Mittwoch, 17. April 2013

Erklärung rücksüchtlich künftiger Glückszustände?

Der Autist hat nur ein halbes Hirn. Physisch hat er darum kein soziales Sein, er fühlt sich als Un-Tier, als seltsames Tier, das ihm so fremd auch aus dem Spiegel entgegenblickt. Von Großhirn hat er nicht viel, ein halbes ist frei, das andere halbe wird belagert von etwas wie Ich, das in der Welt der Zeichen ein Regler sein möchte, aber nicht kann, das gern fremde Zeichen in Besitz hätte, aber sie nur sein kann, das also Ich ist, das nur immer mehr und mehr widerspiegelt. Meer ist. Ich zählt nicht unter anderen Ichs. Ich zählt nur an sich, Zahl für Zahl, ist Zeichen, Ich. Ein halb Ich sucht ein halb Ich. Manchmal. Können zwei linke Hirnhälften Normalität vortäuschen? Zweimal gelogen ist schon wieder halb wahr (neulich als Zeichen g-lesen). Halbwahrheiten gehen heute als ganz normal durch. Ist man zwei Gleiche so eingeschränkte, wär' man vielleicht sogar mehr als frei. Weil man nur rückschauend Ich wär. Gelegentlich könnte man also denken: Ich war einmal. Das ist doppeltes Glück. Weil Ich nicht zwangsweise ständig sein muss und doch es sich stets dabei hat. Sozusagen falls gewünscht oder gefordert von fremdem seltsam beliebigem Zwangsdenken als Ausweis der Normalität, dem man restlich sich irgendwie nicht mehr nur schriftlich richtig falsch erklären müsste.