Deuten verboten ...
... für sie der mühsame Versuch Sinn
wiederzuholen, ihn zu wiederholen, du ausgelassenes Komma-Rad. Vorsichtig widerlich Sinn holen:
ihm nur vergeblich Wühlen im Unsinn. Sie hat einen
sinnproduzierenden schweren massigen Speicher-Leib. Sie ist so
gescheit. Er ist gescheiter/t. Ihm drängt Sinn sich nur auf, er
folgt ungern und hilflos, ihm ist Sinn sinnlicher Schmerz. Sinn ist
außer ihm, Herrchen/Frauchen, Freund wie Feind. Für sie ist Text fremd und
der Sinn einfach fremder, immer noch fassbar, immer neues gastliches
Glück wird ihm für sie darin. Sie ist gelehrt. Er ist verkehrt. Ihr ist Text
eigener und fremder Leib. Leib s/eines Zeichens. Er ist ein garstiger
Text, gar nicht Körper, umfassende Körperlichkeit, sinnlösend,
Sinne erlösend, Sinne in sich und Funktion auflösend, verwirbelnd,
Körper zerissen, Kopf vom Körper gerissen, Texte verbrannt und
zerrissen, Sinn auf Zetteln erbrochen, alles zerbrochen. Sie ordnet sich und ihn,
sammelt, reimt zusammen, verleimt, was er war und ihm sich zufällig
ergab. Er war ihr Sinn, nur Bruchstück, Buchstab, Schrei'n,
Krächzen, Sinn unterliegt ihr und ihm, unvereinbar und
unvergleichlich. Tot liebt sie ihn vielleicht noch am meisten. Ist
das die Welt? Oder ihr Ende? Wille zum Nichts - und zum Zeichen?
Nacht, Mond und heulender Hund? Abbeißen verboten! Aber ich weiß das doch! Aber was hab ich verstanden? Nichts.
Entweder bin ich darin, war selber schon Sinn oder ich denke ihn.
Heulend fall ich zurück durch Metaphorisches auf mich durch Spalten, Zwang mit Mann im sinnlichen Mond, Rätsel-Lösen in symbolischem Abgrund aus Lust und Angst, Lachen und Heulen - und bin
im Glück, begrifflich und sinnlich doch, zum Glück aber nicht mehr im
Sinn und nicht bei Verstand.