Mensch ist nicht jung wird nie alt. Er
hat eine Mitte um die dreht er sich und sich alles. Verkenn deine
Mitte nicht. Leb nicht daran vorbei. Schreib dich um sie und
umschreib dich selbst. Körper entsteht und vergeht. Körper ist
nicht gegen Stand. Gegenstände sind tote Zeichen, tote Zeichen und
Sinn und gleich wieder Zufall und Unsinn. Deutung wird unscharf.
Deutungen sind sehr beschränkt und gehören in eine beschränkte
Zeichenwelt. Mensch ist lebendig, Sinn und Sein nur der Waren
Sinn-Sein. Mensch ist sich fremd, wenn er Sinn sucht, der Sinn ihn
sucht. Mensch soll sich fremd sein im Spiegel. Im Spiegel bin ich.
Bin und Ich nur gedacht, beides sinn-lose Zeichen. Körper bin ich
vor dem Spiegel. Fröhlich Fleisch altert nicht, ist ewig sich
gleich, hat keinen Sinn, braucht keinen, ist kein Objekt, braucht
keinen Zufall als Widerpart, ist stehend im Bild, sinnlose
Körperlichkeit wendet sich hin zum Leib. Menschen umschreiben sich,
begegnen sich, drehen sich umeinander, schreiben sich, verlieren
sich, gehen daran zu Grund. Jedoch sie vergehen nicht, sind keine
Dinge, die an sich zerbrechen. Sie sind nur da und bleiben für genau
eine Ewigkeit, genau eine Ewigkeit bis ans Ende der Zeit. Wo Wahrheit
vergeht und Sinn und dann Wirklichkeit vor den Sinnen steht,
Sinnlichkeit entsteht, Traum und Bild Welt überwinden, geschieht
das, weil Gleiche in gleicher Mitte sich finden. Nicht gleich viel
besitzen, sondern gleich viel nicht besitzen macht zwei viel-leicht
glücklich. Den möcht ich finden, um den mich sinnschwindend winden.
Wo ist der Mensch, in dessen Nähe mir in einem Tanz wilder Kraft der
Wille versagt.