Vom Gesicht zum Räthsel (verdammt lang, ach du Scheiße, nochmal). Ist ein Anfang des Endes vom Deuten. Die Schlange beginnt sich zu haeuten. Es ist ein Entblößen der Sinne vom Sinn. Die Sonne nicht untergegangen. Arsch bloß vom Himmel gefallen. Der Körper ist nicht nur entkleidet, befreit, Schicht für Schicht vom bunten Gewand, die Haut zuletzt noch sehr dünn geworden, Grenze des Leibs, des Gefühls, sinnlich durchsichtig, Halt kalter Hand. Körperlichkeit, Haut zwischen Wunsch und Begierde, Dichter beim Tanz zwischen Grete und Hans. Am Thorweg steht einer im Augenblick, es ist höchstens noch wenigstens Zeit, es scheint alles G-dicht, es beginnt gleich ein Rücksturz nach hier also wieder in jetzt und diese Vergangenheit. Wer schreitet nach vorn noch? nur Glaube in Finsternis, Deutung in Nichts, die Herrschaft aus Sinnsucht, Ende der Zeile, Zeil, winziges Ziel eines sehr schwachen Geistauges Licht. Ich und mein selbst mir und eine zerfallende Welt in aller Zeichen, ein Knirschen und Klirren zertretenen Steins, Einschritt noch hin und einer zu viel. Hinauf zum Abgrund. Endlich Beginn des Falls in die Zeichen, der Moment, da wir glauben zu sein, da werden wir wieder was, was wir waren. Ewige Wiederkehr ist eine Widerkehr. Selbst der Zeitpunkt der Umkehr, Wendepunkt eines/des/seines Untergangs ist schon vergangen. Diese Verdichtungen in sich sind alles umfassend und also geschichtlich körperlich textlich augenblicklich politisch intim und sozial ... und und und. Körper und Kopf, Hülle und Kern, Kerne mit Rinde, Beziehung von Mensch zu Mensch, Volk zu Volk, Land zu Land, Wirklichkeit deckt nur Fiktion, anderer Text über Inhalt und Form. Dichtung ist gleichzeitig Schmerz und ehrlich - herrlichster Zerfall. Über-Fall. Traurigkeit ergeht sich wandernd in höchstes Höhnen, spottet höchstens beschreibend den/dem Wahn. Realität ist schafsmäßig Blöd-Sein geworden und zwanghafte Kleinigkeit sich und im Großen hinter dem anderen Sein/anderen Seins als Gewalt, Vergewaltigung, Halten am und im Nichts und ein Tasten ins leere Gesicht. Schleier-Haft. Überhaupt nicht! geht es darum, mit den Sinnen zu arbeiten, sinnlich zu werden, männlichste Sinnlichkeit, Quatsch! ist das, Hirn den Sinnen und Dingen ihm noch weiter zu öffnen. Nein! Rückwärts schauen, rückwärts geh'n soller soller Schwanz-Einziehn. Ein Rudel-Reißen der Sinne durch die Herde der seiner Schafe in Zeichengleichen. Sein Hirn ist doch voller als übervoll schon halbtoter Zeichen, meins mein ich übermenschlich, seine Sinne zu lang Zu-träger Hüter des Ladens, jetzt leider der Leichen. Dichtung wendet die Sinne, sprengt weise Zeichen, leiert sich haufenweise schafsgemäße sinnsüchtige Sinnlichkeit aus dem Sinn, schafft neuen darin, leihweise, höhere Bildung und weitere Blödheit, tötet langsam den Körper, sprengt schnell nebenbei und wie aus Versehen die peinliche Wirklichkeit unserer Sinne, berauscht sich, betäubt sich, ist Stumpfsinn verschränkt mit Bequemlichkeit, Gewalt und brutale Grausamkeit, sinneraubender, sinngebender allgemein dämlicher leerer Anschlag auf sein Inneres sich und sein Sie. Ritalin. Höflichkeit erfordert Mut, blöde Sinngabe nicht. Mein Muth begegnet dem schlimmsten Schmerz der in sich gewendeten Sinne, dem Schmerz des Rückens, zum Verrücktwerden schlimm, gewendet ins Nichts, das schwindet, sich öffnet dem Schmerz des Herzen der offenen Brust. So geht Mitleid: mit Leiden, mit Leid wirft sich eins immer nur in Vergangenheit, empfängt sich echtes Liebesleid eines andern zum Trost. Zur ewigen Einsamkeit. Zarathustra r-lebt, r-läutert, der Autor tritt aus dem Text, r ist Rätsel geworden, r-löst von Deutung und Sinn. Mensch schaut rückwärts, Szenenwechsel: er kommt einstmals auf den Hund. 'Hörte ich je einen Hund so winseln und heulen?' den Menschen im Tier vielleicht? ja, einen männlichen, Menschen, so toll wie lieb, wird aber nicht wieder einfach nur Tier, sondern berichtigt der Schöpfungsmythos steht ihm gleich hier: Mensch als Künstler und Schöpfer, ein Sprachlaut war ihm einst ins Maul gekrochen, dem heulenden Hund, die schwarze Schlange im Schlund, wir im Spiegel des Sinns und des Worts so entfremdeter Sinne Grund eines anderen Brüllen im Lachen. Weibliches peinliches Lachen. 'Darüber lachen Sie?' Ernstverhaftet: Text neben Autor also? Den Arsch zu sich gewendet? Der Arsch, nämlich ihrer, der Herrlichkeit seiner ist 's ein Naturgesetz. Das duldet keinerlei Widerspruch. Das Texten selbst ist der Autor, er ganz in ihm drin, insofern hat er sich als Schöpfer vom Inhalt befreit. Verfluchte göttliche Schreber'sch Arschfickerei. Wahnsinnig Ende seiner Natur. Er hat seinen Körper und den Text inhaltlich vom Kopf, Sinn zu den Sinnen hin frei gemacht. Er hat sich frei genommen, der Text sich für ihn - ihm gerne glaubt er sich selbst darin - frei gemacht. Der traumhafte Körper des Texts ist beliebig verschiebbar: deckt sich (mit mir/ihm und) mit allen anderen Körpern. Lächerlich: Eifersucht. Ein Hirte im Bild beißt da eine schwarze Schlange. Kopf ab! Dies Gesicht fällt in die Dinge hinein, ins Reich der Mitte und des Rätsels Lösung: der Zufall, also fällt ein großes Reich von unbegrenzten Möglichkeiten, ihm zu und entgegen. Vielleicht ist Zarathustra wirklich versaut - oder ein Hautarzt lag einfach nur praktisch auf dem Weg (in Neapel vielleicht?) - Arzt statt Kunst vorn und Arsch statt Kunst hinten und dazwischen nur viel nackte Haut? Aus ihrer Sicht ist Kunst ein Kuss auf Arsch, also Mon-Arschie: Auto-Biographie, weibliche Selbstdarstellung und absolute Verarschung. Wer Frauen in Säcke steckt, der weiß halt nie. Wahrheit menschliche hat sich versteckt und heißt? Oh, na, Doktor, wie?
Scho wieder G-Burt, also wachsend Vermögen und Sinn-Tradition, hängt einfach nur mehr zum Hals raus ist in Wirklichkeit also aller Dinge Rücksturz und wie vormals G-Burt ein Fall des Körpers in sich, seine Sinne und endlich im Sinnbild echter ehrlicher Erdigkeit, Exkremente und Blut.
Manchmal wehrt sich noch sein Körper gegen das Schreiben und spricht von sich in widerlichstem breiten dialektischem Blödsinn als: des Lebens Tiger - oder war es lebendiger - oder noch Lebenbendiger? Löwen-Bändiger war 's. Glaub ich.
Küsst Schwein nun Arsch, oder einer das Schwein am Arsch, Perlen vor Säue geworfen oder der Perle die Sauerei hin. Heilige Gretl! denkt Peter und verrenkt sich Beinchen und Hirn. Tanzt nicht mit, sondern schreibt, hat gedichtet, gedacht und zum Schluss sich entleibt? Gretchen tanzt weiter. Tanzt mit/ohne Hans. Gretchen ist immer bei sich und im Tanz.