Jetzt
wird es klammer. Doch, auch wenn es anders aussieht. Da ist keiner
wirklich und in der Klemme. Kein A und kein O bei der Rücksicht. Hat
keiner gemerkt. Das hier war und ist kein abstraktes Zeichen-Denken.
Es ist und bleibt bildhaft, imaginär, nicht illusionär. Es geht
oder fällt in zweifacher Hinsicht oder in zwei Richtungen aus der
Zeichenwelt raus, wir sind nicht auf der Bühne dazwischen, blutig
geklammert: ) raus aus der Klammer - wir sind raus als Körper, der
sich nicht festschreiben lässt, der sich verändert auf eine Art und
Weise, die den Zeichen nicht zugänglich sein will, wir ver-formen
uns, sind ungezogen, ziehen aus, verziehen uns - hier muss ein
Spiegel her zum
Begriff
- und wir sind raus aus dem Körper
als zeichenlose gelöste Körperlichkeit - hier muss ein Spiegel her
für
den
Begriff -, die den Wahrnehmungsvorgang im Erwachen der Superstition
des Tags umkehrt und die - nun zurück in die Klammer: () -
zurückkehrende Zeichen-Reiche
sprengt und neu ordnet, die Reste reichen für bescheidenes
allgemeines Verwerten: Umwertung der Werte (nicht neu auf-wertend).
Von der Körperlichkeit
ausgehend durch eine Umwertung von Werten, also eine Spiegelung von
Sinn und Zerstörung von Hierarchien/Machtstrukturen (Widerlegung des
Wollens) als Gegen-Willen zum Text, gelangt man auf die Ebene tiefer,
die der Vor-Zeichen
(z. B. den Ort scheinbar so grausamer Gedächtnisbildung). Nachdem
die Körperlichkeit (abstrakt und leer und weit) durch eine Umwertung
den Raum der Vorschriftlichkeit geöffnet hat, müssen die Ur-Szenen
dort, die uns nur falsch in einigen Mythen
diese ganz andere Welt darstellen, noch/schon diesseits, erkannt und
rückübersetzt werden: wir brauchen dafür nochmal den Spiegel
(besser: erst noch – in der verkehrten Klammer oben und links), für
körperliche Vorgänge. Wir können natürlich nicht raus aus unserer
Haut, brauchen für jeden Verstand irgenwie Zeichen, aber wir
brauchen keinen Willen zur Macht und zum Sinn, wir haben einen Willen
zur Kontrolle des Texts und zur unbestimmt spielerischen Beherrschung
des eigenen Körpers. Sind nie in der Zeichenwelt? Ungern und in
Klammern, Texte, die das erklären wollen, mit Schmerz
und Unsinn,
mühsamst körperlich und anderen also textlich erträglich gemacht.
Wir sind schon Text, verformen uns nicht wirklich, bleiben dem
verdammten SpieGl verhaftet. Was ist nun der Wahnsinn,
scheinbarer und meiner? Nur ein Text, textlicher, kein für die
Richtigen wirklicher. Ein Missverständnis anderer seits und u. U. -
sofern man mich also für simpel (und) verrückt hält (und und): ich
bin jedem gern ein Spiegel. Es braucht Schreiben nicht sein, und kann
es jederzeit enden. Sein-Sein ist absolut unauffällig, 0-0. Diese
Texte sind keine falsche oder hinterhältige Litera-Tour, überhaupt
keine Tour, und schon gar nicht breit oder stark, kein hirnweiches
Triefen vom Wissens-Schaft. Nur Lust,
keine Begierde und keine Wollust. Da wär ich ja forscher oder wie
blind und Odysseus, der gern mit verbundenen Augen dem Gesang der
Kastraten oder anderen seltsamen Klang-Körpern lauscht. Gewaltig
blöd oder falsch verbunden, Gewalt und falsches Bewusstsein,
Zuschauer, Opfer,
das sich im Spiegel verkennt: denn, wer immer (freiwillig, gern) die
Bühne
der Zeichen betritt, ist ein Lügner und Blender, für sich ist er
Unrat-Sammler
des Sinns, hat für sich und an sich selbst einen kleinen und weichen
birnen-gleichen Spender der Zeichen. Nochmal raus aus der Klammer und
raus aus dem Text: Ergebnis des Textens: in der Wirklichkeit jenseits
des Schreibens ergibt sich die Tendenz zu freundlicher
(hintersinnhältiger) Harmlosigkeit, zwanglos sich teilendes
Sein-Lassen. Nochmal rein in die Klammer: Begeisterung führt mich
nun nur zur Umwertung und schreibend Verwandlung von Zeichensystemen.
Beides, Aus-
und Einklammern,
ist auf den Körper bezogen und geht weg von der Gewalt
verselbständigter Zeichenwelten (der falschen, abstrakten und
jenseitigen mit ihrem höheren Sinn und tieferen Grund).