... der Körper ist kein Ur-Text. Er
ist beliebiges Zeichensystem u. a. Er
ist nicht das Maß der Dinge. Er ist keine Vorstellung von etwas und
sich, kein Wille für und gegen das Nichts. Er braucht auch kein Objekt
an und für sich, keinen Urheber Sinn. Es gibt keine Seele in ihm, kein Selbst. Es gibt eine zufällige eingebildete Ordnung der Dinge mit
einem zufälligen vorgestellten Bezugssystem Text. Weitere Texte
ergeben weitere Bezüge, wieder ohne viel Sinn. Entsteht etwas Sinn, dann als
fremder im Andern. Also wandelt sich Zelig. Er wandert. Er ist auf dem Sprung. Er bleibt
nicht stehen, ist selbst nicht zu sehen. Zelig ist nicht Anpassung (der Autor kein Moralist).
Wer sich anpasst und bleibt, hat erst Glauben und Grund, Blöd-Seligkeit. Zelig ist keine
Opportunisten-Kritik. Er nistet nicht im Bewusstsein. Er spricht
nicht. Er durchfliegt alle Texte. Nenne dem Simpel ein Buch, und er
liest es, er ist es. Er ist die reine Lust am Lesen und Text. Er kann
nicht urteilen, nicht verurteilen, er wandelt sich, handelt sich kein
Leben ein (er entwickelt sich nicht). Ein wenig Leben hat er schon, darum altert er kaum, wird
2-00 Jahre alt: Z-NN. Das ist Synchronizität, ein leerer Begriff wie
ein Stolpern über Sinn. Zwei Nullen auf einmal: Stolpern un' Sinn.
Leben ist wie ein Lottogewinn, nur momentaner Unsinn. Maikäfer,
Leichenvogel, Scarabaeidae. Zelig kennt keine Gegner. Stolpert hin
über Sinn Stolpern nur gegen Sinn. Er wird
jedem gleich gleich. Z-00. Er ist oberflächlich. Hätte er ein Selbst zum
Identifizieren, wäre er auch Anderer Dinge und Regel. Er weist sich
nicht aus, ist nicht identifiziert, nicht euphorisch infiziert und
schriftlich beglaubigt, nie Stelle mit Rang. Er wär vielleicht gern
unverbindlich in Jedem geborgen. Er tritt jedoch nie aus der Maske
heraus, ist Keinem entgegen und wird Keinem jemals wirklich begegnen ...