wie geschrieben/schriftlich die Heterosexualität ein Einvernehmen der Gegenposition des anderen Geschlechts: der coitus normalis, also das praktizierte Gleichgeschlechtliche, macht nun den Mann weich und weiblich, die Befriedigung an sich selbst macht ihn hart gegen Sie und ist Mannes Pflicht, Arbeit und Halt und sein K(r)ampf. Das ist sein Fluch und auch ein wörtlicher Knoten, dem er sich als Mensch nur entwindet in mühsamster fühl loser Gleichgültigkeit. Wort muss am ND ihm Buchstabe werd N. Sie kann es lass N sein.