Sonntag, 17. März 2013

Das Tier im Spiegel


... wenn man alles aufdreht und zurück-, was verdreht und entstellt ist im Kopf, wär man dann wieder Tier? Wenn man es uns/sich also aufdrehen könnte wie ein verwundenes Seil. Doch es dreht nur das wie, den Satz gewunden zum Text, entwindet dem Sinn - wen oder was. Es steht nur die Linie auf gegen den schriftlichen Sinn und dessen Verstand. Kein Tier hat Ver-Stand in dem Sinn, keines spricht, kein Tier lacht oder weint - so wie ihr. Was zeugen Schmerz und Fülle, Körperlichkeit und Hülle, Reinheit und Spiegel, eingebildete Hässlichkeit als Leid davor und an sich? Eine viehische Fratze im Spiegel und - in der Bild? Was sitzt du da und glotzt in blöder Fernsicht in eines Anderen Traum? Warum wollt ihr Wüste und wüster nicht sein und weniger sanft im textlichen Rasen, wieso denn nur flach Bild schirmend nachreden und nicht vom Sinn her und hin sinnbild-röhrend in sinn- und sinnlos-wörtlicher zeichen-vernichtender Raserei? ...