Donnerstag, 10. April 2014

Der Feuerball

Der Ball ist natürlich weiblich und das Feuer, das ihm entgegenspringt, ist männlich. Bei Hildegard ist nur das Geschlecht weggelassen. Der Feuerball ist identisch mit meiner 'Blühenden Glut'. Er sieht bei Hildegard ja auch aus wie eine Blüte. Das ist meine Phantasie und Hildegards hintere Fröhlichkeit. Zuweilen neigt sich der Ball nach unten: dann hat er die 'hängende Krankheit'. Hängt nicht die ganze befeuerte Zone auch an meinem Wirbelgewinde?

Der Geist der Schwere ist die finstere Haut. Das ist im doppelten Sinne die Last des Mannes der am Kreuz des Weibes hängt. Dem Mann ist es die Last der Wollust und der Frau ist es die vom Mann vernachlässigte Fröhliche Wissenschaft, der verweigerte Humor (Humor ist ein Lachen über die leibliche Natürlichkeit – das wissen die Männer bloß nicht).

Die weiße Feuerkugel ist die Kugel des weiblichen Sinns des Wunsches und der männlichen Dummheit und zwecklosen Begierde. Sie ist durch einen Zwilling getrennt von der Blühenden Glut. Es ist auch der blasse HalbMond. Die Zwillinge darüber sind ein kleines Abbild des blumigen Feuerballs. Das sind dann ja wohl reine 'Blüten', der kleine Hintern ohne Loch. Weiß mann, was gemeint ist? Die drei Kleinen Leuchten die sich auf die Kugel herabsenken, sind die DreiBeinigkeit. Da haben die Geisterjäger das B übersehen und ein 'heilig' ergänzt.

Die Beschreibung ist auch ein Zwiegespräch: der Sinn entleert sich in Begriffe und wird beantwortet vom neuem Feuer zum Ball. Das ist Reden und Tanzen zugleich.

Der Äther ist der Wunsch und die Große Sehnsucht - die wieder Feuer der Begierde wird: Mann und Weib verwinden sich.

Im erlösungsbedürftigen Weltall Hildegards steckt die letzte wollüstige Tiefe des Genesenden sowohl als auch die große Sehnsucht des Partners (Zarathustra III).

Das größte Gebilde im erlösungsbedürftigen Weltall ist die Erde. Zurecht! Unsere einzige fassbare Wirklichkeit sind Erde und Leib.

Dies ist der RätselTeil: die Erde ist sowohl gespalten als auch zerrissen. Die Spaltung ist unversöhnlich. Sie beschreibt die nichtige koitale Lust verteilt auf die Geschlechter.

Er beschreibt beider Geschlechter Lust, den schwangeren Leib die Spaltung in hint und vorn.

Der Leib des Menschen sitzt beim Koitus und als schwangerer ziemlich auf dem Trockenen. Ihm fehlen die erlösenden Mittel der Flüssigkeit. Die Feuchtigkeit kommt nicht aus der Blase, die ist ein Verwinden der Gebärmutter, der sandigen Trockenheit. Wie soll man das fassen oder schreiben. Das kann man nur malen oder es sich leiblich mitteilen.

Reich hat beim dauernden Koitieren die Trockenheit gefühlt! und das Sandige zum Orgonensauger erklärt. Er hat wissenschaftlich bewiesen, dass wilde Rammelei zu gelehrter Hirndürre führt. Im Knast ist ihm der Knopf aufgegangen und das Hirn und das Herz geplatzt - oder zerprungen vor blauer Wollustigkeit.

Es geht im 'Kosmos' auch um ein gegenseitiges Verwinden der Blasen. Was ist damit schon wieder gemeint? ---

Die Erlösung ist das Kind und die Not und die nachträgliche Wollust der Armut. Aber das steht endlich folgerichtig nicht mehr im Text.