Sonntag, 7. April 2013

Tanz um die Mitte


Mensch ist nicht jung wird nie alt. Er hat eine Mitte um die dreht er sich und sich alles. Verkenn deine Mitte nicht. Leb nicht daran vorbei. Schreib dich um sie und umschreib dich selbst. Körper entsteht und vergeht. Körper ist nicht gegen Stand. Gegenstände sind tote Zeichen, tote Zeichen und Sinn und gleich wieder Zufall und Unsinn. Deutung wird unscharf. Deutungen sind sehr beschränkt und gehören in eine beschränkte Zeichenwelt. Mensch ist lebendig, Sinn und Sein nur der Waren Sinn-Sein. Mensch ist sich fremd, wenn er Sinn sucht, der Sinn ihn sucht. Mensch soll sich fremd sein im Spiegel. Im Spiegel bin ich. Bin und Ich nur gedacht, beides sinn-lose Zeichen. Körper bin ich vor dem Spiegel. Fröhlich Fleisch altert nicht, ist ewig sich gleich, hat keinen Sinn, braucht keinen, ist kein Objekt, braucht keinen Zufall als Widerpart, ist stehend im Bild, sinnlose Körperlichkeit wendet sich hin zum Leib. Menschen umschreiben sich, begegnen sich, drehen sich umeinander, schreiben sich, verlieren sich, gehen daran zu Grund. Jedoch sie vergehen nicht, sind keine Dinge, die an sich zerbrechen. Sie sind nur da und bleiben für genau eine Ewigkeit, genau eine Ewigkeit bis ans Ende der Zeit. Wo Wahrheit vergeht und Sinn und dann Wirklichkeit vor den Sinnen steht, Sinnlichkeit entsteht, Traum und Bild Welt überwinden, geschieht das, weil Gleiche in gleicher Mitte sich finden. Nicht gleich viel besitzen, sondern gleich viel nicht besitzen macht zwei viel-leicht glücklich. Den möcht ich finden, um den mich sinnschwindend winden. Wo ist der Mensch, in dessen Nähe mir in einem Tanz wilder Kraft der Wille versagt.